Macarons mit weißer Pistazienganache

Macarons mit weißer PistazienganacheWeil alle guten Dinge 3 sind, kommt hier noch ein weiteres Macaronrezept. Dieses Mal der Klassiker Pistazie. Lecker gefüllt mit einer weißen Schokoladenganache.

Schokolade geht immer. Und als Macaronfüllung ist sie auch mehr als nur geeignet. Während die Macaronschalen eigentlich grundsätzlich sehr ähnlich aus den immer gleichen Zutaten hergestellt werden und nur die Farbe immer variiert, kann man bei der Wahl der Füllung seiner Kreativität freien Lauf lassen.

Bei meinen Pfirsichmacarons hatte ich eine Buttercreme-Füllung gemacht und bei meinen Himbeermacarons eine Fruchtfüllung verwendet. Ihr könnt nun selbst entscheiden, welche davon Euer Favorit ist. Die anderen Macaronsrezepte findet Ihr hier:

Pfirsichmacarons

Himbeermacarons

Bei aller Macarons Vielfalt darf die Farbe grün auf keinen Fall fehlen. Dahinter verbirgt sich zum Beispiel der Geschmack Waldmeister oder aber, wie in den meisten Fällen, Pistazie.

Unglaublich lecker, ein echter Klassiker unter den Macarons.

Wie ich bereits schon einmal erwähnte, klappt das  Macaronbacken nicht immer auf Anhieb. Da die kleinen Teilchen sehr empfindlich sind, kommt es bei der Zubereitung und beim Backen auf die genaue Zusammensetzung und exakte Abmessung der Zutaten an, dem peniblen Befolgen der Rezeptanleitung sowie der individuellen Eigenschaften des jeweilige Backofens. Es hilft wirklich nur eines. Probieren, probieren, probieren. Nach einer Weile bekommt man ein Gefühl für die Vorgehensweise bei der Herstellung. Und die Mühe lohnt sich. Irgendwann gehen einem die Dinger recht leicht von der Hand.

Für die Macarons (ca. 20-22 Stück) braucht ihr:

90 g geschälte, gemahlene Mandeln

150 g Puderzucker

72 g Eiweiß

20 g Zucker

grüne Lebensmittelfarbe (keine flüssige, sondern am besten Pulver)

Für die weiße Schokoladenganache:

100 g weiße Schokolade

50 g Sahne

1 Esslöffel ganz fein gemahlene Pistazien

Zuerst machen wir die Macaronschalen. Dafür müsst Ihr die Mandeln mit dem Puderzucker mischen und sieben. Diese Prozedur ist nicht sinnlos, sondern dient dazu, dass die Macarons später ihre typisch glatte Oberfläche bekommen. Manche mixen die Mischung sogar nochmal im Elektromixer durch, um sie noch feiner zu machen.

Dann das Eiweiß steif schlagen. Sobald es anfängt, fest zu werden, langsam den Zucker einrieseln lassen und weiterschlagen. So lange, bis das Eiweiß ganz fest und cremig geworden ist. Hier gilt: Lieber zu lange als zu kurz. Zum Schluss noch die Lebensmittelfarbe dazugeben, soviel bis die gewünschte Farbe erreicht ist.

Sodann 1/3 des Mandel-Puderzucker-Gemischs zum Eiweiß geben und unterheben, bis eine glatte und gleichmäßige Masse entstanden ist. Dann das 2. Drittel zum Eiweiß dazugeben und ebenfalls unterheben. Mit dem Rest ebenso verfahren und alles sehr sehr lange sanft vermischen, immer und immer wieder. Die Masse muss wie eine dicke Paste aussehen und es sollte sich keine Luft mehr darin befinden, da die Macarons sonst später Bläschen bekommen. Etwas langwierig die andauernde  Unterheberei, muss aber sein.

Die Paste dann in einen Spritzbeutel füllen und kleine Tupfen (insgesamt ca. 40 – 44 Stück, ca. 3 cm Durchmesser) auf ein Blech (bzw. zwei Bleche) mit Backpapier oder auf eine Macaronmatte aufspritzen. Die Masse verläuft noch etwas, insofern nicht zu große Tupfen spritzen.

Dann ein sehr wichtiger Schritt: Die Macarons ca. 30 Minuten stehen und antrocknen lassen. Weshalb?! Damit die Macaronoberfläche beim Backen nachher nicht reißt, sondern glatt bleibt.

Dann könnt ihr den Backofen vorheizen auf ca. 140 Grad Umluft. Hier muss man sich bzw. seinen Ofen im Hinblick auf die perfekte Gradzahl und Backzeit einfach ausprobieren, da jedes Gerät etwas anders ist und das Ergebnis daher variieren kann.

Die Macarons ca. 12 – 14 Minuten backen. Ich lasse sie eigentlich immer 14 Minuten drin, da ich ansonsten schon des Öfteren Probleme beim Ablösen vom Backpapier oder der Matte hatte. Kommt aber auch etwas auf die Größe der Macarons an.

Nach der Backzeit raus aus dem Ofen und das Backpapier oder die Matte mit den Macarons gleich runter vom heißen Blech nehmen, damit sie nicht nachbacken und zu fest werden. Aber vorsichtig, die Teilchen sind empfindlich! Komplett auskühlen lassen.

In der Zwischenzeit die Schokolade für die Ganache ganz klein hacken. Die Sahne kurz aufkochen und zur gehackten Schokolade geben. Alles sofort mit einem Schneebesen so lange rühren, bis sich die Schokolade komplett aufgelöst hat. Dann noch die gemahlenen Pistazien hinzugeben und die Ganache etwas abkühlen lassen. Bevor die Ganache zu fest wird müsst Ihr sie in einen Spritzbeutel füllen. Auf je eine Schale etwas Ganache spritzen und eine zweite Schale draufsetzen. So mit allen Macarons verfahren.

Voilà

Macarons mit weißer Pistazienganache

P.S. An dieser Stelle möchte ich noch die liebe Freya grüßen. Ich hoffe, dass das ein oder andere Rezept nachgemacht wird! 😉

☆ Mara

Eventuell gefällt Dir auch das:

Himbeermacarons

Himbeermacarons

Valentinsherzen mit Mascarpone

Valentinsherzen

Pfirsichmacarons

Pfirsichmacarons

Advertisements

6 Kommentare zu “Macarons mit weißer Pistazienganache

  1. Hallo Mara!
    Sehr hübsch anzusehen sind sie, die süßen grünen Köstlichkeiten! Und die Füllung!?! DIE muss auf den jeden Fall schmecken….weiße Schokolade, Sahne UND Pistazien! Die sind sicher ganz gemein…weil mit EINEM Stück hat man bestimmt nicht genug 😉 !?!

    Ich hab übrigens den Rhabarber-Sirup gemacht. Ich GLAUBE, ich habe einen klitzekleinen Fehler gemacht….der Sirup ist fest. Richtig fest geworden *gg*! Eine honig-ähnliche Konsistenz. Da ich natürlich nebenbei noch das Bügeleisen geschwungen habe, kann es sein, dass ich das Ganze ein BISSCHEN zu lange eingekocht hab. Ich werde noch einen weiteren Versuche starten- und mich dieses Mal auf das Wesentliche konzentrieren 😉

    Schönes Wochenende & liebe Grüße!
    Renate

    • Hallo Renate!!
      Oh, dann ist Dir was gelungen was viele beim Sirup nicht schaffen 🙂 Bei den meisten wird das Sirup nämlich nicht fest genug, weil es nicht lange genug eingekocht wurde.
      Hoffe es schmeckt trotzdem 🙂 🙂
      Ganz liebe Grüße!!
      ☆ Mara

  2. Hi Mara!
    Ja danke, der Sirup schmeckt vorzüglich 🙂 ! Na, dann hat das Multitasking doch Vorteile…. 😉
    Ich werde schön langsam „Sirup-Fan“. Hab heut grad wieder was ausprobiert.

    Lieben Gruß aus Tirol, Renate

  3. Endlich, habe ich mich mal an dein Macaronrezept gewagt. Nachdem was ich alles darüber gelesen habe, hatte ich echt Ehrfurcht die Sache anzugehen. Es hat super geklappt, so dass ich gleich ne ganze Farbpalette produziert habe.
    Danke für die totsicher Erklärung!!!
    Sehen toll aus und schmecken teuflisch gut.
    LG Beate

    • Hihihiiii, das stimmt schon, Macarons sind nicht immer einfach zu machen, sie sind ganz schön zickig und benehmen sich hin und wieder wie kleine „Diven“. Manchmal klappt´s, manchmal nicht. Obwohl man nichts verändert hat. Aber das Gelingen kann auch mal von den Eiern abhängen…
      Es freut mich jedenfalls sehr, dass deine Macarons gut geklappt haben! Und dass meine Anleitung gut verständlich ist 🙂
      Liebe Grüße
      Mara

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s