Archiv | November 2013

Mom´s Birthday Cake

Mom´s Birthday CakeZum diesjährigen Geburtstag meiner Mom wollte ich eine ganz besondere Torte machen. Das hier ist das Ergebnis.

Ich bin derzeit ja ohnehin im totalen Tortenfieber. Meine treuen Leser wissen natürlich wovon ich rede! Ich will ins Tortenbusiness einsteigen. Zwar nur gaaaanz nebenbei, aber ich hoffe trotzdem, dass ich den ein oder anderen Auftrag irgendwann mal an Land ziehen werde 🙂 Warum ich das tue? Weil es mir waaahnsinnig viel Spaß bereitet und ich mir irgendwie damit einen kleinen Traum erfülle, wenn ich etwas kreatives machen kann. Vor allem, wenn das Ganze dann auch noch in Verbindung mit Essen und Zucker steht!!!

Mom bekam ihre Torte ausnahmsweise schon einige Tage zuvor, da sie über ihren Geburtstag mit Paps einige Tage weggefahren war, um sich etwas von der verdienten Erholung zu gönnen.

Also ich selbst war mit dem Ergebnis durchaus glücklich, auch wenn natürlich an der Feinheit meiner Arbeit noch viiiieeel gearbeitet werden kann. Aber gut, ich steh ja erst am Anfang meiner Tortenkarriere 🙂

Mom´s Birthday Cake

Für Mom´s Birthday Cake habe ich nun auch zum ersten Mal mit Blütenpaste gearbeitet. Die Rosen stellen am Anfang durchaus eine kleine Herausforderung dar. Es ist schon bewundernswert, wie manche Tortendesigner das so unglaublich echt aussehend hinbekommen. Nun gut, meine waren am originalen Naturprodukt vielleicht nicht sooooo nah dran 😉 , aber auch hier heißt es, was nicht ist kann ja noch werden. Und hübsch fand ich sie allemal.

Mom´s Birthday Cake

Auch die Silikonformen, die man zur Fondantverarbeitung verwenden kann, sind etwas diffiziel in ihrer Anwendung, wenn die Formen etwas größer und graziler sind. Man muss etwas aufpassen, den Fondant an dünnen Stellen dann auch einigermaßen herauslösen zu können, selbst wenn man die Form zuvor ordnungsgemäß mit Puderzucker oder Bäckerstärke abgestaubt hat.

Mom´s Birthday Cake

Was mich ja restlos begeistert, ist diese Vielfalt an Lebensmittelfarben, die man in den unzähligen Backzubehörshops so kaufen kann. Da nimmt die Qual der Wahl überhaupt kein Ende. Ob Puderfarbe, Pastenfarbe oder Lack, da muss man sich erstmal zurecht finden!! Deshalb habe ich mich einfach mal durch die Farbenabteilung geshoppt und einiges ausprobiert. Und nach und nach stellen sich hierbei dann auch einige persönliche Favoriten heraus.

Mom´s Birthday Cake

Die Torte hier bestand übrigens aus einem Zitronenbiskuit. Dieser war in vier Schichten gestapelt, dazwischen jeweils eine Schicht helle Schokoladen-Buttercreme und zwar eine festere Variante davon, die man auch gut zum Einstreichen der Torte verwenden kann. Mom mag die Buttercreme sowieso lieber, wenn sie ziemlich stabil und fest ist, das hat dann ganz gut gepasst.

Mom´s Birthday Cake

Das Überziehen der Torte mit dem Fondant stellt momentan allerdings noch meine größte Herausforderung dar. Da muss man ganz schön aufpassen, dass der Fondant nicht reißt oder man diesen zuvor zu dünn ausrollt. Oder dass er Wellen schlägt. Oder Luftblasen unten dran hat. Oder nicht glatt ist. Oder…, und…, oder…. Tja, Übung macht den Meister, also ran an den Speck und Fondant-Überziehen üben Mara!!

Mom´s Birthday Cake

Ich hoffe Euch gefällt meine Torte genauso gut wie mir!! Wenn das der Fall ist freue ich mich über jeden Kommentar, den Ihr mir dazu hier oder auf meiner Facebook-Seite hinterlasst!!

Ach, und wie die Torte angeschnitten aussah, interessiert Euch bestimmt auch:

Mom´s Birthday Cake

So, auf eine Neues geht es für mich nun ab in die Küche. Heute allerdings nicht zum Torten designen, sondern ganz klassisch zum Plätzchen backen. Das ist zur momentanen Jahreszeit schließlich Pflicht!!!!

Mom´s Birthday Cake

☆ Mara

Weitere hübsche Torten von mir findet Ihr hier:

Geburtstagstorte für Timm´s 37.

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Eierlikörtorte

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Schwarz-weiße Geburtstagstorte für Ulrich

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Zweierlei Gebrannte Mandeln

Zweierlei Gebrannte MandelnJetzt geht es bald wieder los und ich freu mich tierisch drauf!! Die Weihnachtsmärkte beginnen.

Wie ein kleines Kind bewundere ich alljährlich den ganzen weihnachtlichen Schmuck und die helle Beleuchtung an den vielen kleinen Markthäuschen. Es duftet nach Glühwein, Zimt und Bratwürschtel… 🙂

Herrrrrrlich!!!

Und was, außer dem obligatorischen Glühwein, gehört zum Weihnachtsmarkt definitiv noch dazu?! Klar, die gebrannten Mandeln!!

Ehrlich gesagt riechen die Dinger für mich persönlich ja meistens wesentlich besser, als dass sie dann tatsächlich schmecken. Regelmäßig bin ich enttäuscht, wenn ich voller Vorfreude ein Tütchen öffne, mir einige Mandeln in den Mund stopfe und geschmacklich wirklich grausames erleiden muss. Das trifft jedoch nur dann zu, wenn man keine frischen Mandeln verkauft bekommt, sondern die alten oder gar lätscherten Nüsse abkriegt, die ihre besten Zeiten schon länger hinter sich haben. Erwischt man allerdings aus Versehen mal wirklich frisch gebrannte Mandeln, dann kann diese einfache Süßigkeit wirklich ein Hochgenuss werden.

Um ganz auf Nummer sicher zu gehen, dass gebrannte Mandeln auch tatsächlich schmecken, sollte man sie einfach selbst machen. Ist gar nicht schwierig.

Ich habe hier zwei Rezepte für Euch, eines mit „normal“ viel Zucker und eines mit weniger. Je nach Region werden sie nämlich in der Tat mit unterschiedlich viel Zucker hergestellt.

Klassische Zimtmandeln:

200 g Mandeln
200 g Zucker
125 ml Wasser
1 Päckchen Vanillezucker
1 Teelöffel Zimt
ein gefettetes Backblech (mit Butter oder alternativ Margarine / vegan)

Die Mandeln mit dem Zucker, dem Wasser, dem Vanillezucker und dem Zimt in einer beschichteten Pfanne aufkochen. So lange kochen, bis kein Wasser mehr übrig ist, dabei immer gut rumrühren, damit nichts anbrennt. Rühren, rühren, rühren bis der Zucker an den Mandeln kleben bleibt und diesen ihr typisch „gebranntes“ Aussehen verleiht. Dann die Mandeln auf ein mit etwas Butter gefettetes Backblech geben und sofort mit einer Gabel verteilen, damit keine riesigen Klumpen entstehen und komplett abkühlen lassen.

Vorsicht übrigens beim Umgang mit Zucker!! Dieser wird extrem heiß!! Also nicht verbrennen…

Zweierlei Gebrannte Mandeln

Gebrannte Lebkuchen-Mandeln mit wenig Zucker:

200 g Mandeln
50 g Zucker
50 ml Wasser
1 Päckchen Vanillezucker
1 Teelöffel Lebkuchengewürz
etwas Butter zum Einfetten des Backblechs

Das Wasser zusammen mit den Mandeln, dem Zucker, dem Vanillezucker und dem Lebkuchengewürz aufkochen lassen und unter Rühren weiter kochen lassen. Der Zucker wird zunächst etwas krümelig, beim weiteren Rühren fängt dieser dann wieder an zu schmelzen und Fäden zu ziehen. Sobald dies geschieht, sind die Mandeln fertig! Auf ein mit etwas Butter eingefettetes Backblech schütten. Die einzelnen Nüsse dann sofort mit einer Gabel auseinander ziehen, damit keine Klumpen entstehen. Auf dem Backblech komplett abkühlen lassen.

Auch hier gilt: Vorsicht! Zucker wird heiß! Nicht verbrennen…

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☆ Mara

Noch mehr Süßigkeiten gibt es hier:

Bounty

Bounty

Cookies´n Cream Pralinen

Cookies´n Cream Pralinen

Eierlikörtrüffel

Mini-Marzipan-Mandel-Muffins

Mini-Marzipan-Mandel-MuffinsJa ist denn schon wieder Weihnachten?!! Könnte man beim Anblick dieser minikleinen und zuckersüß-roten Muffins ja fast meinen… Und JAAAA, Heiligabend ist ja auch gar nicht mehr allzu weit entfernt, deshalb darf man bereits jetzt weihnachtlich anmutendes Gebäck herstellen. Es müssen ja nicht immer nur die altbekannten Plätzchen sein, auch wenn diese zugegebenermaßen jedes Jahr wieder auf´s Neue sowas von lecker sind…

Aber nun gut, heute gibt es jetzt erstmal weihnachtliche Mini Muffins. Warum?! Weil meine nagelneue Mini-Muffin-Form eingeweiht werden musste! Ich hatte mich nämlich soooo gefreut, als ich zu meinem Geburtstag von meinen Eltern so viele tolle neue Backsachen geschenkt bekommen hatte!! Unter anderem dabei war die von mir lange ersehnte Mini-Muffin-Form. Endlich!

Und nun war es allerallerallerallerhöchste Zeit, dass damit auch mal was leckeres gebacken wird.

Heraus kamen diese kleinen roten Mini-Marzipan-Mandel-Muffins.

Lecker und perfekt als süßes Häppchen für zwischendurch.

Das Rezept für ein Blech Mini-Muffins (die Teigmenge ist gering, wer mehr machen möchte, die Menge einfach verdoppeln) :

60 g Butter
60 g Zucker
50 g Marzipan Rohmasse
2 Eier
etwas Bittermandelöl
2 Esslöffel Milch
130 g Mehl
1/2 Teelöffel Backpulver

50 g Zartbitterschokolade

ganze Mandeln für obendrauf sowie Puderzucker zum Bestäuben

Für den Rührteig die Butter mit dem Zucker schaumig rühren. Den Marzipan klein schneiden, hinzufügen und glatt rühren. Die Eier nach und nach dazugeben. Etwas Bittermandelöl sowie die Milch untermixen. Zum Schluss noch das Mehl mit dem Backpulver mischen und ebenfalls nach und nach unterrühren.

Den Teig in eine Mini-Muffinform mit Mini-Muffin-Papierförmchen geben. Die Zartbitterschokolade in kleine Stücke hacken und über die Muffins streuen. Dann in jeden Muffin noch eine Mandel stecken und bei 180 Grad (160 Grad Umluft) ca. 12 – 15 Minuten backen. Sobald die Muffins eine leichte Bräunung bekommen sind sie fertig!

Mit Puderzucker bestäuben und HAPPPSS im Mund verschwinden lassen.

Mini-Marzipan-Mandel-Muffins

☆ Mara

Große Geschwister der Mini-Muffins findet Ihr hier:

Blueberry White Chocolate Cupcakes

Blueberry White Chocolate Cupcakes

Lemon Buttermilk Cupcakes

Lemon Buttermilk Cupcakes

Chocolate Cupcakes

Chocolate Cupcakes

Lebkuchen

LebkuchenLogo, zu Weihnachten gibt es Lebkuchen. Wenn nicht jetzt, wann dann?!

Lebkuchen ist ja so eine Sache. Hier ein richtig leckeres Gebäck zu finden ist manchmal gar nicht so einfach. Mal schmeckt er zu trocken, mal ist er zu hart oder einfach zu geschmacklos. Und beim selbst Herstellen ist das ebenfalls nicht leicht, ein geeignetes Rezept zu finden, an welchem man sich nicht die Zähne ausbeißt. Dennoch, ich habe eins für Euch! Lecker im Geschmack, weich in der Konsistenz. So schmeckt Weihnachten!

Lebkuchen wird auch Honigkuchen genannt. Warum? Na klar, weil Honig drin ist. Zudem kommen viiiieeele leckere orientalische Gewürze hinein.

Die typischen Gewürze für seinen Lebkuchen bekommt man bereits fertig gemischt als Lebkuchengewürz zu kaufen. Darin findet man unter anderem Zimt, Nelken, Piment, aber auch Kardamon, Koriander, Ingwer oder Muskat.

Das Rezept für meinen Lebkuchen:

400 g Rohrohrzucker
150 ml Honig
100 g flüssige Butter
4 Eier
500 g Roggenmehl 1150
300 g Dinkel-Vollkornmehl
25 g Lebkuchengewürz
1 Teelöffel Zimt
1 Päckchen / Fläschchen Zitronenaroma
1 Päckchen / Fläschchen Orangenaroma
2 Teelöffel Natron
20 g Kakao
100 g Orangeat
100 g Zitronat
100 g gehackte Haselnüsse

bei Bedarf noch etwas Milch, um den Teig geschmeidiger zu machen
Oblaten als Unterlage für die Lebkuchen
etwas Eigelb gemischt mit einem Schuss Sahne zum Bepinseln

Für den Guss:
Puderzucker
Vanillearoma
ein klein wenig Milch

Lebkuchen

Den Rohrohrzucker zusammen mit dem Honig erwärmen und gut rumrühren, bis sich der Zucker etwas aufgelöst hat. Vom Herd nehmen. Die flüssige Butter hinzugeben, sodann die Eier untermischen. Alle trockenen Zutaten mischen, dann die flüssige Mischung drübergeben und alles zu einem gleichmäßigen Teig kneten. Der Teig ist sehr fest, nicht wundern, das muss so sein. Ist er allerdings zu bröselig, einfach einen kleinen Schuss Milch hinzugeben, damit er etwas geschmeidiger wird. Den Teig sodann in etwas Folie wickeln und ca. einen Tag lang an einem kühlen Ort ruhen lassen.

Am nächsten Tag den Teig nochmals gut durchkneten. Sodann ca. 1 cm dick ausrollen und mit einem großen Ringausstecher oder mit einem Glas die einzelnen Lebkuchen ausstechen. Die Teigkreise auf die Oblaten legen und mit der Eigelb-Sahnemischung bestreichen, damit die Lebkuchenoberfläche nachher schön glänzt.

Die Lebkuchen bei 170 Grad Umluft (190 Grad Ober- / Unterzhitze) ca. 15 – 20 Minuten backen.

Sobald die Lebkuchen ausgekühlt sind, kann man aus dem Puderzucker, dem Vanillearoma und einem klitzekleinen Schuss Milch einen Guss zusammenmixen und die Lebkuchen damit verzieren.

Der Lebkuchen hält sich sehr lange frisch und wird nach einigen Tagen sogar noch weicher…

Lebkuchen

☆ Mara

Noch mehr Gebäck findet Ihr hier:

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Weiße Cranberry-Pralinen

Weiße Cranberry-PralinenWeiße Schokolade ist einfach ein Traum. Ich persönlich mag die helle Variante ja eigentlich sogar noch viel lieber als die dunkle Version. Timm isst sogar ausschließlich weiße Schokolade.

Da kam es gerade richtig, als Mom diese weißen Pralinen hier gemacht hat. Hierzu sagte keiner „NEIN“. Keiner.

Mama hat sich eine neue Pralinen-Silikonform zugelegt, welche natürlich umgehend ausprobiert werden musste. Kurz geguckt was noch verwendbares in der Vorratskammer gefunden werden konnte und heraus kamen diese kleinen weißen Cranberry-Schönheiten.

Die kleinen getrockneten Früchtchen enthalten viel Vitamin C und stärken damit die Immunabwehr, was man um diese Jahreszeit gut gebrauchen kann. Irgendeine gute Erklärung für den Verzehr von diesen Pralinchen braucht man ja……

Das Rezept ist super einfach und kann mit allen möglichen Zutaten gemacht werden. Man muss nicht zwingend getrocknete Früchte nehmen, man kann zum Beipiel auch gehackte Nüsse zugeben. Hier kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen.

Das Rezept für die weißen Cranberry-Pralinen lautet:

200 g gute weiße Schokolade

1 Esslöffel getrocknete Cranberry-Früchte

Zudem benötigt Ihr natürlich eine Pralinen-Silikonform

Die Schokolade klein hacken und in einem Wasserbad schmelzen. Die Schokolade in die Silikonformen gießen, nicht ganz voll machen. Nun ein oder zwei der getrockneten Früchte in die einzelnen Pralinen hineindrücken. Trocknen lassen und vorsichtig aus der Form lösen.

Und dann losnaschen!!

Weiße Cranberry-Pralinen

☆ Mara

Schaut doch auch mal hier rein:

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