Archiv | Januar 2014

Streuseltaler mit Vanillecreme

Streuseltaler mit VanillecremeEs gab eine Zeit, die ist schon ziiiiieeemlich lange her. In dieser Zeit habe ich vermehrt Streuselkuchen gebacken. Ach was, eigentlich habe ich in dieser Epoche meines Lebens andauernd Streuselkuchen gebacken. In allen Variationen. Pur, mit Guss, mit Vanillecreme, mit Mohn, …ohne Mohn, ohne Streusel… 😉 Es gab dieses krümelige Butter-Zucker-Zeugs wirklich andauernd.

Ihr fragt Euch warum?! Ach, das wollt Ihr nicht wissen. Oder, wahrscheinlich wollt Ihr es doch wissen.

Nun gut, ich hätte den Grund für diese Streuselanfälle fast schon verdrängt, aber für Euch krame ich ihn nochmals hervor. Ich hatte zu dieser laaaang zurückliegenden Zeit einen Freund, der schlichtweg auf Streusel stand. Und für diesen habe ich gebacken. Andauernd. Nein, nicht weil ich so unsterblich in diesen Typen vernarrt war. Der Grund für meine Backorgien war schlicht und einfach ein Ablenkungsmanöver von meinen eigentlichen Aufgaben. Ich befand mich damals nämlich gerade in der Examensvorbereitung für mein erstes juristisches Staatsexamen und in dieser Phase meines Lebens kam mir so ziemlich ALLES interessanter vor, als andauernd Jura zu pauken. Die Lernerei ging mir auf den Keks, deshalb wollte ich es, im Gegensatz zu vielen Kommilitonen, einfach etwas chilliger angehen… Man sagt ja, in der Ruhe liegt die Kraft. Und die hatte ich echt weg. Aufgrund dessen kam mir jede Gelegenheit Recht, die mir einen Grund lieferte, zu backen. JEDE. Damit auch dieser Freund.

Ach und übrigens, nein, geschadet hat mir diese Back-Ablenkung nicht. Das erste Staatsexamen (genauso wie das zweite später) hatte ich besser bestanden als so mancher – nicht die Ruhe weghabender – Dauerlerner 😉

So, nun aber zu meinen Vanillestreuseln.

Für den Hefeteig benötigt Ihr:

350 g Mehl
60 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
180 ml lauwarme Milch
1 Ei
30 g Hefe
1 Prise Salz
60 g flüssige Butter

3 Esslöffel Mehl, 1 Esslöffel Zucker, Hefe und die Hälfte der lauwarmen Milch mischen und damit einen Vorteig herstellen. Diesen zugedeckt an einem warmen Ort eine gute halbe Stunde gehen lassen. Die restlichen Zutaten für den Hefeteig in eine Rührschüssel geben und den Vorteig nach dem Gehen dazu geben. Den Teig gut durchkneten und abgedeckt nochmal an einem warmen Ort zugedeckt solange gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Den Backofen auf 190°C vorheizen.

Nun die Vanillecreme herstellen. Dafür benötigt Ihr:

1/2 Liter Milch
1 Vanilleschote
5 Eigelb
100 g Zucker
30 g Mehl

Das Vanillemark aus der Schote kratzen und in die Milch rühren. Die Schote hinzugeben und aufkochen. Das Eigelb mit dem Zucker in einer Schüssel cremig schlagen, dabei langsam das gesiebte Mehl untermischen. Die kochende Milch vom Herd nehmen und in die Eigelbcrème rühren. Alles zurück in den Topf gießen und unter ständigem Rühren einmal aufkochen lassen.

Die Vanillecrème durch einen Sieb streichen, damit sie schön gleichmäßig cremig ist und abkühlen lassen.

Nun noch die Streuselmasse herstellen:

300 g Mehl
250 g kalte Butter
250 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker

Alle Streuselzutaten vermischen und verkneten. Es entsteht ein krümeliger Teig.

Aus dem Hefeteig kleine Kugeln formen (je nachdem wie groß ihr die Taler haben wollt). Die Kugeln platt drücken, ausrollen und mit jeweils ein bis zwei Esslöffeln Vanillecreme bestreichen. Die Creme darf ruhig etwas dicker aufgetragen werden.

Nun noch die Streusel darüber streuen und die Taler bei 180 Grad in den Backofen schieben. Die Streusel sollen goldgelb werden, das dauert je nach Größe ca. 20-25 Minuten.

Wer mag, der kann die Streuseltaler nach dem Abkühlen noch mit Puderzucker bestreuen oder einen Zuckerguss darüber geben.

Streuseltaler mit Vanillecreme

☆ Mara

So, und jetzt habt ihr Eiweiß übrig? Dann macht doch das daraus:

Key Lime Tartelettes

Key Lime Tartelettes

Nussmakronen

Nussmakronen

Yogurette Macarons

Yogurette Macarons

 

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Hochzeitstorte die 1.

Hochzeitstorte die 1.Halleluja!! Es war soweit. Ich kann´s ja noch garnicht glauben…

Ich habe im Dezember tatsächlich meine erste Hochzeitstorte gemacht. Und vor allem auch heil an Ort und Stelle gebracht. Auf dem Weg zur Feier habe ich nämlich durchaus geschwitzt, obwohl ich die Torte erst vor Ort zusammengebaut habe. Dennoch waren einzelne Teile ja bereits fertig und mussten ohne Schaden zu nehmen zur Hochzeit gebracht werden. Himmel… aber es hat geklappt!! Kein Unfall, nix runtergefallen, alles lief nach Plan.

Nochmal: Halleluja!!

Und jetzt wird es allerhöchste Zeit, dass ich sie Euch zeige!!!!

Der 10 kg-Koloss erregte beim Brautpaar und bei den Gästen großes Aufsehen und sorgte auch geschmacklich für absolute Begeisterung. Gott sei Dank!!! Nix schlimmeres als wenn eine Hochzeitstorte vielleicht ganz nett aussieht, dann aber schmeckt wie ein paar alte Latschen. Na gut, zugegeben, schlimmer geht immer: Nix schlimmeres als wenn eine Hochzeitstorte scheiße aussieht und schmeckt wie alte Latschen. Kommt ja auch ab und an mal vor 🙂

Nun gut, optisch und gechmacklich war ich mit der Torte sehr zufrieden. Und ein klein wenig stolz war ich natürlich auch. Logo…

Hochzeitstorte die 1.

Diese Hochzeitstorte bestand aus meinem derzeit absoluten Lieblingsbiskuit, der saftig schmeckt und eine einwandfrei geeignete fluffige Konsistenz hat. Mein Werk hatte, wie man unschwer erkennen kann, 4 Stockwerke, gefüllt waren die einzelnen Etagen entweder mit einer leichten Vanillebuttercreme, einer Erdbeersahne oder einer Schokocreme. Für verschiedene Geschmacksvarianten war also gesorgt. Ich selbst hab mir an diesem Tag die Erdbeersahne reingestopft… yammiiiiii!!

Hochzeitstorte die 1.

Da meine Idee, ins Tortenbusiness einzusteigen, womöglich zu Beginn eine Schnapsidee war, nun aber bitterernste Wirklichkeit wurde, gibt es neben einem Firmennamen natürlich auch ein Firmenlogo. Klarooo. Wenn ich was mache, dann aber richtig. Unrichtig kann ja jeder. Und nachdem sich sowohl Logo als auch der Firmenname in trockenen Tüchern befinden, kann ich Euch das jetzt ja auch verraten und zeigen!

Mein Firmenlogo präsentiere ich Euch nun hier also zum allerersten Mal:

Hochzeitstorte die 1.

Was Ihr hier seht ist das Familienwappen von uns „Hörners“. UNSER Familienwappen also. Mara Hörner. So heiße ich und das sollte sich bei meinem kleinen Gewerbe auch widerspiegeln. Gut, der Nachname ist also im Logo verpackt. Und was ist mit dem Vornamen?! Der hat sich im Firmennamen selbst niedergelassen! Dieser lautet nämlich:

„Mara´s Goodies“

Hochzeitstorte die 1.

Sofern Ihr also künftig so ein Wappen auf einer Torte sehen werdet, mal pur oder mal verpackt in schöne Rüschen, so wird es womöglich oder wahrscheinlich dann MEIN Wappen sein. Meine Torten soll man ja als solche erkennen können.

Das „K“ und das „H“ auf der Torte stand übrigens für die Vornamen des Brautpaares. Ich weiß, man hätte sich das auch ohne meinen Hinweis denken können, aber ich wollte es hier halt mal schnell klarstellen 😉

Hochzeitstorte die 1.

Für die Hochzeitstorte hier habe ich viele Broschen aus Fondant angefertigt und auf Schleifen platziert. Allesamt wurden bemalt mit essbaren Glitzer- oder Metallicfarben. Auch die Oberfläche der Torte selbst glitzerte komplett, was allerdings immer nur bei entsprechendem Licht oder Fotografien mit Blitz gut zu sehen ist. Da die meisten meiner Bilder ohne Blitz gemacht werden, erkennt man den Glitzerüberzug nur bei genauem Hinsehen.

Hochzeitstorte die 1.

Und so sah die Torte dann im angeschnittenen Zustand aus. Unten war die leichte Vanillebuttercreme drin, in der Mitte die Erdbeersahne und im dritten Stock die Schokocreme. In der vierten und kleinsten Etage befand sich nochmal die Vanillevariante.

Ich hatte unglaublich viel Spaß und Freude bei der Herstellung, noch mehr allerdings beim Betrachten und Probieren meines Werks.

Hach ja, schön war´s. Und lecker.

Bis zur nächsten Torte…

Hochzeitstorte die 1.

☆ Mara

Noch mehr Torten von mir gibt´s hier:

Mom´s Birthday Cake

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Hochzeitstorten-Teaser

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Geburtstagstorte für Timm´s 37.

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Münsterländer Bauernstuten

Münsterländer BauernstutenDie Münsterländer Bauernstuten. Hört sich lecker an, schmeckt mindestens genauso gut. Dieses Brot ist zu meinen absoluten Lieblingen aus Papa´s Brotsortiment aufgestiegen. Perfekte Krust, grandiose Konsistenz und wahnsinnig leckerer Geschmack. Vorallem ist es nicht nur für Herzhaftes geeignet, sondern auch für Süßes. Das heißt, man kann es auch bestens mit Marmelade oder Nutella zum Frühstück futtern.

Da hat Papa mal wieder ganze Arbeit geleistet. Wie dem ein oder anderen Leser bereits bekannt ist, macht Papa am liebsten Brot in seinem tollen Brotbackofen im Garten, welcher ganz altmodisch mit Holz befeuert wird. Hierin variieren die Backzeiten natürlich immer und es ist deshalb auch immer schwierig zu sagen, wie lange das Brot darin backen muss. Jeder mit so einem Holzofen weiß, dass man da einfach ein wenig Erfahrung sammeln muss wie man den eigenen Ofen am besten handhabt.

Da der Gartenofen aber nur bei schönem Wetter zum Einatz kommt, hat Paps diese Brotvariante auch schon des Öfteren im ganz normalen Backofen in der Küche gebacken. Auch darin gelingt es fantastisch! Und für den normalen Ofen kann ich natürlich auch genauere Backzeiten angeben.

Das Rezept für 2 Stuten kommt hier:

20 g Hefe (ca. 1/2 Würfel)

500 g Buttermilch (zimmerwarm, damit die Hefe gehen kann)

75 g flüssiger Natursauerteig (selbst angesetzt oder im Beutel)

300 g Weizenmehl (Type 550)

200 g Roggenmehl (Type 1150)

15 g Salz (ca. 3 Teelöffel)

Mehl zum Verarbeiten

Die Hefe in einer Schüssel in der Buttermilch auflösen. Mit dem Sauerteig verrühren, dann das Weizen- und das Roggenmehl hinzugeben und das Salz einstreuen. Alles gut verkneten und unterarbeiten.

Den Teig 8-10 Minuten gut durchkneten, entweder per Hand oder in der Küchenmaschine. Zwei runde Laibe daraus formen. Diese auf einer bemehlten Arbeitsfläche abgedeckt 20 – 30 Minuten gehen lassen.

Die Teigballen sodann etwas flach drücken und an mehreren Stellen ringsum von außen nach innen falten, damit sie ungefähr so aussehen wie auf den Fotos. Dann die Brote nochmal kurz ruhen lassen. Die Oberfläche reißt beim Backen nachher schön auf, so dass es viel leckere Kruste und ein saftiges Innenleben geben wird.

Inzwischen den Backofen auf 210 Grad vorheizen. Umluft empfiehlt sich beim Brotbacken eher weniger. Ein Blech im Ofen erhitzen. Sobald die Temperatur erreicht ist, das Blech herausnehmen, die Brote darauf in den heißen Ofen schieben und 5 Minuten backen. Danach die Temperatur auf 200 Grad herunterschalten und ca. 25 Minuten fertig backen. Wer eine festere Krust haben möchte, der besprüht die Laibe im Ofen zwischendurch zwei, drei Mal mit etwas Wasser.

Auskühlen lassen und gleich probieren!

Münsterländer Bauernstuten

☆ Mara

Guck doch auch mal hier rein:

Dad´s Bauernbrot

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Veggie Burger mit Dinkelbrötchen

Veggie Burger mit Dinkelbrötchen

Ein Brotbackofen im Garten

Ein Brotbackofen im Garten

Yogurette Macarons

Yogurette MacaronsDie liebe Simone vom schönen Blog Ofenlieblinge hat mich vor einiger Zeit gefragt, ob ich einen Gastpost für Sie schreiben würde. Da habe ich nicht lange gezögert und zugesagt!! Ein treuer Follower ihres Blogs bin ich nämlich schon lange!! Ich kann Euch deshalb nur raten, auch mal bei ihr vorbeizuschauen…

Ihre Ideen, ihre Fotos, ihre Rezepte, alles lädt dazu ein, sofort in die Küche zu stürmen, und selbst lsozuwerkeln. Vor allem ihre kleinen schokoladigen Sünden haben es mir wirklich angetan. Und deshalb habe ich heute ebenfalls was kleines schokoladig Süßes für Euch: Yogurette Macarons!

Joghurt und Erdbeere. Eine wahrlich himmlische Kombination. Auch als Macarons.

Yogurette erinnert mich immer an meine Spöcker Großeltern. Die heißen bei mir und meinem Bruder so, weil sie in „Spöck“ wohnen 🙂 Früher allerdings wohnten sie noch in Karlsdorf. Das ist aber nun schon über 25 Jahre her. Dennoch erinnere ich mich gut!! In diesem Haus damals gab es nämlich einen Süßigkeitenschieber. Jaaaa, ein Geheimversteck sozusagen. Mit soooo vielen Köstlichkeiten drin, dass Klein-Mara grundsätzlich damit beschäftigt war, etwas aus diesem Schieber zu stibitzen.

Das mit Abstand allerleckerste, was diese Schublade zu bieten hatte, waren die Yogurette Stäbchen. Meiii, hab ich diese Dinger geliebt! Oma hatte Yogurette IMMER da. Und Mini-Mara aß die dann auch immer fleißig.

Irgendwann jedoch zogen meine Großeltern um. Trauer um den beliebten Schieber brach meinersteits aus. AAAABER: Wo sich eine Schublade schließt, öffnet sich eine andere 😉 Selbstverständlich wurde im neuen Haus ebenso umgehend ein Süßigkeiten-Geheimfach eingerichtet mit lauter leckeren Sachen drin, vor allem aber auch mit der geliebten Yogurette.

Nun ja, es sind weit über zwei Jahrzehnte vergangen, aber geändert hat sich nicht wirklich was. Groß-Mara lässt auch heutzutage keine Gelegenheit aus, um unbemerkt aus diesem Schieber bei den Spöcker Großeltern zu klauen und heimlich die Yogurette in sich hinein zu stopfen… Schön, dass es diesen Schieber gibt. Noch viel viel schöner ist allerdings, dass es die Großeltern gibt

Also gut, weil ich die Kombination von Joghurt und Erdbeere in so ziemlich jeder Variante attraktiv finde, gibt es heute für Euch meine Yogurette Macarons.

Ihr benötigt:

200 g Yogurette
200 ml Sahne

(ergibt übrigens relativ viel Füllung, wahrscheinlich würde auch die Hälfte reichen, aber ich mache immer lieber etwas mehr als zu wenig)

Die Sahne in einem Topf erwärmen und die klein gehackte Yogurette langsam darin schmelzen. Alles gut verrühren. Die Masse sodann kühl stellen.

Nun die Macaronschalen backen. Dafür benötigt Ihr:

90 g geschälte gemahlene Mandeln
150 g Puderzucker
72 g Eiweiß
20 g Zucker
rosa Lebensmittelfarbe (in Pulver- oder Pastenform, flüssige Farbe eignet sich hier nicht!)

Die Mandeln mit dem Puderzucker mischen und durchsieben, damit man eine feine Mischung hat und die Macaronoberfläche nachher schön glatt wird.

Das Eiweiß steif schlagen. Sobald es anfängt, fest zu werden, langsam den Zucker einrieseln lassen und eine Weile weiterschlagen. Dann noch die gewünschte Menge der rosa Lebensmittelfarbe dazumixen.

Sodann 1/3 des Mandel-Puderzucker-Gemischs zum Eiweiß geben und unterheben, bis eine glatte und gleichmäßige Masse entstanden ist. Dann das 2. Drittel zum Eiweiß dazugeben und ebenfalls unterheben. Mit dem Rest ebenso verfahren und alles sehr sanft vermischen. Die Masse muss wie eine dicke Paste aussehen und es sollte sich keine Luft mehr darin befinden, da die Macarons sonst später Bläschen bekommen.

Die Paste in einen Spritzbeutel füllen und kleine Tupfen ( ca. 3 cm Durchmesser) auf ein Blech (oder zwei Bleche) mit Backpapier oder auf eine Macaronmatte aufspritzen. Die Macarons nun ca. 30 Minuten stehen und antrocknen lassen. Dieser Schritt ist wichtig, damit die Macaronoberfläche trocknet und die Schalen beim Backen nachher nicht reißen, sondern glatt bleiben.

Den Backofen vorheizen auf 140 Grad Umluft. Die Macarons ca. 12 – 14 Minuten backen. Ich lasse sie eigentlich immer 14 Minuten drin, da ich ansonsten schon des Öfteren Probleme beim Ablösen vom Backpapier oder der Matte hatte. Kommt aber auch etwas auf die Größe der Macarons an. Auskühlen lassen und vorsichtig vom Untergrund lösen.

Bevor man die Macarons nun befüllt, holt man die Yogurette Ganache rechtzeitig aus dem Kühlschrank (damit sie bei Zimmertemperatur wieder etwas weicher wird) und schlägt sie mit einem Handrührgerät nochmals gut auf. Dann befüllt man einen Spritzbeutel mit der Füllung und füllt die Hälfte der Schalen. Die andere Hälfte setzt man obendrauf.

Ich bewahre meine Macarons immer im Kühlschrank auf, weil ich es mag, wenn die Ganache (also die Schokoladen-Sahne-Füllung) schön fest wird. Wer die Macaronfüllung lieber cremig mag, der lässt sie einfach draußen 🙂

Bon appétit!!

Yogurette Macarons

☆ Mara

Noch mehr von diesen französischen Schönheiten findet Ihr hier:

Pfirsichmacarons

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Himbeermacarons

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weißer Pistazienganache

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Nussschnecken aus Hefeteig

Nussschnecken aus HefeteigLeckeres kann so einfach sein!! Und so klassisch. Ohne modernen Schnickschnack – obwohl ich gegen den ja definitiv nichts habe – aber manchmal beruft man sich doch gerne auf die traditionellen und schlichten Dinge im Leben. Wie zum Beispiel auf diese Zimtschnecken von meiner Mom. Soooooooooooo köstlich!!

Das ganze Haus meiner Eltern duftete nach diesem herrlichen Hefeteig mit seiner fantastischen Nussfüllung als Mom die Schnecken diese Tage zauberte. Leckerer Hefeteig mit Füllung satt, locker und saftig, so müssen die sein! Nix schlimmeres als Nussschnecken, bei denen man nach „Nuss“ suchen muss.

Wir haben uns beim Mittagskäffchen darauf gestürzt und alle ratzeputz weggefuttert. Und frisch schmecken die sowieso am besten, aufheben bringt also rein gaaaarnix.

Nussschnecken gehen immer. Jahreszeiten-, tageszeiten- und uhrzeitenunabhängig. Schnell gemacht mit Zutaten, die man meistens auch immer zuhause hat.

Hier Mom´s Rezept für ihre Nussschnecken aus Hefeteig:

Hefeteig:
1 Würfel Hefe
einen Schuss lauwarme Milch
80 g Zucker
120 g Butter oder Margarine
500 g Mehl
1 Prise Salz

Nussfüllung:
200 g gemahlene Haselnüsse
100 g Zucker
1 Fläschchen Bittermandelöl
1 Ei
3-4 Esslöffel warmes Wasser

Bei Bedarf noch etwas Aprikosenmarmelade oder Zuckerguss (aus Puderzucker und ein klitzeklein wenig Wasser plus Vanillearoma) zum Bestreichen.

Die Hefe zerbröseln und mit einem Schuss lauwarmer Milch und etwas vom Zucker verrühren und ca. 15 Minuten gehen lassen. Sodann alle restlichen Teigzutaten hinzugeben und zu einem glatten Teig verkneten. Bei Bedarf hierbei noch ein klein wenig Milch hinzugeben. Es sollte ein geschmeidiger Teig entstehen. Diesen dann an einem warmen Ort ca. 45 Minuten gehen lassen.

Die Zutaten für die Füllung allesamt miteinander verrühren. Es soll eine klebrige Masse dabei rauskommen. Den Teig ausrollen und die Füllung gleichmäßig aufstreichen. Die Teigplatte aufrollen und ca. 2-3 cm dicke Scheiben abschneiden. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen und ca. 15 Minuten bei 200 Grad (180 Grad bei Umluft) backen. Die Schnecken sollten schön goldgelb sein und eine leichte Bräunung bekommen haben. Wer will kann die Schnecken nun gleich noch mit leicht erwärmter (da dann streichfähiger) Aprikosenmarmelade oder Zuckerguss bestreichen.

Und dann empfehle ich (sofern man kein Bauchweh von warmem Gebäck bekommt), diese Dinger noch leicht warm zu essen!!!! So verdammt gut!

Nussschnecken aus Hefeteig

☆ Mara

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Eierlikörtorte

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Streuseliger Zwetschgendatschi

Streuseliger Zwetschgendatschi

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