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Knusper-Brötchen

Knusper-Brötchen

Gute Brötchen sind was feines. Schon als Kind liebte ich das Frühstücksritual in unserer Familie. Vor allem an Sonntagen holte meine Mom immer eine ganze Ladung frische Bäckerware. Da gab es die „Salzwecklen“ für Papa, die weißen Brötchen für meinen Bruder, die Kartoffelbrötchen für mich und die Vollkornvariante für meine Mom. Zudem gab es Brezeln, Croissants und und und.

Während ich schon immer auf süßes Frühstück scharf war, wollte mein Paps zu seinen Brötchen lieber seine Rühreier, Wurst und Käse. Für mich musste es Nutella oder Marmelade geben. Aber welche ohne Stückchen, weil ich Fruchtbröckchen in meinem Aufstrich noch nie sonderlich mochte.

Baguette gab es damals natürlich auch schon im Standardsortiment in der Bäckereiauslage, wobei Produkte wie Ciabatta und Ciabatta-Brötchen erst später hipp wurden. Zumindest habe ich das so in Erinnerung.

Da das Bäckerhandwerk leider immer mehr unter dem Preisdruck leidet, der vor allem durch große Supermärkte und Discounter gepusht wird, gibt es immer weniger Bäckereien, die klassisch selbst backen und entsprechend gute Ware anbieten oder anbieten können.

Insofern bleibt einem manchmal nichts mehr anderes übrig, als selbst den Teig zu kneten und seine eigenen Brötchen zu backen (das mache ich ja ohnehin ziemlich gerne 😉  LACH***).

Darum gibt es bei meinen Eltern regelmäßig frisches und selbst gebackenes Brot oder wie in diesem Fall Brötchen. Heute von meiner Mom. Superlecker kann ich Euch sagen!

Das Rezept für die Knusper-Brötchen:

300 g Mehl (Typ 550)
200 g Dinkelmehl (Typ 630)
1 guter Esslöffel Salz
20 g Hefe
350 g Wasser

Alle Zutaten miteinander vermengen und einige Minuten gut durchkneten. Den Teig in eine Schüssel geben und über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Am nächsten Tag den Ofen auf 250 °C Ober- / Unterhitze vorheizen. Den Teig mit einem großen Löffel abstechen, mit den Händen ein wenig rund formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Die Oberfläche über Kreuz einritzen und die Brötchen ca. 20 Minuten backen.

Und nun losknuspern. Wie esst Ihr Eure Brötchen denn am liebsten? Mit süßem Aufstrich oder lieber herzhaft? Verratet es mir doch in den Kommentaren, ich bin gespannt!

Knusper-Brötchen

☆ Mara

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Life is full of self-baked goodies!!!

Ihr wollt auch Eure eigenen Brötchen backen?! Na dann los! Fangt doch mal mit einem Brot an:

Herzhaftes Mischbrot

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Münsterländer Bauernstuten

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Bauernbrot mit Hefe

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Hefezopf mit Rosinen

Hefezopf mit RosinenOstern steht bald vor der Tür. Und was wäre der Ostersonntagsbrunch ohne einen frischen Hefezopf?! Richtig, kein Ostersonntagsbrunch. Deshalb muss bei uns jedes Jahr auch leckeres Hefegebäck auf den Tisch. Ob Ihr nun einen länglichen Zopf daraus macht oder einen Kranz, in welchem Ihr noch gekochte bunte Ostereier unterbringen könnt, bleibt ganz Euch überlassen.

Apropos bunte Ostereier. Während ich als Erwachsener Ostern vor allem wegen des geselligen Morgens und Nachmittags mit der Familie zu schätzen weiß, war als Kind das Highlight am Osterfest natürlich die Eiersuche. Meine Eltern gaben sich die größt mögliche Mühe, richtig gute Verstecke für die Ostergeschenke zu finden, so dass einige davon tatsächlich nur durch das „kalt, wärmer, heiß, heißer, ….-Spiel“ zu orten waren. Meine Güte, war das immer ein Spaß!

Am schönsten war es natürlich, wenn das Wetter am Ostersonntag mitspielte und die ganzen Ostersüßigkeiten im Garten versteckt wurden. Da waren hinter Büschen und zwischen Hecken bunte Osternester zu entdecken, reichhaltig gefüllt mit Ostereiern aus Schokolade und Osterhäschen. Wesentlich schwieriger zu finden waren die Geschenke bei schlechtem Wetter, weil sie sodann im Haus versteckt wurden und dieses weitaus mehr tückische Verstecke bot.

Von meinen Großeltern Neudorf gab es immer Lindt Schokohäschen zu Ostern. Das sind die mit dem goldenen Glöckchen am Hals. Hach ja, Oma wusste eben immer was gut ist. Diese Schokolade ist einfach köstlich, auch heute noch!

Hefezopf mit Rosinen

Als ich noch ziemlich klein war wünschte ich mir allerdings immer so einen roten Zucker-Osterhasen. Sie schimmerten transparent in rötlicher Farbe und ich fand sie einfach wunderschön anzuschauen. Kennt Ihr die noch?! Die gab es recht häufig, aber meine Mom kaufte sie nicht. Erst nachdem ich eine Weile gequengelt hatte, bekam ich irgendwann dann doch mal so einen. Und war bitter enttäuscht. Bäh, die haben ja überhapt nicht geschmeckt! Spätestens seit diesem Tag waren mir zwei Dinge klar: Erstens, Schönheit ist nicht alles (schmecken sollte es auch 😉 ) und zweitens, meine Mom wusste ebenfalls was gut ist bzw. auch was nicht gut ist! Insofern sollte man den Omas und Moms dieser Welt auch in frühen Jahren einfach mal Glauben schenken (den Opas und Daddys natürlich auch! Wir wollen ja niemanden benachteiligen 😉 ).

Hefezopf mit Rosinen

Das Rezept für Mom´s Hefezopf mit Rosinen:

Für den Teig:

500 g Weizenmehl
1 Würfel Hefe
100 g Zucker
100 ml lauwarme Milch
3 Eier
100 g flüssige Butter
2 Teelöffel Salz
abgeriebene Schale von 1 Zitrone (alternativ etwas Zitronenaroma)
200 g Rosinen

Zudem:

1 verquirltes Eigelb

Für den Guss:

100 g Puderzucker
2 Esslöffel Milch

Alle Teigzutaten außer den Rosinen zusammenmengen und einige Minuten gut durchkneten. Dann die Rosinen unterwerkeln bis sie gleichmäßig verteilt sind. Den Hefeteig an einem warmen Ort ca. 30 Minuten gehen lassen.

Sodann den Teig in 3 gleichgroße Stücke schneiden, diese jeweils zu langen Rollen formen (Länge ca. 40 cm) und daraus einen Zopf flechten. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen und den Zopf nun nochmals an einem warmen Ort ca. 45 Minuten gehen lassen.

Den Backofen auf 180 Grad Umluft (200 Grad Ober- / Unterhitze) vorheizen.

Den Zopf mit dem verquirlten Eigelb bestreichen und ca. 25 Minuten backen (nach 10 – 15 Minuten den Zopf im Ofen eventuell mit etwas Alufolie abdecken, damit er nicht zu dunkel wird beim Backen).

Für den Guss einfach den Puderzucker mit der Milch glattrühren und den noch warmen Zopf damit bestreichen.

Hefezopf mit Rosinen

☆ Mara

Life is full of Easter goodies!!!

Ihr sucht noch mehr Ideen für Euren Brunch? Dann schaut mal hier rein:

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Apple Cinnamon Swirls

Zu Gast bei „Schöner Tag noch!“

Apple Cinnamon SwirlsSchöner Tag noch! Das ist der Name von Juliane´s Blog, bei welchem ich heute zu Gast sein darf! Es ist mir eine Ehre und ich freue mich wirklich riesig darüber!

Juliane kenne ich nun schon ein ganzes Weilchen. Zugegeben, zunächst kannte ich sie lediglich virtuell von ihrem wundervollen Blog. Schöner Tag noch! ist ja schließlich bekannt wie ein bunter Hund. Ein Blog, den man einfach kennt und immer wieder gerne liest. Und als ich Juliane dann vor gut einem Jahr auf dem Karlsruher Bloggerstammtisch persönlich kennenlernen durfte, hab ich mich gefreut wie ein Keks! Ehrlich!

Mittlerweile sind Juliane und ich befreundet und sehen uns regelmäßig in unserer tollen Karlsruher Bloggerrunde, die immer wieder auf´s Neue unglaublich viel Spaß bereitet!

Natürlich habe ich Juliane und ihren Lesern was mitgebracht. Es gibt Apple Cinnamon Swirls. Meine ganze Familie ist ja scharf auf so ziemlich alles, was mit Hefeteig gemacht wurde, ich eingeschlossen. Insofern gibt es häufig unterschiedliche Variatonen dieses beliebten Teigklassikers. Bei diesen Schnecken nun in Kombination mit Äpfeln und Zimt. Geht doch irgendwie immer, oder?!

Da ich viel mit Hefeteig experimentiere, kam ich irgendwann mal auf die Idee, fein geriebenes Obst oder fein geriebenes Gemüse direkt in den Hefeteig mit reinzumischen. Klingt komisch?! Ja, war es zunächst vielleicht auch. Aber ich hatte einfach Lust, mal was neues auszuprobieren. Und soll ich euch was sagen?! Es klappt wunderbar und schmeckt grandios! So habe ich mittlerweile Hefeteigrezepte mit Apfel, mit Kürbis, mit Süßkartoffel und vielem mehr im Repertoire. Macht den Teig nämlich herrlich saftig oder schön weich. Je nachdem.

Heute gibt´s eben eine Variante mit Apfel.

Apple Cinnamon Swirls

Das Rezept für die Apple Cinnamon Swirls:

Für den Apfelhefeteig:

1 Würfel Hefe
250 ml lauwarme Milch
2 Esslöffel Zucker
1 gehäufter Teelöffel Zimt
650 g (-700 g) Mehl
1 Ei
1 Prise Salz
80 g sehr weiche Butter
80 g Zucker
100 g sehr fein geriebene Äpfel

Für die Füllung:

100 g sehr fein geraspelte oder kurz durchpürierte Äpfel
200 g ganz klein geschnittene Äpfel (ganz kleine Apfelstückchen)
80 g flüssige Butter
1 Esslöffel Zimt
80 g Zucker

Für den Guss:

200 g Puderzucker
3-4 Esslöffel Milch (je nach gewünschter Konsistenz vom Guss)
1 Teelöffel Zimt (wer mehr Zimt mag kann auch einen Esslöffel nehmen)

Apple Cinnamon Swirl

Zunächst den Apfelhefeteig herstellen. Dafür die Hefe in die lauwarme Milch bröckeln. Die 2 Esslöffel Zucker dazugeben, umrühren und ca. 10 Minuten gehen lassen. Nun alle weiteren Zutaten für den Teig mischen, vom Mehl zunächst allerdings nur 650 g, und zur Hefemilch geben. Alles zu einem gleichmäßigen Hefeteig verkneten. Der Teig sollte nicht mehr allzu sehr kleben. Tut er dies doch, kann man von den verbliebenen 50 g Mehl noch so viel dazukneten, bis er geschmeidig ist. Ein klitzeklein wenig klebrig darf er nach wie vor sein. Den Hefeteig nun zu einer Kugel formen, in eine große Schüssel geben, mit etwas Mehl bestreuen und an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen.

Der Hefeteig sollte anschließend schön aufgegangen sein. Den Backofen nun auf 160 °C Umluft (180 °C Ober- / Unterhitze) vorheizen. Den Teig auf einer bemehlten Fläche zu einem ca. 50 cm mal 40 cm großen Rechteck ausrollen.

Die Zutaten für die Füllung gut verrühren und gleichmäßig auf der Teigplatte verteilen. Am besten geht das mit den Händen oder einem größeren Pinsel. Die geraspelten und klein geschnittenen Äpfel sollten ebenfalls überall schön verteilt sein.

Die Teigplatte nun in 8 lange Streifen schneiden und jeden der Streifen einzeln zu einer Art Schnecke oder Strudel aufrollen. Die Strudel auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen und ca. 20 – 25 Minuten backen.

Für den Guss alle Zutaten miteinander verrühren und auf den noch warmen Apple Cinnamon Swirl

Apple Cinnamon Swirls

☆ Mara

Life is full of swirl goodies!!!

Noch mehr „strudelige“ Backwaren gibt´s hier:

Vanillepudding-Schnecken mit Himbeeren

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Pariser Baguette

Pariser BaguetteIch war vor kurzem ja mal wieder in Frankreich und habe in Paris ein Mädels-Wochenende verbracht (ich hatte HIER davon berichtet). Es gab dort von allem ein bisschen. Sightseeing, Shopping und natürlich Essen!!! Meine allerliebsten kulinarischen Errungenschaften sind in Paris ja grundsätzlich Macarons. Bei Ladurée. Die MUSS ich einfach kaufen, essen, und als Mitbringsel mit nach Hause nehmen. Während ich früher am liebsten grüne Pistazienmacarons gegessen habe, ist mein Favorit mittlerweile definitiv Schoki. Weil die Schokimacarons immer so schön weich sind und die Füllung dafür etwas fester. Herrlich! Passt auch ganz gut, weil meine bessere Hälfte null Komma null Schokolade will. GRINS***. Bleibt dann von denen also mehr für mich übrig.

Mein zweitliebstes kulinarisches Highlight in Paris sind die Croissants. Ich weiß auch nicht, aber egal wo man diese buttrigen Dinger dort kauft, sie schmecken überall PERFEKT! Man kann in noch so einer abgelegenen kleinen Hinterhofbäckerei landen, die Teile sind schlichtweg hervorragend. Während bei uns gerne mal staubtrockene Croissants über die Ladentheke gehen, die schmecken als hätten sie ihre besten Zeiten schon lange hinter sich gelassen, beißt man in Paris grundsätzlich in buttrige, weiche und oftmals noch warme Croissants hinein. Ein Traum!

Und als drittes kommt nun natürlich: Das Baguette! Französischer geht´s ja fast garnicht! Bei unserem Paris-Trip war ein solches Baguette dieses Mal in der Tat unser absolutes Futter-Highlight. Wir waren abends in einem netten Restaurant essen, das vor allem von den Parisern selbst besucht wurde. Es gab eine Austernbar direkt draußen am Eingang (obwohl es doch relativ frisch draußen war. Aber man konnte sie ja drinnen essen…). Wir bestellten eine Vorspeise und einen Hauptgang und vorneweg gab´s dann Baguette. Aber nicht irgendein Baguette. Sondern DAS Baguette! Köstlich kann ich Euch sagen! KÖSTLICH!!! Frisch, saftig, kein Gebrösel. Dazu gab es eine herrlich gesalzene Butter. Wir konnten nicht widerstehen und bestellten sogar nochmal Nachschlag. Auf den Rest unseres Dinners hätten wir theoretisch danach auch verzichten können. Aber ich sag ja, THEORETISCH.

Zurück daheim gibt´s nun jetzt auch leckeres Baguette von meiner Mom, welches Ihr zum Beispiel auch prima zu den Muscheln servieren könnt, die es diese Tage HIER bei mir gab.

Das Rezept für das Pariser Baguette:

400 g Mehl
1 1/2 Teelöffel Salz
1/4 Teelöffel Trockenhefe
320 ml Wasser

Das Mehl mit dem Salz und der Hefe mischen. Das Wasser dazugeben und gleichmäßig verrühren. Nun den Teig mindestens 12 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.

Sodann müsste sich eine aufgeblähte und äußerst weiche Masse gebildet haben. Diese Teigmasse nun mit einem Teigschaber auf eine gut bemehlte Fläche geben und in 3 gleichgroße Teile schneiden. Die Teigteile zu Baguettes formen, mit Mehl bestäuben und in eine Baguetteform (gibt´s zum Beispiel HIER*) legen. Nun nochmal mindestens eine Stunde gehen lassen. Der Teig sollte soweit aufgegangen sein, dass er die Baguetteform gut ausfüllt.

Den Backofen auf 230 Grad Umluft (250 Grad Ober- / Unterhitze) vorheizen.

Die Baguettes ca. 10 – 15 Minuten backen. Wer eine schöne Kruste möchte, der stellt während dem Backvorgang eine backofenfeste Schüssel mit Wasser in den Backofen mit rein (das klappt übrigens bei so ziemlich jedem Brot).

Bon appétit!

Pariser Baguette

☆ Mara

Life is full of baguette goodies!!!

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Lust auf Brot?! Dann schaut mal hier rein:

Herzhaftes Mischbrot

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Dad´s Bauernbrot

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Schnelles Roggenbrot

Schnelles Roggenbrot

Zebrakuchen

ZebrakuchenZebra. Ich liebe Zebramuster!!!! Schon als Kind hatte ich in meinem Zimmer einen Zebra-Couch-Überwurf und war fasziniert von den schwarz-weißen, hypnotisierenden Wellen, die sich da breit machten. Später gab es dann Zebrakissen dazu…

Auch die Zebras im Zoo gehörten für mich schon immer mit zu den faszinierendsten Geschöpfen, zumindest was die Optik betraf. Als ich das erste Mal in meinem Leben dann in Südafrika in Freiheit lebende Zebras sah, war ich einfach nur geflasht.

Was in meiner Jugend ebenfalls häufiger mal ein Zebramuster aufwies, waren die Kuchen, die es bei Geburtstagen bei meiner Verwandtschaft gab. Vor allem die Familie meines Onkels backte gerne „Zebrakuchen“. Eine Art Marmorkuchen mit Zebramuster, gebacken in einer runden Springform. Total lecker. Und sooo schön! Und mit einem einfachen Trick ganz leicht herzustellen!

An meiner Liebe zum Zebramuster hat sich übrigens bis heute nichts geändert. Zuhause stehen zwei Zebrahocker (einer in meiner Ankleide, einer in der Garderobe), ich habe eine Kreditkarte mit Zebramuster (kein Scheiß, sowas gibt´s!) und der alte Couch-Überwurf aus dem Kinderzimmer wurde zweckentfremdet und ebenfalls untergebracht. Er schmückt nun in zwei edlen Holzrahmen meine Wand im Eingangsbereich.

Nun wurde der Zebrakuchen reloaded und in einer Kastenform gebacken. Nicht nur schön zum Angucken, sondern auch lecker zum Anbeißen!

Das Rezept für den Zebrakuchen:

5 Eier
300 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
250 ml neutrales Öl (z.B. Rapsöl)
125 ml lauwarmes Wasser
375 g Mehl
1 Päckchen Backpulver (ca. 1 Teelöffel)
2 Esslöffel Kakao

Zudem:

Butter für die Kastenform (ca. 25 – 26 cm lang)
100 g Zartbitterkuvertüre oder Kuchenguss

Zebrakuchen

Den Backofen auf 160 °C Umluft (180 °C Ober- / Unterhitze) vorheizen.

Die Eier trennen. Das Eigelb mit dem Zucker schaumig rühren. Den Vanillezucker hinzugeben und unter Rühren nach und nach das Öl einfließen lassen. Ebenso das Wasser. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und hinzufügen. Alles gut verrühren.

Das Eiweiß steif schlagen und unter den Teig heben. Die Teigmenge halbieren und in die eine Hälfte nun noch das Kakaopulver rühren. Gut durchrühren.

Nun den Teig löffelweise abwechselnd in eine gebutterte Kastenform (ca. 25 – 26 cm lang) geben. Ich habe immer zwei bis drei Esslöffel vom hellen Teig der Länge nach in die Mitte der Form verteilt. Anschließend habe ich zwei bis drei Esslöffel vom dunklen Teig ebenso der Länge nach direkt auf den hellen Teig gegeben. Der Teig muss wirklich immer direkt AUF die vorige Schicht gegeben werden. Er ist ziemlich zähflüssig, so dass das Verteilen etwas dauert, aber wir wollen ja schließlich nachher auch unser Zebramuster im Kuchen haben. Den Teig nun abwechselnd aufeinander in die Form geben bis er aufgebraucht ist.

Den Kuchen nun für ca. 50 – 60 Minuten backen.

Sobald der Zebrakuchen etwas ausgekühlt ist, kann man ihn mit der Zartbitterkuvertüre oder dem Kuchenguss verzieren. Die Kuvertüre dafür sehr klein hacken und im Wasserbad schmelzen. Wer einen Kuchenguss benutzt, der erwärmt diesen nach Anleitung und gießt ihn anschließend über den Kuchen.

Der Zebrakuchen schmeckt übrigens (ähnlich wie bei Marmorkuchen) nach 1, 2 Tagen noch besser, weil er dann etwas durchgezogen ist!

Zebrakuchen

☆ Mara

Life is full of zebra goodies!!!

Das Auge isst mit?! Finde ich auch!

Key Lime Tartelettes

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Schokoladenmacarons

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Lemon Pull Apart Cake

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