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Holunder Macarons

Holunder MacaronsVor kurzem blühte der Holunder noch zwartweiß, nun ist er bestückt mit dunkellila-farbenen kleinen Früchten. Den Holunderbeeren. Beides, sowohl Blüten als auch Beeren, kann man wunderbar verarbeiten und Sirup oder Gelee daraus machen.

Das Gelee kann man dann wunderbar auf´s Brötchen schmieren oder zum Backen verwenden (zum Beispiel Holunderbeeren-Linzertorte damit machen!), den Sirup kann man sich locker flockig in den Prosecco oder in die Limo kippen. Lecker!

Und: Man kann Holunder Macarons herstellen!!! Ich habe hier Holunder Macarons mit einer Ganache aus weißer Schokolade und Holunderblütensirup gemacht. Alternativ kann man auch Holunderbeerensirup nehmen oder die Macaronschalen mit Holunderbeerengelee befüllen.

Holunderblüten gibt es um diese Jahreszeit zwar keine mehr, wer sich beeilt, der kann aber noch einige der Beeren ergattern und damit Holunderbeerengelee machen. Ein Rezept habe ich HIER für Euch. Mit gekauftem Sirup oder Gelee kann man die Macarons aber natürlich ebenfalls herstellen. Ein Rezept für selbst gemachten Holunderblütensirup findest Du ebenfalls bei mir und zwar HIER. Auch wenn die Blütezeit dieses Jahr rum ist, nächstes Jahr solltet Ihr unbedingt welchen ansetzen!! Es ist schnell gemacht, lange haltbar und vielseitig einsetzbar!

Wer sich an Macarons probieren will, der muss zunächst ein wenig Geduld mitbringen und darf nicht verzweifeln, wenn die Teilchen nicht gleich so wollen wie man selbst. Das Macaronmachen erfordert etwas Übung und einige Tricks. Ihr könnt mal bei meinen anderen Macaron-Rezepten reinschauen, da gibt es den ein oder anderen Hinweis auf was man achten sollte: Himbeermacarons, Pfirsichmacarons, Macarons mit weißer Pistazienganache, Schokoladenmacarons, Yogurette Macarons.

Hier mein Rezept für die Holunder Macarons:

Für die Macaronschalen:
90 g fein gemahlene Mandeln
150 g Puderzucker
2 Eiweiß (72 g)
20 g Zucker
lila Lebensmittelfarbe in Pulverform (ich benutze diese HIER*)

Für die Füllung:
100 g weiße Schokolade
25 g Sahne
1/2 Teelöffel Holunderblüten- oder Holunderbeerensirup (wenn möglich recht dickflüssig)

Alternative Füllung: etwas Holunderblütengelee (ein Rezept dazu gibt es zum Beispiel HIER bei mir)

Die Mandeln mit dem Puderzucker mischen und durchsieben, damit man eine feine Mischung hat und die Macaronoberfläche nachher schön glatt wird. Diesen Schritt gerne wiederholen, je feiner die Mandelmischung desto besser das Ergebnis später…

Das Eiweiß steif schlagen. Sobald es anfängt, fest zu werden, langsam den Zucker einrieseln lassen und eine Weile weiterschlagen. Dann noch die gewünschte Menge der Lebensmittelfarbe dazurühren. Aber vorsichtig sein, die Farbe ist sehr intensiv, deshalb zunächst erstmal wenig davon dazugeben.

Sodann 1/3 des Mandel-Puderzucker-Gemischs zum Eiweiß geben und unterheben. Es soll eine glatte und gleichmäßige Masse entstehen. Dann das 2. Drittel zum Eiweiß dazugeben und ebenfalls unterheben. Mit dem Rest ebenso verfahren und alles sehr sanft vermischen. Die Masse muss wie eine dicke Paste aussehen und es sollte sich keine Luft mehr darin befinden, da die Macarons sonst später Bläschen bekommen.

Die Paste in einen Spritzbeutel füllen und kleine Tupfen ( ca. 3 cm Durchmesser) auf ein Blech (oder zwei Bleche) mit Backpapier oder auf eine Macaronmatte aufspritzen. Die Macarons nun ca. 30 Minuten stehen und antrocknen lassen. Dieser Schritt ist wichtig, damit die Macaronoberfläche trocknet und die Schalen beim Backen nachher nicht reißen, sondern glatt bleiben.

Den Backofen vorheizen auf 140 Grad Umluft. Die Macarons ca. 12 – 14 Minuten backen. Ich lasse sie eigentlich immer 14 Minuten drin, da ich ansonsten schon des Öfteren Probleme beim Ablösen vom Backpapier oder der Matte hatte. Kommt aber auch etwas auf die Größe der Macarons an. Auskühlen lassen und vorsichtig vom Untergrund lösen.

Für die Ganache die Schokolade ganz klein hacken. Die Sahne aufkochen und über die Schokolade geben. Einige Sekunden stehen lassen und dann so lange verrühren bis die Schokolade komplett geschmolzen ist. Den Sirup unterrühren. Die Ganache in einen Spritzbeutel füllen und die Hälfte der Macaronschalen damit befüllen. Die andere Hälfte auf die befüllten Schalen setzen und auskühlen lassen.

Wer die Macarons mit Holunderbeerengelee befüllen will, der sollte das Gelee zuvor ein ganz klein wenig erwärmen, damit es sich gleichmäßiger und schöner auf die Schalen aufbringen lässt. Aber nicht zu sehr warm machen, sonst wird es zu flüssig! Zum Füllen am besten ebenfalls einen Spritzbeutel verwenden. Zusammensetzen und gut auskühlen lassen. Am besten im Kühlschrank aufbewahren.

Bon appétit!

Holunder Macarons

Life is full of macaron-goodies!!!

☆ Mara

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Weitere Macaron-Varianten gibt es hier:

Macarons mit weißer Pistazienganache

Pistazienmacarons

Himbeermacarons

Himbeermacarons

Pfirsichmacarons

Pfirsichmacarons

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Konfekt mit süßem Weck

Zur Vervollständigung der Beitrage vom „Perfekten Dinner“ kommen hier nun noch die Rezepte von meinem Dinnerabend. Mein Menü hieß „Spice it up“ und es sollte eine vogelwilde Kombi aus verschiedenen Gewürzen geben. Deshalb: NICHT mit den Gewürzen sparen!!! Sonst wird das NIX!

Spice it up!

Wir beginnen mit dem Amuse-Guele:

Konfekt mit süßem Weck

Konfekt mit süßen Weck

Süße Brötchen:
250 g Dinkel-Vollkornmehl
250 g Roggenmehl
1 Würfel Hefe
350 ml lauwarme Milch
1 TL Salz
50-80 ml Honig gemischt mit etwas Agavendicksaft (Menge variiert je nach gewünschtem Süßegrad)
2 TL Zimt
220 g Früchtemüsli
ca. 50 g Weizenmehl
Etwas Sahne
Etwas Hagelzucker

Ziegenkäsepralinen in Walnusskrokant:
100 g Ziegenfrischkäse, Salz und Pfeffer
50 g Walnüsse
1 EL Zucker

Leber-Parfait-Praline:
100 g Leberparfait
100 g Zartbitterkuvertüre
100 g ganze Mandeln für on top
100 g Isomalt
1 Päckchen rote Lebensmittelfarbe in Pulverform

Macaron-Lachs-Kugeln:

Für die Macaronschalen:
120 g geschälte, gemahlene Mandeln
2 Eiweiß
1 Prise Salz
150 g Puderzucker
1 Päckchen lila Lebensmittelfarbe
etwas Currypulver
1 Prise Pfeffer

Für die Füllung:
50 g Lachs
100 g Frischkäse
Etwas gehackten Dill

Zudem:
2-3 Scheiben weiches Sandwich-Toast ohne Rinde
Currypulver
Pfeffer frisch gemahlen

Die Zubereitung

Süße Brötchen:
Hefe in der warmen Milch auflösen und dann die Mehlsorten hinzugeben. Salz, Honig, Agavendicksaft und Zimt dazugeben. Alles gut durchkneten. Das Müsli dazukneten. Etwas Weizenmehl zugeben, bis der Teig nicht mehr ganz so klebrig ist. Dann Brötchen formen, diese über Kreuz einschneiden. Mit Sahne bestreichen und etwas Hagelzucker darüber streuen. Bei 220 Grad (200 Grad bei Umluft) ca. 20-25 Minuten backen.

Ziegenkäsepralinen in Walnusskrokant:
Den Ziegenkäse salzen und pfeffern. Die Walnüsse hacken und kurz in der Pfanne rösten, rausnehmen. Zucker in der Pfanne karamellisieren lassen, Walnüsse dazugeben, rühren und aufpassen, dass nichts anbrennt. Auskühlen lassen. Krokant sodann zerstoßen. Aus dem Ziegenfrischkäse Bällchen formen und im Walnusskrokant wälzen.

Leber-Parfait-Praline:
Aus dem Leberparfait Kugeln formen. Diese mindestens 15 Minuten gut kühlen. Dann die Mandeln für on top herstellen. Dafür den Isomalt in einem Topf erhitzen bis er flüssig ist, Lebensmittelfarbe nach Bedarf dazugeben. Die ganzen Mandeln schnell eintauchen und auf einem Backpapier auskühlen lassen. Kuvertüre hacken und in einem Wasserbad verflüssigen. Die Kugeln mit einer Pralinengabel in die flüssige Kuvertüre tauchen. Auf einem Pralinengitter trocknen lassen, zuvor jedoch sofort eine Zuckermandel auf die noch weiche Kuvertüre setzen.

Auf einer roten Zuckerspirale anrichten. Dafür etwas Isomalt mit roter Lebensmittelfarbe in einem Topf erhitzen und dadurch verflüssigen und diese zähflüssige Masse dann mit einem Löffel auf eine Backpapier spiralförmig verteilen. Trocken lassen, lösen und auf den Teller legen. Praline darauf anrichten.

Macaron-Lachs-Kugeln:

Für die Macaronschalen:
Die Mandeln ganz fein mahlen und zusammen mit dem Puderzucker durch einen Sieb streichen. Das Eiweiß und 1 Prise Salz mit einem Handrührer anschlagen. Den Puderzucker esslöffelweise zugeben und alles sehr steif schlagen, Lebensmittelfarbe untermischen. Die Mandeln mit einem Schneebesen nach und nach vorsichtig unter die Eiweißmasse heben. Masse auf eine Macaronmatte spritzen. Curry und Pfeffer auf die Schalen streuen. 30 Minuten trocknen lassen, dann bei 140 Grad ca. 13-15 Minuten backen. Auskühlen lassen und vorsichtig von der Matte lösen.

Für die Füllung:
Den Lachs pürieren, mit dem Frischkäse mischen, etwas gehackten Dill dazu mischen, salzen, pfeffern. Die Masse auf die Macaronschalen spritzen. Über Nacht im Kühlschrank aufbewahren. Am nächsten Tag sind die Schalen ganz weich, ihr mischt dann alles (also Schalen plus Füllung) zu einer homogenen Masse zusammen und knetet 2-3 zerkleinerte Scheiben weiches Sandwich-Toastbrot ohne Rinde dazu. So lange mischen und kneten bis eine glatte Masse entstanden ist. Dann Kugeln daraus formen, diese in frisch gemahlenen Pfeffer und etwas Curry wälzen. Auf etwas Salzkaramell anrichten.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

☆ Mara

Yogurette Macarons

Yogurette MacaronsDie liebe Simone vom schönen Blog Ofenlieblinge hat mich vor einiger Zeit gefragt, ob ich einen Gastpost für Sie schreiben würde. Da habe ich nicht lange gezögert und zugesagt!! Ein treuer Follower ihres Blogs bin ich nämlich schon lange!! Ich kann Euch deshalb nur raten, auch mal bei ihr vorbeizuschauen…

Ihre Ideen, ihre Fotos, ihre Rezepte, alles lädt dazu ein, sofort in die Küche zu stürmen, und selbst lsozuwerkeln. Vor allem ihre kleinen schokoladigen Sünden haben es mir wirklich angetan. Und deshalb habe ich heute ebenfalls was kleines schokoladig Süßes für Euch: Yogurette Macarons!

Joghurt und Erdbeere. Eine wahrlich himmlische Kombination. Auch als Macarons.

Yogurette erinnert mich immer an meine Spöcker Großeltern. Die heißen bei mir und meinem Bruder so, weil sie in „Spöck“ wohnen 🙂 Früher allerdings wohnten sie noch in Karlsdorf. Das ist aber nun schon über 25 Jahre her. Dennoch erinnere ich mich gut!! In diesem Haus damals gab es nämlich einen Süßigkeitenschieber. Jaaaa, ein Geheimversteck sozusagen. Mit soooo vielen Köstlichkeiten drin, dass Klein-Mara grundsätzlich damit beschäftigt war, etwas aus diesem Schieber zu stibitzen.

Das mit Abstand allerleckerste, was diese Schublade zu bieten hatte, waren die Yogurette Stäbchen. Meiii, hab ich diese Dinger geliebt! Oma hatte Yogurette IMMER da. Und Mini-Mara aß die dann auch immer fleißig.

Irgendwann jedoch zogen meine Großeltern um. Trauer um den beliebten Schieber brach meinersteits aus. AAAABER: Wo sich eine Schublade schließt, öffnet sich eine andere 😉 Selbstverständlich wurde im neuen Haus ebenso umgehend ein Süßigkeiten-Geheimfach eingerichtet mit lauter leckeren Sachen drin, vor allem aber auch mit der geliebten Yogurette.

Nun ja, es sind weit über zwei Jahrzehnte vergangen, aber geändert hat sich nicht wirklich was. Groß-Mara lässt auch heutzutage keine Gelegenheit aus, um unbemerkt aus diesem Schieber bei den Spöcker Großeltern zu klauen und heimlich die Yogurette in sich hinein zu stopfen… Schön, dass es diesen Schieber gibt. Noch viel viel schöner ist allerdings, dass es die Großeltern gibt

Also gut, weil ich die Kombination von Joghurt und Erdbeere in so ziemlich jeder Variante attraktiv finde, gibt es heute für Euch meine Yogurette Macarons.

Ihr benötigt:

200 g Yogurette
200 ml Sahne

(ergibt übrigens relativ viel Füllung, wahrscheinlich würde auch die Hälfte reichen, aber ich mache immer lieber etwas mehr als zu wenig)

Die Sahne in einem Topf erwärmen und die klein gehackte Yogurette langsam darin schmelzen. Alles gut verrühren. Die Masse sodann kühl stellen.

Nun die Macaronschalen backen. Dafür benötigt Ihr:

90 g geschälte gemahlene Mandeln
150 g Puderzucker
72 g Eiweiß
20 g Zucker
rosa Lebensmittelfarbe (in Pulver- oder Pastenform, flüssige Farbe eignet sich hier nicht!)

Die Mandeln mit dem Puderzucker mischen und durchsieben, damit man eine feine Mischung hat und die Macaronoberfläche nachher schön glatt wird.

Das Eiweiß steif schlagen. Sobald es anfängt, fest zu werden, langsam den Zucker einrieseln lassen und eine Weile weiterschlagen. Dann noch die gewünschte Menge der rosa Lebensmittelfarbe dazumixen.

Sodann 1/3 des Mandel-Puderzucker-Gemischs zum Eiweiß geben und unterheben, bis eine glatte und gleichmäßige Masse entstanden ist. Dann das 2. Drittel zum Eiweiß dazugeben und ebenfalls unterheben. Mit dem Rest ebenso verfahren und alles sehr sanft vermischen. Die Masse muss wie eine dicke Paste aussehen und es sollte sich keine Luft mehr darin befinden, da die Macarons sonst später Bläschen bekommen.

Die Paste in einen Spritzbeutel füllen und kleine Tupfen ( ca. 3 cm Durchmesser) auf ein Blech (oder zwei Bleche) mit Backpapier oder auf eine Macaronmatte aufspritzen. Die Macarons nun ca. 30 Minuten stehen und antrocknen lassen. Dieser Schritt ist wichtig, damit die Macaronoberfläche trocknet und die Schalen beim Backen nachher nicht reißen, sondern glatt bleiben.

Den Backofen vorheizen auf 140 Grad Umluft. Die Macarons ca. 12 – 14 Minuten backen. Ich lasse sie eigentlich immer 14 Minuten drin, da ich ansonsten schon des Öfteren Probleme beim Ablösen vom Backpapier oder der Matte hatte. Kommt aber auch etwas auf die Größe der Macarons an. Auskühlen lassen und vorsichtig vom Untergrund lösen.

Bevor man die Macarons nun befüllt, holt man die Yogurette Ganache rechtzeitig aus dem Kühlschrank (damit sie bei Zimmertemperatur wieder etwas weicher wird) und schlägt sie mit einem Handrührgerät nochmals gut auf. Dann befüllt man einen Spritzbeutel mit der Füllung und füllt die Hälfte der Schalen. Die andere Hälfte setzt man obendrauf.

Ich bewahre meine Macarons immer im Kühlschrank auf, weil ich es mag, wenn die Ganache (also die Schokoladen-Sahne-Füllung) schön fest wird. Wer die Macaronfüllung lieber cremig mag, der lässt sie einfach draußen 🙂

Bon appétit!!

Yogurette Macarons

☆ Mara

Noch mehr von diesen französischen Schönheiten findet Ihr hier:

Pfirsichmacarons

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Himbeermacarons

Himbeermacarons

weißer Pistazienganache

Pistazienmacarons

Schokoladenmacarons

SchokoladenmacaronsSchokolade geht immer. Vor allem jetzt, wo es wieder kühler ist und uns der Herbst schon voller Wucht getroffen hat. Und um ein Stimmungstief zu vermeiden hilft Schokiiii!

Deshalb war es mal wieder soweit, die Macaronsmatten wurden ausgepackt und es wurden kleine schokoladige Schönheiten gebacken.

Das Macaronbacken ist immer eine spannende Sache, zumindest dann, wenn man – wie ich – kein Profi darin ist. Der spannendste Moment ist tatsächlich, wenn die Macaronschalen im Ofen endlich ihre „Füßchen“ kriegen und diese – so Gott will – nach dem Auskühlen ebenfalls noch schön und gut sichtbar behalten. Ist das der Fall, kann danach ja so gut wie nichts mehr schiefgehen…

Das Wichtigste bei den Macarons sind nämlich die „Füßchen“, die gekräuselten Ränder der Macaronschalen. Sie sind typisch für die Süßwaren und damit auch unentbehrlich. Zudem darf die Oberfläche der Macarons beim Backen nicht aufreißen. Das zu verhindern ist aber ganz einfach, man muss die auf das Blech aufgespritzten Teigtupfen einfach eine halbe Stunde antrocknen lassen, bevor man die Macarons in den Backofen schiebt. Schon hat man verhindert, dass die Oberfläche beim Backen aufreißt.

Das Rezept:

Für die Macaronschalen:

150 g geschälte und gemahlene Mandeln
290 g Puderzucker
30 g Kakaopulver
135 g Eiweiß
1 Prise Salz
40 g Zucker

(wer will kann bei der Farbe zudem noch mit brauner Lebensmittelfarbe in Pulverform nachhelfen)

Für die Schokoladenfüllung:

200 g gute Zartbitter-Schokolade
100 ml Sahne
200 g Butter
40 g Puderzucker

Den Backofen auf 150 Grad Umluft (170 Grad Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Die Mandeln mit dem Puderzucker und dem Kakaopulver mischen und fein sieben. Am besten sogar zwei Mal. Das Sieben ist wichtig, um nachher glatte Oberflächen auf den Macaronschalen zu bekommen. Sind die Mandeln zu grob, wird auch die Oberfläche grob.

Das Eiweiß mit dem Salz steif schlagen. Zum Schluss den Zucker einrieseln lassen und weiter mixen, bis eine glänzende Eiweißcreme entstanden ist. Bei Bedarf noch die Lebensmittelfarbe hinzugeben. Nun zunächst vorsichtig ein Drittel der Mandelmischung unter das Eiweiß heben. Sodann das zweite Drittel und danach das dritte Drittel unterheben. Es soll eine homogene Masse entstanden sein. Die Masse in einen Spritzbeutel füllen und kleine Macarontupfen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech spritzen (nicht zu groß, die Tupfen laufen noch ein wenig auseinander). Die Tupfen ca. 30 Minuten antrocknen lassen. Dann ca. 13-15 Minuten backen (die Backzeit kann immer etwas variieren, das muss man bei dem eigenen Backofen einfach ausprobieren). Danach die Macarons auskühlen lassen.

Derweil die Schokolade klein hacken. Die Sahne zum Kochen bringen und über die gehackte Schokolade gießen. Kurz warten und dann verrühren, bis die Schokolade geschmolzen ist. Die Butter mit dem Puderzucker schaumig rühren. Dann die Schokolade einrühren und die Creme nochmals gut aufschlagen.

Die Macaronschalen vorsichtig lösen. Die Creme in einen Spritzbeutel füllen und je eine Macaronschale befüllen und eine zweite Schale darauf setzen.

Die Cremefüllung ist locker und weich, im Kühlschrank wird sie aber richtig fest. Falls Ihr die Macarons also im Kühlschrank lagert, sollten sie deshalb ca. 20 Minuten vor dem Verzehr aus dem Kühlschrank genommen werden, damit die Creme schön weich wird.

Schokoladenmacarons

☆ ☆ ☆

☆ Mara

Noch mehr Macarons findest Du hier:

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Macarons mit weißer Pistazienganache

Macarons mit weißer PistazienganacheWeil alle guten Dinge 3 sind, kommt hier noch ein weiteres Macaronrezept. Dieses Mal der Klassiker Pistazie. Lecker gefüllt mit einer weißen Schokoladenganache.

Schokolade geht immer. Und als Macaronfüllung ist sie auch mehr als nur geeignet. Während die Macaronschalen eigentlich grundsätzlich sehr ähnlich aus den immer gleichen Zutaten hergestellt werden und nur die Farbe immer variiert, kann man bei der Wahl der Füllung seiner Kreativität freien Lauf lassen.

Bei meinen Pfirsichmacarons hatte ich eine Buttercreme-Füllung gemacht und bei meinen Himbeermacarons eine Fruchtfüllung verwendet. Ihr könnt nun selbst entscheiden, welche davon Euer Favorit ist. Die anderen Macaronsrezepte findet Ihr hier:

Pfirsichmacarons

Himbeermacarons

Bei aller Macarons Vielfalt darf die Farbe grün auf keinen Fall fehlen. Dahinter verbirgt sich zum Beispiel der Geschmack Waldmeister oder aber, wie in den meisten Fällen, Pistazie.

Unglaublich lecker, ein echter Klassiker unter den Macarons.

Wie ich bereits schon einmal erwähnte, klappt das  Macaronbacken nicht immer auf Anhieb. Da die kleinen Teilchen sehr empfindlich sind, kommt es bei der Zubereitung und beim Backen auf die genaue Zusammensetzung und exakte Abmessung der Zutaten an, dem peniblen Befolgen der Rezeptanleitung sowie der individuellen Eigenschaften des jeweilige Backofens. Es hilft wirklich nur eines. Probieren, probieren, probieren. Nach einer Weile bekommt man ein Gefühl für die Vorgehensweise bei der Herstellung. Und die Mühe lohnt sich. Irgendwann gehen einem die Dinger recht leicht von der Hand.

Für die Macarons (ca. 20-22 Stück) braucht ihr:

90 g geschälte, gemahlene Mandeln

150 g Puderzucker

72 g Eiweiß

20 g Zucker

grüne Lebensmittelfarbe (keine flüssige, sondern am besten Pulver)

Für die weiße Schokoladenganache:

100 g weiße Schokolade

50 g Sahne

1 Esslöffel ganz fein gemahlene Pistazien

Zuerst machen wir die Macaronschalen. Dafür müsst Ihr die Mandeln mit dem Puderzucker mischen und sieben. Diese Prozedur ist nicht sinnlos, sondern dient dazu, dass die Macarons später ihre typisch glatte Oberfläche bekommen. Manche mixen die Mischung sogar nochmal im Elektromixer durch, um sie noch feiner zu machen.

Dann das Eiweiß steif schlagen. Sobald es anfängt, fest zu werden, langsam den Zucker einrieseln lassen und weiterschlagen. So lange, bis das Eiweiß ganz fest und cremig geworden ist. Hier gilt: Lieber zu lange als zu kurz. Zum Schluss noch die Lebensmittelfarbe dazugeben, soviel bis die gewünschte Farbe erreicht ist.

Sodann 1/3 des Mandel-Puderzucker-Gemischs zum Eiweiß geben und unterheben, bis eine glatte und gleichmäßige Masse entstanden ist. Dann das 2. Drittel zum Eiweiß dazugeben und ebenfalls unterheben. Mit dem Rest ebenso verfahren und alles sehr sehr lange sanft vermischen, immer und immer wieder. Die Masse muss wie eine dicke Paste aussehen und es sollte sich keine Luft mehr darin befinden, da die Macarons sonst später Bläschen bekommen. Etwas langwierig die andauernde  Unterheberei, muss aber sein.

Die Paste dann in einen Spritzbeutel füllen und kleine Tupfen (insgesamt ca. 40 – 44 Stück, ca. 3 cm Durchmesser) auf ein Blech (bzw. zwei Bleche) mit Backpapier oder auf eine Macaronmatte aufspritzen. Die Masse verläuft noch etwas, insofern nicht zu große Tupfen spritzen.

Dann ein sehr wichtiger Schritt: Die Macarons ca. 30 Minuten stehen und antrocknen lassen. Weshalb?! Damit die Macaronoberfläche beim Backen nachher nicht reißt, sondern glatt bleibt.

Dann könnt ihr den Backofen vorheizen auf ca. 140 Grad Umluft. Hier muss man sich bzw. seinen Ofen im Hinblick auf die perfekte Gradzahl und Backzeit einfach ausprobieren, da jedes Gerät etwas anders ist und das Ergebnis daher variieren kann.

Die Macarons ca. 12 – 14 Minuten backen. Ich lasse sie eigentlich immer 14 Minuten drin, da ich ansonsten schon des Öfteren Probleme beim Ablösen vom Backpapier oder der Matte hatte. Kommt aber auch etwas auf die Größe der Macarons an.

Nach der Backzeit raus aus dem Ofen und das Backpapier oder die Matte mit den Macarons gleich runter vom heißen Blech nehmen, damit sie nicht nachbacken und zu fest werden. Aber vorsichtig, die Teilchen sind empfindlich! Komplett auskühlen lassen.

In der Zwischenzeit die Schokolade für die Ganache ganz klein hacken. Die Sahne kurz aufkochen und zur gehackten Schokolade geben. Alles sofort mit einem Schneebesen so lange rühren, bis sich die Schokolade komplett aufgelöst hat. Dann noch die gemahlenen Pistazien hinzugeben und die Ganache etwas abkühlen lassen. Bevor die Ganache zu fest wird müsst Ihr sie in einen Spritzbeutel füllen. Auf je eine Schale etwas Ganache spritzen und eine zweite Schale draufsetzen. So mit allen Macarons verfahren.

Voilà

Macarons mit weißer Pistazienganache

P.S. An dieser Stelle möchte ich noch die liebe Freya grüßen. Ich hoffe, dass das ein oder andere Rezept nachgemacht wird! 😉

☆ Mara

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