Archiv | Februar 2014

Das Perfekte Dinner, Tag 5 bei MIR

Das Perfekte Dinner, Tag 5 bei MIR

Der letzte Tag. Mein Tag. Endlich…!!!

Das Perfekte Dinner, Tag 5 bei MIRNach nicht einmal drei Stunden Schlaf klingelte mein Wecker morgens um sechs. Bei Woody war es am Abend zuvor nämlich ziemlich spät geworden. Und da das erste TV-Team um 8 Uhr vor der Haustüre stehen wollte, schob ich mich und meinen Hintern dann eben frühzeitig aus dem Bett und schlenderte ins Bad, um mich fertig zu machen und richtig wach zu werden. Für exzentrisches und großartiges Schminken war ich heute ausnahmsweise mal zu müde und zu faul. Egal, ich seh mich ja nicht, muss auch mal ohne (oder zumindest weniger 🙂 ) gehen…

Dann begann ich den Morgen allerdings zur Feier des Tages ausnahmsweise erstmal mit ´ner Pulle Schampus. Na gut, na gut. Es war nur ´ne Dose Prosecco. Aber die Wirkung war dieselbe. Sektfrühstück gönnt man sich ja nicht allzu oft, wenn´s heute mal nicht erlaubt war, wann denn dann?!

Dass wir 5 alle bei passenden Gelegenheiten – die natürlich ääääuußerst selten vorkommen und nur mit bedacht ausgenutzt werden 😉 – dem Genuss von alkoholischen Köstlichkeiten nicht abgeneigt sind, das konnte man offensichtlich diese Woche feststellen. Und da ich die anderen an meinem Schampus- ähhh… Prosecco-Frühstück teilhaben lassen wollte, schickte ich mal gleich ein Foto von mir und meinem Drink in unseren WhatsApp-Dinner-Chat. Es dauerte keine 5 Minuten (!!!!), da kam von allen Vieren die jeweils passende Antwort:

Das Perfekte Dinner, Tag 5 bei MIR

Die Sippschaft 🙂 🙂 Hach, deshalb liebte ich diese Runde!! 🙂 🙂

Gut, dann ging´s weiter.

Das Menü hatte ich gut vorbereitet. Das Produktionsteam hatte mit mir vorab genau besprochen, was ich vorbereiten durfte und was vor der Kamera gemacht werden sollte. Um während des Kochens und beim Anrichten nichts zu vergessen, hatte ich mir von jedem meiner Gänge Skizzen gefertigt. Und in aller Windeseile später dann trotzdem vergessen aufzuhängen… Hier aber für Euch:

Das Perfekte Dinner, Tag 5 bei MIR

Mein Menü lautete „Spice it up“ und es sollte folgendes geben:

Aperitif & Amuse-Gueule: Spicy Prosecco, Konfekt mit süßem Weck
Vorspeise: Garnelenbulette auf asiatischem Blini und Avocadotartar zum Wasabimousse
Hauptspeise: Fünf-Gewürz-Rinderfilet, süßer Möhrchenstampf, Kräuterknödel und Marzipan-Bratapfel
Nachspeise: Ganacheturm mit scharfer Nougatsahne neben Himbeermousse und rotem Trüffel

Wie man dem Namen entnehmen kann, sollte es also würzig werden… Ja, ja, ich weiß, beim Bratapfel im Hauptgang scheiden sich die Geister. Aber hey, wer will schon immer die gleichen Kombis essen?! Ich liebe süße Geschmäcker zu herzhaftem Essen, deshalb fand ich das gut und lies mich davon im Vorhinein auch nicht abbringen. Zudem fand ich es jetzt auch noch nicht mal soooo ungewöhnlich. Hier in Baden isst man im November zur Gans ebenso Bratäpfel. Also.

Das Perfekte Dinner, Tag 5 bei MIR

Das 1. Team stand kurz nach acht vor der Hütte und der Dreh ging los: Die Bude vorstellen, einige Fotos von der Familie präsentieren und später dann das Essen vorbereiten.

Zusammen einkaufen waren wir nicht, weil ich stattdessen – wie besprochen – meine kleinen Inspirationsgläser vor der Kamera befüllte. Diese kleinen Gläschen waren mit einer bunten Mischung aus verschiedensten Kräutern und Gewürzen befüllt und sollten meine Gäste geruchstechnisch auf die wilde Gewürzkombi, die sie bei meinem Menü erwartete, vorbereiten und inspirieren. Gut jedoch, dass auch das dann anders kam 😦 Grummel… In meiner Hektik standen die Gläser später zwar auf dem Tisch, allerdings hatte ich auch hier in der ganzen Hektik gänzlich vergessen, mal was dazu zu sagen und den anderen Vieren den Sinn zu erläutern… 🙂 Hach ja, wenn der Kopf nicht angewachsen wäre, hätte ich den an diesem Tag wohl auch irgendwo liegen lassen… Naja, der Wille zählt doch aber, ODER!!!!!?!!! 😉

Nach einer kurzen Mittagspause traf auch TV-Team 2 ein. Es wurde aufgebaut und sollte dann mit den Vorbereitungen für abends losgehen. Aufgrund von zeitlichem Verzug der TV-Orga und der für´s Vorbereiten ohnehin unglaublich knappen Zeit, begann ich jedoch auf Ansage unserer Aufnahmeleiterin, meine Brötchen für das Amuse-Guele bereits ohne Kameramitschnitt zu backen, weil es ansonsten knapp geworden wäre und wir mit der Zeit ja einigermaßen hinkommen wollten. Und gereicht hat sie Gott sei Dank dann auch einigermaßen.

Dann hatte ich noch kurz Zeit, um mich aufzubrezeln. Das musste sein, weil wir 5 zuvor nämlich beschlossen hatten, uns am Finaltag alle total schick herauszuputzen. Es gab ja schließlich was zu feiern!!

Und dann kamen ENDLICH meine Gäste!!! YEAHHHH!

Das Perfekte Dinner, Tag 5 bei MIR

Was soll ich sagen, sehen sie nicht bezaubernd aus?!?!!!!! 🙂 Der Abend konnte beginnen, jetzt kam der richtig gute Teil. Erstmal nahmen wir im Wohnzimmer Platz. Und was gab´s dann als erstes?! Klar, Prosecco. Da dieser aber schneller geschluckt war als man gucken konnte – zumindest als die Kameras mal kurz aus waren – gab´s dann eben tatsächlich noch den Schampus. Stilecht aus der Flasche natürlich.

Das Perfekte Dinner, Tag 5 bei MIR

Was im Folgenden nun so alles schief lief, warum es anders als geplant keine herzhaften Macarons gab, sondern daraus Geschmacksbomben für den Gaumen wurden, weshalb Jenny und Chris baden gingen und Sara und Woody meinen Schaltick offenbarten (ich natürlich aber nur scheinbar einen Klamottentick habe 😉 ), schon wieder Tränen flossen und wer am Ende dann gewonnen hat, erfahrt Ihr heute zum letzten Mal aus dem schönen Karlsruher Ländle um 19 Uhr bei VOX!!!! {Kleiner Nachtrag, weil ich sooo oft von Euch gefragt werde. Ich bekam von meinen lieben Mitstreitern sagenhafte 38 Punkte und knutsche die Vier dankend für den Sieg 🙂 }

Wir freuen uns darauf!!!!!!

Jenny, Sara, Woody, Chris und natürlich meine Wenigkeit.

Das Perfekte Dinner, Tag 5 bei MIR

☆ Mara

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Vegane Nusshörnchen

Vegane NusshörnchenSo, da wir uns hier nach wie vor auf einem Foodblog befinden, kommt nun (wie angekündigt) noch das zweite Rezept aus dem Buch „Vegane Backträume„. Leckere Nusshörnchen.

Für alle, die es noch nicht mitbekommen haben, derzeit kann man neben weiteren Preisen das Backbuch von Brigitte Bach, „Vegane Backträume“ bei mir gewinnen, welches ich HIER bereits vorgestellt habe. Wie?! Das erfahrt Ihr HIER!

Ich bin kein Veganer, finde es aber gut, regelmäßig auf pflanzliche Produkte zurückzugreifen und Alternativen zu tierischen Produkten zu kennen und zu probieren. Trotz meiner anfänglichen Skepsis, konnte mich das Buch davon überzeugen, dass auch das Backen mit rein veganen Produkten definitiv möglich ist und tatsächlich schmeckt.

Bei diesen Nusshörnchen war allein schon die Füllung so dermaßen gut, dass ich sie zum Großteil gleich pur weggelöffelt hab.

Das Rezept:

Für den Hefeteig:

90 ml Soja- oder Hafermilch
16 g frische Hefe
200 g Dinkelmehl (Type 700)
30 g Rohrohrzucker
1 Prise Salz
25 g Sonnenblumen- oder Rapsöl

Für den Plunderteig:

1 Rolle Blätterteig (ist meist mit pflanzlicher Margarine und ohne tierische Zutaten hergestellt)

Für die Nussfüllung:

75 g Walnüsse
75 g Haselnüsse
5 Esslöffel Sojasahne (ersatzweiße Hafersahne)
3-4 Esslöffel Agavendicksaft
1 Teelöffel Zimt
Schalenabrieb von 1/2 Zitrone (den habe ich allerdings weggelassen)

Zudem Puderzucker zum Bestäuben

Für den Teig die Getreidemilch leicht erwärmen und die Hefe darin auflösen. Ca. 10 Minuten gehen lassen. Mehl, Zucker und Salz mischen, anschließend das Milch-Hefe-Gemisch und das Öl einarbeiten. Alles zu einem glatten und geschmeidigen Teig kneten. Zu einer Kugel formen und an einem warmen Ort ca. 30 Minuten gehen lassen.

Für die Nussfüllung die Nüsse mahlen, vermischen und in einer Pfanne ohne Fett leicht anrösten. Immer gut wenden, damit nichts anbrennt. Die Nüsse etwas abkühlen lassen und die Soja- oder Hafersahne hinzugeben sowie den Agavendicksaft und den Zimt (und wer will noch den Zitronenabrieb). Alles zu einer streichfähigen Paste verrühren. Sollte die Masse zu trocken sein, einfach noch etwas von der Sahne hinzugeben.

Nun den Hefeteig nochmals kurz durchkneten und ausrollen. Den Blätterteig ungefähr gleich groß ausrollen und auf den Germteig legen. Mehrmals mit einer Gabel einstechen. Die gesamte Teigplatte ein Mal zusammenklappen und dann erneut ausrollen. Nun Dreiecke zurechtschneiden und diese – je nach Größe – in der Mitte mit ca. 1 Esslöffel der Nussfüllung bestreichen. Zur Spitze hin aufrollen und so zu Hörnchen formen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen und bei 170°C ca. 20 Minuten backen.

Anschließend etwas abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

Vegane Nusshörnchen

☆ Mara

Du interessierst Dich für veganes Essen?! Dann schau mal hier rein:

Bounty

Bounty

Vegane Backträume

Vegane Backträume

Vegane Buchteln

Vegane Buchteln

Das Perfekte Dinner, Tag 4

Das Perfekte Dinner, Tag 4

Ein feuchtfröhlicher Abend bei Jenny am Mittwoch war vergangen. Dass dieser Abend von drei von uns zur Nacht gemacht wurde, ahnte ich am Morgen diesen Donnerstags noch nicht. Wie immer stand ich auf, erledigte meinen Krempel, kleisterte mein Gesicht mit Farbe zu (auch am 4. Tag will man ja für´s Fernsehen gut aussehen 🙂 ) und machte mich auf den Weg nach Karlsruhe zum allmittäglichen Interview. Dort angekommen wartete ich auf die Crew und Sara, meine Interviewpartnerin. Als diese etwas blass um die Wangen um´s Eck kam… ok, ich will ja ehrlich sein… als Sara richtig blass um die Wangen um´s Eck kam, stellte ich besorgt umgehend die Frage, ob es ihr denn gut ginge. Ein kurzes, klares NEIN! reichte zur Beantwortung da völligst. Zu weiteren Nachfragen traute ich mich dann schon garnicht mehr… 🙂

Als dann noch Jenny und Chris von ihrem Interview rauskamen, die beiden NOCH schlimmer aussahen 😉 , konnte man dann langsam erahnen, was da im Busch gewesen war… Aber ich musste garnicht mehr spekulieren, Sara erzählte mir, wie sie morgens alle irgendwie mehr oder weniger schlecht nach Hause gekommen waren. Tja, Fotos sagen mehr als 1000 Worte und die habe ich Euch ja im gestrigen Post schon präsentiert 🙂

Das Perfekte Dinner, Tag 4

Sogar unser alltäglicher Fragensteller aus dem TV-Team kam aus dem Interview mit Jenny und Chris an diesem Donnerstag Nachmittag etwas perplex und irritiert heraus und musste feststellen, dass DAS in all seinen Dinner-TV-Jahren wohl das lustigste Interview war, das er je geführt hat… Soviel dazu.

Nichts desto trotz, alle wurden langsam wieder fit und das Dinner konnte beginnen. Woody empfing uns sogar mit Namensschildern über der Küchentür.

Das Perfekte Dinner, Tag 4

Heute an Tag 4 war Woody´s (aka Sebastian´s) Abend. Woody ist unter anderem Schlagzeuger bei den „Curbside Prophets“ und womöglich die coolste Socke, die Karlsruhe jemals gesehen hat. Der Typ ruht einfach in sich. Der hockt da, beobachtet die Situation, sagt ´ne gefühlte Ewigkeit nix, aber wenn, dann haut er echt einen raus! 🙂

Bei Woody hatte man recht schnell das Gefühl, der hat´s drauf. Eine gewisse Ahnung im Hinblick auf den Abend hatte man daher schon. Der würde das Ding bestimmt rocken. In aller Ruhe. Das Menü jedenfalls versprach schon viel:

Woodys Menü:

Aperitif & Amuse-Gueule: Macchiato von Schwarzwurzel und Maronen mit Knödel Cake Pop dazu Crémant d´Alsace
Vorspeise: Frischer Wintersalat mit Kräutergebäck
Hauptspeise: Argentinisches Rinderfilet im Steinpilz-Parma-Mantel mit Röstgemüse, Rosmarin-Kartoffeln und Johannisbeer-Rotwein-Soße
Nachspeise: Zitronensorbet auf Gurke mit Gin aus dem Schwarzwald, dazu ein Ingwertörtchen

Das Perfekte Dinner, Tag 4

Als ich allerdings das Wort Rinderfilet las, war ich kurz ernüchtert, da ich solches am Tag darauf ebenfalls vorhatte, zu kredenzen… Naja, mal schauen was der Woody heute draus machen würde… Soviel kann ich jetzt schon verraten, übrig geblieben ist nix. GARNIX!!! Yamm yamm…

Das Perfekte Dinner, Tag 4Das Perfekte Dinner, Tag 4Nachdem ich bei der Ankunft erstmal randaliert und einige Gläser abgeräumt hatte, begrüßte uns Woody mit seiner relaxten Art und einem leckeren Aperitif. Später köchelte er entspannt in der Küche rum, während wir vier anderen sein Arbeitszimmer unsicher machten.

Kurz darauf hörte man nur noch lautes Gekreische und schrille Schreie, hervorgerufen von vier wild gewordenen Dinner-Kandidaten. Entschuldigung an dieser Stelle an die Nachbarn für den vorübergehenden Lärm 😉

Als wir zunächst nämlich alle ein schiefes Liedchen geträllert hatten (naja, eigentlich war es ja ein sanftes „Ave Maria“), fanden wir „DAS GERÄT“!!! Ohne Schreien ging es dann leider garnicht mehr.

Um was es sich bei „DEM GERÄT“ handelt und warum Schreien eine logische Folge von dem Ding war, erfahrt Ihr wieder heute Abend um 19 Uhr auf VOX.

Lustig wird´s… Viel Spaß damit!!! 🙂 🙂 🙂

Das Perfekte Dinner, Tag 4

☆ Mara

Das Perfekte Dinner, Tag 3

Das Perfekte Dinner, Tag 3Ach du liebe Zeit. Leute, ist das anstrengend. Früh aufstehen war heute nicht. Bei Chris ging der Dreh bis halb 3. Oder war es sogar 3 gewesen?! Keine Ahnung. Es war auf jeden Fall laaaaaaang. Aber gut, ich hatte ja die komplette Woche Urlaub genommen, die anderen glücklicherweise auch.

Kaum wach, hieß es damit also auch schon wieder ins Bad springen, fertig machen (man will im Fernsehen ja nicht ganz beschiss… aussehen) und ab zum Interview. Heute zusammen mit Sara. Als ich Sara sah, musste ich lachen, wir trugen beide ähnliche Strickmützen samt ähnlichen Schals und Schmuck und wurden deshalb beim Interview natürlich gleich gefragt, ob wir uns diesbezüglich abgesprochen hätten. Ja klar!! Das machen wir immer so. Wir Mädels gehen doch auch immer nur im Doppelpack auf´s Klo und lackieren uns dort gegenseitig die Nägel. Hahahahaaaa***** 🙂 🙂 🙂

Heute hatte Jenny die Ehre zu kochen. Auch sie arbeitet in der Gastro und daher war auch hier offensichtlich: Sie weiß wie´s geht!! Ihr Menü löste bei mir pure Freude aus. Es gab unter anderem Spätzle im Hauptgang und süße Bubespitzle zum Nachtisch!!!! Wie LEEEECKER!!! Meine treuen Leser wissen, dass ich tierisch auf Mehlspeisen stehe. Teig kommt bei mir daher grundsätzlich gut an. Yammiiiii!!

Dass Jenny´s Menü elsässisch war, nun gut, man muss ja nicht auf alles kommen… Wir mutmaßten zumindest, dass es aus der Gegend kam. Es lautete:

Das Perfekte Dinner, Tag 3

‚Allewiel Jule‘
Aperitif & Amuse-Gueule: Picon Bière oder Kir Vin blanc und dazu Griebeschneckle
Vorspeise: Mini-Quiche Lorraine mit Salat an Honig-Senf-Vinaigrette
Hauptspeise: Hahn in Riesling mit selbstgemachten Spätzle
Nachspeise: Süße Bubespitzle mit selbstgemachtem Zimteis

Das Perfekte Dinner, Tag 3Im Interview wurden Sara und ich gefragt, wie wir uns es bei Jenny zuhause vorstellen?! Mmmmh, kurz überlegt und wir waren uns genauso einig wie bei den Klamotten: Rockig, dunkel, etwas düster vielleicht?! Was uns dann allerdings erwartete, hätte uns prinzipiell echt schocken müssen. Rot-weiß karierte Landhaus-Karos, selbst genähte Tischdeko und rosa Accessoires. Ouhhh weija, da lagen wir wohl „etwas“ daneben. Vor allem mit unseren schwarzen, rockigen Outfits, die wir extra für Jenny angezogen hatten. Und JAAAA, hier hatten wir beide uns in der Tat mal abgesprochen! 😉

Tja, so kann man sich aufgrund des Äußeren bei jemandem täuschen…… Aber wem sag ich das. 😉

Jenny ging die Sache locker an und beschloss bereits dienstags nachts – nachdem Chris eeeewig gekocht hatte und es extreeeeem spät geworden war – an irgendeinem giftigen Frosch zu lecken, um wieder fit zu werden… Ja fragt mich nicht, keine Ahnung was das mit dem Frosch auf sich hat, ich kann auch nix dazu, es war halt schon spät, so lässt sich diese Aussage eventuell erklären 🙂 . Zudem teilte sie uns allerdings auch frühzeitig mit, dass derjenige, dem das Dinner nicht schmecken sollte, ihr den Buckel runterrutschen und sie mal am ……. ach lassen wir das. Jedenfalls hatte das Mitbringsel von Sara, der Brause-Leck-Frosch (ein Plüsch-Frosch mit Brausetabletten auf dem Rücken, auf denen „Leck mich“ stand) durchaus seinen Grund…

Das Perfekte Dinner, Tag 3

Das Essen jedenfalls war geschmacklich der Knaller!! HAMMERGUT!!! Allein in die Griebeschneckle hätte ich mich reinlegen können. Aber sowas von!!

Der Abend war genial. Am genialsten natürlich in den Drehpausen. Tut mir leid für Euch, aber das liegt wohl in der Natur der Sache, dass man etwas entspannter ist, wenn die Kamera aus ist oder zumindest GLAUBT, die Kamera wäre aus…

Was es mit dem Wort „Stöbern“ auf Chris´Finger so auf sich hat… Naja, dieses Wort wurde von VOX als „verbotenes Wort“ eingestuft, der Sender wollte nicht, dass es benutzt wird, weil es so negativ belastet war, wenn man in fremden Wohnungen die Bude „durchstöbert“… Es gäbe ja Alternativen wie „sich umgucken“, „mal umschauen“ etc. Nun gut, es wurde nicht gesagt, dann aber eben geschrieben 🙂

Das Perfekte Dinner, Tag 3

Mein Gott, Tränen gelacht ist untertrieben. Wir kamen aus dem Heulen garnicht mehr raus. Es war so toll, dass Chris und Sara nach der offiziellen Verabschiedung am Ende des Dinnerabends beschlossen hatten, zurückzugehen, um mit Jenny kurzerhand nochmal ´nen „Absacker“ zu trinken. Davon sollten Woody und ich, wir beiden Spießer, allerdings auch erst am nächsten Tag erfahren. Wir waren nach dem Dinner nämlich als erstes heim gegangen, damit wir noch einigermaßen ausgeschlafen unsere „Kochtage“ erleben konnten.

Das Perfekte Dinner, Tag 3

Was also dann in dieser Nacht geschah… das wissen nur die Götter. Und Jenny, Sara und Chris natürlich. Und ich und Woody. Ok, auch noch ein paar andere. Klar, wir wurden ja alle darüber unterrichtet und mit Fotos in unserem Das-Perfekte-Dinner-Whatsapp-Chat auf dem Laufenden gehalten. Und damit´s dann auch JEDER weiß, habe ich diese Fotos natürlich SELBSTVERSTÄNDLICH hier auch für Euch. LOL***

To be continued…

Das Perfekte Dinner, Tag 3

☆ Mara

Dreischichtige Ganachetorte

Dreischichtige GanachetorteHier gibt es eine kleine Vorschau auf eine Komponente meines Desserts vom Perfekten Dinner am kommenden Freitag.

Wie ich bereits schon einmal verlauten lies, bin ich der Köstlichkeit „Schokolade“ verfallen. Naja, da bin ich wohl nicht allein auf dieser Welt. Schokolade zum Frühstück, um einen guten Start in den Tag zu gewährleisten, als Zwischendurch-Snack, um schnell mal Energie zu tanken, zum Mittagessen, um das Mittagstief zu überstehen, zum Nachmittagskäffchen… 🙂 Für Schokolade finde ich immer einen Grund.

Würde ich sie allerdings jedes Mal essen, wenn ich Lust darauf habe, dann würde ich wohl schon längst rollen. Deshalb muss man sich entscheiden, wann man seine Schokoration zu sich nimmt. Hier gibt es viele Möglichkeiten, seine Schoki zu bekommen. Schokolade als Kuchen ist toll, aber als Dessert auch, also was tun?!

Ach, man kann doch beides gleichzeitig haben!! Genau das dachte ich mir, als ich diese reichhaltige und cremige dreischichtige Trüffeltorte machte, welche sowohl das eine als auch das andere sein könnte, ein reichhaltiger Kuchen oder ein gehaltvolles Dessert. Beides eben. Wer diese Kreation als Dessert servieren möchte, der schneidet dann natürlich keine Monster-Kuchenstücke ab, sondern nur kleine Stücke davon (zum Beispiel rechteckig ausgeschnitten oder rund ausgestochen).

Allerdings weise ich zur Vermeidung von möglich auftretenden Zuckerschocks gleich darauf hin, dass diese Kreation wirklich eine Bombe ist im Hinblick auf die Zutaten und wohl auch die Kalorien. Aber wer guckt schon auf die Kalorien, wenn er Schokolade isst… Eben. Man will das Zeug ja schließlich auch noch genießen können.

Hier gibt es für Euch mein „Perfektes-Dinner-Rezept“ (Ausstrahlung vom 28.02.2014) für die dreischichtige Ganachetorte:

1. Schicht: Weißer Schokoladenkuchen:

2 Eier
125 g Zucker
125 g Butter
70 g weiße Schokolade
60 g Mehl

Zuerst muss ein saftiger Kuchenboden gebacken werden. Für diesen die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen. Die Butter und die weiße Schokolade über einem heißen Wasserbad oder in der Mikrowelle langsam schmelzen lassen. Anschließend die Eiermasse hinzugeben. Nach und nach das Mehl hineinrühren und alles gut vermengen.

Eine Springform einfetten und den Teig einfüllen. Bei 180 Grad ca. 20 Minuten (Backzeit kann etwas variieren) backen. Auskühlen lassen.

2. Schicht: Dunkle Ganacheschicht:

200 g Zartbitter Kuvertüre hacken
200 g Schlagsahne

Die Kuvertüre klein hacken. Die Schlagsahne aufkochen, über die Kuvertüre geben, kurz warten und dann so lange rühren, bis sich die Schokolade komplett aufgelöst hat. Über den erkalteten Kuchenboden geben. Kalt werden lassen.

3. Schicht: Weiße Ganacheschicht:

200 g weiße Kuvertüre
70 g Schlagsahne

Mit der weißen Kuvertüre ebenso verfahren. Die Kuvertüre klein hacken, Schlagsahne aufkochen, über die Kuvertüre geben. Rühren bis sich die Kuvertüre aufgelöst hat, das kann etwas dauern. Die glatte Masse dann über die Torte gießen, auskühlen und fest werden lassen.

Wenn die Ganache komplett fest geworden ist (das dauert einige Stunden), kann man sie nach Belieben in Stücke schneiden. Dazu kann man zum Beispiel eine Karamellsauce servieren.

Zergeht auf der Zunge!

Dreischichtige Ganachetorte

☆ Mara

Weitere schokoladige Sünden findet Ihr hier:

Weiße Schokoladentarte

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Chocolate Zucchini Cupcakes

Chocolate Zucchini Cupcakes

Cookies´n Cream Pralinen

Cookies´n Cream Pralinen