Archiv | Dezember 2013

Zitronige Vichyssoise mit Marzipan-Datteln im Speckmantel

Zitronige Vichyssoise mit Marzipandatteln im SpeckmantelBald ist Silveeeeester!!! Jedes Jahr das gleiche Spiel…

Vorbei allerdings sind die Zeiten, in welchen man verzweifelt schon Monate im Voraus planen musste, was an diesem extrem „wichtigen“ Tag denn unternommen werden könnte. Das Brainstorming nahm gar kein Ende mehr, die Mission „Finde die perfekte Silvester-Party“ nahm deutlich mehr Zeit und leider vor allem auch deutlich mehr Nerven in Anspruch als man sich eigentlich leisten konnte.

Das End vom Lied war sowieso immer dasselbe. Ein nicht sonderlich geglückter Abend, an dem man definitiv zu viel Geld gelassen hat für überteuertes und meist auch schlechtes Essen und an welchem man tatsächlich regelmäßig einen Neujahrsvorsatz fasste: „Nächstes Jahr feiern wir daheim!!“

NATÜRLICH feierten wir das Jahr darauf NICHT daheim. Logo, man war ja jung und hätte schließlich was verpassen können.

Nun gut, jetzt ist man nicht mehr ganz so jung und zumindest um die eine Einsicht reicher, dass man an Silvester tatsächlich nichts verpasst, wenn man sich nicht allzu weit vom heimeligen Zuhause entfernt. Und deshalb wird mittlerweile auch gerne mal daheim gefeiert. Mit Freunden oder Familie, oder wenn´s denn so sein soll mit Beidem, und natürlich darf eines garantiert nicht fehlen: Gutes Essen!

Dass eine Mitternachtssuppe zum Jahreswechsel nicht fehlen darf, dieser Meinung bin ich nach wie vor. Aus diesem Grund habe ich heute eine Vichyssoise für Euch. Kann bestens vorbereitet und dann entweder wie üblich kalt gegessen oder einfach langsam aufgefwärmt werden. Ideal für einen gemütlichen Silvesterabend, an dem man nach der Feuerwerksorgie nochmal ordentlich Hunger hat…

Eine Vichyssoise ist übrigens eine Gemüsesuppe aus Kartoffeln, Lauch und Sahne. Klassischerweise wird sie kalt gegessen. Ich mag sie allerdings am liebsten lauwarm.

Dazu gibt es mit Marzipan gefüllte Datteln im Speckmantel. Nicht gleich „Iiiihhh“ schreien, das ist durchaus eine super leckere Kombination, die bestens zu einer so herzhaften Suppe wie dieser hier passt. Wer kein Marzipan will, ja Herr Gott, der macht halt nur den Speckmantel drum…

Die Suppe:

300 g Kartoffeln
350 g Lauch
2 Esslöffel Butter
2 Limetten (Saft und abgeriebene Schale)
700 ml Hühnerbrühe
100 g Crème fraîche
einen guten Schuss Sahne
Salz
Pfeffer
etwas Chilipulver
etwas Muskat

 

100 g Speckwürfel
1 Teelöffel Butter
1 Prise Zimt
100 g Sahne

 

Die Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Den Lauch längs halbieren und in feine Streifen schneiden.

Die Butter in einer Pfanne erwärmen, Kartoffeln, Lauch und abgeriebene Limettenschale (den Saft benötigen wir erst später) darin andünsten, die Hühnerbrühe zufügen, aufkochen, bei schwacher Hitze etwa 30 Minuten köcheln lassen.

Die Suppe pürieren. 2/3 der Crème fraiche sowie einen Schuss Sahne unterrühren, mit Salz, Pfeffer, Chili, Muskat und ein wenig Limettensaft abschmecken.

Die Speckwürfel in dem Teelöffel Butter kurz anbraten und mit Zimt würzen.

Die Sahne steif schlagen und mit der restlichen Crème fraîche vermischen.  Auf die angerichtete Suppe geben und den Speck drüberstreuen.

Eine klassische Vichyssoise isst man normalerweise gekühlt, die Suppe kann aber genauso gut warm oder auch lauwarm gegessen werden.

Die Datteln:

getrocknete Datteln (am besten eine lecker weiche Variante davon)
etwas Marzipanrohmasse
Speck in Streifen

Zudem braucht Ihr Schaschlik-Spieße aus Holz

Die Datteln längs einschneiden, aufklappen und in jede Dattel einen kleinen Strang (ein kleines längliches Stück) Marzipan legen, Datteln wieder zuklappen. Dann mit je einem Streifen Speck umwickeln und je drei Stück auf einen Holzspieß stecken. Kurz anbraten und zur Suppe servieren.

Guten Rutsch!

Die Inspiration für die Suppe habe ich übrigens von Bushcooks Kitchen!

Zitronige Vichyssoise mit Marzipandatteln im Speckmantel

☆ Mara

Andere Ideen gibt´s hier:

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Dulce de leche Eiscreme mit Karamellsauce

Dulce de leche Eiscreme mit KaramellsauceEis passt ja grundsätzlich immer noch in den Magen rein, egal wie viel man zuvor schon in sich reingestopft hat. Eiscreme ist ein grundsätzlich willkommener Dessertklassiker. Selbst wenn man schier am Platzen ist, dieses cremig Gefrorene geht immer noch.

Deshalb ist eine leckere Eiscreme auch ein guter Abschluss nach einem fulminaten Menü wie zum Beispiel an Silvester.

Wie wär´s denn als Nachtisch mal mit einer Dulce de leche Eis-Variante? Cremig-sahnig mit Karamell, zergeht auf der Zunge…

Dieses Rezept könnt Ihr auch ohne Eismaschine herstellen, nach einer kurzen Auftauphase ist es auch ohne Maschinenzubereitung super cremig.

Da meine Oma mir letztes Jahr eine Eismaschine spendiert hatte, wurde im  Sommer diesen Jahres natürlich als Folge vermehrt Eiscreme hergestellt. Es hatten sich unglaublich viele Ideen bei mir angestaut und nun konnte ich endlich jede Menge Rezepte oder Varianten selbst ausprobieren.

Dulce de leche Eiscreme wollte ich schon lange mal ausprobieren. Vor allem weil ich diese Art Karamell bereits schon öfters selbst hergestellt habe und eine cremige Eisvariante jetzt auch gut zur kalten Jahreszeit passt.

Zwei Rezepte für selbst gemachte Dulce de leche findet Ihr übrigens hier (eine Variante davon ist auch suuuper einfach!!): Dulce de leche

Ihr könnt Dulce de leche aber auch einfach kaufen, wenn Ihr zum Selbermachen keine Lust habt. Dulce de leche ist übrigens eine cremige und dicke Milchkonfitüre, eine Art Karamell, es gibt sie im gut sortierten Supermarkt.

Das Eis habe ich also in meiner Eismaschine gemacht, aber man kann es auch ohne Eismaschine herstellen. Durch die Kondensmilch erhält man eine megacremige, weiche und leckere Konsistenz. Zum Dahinschmelzen… Mit einer Karamellsauce die perfekte Kombination.

Zum anderen ist diese Eiscreme superfix gemacht!! Besteht nur aus 3 (!!) Zutaten! Also worauf wartet Ihr!!!?!?!

Für das Eis benötigt Ihr folgendes:

50 ml Milch (am besten Vollmilch)
350 g Dulce de leche (kann man kaufen oder nach diesen zwei Rezepten hier selbst herstellen!)
400 g Schlagsahne

Für die Karamellsauce:

100 g Zucker
30 ml Wasser
25 g Butter
90 ml Sahne
1 Prise Salz

Für das Eis die Milch mit dem Dulce de leche glatt rühren. Am besten geht das mit einem Handrührgerät. Die Sahne steif schlagen, danach unter die Dulce de leche Masse heben. In die Eismaschine oder ein gefriertaugliches Gefäß geben und gut durchfrieren lassen.

Für die Karamellsauce das Wasser mit dem Zucker in einem Topf unter Rühren zum Kochen bringen. Dann den Herd etwas herunterschalten und das Zuckerwasser vor sich hin köcheln lassen, bis es leicht goldbraun wird. Das kann schon etwas dauern, dennoch aufpassen, dass die Flüssigkeit nicht zu dunkel wird, sonst schmeckt sie angebrannt! Am besten deshalb dabei bleiben und regelmäßig umrühren.

Wenn die Flüssigkeit also dann leicht goldbraun ist, den Topf vom Herd nehmen und die Butter unterrühren. Während dem Rühren langsam die Sahne eingießen. Die Masse klebt oder klumpt zu Beginn meistens, löst sich durch das Rühren aber nach und nach zu einer glatten Sauce auf. Zum Schluss noch die Prise Salz untermischen.

Abkühlen lassen und vor dem Servieren über das Eis gießen.

Die Karamellsauce hält sich in einer gut verschlossenen Flasche oder einem verschließbaren Glas übrigens einige Tage auch im Kühlschrank.

Ich sag ja, es zergeht auf der Zunge……

Dulce de leche Eiscreme mit Karamellsauce

☆ Mara

Ihr könnt auch mal hier reinschauen, wenn Ihr Lust habt:

Lemon Buttermilk Cupcakes

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Sorbet-Eisberg mit Holunderblüten und Löwenzahnsirup

Sorbet-Eisberg mit Holunderblüten und Löwenzahnsirup

Dulce de leche

Dulce de leche

Heute nicht.

Heute nicht.Redaktionelle Anmerkung:

Die folgenden Zeilen schrieb ich bereits in einer Nacht vor einigen Wochen auf.

Heute ist ein guter Anlass, diese zu veröffentlichen. Heute ist Weihnachten. Das Fest der Liebe. Deshalb sollten wir gerade heute noch einmal mehr als sonst an unsere Liebsten denken, Zeit mit ihnen verbringen und ihnen sagen und zeigen, wie sehr wir sie lieben…

Heute bin ich melancholisch…

Nein, heute gibt es kein Rezept. Es gibt auch keine lustige Anekdote aus meinem Leben.

Nein.

Heute nicht.

Heute sitze ich hier. An meinem Schreibtisch. Nachts um halb eins. Allein. Und ganz in meine Gedanken vertieft. Heute ist alles anders.

Vor ca. 1 1/2 Stunden erhielt ich einen Anruf. Bis dahin war es ein normaler Freitag Abend, den ich in der Küche verbrachte. Wie immer beim Rumwerkeln. Timm hatte ein Tischtennis-Spiel und fuhr um 19 Uhr los. Die Mannschaftsspiele sind oft Freitag abends.

Ein ganz normaler Freitag Abend eben.

Bis zu dem Anruf.

Ich habe Timm in all den Jahren noch nie so weinen gehört. Bis zu diesem Anruf vor 1 1/2 Stunden.

Timm rief an, schluchzend, ich verstand ihn erst überhaupt nicht. Dann brachte er über die Lippen, dass einer seiner Tischtenniskollegen einen Herzinfarkt hatte, mitten im Spiel… Er liege da und werde seit fast einer Stunde reanimiert. Timm schluchzte, er habe gerade mit der Frau des Tischtennisfreundes telefoniert und sie informiert. Sie hätte ihn vor lauter Verzweiflung angeschrien, rumgebrüllt, war mit den Nerven am Ende. Hatte niemanden, der sie in diesem Moment hätte auffangen können. Niemanden. Die Tochter war weit weg.

Ihr Mann verstarb noch an Ort und Stelle. In der Tischtennishalle.

Ein sehr netter, sympathischer Kerl. Ruhig. Freundlich. Ein Teamkollege. 54. Tot. Von jetzt auf gleich.

Ich denke an seine Frau. Ich würde sooo gerne helfen. So gerne was tun. Aber was?! Wie soll man jemandem mitten in der Nacht helfen, dem der wohl wichtigste Mensch gerade genommen wurde?! Urplötzlich?! Ein Moment, der dein ganzes Leben verändert.

Von jetzt auf gleich geht ein Mensch. Das passiert jeden Tag, jede Sekunde. Ganz oft ohne Ankündigung. Was aber, wenn es einem Menschen passiert, den wir lieben!? Was dann?!

„Der Tod ist ein Grübler“ sagt man bei uns auf dem Dorf. Und ja, das stimmt. Der Tod bringt uns zum Nachdenken. Stirbt ein uns geliebter Mensch kommen wir ins Grübeln, warum, wieso, weshalb. Warum nur, warum jetzt, warum habe ich nicht noch das und das getan, wieso habe ich dies so gemacht, weshalb lief es nicht anders. Hätte ich demjenigen doch nur noch sagen können, dass…

Leider ist der Mensch dazu prädestiniert, oftmals erst dann zu begreifen, was er hat, wenn er es bereits verloren hat. Wie toll es ist, wenn wir gesund sind, realisieren wir erst, wenn wir krank sind. Wie sehr wir jemandem hätten sagen sollen, dass wir ihn über alles lieben, überlegen wir uns erst, wenn dieser Akt ein Akt der Unmöglichkeit geworden ist. Warum?! Warum sind wir nicht viel mehr bei den Menschen, die wir über alles lieben?! Gedanklich, physisch. Warum tun wir lieber gänzlich unwichtige Dinge, vergeuden wichtige Zeit mit belanglosen Beschäftigungen…?!

Ich möchte nicht, dass die wenigen Menschen in meinem Leben, die ich über alles liebe, nicht wissen, dass diese Liebe grenzenlos ist. Ich will, dass diese Menschen, meine Familie, weiß, dass sie ALLES für mich ist. Wenn nicht mit Worten auszudrücken, dann vielleicht mit einigen wenigen unbeholfenen Zeilen hier.

Ich liebe meine Familie!! Diese Liebe hält mich am Leben. Meine Mom, mein Dad, mein Bruder, seine Katharina und mein Timm. Sie sind mein Leben. Und sie machen mein Leben lebenswert. Ich verbringe viel Zeit mit ihnen. Immer wieder gern. Auch wenn wir uns alle regelmäßig hin und wieder auf den „Sack“ gehen… Das gehört dazu.

Unsere Eltern sind das Beste, was meinem Bruder und mir in unserem Leben, unserem Lebensstart, unserem Lebensweg und unserem Dasein hätte passieren können. Ich spreche hier bewusst von UNS. Weil ich weiß, dass mein Bruderherz genauso denkt und fühlt.

Es fällt mir keine einzige Sache ein, die meine Mutter in meinen Augen „falsch“ gemacht hat uns Kindern gegenüber. Es gibt nichts was sie anders hätte tun können oder was ich anders machen wollen würde, hätte ich denn Kinder. Und das nach wie vor.

Die Tatsache, dass mein Vater ein sehr weiser Mann ist, ist mir bewusst. Ich kann mich nicht entsinnen, dass er, wenn es um die wichtigen und großen Dinge im Leben ging, einmal falsch lag mit seinen Ansichten, seinen Vermutungen, seinen Ratschlägen. Nie. Bis heute nicht.  Auch wenn ich das vielleicht nicht immer einsehen wollte.

Unsere Eltern sind einfach großartig und ich genieße jeden Tag, jede Stunde, jedes Beisammensein, jedes Gespräch.
Davon soll es noch unendlich viel geben…

Mein Bruder ist mein Herz. Ich würde für ihn sterben. Jederzeit. Jeden Tag auf´s Neue. Immer und immer wieder. Ohne mein Herz könnte ich nicht leben. Deshalb bin ich froh, dass es ihm gut geht.
Und ich bin froh, dass er in seiner Katharina seine Wegbegleiterin gefunden hat und sie Teil von uns geworden ist.

Dankbar bin ich auch für Timm. Unendlich dankbar. Dass er in mein Leben getreten ist und wir gemeinsam versuchen, dieses Leben mit all seinen Höhen und Tiefen zu meistern. Dass er „mein Mann“ ist. Ein Leben ohne ihn will ich mir nicht mehr vorstellen!!

Nicht vergessen will ich hier auch noch unseren Kater Linus, „der kleine Mann“ – wie ich ihn nenne – , den wir alle sehr lieben und der spürt, wenn er gebraucht wird und sich deshalb seit einer Stunde, in der ich hier sitze und Tränen vergieße, an mich randrückt, mit mir kuschelt und mich tröstet.

Liebe ist wohl ohnehin das Einzige, was diese Welt zusammenhält. Deshalb sollten wir keine Zeit vergeuden, sondern unseren Geliebten sagen – oder auch schreiben-, was sie uns bedeuten!

Deshalb sage ich meiner Familie hier und jetzt, auch wenn sie das schon weiß:
IHR SEID ALLES FÜR MICH!!

Ich liebe Euch!! Für immer………..

Frohe Weihnachten!

Mara

Heute nicht.

Weihnachtliche Kartäußer Klöße

Weihnachtliche Kartäußer KlößeBei Oma gab´s früher ganz oft Kartäußer Klöße. An Tagen wie diesen kamen wir bei meinen Großeltern zur Tür rein und es duftete sogleich lecker fein nach Zimt und Vanille. Meine Güte, da war man vom ersten Moment an sogleich im 7. Himmel. Sowieso duftete die ganze „Bude“ damals immer herrlich.

Meine Oma war eine Heldin in der Küche. Alles was sie kochte oder backte schmeckte einfach nur köstlich. Als Meisterin der Backkunst verwöhnte sie uns alle immer mit frisch gebackenem Kuchen oder Gebäck. Hach ja, meine Leidenschaft für´s Kochen und Backen habe ich sicherlich auch von ihr vererbt bekommen.

Vor allem aber liebte ich ihre Mehlspeisen!! So waren nicht nur ihre Dampfnudeln für mich kleines Schleckermäulchen ein Gedicht, sondern eben auch ihre Kartäußer Klöße.

Für alle, die dieses Gericht nicht beim Namen kennen, bei Kartäußer Klößen handelt es sich um eine süße Speise, die den Armen Rittern nahekommt. Nur dass man sie nicht aus Toastbrot herstellt, sondern aus Weizenmehlbrötchen. Diese werden in einer Eier-Sahne-Mischung eingeweicht, in einer Pfanne ausgebacken, in Zimtzucker gewälzt und mit einer cremigen Vanillesauce verspeist. Zum Niederknien sag ich Euch!!

Und da wir uns inmitten der Weihnachtszeit befinden, haben meine Kartäußer Klöße heute eine weihnachtliche Note abbekommen.

Ob zum Frühstück, als Mittagessen oder zum Abendbrot…… es schmeckt wahrlich himmlisch. Danke Oma! ♥

Das Rezept:

4 alte Weizenmehlbrötchen (es funktioniert auch mit Milchbrötchen oder Toastbrot etc.)
2 Eier
3 Esslöffel Zucker
1/4 l Milch
1 Päckchen Vanillezucker (optional)
eine gute Prise Lebkuchengewürz (oder auch nur Zimt)
Zimtzucker zum Wälzen

Vanillesauce dazu servieren!

Die Kruste von den Brötchen abreiben oder wegschneiden (beim Toastbrot etc. ebenfalls den Rand entfernen). Alle weiteren Zutaten zusammen mixen; etwas aufschlagen und die Brötchen darin einweichen. Dann zu länglichen flachen Klößen formen wie auf dem Foto (beim Toastbrot ist das Formen nicht nötig, die kommen danach einfach so in die Pfanne). Manche wenden die Klöße nun noch in Semmelbröseln, ich selbst mag das aber nicht so sonderlich gerne, weshalb ich einfach darauf verzichte.

Dann in einer Pfanne mit Butter goldbraun ausbacken. Im Zimtzucker wälzen und am besten Vanillesauce dazu servieren.

Herrlich!

Weihnachtliche Kartäußer Klöße

☆ Mara

Lecker Süßes zum Frühstück, Mittagessen oder Abendbrot gibt´s auch hier:

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Timm´s Kaiserschmarrn

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Toffifee Croissants

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Mascarpone Creme mit Himbeeren

Mascarpone Creme mit HimbeerenHuch, es ist ja bald Heiligabend!!! Um Gottes Willen, das kam aber jetzt plötzlich!! Ging so schnell rum die letzte Zeit. Ich kam ja noch zu garnix. Und du meine Güte, ich muss ja kochen an Weihnachten!!!??!! HILFE!!! Was mache ich da denn nur?! Da sollte ich mir mal noch was überlegen………

So oder so ähnlich geht es vielen von uns jedes Jahr wieder auf´s Neue. Die Zeit rast, urplötzlich ist Weihnachten, oder Silvester, oder schon wieder ein Geburtstag. Und obwohl es sich immer wieder um die gleichen Daten handelt, mit denen man EIGENTLICH lange im Voraus planen könnte, überrumpelt uns ein Event nach dem nächsten. Und das gerne Jahr für Jahr.

Hach, das Gute daran ist allerdings zu wissen, dass wir mit diesem „Problem“ nicht alleine dastehen. Geht es doch in der Tat ganz vielen Leuten so.

Nun gut, jetzt ist erstmal Weihnachten angesagt. Und für alle, die noch nicht wissen was sie als Nachtisch servieren können, aber auch keine große Lust auf einen riesen „Act“ haben, für die habe ich hier eine richtig leckere Mascarponecreme, passend mit einer Himbeersauce. Schnell gemacht, mega cremig. Mmmmhhhh…

Für die Creme:

250 g Mascarpone
75 g Zucker
170 g Quark
100 g Sahne
1 Päckchen Vanillezucker

Mit einem Handrührgerät den Mascarpone mit dem Zucker und dem Quark vermixen. Die Sahne mit dem Vanillezucker steif schlagen und unterheben.

Für die Himbeersauce:

250 g Himbeeren
50 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
einige Himbeeren zum Garnieren

Die Himbeeren mit dem Zucker und dem Vanillezucker pürieren und passieren, damit man keine Körnchen mehr darin hat. Das Himbeerpüree sodann über die Mascarponecreme geben und mit einem Löffelstiel beide Komponenten leicht vermischen und dadurch marmorieren. Mit frischen Himbeeren garnieren.

Mascarpone Creme mit Himbeeren

☆ Mara

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Zitrus Panna Cotta mit flambiertem Orangenkompott und Buttermilch-Mousse

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