Archiv | August 2013

Fruity Filled Cronut Balls

Fruity Filled Crout Balls

Vor einigen Tagen gab es hier die ersten Cronuts. Und zwar meine Bavarian Cream Filled Cronuts. Das Rezept dazu findet Ihr hier: Bavarian Cream Filled Cronuts

Cronuts waren die Teile, die halb Croissant und halb Donut sind und in New York von dem Konditor Dominique Ansel vor kurzem erfunden wurden. Und genau diesem Herrn Ansel rennen die New Yorker derzeit die Bäckerei-Bude ein, weil jeder eines dieser Köstlichkeiten haben und probieren will.

Mensch, die sind aber auch lecker! Und eigentlich auch ganz einfach.

In meinem Rezept für die Cronuts habe ich Euch einen kleinen Tipp gegeben, und zwar, dass ihr nach dem Ausstechen der Cronut-Kringel den übrig gebliebenen Teig nicht einfach wegschmeißen sollt. Warum? Das zeige ich Euch hier! Diesen übrig gebliebenen Teig könnt Ihr nämlich ganz einfach zu meinen fruchtig gefüllten Cronut Bites verarbeiten.

Beim Kringelausstechen für die Donut-typische Form bleiben nämlich die kleinen ausgestochenen Kreise vom Loch in der Mitte übrig. Und aus diesen Minikreisen könnt Ihr meine fruchtig gefüllten Cronut Bites machen. Ähnlich wie Mini-Berliner, aber irgendwie besser. Finde ich.

Ihr benötigt dafür einfach den übrig gebliebenen Croissantteig der Cronuts (Die Cronuts findet Ihr hier: Bavarian Cream Filled Cronuts) oder Ihr nehmt einfach eine neue Packung frischen Croissantteig und macht aus diesem eben keine Cronuts, sondern nur meine kleinen Cronut Balls. Die fruchtige Füllung bestimmt Ihr selbst, hier einfach Eure Lieblingsmarmelade oder Euer -gelee verwenden.

Für die kleinen Cronut Balls einfach die kleinen Kreise nach dem Ausstechen der Cronuts (Rezept hier: Bavarian Cream Filled Cronuts) ebenfalls kurz im Öl ausbacken bis sie goldbraun sind. Das geht ganz schnell. Dann rausholen und auf einem Küchenkrepp abtropfen lassen. Wenn sie abgekühlt sind könnt Ihr die Bällchen mit einer Spritztülle mit der fruchtigen Füllung befüllen. In Zucker wälzen und fertig sind die Fruity Filled Cronut Balls.

Frisch essen, da sind sie am besten!!!

WAS?!?!?!?!? Ihr habt immer noch Teig übrig?!?!?! Und zwar die ganz kleinen Futzel, die beim Ausstechen eben übrig bleiben?!?!   ACH…..

Tja, ich wäre nicht ich, wenn ich dafür nicht auch eine nette Idee hätte. Ich schmeiß nämlich gaaaaanz ungern Essbares weg. Was ich mit dem Überbleibsel mache, das zeige ich Euch hier gaaaanz bald…….

Fruity Filled Crout Balls

☆ Mara

Schaut doch auch mal hier rein:

White Chocolate Macadamia Blondies

White Chocolate Macadamia Blondies

Chocolate Zucchini Cupcakes

Chocolate Zucchini Cupcakes

Bavarian Cream Filled Cronuts

Bavarian Cream Filled Cronuts

Advertisements

Kurzinfo: Gewinner des Giveaways!

Giveaway zum HalbjährigenSo meine Lieben, das Gewinnspiel ist rum, das Wichtigste zuerst: Gewonnen hat das Giveaway zum Halbjähirgen die Nummer 24. Random.org hat mir diese Ziffer ausgespuckt. Dahinter verbirgt sich:

„Food for Angels and Devils“!

Herzlichen Glückwunsch!!

Du bekommst das Paket zugeschickt, sobald du mir deine Adresse mitgeteilt hast. Obendrauf habe ich als Goody noch ein Glas von meinem Lavendelgelee hinzu gepackt. Vielleicht schmeckt es dir ja.

An alle anderen, die jetzt leider nicht gewonnen haben, das nächste Giveaway-Gewinnspiel kommt garantiert!

Ich möchte Euch aber auch von Herzen danken, dass Ihr mich hier unterstüzt und meinem Blog folgt und ich hoffe natürlich auch, dass Ihr Spaß daran habt und dabei bleiben werdet!

Euch allen deshalb ein DANKE

und einen schönen Sonntag Abend noch.

☆ Mara

Scones mit Brombeeren und (wer will) Lavendel

Scones mit Brombeeren und (wer will) LavendelScones zum Frühstück wollte ich schon lange mal wieder machen. Diese englischen Teilchen sind irgendwie lecker.

Nun gut, vorab für alle NICHT-Lavendel-Liebhaber: Ihr könnt die Teile auch OHNE Lavendel machen! Einfach dann die Blüten weglassen. Ich fand sie dieses Mal einfach nur so passend zu den Brombeeren, ich geb zu, unter anderem auch wegen der lila Farbe 🙂

Ich fand die Scones genial!!! Das Verkostungsergebnis meiner beiden Testpersonen hingegen fiel unterschiedlich aus: Meine Mom fand die Dinger nicht so doll, sie ist einfach definitiv kein Fan von Lavendel. Timm hingegen hat sie gegessen und fand sie sogar richtig lecker. Was ich ehrlich gesagt ziemlich überraschend fand, weil ich wegen dem leicht lavendeligen Geschmack damit ja mal garnicht gerechnet hatte. Vor allem blieben aufgrund dessen für mich auch so gut wie keine Scones mehr übrig… ?!?!! HEUL*** Aber ich beklag mich nicht, ich bin ja froh um meinen (FAST-) Allesesser zuhause! 🙂

Die Scones schmecken mir am besten mit sahnigem Frischkäse und einer leckeren Marmelade. Zum Beispiel passt hier meine Brombeermarmelade mit Vanille und Cointreau dazu oder ihr belegt sie einfach noch mit frischen Beeren wie hier auf meinen Fotos.

Das Rezept (ergibt sechs Scones):

2 Esslöffel Zucker
325 g Mehl
1/2 Teelöffel Salz
1/2 Teelöffel Natron
1 Teelöffel Backpulver
40 g Butter (kalt)
100 ml Milch
optional: 1/2 Teelöffel getrocknete Lavendelblüten
70 g Brombeeren
Sahne (oder Eigelb) zum Bestreichen

Den Backofen auf 200°C Umluft vorheizen (Ober-/Unterhitze 180°C).

Den Zucker mit dem Mehl, dem Salz, dem Natron und dem Backpulver vermischen. Die kalte Butter in Flöckchen dazugeben und die Milch dazugeben. Alles zu einem klumpigen Teig verkneten, am besten mit den Händen, da sich die Butter nicht zu stark erwärmen sollte und das etwas „klumpigere“ und nicht ganz glatte Aussehen typisch für Scones ist. Wer will kann nun auch die Lavendelblüten dazugeben. Die Hälfte der Brombeeren halbieren oder einfach etwas zerdrücken und unterkneten. Die Früchte färben den Teig nun schön lila. Die andere Hälfte der Beeren vorsichtig unterkneten, damit diese ein klein wenig Form behalten.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche platt drücken, und zwar soweit, dass man sechs große Kreise ausstechen kann. Das Ausstechen geht mit einem größeren Kreisausstecher oder einfach mit einem Glas. Die Kreise auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen und mit der Sahne oder dem Eigelb bepinseln. Ca. 12 – 15 Minuten backen.

Die Scones schmecken am besten warm!

Scones mit Brombeeren und (wer will) Lavendel

☆ Mara

Noch mehr leckere Frühstücksideen findest Du hier:

Lieblingswaffeln

Lieblingswaffeln

Homemade Banana White Chocolate Granola

Homemade Banana White Chocolate Granola

Brombeermarmelade mit Vanille und Cointreau

Brombeermarmelade mit Vanille und Cointreau

Bavarian Cream Filled Cronuts

cro1YEAHHH! Es gibt Cronuts.

Cronuts sind DAS Trendgebäck aus New York. Die MUSS man jetzt einfach kennen! Und probieren!!

Aber was sind Cronuts denn eigentlich?? Erfunden hat es vor kurzem der Konditor Dominique Ansel, welcher eine Bäckerei im Stadtteil Soho in New York betreibt. Herr Ansel ist kein Unbekannter in der Branche, sondern hat sich trotz seiner jungen Jahre mit seiner bisherigen erfolgreichen Karriere bereits einen Namen gemacht. Und nun hat er den Cronut erfunden. Halb Croissant, halb Donut. Cronuts eben. Ein Gebäck in Form eines Kringels aus geschichtetem Croissantteig, der in Öl ausgebacken und dann mit einer Creme gefüllt wird.

Die New Yorker stehen derzeit Stunden (!!! Kein Witz!!!!) vor Ladenöffnung vor Dominique Ansel´s Bäckerei, nur um einen der begehrten Cronuts zu ergattern. Da jeden Tag lediglich eine begrenzte Menge hergestellt wird, darf auch jeder Kunde nur zwei (!!!! Auch kein Witz!!!!) der Teilchen kaufen.

Auch die ganzen Promis wollen den neuesten Backtrend natürlich testen! Sie lassen sich dafür einfach auf lange Wartelisten setzen, um an diese seltene Ware zu gelangen. Wenn ein Cronut geliefert wird, kann er daher schon mal richtig teuer werden (obwohl er in der Bäckerei bereits schon stolze 5 Dollar kostet, was ca. 3,78 € entspricht).

Ein Hype, wie ihn irgendwie nur Amerika auslösen kann.

Die Cronuts schmecken auch typisch amerikanisch. Süß, fettig, schwer, aber wirklich einfach megalecker!!!!!!! Frisch natürlich mit Abstand am aller aller aller besten!!

Ich habe die letzten Tage gleich eine ganze Batterie verschiedenster Cronuts gebacken. Schließlich will man ja mitreden können. Eine große deutsche Tageszeitung hat die Cronuts vor einigen Tagen mit einem Blätterteig nachgebacken. Blätterteig ähnelt einem Croissantteig, ist aber dennoch nicht dasselbe. Und da der originale Cronut eben aus Croissantteig hergestellt wird, habe ich selbstverständlich auch solchen verwendet.

Und das erste Ergebnis zeige ich Euch hier mit einer ausführlichen Anleitung zum Nachbacken.

Einen Cronut, gefüllt mit einer Bayerischen Vanillecreme.

Für 4 Cronuts braucht Ihr:

2 Packungen frischen Croissantteig (die Rollen in der Kühlabteilung im Supermarkt, aus welchen man sechs Croissants herstellen kann)

1 Liter neutrales Öl (ich habe Rapsöl benutzt) zum Frittieren. Der Cronut muss nachher im Öl schwimmen können!

Zucker zum Wälzen der Cronuts

Lange Spritztülle zum Befüllen der Cronuts

einen großen und einen kleinen Ausstech-Ring

Kleine Anmerkung: Ihr könnt den Croissantteig natürlich auch selbst herstellen. Hierbei handelt es sich um eine Art Blätterteig, der ebenso mehrmals eingeschlagen und gewalzt wird, nachdem eine Schicht Butter aufgetragen wurde. Aber die Herstellung erfordert ein wenig Zeit und ist auch überhaupt nicht notwendig, da die käuflich angebotenen Croissantteige sehr gut und für die Cronuts auch bestens geeignet sind.

cro11Für die Füllung:

2 Blatt weiße Gelatine
1/2 Vanilleschote (oder ersatzweise ein Päckchen Vanillezucker, das war mir hier dieses Mal lieber)
250 ml (am besten frische) Vollmilch
3 Eigelb
50 g Zucker
100 g Schlagsahne

Zuerst bereiten wir die Bayerische Creme zu, da diese abkühlen muss und das etwas Zeit in Anspruch nimmt.

Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen.

Die Vanilleschote der Länge nach einritzen und das Mark herauskratzen. Wer – wie ich – hier lieber Vanillezucker nimmt, der spart sich diesen Schritt natürlich 🙂

Die Milch mit dem Vanillemark und der -schote bzw. mit dem Vanillezucker kurz aufkochen, vom Herd ziehen. Die Schote entfernen.

Die Eigelbe mit dem Zucker mit einem Rührgerät einige Minuten cremig rühren. Es soll ein hellgelbe, fluffige Creme entstehen.

Die heiße Milch nach und nach in die Eigelbmischung unterrühren.

Die Eiermilch anschließend zurück in den Topf gießen. Bei schwacher Hitze unter ständigem Rühren erhitzen, bis die Eiermilch cremig wird. Nicht kochen, da das Eigelb sonst gerinnt! Die Creme dickt hierbei schön ein und hat die richtige Konsistenz erreicht, wenn sie an einem Kochlöffelrücken gut haften bleibt und sich beim Draufpusten Kringel bilden, die das Ganze wie eine Rose aussehen lassen (das nennt man dann „zur Rose abziehen“).

Die Gelatine ausdrücken und in einem kleinen Teil der heißen Creme unter Rühren auflösen. Danach die restliche Creme dazurühren. Die Bayerische Creme in eine Schüssel füllen und 40-50 Minuten kalt stellen. Gelegentlich auch mal umrühren.

Sobald die Bayerische Creme zu gelieren beginnt, die Schlagsahne steif schlagen und unterziehen.

In einen Spritzbeutel mit langer Tülle (Tülle mit langem dünnen Kopf zum Befüllen) füllen und wieder kalt stellen.

Nun stellen wir die Cronut-Teiglinge her.

Dafür den Croissantteig auseinanderrollen und die vorgestanzten Trennflächen für die einzelnen Croissants mit den Fingern verschließen und den Teig verbinden.

Achtung, nun gibt es zwei Varianten:

Die erste Variante geht so vor: Man schlägt das Teig-Rechteck zwei Mal übereinander ein, so dass drei Teiglagen aufeinander liegen, das heißt den Teig in drei gleich große Flächen einteilen und dann übereinanderschlagen (man hat dann also drei Teigschichten übereinander). Dann mit einem Nudelholz nur leicht platt wälzen und den Vorgang wiederholen, das heißt den Teig nochmal wie eben in drei gleichgroße Flächen aufteilen und übereinanderschlagen. Das Rechteck wird bei jedem Einschlagvorgang kleiner. Nun hat man aus dem Teig also sechs Teigschichten übereinander gestapelt. Die Größe des Teig-Rechtecks reicht nun für zwei Cronuts. Mit den großen Ausstechringen nun zwei Kreise aus dem Teig ausstechen (pro Croissantteig-Packung zwei Stück, insgesamt damit vier). In der Mitte der Ringe nun die kleinen Kreise ausstechen. (Kleine Anmerkung: Den übrigen Teig nicht wegschmeißen, sondern ebenfalls im Öl ausbacken und dann in etwas Zucker wälzen!!)

Diese Variante habe ich ausprobiert, mich dann aber beim zweiten Mal für meine eigene entschieden, um die einzelnen Schichten des Teigs auch nach dem Backen besser sichtbar zu machen. Typisch für die Cronuts ist nämlich der geschichtete Teig, wie man es auch auf meinen Bildern sehen kann.

Ich bin deshalb so vorgegangen:

Den Croissantteig habe ich auseinandergerollt, die Stanzflächen mit den Fingern verschlossen und dann habe ich mit dem großen Ausstechring so viele Kreise wie möglich ausgestochen (es sollten pro Packung mindestens 12 Kreise werden). Diese ausgestochenen Kreise habe ich dann aufeinandergelegt und zwar immer sechs Kreise übereinander (oder sogar sieben Stück, je nachdem wie hoch die Cronuts werden sollen und wie viel Teig man hat). Zusammendrücken braucht man die Kreise nicht, durch das Ausstechen des kleinen Lochs hält der Teig schon genug zusammen. Deshalb nach dem Übereinanderstapeln der einzelnen Kreise das kleine Loch in der Mitte ausstechen.

Bei beiden Varianten wird nun das Öl erhitzt und die Cronuts werden darin von beiden Seiten goldbraun ausgebacken. Achtung, der Teig muss im Öl zwar schön brutzeln, das Öl darf aber nicht zu heiß sein, da die Cronuts ansonsten außen zu schnell zu dunkel werden und innen drin trotzdem nicht durchgebacken sind. Hier also behutsam zunächst die Temperatur des Öls testen, am besten mit einem übrig gebliebenen Teigstückchen.

Die Cronuts nach dem Ausbacken auf einem Küchenpapier abtropfen und auskühlen lassen.

Sobald das Gebäck ausgekühlt ist kann es befüllt werden. Hierzu von oben oder von der Seite gleichmäßig verteilt an sechs Stellen bis ca. zur Mitte des Kringels einstechen und etwas Füllung einspritzen. Ihr merkt, wenn ihr versehentlich zu viel reinspritzt, dann läuft die Creme nämlich wieder raus 🙂

Entweder von der Seite aus oder von oben in den Cronut einstechen. Achtung: Auf die original Cronuts kommt obendrauf eigentlich noch ein Zuckerguss-Kringel. Da ich die Cronuts aber bereits süß genug fand, habe ich auf diesen verzichtet. Wenn Ihr allerdings einen Guss-Kringel aufspritzen wollt, dann rate ich Euch, den Cronut von oben zu befüllen, durch den später aufgebrachten Guss werden die Einspritzlöcher nämlich dann verdeckt und die Creme kann auch nicht herauslaufen. Wenn Ihr keinen Guss wollt, dann befüllt die Cronuts von der Seite. Da sie nach dem Befüllen in Zucker gerollt werden, sieht man auch die seitlichen Einspritzlöcher nicht mehr so sehr.

Nach dem Befüllen die Cronuts im Zucker wälzen.

Wer einen Guss-Kringel möchte, der mischt für einen Zuckerguss einfach etwas Puderzucker mit einigen Tropfen Vanillearoma und ganz wenig Wasser oder Milch. Alles glattrühren, in einen Spritzbeutel mit Rundlochtülle füllen und einen Kringel aufspritzen.

Voilà. Der amerikanische Cronut bei Euch zuhause!

cro

☆ Mara

Noch mehr süße Teilchen findest Du hier:

Zitronige Handpies

Zitronige Hand Pies

Rhabarber Vanillecreme Taschen

Rhabarber Vanillecreme Taschen

Blätterteigmuffins mit Schmandcreme und Brombeerswirl

Blätterteigmuffins mit Schmandcreme und Brombeerswirl

Schnelles Roggenbrot

Schnelles RoggenbrotDad´s Brotbackofen kam wieder zum Einsatz. Naja, eigentlich kommt der sogar andauernd zum Einsatz. Seit dem Bau seines Garten-Brotbackofens im Frühjahr gibt es daheim jede Woche leckeres und ofenfrisches Brot. Und das in unzähligen Varianten. Schließlich hat Papa den Ofen ja nicht nur zum Spaß! Nachdem wir ihm zu seinem Geburtstag Ende Mai nämlich unter anderem ein Brotbackbuch geschenkt hatten, gingen die verschiedenen Bestellungen bei ihm ein. Der eine wollte ein Vollkornbrot, der nächste Ciabatta-Brötchen, der wiederum nächste ein klassisches dunkles Brot wie dieses Roggenbrot hier. Aufträge werden seitdem also nach und nach abgearbeitet 🙂

In dem Brotbackbuch gibt es tolle klassische, aber auch außergewöhnliche Rezepte, manche davon sind aber so abgefahren, dass sich mein Paps weigert, sie zu backen. Er sei mehr für die traditionelle Bäckerware zuständig, den neumodischen Schnick-Schnack solle ich übernehmen. Gut, damit bin ich einverstanden. Eine ausgewogene Rollenverteilung hat noch nirgendwo geschadet 🙂

Dieses Mal gab es also wieder etwas klassisches aus der Holzofenbäckerei Hörner, nämlich dieses schnelle Roggenbrot. Perfekt zur abendlichen Vesperstunde. Kann selbstverständlich auch im normalen Backofen gebacken werden!!

Hier das Rezept für 1 Brot:

20 g Hefe (ca. ½ Würfel)

50 g flüssiger Malzextrakt

300 ml lauwarmes Wasser

350 g Roggenmehl (Type 1150)

150 g Weizenmehl (Type 550)

15 g Salz (a. 1 Esslöffel)

150 g flüssiger Natursauerteig (selbst angesetzt oder aus dem Beutel)

Mehl zum Verarbeiten und zum Bestreuen

Die Hefe und den Malzextrakt in dem lauwarmen Wasser auflösen. Anschließend die Mehlsorten, das Salz und den Sauerteig zugeben und alles gut verkneten. Den Teig 6-8 Minuten in der Küchenmaschine oder von Hand durchkneten. Dann auf die bemehlte Arbeitsfläche geben und 30-40 Minuten gehen lassen. Zwischendurch 2 bis 3 Mal zusammenfalten (das heißt nochmal kneten und wieder gehen lassen). Achtung: Die Reifung des Teigs ist das A und O bei Roggenbrot. Dabei entwickelt der Teig nicht nur seine Triebkraft, sondern er entfaltet dabei auch seinen besonderen Geschmack.

Den gegangenen Teig sodann rund wirken und flach drücken. Rund wirken bedeutet, Ihr faltet das Brot an mehreren Stellen von außen nach innen und das in mehreren Arbeitsschritten. Dies solltet Ihr auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche tun. Zunächst wird der obere Rand in die Mitte geklappt und mit dem Handballen festgepresst. Anschließend dreht man den Teig etwas und wiederholt den Vorgang bis ein glatter runder Ballen entstanden ist. Beim Wirken erhält der Teig seine Spannung für die Oberfläche. Wer es genau wissen will kann sich hier zum Beispiel auch auf YouTube entsprechende Beispiel-Videos anschauen.

Den Teigballen danach auf der Oberfläche vier Mal leicht einschneiden, damit ein Quadrat auf dem Laib entsteht. Auf ein Backblech legen und nochmal ca. 40 Minuten abgedeckt ruhen lassen.

Den Backofen auf 240 Grad vorheizen. Bitte keine Umlufthitze verwenden, das ist in diesem Fall nicht empfehlenswert. Ein Blech im Ofen erhitzen. Dann das Blech herausnehmen und das Brot darauf in den Ofen schieben.

Ca. 10 Minuten anbacken. Danach die Temperatur herunterregeln auf 220 Grad und das Brot ca. 35 Minuten fertig backen.

Und dann eine ordentliche Brotzeit veranstalten.

Schnelles Roggenbrot

☆ Mara

Noch mehr Beiträge von Dad findest Du hier:

Vietnamesische Nudelsuppe “Phở”

Vietnamesische Nudelsuppe “Phở”

Ein Brotbackofen im Garten

Ein Brotbackofen im Garten

Dad´s Bauernbrot

Dad´s Bauernbrot