Archiv | April 2013

Zitronige Handpies

Zitronige HandpiesZitronige Hand Pies.

Bitte was?! Ja, so oder so ähnlich ging es mir auch als ich zum ersten Mal den Begriff Hand Pie hörte. Damit konnte ich nämlich im ersten Moment rein gar nichts anfangen.

Was in den USA ein lang bewährter Klassiker in den Küchen und Bakery Shops ist, kennt man bei uns noch nicht allzu ewig. Einen Pie. In den Vereinigten Staaten wird er regelmäßig aufgetischt, als klassicher Apple Pie, beliebter Blueberry Pie oder -auch sehr verbreitet- als Pumpkin Pie. Variationen gibt es unzählige. Sowohl süße als auch herzfhafte.

Den Pie kennt man also. Aber einen Hand Pie?! Dieser Trend entstand ganz einfach durch die Verkleinerung des kuchengroßen Pies. Praktisch zum Mitnehmen für „auf die Hand“. Die kleinen Hand Pies wirken ein wenig wie übergroße Weihnachtsplätzchen und mindestens genauso gut schmecken sie auch.

Und hier gibt es sie heute mit einer Zitronenfüllung. Übrigens auch typisch amerikanisch.

Ich habe schon mehrere Varianten von diesen kleinen Dingern gebacken. Mal habe ich dafür einen klassischen Pie-Teig gemacht, welcher lediglich aus Mehl, Butter, einer Prise Salz, Wasser und bei süßen Varianten manchmal noch etwas Zucker besteht, ein anderes Mal hatte ich größeren Zuckerbedarf und benutzte eine Art Butterplätzchenteig für meine Pies, so wie auch hier.

Für die Herstellung vom Teig benötigt ihr:

300 g Butter

150 g Zucker

4 Eigelbe

400 g Mehl

Für die Zitronenfüllung braucht ihr:

1 Dose gesüßte Kondensmilch (ca. 400 g)

80 g Sauerrahm

Saft von zwei Zitronen (wer es nicht ganz so zitronig mag nimmt nur eine Zitrone)

Zum Bestreichen:

Puderzucker

Einen Schuss flüssige Sahne

Zitronenaroma

Achtung, beim Verhältnis vom Teig zur Füllung müsst Ihr im Hinblick auf die Menge eventuell etwas variieren. Es kommt immer darauf an, wie groß Ihr Eure Pies macht und wieviel Füllung Ihr dann darin unterkriegt oder haben wollt. Wenn Ihr Teig übrig habt, macht einfach noch ein paar Butterplätzchen draus 🙂 Oder macht noch eine Ladung von der Füllung, die geht ja schnell.

Die Zutaten für den Teig mischen und gut durchkneten. Es soll ein geschmeidiger Mürbeteig entstehen. Den Teig eine Stunde in den Kühlschrank stellen.

Während dessen alle Zutaten für die Zitronenfüllung gut vermischen und ebenfalls mindestens eine Stunde in den Kühlschrank stellen.

Sodann den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche gleichmäßig ausrollen (ca. 0,5 cm dick) und runde Kreise ausstechen. Die Größe könnt ihr nach Bedarf wählen, meine Pies hatten einen Durchmesser von ca. 7-8 cm. Wenn man keinen so großen Ausstecher hat kann man einfach ein Glas zum Ausstechen nehmen. Bei der Hälfte der Kreise in der Mitte einen Minikreis ausstechen, damit man bei den Pies nachher die Füllung durchsieht.

Dann auf die andere Hälfte je 1 Esslöffel Zitronenfüllung geben und diese etwas verteilen. Den äußeren Rand mit etwas Eigelb bepinseln. Dann je einen ausgestochenen Kreis daraufsetzen und am Rand leicht festdrücken, damit die Füllung später nicht rausläuft.

Die Pies im Backofen bei 170 Grad Umluft  (ca. 190 Grad Ober-/Unterhitze) ca. 20-25 Minuten backen. Sie sollten nur ganz leicht gebräunt sein, dann können sie raus aus dem Ofen. Abkühlen lassen. Zum Schluss noch den Puderzucker mit einem kleinen Schuss Sahne mischen, etwas Zitronenaroma hinzu und die Pies damit bestreichen. Das „Guckloch“ am Pie allerdings auslassen.

Guten Appetit!

Zitronige Handpies

☆ Mara

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Veggie Burger mit Dinkelbrötchen

FIT FOOD

Veggie Burger mit DinkelbrötchenEin Burger kann ja sooooo megasaugut sein! Nur über den Nährwert mitsamt den Kalorien darf man nicht nachdenken. Gut, dass es aber auch gesunde Alternativen gibt! Zum Beispiel mein Karotten-Haferflocken-Burger. Da sind sogar die Brötchen gesund. Aus Dinkel-Vollkorn.

Haferflocken und Dinkel für den Ballaststoffbedarf, Karotten, Tomaten und Salat liefern Vitamine und die Avocado versorgt zusätzlich noch mit richtig guten und wichtigen Fettsäuren.

Schlechtes Gewissen beim Burgeressen war damit gestern.

Die Burger könnt Ihr in der Pfanne machen oder aber auf den Grill schmeißen. Und damit das am 1.Mai gleich ausprobiert werden kann, kommt hier das Rezept für Euch (an dieser Stelle geht ein besonderer Gruß an Maren 🙂 !)

Für die Dinkelbrötchen:

300 g Dinkel-Vollkornmehl

160 ml Wasser

1/2 Würfel Hefe

1 Teelöffel Honig

1 Teelöffel Salz

30 g geschmolzene Butter

Das Wasser mit der Hefe, dem Salz und dem Honig in einer Schüssel auflösen.

Das Mehl zugeben und 5 Minuten fest kneten. Nach und nach die geschmolzene Butter unterkneten, Brötchen formen und 30 Minuten gehen lassen.

Dann ei 180 Grad ca. 20 Minuten backen

Für die Bratlinge (ca. 6-8 Stück):

150 g Haferflocken (ich habe kernige und zarte Flocken gemischt)

1 Teelöffel Salz

120 g Mehl

2 Teelöffel Pflanzenöl

250 ml Milch

Pfeffer, gemischte Kräuter

3 große Karotten

100 g leichter Kräuterquark

etwas Öl zum Anbraten

Ansonsten braucht Ihr zum Belegen des Burgers noch etwas scharfe Tomatensauce (z.B. Arrabiata), Salatgurke, Kopfsalat, Tomaten, Avocado und ein wenig leichten Kräuterquark.

Die Milch erhitzen. Die Haferflocken mit dem Salz, dem Mehl und dem Öl vermischen und die heiße Milch darüber gießen. Würzen mit Pfeffer und Kräutern nach Belieben. Die Mischung mindestens 30 Minuten quellen lassen.

Die Möhren raspeln und mit dem Kräuterquark vermengen. Anschließend zur Haferflockenmischung geben und alles gut mischen.

Runde Bratlinge formen und mit etwas Öl bei mittlerer Hitze goldbraun anbraten oder aber einfach auf den Grill schmeißen. Hier könnt Ihr auch eine leicht eingeölte Grillpfanne benutzen.

Auf das Dinkelbrötchen wie auf dem Foto erst etwas Tomatensauce geben, dann mit Gurke und Salat belegen, die Tomate und ein Stück Avocado daraufstapeln, etwas Quark hinzugeben und den Deckel zu machen.

YUMMMMM.

Veggie Burger mit Dinkelbrötchen

☆ Mara

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Getagged

GetaggedJuhuuu, ich freu mich!!! Ich wurde nämlich getaggt. Und darauf stoß ich jetzt mal an 🙂

Was heißt getaggt und wer tagged?! Blogger taggen. Und zwar andere Blogger. Das Ziel beim Taggen ist schlichtweg, neuere und noch unbekanntere Blogger miteinander zu vernetzen und sich bekannt zu machen. Und natürlich um die Aufmerksamkeit anderer Blogger und weiterer Leser zu bekommen. Letztendlich hat da also jeder Beteiligte etwas davon.

Und von wem wurde ich getagged?! Das war die liebe Miho von http://herzelieb.blogspot.de/, der ich auf diesem Wege jetzt mal noch DANKE sage.

☆ ☆ ☆

Die Regeln beim Taggen:
Schreibe 11 Dinge über Dich.
Beantworte die 11 Fragen, die der Tagger Dir gestellt hat.
Denk Dir selbst 11 Fragen aus, die Du den Bloggern, die Du vor hast zu taggen, stellen möchtest.
Such Dir 11 Blogger aus, die unter 200 Follower haben und tagge sie.
Erzähle es den glücklichen Bloggern.
Zurück-taggen ist übrigens nicht erlaubt.
☆ ☆ ☆
Und hier sind die 11 Fragen von Miho an mich mit meinen Antworten:
☆ ☆ ☆
1. Sekt oder Selters – Bier oder Wein?
Ähhhm, kann ich vielleicht auch einfach einen Kaffee haben?!?
2. Hast Du Dich schon einmal in einer Koch-Show beworben?
Jaaa! Und habe dann doch bei allen 3 darauf folgenden Anfragen gekniffen. Bei der 4. mache ich mit! Versprochen. 
3. Was machst du lieber: Kochen oder Backen?
Definitiv backen. Nichts geht über die Kunst, rosa Törtchen oder grüne Muffins mit bunten Streuseln zu beschmeißen 🙂
4. Deine ungewöhnlichste Zutat im Kuchen bzw. in Keksen?
Zucchini. Oder Matchapulver. Zu Ungewöhnlicherem bin ich leider noch nicht vorgedrungen.
5. Dein Lieblingsessen aus Kindheitstagen?
Gibt es nicht. Ich habe als Kind ALLES gern gegessen.
Das sah man mir damals übrigens auch an…
6. Was würdest du für 15 spontane Gäste auf den Tisch bringen?
Sekt und Selters, Bier und Wein. Das reicht bei meinen Gästen 🙂 🙂 🙂
7. Italienische, griechische oder chinesische Küche und welches Gericht da konkret?
Zweifelsohne italienisch. Es geht nichts über Gnocchi. Mit was ist mir egal. Hauptsache Kartoffelklöschen…
8. Magst Du Fastfood?
Hey, ich habe als 14-jähriger Teenager wegen eines Sprachurlaubs einen Sommer bei einer Familie in L.A. gelebt und kam mit 7 Kilo Übergewicht nach Hause. Noch Fragen?!!
9. Tütensuppe oder frisch gekocht?
Hallo?!!?!!!! Ernsthaft jetzt?! Selbst gekocht natürlich. Ich bin ja nicht mehr im Sprachurlaub.
10. Was findest du in der Deutschen Küche ganz fürchterlich?
Kutteln.
11. Das letzte Event an dem Du teil genommen hast?
Sofern das Taggen und Getagged-werden als Event zählt, hier.
 
Nun zu den 11 Dingen über mich selbst:
1. Familienmensch
2. Reisen ist toll, aber Zuhause ist es doch am schönsten
3. Hummeln im Allerwertesten
4. Grüner Daumen.
5. Gartenarbeit ist wie Yoga.
6. Kochen und Backen übrigens auch.
7. Asien-Fan
8. Hat zu wenig Schuhe. Grundsätzlich.
9. Verträgt keinen Alkohol, trinkt aber trotzdem gern mal einen.
10. Meisterin der Hypochondrie.
11. Kreativ und dennoch manchmal einfallslos.

Und hier die 11 Fragen an meine „getaggedten“ Blogger:
1. Warum bloggst Du?
2.Womit verdienst Du Deine Brötchen?
3.Was machst Du außerhalb des Blogs im wahren Leben sonst noch so?
4. Dein Lieblingsrezept, welches Du immer wieder backst oder kochst?
5. Lieber ins Warme oder ins Kalte in Urlaub?
6. Dein allerliebster Klassiker aus der Küche?
7. Auf welches Produkt könntest oder wolltest Du in der Küche auf gar keinen Fall verzichten?
8. Seit wann sind Küchenzaubereien Deine Leidenschaft?
9. Was ist der schönste Ort auf Erden für Dich (außer zuhause)?
10. Isst Du eher gesund oder eher nicht ganz so arg gesund?
11. Fällt Dir noch was ein was ich unbedingt hätte fragen sollen?! 

Und hier die von mir „getaggedten“ Blogs:

☆ ☆ ☆
Keep Bloggin´!!!!
Getagged
Kisses!
OOO
☆ Mara

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Making of
Intro
ICH

Orchidee im Fischglas

Orchidee im FischglasHach, Dekogeschäfte kann man grundsätzlich ja immer durchstöbern. Egal wieviel „zuhauseverschönerndes“ Zeugs man schon gehortet hat, irgendwas findet man doch immer, was man unbedingt haben muss. Wir wollen´s daheim ja schließlich schön haben. Und uns wohlfühlen. Und brauchen hin und wieder etwas Abwechslung und ab und an auch was Neues. Und außerdem… und… und… und…

Ausreden findet man sowieso regelmäßig, wenn man sein schlechtes Gewissen beim Geldbeutelzücken an der Kasse wieder vertreiben will.

Das letzte Dekostück um welches ich bestimmt fünf Mal herumgeschlichen bin, war ein rundes Glas. Eine Kugel. Oder eine Kugelvase. Wie auch immer. Das gute Stück hat mir echt gefallen, dennoch habe ich mich ausnahmsweise nicht dazu überwunden, dieses Ding zu kaufen. Obwohl es wirklich nicht teuer war und ich es soooo toll fand! Klingt komisch, ist aber so. Nicht gekauft.

Wie der Zufall es will, zum Glück. Denn als ich meiner Mom von der Kugelvase erzählte, verschwand diese urplötzlich für 5 Minuten im Keller und kam mit meinem alten Fischglas wieder rauf. Na klar!! Ich hatte als kleines Kind ja mal Goldfische. Die arme Leidtragende damals war meine Mutter, die nahezu täglich das Wasser erneuern und das Glas putzen durfte. Aber ich fand es ganz toll. Vor allem den kleinen Goldfisch mit der weißen langen Schwanzflosse.

Jedenfalls hat Mama das gute Stück tatsächlich aufgehoben. Und nachdem es einer Politur unterzogen wurde, war es wieder brauchbar und wurde umgehend mit einer kleineren Vase bestückt, welche wiederum mit bunten Wasser-Glibberperlen und einer schönen Orchidee befüllt worden war.

Und fertig war die neue Deko. Die Orchidee im Fischglas.

Die Pflanzen nicht zu oft gießen, ein Mal in der Woche reicht völlig. Zudem mögen die Orchideen keine Staunässe und auch keinen Luftzug an ihrem Standort. Ab und an kann man etwas Flüssigdünger hinzugeben oder auch ein Orchideen-Düngestäbchen mit in das Substrat geben. Dann sollten tolle Blüten bei rumkommen.

Orchidee im Fischglas

☆ Mara

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Bounty

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Es ist eine gefühlte Ewigkeit her gewesen, dass ich ein Bounty gegessen hatte. Obwohl ich das eigentlich schon immer sehr mochte. Den Geschmack hatte ich schon fast vergessen. Fast aber nur. Was mir aber noch richtig gut in Erinnerung geblieben war ist diese Bounty-Werbung, die ich als Kind oder Teenager (ich kann garnicht mehr sagen wann das genau war…) immer im Fernsehen gesehen und bewundert hatte. Weißer Sandstrand, strahlender Sonnenschein, Palmen…und eine Kokosnuss, die sich beim Herunterfallen auf einen Stein in zwei Hälften spaltet. Frisch, saftig, lecker, paradiesisch… Kennt Ihr den Werbespot auch noch?! Ich hoffe doch. Sonst wäre ich hier ja die einzige alte Kuh 🙂 Ist nämlich ebenso eine gefühlte Ewigkeit her.

Und deshalb wurde es Zeit für ein Bounty-Revival. Mittlerweile natürlich selbst gemacht. Kaufen kann ja jeder.

Für 10-12 Bountys:
250ml Reismilch
3 schwach gehäufte EL Zucker
3 schwach gehäufte EL Grieß
200g Kokosflocken

150 g weiße Kuvertüre
150g Vollmilchkuvertüre

Die Reismilch aufkochen. Den Zucker und den Grieß unterrühren und kurz köcheln lassen. Dann die Kokosflocken unterrühren und  ca. 1 Stunde lang abkühlen lassen.

Die Masse zu einer Rolle formen und diese dann etwas platt drücken. Sie sollte ca. 2 – 2 1/2 cm breit sein. Von der Rolle dann ca. 6 cm lange Riegel abschneiden. Die Kanten etwas abflachen. Falls es beim Formen etwas klebrig zugeht, einfach die Hände mit etwas Wasser befeuchten. Die Riegel für ca. 1-2 Stunden in den Kühlschrank stellen und etwas fest werden lassen.
Die Kuvertüre getrennt voneinander über dem Wasserbad schmelzen. Die Kokosriegel in die flüssige Kuvertüre tauchen, abtropfen lassen und dann auf ein Backpapier legen und trocknen lassen.

Und nun ins Paradies abtauchen…

Bounty

☆ Mara

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