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Bärlauch-Zeit

Bärlauch-ZeitIm Garten meiner Eltern wächst er wie wahnsinnig unter einem schattigen Baum. Was mit zwei, drei vereinzelten Pflänzchen begann, ist mittlerweile zu einer dichten grünen Wiese herangewachsen, die jedes Jahr zu neuem Leben erwacht. Es duftet nach Knoblauch und blüht kurze Zeit später in weißer voller Blüte. Der Bärlauch. Da er mehrjährig ist und sich zudem gerne vermehrt, kommt er jedes Frühjahr wieder aus dem Boden geschossen.

Und dieser Bärlauch ist gesund! Er fördert nicht nur die Verdauung, sondern verhindert auch Arteriosklerose und senkt den Blutdruck. Damit kann er angeblich sogar Herzinfarkt und Schlaganfall vorbeugen. Den Bärlauch findet man jetzt im Frühjahr häufig im Wald, weil er es schattig mag und sich dort großflächig ausbreiten kann.

Sofern man den Bärlauch verzehren möchte, erntet man am besten die jungen grünen Blätter der Pflanze und zwar noch bevor der Bärlauch anfängt zu blühen. Die Bärlauchblätter schmecken dann noch schön sanft und sind zart. Später werden die Blätter sehr fest und der Geschmack wird strenger.

Bärlauch-Zeit

Nun ist also die perfekte Zeit, um die jungen Bärlauchpflanzen zu pflücken und zu leckeren Köstlichkeiten zu verarbeiten. Oder einzufrieren, das geht mit dieser Pflanze nämlich ebenfalls ganz wunderbar. Wer den Bärlauch nicht kauft, sondern selbst pflücken möchte, der muss sehr darauf achten, dass er diesen nicht versehentlich mit Maiglöckchen verwechselt. Die Pflanzen ähneln sich nämlich sehr stark. Maiglöckchen allerdings sind giftig und dürfen daher nicht gegessen werden. Vor dem Pflücken also gut informieren, wie man den Bärlauch unterscheiden kann. Es gibt dafür einige Anhaltspunkte, so riecht der Bärlauch z. B. sehr nach Knoblauch, das Maiglöckchen nicht. Aber es gibt noch weitere Merkmale, über die Ihr Euch erkundigen solltet.

Und wer dann endlich Bärlauch hat, der kann leckeren Kräuterquark herstellen, Bärlauchpesto machen oder meinen leckeren Pesto-Schnecken-Zopf backen. Die passende Rezepte dazu gibt es am Ende dieses Beitrags!

Viel Spaß dabei 🙂

Bärlauch-Zeit

☆ Mara

Life is full of wild garlic goodies!!!

Frühlingshafte Rezepte gibt´s hier:

Pesto-Schnecken-Zopf

Pesto-Schnecken-Zopf

Rhabarbersirup mit Buttermilch

Rhabarbersirup mit Buttermilch

Bärlauchpesto mit extra Knobi

bär

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Karlsruher Blogger machen blau. „Die blaue Stunde“

#wirmachenblau

Karlsruher Blogger machen blau. "Die blaue Stunde"Gut. Was passiert, wenn sich ca. 15 Blogger bei einem gemütlichen Abendessen spontan zu einer netten, kleinen Gartensause verabreden?! …. Es bleibt nicht bei einer netten, kleinen Gartensause………… Es wird eine richtig fette nette Gartensause!

Aber lasst mich von vorne anfangen.

Seit einigen Monaten gibt es den Karlsruher Bloggerstammtisch, der in der Regel einmal im Monat stattfindet und zu welchem alle Blogger aus dem Karlsruher Umkreis eingeladen sind. Hierbei hat sich wie üblich ein harter Kern herausgebildet, der den Stammtisch regelmäßig und zuverlässig vertritt.

Auch letzten Monat saßen wir anlässlich unseres Stammtischs an einem lauen Sommerabend auf der wunderschönen Terrasse eines Restaurants bei Karlsruhe zusammen und haben geplaudert, gegessen und gelacht. Und was soll ich sagen, irgendwie kam die spontane Idee zustande, einfach mal ein nettes kleines Fest zu veranstalten. In meinem Garten. Der sei ja groß genug. Gesagt, getan. Blogger fackeln da nicht lange rum. Die Location stand also ruck zuck fest, der Termin ebenso und auch die Orga von allem anderen war schlichtweg ein Selbstläufer. Die Foodblogger übernahmen das Essen, die Designer organisierten Papeterie und Deko, und und und. Jeder übernahm umgehend einige Aufgaben, eine perfekt laufende gemeinsame Organisation, die sich leztendlich auch lohnen sollte.

Unser Motto lautete #wirmachenblau „Die blaue Stunde“. Passte ja perfekt zu einem Montag, an dem viele von uns einfach mal einen Tag Urlaub genommen hatten, um einen entspannten Tag und Abend zu verbringen.

Karlsruher Blogger machen blau. "Die blaue Stunde"

Am 25.08.2014 fand dann also die erste Karlsruher Sommerbloggersause statt. Wir Karlsruher Blogger trafen uns an diesem Tag zum gemeinsamen Dekorieren, Fotografieren und Essen bei mir im Garten. Das Wetter wollte an diesem Tag zwar nur bedingt mitspielen, aber das hielt uns nicht vom Feiern ab.

Karlsruher Blogger machen blau. "Die blaue Stunde"

Mit am Start waren:

{Katja von Frl. K. sagt ja}   {Juliane von Schöner Tag noch}   {Miri von Miris Jahrbuch}   Michael von {Uberhusband}   Anni von {Pötit}   Constanze von {Das wunderbare Leben}   Markus von {Get on Board}   Tanja von {Reiseaufnahmen}   Petra von {Hollightly}   Tom    Annkathrin von {Kochblog-Action}   Katrin von {Villa Schönsinn}   Daniela von {Taste around}   Timm und natürlich ich selbst

Karlsruher Blogger machen blau. "Die blaue Stunde"

Die ersten beiden, Miri und Katrin kamen bereits mittags eingetrudelt. Katrin hatte ihre halbe Villa Schönsinn in einen Kleinbus verfrachtet und mitgebracht, so dass wir genügend Dekomaterial für mindestens 3 (!!!) Partys hatten 🙂 Das war wirklich klasse! Also hieß es erstmal den Bus ausräumen, um danach in aller Ruhe erstmal ein Tässchen Kaffee zu genießen und ein leckeres Stück Kuchen zu verputzen. Oder zwei. Ich hatte am frühen Morgen nämlich einen Zwetschgen-Zimtkäsekuchen gebacken, einen Double Pumpkin Cheesecake und einen Aprikosen-Käsekuchen. Die Rezepte dazu folgen natürlich 🙂

Karlsruher Blogger machen blau. "Die blaue Stunde"

Nach und nach traf dann ein Blogger nach dem anderen ein. Dann war es an der Zeit, unsere Tafel zu richten. Erstmal wurden die Tische platziert, mit weißen Tischdecken bedeckt und dann üppig mit Deko bestückt. Auch Tanja hatte von Profissimo Unmengen an tollen Utensilien dabei. Vor allem die ganzen türkisen und blauen Kerzen und Teelichthalter hatten mir es ja angetan, die dann neben den wunderschönen silbernen Kerzenhaltern der Villa Schönsinn ihren Platz fanden! Nicht vergessen zu erwähnen will ich auch meine Lieblinge, die blauen Lampion-Bällchen auf der Tafel, die meine Mom aus ihrem Garten spendierte und die passend mit blauer Farbe besprüht wurden.

Karlsruher Blogger machen blau. "Die blaue Stunde"

Das Wetter war an diesem Tag ziemlich unschlüssig, so kam es, dass wir unsere lange, weiß-blaue Tafel den Tag über gefühlt 20 mal deckten und wieder abdeckten, weil es immer wieder anfing zu nieseln. Aber irgendwann hatten wir genug Zeit, die Deko komplett anzurichten und hunderte Fotos zu schießen, ein Gläschen Sekt zu trinken und gemütliche Pläuschchen zu halten. Mittlerweile waren auch alle eingetroffen und der Abend konnte beginnen.

Karlsruher Blogger machen blau. "Die blaue Stunde"

Wie gesagt, es war ja ein Bloggertreffen. Und was haben alle Blogger gemeinsam?! Sie fotografieren!!!! Logo! Um auch genügend verschiedene Motive zu erschaffen, wurden unterschiedliche Plätze eingerichtet. So gab es zum Beispiel eine Popcorn-Ecke, in der dieser leckere Knabberspaß in tolle Tütchen von Casa di Falcone gefüllt wurde, die Katja organisiert hatte. Anni von Pötit hatte sich unglaublich viel Mühe gegeben, eine passende Papeterie für unser Event zu gestalten und mitzubringen. Für einige von uns war dann erstmal Bastelstunde angesagt, um die Dinge auch entpsrechend dekorieren zu können. So bekam zum Beispiel jeder ein Namensschildchen auf seinen Platz, es gab verschiedene Wimpel und und und.

Karlsruher Blogger machen blau. "Die blaue Stunde"

An einer weiteren Station gab es eine blaue Bowle-Station, aus der man sich ebenfalls bedienen konnte. Dafür konnte endlich mal wieder meine Bowleschale zum Einsatz kommen! Annkathrin hatte diese blaue und äußerst leckere Bowle angesetzt und mit frischen Blaubeeren perfektioniert. Lecker kann ich Euch sagen! Überall im Garten waren Lichter, Pompoms und Dekoartikel platziert, aufgehängt, dazugestellt. Es sah einfach alles perfekt aus!

Karlsruher Blogger machen blau. "Die blaue Stunde"

Im hinteren Bereich des Gartens ging es dann eher grün als blau zu und vor allem auch etwas bunter. Unter dem mit Blauregen bewachsenen Pavillon findet sich mein persönliches Lieblingseck im Garten. Dort stehen zwei Liegen mit bunten Kissen, die von mir mit Glitzersteinchen verziert wurden sowie ein buntfarbener kleiner Mosaiktisch, den ich vor vier oder fünf Jahren gemacht habe. Ich liebe Mosaik, deshalb wurden damals nicht nur weitere kleine Tische für draußen gefertigt, sondern auch zwei richtig große Tische mit vielen Steinchen beklebt. Der größte davon ist unser Esstisch auf unserer überdachten Terrasse.

Karlsruher Blogger machen blau. "Die blaue Stunde"

Aber zurück zu unserem Event. Was darf zu solch einem Anlass natürlich ebenfalls nicht fehlen?! Klar, das Essen. Wer nun – wie ich – zunächst im Vorhinein befürchtete, das Essen könnte womöglich nicht reichen (sind ja nicht nur Foodblogger mit am Start gewesen, von denen essbare Mitbringsel ohnehin erwartet wurden), der musste schlussendlich feststellen, dass wir eine ganze Kompanie von Bloggern und anderen Menschen hätten versorgen können an diesem Abend. Jeder hatte so viele Leckereien mitgebracht, dass man überhaupt nicht wusste, wo man anfangen soll.

Karlsruher Blogger machen blau. "Die blaue Stunde"

Ich selbst war morgens in aller Herrgotts früh schon im Backwahn gewesen und versuchte mich an meinen drei Kuchen. Am Tag zuvor hatte ich schon unzählige kleine Schälchen mit Panna Cotta und Schoko-Panna-Cotta zubereitet. Damit auch jaaa jeder Nachtisch bekommt. Wer hätte gedacht, dass dem Ganzen noch unzählige Kekse, Bounty-Pralinen, Blaubeer-Tiramisu und Mirabellenkuchen folgen sollten. KEINER natürlich! 😉 Kurzum, es gab UNMENGEN an Dessert!

Bevor es jedoch an den Nachtisch ging wurde gegrillt. Jeder hatte sein Grillgut mitgebracht plus etwas zu futtern für die Allgemeinheit. Von frisch gebackenen Brotsorten über unzählige Salatvariationen bishin zu verschiedenen Quiche-Varianten, es war alles da. Alles. So viel leckeres Essen!! Der Anblick hat uns alle offensichtlich so verzaubert und in andere Sphären versetzt, dass man völlig vergaß, dieses große deliziöse Buffet, welches wir unter der überdachten Terrasse aufgebaut hatten, zu fotografieren. Was für ein Fauxpas!!!!

Karlsruher Blogger machen blau. "Die blaue Stunde"

Ich selbst hatte mich – wer hätt´s gedacht – unglaublich auf´s Essen gefreut. Abwarten kann ich´s ja meistens sowieso nie, bis ich mir was Essbares zwischen die Kiemen stecken kann, dieses Mal jedoch war die Freude sooo riesig gewesen, dass ich nicht ein einziges Foto von diesen Köstlichkeiten gemacht habe!!! Ja geht denn sowas?!?! Ich bin selbst noch ganz schockiert über diese traurige Tatsache! Lediglich von meinen Kuchen schoss ich am Morgen diesen Tages meine Fotos. Alles andere am Abend wurde schlichtweg vergessen. Und das als Foodblogger!!! Heijeijei…

Karlsruher Blogger machen blau. "Die blaue Stunde"

Wenn wir Glück haben hat vielleicht der ein oder andere Blogger ein Foto davon geschossen. Wir werden es sehen. Ihr könnt nämlich auf allen anderen Blogs meiner Bloggerkollegen ebenfalls einen Bericht über unser #wirmachenblau-Event nachlesen. Der ein oder andere ist schon online, die restlichen Beiträge folgen. Hüpft also mal rüber zu meinen Freunden und schaut Euch ihre Blogs an! Es wird aufgrund der Vielfalt sicherlich nicht langweilig werden! Wir haben nämlich Foodblogs, Reiseblogs, Hochzeitsblogs, Fashionblogs, Interiorblogs, etc. pp. Lauter Blogs über viele schöne Dinge auf dieser Welt…

Karlsruher Blogger machen blau. "Die blaue Stunde"

Gegessen haben wir übrigens auf unserer überdachten Terrasse, weil der Wettergott sich schlussendlich doch dazu entschieden hatte, es einregnen zu lassen. Machte aber garnix, wir sind ja spontan und haben die Location kurzerhand umgebaut. Geht alles. Die Tafel wurde schnell umgestellt, das Geschirr kam mit. Sogar die Wimpel wurden noch umplatziert. Muss ja alles seine Ordnung haben! Und dann war einfach nur noch eines angesagt: Ein unglaublich schöner, unterhaltsamer, entspannter und leckerer Abend in bester Gesellschaft!!!

Karlsruher Blogger machen blau. "Die blaue Stunde"

Alles in allem muss ich mal wieder feststellen: Die Karlsruher Blogger rocken! Mein Gott, was für eine unglaublich tolle Runde!!!!!!!!!

Danke EUCH

Timm   {Katja von Frl. K. sagt ja}   {Juliane von Schöner Tag noch}   {Miri von Miris Jahrbuch}   Michael von {Uberhusband}   Anni von {Pötit}   Constanze von {Das wunderbare Leben}   Markus von {Get on Board}   Tanja von {Reiseaufnahmen}   Petra von {Hollightly}   Tom    Annkathrin von {Kochblog-Action}   Katrin von {Villa Schönsinn}   Daniela von {Taste around}

Karlsruher Blogger machen blau. "Die blaue Stunde"

☆ Mara

Ein großes Dankeschön geht natürlich auch an unsere Sponsoren für all die schöne Deko!!! DANKE an Casa di Falcone, Profissimo und die Villa Schönsinn! Und Danke auch Anni von Pötit für die tolle Papeterie!

 

 

Herzhaftes Mischbrot

Herzhaftes MischbrotEs geht doch nichts über eine zünftige Brotzeit. Oder wie man bei uns sagt, Vesper, oder, um es ganz genau zu nehmen: „Feschber“. Gutes Brot mit Butter, Wurst und / oder Käse. Dazu ein paar Gürkchen und Tomaten. Und eventuell Senf. Jawohl!

Ein frisches Brot mit herzhafter Kruste, innen locker und weich. Allein der Duft von einem guten Brot kann schon geistige Höhenflüge bei mir hervorrufen. Kommt so ein leckeres Teil aus dem Ofen und ist beim Verzehr noch lauwarm, genügt mir dazu meistens sogar einfach eine salzige Butter und mein Gaumen ist langzeitbefriedigt. Da geht ja fast nichts drüber über diesen altbekannten und leider viel zu selten anzutreffenden Geschmack. Ein richtig gutes Brot zu bekommen ist nämlich nahezu genauso schwierig, wie ein richtig gutes Rosinenbrötchen. Diese süßen Hefebrötchen schmecken leider oft als hätten sie ihre besten Zeiten bereits hinter sich. Sie verweilen furztrocken in der Auslage, bis ein Depp sie kauft, in der Hoffnung, vielleicht doch mal ein frisches, weiches und nicht ganz so ausgetrocknetes bröselndes Ding überreicht zu bekommen (Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel!).

Nun gut, wie so oft heißt auch hier die beste Devise: Do it yourself or stop moaning! Mach es selbst oder hör auf zu jammern. Wir in der Hörner´schen Familie jammern zwar hin und wieder auch unglaublich gerne, dennoch finden wir meistens den richtigen „Absprung“ vom Jammertal und packen die Sache SELBST an. Und genau deshalb backt Papa laufend auch selbst Brot. Weil´s am besten schmeckt. Nicht aus Langeweile, nicht aus Geldnot, sondern einfach nur aus der puren Freude daran, ein so unglaublich gutes Stück vom Glück eigenhändig herzustellen. Bestes frisches Brot aus dem eigenen Ofen, sei es aus dem Holzbrotbackofen im Garten oder dem heimischen Backofen in der Küche, die Ergebnisse können sich mehr als nur sehen lassen und sind familienintern heiß begehrt. Für alle anderen bleibt nämlich meistens nix mehr über.

Das Rezept für dieses köstliche Mischbrot lautet:

300 g Roggenmehl oder Roggenvollkornmehl -> Achtung: Je nach Mehlsorte variiert die Menge der Buttermilch!
200 g Weizenmehl
75 g Natursauerteig
200 ml Wasser
140 ml Buttermilch bei Roggenmehl bzw. 240 ml Buttermilch bei Roggenvollkornmehl
14 g Hefe
2 Teelöffel Salz
1 gehäufter Teelöffel Brotgewürzmischung

Den Backofen auf 250 Grad vorheizen und eine Schale mit Wasser mit in den Ofen stellen, um später eine kräftige Kruste zu erhalten. Der Wasserdampf sorgt nämlich dafür, dass das Brot eine entsprechende Kruste bildet.

Alle Zutaten gut miteinander zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Zu einem Laib formen, mit Mehl bestäuben, einem Geschirrtuch abdecken und ca. eine Stunde gehen lassen. Wer will kann den Teig auch in eine Brotform legen.

Das Brot ca. 15 Minuten bei 250 Grad backen, danach den Ofen runterregelen auf 170 Grad und ungefähr weitere 50 Minuten backen. Den Ofen sodann ausschalten, das Brot aber noch ca. 15 im Ofen verweilen lassen, damit es noch ein klein wenig nachbacken kann.

Und jetzt die Butter bereitstellen. Brotzeit!

Herzhaftes Mischbrot

☆ Mara

Schaut Euch doch das mal an:

Schnelles Roggenbrot

Schnelles Roggenbrot

Ein Brotbackofen im Garten

Brot

Dad´s Bauernbrot

Dad´s Bauernbrot

Schnelles Roggenbrot

Schnelles RoggenbrotDad´s Brotbackofen kam wieder zum Einsatz. Naja, eigentlich kommt der sogar andauernd zum Einsatz. Seit dem Bau seines Garten-Brotbackofens im Frühjahr gibt es daheim jede Woche leckeres und ofenfrisches Brot. Und das in unzähligen Varianten. Schließlich hat Papa den Ofen ja nicht nur zum Spaß! Nachdem wir ihm zu seinem Geburtstag Ende Mai nämlich unter anderem ein Brotbackbuch geschenkt hatten, gingen die verschiedenen Bestellungen bei ihm ein. Der eine wollte ein Vollkornbrot, der nächste Ciabatta-Brötchen, der wiederum nächste ein klassisches dunkles Brot wie dieses Roggenbrot hier. Aufträge werden seitdem also nach und nach abgearbeitet 🙂

In dem Brotbackbuch gibt es tolle klassische, aber auch außergewöhnliche Rezepte, manche davon sind aber so abgefahren, dass sich mein Paps weigert, sie zu backen. Er sei mehr für die traditionelle Bäckerware zuständig, den neumodischen Schnick-Schnack solle ich übernehmen. Gut, damit bin ich einverstanden. Eine ausgewogene Rollenverteilung hat noch nirgendwo geschadet 🙂

Dieses Mal gab es also wieder etwas klassisches aus der Holzofenbäckerei Hörner, nämlich dieses schnelle Roggenbrot. Perfekt zur abendlichen Vesperstunde. Kann selbstverständlich auch im normalen Backofen gebacken werden!!

Hier das Rezept für 1 Brot:

20 g Hefe (ca. ½ Würfel)

50 g flüssiger Malzextrakt

300 ml lauwarmes Wasser

350 g Roggenmehl (Type 1150)

150 g Weizenmehl (Type 550)

15 g Salz (a. 1 Esslöffel)

150 g flüssiger Natursauerteig (selbst angesetzt oder aus dem Beutel)

Mehl zum Verarbeiten und zum Bestreuen

Die Hefe und den Malzextrakt in dem lauwarmen Wasser auflösen. Anschließend die Mehlsorten, das Salz und den Sauerteig zugeben und alles gut verkneten. Den Teig 6-8 Minuten in der Küchenmaschine oder von Hand durchkneten. Dann auf die bemehlte Arbeitsfläche geben und 30-40 Minuten gehen lassen. Zwischendurch 2 bis 3 Mal zusammenfalten (das heißt nochmal kneten und wieder gehen lassen). Achtung: Die Reifung des Teigs ist das A und O bei Roggenbrot. Dabei entwickelt der Teig nicht nur seine Triebkraft, sondern er entfaltet dabei auch seinen besonderen Geschmack.

Den gegangenen Teig sodann rund wirken und flach drücken. Rund wirken bedeutet, Ihr faltet das Brot an mehreren Stellen von außen nach innen und das in mehreren Arbeitsschritten. Dies solltet Ihr auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche tun. Zunächst wird der obere Rand in die Mitte geklappt und mit dem Handballen festgepresst. Anschließend dreht man den Teig etwas und wiederholt den Vorgang bis ein glatter runder Ballen entstanden ist. Beim Wirken erhält der Teig seine Spannung für die Oberfläche. Wer es genau wissen will kann sich hier zum Beispiel auch auf YouTube entsprechende Beispiel-Videos anschauen.

Den Teigballen danach auf der Oberfläche vier Mal leicht einschneiden, damit ein Quadrat auf dem Laib entsteht. Auf ein Backblech legen und nochmal ca. 40 Minuten abgedeckt ruhen lassen.

Den Backofen auf 240 Grad vorheizen. Bitte keine Umlufthitze verwenden, das ist in diesem Fall nicht empfehlenswert. Ein Blech im Ofen erhitzen. Dann das Blech herausnehmen und das Brot darauf in den Ofen schieben.

Ca. 10 Minuten anbacken. Danach die Temperatur herunterregeln auf 220 Grad und das Brot ca. 35 Minuten fertig backen.

Und dann eine ordentliche Brotzeit veranstalten.

Schnelles Roggenbrot

☆ Mara

Noch mehr Beiträge von Dad findest Du hier:

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Dad´s Bauernbrot

Bepflanzte Baumstümpfe

Bepflanzte BaumstümpfeDie zwei riesigen alten Weiden im Garten meiner Eltern…

In Kindertagen dienten sie uns („uns“, das waren hauptsächlich mein Bruder und ich, zusammen mit meiner Cousine und meinem Cousin) als Baumhaus. Zumindest eine davon. Da gab es einen Stumpf, der die Küche darstellte und einen anderen, auf dem wir schliefen. Theoretisch. Es gab auch ein Bad in unserem Baumhaus. Und natürlich eine Eingangstür.

🙂 Ein schöner Ort 🙂

Ich erinnere mich sogar noch an eine Zeit, zu der die Bäume noch nicht von Garten umringt waren, sondern von einem riesengroßen Brennesselfeld und Wiesenblumen. Das hinderte uns allerdings nicht daran, schon damals unser „Heim“ in Beschlag zu nehmen. „Brennesselbobbel“ nahmen wir in Kauf. Und davon hatten wir am Ende des Tages manchmal wirklich viele… Aber gut, das Brennesselfeld um unser Baumhaus herum hatte ja auch sein Gutes: Es hielt fremde Eindringlinge ab!! Die konnten wir nämlich nicht brauchen, die waren unerwünscht. Schließlich war es ja „UNSER“ Baumhaus.

Aber das ist nun wirklich schon seeeeehr lange her. Später wurde dann vielmehr ein Garten um die Bäume herum angelegt.

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Was uns alljährlich daran erinnerte, dass sich die Weiden im Garten nach wie vor in bestem Zustand befanden, waren die rießigen weißen Pollenbüschel, die im Frühjahr durch unsere ganze Straße wehten.

Bepflanzte Baumstümpfe

Aber wie es im Leben so ist, hat auch ein Baum mal seine besten Jahre hinter sich gelassen. Die Weiden wurden morsch und mussten irgendwann dann auch mal abgesägt werden. Was zurückblieb waren die Baumstümpfe dieser Gartenriesen, welche meine Eltern nicht entfernen wollten.

Warum auch. Sind wir doch alle in der Familie mit einer gewissen Kreativität ausgestattet 😉 , so dass man auch aus alten Baumstümpfen was Hübsches herstellen konnte.

Bepflanzte BaumstümpfeUnd damit die alten Stümpfe nicht nur einfach im Garten rumstehen wie bestellt und nicht abgeholt, hat sie Mom einfach mit bunten Blümchen bepflanzt. Und schon war das Ganze wirklich eine Augenweide.

Blumen sind sowieso immer hübsch. Je bunter desto besser. Leuchtende Farben sind gut für die Seele. Und zum Bepflanzen muss es auch nicht immer der stinknormale 0815-Topf sein. Bepflanzen kann man alte Schalen, Tassen, Körbe, … der Kreativität muss man einfach ein wenig freien Lauf lassen. Deshalb mein Tipp: Nicht immer alles gleich wegschmeißen, erstmal schauen , ob man es nicht bepflanzen kann! Viele alte Dinge erscheinen dann plötzlich in ganz neuem Glanz.

So auch die Baumstümpfe.

Offensichtlich waren die Weiden selbst von ihrem neuen Gewand ebenso begeistert. Die Bäume haben mittlerweile nämlich angefangen, wieder zu sprießen……..

Bepflanzte Baumstümpfe

Hach ja, die Kindheit war schon was tolles… Wie einfach man da zufrieden zu stellen war 😉 Ich denke gerne zurück an die Tage in „unserem“ Baumhaus.

Bepflanzte Baumstümpfe

☆ Mara

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