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Limettensirup. Nicht nur zum Caipi toll…

Limettensirup. Nicht nur zum Caipi toll...Caipirinha kennt heutzutage so ziemlich jeder. Aber nicht jeder weiß, dass man diesen in der original brasilianischen Version mit weißem anstatt mit braunem Zucker macht. Viele mixen ihn nach wie vor mit braunem Zucker zusammen. Ist ja eigentlich auch egal, weiß oder braun, Hauptsache es schmeckt. Und damit es NOCH besser schmeckt als ohnehin schon, habe ich heute einen tollen Sirup für Euch, den man in seinen Cocktail mit dazu mischen kann.

Den Caipi muss man nämlich nicht nur ausschließlich mit frischen Limetten machen, man kann gerne noch einen Schuss lecker-süßen Limettensirup hinzugeben. Das nimmt dem Caipi noch etwas vom extrem sauren Geschmack und macht ihn meiner Meinung nach wesentlich süffiger. Letzteres ist – vor allem angesichts der uns bevorstehenden großen Hitzewelle – nicht zwangsläufig von Vorteil, zugegeben. Wer will schon vollkommen betüttelt durch die Gegend rennen… ach… wobei… …

Dieser Sirup schmeckt im Übrigen aber auch zu anderen Mixturen (auch zu nicht-alkoholischen), über Eis oder einfach in einem Glas Sprudel.

Nicht zu vergessen ist übrigens natürlich noch der enorme gesundheitsfördernde Beitrag dieser fantastischen Flüssigkeit ***hüstel*** Neben dem ganzen Zucker enthält der Sirup nämlich auch ganz schön viel Vitamin C! (Ich hoffe man erkennt den ironischen Touch meiner Aussagen 😉 )

Das Rezept für den Limettensirup:

14 Bio-Limetten
1,5 kg Zucker

Die Limetten heiß waschen und abtrocknen. Die Schale dünn abschälen (aber bitte darauf achten, dass nichts von der weißen Unterhaut mit abgeschält wird, weil der Sirup sonst bitter wird. Am besten mit einem Zestenreißer arbeiten.
Die Limettenschalen in einem Topf mit 1 Liter Wasser sprudelnd aufkochen, vom Herd nehmen und ca. 10 Minuten stehen lassen. Dann den Sud abseihen und auffangen, den brauchen wir nämlich gleich.

Die Limetten halbieren, den Saft auspressen und diesen durch einen feinen Sieb gießen. In einem großen Topf den Saft, den Zucker und den Limettenschalen-Sud vermengen. Alles unter Rühren aufkochen und einige Minuten einköcheln lassen bis sich der Zucker aufgelöst hat. Je länger man den Sirup nun vor sich hin köcheln lässt, desto dickflüssiger wird er später.  Nach dem Abkühlen wird er übrigens immer noch zähflüssiger als er es im heißen Zustand ist!

Den Limettensirup noch heiß in saubere Flaschen gießen, verschließen und anschließend kühl und dunkel lagern.

Und schön dran denken: Sauer macht lustig!

Limettensirup. Nicht nur zum Caipi toll...

☆ Mara

Life is full of lime goodies!!!

Weitere Siruprezepte findet Ihr auch hier:

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Kiwi-Sirup auf Martini

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Erdbeer-Rhabarbersauce mit Ingwer

Erdbeer-Rhabarbersauce mit IngwerRhabaaaaarber! Ich sag ja, ich LIEBE ihn! Und da man diese leckeren Stangen jetzt ernten oder kaufen und verarbeiten „muss“, gibt es heute meine Erdbeer-Rhabarbersauce mit Ingwer für Euch.

Rhabarber mit Erdbeere kennt man ja. Ok. Da weiß man auch, dass diese Kombination schmeckt. Aber Rhabarber mit Ingwer?!?!?!! Das soll tatsächlich lecker sein?!

Yepp. Schmeckt. Zumindest wenn man Ingwer mag. Dann ist diese Kombi ganz hervorragend, ja gar erfrischend! Wer natürlich Ingwer von Grund auf Schei…. ähmmm…. nicht so lecker findet, der kann die Sauce auch einfach ohne den Ingwer zubereiten. Oder es schlichtweg gänzlich lassen, überhaupt irgendeine Sauce mit Rhabarber oder Erdbeere zu machen. Aber alle anderen sollten das wirklich mal probieren!

Warum solltet Ihr so eine Sauce überhaupt machen?! Für was?! Was macht man damit?! Gute Frage nächste Frage… Mmmh, also zum einen schmeckt dieses Zeug ganz hervorragend über cremiger Eiscreme. Vor allem über Vanilleeis macht sich das Ganze höchst perfekt! Das zartschmelzende sahnige Eis in Kombination mit einer fruchtig-erfrischenden Sauce… Yummy kann ich da nur sagen!

Aber man kann die Erdbeer-Rhabarbersauce auch über Kuchen gießen, so zum Beispiel über leckeren Cheesecake. Oder man macht zusammen mit gesüßtem griechischem Joghurt einfach Eis-am-Stiel daraus. Dafür einfach den Joghurt nach Belieben etwas süßen und abwechselnd mit der Sauce in Eis-am-Stiel-Formen füllen. Etwas durchmarmorieren, damit es schön aussieht, gefrieren lassen und anschließend schön Eis „schlotzen“. Schmeckt ganz toll! Oder man reicht die Sauce zu einem köstlichen Dessert dazu. Oder… oder… oder…

Ihr seht, man findet immer eine tolle Verwendungsmöglichkeit dafür. Lasst Eurer Fantasie einfach ein wenig Freiraum, dann fallen Euch sicherlich noch viel mehr Ideen dafür ein!

Das Rezept für die Erdbeer-Rhabarbersauce mit Ingwer:

200 g Rhabarber
150 g Erdbeeren
100 g Zucker
70 ml Wasser
Saft von 1/2 Zitrone
15 g frisch geraspelter Ingwer (oder alternativ 1/2 Teelöffel Ingwerpulver, wer mag kann natürlich auch gerne weniger davon nehmen oder ihn ganz weglassen, klar!)
1/2 Esslöffel Speisestärke

Den Rhabarber schälen und in Stücke schneiden. Erdbeeren waschen, vom Strunk befreien und ebenfalls klein schneiden. Beides mit dem Zucker im Wasser aufkochen. Den Zitronensaft sowie den Ingwer dazugeben und einige Minuten köcheln lassen bis der Rhabarber weich geworden ist. Mit einem Pürierstab nun alles gut durchpürieren.

Die Speisestärke mit einem Esslöffel kaltem Wasser glattrühren und dazugeben. Nochmal unter Rühren kurz aufkochen lassen und sodann vom Herd nehmen. Die Sauce in ein Schraubglas oder ein anderes luftdichtes Gefäß füllen, gut abkühlen lassen und im Kühlschrank aufbewahren. Und nun gucken was man alles damit machen kann…

Erdbeer-Rhabarbersauce mit Ingwer

☆ Mara

Life is full of rhubarb goodies!!!

Rhabarber oder Erdbeere?! Das ist hier die Frage…

Erdbeer Topfentorte

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Rhabarbersirup No. 2

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Erdbeermarmelade mit Mini-Schuss

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Rhabarber Vanillecreme Taschen

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Brombeer-Erdbeer-Popsicles mit Joghurteis

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Rhabarber Marzipan Cupcakes mit Marshmallow Fluff

Rhaba2

 

 

Hibiskussirup

HibiskussirupVorab: Life Is Full Of Goodies könnt Ihr jetzt auch auf Instagram verfolgen!!!!! Dort findet Ihr künftig viele weitere Fotos von mir, leckerem Essen, meinem Garten und meinem Alltag… Gleich mal reinklicken und Follower werden: Instagram lifeisfullofgoodies.

So, nun habe ich heute aber auch noch einen Rezeptbeitrag für Euch! Der kommt jetzt:

Letztes Jahr habe ich ein totales Pflanzen-Schnäppchen gemacht. An dieses werde ich erfreulicherweise regelmäßg erinnert, weil es auf meiner Terrasse steht und ich es somit immer wieder bestaunen darf. Es ist: Ein Hibiskus-Bäumchen, von welchem auch die grandiosen Blüten auf den Fotos stammen. Hibiskus-Sträucher habe ich viele im Garten, alles Ableger von meinen Eltern. Diese Sträucher werden riesig und blühen bei mir fantastisch in der Farbe lila.

Als ich letztes Jahr für Fotos auf der Suche nach pinkfarbenem Hibiskus war, fand ich zufällig dieses kleine hübsche Bäumchen, das große Blüten und viele weitere Knospen hatte und reduziert gerade mal noch 7,99 € kosten sollte. Das MUSSTE mit!

Ich liebe Schnäppchen ja grundsätzlich, aber manche erfreuen einen in der Tag langwierig. So auch dieses Bäumchen. Das blüht nämlich nicht nur kurz, sondern bildet monatelang diese unglaublich schönen kräftigen Blüten. Soooo schön!

Ach ja, letztes Jahr benötigte ich die Blüten übrigens, um meine Miss Kurumba zu fotografieren, bei welcher ich unter anderem schon einmal Hibiskussirup hergestellt habe. Wenn Ihr neugierig seid, wer und was Miss Kurumba ist, dann könnt Ihr Euch das HIER anschauen!

Hibiskussirup mag sich ja ein wenig kurios anhören, aber es schmeckt tatsächlich. Es gibt ja auch zum Beispiel Tee mit Hibiskus. Oder vielleicht kennen manche von Euch auch die in Sirup eingelegten Hibiskusblüten, die man in ein Sektglas geben kann?! Das ist ja ähnlich.

Und weil der Sirup so lecker ist und so unglaublich nach Urlaub klingt, gibt´s heute einfach wieder welchen.

Das Rezept:

1 Liter Wasser
40 g getrocknete Hibiskusblüten (gibt es zum Beispiel in Teeläden)
1/2 Teelöffel Zitronensäure
360 g Zucker

Alle Zutaten zum Wasser geben und unter Rühren in einem großen Topf zum Kochen bringen. Solange umrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Dann den Herd ein klein wenig runterschalten, damit das Wasser ruhig weiter köcheln kann. Nach weiteren 5-6 Minuten die Flüssigkeit abseien und auffangen, um die Hibiskusblüten entfernen zu können. Die aufgefangene Flüssigkeit in den Topf zurückgeben, wieder auf den Herd stellen und weiter köcheln lassen.

Den Sirup so lange einkochen lassen, bis die gewünschte Konsistenz entstanden ist. Wer einen richtig dickflüssigen Sirup möchte, der muss die Flüssigkeit sehr lange einköcheln lassen. Je nach Temperatur und gewünschter Konsistenz kann dies schon mal 30 bis 60 Minuten dauern.

Aber bitte bedenken, dass der Sirup noch etwas fester wird, sobald er abgekühlt ist. Kocht man den Sirup zu lange und verpasst es, ihn rechtzeitig vom Herd zu nehmen, so kann es passieren, dass der Sirup zu dick wird und eine honigartige Konsistenz entsteht. Sollte Euch das passieren einfach noch ein ganz klein wenig warmes Wasser hinzugeben und unter Rühren nochmal kurz aufkochen lassen, dann ist der Sirup wieder verdünnt.

Den Hibiskussirup in eine saubere Flasche oder in ein Glas gießen und komplett abkühlen lassen. Schmeckt toll in verschiedenen Getränken wie zum Beispiel Prosecco…

Hibiskussirup

Life is full of syrup-goodies!!!

☆ Mara

Ihr wollt noch mehr Sirup?! Na dann, bitteschön:

Lavendelsirup

Lavendelsirup

Löwenzahnsirup

löw

Pfefferminzsirup

Pfefferminzsirup

Kiwi-Sirup auf Martini

Kiwi Sirup auf MartiniEs ist mal wieder allerhöchste Zeit für ein Siruprezept. Findet Ihr nicht?! Doch, ich find schon.

Einer meiner diesjährigen Sommerlieblings-Drinks ist dieser Kiwi-Martini. Gemacht aus Martini Bianco und einem fruchtigem Kiwisirup, den – wie so oft – meine Mom hergestellt hat. Nicht nur zauberhaft grün, sondern auch umwerfend lecker!

Ich bin ja bekanntlich eher ein Süßmaul und genau aus diesem Grund war ich auch schon immer Fan vom lecker süßen weißen Martini. Alle anderen konnten als Aperitif ihr Blubberwasser bestellen, ich bevorzugte grundsätzlich den Martini, wenn er denn zur Verfügung stand.

…Auch wenn´s nicht ganz so schick aussah, im kurzen Stumpenglas anzustoßen, und man mit den langstieligen Glas-Schönheiten da nicht mithalten konnte. Aber hey, auf die inneren Werte kommt es an… 😉

Also, jedem Martini-Fan kann ich die Kombi mit dem Kiwisirup echt empfehlen und allen anderen kann ich einfach den Kiwisirup empfehlen 🙂 Schmeckt bekanntlich ja auch mit Wasser oder Limo gemischt sehr lecker.

Das Rezept:

1 kg Kiwi
800 ml Wasser
1 kg Zucker
Saft von zwei Zitronen

Zudem benötigt Ihr ein Mulltuch zum Abseihen.

Das Wasser mit dem Zucker in einem Kochtopf erhitzen und rühren bis sich der Zucker aufgelöst hat.

Die Kiwis schälen, in kleine Stücke schneiden und zusammen mit dem Zitronensaft zum Zuckerwasser geben. Alles aufkochen lassen. Ca. 10-15 Minuten köcheln lassen, die Früchte sollten schön zerfallen sein. Sind sie dies nicht, kann auch mit einem Pürierstab etwas nachgeholfen werden.

Die Flüssigkeit durch ein Mulltuch filtern und auffangen. Hierfür am besten das Mulltuch in einen großen Sieb legen und die Flüssigkeit dadurch abseihen.

Danach den Sirup in den Topf zurückgeben und nochmals aufkochen. Je nachdem wie dick und intensiv der Sirup sein soll, lässt man ihn jetzt auch nochmal einige Zeit einkochen. Bis er richtig dick wird kann es eine Weile dauern, man sollte jedoch bedenken, dass der Sirup ohnehin noch zähflüssiger wird, wenn er abgekühlt ist. Ich selbst lasse ihn nur noch kurz köcheln, weil ich ihn zum Verzehr sowieso mit Flüssigkeit mische und er dafür nicht sonderlich dick sein muss.

Noch heiß in saubere Gläser füllen, verschließen und gut auskühlen lassen. Kühl und dunkel lagern.

Mit Martini, Wasser oder sonstigem mischen, auf Eis servieren und mit frischen Kiwistücken garnieren.

Kiwi Sirup auf Martini

Life is full of syrup goodies!!!

☆ Mara

Lauter tolle Sirup-Inspirationen:

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Rhabarbersirup No. 2

Rhabarbersirup No. 2Rhabarbersirup No. 2. Weil es No. 1 nämlich letztes Jahr schon gab. Und zwar HIER. Damals mit Buttermilch serviert. Auch lecker!

Aber warum gibt es jetzt ein zweites Rhabarbersirup-Rezept? Weil sie unterschiedlich schmecken. Warum? Weil sie unterschiedlich süß sind. Das ist aber auch schon alles, für manche aber sehr entscheidend.

No. 2 ist weitaus weniger süß als No. 1. Je nachdem für was man den Sirup verwenden will, kann man sich nun also entscheiden, ob man lieber die süßere oder die weniger süße Variante ausprobiert.

Vor kurzem hatte ich mit einer Leserin über den Rhabarbersirup gesprochen und sie meinte, sie hätte lieber eine nicht so süße Variante. Da passte es perfekt, dass  meine Mom zufällig gerade diesen nicht ganz so süßen Sirup hier gemacht hatte.

Ich selbst mag die süßere Variante No. 1 ja eigentlich total, aber ich bin eben auch ein extra-süß-liebendes Schleckermäulchen. In Prosecco oder Buttermilch finde ich No. 1 perfekt. Auch zum Drübertreufeln über Desserts oder Eiskrem ist No. 1 super. Wenn ich aber etwas nicht so süßes trinken möchte, oder mein Mineralwasser nur etwas mit Rhabarber aromatisieren will, ohne dass es gleich zu süß wird, eignet sich No. 2 hier weitaus besser. Es ist bestens geeignet für alle, die schlichtweg etwas weniger Zucker haben wollen.

Letztendlich schmecken beide Varianten köstlich nach Rhabarber. Probiert´s einfach selbst aus, welche Variante Euch besser schmeckt!

Hier kommt das Rezept für die nicht so süße No. 2:

1 kg Rhabarber
1 Liter Wasser
1 kg Zucker
Saft von zwei Limetten

Den Rhabarber putzen und klein schneiden. Wer sehr roten Rhabarber benutzt, bekommt nachher eine schöne Farbe im Sirup. Da gibt es ja durchaus Unterschiede in der Färbung.

Die Rhabarberstücke mit dem Wasser, dem Zucker und dem Limettensaft zusammen aufkochen und ca. 20 Minuten vor sich hin köcheln lassen, damit der Sirup schön einkochen kann. Wer den Sirup etwas dickflüssiger mag, der sollte ihn etwas länger köcheln lassen. Je länger die Kochzeit, desto mehr dickt er ein.

Den Sirup durch einen feinen Sieb oder ein Mulltuch (dann wird er ganz klar) abseien, nochmals zurück in den Topf geben, kurz aufkochen lassen und dann in saubere Gläser oder Flaschen füllen.

Zum Servieren den Sirup mit Prosecco, Mineralwasser oder anderen Getränken auffüllen. Eis dazugeben, hübsche Strohhalme ins Glas stellen (zum Beispiel wie die auf meinen Fotos, welche man HIER bei der Schönhaberei bestellen kann) und fertig.

Der Sirup kann sich gekühlt mehrere Monate halten.

Rhabarbersirup No. 2

☆ Mara

Noch mehr Sirup gibt´s hier:

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Rhabarbersirup mit Buttermilch

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