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Apfelkäsekuchen mit Knusperkruste

Apfelkäsekuchen mit KnusperkrusteOmmmmnnooommnoooomm. Mehr fällt mir hierzu leider nicht ein. Sorry. Eigentlich könnte ich diesen Post mit diesen Worten nun auch beenden. Ommmnooomnomm. Sooo lecker ist dieser Kuchen hier! Leider war er ruckzuck gefuttert, obwohl ich gestern echt ein Stück davon hätte gebrauchen können.

Wie sagt man so schön, wenn´s läuft, dann läuft´s. Dies gilt offensichtlich aber auch leider für Tage, an denen´s schief läuft. Also passen wir den Spruch korrekterweise mal an und sagen: Wenn´s schief läuft, dann läuft´s schief…

Das fing an mit dem Wecker, der nicht klingelte, weil der Handyakku nachts leerlief, ging weiter mir den Kontaktlinsen, die runterfielen und dann unauffindbar waren, dem Kaffee, den ich mir und meiner Tasche überschüttete, weil ich – wie so oft – zu voll bepackt (mit Handtasche, unverschämt großer Sporttasche, Wasserflasche, Jacke unterm Arm und Kaffeetasse in der Hand) zum Auto laufen wollte, um jaaaa einen zweiten Gang vermeiden zu können, und endete mit dem vergessenen Hausschlüssel, der gemütlich innendrin auf dem Esstisch lag, so dass ich noch nicht einmal die Kaffeeflecken bei Zeit loswerden konnte. Wie so oft kommt dann alles zusammen. Die Eltern, die einen Schlüssel haben, fast nebenan wohnen und eigentlich immer zuhause sind, waren im Urlaub und der Liebste, der meistens nach mir das Haus verlässt, war an diesem Tag schon im Flieger wegen einer Geschäftsreise. LÄÄÄUUUUUFFFFFT. Aber ach Gott, der Schlüsseldienst freut sich :-/

Aber zurück zum Kuchen. Was ist das denn eigentlich für einer?! Kann ich Euch sagen. Es ist der oberleckere Apfelkäsekuchen von meiner Mom. Cremig, saftig, kross. Alles in einem vereint. Der Boden besteht aus einem perfekt weichen Teig, die Füllung ist lecker cremig und zergeht auf der Zunge. Der Apfelbelag ist schön saftig und die Knusperteigstreusel super kross. Eine wahrhaft gelungene Kombi. Und VIIIIEEEL einfacher zu machen als das Ganze aussieht! Versprochen!

Apfelkäsekuchen mit Knusperkruste

Das Rezept für den Apfelkäsekuchen mit Knusperkruste:

Für den Boden:
3 Eier
50 g Zucker
100 g weiche Butter
125 g Mehl
1 Teelöffel Backpulver
1 Prise Salz
5 Esslöffel Milch

Für den Belag:
200 g Crème fraîche
500 g Frischkäse, Doppelrahmstufe
3 Eier
50 g Zucker
40 g Speisestärke
3 Äpfel

Für die Knusperkruste:
80 g Butter
80 g Zucker
100 g Mehl
1 Päckchen Vanillezucker

Zudem:

Butter für die Springform und Puderzucker zum Bestreuen

Apfelkäsekuchen mit Knusperkruste

Den Backofen auf 160 °C Umluft (180 °C Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Die Eier trennen und das Eigelb mit dem Zucker schaumig schlagen, sodann die weiche Butter unterrühren. Alles zu einer Creme verrühren.

Das Mehl mit dem Backpulver vermischen und unterrühren. Salz sowie Milch hinzugeben und alles zu einem gleichmäßigen Teig verarbeiten. Zum Schluss noch das Eiweiß steifschlagen und unterheben.

Den Rührteig in eine gefettete Springform geben und ca. 10 – 15 Minuten backen.

Für den Belag in der Zwischenzeit die Crème fraîche mit dem Frischkäse und den Eiern verrühren. Zucker hinzugeben, die Speisestärke einsieben und alles gleichmäßig verrühren. Die Masse auf dem fertig gebackenen Boden verteilen und den Kuchen zurück in den Ofen schieben. Für weitere 15 Minuten backen.

Die Äpfel schälen, entkernen und fein reiben.

Für die Knusperkruste alle Zutaten miteinander zu einem bröseligen Teig verkneten.

Sobald die 15 Minuten Backzeit rum sind, den Apfelabrieb auf der Käsefüllung gleichmäßig verteilen und den Knusperstreuselteig auf den Äpfeln zerbröseln. Den Kuchen für weitere 20 Minuten fertig backen.

Nach dem Backen gut auskühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen.

Apfelkäsekuchen mit Knusperkruste

☆ Mara

Ich liiieeebe Apfelkuchen!!! Ihr auch?! Dann guckt mal dort vorbei:

Apple Cream Pie Cake

Apple Cream Pie Cake

Apfelkuchen mit Soja und Vollkorn

Apfelkuchen mit Soja und Vollkorn

Apfeltarte mit Blätterteig und Sahneguss

Apfeltarte mit Blätterteig und Sahneguss

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Apfel-Minz-Gelee

Apfel-Minz-GeleeApfel und Minze. Eine herrlich frische Kombination. Das kann man sich ruhig auch mal im Herbst gönnen. Es muss ja bei den kalten Temperaturen nicht immer nur bapp-süß und furchtbar „schwer“ sein. Ein leichter Sonntagsbrötchen-Aufstrich geht schließlich auch. Und da das hier mit Apfelsaft gemacht ist, passt das ja auch ganz wunderbar zum Herbst. Die Minze gibt zusätzlich noch ihre frische Note mit dazu.

In meinem Einkochwahn vor einigen Wochen, als es von Zwetschgen über Aprikosen bis hin zu sensationellen Bergpfirsichen einfach alles gab, wurde der Gelierzucker vorsichtshalber einfach mal tonnenweise eingekauft. Ich hatte ja soooo viel vor! Wollte ich doch jede verfügbare Frucht zum süßen Aufstrich oder leckeren Kompott verarbeiten. Damit uns im Winter jaaaaa nicht die Vorräte ausgehen.

Ähhh ja. Schöner Plan.

Die ein oder andere Frucht hat natürlich tatsächlich den Weg ins Glas gefunden. Dennoch: Die Hälfte der Tonne Gelierzucker ist immernoch da. Hat man ja nebenbei noch einen Vollzeitjob und kann daher nicht nur tagelang in der Küche verbringen. Leider.

Also gut, der Gelierzucker nimmt im Vorratsschrank viel zu viel Platz weg und muss nun weichen, wenn bald die Weihnachtsplätzchen Einzug finden. Deshalb hat meine Mom dieses leckere Apfel-Minz-Gelee gekocht.

Das Rezept für das Apfel-Minz-Gelee:

1 Liter Apfelsaft (am besten ein guter naturtrüber)
1 kg Gelierzucker 1:1
Saft von einer Zitrone
frische Minze oder Zitronenmelisse

Den Apfelsaft aufkochen, den Zitronensaft und die Minze hinzugeben. Sodann den Gelierzucker einrieseln lassen. Alles drei bis vier Minuten sprudelnd kochen lassen. Bevor man das Gelee abfüllt, vorsichtshalber noch eine Gelierprobe machen. Geliert die Flüssigkeit noch nicht, solltet Ihr sie noch ein paar Minuten weiterkochen lassen.

Danach ab in saubere Gläser füllen. Gut verschließen und kopfüber auskühlen lassen.

Und dann leckere Brötchen mit beschmieren!

Apfel-Minz-Gelee

☆ Mara

Life is full of gelee-goodies!!!

Äpfel wohin das Auge schaut:

Altmodischer Apfelkuchen mit Mandelstreuseln

Altmodischer Apfelkuchen

Apfelkuchen mit Soja und Vollkorn

Apfelkuchen mit Soja und Vollkorn

Cherry Apple Crumble

Cherry Apple Crumble

Kürbisrisotto und ein Kameragurt-Gewinner!

kü1555Bevor es lecker Kürbis gibt, verrate ich zuerst den Gewinner des Kameragurts von Photoqueen! Es ist:

Stefanie Brasch mit ihrem Kommentar vom 21.10.2014, 09:42 Uhr.

Herzlichen Glückwunsch! Bitte melde Dich innerhalb der nächsten 8 Tage bei mir (lifeisfullofgoodies@web.de) und schicke mir Deine Adresse, damit ich diese an Photoqueen übersenden und Dein Kameragurt verschickt werden kann.

Alle anderen bitte nicht traurig sein, es wird sicherlich mal wieder eine Verlosung hier geben 🙂

So, jetzt aber zu meinem heutigen Beitrag:

Es gibt was herbstliches. Eigentlich mag ich den Herbst ja nicht so besonders. Weil er meistens trüb, grau, verregnet und windig ist. Während meine bessere Hälfte Wind ja ganz toll findet (keine Ahnung wie man das toll finden kann, wenn man nicht gerade Drachen steigen lassen möchte oder sich zum Windsurfen bereitgemacht hat…?!), verkrieche ich mich dann am liebsten zuhause mit einer warmen Wolldecke und heißer Schokolade.

Aber ich sag ja: Eigentlich.

Zeigt sich der Herbst nämlich wie dieses Mal von seiner sonnigen Seite, so finde ich ihn dann doch ganz toll! Bei uns im Badener Ländle war der diesjährige Oktober nämlich in der Tat eine Wucht. Zumindest wettertechnisch. Die Wochenenden waren fast allesamt wunderschön und vor allem unglaublich warm! So warm, dass wir letzten Sonntag im Bikini den Garten „winterfest“ gemacht haben. Ok, also ICH war im Bikini, Timm in Shorts und Shirt. Ich fürchte er hätte im Bikini keine gute Figur gemacht 😉

Es hieß also Gartenmöbel reinbringen, Teichbecken entleeren und Fische in den großen Teich bei meinen Eltern setzen, Feigen ernten, den Grill anschmeißen, gemütlich essen und ein Sonnenbad nehmen. Hahahahaaa, richtig! Es war mehr Sommer als Herbst!

Als wir meinem Bruder (der momentan noch in Frankfurt lebt) ein Foto von uns im Garten geschickt haben kam ein entsetztes „WASSS?“?“ Ihr habt Sonne?!!! Bei uns ist Schrottwetter…“ zurück. Trösten konnten wir ihn damit, dass er in einigen Monaten ebenfalls im warmen Baden zuhause sein wird. Er baut derzeit nämlich neben uns 🙂

Kurz und gut, der Oktober war fantastisch! Und bevor er sich nun bald wieder verabschiedet, kredenze ich nochmal Kürbis. Heute jedoch nicht in süßer Form, sondern als herzhaftes Kürbisrisotto. Lasst´s Euch schmecken!

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Das Rezept für das Kürbisrisotto:

400 g Hokkaidokürbis
etwas Öl zum Andünsten
2 Schalotten
3 Knoblauchzehen
350 g Risottoreis (z. B. Arborio. Ich selbst nehme immer Milchreis, das funktioniert bestens)
200 ml Weißwein
1 – 1 1/2 Liter Hühner- oder Gemüsebrühe
optional noch ca. 100 g Kürbispüree (ein Rezept dazu gibt´s HIER)
etwas Zitronenthymian (am besten frisch)
50 g Butter
Salz
Pfeffer
Muskatnuss
100 g frisch geriebenen Parmesan

Den Hokkaido Kürbis schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Den Hokkaido muss man nicht zwangsläufig schälen, weil die Schale essbar ist, ich mache es für das Risotto dennoch.

Die Schalotten in kleine Würfel schneiden und in einer Pfanne in etwas Öl anbraten. Den Knoblauch dazupressen. Den Reis hineingeben und kurz andünsten. Dann die Kürbiswürfel mit in die Pfanne geben und ebenfalls leicht anbraten.

Nun alles mit dem Weißwein ablöschen und diesen auf mittlerer Flamme einköcheln lassen.

Wenn der Wein verkocht ist, nach und nach die Brühe hinzugeben und immer wieder vollständig einkochen lassen, bevor man erneut nachgießt. Unter stetigem Rühren den Reis al dente kochen. Je nach Reissorte variiert die Menge an Brühe, die ihr benötigt, bis der Reis weich genug ist. Das müsst Ihr einfach ausprobieren. Zudem wollen manche den Reis sehr bissfest (wie ich z. B.), andere wollen ihn recht weich. Das ist schlichtweg Geschmackssache.

Wer möchte kann nun zusätzlich noch das Kürbispüree unterrühren.

Vom Zitronenthymian einige Blätter entfernen und einrühren, das verleiht nochmal einen besonderen Geschmack. Frischer Zitronenthymian ist perfekt, aber man kann natürlich auch getrockneten verwenden.

Wenn der Reis fast fertig ist die Butter hinzugeben, salzen, pfeffern und mit etwas Muskatnuss würzen. Zum Schluss ca. 75 g vom frisch geriebenen Parmesan unterrühren. Den Rest vor dem Servieren über das Risotto streuen.

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☆ Mara

Life is full of pumpkin goodies!!!

Noch mehr Kürbisgerichte gibt´s hier:

Kürbispüree. Unbedingt machen!!!!

Kürbispüree

Kürbis-Gnocchi

Kürbis-Gnocchi

Avocadoschaum auf Kürbissuppe

Avocadoschaum auf Kürbissuppe

 

Birnen-Aprikosen-Schokokuchen

Birnen-Aprikosen-SchokokuchenUiuiuiiii, der Herbst ist da. Nachdem es gestern bei uns zuhause kurzzeitig mal ganz gewaltig anfing zu stürmen und sogar unser Kater Linus freiwilllig frühzeitig ins Haus gerannt kam, war mir klar, jetzt ist Zeit für meine Herbst-Depri… Jaja, lacht nur! 🙂 Ich muss ja selbst hin und wieder drüber schmunzeln, aber dennoch: Mein latent depressives Unterbewusstsein kommt zu dieser Jahreszeit gerne mal hervor und versaut mir die Stimmung.

Meine Mom schmunzelt regelmäßig darüber, wenn ich im Zeitraum von September bis November vorübergehend schlechte Laune bekomme und kommentiert meine Aussagen dann nur noch grinsend mit: „Na, hast wieder deine Herbst-Depri…?!“.

Nun gut, ich kenne mich ja mittlerweile auch schon eine ganze Weile. Und da ich weiß, wie sich meine schlechte Laune in dieser grauen Zeit ankündigt, versuche ich ganz schnell dagegen zu wirken und alles dafür zu tun, Glückshormone auszuschütten. Und wie geht sowas ganz gut?! Mit Anti-Depressions-Futter wie zum Beispiel Schokolaaaade! Klar! Ist ja sogar erwiesen, dass der Genuss von allseits beliebter Schoki im Körper Glückshormone ausschüttet und dafür sorgt, dass man bessere Laune kriegt.

Was für einen besseren Grund kann es also geben, um Schokokuchen zu backen?!

Und weil meine Mom eben auch ganz genau weiß, wie man schlechter Laune vorbeugt (und sie vor allem keine Lust hat, mich schlecht gelaunt ertragen zu müssen 😉 ), hat sie diese Tage diesen saftigen Schokokuchen gebacken, der mit Birnen und Aprikosen belegt wurde und dessen Genuss tatsächlich die Stimmung hebt! Glaubt mir, ich hab´s mehrfach getestet!

Birnen-Aprikosen-Schokokuchen

Das Rezept für den Birnen-Aprikosen-Schokokuchen:

3 Birnen (frisch oder aus der Dose, Mom hat dieses Mal welche aus der Dose genommen, damit der Kuchen schön saftig wird)
3-4 Aprikosen (frisch oder aus der Dose, auch hier hat Mom dieses Mal welche aus der Dose verwendet)
2 Esslöffel Zitronensaft
125 g weiche Butter
135 g Zucker
1 Prise Salz
3 Eier
250 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
2 Teelöffel Kakao
100 ml Eierlikör
80 g Schokoraspel
2 Esslöffel Mandelblättchen
100 g Aprikosenmarmelade (ersatzweise geht auch eine andere Marmelade)

Zudem: Butter für die Springform

Den Backofen auf 160 °C Umluft (180 °C Ober-/Unterhitze) vorwärmen. Sofern frische Birnen verwendet werden, diese schälen, halbieren und entkernen. Die Aprikosen waschen, halbieren und entkernen. Die Früchte mit Zitronensaft beträufeln.

Die weiche Butter mit dem Zucker und dem Salz schaumig schlagen. Die Eier nacheinander unterrühren. Das Mehl mit dem Backpulver und dem Kakao vermischen und hinzugeben. Den Eierlikör einfließen lassen und alles zu einem gleichmäßigen Rührteig verrühren. Zum Schluss noch die Schokoraspel unterheben.

Den Teig in eine gebutterte Springform geben. Die Birnen auf der Oberfläche längs rillenförmig etwas einschneiden und zusammen mit den Aprikosen auf dem Kuchen verteilen.

Den Schokokuchen ca. 50 Minuten backen. Einen Stäbchentest machen, um sicherzugehen, dass der Teig durchgebacken ist.

Die Mandelblättchen in einer Pfanne kurz anrösten und abkühlen lassen. Die Marmelade etwas erwärmen und den gebackenen Kuchen damit einstreichen. Die Mandelblättchen drüber streuen und fertig.

Birnen-Aprikosen-Schokokuchen

☆ Mara

Life is full of chocolate cake goodies!!!

Anti-Herbst-Depressions-Futter:

Weiße Schokoladentarte

Weiße Schokoladentarte

Chocolate Chip Cookies und drei Schoki-Gewinner!

Chocolate Chip Cookies

Dreischichtige Ganachetorte

Dreischichtige Ganachetorte

 

 

Apple Cream Pie Cake

Apple Cream Pie CakeKennt Ihr das?! Wenn man sich mitten in der Nacht noch an den PC setzt, um einen Blogpost zu schreiben, weil man den wunderbarsten Lesern der Welt am folgenden Sonntag Morgen diesen unglaublich köstlichen Apfelkuchen kredenzen will!? Ja?! Nein?! Man, oder zumindest ICH mache das offensichtlich…

Obwohl man hundemüde ist, weil man seit 7 Uhr auf den Beinen steht, zuerst einen 3-stündigen Fotokurs-Termin absolvieren durfte, 60 Muffins gebacken hat, eine riesige Torte für einen 1. Bundesliga-Fussballer fertigstellen konnte, unglaubliche 5 kg frische Feigen zu sechs verschiedenen Feigensenf-Marmeladen eingekocht hat, zwischendurch mal einkaufen fuhr, …weil so viel Eiweiß übrig war, noch 6 Macaronbleche hinterher in den Ofen geschoben hat und dann auch vorhin erst mit Putzen fertig wurde?! Tja, nennt mich verrückt, aber genau DAS sind einfach meine Leidenschaften!! Backen, Kochen und Bloggen. Tage wie heute sind super  anstrengend, aber unglaublich befriedigend. Ich falle zwar halbtot ins Bett, aber zumindest glücklich halbtot.

Und deshalb setze ich mich liebend gerne auch mitten in der Nacht noch hin (auch wenn mir jetzt gleich die Augen zufallen), um Euch einen schönen Beitrag zu präsentieren.

So, nun aber zu diesem Leckerbissen! Ich habe einen Apple Cream Pie Cake für Euch!

Apple Pie kennt jeder. Und Apfelkuchen natürlich auch. Beides ist unverschämt lecker. Und beides in einem ist noch viel leckerer!!

Die Füllung schmeckt ähnlich wie bei einem Pie, sie ist fruchtig und cremig weich. Der Boden besteht aus einem Quark-Öl-Teig, ist super saftig, und die krossen Streusel runden das Ganze ab. Lecker kann ich euch sagen! Lecker!!!!

Das Rezept:

Für den Quark-Öl-Teig:

150 g Magerquark
50 ml Milch
50 ml Rapsöl
80 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
300 g Mehl
1 Päckchen Backpulver

Für die Apfelfüllung:
200 g Schmand
2 Esslöffel Zucker
500 g weiche Äpfel
2 Esslöffel Zimtzucker

Für die Streusel:

200 g Mehl
100 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Zimt
100 g Butter

Zudem:

Butter für die Springform

Apple Cream Pie Cake

Den Backofen auf 180 °C Umluft (200 °C Ober- / Unterhitze) vorheizen.

Die Zutaten für den Quark-Öl-Teig mischen und verkneten bis ein glatter Teig entstanden ist. Diesen auf einer etwas bemehlten Fläche ausrollen und in eine gebutterte Springform legen. Mit dem Teig einen kleinen Rand von ca. 2 cm hochziehen. Damit der Teig nicht so an den Fingern klebt, kann man seine Finger zuvor einfach ein klein wenig mit Butter einfetten.

Für die Füllung den Schmand mit dem Zucker verrühren und gleichmäßig auf dem Teig verteilen. Die Äpfel schälen, entkernen, in kleine Stücke schneiden und auf dem Schmand verteilen. Nun noch den Zimtzucker über die Äpfel streuen.

Für die Streusel alle Zutaten verkneten und den daraus entstandenen bröseligen Teig über den Äpfeln verteilen. Den Teig hierzu einfach mit den Fingern zerbröseln und dadurch Streusel formen.

Den Kuchen nun für ca. 25 – 30 Minuten backen. Danach komplett auskühlen lassen bevor Ihr ihn anschneidet, weil er ansonsten auseinander läuft. Es sei denn Ihr wollt den Kuchen lieber als Pie, und damit warm essen. In  letzterem Fall könnt Ihr natürlich sofort mit dem Futtern anfangen!

Apple Cream Pie Cake

☆ Mara

Life is full of apple-goodies!!!

Lecker schmecker „Apfeliges“  gibt es auch hier:

Apfelmus und Apfelkompott

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Apfeltarte mit Blätterteig und Sahneguss

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Altmodischer Apfelkuchen mit Mandelstreuseln

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