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Tarte flambée mit Lauch von „Sia´s Soulfood“

Tarte flambée mit Lauch von "Sia´s Soulfood"Bitte ein Tusch für meinen bezaubernden heutigen Gast! Die liebe Anastasia, kurz Sia genannt, von Sia´s Soulfood ist nämlich heute hier zu Besuch und hat uns eine lecker herzhafte Tarte flambée mit Lauch mitgebracht.

Ich freue mich ganz besonders, dass Sia heute hier ist, weil ich ihren Blog erst vor ganz kurzer Zeit entdeckt habe. Und was soll ich sagen, ich war sofort angetan von ihren wunderschönen Fotos, die Lust auf noch viel mehr Soulfood von ihr machen. Ganz köstlich klingen zum Beispiel ihre Mandel-Tartelettes oder ihr Feigen- Clafoutis. Deshalb musste ich Sia auch unbedingt zu einem Gastbeitrag einladen. Und ich freue mich wirklich riesig, dass sie zugesagt hat!

Aber was erzähl ich da, seht doch einfach selbst und hüpft mal zu Sia´s Soulfood rüber. Zuerst jedoch übergebe ich das Wort an Sia selbst. Spätestens danach werdet Ihr ohnehin ungbedingt bei ihr vorbeischauen wollen…

 ☆ ☆ ☆

Hallo Ihr Lieben,
ich kann Euch gar nicht sagen wie ich mich freue heute hier bei der lieben Mara und ihrem tollen Blog Gast zu sein! Als ich vor ein paar Wochen Maras Mail in meinem Postfach mit dem Betreff „Lust auf einen Gastpost?“ las, war ich zuerst verblüfft und dann sooo froh! Ihre lieben Worte zu meinem Blog und zu meinen Bildern haben mir sofort ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Natürlich habe ich sofort zugesagt! Und somit bin ich nun hier bei Mara und darf ein Rezept mit Euch teilen. Doch zuvor stelle ich mich kurz vor. Mein Name ist Sia und ich blogge seit letztes Jahr auf meinem Blog Sia´s Soulfood.

Tarte flambée mit Lauch von "Sia´s Soulfood"

Das Foodblogger-Dasein macht mir unheimlich viel Spaß. Ich finde es auch immer super spannend andere tolle Foodblogger wie Mara kennenzulernen. Bei mir auf dem Blog dreht sich alles rund um das Thema Soulfood. Essen das Körper, Geist und Seele gut tut. Von herzhaft bis süß ist alles dabei. Also wenn Ihr Lust auf Soulfood habt, dann schaut doch einfach mal vorbei. Mein absolutes Soulfood ist eine tolle Pasta und Schokolade! Da werde ich sofort schwach 😉 Ich habe auch ein großes Faible für die französische Küche und Pâtisserie.

Tarte flambée mit Lauch von "Sia´s Soulfood"
Nun aber zu meinem Gastrezept. Ich habe Euch natürlich Soulfood mitgebracht 😉 Eine unheimliche leckere Tarte flambée mit Lauch. Der Lauch passt perfekt zum knusprigen Flammkuchenteig. Crème fraîche und Speck runden das Ganze noch wunderbar ab.

Das Rezept für die Tarte flambée:

Die Zutaten (2 Portionen):

Für den Flammkuchenteig:

90 g Weizenmehl (Type 550)
40 g Roggenmehl (Type 1050)
1/2 Pck Trockenbackhefe
1/2 TL Salz
1 TL Olivenöl

Für den Belag:

1 Stange Lauch (ca. 250-300 g)
Olivenöl
50 g Speck (in Würfel)
75 g Crème fraîche
Salz und Pfeffer
frisch geriebene Muskatnuss

Tarte flambée mit Lauch von "Sia´s Soulfood"
Die Zubereitung:

Für den Teig beide Mehlsorten mit Salz und Hefe in einer Schüssel vermischen. Etwa 85 ml lauwarmes Wasser und Olivenöl hinzufügen und mit dem Knethaken etwa 5 Minuten kneten. Zugedeckt etwa 30-45 Minuten gehen lassen.

Den Lauch waschen, die Enden abschneiden und in dünne Streifen schneiden. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und den Lauch darin etwa 5 Minuten bei mittlerer Hitze andünsten. Währenddessen Crème fraîche glatt rühren und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen.

Den Backofen auf 230 °C Ober-/ Unterhitze (210 °C Umluft) vorheizen und ein Backblech zum heiß werden mit reinstellen (so wird der Flammkuchen schön knusprig).

Den Teig aus der Schüssel nehmen und auf der bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen. Dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.

Die Crème fraîche auf den Teig verstreichen und Lauch und Speckwürfel darauf verteilen. Im Backofen auf der mittleren Schiene etwa 12-13 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen, in Stücke schneiden, servieren und schlemmen ;-

Ich hoffe, dass Euch mein Soulfood-Flammkuchen gefallen hat! Es war sehr schön hier bei Life Is Full Of Goodies. Vielen Dank liebe Mara, dass ich hier bei Dir Gast sein durfte.

Eure Sia

Tarte flambée mit Lauch von "Sia´s Soulfood"

Liebe Sia, schön, dass du meine Einladung angenommen hast! Auf dass wir noch gaaaanz viel Soulfood von dir bekommen!

Küsschen

Mara

Life is full of tarte goodies!!!

Herzhaftes gewünscht?! Dann schaut mal hier rein:

Blätterteigmuffins mit Lachs und Feta

Blätterteigmuffins mit Lachs und Feta

Bauernbrot mit Hefe

Bauernbrot mit Hefe

Mediterrane Tomaten-Feta-Taschen

Mediterrane Tomaten-Feta-Taschen

 

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Süßkartoffel-Brioches mit Blutorangen-Curd von „Schöner Tag noch!“

Süßkartoffel-Brioches mit Blutorangen-CurdWie Ihr ja wisst, war ich die Tage bei der zauberhaften Juliane auf ihrem Blog Schöner Tag noch! zu Gast! Ich hatte mich riesig über meinen Gastauftritt gefreut und für diesen besonderen Anlass meine Apple Cinnamon Swirls mitgebracht.

Soooo, und nun hat Juliane UNS was mitgebracht! Nämlich leckerste Süßkartoffel-Brioches mit Blutorangen-Curd. Meine Güte, hört sich das köstlich an!

Diese Tage habe ich mir überlegt, da Juliane ja in meiner Nähe wohnt, sollte ich mich einfach mal selbst bei ihr zum Frühstück einladen. Ich vermute nämlich, dass es im „Hause Haller“ grundsätzlich seeeehr lecker zugeht. Wenn man sich durch ihren Blog klickt, muss man zumindest davon ausgehen! Und wenn ich dann eh schon mal da bin, „bestelle“ ich am besten gleich noch den Birnen-Ziegenkäse-Flammkuchen und ein Stück von der Walnusstorte mit Karamellnüssen und Fleur de Sel und fahre anschließend zufrieden und wahrscheinlich kugelrund wieder nach Hause! 😉

Was es sonst noch alles auf Schöner Tag noch! zu entdecken gibt, erzählt uns Juliane nun selbst:

 ☆ ☆ ☆ 

Hallo zusammen, ich freue mich sehr, heute auf Maras Blog „Life is full of goodies“ zu Gast zu sein! Ich bin Juliane, lebe mit meinem Mann in der Nähe von Karlsruhe und blogge seit 2008 auf „Schöner Tag noch!“. Auf meinem Food-Blog dreht sich alles ums Kochen. Ich veröffentliche vor allem herzhafte Rezepte, aber dazwischen gibt es auch mal Kuchen, Kochbuch-Rezensionen, Berichte über kulinarische Reisen oder Tipps zu empfehlenswerten Restaurants und Cafés rund um Karlsruhe bei mir.

Mara habe ich beim Karlsruher Blogger-Stammtisch vor etwas mehr als einem Jahr kennengelernt und ich kann euch sagen: Mara ist genau so wie ihr Blog. Herzlich, kreativ, aufgeschlossen, voller Energie und Tatendrang, mit Tiefgang und viel Humor! Ebenso liebenswert ist ihre große Liebe zu Hefeteig, denn die teile ich uneingeschränkt 😉

Und da kommen wir auch schon zum Rezept, das ich euch heute mitgebracht habe: Süßkartoffel-Brioches mit einem cremig-fruchtigen Aufstrich aus Blutorangen-Curd. Süßkartoffel-Brioches? Ja genau, denn in den Hefeteig für die Brioches kommt Süßkartoffelpüree hinein. Das macht die Brioches saftig, schön gelb und gibt eine natürliche Süße, so dass kaum noch Zucker in den Teig hineinkommt. Mir haben die Süßkartoffel-Brioches in Kombination mit dem Blutorangen-Curd sehr gut geschmeckt, aber natürlich lässt sich auch jede andere Lieblingsmarmelade ganz wunderbar damit verspeisen!

Süßkartoffel-Brioches mit Blutorangen-Curd

Das Rezept für die Süßkartoffel-Brioches:

Zutaten:
(für 6 Brioches)

150 g Süßkartoffel
Salz
200 g Mehl
½ Packung Trockenhefe (3,5g)
20 g Zucker
25 ml Milch
2 Eier
100 g weiche Butter + etwas mehr zum Fetten der Muffinform

Zubereitung:

Süßkartoffel schälen, in ca . 3 cm große Würfel schneiden. In den Dämpfeinsatz eines Topfs geben, leicht salzen und bei geschlossenem Deckel und mittlerer Hitze in ca. 10-15 Minuten weich dämpfen, dann mit einem Kartoffelstampfer fein pürieren. 100 g Süßkartoffelpüree abwiegen.

Mehl, Hefe, Zucker und ½ TL Salz miteinander vermischen. Ein Ei trennen. Das Eigelb für später beiseite stellen, das Eiweiß und das zweite Ei mit der Milch verquirlen. 100 g Süßkartoffelpüree mit der Butter und der Eiermilch zum Mehl geben, mit den Knethaken des Handrührgeräts ca. 5 Minuten zu einem weichen, glatten Teig kneten. Teigschüssel abdecken und an einem warmen Ort ca. 1-2 Stunden gehen lassen, bis sich das Teigvolumen verdoppelt hat.

6 Mulden einer Muffinform (oder andere Förmchen) mit etwas Butter einfetten. Den Briocheteig mit bemehlten Händen in der Schüssel kurz durchkneten. Eventuell, wenn der Teig sehr weich ist, noch etwas Mehl zugeben. Den Teig in 6 gleich große Portionen teilen, zu 6 großen und 6 kleinen Kugeln formen und je eine große Kugel in eine gefettete Muffinform-Mulde setzen mit einer kleinen Kugel oben drauf. Süßkartoffel-Brioches nochmals 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen, dieses Mal nicht abdecken.

Den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Das restliche Eigelb mit 1 TL Wasser verrühren, die Brioches damit bestreichen. Brioches auf der 2. Schiene von unten in den heißen Backofen geben, ca. 25 Minuten goldbraun backen lassen.

Süßkartoffel-Brioches mit Blutorangen-Curd

Das Rezept für den Blutorangen-Curd:

Zutaten:
(ergibt 1 Glas mit 250 ml Inhalt)

125 ml frisch gepresster Blutorangensaft
1 EL Zitronensaft
75 g Zucker
1 EL Vanillezucker
50 g Butter
1 Ei (zimmerwarm)

Zubereitung:

Den Blutorangensaft durch ein Sieb in einen Topf gießen, damit die Fasern herausgefiltert werden. Offen bei starker Hitze auf die Hälfte einkochen lassen. Dann den Zitronensaft, den Zucker, den Vanillezucker und die in kleine Stücke geschnittene Butter zum eingekochten Blutorangensaft in den Topf geben und bei mittlerer Hitze köcheln lassen, dabei mit einem Schneebesen immer wieder umrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Topf vom Herd nehmen, 5 Minuten abkühlen lassen. Dann das Ei unterrühren. Topf wieder auf den Herd stellen und bei geringer Hitze unter ständigem Rühren die Masse erhitzen, bis die Blutorangen-Creme dick wird. Dann den Blutorangen-Curd in ein vorbereitetes, heiß ausgespültes Glas mit Schraubdeckel einfüllen und abkühlen lassen. Im Kühlschrank aufbewahrt hält sich der Blutorangen-Curd ca. 4 Wochen.

Liebe Mara, vielen Dank, dass ich auf Deinem Blog zu Gast sein durfte, und natürlich: „Schöner Tag noch!“

Süßkartoffel-Brioches mit Blutorangen-Curd

 ☆ ☆ ☆

1000 Dank meine liebe Juliane für diesen oberleckeren Gastbeitrag! Ich träume schon von Blutorangen und kleinen Brioches………

☆ Mara

Ihr wollt noch mehr Frühstücksideen?! Dann guckt doch mal HIER die Frühstückskategorie durch! Da gibt´s unter anderem folgendes:

Blueberry Buttermilk Waffles und ein heißes Eisen!

Blueberry Buttermilk Waffles und ein heißes Eisen

Apfelschmarrn mit Chai-Karamell…

Apfelschmarrn mit Chaikaramell...

Pariser Baguette

Pariser Baguette

Pariser Baguette

Pariser BaguetteIch war vor kurzem ja mal wieder in Frankreich und habe in Paris ein Mädels-Wochenende verbracht (ich hatte HIER davon berichtet). Es gab dort von allem ein bisschen. Sightseeing, Shopping und natürlich Essen!!! Meine allerliebsten kulinarischen Errungenschaften sind in Paris ja grundsätzlich Macarons. Bei Ladurée. Die MUSS ich einfach kaufen, essen, und als Mitbringsel mit nach Hause nehmen. Während ich früher am liebsten grüne Pistazienmacarons gegessen habe, ist mein Favorit mittlerweile definitiv Schoki. Weil die Schokimacarons immer so schön weich sind und die Füllung dafür etwas fester. Herrlich! Passt auch ganz gut, weil meine bessere Hälfte null Komma null Schokolade will. GRINS***. Bleibt dann von denen also mehr für mich übrig.

Mein zweitliebstes kulinarisches Highlight in Paris sind die Croissants. Ich weiß auch nicht, aber egal wo man diese buttrigen Dinger dort kauft, sie schmecken überall PERFEKT! Man kann in noch so einer abgelegenen kleinen Hinterhofbäckerei landen, die Teile sind schlichtweg hervorragend. Während bei uns gerne mal staubtrockene Croissants über die Ladentheke gehen, die schmecken als hätten sie ihre besten Zeiten schon lange hinter sich gelassen, beißt man in Paris grundsätzlich in buttrige, weiche und oftmals noch warme Croissants hinein. Ein Traum!

Und als drittes kommt nun natürlich: Das Baguette! Französischer geht´s ja fast garnicht! Bei unserem Paris-Trip war ein solches Baguette dieses Mal in der Tat unser absolutes Futter-Highlight. Wir waren abends in einem netten Restaurant essen, das vor allem von den Parisern selbst besucht wurde. Es gab eine Austernbar direkt draußen am Eingang (obwohl es doch relativ frisch draußen war. Aber man konnte sie ja drinnen essen…). Wir bestellten eine Vorspeise und einen Hauptgang und vorneweg gab´s dann Baguette. Aber nicht irgendein Baguette. Sondern DAS Baguette! Köstlich kann ich Euch sagen! KÖSTLICH!!! Frisch, saftig, kein Gebrösel. Dazu gab es eine herrlich gesalzene Butter. Wir konnten nicht widerstehen und bestellten sogar nochmal Nachschlag. Auf den Rest unseres Dinners hätten wir theoretisch danach auch verzichten können. Aber ich sag ja, THEORETISCH.

Zurück daheim gibt´s nun jetzt auch leckeres Baguette von meiner Mom, welches Ihr zum Beispiel auch prima zu den Muscheln servieren könnt, die es diese Tage HIER bei mir gab.

Das Rezept für das Pariser Baguette:

400 g Mehl
1 1/2 Teelöffel Salz
1/4 Teelöffel Trockenhefe
320 ml Wasser

Das Mehl mit dem Salz und der Hefe mischen. Das Wasser dazugeben und gleichmäßig verrühren. Nun den Teig mindestens 12 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.

Sodann müsste sich eine aufgeblähte und äußerst weiche Masse gebildet haben. Diese Teigmasse nun mit einem Teigschaber auf eine gut bemehlte Fläche geben und in 3 gleichgroße Teile schneiden. Die Teigteile zu Baguettes formen, mit Mehl bestäuben und in eine Baguetteform (gibt´s zum Beispiel HIER*) legen. Nun nochmal mindestens eine Stunde gehen lassen. Der Teig sollte soweit aufgegangen sein, dass er die Baguetteform gut ausfüllt.

Den Backofen auf 230 Grad Umluft (250 Grad Ober- / Unterhitze) vorheizen.

Die Baguettes ca. 10 – 15 Minuten backen. Wer eine schöne Kruste möchte, der stellt während dem Backvorgang eine backofenfeste Schüssel mit Wasser in den Backofen mit rein (das klappt übrigens bei so ziemlich jedem Brot).

Bon appétit!

Pariser Baguette

☆ Mara

Life is full of baguette goodies!!!

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Lust auf Brot?! Dann schaut mal hier rein:

Herzhaftes Mischbrot

Herzhaftes Mischbrot

Dad´s Bauernbrot

Dad´s Bauernbrot

Schnelles Roggenbrot

Schnelles Roggenbrot

Birnen Tarte Tatin mit Ahornsirup von Mom

Birnen Tarte Tatin von MomOb Ihr´s glaubt oder nicht, ich habe vor einigen Tagen meine allererste Tarte Tatin gegessen! Kein Quatsch! Traurige Wahrheit!

Ich habe in meinem Leben ja eigentlich schon so ziemlich alles probiert, was mir essbares in die Hände fiel, aber komischerweise habe ich noch nie eine Tarte Tatin oder einen Upside Down Cake, wie man die kopfüber gebackenen Dessertküchlein ebenso nennt, gegessen.

Bis jetzt. Meine Mom hat diese köstliche Tarte nämlich vor einigen Tagen gebacken und ich muss sagen, ich habe in der Tat was versäumt die letzten Jahre! Diese buttrige, karamellige und zarte Tarte war einfach göttlich!

Die Birnen zergingen auf der Zunge und waren mit einer karamellartigen Butterschicht überzogen. Es schmeckte himmlisch!

Eine Tarte Tatin wird klassischerweise mit Äpfeln gemacht, gerne aber auch mit Birnen oder Aprikosen. Die Tarte wird häufig als Dessert gereicht. Man kann sie warm essen und eine Kugel Vanilleeis dazu servieren. Aber auch kalt zu einer Tasse Kaffee ist sie ein Gaumenschmaus!

Typisch für die Tarte Tatin ist eine Karamellschicht, die durch das Kopfüberbacken auf den Früchten entsteht und diese überzieht. Nach dem Backen wird die Tarte gestürzt serviert.

Das Rezept für Mom´s köstliche Birnen Tarte Tatin (das ich nachträglich nun nochmals korrigieren musste, weil ich zuerst das falsche von Mom´s tausend Rezepten niedergeschrieben hatte 🙂 und dann einen Anpfiff von ihr bekam 🙂 Tja, auch mir passieren Fehler…):

Der Mürbeteig:

250 g Mehl
125 g Butter
1 Esslöffel eiskaltes Wasser
1/2 Teelöffel Salz
25 g Zucker

Der Belag:

4 – 5 Birnen
3 Esslöffel Zitronensaft
70 ml Ahornsirup
25 g Butter

Birnen Tarte Tatin von Mom

Alle Teigzutaten zu einem glatten Teig verkneten und diesen für ca. 1 Stunde kühlstellen.

Die Birnen schälen, bei Bedarf entkernen und in Scheiben schneiden. Den Zitronensaft in einen Topf mit Wasser geben und die Birnenscheiben in das Zitronenwasser legen, damit sie nicht braun werden.

Den Backofen auf 160 °C Umluft (180 °C Ober- / Unterhitze) vorheizen.

Die Butter in eine Tarte Tatin Form oder in eine andere flache ofenfeste Form geben und auf dem Herd schmelzen. Den Ahornsirup dazugeben und die abgetropften Birnenscheiben hineinlegen. Diese nun einige Minuten weich garen lassen.

Den Teig auf einer bemehlten Fläche in Größe der Tarte Tatin Form rund ausrollen und als Deckel auf die Birnen legen. Den Teig, vor allem die Ränder etwas festdrücken.

Nun die Form für ca. 30 – 35 Minuten in den Ofen schieben und backen. Sobald die Tarte aus dem Ofen kommt sollte sie ca. 10 Minuten auskühlen. Anschließend die Tarte-Ränder mit einem Messer vom Blech lösen, eine Tortenplatte verkehrt herum auf die Tarte Tatin legen und diese vorsichtig stürzen.

Die Tarte Tatin mit Puderzucker bestreuen und noch warm servieren. Wer will serviert noch eine Kugel Vanilleeis obendrauf!

Birnen Tarte Tatin von Mom

☆ Mara

Life is full of pear-goodies!!!

Herbstliches zum Backen:

Mein Pumpkin Pull Apart Bread

Mein Pumpkin Pull Apart Bread

Apfelkuchen mit Soja und Vollkorn

Apfelkuchen mit Soja und Vollkorn

Saftiger Kürbiskuchen

Saftiger Kürbiskuchen

Holunder Macarons

Holunder MacaronsVor kurzem blühte der Holunder noch zwartweiß, nun ist er bestückt mit dunkellila-farbenen kleinen Früchten. Den Holunderbeeren. Beides, sowohl Blüten als auch Beeren, kann man wunderbar verarbeiten und Sirup oder Gelee daraus machen.

Das Gelee kann man dann wunderbar auf´s Brötchen schmieren oder zum Backen verwenden (zum Beispiel Holunderbeeren-Linzertorte damit machen!), den Sirup kann man sich locker flockig in den Prosecco oder in die Limo kippen. Lecker!

Und: Man kann Holunder Macarons herstellen!!! Ich habe hier Holunder Macarons mit einer Ganache aus weißer Schokolade und Holunderblütensirup gemacht. Alternativ kann man auch Holunderbeerensirup nehmen oder die Macaronschalen mit Holunderbeerengelee befüllen.

Holunderblüten gibt es um diese Jahreszeit zwar keine mehr, wer sich beeilt, der kann aber noch einige der Beeren ergattern und damit Holunderbeerengelee machen. Ein Rezept habe ich HIER für Euch. Mit gekauftem Sirup oder Gelee kann man die Macarons aber natürlich ebenfalls herstellen. Ein Rezept für selbst gemachten Holunderblütensirup findest Du ebenfalls bei mir und zwar HIER. Auch wenn die Blütezeit dieses Jahr rum ist, nächstes Jahr solltet Ihr unbedingt welchen ansetzen!! Es ist schnell gemacht, lange haltbar und vielseitig einsetzbar!

Wer sich an Macarons probieren will, der muss zunächst ein wenig Geduld mitbringen und darf nicht verzweifeln, wenn die Teilchen nicht gleich so wollen wie man selbst. Das Macaronmachen erfordert etwas Übung und einige Tricks. Ihr könnt mal bei meinen anderen Macaron-Rezepten reinschauen, da gibt es den ein oder anderen Hinweis auf was man achten sollte: Himbeermacarons, Pfirsichmacarons, Macarons mit weißer Pistazienganache, Schokoladenmacarons, Yogurette Macarons.

Hier mein Rezept für die Holunder Macarons:

Für die Macaronschalen:
90 g fein gemahlene Mandeln
150 g Puderzucker
2 Eiweiß (72 g)
20 g Zucker
lila Lebensmittelfarbe in Pulverform (ich benutze diese HIER*)

Für die Füllung:
100 g weiße Schokolade
25 g Sahne
1/2 Teelöffel Holunderblüten- oder Holunderbeerensirup (wenn möglich recht dickflüssig)

Alternative Füllung: etwas Holunderblütengelee (ein Rezept dazu gibt es zum Beispiel HIER bei mir)

Die Mandeln mit dem Puderzucker mischen und durchsieben, damit man eine feine Mischung hat und die Macaronoberfläche nachher schön glatt wird. Diesen Schritt gerne wiederholen, je feiner die Mandelmischung desto besser das Ergebnis später…

Das Eiweiß steif schlagen. Sobald es anfängt, fest zu werden, langsam den Zucker einrieseln lassen und eine Weile weiterschlagen. Dann noch die gewünschte Menge der Lebensmittelfarbe dazurühren. Aber vorsichtig sein, die Farbe ist sehr intensiv, deshalb zunächst erstmal wenig davon dazugeben.

Sodann 1/3 des Mandel-Puderzucker-Gemischs zum Eiweiß geben und unterheben. Es soll eine glatte und gleichmäßige Masse entstehen. Dann das 2. Drittel zum Eiweiß dazugeben und ebenfalls unterheben. Mit dem Rest ebenso verfahren und alles sehr sanft vermischen. Die Masse muss wie eine dicke Paste aussehen und es sollte sich keine Luft mehr darin befinden, da die Macarons sonst später Bläschen bekommen.

Die Paste in einen Spritzbeutel füllen und kleine Tupfen ( ca. 3 cm Durchmesser) auf ein Blech (oder zwei Bleche) mit Backpapier oder auf eine Macaronmatte aufspritzen. Die Macarons nun ca. 30 Minuten stehen und antrocknen lassen. Dieser Schritt ist wichtig, damit die Macaronoberfläche trocknet und die Schalen beim Backen nachher nicht reißen, sondern glatt bleiben.

Den Backofen vorheizen auf 140 Grad Umluft. Die Macarons ca. 12 – 14 Minuten backen. Ich lasse sie eigentlich immer 14 Minuten drin, da ich ansonsten schon des Öfteren Probleme beim Ablösen vom Backpapier oder der Matte hatte. Kommt aber auch etwas auf die Größe der Macarons an. Auskühlen lassen und vorsichtig vom Untergrund lösen.

Für die Ganache die Schokolade ganz klein hacken. Die Sahne aufkochen und über die Schokolade geben. Einige Sekunden stehen lassen und dann so lange verrühren bis die Schokolade komplett geschmolzen ist. Den Sirup unterrühren. Die Ganache in einen Spritzbeutel füllen und die Hälfte der Macaronschalen damit befüllen. Die andere Hälfte auf die befüllten Schalen setzen und auskühlen lassen.

Wer die Macarons mit Holunderbeerengelee befüllen will, der sollte das Gelee zuvor ein ganz klein wenig erwärmen, damit es sich gleichmäßiger und schöner auf die Schalen aufbringen lässt. Aber nicht zu sehr warm machen, sonst wird es zu flüssig! Zum Füllen am besten ebenfalls einen Spritzbeutel verwenden. Zusammensetzen und gut auskühlen lassen. Am besten im Kühlschrank aufbewahren.

Bon appétit!

Holunder Macarons

Life is full of macaron-goodies!!!

☆ Mara

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Weitere Macaron-Varianten gibt es hier:

Macarons mit weißer Pistazienganache

Pistazienmacarons

Himbeermacarons

Himbeermacarons

Pfirsichmacarons

Pfirsichmacarons