Archiv | Dezember 2014

Glückskleekekse zu Neujahr…

…und warum Ihr mich fertig macht…

GlückskleekekseLeute, Leute, Ihr macht mich fertig. In jeder Hinsicht. Gestern habe ich auf Facebook sowie auf Instagram ein Foto meiner Glückskleekekse gepostet, die ich gerade für Neujahr herstellte und schon kam die Anfrage nach dem Rezept. Eigentlich hatte ich nicht geplant, hieraus einen Post zu machen, aber wenn ich so nett von Euch gefragt werde kann ich nicht „nein“ sagen. Meinen Lesern, EUCH, kann ich offensichtlich nur schwer was abschlagen. Deshalb hab ich gestern Abend meine Fotoausrüstung ausgepackt, die Tageslichtlampen aufgestellt (weil´s schon dunkel war und ich zumindest einigermaßen akzeptable Fotos machen wollte) und mich dann spät noch an den Schreibtisch gesetzt, um Euch heute das Rezept präsentieren zu können. So kann der ein oder andere von Euch ebenfalls noch pünktlich zu Neujahr diese Glückskleekekse backen und verschenken…

Ich sag ja, Ihr macht mich fertig 😉 Da wären wir aber auch schon beim Punkt. Ihr. Meine Leser. Zum Jahresende möchte ich Euch danken. Danke für dieses wundervolle Jahr! Ein Jahr, in dem Ihr meinen Blog so zahlreich verfolgt habt, mir liebe Kommentare hinterlassen und mich dadurch unterstützt habt. Es war mir eine Freude, Euch regelmäßig mit neuen Ideen, Rezepten und Geschichten aus meinem Leben zu versorgen. Der Erfolg dieses Blogs ist Euch zu verdanken. Dadurch hatte ich die Möglichkeit tolle Kooperationen einzugehen, das ein oder andere Event besuchen zu dürfen und last but not least mein Buch zu schreiben, oder besser gesagt, zu backen 🙂

Danke und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Ich wünsche Euch nur das Beste für 2015!

Die Glückskleekekse bestehen aus einem klassischden Buttergebäck und haben eine Eiweißspritzglasur erhalten. Ganz einfach. Ehrlich!

Das Rezept für die Glückskleekekse:

Für die Butterplätzchen:

375 g weiche Butter
190 g Zucker
5 Eigelbe
500 g Mehl

Für den Guss:

1 Eiweiß
Saft von 1/4 Zitrone
250 g Puderzucker

Zudem:

grüne Lebensmittelfarbe (ich nehme gerne dieses Pulver*, Ihr könnt aber auch flüssige Lebensmittelfarbe benutzen, dann benötigt Ihr etwas weniger Wasser oder Milch dazu als mit dem Pulver)
einen kleinen Schuss Wasser oder Milch

Glückskleekekse

Für die Butterplätzchen die Butter mit dem Zucker schaumig rühren. Die Eigelbe nacheinander unterziehen und das gesiebte Mehl hinzugeben. Alles zu einem glatten Teig verkneten und diesen ca. 1 Stunde kühlstellen. Anschließend nochmals kurz durchkneten und auf einer bemehlten Fläche ausrollen. Plätzchen mit einem Kleeausstecher (gibt´s zum Beispiel HIER*) ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen. Bei 180 °C Umluft (200 °C Ober- / Unterhitze) ca. 12 – 15 Minuten backen. Die Plätzchen dann gut auskühlen lassen.

Für den Guss das Eiweiß mit dem Zitronensaft verrühren. Nach und nach den Puderzucker dazugeben und so lange rühren bis eine cremige Konsistenz entsteht. Das kann einige Minuten dauern. Das Icing sollte recht fest sein, ist es Euch zu flüssig geraten, noch ein klein wenig Puderzucker unterrühren. Dann in einen Spritzbeutel mit sehr feiner Lochtülle geben und die Kleeblattränder aufspritzen. Etwas antrocknen lassen. Wer ein ganz glattes Icing ohne diese kleinen Mini-Bläschen wie bei mir haben möchte, der lässt das Icing nach dem Zusammenrühren zunächst ca. 30 Minuten ruhen, muss es dann aber luftdicht mit Klarsichtfolie (die direkt auf dem Guss aufliegt) abdecken, damit der Guss nicht austrocknet. Anschließend nochmal kurz umrühren und dann aufspritzen.

Den restlichen Guss mit grüner Lebensmittelfarbe mischen und einen kleinen Schuss Wasser oder Milch unterrühren, damit der Guss etwas flüssiger wird und sich auf den Plätzchen besser verteilen lässt. In einen Spritzbeutel mit etwas größerer Lochtülle geben und den Innenraum der Plätzchen damit ausspritzen. Mit einem dünnen Stäbchen den Guss verteilen und bis zur Umrandung hin ziehen. Nun die Plätzchen einige Stunden gut durchtrocknen lassen, am besten über Nacht.

Und jetzt guten Rutsch Euch allen!

Glückskleekekse

☆ Mara

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Ideen über Ideen:

Rote Trüffel

Rote Trüffel

Chocolate Dipped Cronut Bites

Chocolate Dipped Cronut Bites

Valentine´s Cake Pops

Valentine´s Cake Pops

 

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Paris, mon amour…

Paris, mon amour...Paris. Die Stadt der Liebe. Und die Stadt der Macarons. Alles schon gehabt dort. Dieses Mal hieß es deshalb, die Stadt der BFFs! Der Best Friends Forever also.

Nachdem dieser Begriff leider von unzähligen Promis für Kurzzeitfreundschaften, in denen man sich vorübergehend ewige Freundschaft schwor (so lange bis eine hin und wieder dann mit dem Freund der anderen durchgebrannt ist und sich die BFF-Sache damit dann unweigerlich erledigt hatte) missbraucht wurde, gibt es sie dennoch nach wie vor. Freundschaften die durch dick und dünn gehen und ein Leben lang halten.

So habe ich meine beste Freundin Steffi seitdem ich 11 Jahre alt bin. Mit Höhen und Tiefen. Mit Leben, die sich phasenweise in gänzlich andere Richtungen entwickelten, wieder zusammen gefunden haben, eine Freundschaft, die all das überstanden und mitgemacht hat. In turbulenten Jugendphasen mal weniger, dafür im Erwachsenenalter wieder umso mehr.

Als wir uns kennenlernten, das war sage und schreibe 1990 (!!!), war das Telefonieren noch ziemlich teuer. Festnetz-Flatrates gab´s noch nicht. Es gab noch nicht mal den Begriff Flatrate, zumindest kannte Otto-Normal-Bürger diesen hier zu Lande noch nicht (Himmel, das hört sich jetzt an als wäre ich uralt, oder?!). Unsere Eltern verzweifelten schier daran, wenn wir – obwohl wir uns schon den ganzen Morgen in der Schule gesehen hatten, nachmittags stundenlang an der Strippe hingen und telefonierten. Wenn ich mir so überlege, dass ich ewiges Telefonieren eigentlich furchtbar finde, ist das für mich im Nachhinein umso verwunderlicher. Kurz und gut, Steff (so nenn ich sie gerne 🙂 ) ist meine beste Freundin. Sie kennt mich in und auswendig und kommt trotzdem mit mir klar 😉 Und umgekehrt 🙂 LACH***

Paris, mon amour...

Und nun war es deshalb mal an der Zeit, ein BFF-Mädels-Wochenende einzulegen. Nachdem Rom und Paris in der Endausscheidung standen wurde es dann zu guter letzt doch Paris. Weil´s zur Weihnachtszeit so hübsch dort dekoriert ist. Und Glühwein gibt und so. Und weil man Paris von Karlsruhe aus bequem mit dem TGV in nur 3 Stunden erreicht.

Gesagt, getan, es ging ab nach Paris.

Paris, mon amour...

Morgens um 6:15 Uhr fuhren wir mit dem Auto von Karlsdorf aus nach Karlsruhe. Der Zug ging erst um 7:30 Uhr, und nach Karlsruhe benötigt man gerade mal 20 Minuten im Schnitt, aber wir wollten sichergehen, dass wir auch jaaa nicht unseren Zug verpassen. Es hätte ja glatt werden können. Oder Stau geben. Oder… ach was weiß ich, wir gehen halt beide gerne auf Nummer sicher. Nach tatsächlich gerade mal 20 Minuten – wer hätte es gedacht – waren wir dann am Bahnhof. Naja, nun hatten wir zumindest noch genügend Zeit für einen gemütlichen Kaffee und ´nen Bagel.

Paris, mon amour...

Die Zugfahrt war recht kurzweilig. Kaum eingestiegen hatte ein Kleinkind in unser Abteil gekotzt, so dass wir die restliche Zugfahrt erst im Gang, danach dann lieber an der Bar verbrachten. Wer schonmal ein sich übergebendes Kind erlebt hat und um 8 Uhr morgens mit etwas empfindlichem Näschen daneben saß, der weiß warum. An die Bar passten wir ohnehin besser. Zur Einstimmung gab´s dann kurzerhand ´nen Sekt. Wegen dem Kreislauf und so natürlich. Der hatte bei Steffi aufgrund des Gestankangriffs nämlich kurzweilig versagt. Ein Gläschen in Ehren… es half.

Angekommen in Paris ging´s erstmal ins Hotel, welches im Herzen von Paris, direkt neben der Champs-Élysées lag. Das Zimmer war allerdings noch nicht fertig bzw. es gab ein Leitungsproblem im Bad und alle anderen Zimmer waren ausgebucht. LÄÄÄUUUFFFT!!!

Paris, mon amour...

Nur zu gut, dass es eine kostenlose (!) Bar in der Lobby gab. Mit Whiskey, Brandy und allem was das Herz oder der Gaumen in so einem Moment sonst noch begehrt. Während ich mich auf den billigen Martini stürzte, wusste Steffi als Kenner sofort die „besseren“ Getränke rauszusuchen und gönnte sich einen Cognac. Egal, Hauptsache es schmeckt. Alla hopp, zum Wohl.

Paris, mon amour...

Dann ging´s zum Sightseeing. Der Himmel erstrahlte blau, die Sonne schien kräftig. Das Wetter war uns mehr als wohlgesonnen. Und nachdem wir direkt vor dem Eiffelturm dann einen 0,5 l (!!!) Glühweinbecher in der Hand hielten, waren wir erstmal bedient. Und happy. Und nein, wir hatten KEINEN großen Glühwein bestellt. Die waren dort alle so groß! Und wurden von uns letztendlich auch nicht ganz ausgetrunken, weil wir außer dem Eiffelturm ansonsten nichts mehr gesehen hätten…

Paris, mon amour...

Weiter ging´s zum Arc de triomphe, zum Weihnachtsmarkt und zum Schlendern auf die Champs Elysées. Alles war wunderbar weihnachtlich geziert. Die Stadt platzte allerdings aus allen Nähten, was zur Folge hatte, dass ich für meine Ladurée-Macarons sage und schreibe eine halbe Stunde anstehen musste. Die kleinen Dinger waren jedoch ein Pflichtkauf, so dass Steffi da eben auch durch musste. Die überteuerten Dinger wollte ich unbedingt meiner besseren Hälfte Timm mitbringen, da er die so gerne isst.

Paris, mon amour...

Bei den Galeries Lafayette in der Stadt war es so dermaßen voll, dass wir hinein und direkt im Anschluss wieder hinaus gedrückt wurden. Mit Laufen und so war da nicht viel drin. Vor den Schaufenstern tümmelten und drängten sich Menschenmassen, da jedes Schaufenster mit unzähligen, sich bewegenden, bunten Figuren ausgestattet und dekoriert war. Ein Traum für alle Kinder und Junggebliebenen! Als wir in die Mitte des Kaufhauses vorge(d)rückt (worden) waren, konnte ich dann endlich den modernen rosa-lilafarbenen umgedrehten“Weihnachtsbaum“ in der Mitte des Gebäudes fotografieren. Danach ließen wir uns von der Menge wieder hinausschieben. Himmel, war das voll!

Paris, mon amour...

Und schon war es auch abends. Wir waren nochmal kurz im Hotel und dann ging´s zum Essen. Gelandet sind wir gleich um´s Eck in einem schönen Lokal, in welches sich wohl eher weniger Touris verirren. Das ist immer gut! Typische Touriläden braucht man echt nicht. Vor der Tür gab´s eine Austernbar, innendrin ´nen DJ und jede Menge schöne Leute. Sooo schön, dass die weiblichen davon bei gefühlten Minus 10 Grad tatsächlich in offenen Sandaletten hereinkamen. Ohne Strumpfhosen!! Himmel! Also bei aller Liebe, irgendwo hört´s bei mir mit der Schönheit ja dann auch auf. Ich gehöre dann lieber zu denen, die diese wunderschönen Frauen beneidenswert anstarren, deren Erscheinung bewundern (samt „Kälte-ist-mir-egal-Hauptsache-ich-seh-gut-aus-Disziplin“), dafür aber selbst nicht frieren müssen. 😉

Unser Dinner-Highlight war übrigens das Baguette, das vorneweg gereicht wurde. Mit einer salzigen und sensationell leckeren Butter. Erstaunlich, dass egal wo man in Paris Baguettes oder Croissants kauft, alle immer PERFEKT schmecken. Da können sich die Bäcker dieser Erde von den Franzosen echt noch einige Scheiben abschneiden…

Paris, mon amour...

Nachdem wir gegessen hatten, stellten wir urplötzlich fest, dass wir totmüde waren. Wir philosophierten einige Minuten darüber, dass wir ja schließlich in Paris sind und um 22 Uhr noch nicht ins Bett fallen können, nachdem wir noch nicht „on Tour“ waren (da wir zudem noch nicht sooo alt sind), und entschlossen uns dann postwendend, doch direkt ins Hotel zu stapfen, auch wenn wir in Paris sind, weil wir tatsächlich hundemüde waren und uns an diesem Abend irgendwie schlussendlich doch zu alt für den ganzen Scheiß fühlten… Außerdem wollten wir ja am nächsten Morgen fit sein ***ZWINKER

Paris, mon amour...

Frühstück hatten wir uns auf´s Zimmer bestellt. Der Service war inklusive und das nahmen wir gerne mit. So konnten wir uns in aller Gemütsruhe fertig machen, Käffchen trinken, Croissants futtern, die Haare locken oder glätten, Make-up auflegen, schließlich waren wir in der Modestadt schlechthin und wollten zumindest tagsüber dann auffallend gut aussehen, wenn uns abends aufgrund des frühen Dates mit unserem Hotelbett schon niemand mehr gesichtet hatte.

Paris, mon amour...

Unser nächstes Ziel war der Louvre. Wir liefen quer durch die Stadt, besser als zu Fuß kann man eine solche ja ohnehin nicht erkunden. Zudem ist Paris vor allem wegen all der wunderschönen alten Gebäude an jeder Ecke einfach wunderschön anzuschauen! Zwischenstopp gab´s für uns in einem kleinen typischen Café, weil´s echt kalt geworden war, angefangen hatte zu regnen und wir einen warmen Milchkaffee zwischenzeitlich dringend nötig hatten.

Paris, mon amour...

Danach schossen wir noch einige Fotos und stellten in unserem weiteren Fußmarsch urplötzlich fest, dass all die Geschäfte geöffnet hatten. Obwohl Sonntag war! Ja super! Das war doch ein klasse Ausklang für unseren Tag, bevor es am frühen Abend wieder zurück nach Karlsruhe ging. Noch ein wenig geshoppt, Macarons bei McDonald´s gekauft und gefuttert (yepp, die haben super geschmeckt!), einen letzen Kaffee getrunken und ab gings´zum Bahnhof.

Paris, mon amour...

Im Zug gönnten wir uns dann noch einen Abschluss-Sekt und freuten uns – welch Überraschung – abends dann in unseren eigenen Betten liegen zu können. Ist doch schon anstrengend so ein BFF-Kurztrip…

😉

Paris, mon amour, bis zum nächsten Mal…

Paris, mon amour...

☆ Mara

Paris und Macarons gehören zusammen:

Himbeermacarons

Himbeermacarons

weißer Pistazienganache

Pistazienmacarons

Yogurette Macarons

Yogurette Macarons

Dieser Beitrag wurde am Dezember 28, 2014 in Mix veröffentlicht. 18 Kommentare

Birnen Schoko Guglhupf

Birnen Schoko GuglhupfWie treue Leser unter Euch wissen, bin bei uns zuhause nicht nur ICH diejenige, die regelmäßig dem Backfieber verfällt, sondern da gibt´s auch noch meine Mom, die sich tagelang mit dem Ausprobieren und Backen verführerischer neuer Kreationen beschäftigen kann. Und nachdem sie den Dezember hier auf dem Blog mit ihren Rezepten ohnehin fast schon alleine geschmissen hat (die meisten Kreationen diesen Monat waren nämlich von ihr), gibt´s jetzt halt einfach nochmal ein leckeres Kuchenrezept von Mom. Never change a winning system! Insofern…

Es ist nicht so, dass ich momentan nicht backe. Das tue ich schon. Allerdings nicht ganz so exzessiv wie die letzten 10 Monate. Meine Mom ist da derzeit einfach noch viiiieeel aktiver als ich selbst. Dennoch, der Rührlöffel wird auch bei mir nach wie vor geschwungen. Deshalb haben sich die letzten Wochen auch jede Menge grandiose Rezepte bei uns angesammelt. Ihr könnt Euch also weiterhin auch ganz viele tolle Rezepte freuen!

Nun gibt´s aber erstmal Mom´s neueste süße Versuchung, ihren Birnen Schoko Guglhupf. Dieser hat durch die frische Birne, den Birnensaft und den Birnenbrand in Kombination mit der Schokolade einen ganz tollen besonderen Geschmack und ist zudem herrlich saftig!

Das Rezept für Mom´s Birnen Schoko Guglhupf:

1 große Birne
1 Esslöffel Zitronensaft
4 Eier
175 g Zucker
200 ml neutrales Öl
100 g gemahlene Mandeln
250 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
1 Esslöffel Zimt
100 ml Birnensaft
5 Esslöffel Birnenbrand
100 g Zartbitter-Schokoraspel

Zudem:
50 g gehackte Mandeln
1 Esslöffel Butter
2 Esslöffel Zucker
200 g Zartbitterkuvertüre

Birnen Schoko Guglhupf

Den Backofen auf 160 °C Umluft (180 °C Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Die Birne schälen, entkernen und in sehr kleine Stücke schneiden. Mit dem Zitronensaft beträufeln und mischen.

Für den Rührteig zunächst die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen. Das Öl während dem Rühren einfließen lassen. Die Mandeln mit dem Mehl, dem Backpulver und dem Zimt mischen und zusammen mit dem Birnensaft dazugeben. Alles zu einem glatten Teig verrühren. Sodann den Birnenbrand unterrühren und die Schokoraspel unterheben.

Den Teig in eine gefettete und mit etwas Mehl ausgestäubte Guglhupfform geben und ca. 70 – 80 Minuten backen. Nach ca. 30 Minuten sollte der Kuchen im Ofen mit etwas Alufolie abgedeckt werden, damit er nicht zu dunkel wird. Nach 70 Minuten einen Stäbchentest machen, ob der Guglhupf schon durchgebacken ist. Wenn ja, dann kann er schon aus dem Ofen genommen werden. Anderenfalls noch einige wenige Minuten weiterbacken.

Den Kuchen auskühlen lassen und dann aus der Form stürzen.

Für das Krokant die Mandeln kurz in der heißen Butter rösten. Den Zucker hinzugeben und karamellisieren lassen. Das Krokant auf ein Backpapier geben, gut verteilen und auskühlen lassen.

Die Zartbitterkuvertüre hacken und im Wasserbad schmelzen. Über den Guglhupf gießen und den Krokant darüber streuen. Die Kuvertüre fest werden lassen und fertig.

Birnen Schoko Guglhupf

☆ Mara

Life is full of pear goodies!!!

Noch mehr von Mom´s Kreationen gibt´s hier:

The best Walnut Cookies ever!

The best Walnut Cookies ever!!!

Leichte Philadelphia Torte mit Kiwisauce

Leichte Philadelphia Torte mit Kiwisauce

Russischer Zupfkuchen

Russischer Zupfkuchen

Wenn einen das Leben überrollt…

Wenn einen das Leben überrollt...Es gibt Tage, an denen einen das Leben einfach überrollt. Von jetzt auf gleich. Ohne jegliche Vorwarnung. Volle Pulle. Als wäre man von einem D-Zug überfahren worden. Völlig platt. Man weiß einfach nicht mehr wo vorne und wo hinten ist.

Das Leben ist nicht immer einfach. Manchmal sogar alles andere als das.

Wenn sich jetzt jemand fragt: „Hä, was will DIE denn jetzt?! Die hat doch alles!!!“, dann sollte er erstmal weiterlesen, bevor er sich ein Urteil bildet. Oder einfach an dieser Stelle damit aufhören. Auch ok.

Sicher, mein Leben ist toll. Ich habe meine Familie, wir sind alle gesund, ich habe ein schönes Zuhause, einen vernünftigen Job… Ja. Absolut. Mein Leben ist toll. Und ich bin auch dankbar dafür! Jeden Tag auf´s Neue. Weil all das keine Selbstverständlichkeit ist. Ich wollte mit niemandem auf der Welt tauschen. Mit NIEMANDEM. Diese Tatsache liegt aber vor allem an einem: Meiner Familie. „Family is everything“. Die einzige Aussage, die ich mir sogar als Tattoo irgendwo auf meinem Körper verewigen würde, sollte ich tatsächlich in meinem Alter irgendwann mal noch auf solche eine Schnapsidee kommen, mir mit tausenden von Nadelstichen Tinte unter die Haut stechen lassen zu wollen.

Familie ist alles. Und genau DAS macht es mir hin und wieder so unglaublich schwer. Weil ich mir ein Leben ohne meine Familie garnicht vorstellen kann.

Vor einiger Zeit ist der Vater einer Kollegin gestorben. Nach einer Not-OP, in der Nacht. Er war krebskrank und die Prognosen standen schlecht. Dennoch hat wohl keiner der Angehörigen geglaubt, dass es nun so schnell gehen sollte. Meine Kollegin brach am Tag zuvor mittags noch auf, um die 300 km zu fahren, um ihren Dad zu sehen. Gott sei Dank. Zumindest das konnte sie dann noch. In der Nacht darauf starb er.

Ich erfuhr es am nächsten Morgen im Büro und habe mitgelitten. Weil ich mitfühlen konnte und ich mir automatisch vorstellen musste, wie schlimm es wäre, wenn ich meine Eltern, meinen Bruder oder meinen Freund Timm irgendwann nicht mehr hätte.

Ich weiß, das ist das Leben, aber genau DAS macht das Leben auch so hart. Wenn man das Wertvollste in seinem Leben verliert, nämlich die Menschen die man liebt.

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Mein Bruder und meine Eltern waren und sind schon immer alles für mich gewesen. Irgendwann kam Timm noch dazu… Ich gehöre zu denjenigen, die seit vielen Jahren abends dann doch wesentlich lieber bei den zwei „Alten“ auf der Terrasse hocken und über die Welt philosophieren als auf irgendeiner super-duper-Party irgendwo auf dieser Welt mit mir gänzlich fremden Menschen „abzufeiern“. Heee, nix gegen Partys und neue Leute und so. Ich hatte das auch alles. Und manchmal auch heute noch. Das kann super viel Spaß machen. Aber wie gesagt, MEISTENS fällt die Entscheidung in die andere Richtung. Und das ist auch gut so.

Meine Famiie war immer für mich da. Und umgekehrt gilt das ganz genauso. Das bin ich Ihnen schuldig. Und zwar SEHR SEHR GERNE!

Umso schlimmer ist deshalb der Gedanke, dass das alles irgendwann nicht mehr so sein wird. Das Leben verändert sich. Und es wird nie wieder so schön und so unbeschwert sein wie es früher vielleicht einmal gewesen ist. Auch wenn man das damals womöglich nicht mal annähernd so empfand. Man war ja noch soooo jung und alles war soooooooo selbstverständlich.

Wenn einen das Leben überrollt...

Vergangenes Jahr ist meine Oma gestorben. Sie wollte schon lange nicht mehr leben. Seit 2007 mein Opa gestoren war, war für sie das Leben vorbei. Leider. Aber ich kann sie verstehen.

Ich erinnere mich so gut an den Tag vor Opa´s Tod. Es war ein Dienstag, ich war in meinem Wohnzimmer und lernte für´s Examen. Meine Großeltern wohnten mittlerweile drei Häuser weiter bei meinen Eltern, weil ihr eigenes Haus irgendwann einfach zu groß und zu unpraktisch geworden war.

Mein Opa war bis zuletzt immer adrett angezogen. Wie so oft schnappte er sich auch an diesem Tag seinen Stock und dippelte unsere kleine Sackgasse hinunter zu meinem Haus. Er hat meistens nicht geklingelt, er wollte – genau wie meine Oma – nie „stören“ (obwohl er das, genau so wenig wie Oma, auch NIE gemacht hätte), er wollte einfach nur aus der Ferne gucken, was so los ist, ob´s was Neues gibt und vielleicht einfach auch ein bißchen nahe sein.

An diesem Tag, ich weiß es als wäre es vorgestern gewesen, hatte er seinen waldgrünen V-Ausschnitt-Pulli mit einem Hemd drunter an, eine braune Hose dazu und ein schickes Cappy auf. Er blieb am Ende der Straße stehen und guckte bei mir die Einfahrt hoch. Ich sah ihn durch das Wohnzimmerfenster und überlegte kurz, ob ich zu ihm rausgehen und „Hallo“ sagen sollte, entschied mich dann aber doch dafür, meine Examens-Lernerei fortzusetzen. Leider. Es war das letzte Mal, dass ich ihn lebend sah. Am nächsten Morgen kippte er aufgrund eines Herzinfarkts tot um. Ausgerechnet in der einen Stunde in der Woche, die meine Oma mittwochs mit meiner Mom beim Einkaufen verbrachte. Ausgerechnet dann. Vielleicht wollte er der Oma das einfach ersparen. Ich weiß es nicht.

Das Paradoxe an diesem Tag ist, dass ich genau an diesem Mittwoch Morgen als Opa starb, in unserem Dorf unterwegs war. Vor der Bank traf ich eine uralte Bekannte, eine Freundin aus ganz frühen Schultagen, die ich jahrelang nicht gesehen hatte. Wir erzählten einige Minuten wie es uns in all der Zeit ergangen war und kamen zufälligerweise auch auf unsere Großeltern. Ich sagte freudig, dass ich alle 4 noch habe. Während unserem Gespräch flog ein Hubschrauber über uns hinweg, was kurz irritierte, weil er so niedrig und daher laut war. Als ich im Anschluss nach Hause fuhr und am Haus meiner Eltern vorbeikam stand er da. Der Rotkreuz-Hubschrauber. Nebenan auf der Wiese. Ich rannte hinein. Ich traf auf viele Leute, mein Vater hatte Tränen in den Augen, alle wuselten herum. Und Opa lag tot in seinem Bett. Das ist wohl „Die Ironie des Schicksals“ wie man so schön sagt…

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Für meine Oma brach an in diesem Tag ihre Welt zusammen. Und damit auch ihr restliches Leben. Sie hatte sich nicht verabschieden können. Alles war rum. Von jetzt auf gleich.

Als meine dann Oma letztes Jahr nach sechs, für sie schlimmen und nur noch vor lauter Herzschmerz quälenden Jahren starb, wusste ich, meine Oma ist endlich erlöst. Erlöst von ihrem Leiden und dem Leben ohne Opa. Mit dem sie ein Leben lang zusammen gewesen war.

Ich versuchte es so dann auch zu sehen. Dass sie endlich erlöst ist, weil sie schon sooo lange nicht mehr wollte. Zunächst verkraftete ich es deshalb einigermaßen, aber die Trauer kam. Geist und Körper liesen sich nicht austricksen. Meine Gedanken kreisten nur noch um´s Leben bzw. um den Tod. Um Familie, um Liebe, um Verlust und Trauer. Anfang September letzten Jahres erlitt ich dann einen schlimmen Hörsturz, mit dessen Folgen ich nach wie vor ab und an zu kämpfen habe. Gleichzeitig hatte mich diese sehr depressive Phase in ihre Fänge genommen. Ohnehin bin ich phasenweise ein furchtbar nachdenklicher und leider auch pessimistischer und oftmals trauriger Mensch. Und das war dann zuviel des Guten.

Vor einigen Monaten hatte mich das dann alles eingeholt. Ich kann nicht beschreiben was genau da passiert ist. Ich träumte plötzlich unglaublich viel von meinen Großeltern, so real, als wären wir alle wieder vereint, auferstanden von den Toten sozusagen, von dem Haus, in welchem sie bis 2003 lebten und in dem mein Bruder und ich viel Zeit in unserer Kindheit verbrachten. In dem wir eigentlich auch mit groß wurden. Ich erinnerte mich plötzlich an Details, die ich seit gefühlten 25 Jahren vergessen hatte. Mein eigentlich so furchtbar schlechtes Gedächtnis spuckte urplötzlich Erinnerungen aus, von denen ich wirklich dachte, ich hätte sie bereits vor einem Viertel Jahrhundert begraben. Meine Gedanken führten mich durch eine Zeitreise, die mir unzählige wunderschöne Momente und Erinnerungen zurückgab. Und die traurige Erkenntnis, dass das alles vorbei ist.

Aber diese Träume hatten auch was Gutes. Sie fühlten sich unbeschreiblich real an. Mit einer Intensivität, die ich bis dato nicht mal annähernd kannte. Ein Gefühl, das zum ersten Mal in meinem Leben den Gedanken aufkommen lies, „Vielleicht sehen wir uns doch alle wieder… Irgendwo, irgendwann…“.

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Heute ist Heiligabend. Und ich werde den Tag und den Abend mit meiner Familie verbringen. Wie unzählige andere wunderbare Tage und Abende auch. Ich liebe sie ÜBER ALLES und kann mir deshalb nichts Besseres oder Schöneres vorstellen. Ich will keine Zeit verschwenden mit Dingen, die mir nichts bedeuten. Ich möchte viel mehr mit genau DEN Menschen zusammen sein, die ich liebe, für die ich lebe und für die ich sterben würde. Mit meiner Familie.

Ich freu mich auf EUCH!

Vergeudet auch Ihr keine Zeit, sondern lebt im JETZT und genießt die wertvolle Zeit mit Menschen, die Ihr liebt oder die Euch lieben. So lange Ihr sie noch habt. Denn das Leben überrollt einen manchmal viel zu schnell…

Frohe Weihnachten Euch allen…

Mara

 

 

 

 

 

 

Weißer Knusper-Crunch

Weißer Knusper-CrunchBraucht jemand noch ein superfix zu machendes Geschenk aus der Küche, das er an Heiligabend verteilen kann?! Dann hab ich da was!

Ich selbst LIEBE Geschenke aus der Küche! Es gibt doch nichts tolleres, als jemandem seine Zeit zu schenken. Zeit ist so ein kostbares Gut und indem man sich diese nimmt, um etwas köstliches selbst herzustellen, verschenkt man diese damit auch andere. Wenn das Geschenk aus der Küche dann auch noch total lecker schmeckt, hat man alles richtig gemacht! Und kann anderen tatsächlich eine große Freude machen.

Wer allerdings aus diversen Gründen wie Job, Haushalt, Kindern oder sonstigen Aufgaben und Verpflichtungen, die das Leben so mit sich bringt, nicht alle Zeit der Welt hat, sich nicht tagelang mit dem Kreieren von Geschenken verweilen kann, aber trotz allem was selbst gemachtes Kulinarisches verschenken möchte, der kann im Handumdrehen diesen weißen Knusper-Crunch herstellen. Das Ganze funktioniert natürlich auch in der Vollmilch- oder Zartbittervariante. Je nach Geschmack!

Auf die Idee für diese winterliche Köstlichkeit kam ich – Achtung, jetzt´s wird´s skurril – auf den Seychellen (!!!), als wir vor kurzem unseren Urlaub dort verbrachten. Eigentlich sollte man dort eher Süßigkeiten wie Kokos-Panna-Cotta oder einen exotischen Fruchtsalat auf dem Dessert-Buffet erwarten… es gab jedoch eben genau DIESEN weißen Knusper-Mandel-Crunch zum Futtern. Der war so dermaßen lecker, dass er raztfatz vom Büffet stibitzt war, so dass auf Nachfrage von meiner besseren Hälfte extra schnell nochmal neuer Crunch gemacht wurde. Jaja, der Gast war in der Tat dort König…

So, und damit das „Seychellen-Feeling“ ***RÄUSPER*** auch hier einkehren konnte, habe ich vor einigen Tagen den Crunch einfach selbst gemacht. Ebenfalls ganz schnell. Und ebenso war er erstaunlicherweise ratzfatz vom „Büffet“ stibitzt…

Das Rezept für den weißen Knusper-Crunch:

300 g weiße Kuvertüre (oder Vollmilch oder Zartbitter) – bitte eine gut schmeckende verwenden, da ansonsten der Knusper-Crunch nachher natürlich auch nicht schmecken kann…
50 g Cornflakes
50 g Haferpops (oder andere Cerealien nach Geschmack)
Zimtpulver nach Bedarf
gemahlene Vanille nach Bedarf

Die weiße Kuvertüre ganz klein hacken und im Wasserbad oder in der Mikrowelle bei niedriger Wattzahl langsam schmelzen. Dann die Cerealien dazugeben, Zimt- und / oder Vanillepulver ebenfalls. Alles gut umrühren bis sich die Kuvertüre gleichmäßig über den Cerealien verteilt hat. Mit einem Löffel kleine Häufchen von der Masse abstechen, auf ein Backpapier setzen und fest werden lassen. Wer mag kann den Knusper-Crunch dann noch mit Zimtpulver oder gemahlener Vanille bestreuen.

Fertig 🙂

Weißer Knusper-Crunch

☆ Mara

Life is full of crunchy goodies!!!

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