Archiv | Juni 2013

Sorbet-Eisberg mit Holunderblüten und Löwenzahnsirup

Sorbet-Eisberg mit Holunderblüten und LöwenzahnsirupEis Saison ist definitiv jetzt. Auch wenn die Temperaturen nicht allzu hoch sind, offiziell ist es ja schließlich Sommer. Also ran an die gefrorene Leckerei!

Bei Eiscreme müssen nicht immer nur die Klassiker wie Vanille, Schoko und Erdbeere auf der Zunge schmelzen (obwohl für mich nach wie vor das Vanilleeis zu meinen Lieblingen gehört). Es gibt auch ganz tolle andere, neuere und speziellere Varianten. Vorallem auch in Form von Sorbet. Etwas fester und auch ein wenig erfrischender als Eiscreme.

Wie zum Beispiel dieses Joghurtsorbet mit Holunderblüten- und Löwenzahnsirup. Je nach Geschmack auch nur mit einem der beiden Sirups herstellbar. Das könnt Ihr Euch aussuchen. Ich jedenfalls habe beide Sirups 1:1 verwendet und das Ergebnis war ein erfrischendes, zart schmelzendes Sorbet mit einer leichten Zitrusnote. Perfekt für den Sommer!

Durch den Joghurt bekommt das Ganze eine cremige Note, durch den Sirup (und das darin enthaltene Wasser, welches entsprechende Kristalle bildet) erhält die Mischung seine sorbetartige Konsistenz. Ich muss ja schließlich meine ganzen Sirups sinnvoll verarbeiten 🙂

Das Rezept:

200 ml Holunderblütensirup ODER 200 ml Löwenzahnsirup ODER jeweils 100 ml von beiden Sirups

(das Rezept für selbst hergestellten Holunderblütensirup findet Ihr hier: Holunderblütensirup

und das Rezept für selbst gemachten Löwenzahnsirup hier: Löwenzahnsirup)

Wer keinen Sirup gemacht hat oder machen will kann auch welchen kaufen, Holunderblütensirup gibt es im gut sortierten Supermarkt; Löwenzahnsirup könnte allerdings schwierig werden…)

500 g Naturjoghurt (3,5 Prozent)

40 g Zucker

1 Spritzer Zitronensaft

200 g Sahne

bei Bedarf essbare Blüten zur Deko (wie z. B. hier Kornlumen und Holunderblüten. Löwenzahnblüten gab es leider keine mehr…)

Den Sirup mit dem Joghurt, dem Zucker und dem Zitronensaft gut und gleichmäßig verrühren. Die Sahne steif schlagen und unterheben.

Die Masse gut durchkühlen lassen (am besten über Nacht im Kühlschrank) und dann in die Eismaschine geben.

Wer keine Eismaschine hat, der kann die Masse einfach in eine gefriertaugliche Schüssel geben und durchfrieren lassen.

Das Sorbet wird bei beiden Varianten recht fest (ohne Eismaschine noch etwas mehr), das heißt vor dem Servieren sollte man es sowieso erstmal eine Weile antauen lassen. Erst leicht angetaut hat es die perfekte Konsistenz und entfaltet seinen tollen Geschmack.

Zum Servieren einfach „Eisberge“ mit einem Messer abbrechen. Bei Bedarf vor dem Servieren mit etwas Sirup übergießen und mit essbaren Blüten dekorieren.

Sorbet-Eisberg mit Holunderblüten und Löwenzahnsirup

☆ Mara

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Dad´s Bauernbrot

Dad´s BauernbrotNachdem im Frühjahr diesen Jahres von meinem Paps ein mehr als nur ansehnlicher Brotbackofen im Garten meiner Eltern erbaut wurde, wurde seitdem natürlich auch vermehrt Brot gebacken.

Hier hieß es zunächst: Üben üben üben. Es war nämlich durchaus eine Umstellung vom normalen Brotmachen im Küchenbackofen zum Backen der Laibe in einem richtigen Holzofen. Aaaaaaber: Übung macht den Meister! Wobei ich auch zugeben muss, Dad musste nicht lange üben, um wirklich leckeres Brot zu machen, den Dreh hatte er schnell raus (Gut, das eine Brot ausgenommen, mit dem man jemanden hätte erschlagen können…!!!!)

Mittlerweile gibt es zuhause also schon eine ganze Reihe erfolgreich getesteter Rezepte, so zum Beispiel für perfekten Pizzateig, Ciabatta Brötchen, Vinschgauer Fladen, Sauerteigbrot und und und.

Ich würde sagen, die Mission Brotbackofen im Garten hat erfolgreich Kurs aufgenommen. Und ein Ende der Brotbackserie ist Gott sei Dank noch nicht in Sicht 🙂

Deshalb kommt hier nun zunächst das Grundrezept für ein schlichtes Bauernbrot, das man natürlich auch im normalen Backofen in der Küche machen kann!

Das Rezept:

1 kg Brotmehl (zum Beispiel Type 1050)

1 Esslöffel Salz

1/2 Würfel Hefe (oder 1 Beutel Trockenhefe)

ca. 600 ml Wasser

Die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen. Mit Mehl und Salz gut zu einem glatten Teig verkneten. Dann ca. 20 Minuten gehen lassen.

Den Backofen auf 250 Grad vorheizen (Umluft eignet sich beim Brotbacken nicht!). Ein mit Wasser benetztes Blech auf einer unteren Schiene darin vorheizen. Das Wasser dient dazu, Wasserdampf im Ofen zu erzeugen. Das wird beim Brotbacken ganz oft so gemacht, um eine noch bessere Kruste zu erhalten. Sofern ihr eine Dampfgareinstellung an Eurem Ofen habt, geht das auch damit. Hier muss man einfach mal etwas Experimentierfreude an den Tag legen, um ein optimales Ergebnis zu erhalten. Und wer einen Holzofen hat kann sich das hier sowieso sparen. In diesem Fall aber rechtzeitig den Ofen anfeuern!

Dann den Teig nochmals kurz durchkneten und zu einem Laib formen. Den Laib in ein spezielles Brotkörbchen geben, wenn Ihr so eins nicht habt, einfach direkt auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Den Teig solange ruhen lassen bis er sein Volumen verdoppelt hat (30-60 Minuten).

Für eine schönere Kruste den Laib während des Gehens hin und wieder mit etwas Buttermilch einsstreichen, damit die Oberfläche nicht austrocknet.

Nach dem Gehen das Brot in den Ofen schieben und noch schnell ein wenig Wassernachschub auf das untere Blech geben, damit nochmal etwas Wasserdampf im Ofen erzeugt wird. Den Backofen dann auf 220 Grad herunterschalten und je nach gewünschtem Bräunungsgrad das Brot 40-60 MInuten backen.

Man erkennt ein fertiges Brot übrigens daran, dass es hohl klingt, wenn man auf die Unterseite klopft.

Auskühlen lassen und am besten ganz frisch mit einer großen Portion Butter genießen. Herrlich…

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☆ Mara

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Holunderblüten Joghurt Mousse Törtchen mit Beeren

Holunderblüten Joghurt Mousse Törtchen mit BeerenNachdem bei uns diese Tage tonnenweise Holunderblütensirup hergestellt wurde, muss diese süße Flüssigkeit nun ja auch standesgemäß weiterverarbeitet werden. Man kann sich ja nicht alles davon in den Prosecco kippen, auch wenn man gerne würde… 😉

Ich habe Euch ja versprochen, dass ich Euch die ein oder andere Idee zeigen werden, was man alles Tolles mit diesem Sirup herstellen kann. Deshalb gibt es nun zunächst mal ein sommerliches Dessert. Und was passt besser zu diesen heißen Temperaturen als ein luftig-leichtes Joghurt Mousse. Dieses hier wurde mit Holunderblütensirup hergestellt und als Törtchen in Szene gesetzt. Mit einem klassischen Biskuitteig. Dazu gab es frische Beeren.

Sogar bei über 30 Grad ein wahrlich großartiger Genuss, der in jede Magenlücke passt 🙂

Das Rezept für 4-6 Törtchen:

Ihr braucht 4-6 Dessertringe (je nach Größe)

Der Biskuit:

4 Eier

150 g Zucker

1 Päckchen Vanillezucker

100 g Mehl

1 Päckchen Puddingpulver Vanillegeschmack

1 Päckchen Backpulver

Das Holunderblüten Joghurt Mousse:

250 g Naturjoghurt

130 g Sauerrahm

etwas Zitronenabrieb

4 Blatt Gelatine

130 ml Sahne

120 – 150 ml Holunderblütensirup  (je nachdem wie sehr das Törtchen nach Holunderblüten schmecken soll. Erst mal weniger Sirup zur Masse geben und dann probieren. Bei Bedarf den restlichen Sirup hinzugeben. Ich persönlich nehme 150 ml, da ich den intensiven Geschmack mag und man den Holunder auch gerne kräftig schmecken darf. Achtet auch darauf: Wenn Ihr weniger Sirup benutzt, habt Ihr weniger Süße im Törtchen, hier kann mit Zugabe von etwas Zucker dann nachgeholfen werden)

verschiedene frische Beeren (z. B. Erdbeeren, Himbeeren, Blaubeeren)

Zunächst den Biskuit backen. Dafür die Eier trennen. Das Eiweiß steif schlagen, dann den Zucker und den Vanillezucker dazugeben und alles cremig rühren. Danach das Eigelb unterrühren. Das Mehl mit dem Backpulver und dem Puddingpulver mischen und in den Teig sieben, alles gleichmäßig unterheben. Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Springform einfüllen und bei 220°C (Umluft 200 °C) 25-35 Minuten backen. Regelmäßig nachsehen, dass der Biskuit nicht zu dunkel wird. Bei Bedarf Temperatur etwas herunterdrehen oder die Form mit Alufolie abdecken, dann bräunt der Teig nicht mehr nach.

Abkühlen lassen. Wenn der Teig kalt ist diesen umdrehen und das Backpapier abziehen. Sodann können die Böden der Törtchen mit den Dessertringen ausgestochen werden. Den Ring jeweils um das Törtchen lassen, um nachher das Joghurt Mousse einfüllen zu können. Die Böden mit den Ringen außernrum auf mit Backpapier ausgelegte gerade Teller stellen, damit man sie nachher problemlos in den Kühlschrank bekommt.

Dann das Joghurt Mousse zubereiten.

Dafür den Joghurt, den Sauerrahm und die Zitronenschale mischen und glattrühren.

Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen.

Den Sirup erwärmen (nicht kochen!!) und die ausgedrückte Gelatine darin auflösen. Die Flüssigkeit dann in die Joghurt-Mischung einrühren.

Die Schlagsahne steif schlagen und unter die Masse heben.

Das Mousse in die Dessertringe füllen und mindestens 4 Stunden (am besten über Nacht) kaltstellen.

Wenn alles fest ist könnt Ihr vorsichtig die Dessertringe lösen (mit einem Messer zuerst den Rand ablösen und dann Ring langsam hochziehen) und die Törtchen zum Schluss noch mit den frischen Beeren verzieren.

Holunderblüten Joghurt Mousse Törtchen mit Beeren

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☆ Mara

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Rucola Quiche mit Cocktailtomaten

Rucola Quiche mit CocktailtomatenRucola haben wir dieses Jahr zum allerersten Mal in unserem Gemüsegarten. Das wurde auch Zeit, Rucolasalat essen wir nämlich total gern. Zunächst hatte unser Saatgut einige Startschwierigkeiten, aber dann sind die Pflänzchen plötzlich aus dem Boden geschossen wie nix. Aber gut, das lag wohl einfach an dem lange Zeit schlechten Wetter. Die Sonne lies sich ja nur selten blicken.

Nun also haben wir Rucola im Überfluss. Zu meinem Erstaunen musste ich feststellen, dass die Rucola-Pflänzchen im Handumdrehen wieder nachgewachsen sind. Ich war der (offensichtlich falschen) Meinung, man schneidet dem Rucola ab und dann ist gut. Neeeee, ganz falsch gedacht. Die Rauke (wie der Rucola zu deutsch heißt) wächst ratz fatz nach!!!! Toll. Bei sowas kann ich mich ja freuen wie ein Keks. Noch mehr Rucola, den wir zu Salat oder – wie hier – zu leckeren Quiches verarbeiten können.

Die Quiche schmeckt kalt übrigens ebenso lecker wie noch warm aus dem Ofen. Also alle Rucola-Liebhaber: Unbedingt ausprobieren!

Das Rezept:

Der Mürbeteig:

250 g Mehl

1/2 Teelöffel Salz

125 g Butter

1 Eigelb

2 Esslöffel eiskaltes Wasser

Die Füllung:

1 große Zwiebel

4 Knoblauchzehen

etwas Öl

2 große Hände voll frischer Rucola

Cocktailtomaten nach Belieben

8 Eier

200 ml Sahne

100 g Frischkäse

Salz, Pfeffer, Muskatnuss, Fondor

Das Mehl sieben und das Salz darüber streuen. Die weiche Butter in Stückchen schneiden und mit dem Mehl vermischen bis eine krümelige Masse entsteht. Alles gut durchmischen.
Nun das Eigelb und das kalte Wasser in den Teig kneten bis ein glatter fester Teig entstanden ist. In Klarsichtfolie wickeln und mindestens eine Stunde kaltstellen.

Derweilen die Zwiebel klein hacken und mit dem gepressten Knoblauch in etwas Öl anschwitzen. Dann den gewaschenen Rucola untermischen bis dieser etwas in sich zusammenfällt, danach die Pfanne (oder den Topf) vom Herd nehmen.

Mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss etc. würzen. Ich gebe immer noch etwas Fondor dazu (ja richtig, wir lieben dieses Zeugs und stehen dazu!)

Die Rucolamischung erkalten lassen.

Den Teig ausrollen und eine große Springform damit auslegen. Den Rucola gleichmäßig darauf verteilen.

Die Eier mit der Sahne und dem Frischkäse mischen und glattrühren, die Masse ebenfalls gut würzen. Die Cocktailtomaten gleichmäig auf der Quiche verteilen. Danach die Eier-Frischkäse-Sahne gleichmäßig einfüllen.

Bei 200 Grad (180 Grad bei Umluft) ca. eine halbe Stunde backen bis die Quiche goldgelb und leicht gebräunt ist.

Kalt und warm ein Genuss!!!

Rucola Quiche mit Cocktailtomaten

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☆ Mara

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Gewinner des Giveaways ist…

Gewinner des Giveaways…tataaaaaaa:

„nadel&gabelJulia“

Herzlichen Glückwunsch!!!

„nadel&gabelJulia“ wurde durch random.org ausgelost. Jeder von Euch Teilnehmern bekam eine Nummer und dann wurde vom random Zufallsgenerator eine davon gezogen. Jeder hatte also die gleiche Chance auf den Gewinn. Garantiert.

Das Giveaway ist bereits verpackt und wartet nun darauf, von seinem neuen Besitzer in Empfang genommen zu werden!

Deshalb melde dich bitte schnellstmöglich bei mir liebe Julia, und teile mir deine Adresse mit, damit ich das Buch umgehend an dich verschicken kann.

Ein großes DANKESCHÖN geht an dieser Stelle selbstverständlich auch an GU, die mir dieses tolle Giveaway zur Verlosung überlassen haben. Vielen lieben Dank.

Alle, die hier nun nicht gewonnen haben, das Buch „Sweets“ aber trotzdem unbedingt haben wollen, können es direkt HIER* bestellen!!! Dort gibt es übrigens auch unendlich viele weitere geniale Koch-, Back- und andere Bücher. Mit Sicherheit wird jeder etwas finden, reinschauen lohnt sich also!!

Allen, die dieses Mal leider kein Glück hatten, will ich auf diesem Wege trotzdem DANKE sagen für Eure Teilnahme und die dadurch erfolgte Unterstützung meiner Seite. Ich hoffe Ihr bleibt mir auch nach diesem Gewinnspiel hier treu und habt weiterhin Spaß an allem was ich hier so zeige.

Und nur nebenbei soll erwähnt werden, dass es wird mit Sicherheit auch nicht das letzte Gewinnspiel bleiben wird… 😉

So hat mir nämlich zum Beispiel die liebe Angela von der Schönhaberei schon ganz tolle Sachen zur Verfügung gestellt, die ich bei Gelegenheit irgendwann an Euch verlosen werde 🙂 Aber alles zu seiner Zeit. Von dort sind übrigens auch die kunterbunten Bonbons, die Ihr auf den Fotos seht. Ihr könnt Euch also freuen und gespannt sein…

Weiterhin viel Spaß auf meinem Blog! Und Ihr wisst ja, ich freue mich, wenn Ihr alle interaktiv hier teilnehmt, indem Ihr kommentiert, liked oder sonstige Rückmeldungen gebt.

Gewinner des Giveaways

☆ Mara

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