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In der Türkei einfach mal NICHTSTUN…

In der Türkei einfach mal NICHTSTUN...Es ist Sommer. Es ist heiß. Es ist Zeit für Urlaub. Deshalb entführe ich Euch heute auf einen Kurztrip in die Türkei. Dort verbrachten wir vor kurzem nämlich eine Woche lang einfach mal mit reinstem Nichtstun.

Während ich früher nie, nie, NIE (!) eine ganze Woche am Stück irgendwo hätte rumliegen können, muss ich zugeben, dass mir das heutzutage immer leichter fällt. Die sieben Tage gingen rum wie im Flug und ich habe in dieser Zeit wahrlich nichts gemacht außer am Pool zu liegen und im 2-Stunden-Takt das All Inclusive Angebot des Hotels auszukosten. Essen ist aber auch was schönes…

Na gut, na gut. Ich schwindle. Ein bisschen mehr hab ich doch gemacht. Ich hatte meinen Laptop dabei, habe fleißig an meinem Blog gearbeitet und all die neuen Rezepte eingetippt, die ich für Euch in letzter Zeit gebacken und gekocht habe. Zudem habe ich ein wenig Bildbearbeitung betrieben und neue Ideen dokumentiert.

Ok, das war noch nicht alles. Ich war zudem täglich im Fitnessstudio und hab mich erst auf dem Laufband und anschließend an den Geräten und auf der Matte ausgepowert. Jaaa, so ist es. Irgendwo muss die überschüssige Energie ja hin, wenn man Urlaub hat und plötzlich relaxen soll. Vor allem aber musste ich die zusätzlichen 2000 Kalorien wieder abtrainieren, die ich in Form von Desserts allabendlich zu mir nahm.

Wo genau in der Türkei waren wir eigentlich?! Wir waren in Lara, das liegt in der Nähe von Antalya. Das Hotel heißt Baia Lara und ist glücklicherweise nicht gaaanz so riesig wie die Hotels außenrum. Für einen Kurzurlaub, wenn man mal wirklich NICHTS machen möchte, nicht die allergrößte Ruhe sucht (durch diverse Programme und Aktivitäten ist hin und wieder gerne mal Action mit lauterer Musik angesagt) und auch nicht ganz so weit wegfliegen möchte, ist das durchaus geeignet.

In der Türkei einfach mal NICHTSTUN...

Wie Ihr seht, ist die Poollandschaft gerade soooo ausreichend 😉 . Nein, im Ernst, der Hauptpool ist riesig und auch der zweite Pool, den Ihr hier oben dran seht, ist nicht gerade klein. An diesem hier lag ich jeden Tag, weil es dort nicht ganz so viel Trubel, sondern ein wenig mehr Ruhe als am Hauptpool gab. Ach ja, und dann gab es noch einen dritten Pool, nur für Erwachsene. Auch schön.

Am Strand gab´s natürlich ebenfalls mehr als ausreichend Liegemöglichkeiten, aber auch diverse Sportangebote. Und ´ne Bar 😀 Langweilig wurde es einem also eher nicht.

Viel mehr gibt´s gar nicht zu erzählen, ich lasse einfach meine Fotos sprechen. Klickt Euch durch die Galerie:

Erholsam war´s. Bis zur nächsten Reise…

In der Türkei einfach mal NICHTSTUN...

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☆ Mara

Life is full of travel goodies!!!

Fernweh?! Dann schaut doch mal hier vorbei:

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Reif für die Insel Silhouette

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Paris, mon amour…

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Mit der Prep&Cook von Krups in München…

… und eine Probiertour über den Viktualienmarkt

Mit der Prep&Cook von Krups in München...München. Ich liebe diese Stadt. Jedes Mal wenn ich dort bin, und das passiert ziemlich häufig, ist das wie ein kleiner Kurzurlaub. Mal abgesehen vom typisch bayrischen Essen, das mich verfressenes Ding ja ohnehin immer anlockt, gefällt mir auch so ziemlich alles andere an der bayrischen Hauptstadt echt gut. Die Innenstadt, der Viktualienmarkt, der Englische Garten. Sobald das Wetter mitspielt, der Himmel blau ist und die Sonne strahlt, hat das alles sogar ein wenig südländisches Flair. Gemütlich in einem der unzähligen Biergärten sitzen, ein Weißbier trinken und ´ne Breze dazu essen. Ein Traum. Da schmeckt sogar mir als bekennender Nicht-Biertrinker ausnahmsweise mal eine Maß (auch wenn ich die in der Regel nicht mal annähernd schaffe zu trinken…). Wobei ich nach wie vor am liebsten ´nen Russ´n bestelle (Weißbier mit Limo. Also Radler aus Weißbier sozusagen). Eine Portion Weißwürschtl dazu und schon schaut´s die Mara zufriedn drein.

Schon früher war ich häufig mit meinen Eltern in München. Wir alle sind begeistert vom Flair dieser Stadt (und vor allem vom Essen 😀 ) , wenn bei schönem Wetter die Menschen dort morgens um zehn schon auf dem Markt oder im Biergarten zusammensitzen, was trinken und plaudern. Anders als bei uns. Und jetzt kommt mir bitte nicht mit „Normale Menschen arbeiten um diese Uhrzeit…“. Ich tue das auch, ist schon klar, aber man macht ja auch mal Pause oder hat Feierabend und manche arbeiten eben erst ab mittags oder gar abends. Oder auch gar nicht (mehr). Für mich persönlich ist München einfach entspannend. Ich verbinde diese Stadt mit vielen guten Erinnerungen, Erlebnissen und Eigenschaften.

München

Insofern habe ich mich sehr gefreut, als mich Krups zum Kochcamp 2015 Ende Mai dorthin eingeladen hat. Anlass für diesen genussreichen Tag war die Erscheinung des neuen Geräts namens Prep&Cook, eine Küchenmaschine, die einem den alltäglichen Kochwahnsinn zuhause mehr als nur erleichtern soll. Ein regelrechter Alleskönner, der nicht nur lästige Schnippelarbeiten übernehmen kann, sondern auch Teig schlägt, Risotto kocht oder den Fisch dämpft. Preparieren und Kochen also (wer hätt´s anhand des Namens gedacht… 😉 ) Fast von ganz alleine sozusagen. Dazu später aber mehr.

Bevor ich dem Event zugesagt habe, hatte ich mich gut über die neuartige Maschine informiert, die angeblich einfach alles können soll und eine gewisse Skepsis da anfänglich sicher normal ist. Nachdem ich viele Test- und Erfahrungsberichte gelesen hatte, die allesamt im Großen und Ganzen sehr positiv und erfreulich waren, war ich tatsächlich richtig neugierig geworden und sagte für diesen Tag zu.

Mit der Prep&Cook von Krups in München...

Die Anreise nach München erfolgte an einem Mittwochabend. Dank unzähliger Baustellen, die einen gefühlt die ganze Strecke von Karlsruhe nach München über begleiteten, kamen wir nach einer halben Ewigkeit endlich an. Es war spät geworden, weshalb es für uns (Timm und mich) hieß, kurz noch was zu essen fassen und dann ab in die Koje. Ich wollte ja schließlich fit sein für den nächsten Tag, denn das Event startete um 10:30 Uhr.

Mit der Prep&Cook von Krups in München...

Am kommenden Morgen wurde erstmal gefrühstückt. Ich traf meine liebe Tina von Tina´s Tausendschön, die ebenfalls für das Event angereist war und lernte Bonny von Bonny und Kleid kennen. Zusammen mit der zuständigen PR-Agentur Becker Döring Communication, die dieses Event wirklich ganz wunderbar organisiert hatte (das muss ja auch mal erwähnt werden!), ging es dann in die Showküche zu Kustermann – ein Laden, durch welchen man am besten mit Tunnelblick läuft, da an jeder Ecke Geschirr, Küchen- und Kochutensilien zum käuflichen Erwerb auf einen lauern.

Mit der Prep&Cook von Krups in München...

In der Showküche traf ich sodann auf Zorra von 1 Mal umrühren bitte aka Kochtopf, die ich nun endlich mal kennenlernen durfte, auf meine liebe Juliane von Schöner Tag noch! und auf Janina von Oh wunderbar. Wir wurden sehr lieb vom Team begrüßt bevor Corado uns die Prep&Cook sodann näher brachte. Corado, der adrette Sizilianer, ist übrigens das Gesicht von Krups auf HSE24 (wo er die Prep&Cook regelmäßig vorstellt) und könnte wohl auch Mäuse in einer Käsefabrik an den Mann bzw. vor allem an die Frau bringen.

Aber Spaß beiseite, Corado hat mit seiner Vorstellung von der Prep&Cook wirklich überzeugt und seinen Job damit echt gut gemacht! Er erklärte was die Maschine so alles kann und demonstrierte uns die vielen verschiedenen Funktionen anhand diverser Rezepte. So wurde unter anderem schon morgens erfolgreich leckerer Schoko-Mandelkuchen gebacken, einwandfreies und tatsächlich noch bissfestes Risotto hergestellt und Fleisch mit erstaunlich gutem Ergebnis zu Hackfleisch verarbeitet. Die ersten Eindrücke der Prep&Cook waren trotz aller anfänglichen Skepsis, die man als Foodblogger bei solch einem vermeintlichen „Alleskönner“ an den Tag legt, durchweg positiv. Selbstverständlich wurden die hergestellten Gerichte von uns sechs Foodbloggern auch kritisch beäugt und geschmacklich auf Herz und Nieren geprüft. Und ich muss sagen, es war wirklich alles sehr lecker.

Nach diesem „anstrengenden“ ***RÄUSPER*** Morgen und all der Völlerei ging es mittags erstmal auf den Viktualienmarkt, der direkt vor der Tür auf uns wartete. Selbstverstänlich zur Verköstigungstour. Wir waren ja fast schon ausgehungert… Die Tour, die vom Weißen Stadtvogel München durchgeführt wurde, war wirklich sehr schön. Wir erfuhren so einiges über die Historie des Viktualienmarkts, über die Bierkultur und die Marktstände und futterten uns natürlich durch diverse Stände, bei denen wir bereits angekündigt waren und die extra für uns ihre Leckereien hergerichtet hatten.

* Ich habe euch übrigens fast alle Fotos hier in Galerien angeordnet, so könnt ihr sie einfach anklicken und dadurch in groß anschauen. *

Wir steuerten zuerst den bekannten Fisch-Witte an, der uns mit leckeren Lachs-, Matjes- und Garnelenbrötchen mit Avocado versorgte, Herr Witte persönlich brachte sie auf hübschen Serviertellern zu uns vor die Hütte und erzählte noch einiges über die Geschichte seines Geschäfts. Kurz danach kam sogar noch Frau Witte heraus und begrüßte uns persönlich. Eine sehr schöne Geste.

Mit der Prep&Cook von Krups in München...

Anschließend ging es zum Falafelladen und zum Käsestand. Beide hatten einiges für uns vorbereitet (um ehrlich zu sein war es so viel, dass wir gar nicht wussten, wer das alles verputzen soll…). Alles war wirklich köstlich! In den Obazda – oder auch Obatzter oder Obatzda – (den typisch bayrischen Käse aus Camembert und anderen Weichkäsen) hätte ich mich wirklich reinlegen können!

Anschließend ging es ins Sama Sama, ein ausgefallenes Pralinenlädchen. Nachtisch geht bekanntlich ja immer 😉 Und zum krönenden Abschluss gab´s noch einen frisch gepressten Früchtesaft. Heiliger Bimbam, voll gefuttert war ich. Und zwar sowas von!

Es war eine traumhafte Tour. Der Himmel war blau, die Sonne schien, überall saßen Menschen, genossen ihr Trinken und Essen und den gesamten Tag. Um Euch einen kleinen Einblick in den Viktualienmarkt zu geben, kommt hier jetzt einfach meine Bildergalerie, durch die ihr Euch klicken könnt:

Wieder in der Showküche angekommen ging es dann endlich ran an den Speck. Wir durften selbst anfangen, mit der Prep&Cook zu werkeln. Wir teilten uns in 2-er Teams auf und kochten jeweils 3 oder sogar 4 Gänge. Tina und ich hatten uns für die Zubereitung von einem Bärlauch-Quark entschieden sowie zum Backen eines Zwiebelkuchens und zur Zubereitung von Fisch mit Asiagemüse. Gesagt getan. Und was soll ich sagen, die Kocherei in dieser Küchenmaschine funktionierte wirklich prima. Gut, der Reis ist uns leider verkocht, weil wir eine falsche Reissorte benutzt haben, aber der Fisch war saftig, das Gemüse blieb zum Erstaunen aller richtig knackig und auch der Zwiebelkuchen schmeckte köstlich. Ach ja, und der Bärlauch-Quark erst…ich behaupte aber der war deshalb so verdammt gut, weil wir anstatt 1 Knoblauchzehe einfach mal die 4-fache Menge verwendet haben… Knoblauch-Lover ahoi! Wir mussten an diesem Tag ja nicht mehr knutschen oder so. Insofern konnten wir auch nach Knobi muffeln – oder „duften“ wie es Corado nennt 😉

Das Fazit für die Prep&Cook ist bei mir tatsächlich sehr positiv. Man muss sich zunächst zwar mit all den Funktionen und der Handhabung vertraut machen, das geht aber recht einfach, wenn man sich an die Rezepte in den mitgelieferten Kochbüchern hält, da hierin genaue Angaben gemacht werden was wie lange eingestellt werden muss und welchen Rühr- oder Schneidaufsatz man verwenden muss. Nach und nach bekommt man ein Gefühl für die Prep&Cook, so dass einem das Kochen sicherlich völlig leicht von der Hand gehen wird.

Mit der Prep&Cook von Krups in München...

Ich selbst werde sie wahrscheinlich weniger zum Kochen selbst benutzen, dafür aber viel mehr zum Präparieren und anderweitig werkeln. Sprich, als fleißiges Helferlein, das mir viele unangenehme Arbeiten in der Küche abnehmen kann. Zum Gemüse schnippeln, Kräuter und Fleisch zerkleinern, Früchte-Smoothies machen, Suppen herstellen, Teig verrühren oder Kneten, Marmelade kochen und und und. Da der Behälter sehr groß ist und 2,5 Liter Menge darin verarbeitet werden können, eignet es sich für letzteres nämlich ebenfalls ganz hervorragend! Und sogar den Hefeteig kann man darin zuerst kneten und dann in dem Behältnis auch noch perfekt gehen lassen. Wie wir wissen, will es der Hefeteig etwas wärmer haben, damit er aufgeht und sich verdoppelt. Deshalb besitzt die Prep&Cook sogar eine Funktion, die den Behälter leicht erwärmt, damit der gemütlich aufgehen kann. Übrigens eins meiner persönlichen Highlights, so als bekennender Hefeteig-Lover…

Mit der Prep&Cook von Krups in München...

Aber nicht nur die Maschine hat überzeugt, sondern auch die Menschen, die diesen Tag und Abend einfach zauberhaft machten! Danke an Krups, an Becker Döring Communication und an Corado für ein gelungenes Event, und danke an meine wundervollen Bloggerkollegen Juliane, Tina, Zorra, Bonny und Janina. Es war toll, Euch kennenzulernen bzw. wiederzusehen!

Bis zum nächsten Event…

☆ Mara

 

 

 

 

Green Walk Leipzig

Green Walk LeipzigIch war in Leipzig. Zum ersten Mal in meinem Leben. Und ich muss sagen, das wurde Zeit! Eine wirklich schnucklige und schöne Stadt erwartete mich. Ich durfte am 14.03.2015 an einem wundervollen Event teilnehmen und zwar dem Green Walk Leipzig. Aufgerufen und organisiert wurde dieser Tag von vier zauberhaften Studentinnen im Rahmen eins Studienprojekts und zwar von Liv (vom Blog Thank you for eating), Agi, Lucy und Dinah (vom Blog Sport and Kitchen Stories). Was erwartete uns? Wir durften uns auf eine kulinarische Reise durch die grüne Esskultur in Leipzigs Straßen aufmachen. Sprich, wir futterten uns einen ganzen lieben langen Tag durch diverse Streetfoodläden, die mitunter vegetarische, vegane und regionale Gerichte anbieten, und konnten uns überzeugen, wie lecker das Angebot in dieser Stadt ist! Unsere Runde war sehr gemischt, es gab sowohl Veganer als auch Nicht-Veganer wie mich, die sich womöglich etwas skeptischer an das ein oder andere Gericht ran wagten. Zumindest mir selbst ging das so. Und im ein oder anderen Laden wurde ich tatsächlich überzeugt, wie lecker auch vegan zubereitete Speisen sein können!

Green Walk Leipzig

Der Tag in Leipzig startete bereits morgens im Café Goodies, einem veganen kleinen Café, das an einen veganen Supermarkt, dem Veganz, angeschlossen ist. Es gab erstmal eine kleine Frühstücksauswahl für alle zum Testen und ´nen Milchkaffee, aber natürlich nicht mit Kuhmilch, sondern in diesem Fall für mich mit Sojamilch. Und das war schonmal richtig lecker und cremig! Vom Schoko Kokos Pudding bis hin zu einem crunchigen veganen Granola, beim Essen war für viele Geschmäcker was dabei gewesen.

Green Walk Leipzig

Anschließend ging es ins Marshalls Mum, eine süße kleine Cupcake Bakery im gemütlichen Wohnzimmerstil. Man kam rein und fühlte sich heimelig wohl. Noch viel besser wurde es dann natürlich als man all die kleinen Minicupcakes testen durfte, die dort auf uns warteten. Hierzu muss ich glaub ich nicht viel sagen, ein Blick auf meine Fotos genügt um zu verstehen, dass DIE echt LECKER waren!

Green Walk Leipzig

Gegen Mittag ging´s auf ins Curry Süd. Mein persönliches Highlight, um ehrlich zu sein. Eine „Currywurst-Bude“ wie man sie vielleicht auch in Berlin erwarten würde. Mit dem kleinen aber feinen Unterschied, dass es eben auch vegane Kost gibt. Die Optik des Ladens gepaart mit den coolen Besitzern geben dem Curry Süd seinen speziellen Charme. Neben einer richtig guten und in diesem Fall veganen Currywurst (ohne Witz, die fand ich verdammt lecker!) gibt es dort auch vegane Burger und Döner. Ja, richtig, auch diese beiden Gerichte gibt es als vegane Variante. Und würde man das nicht wissen, würde man das auch nicht immer zwingend herausschmecken…

Green Walk Leipzig

Im Anschluss daran ging es zurück in die Fußgängerzone ins Handbrotzeit. Ein kulinarischer Hochgenuss! Ehrlich! Ein traditionell sächsisches Handbrot hatte ich vorher noch nie gegessen und ich war mit meiner Wahl, einem Käse Champignon Handbrot äußerst zufrieden. Frisch, noch leicht warm und mit geschmolzenem Käse… Mit Käse kann man mich ja eh immer rumkriegen…

Green Walk Leipzig

Durchgefuttert haben wir uns an diesem Tag zudem noch im Bavarian Dürüm sowie im Vvasabi. Im einen Laden gab es vegane bayerische Kost im türkischen Stil, im anderen gab es veganes Sushi. Außergewöhnlich, aber auch hier kann ich sagen, überraschend gut… Im Veganz gab es zum Schluss noch eine kleine Kostprobe verschiedener veganer Produkte. Und damit das ganze Essen auch vernünftig rutscht, gab´s zwischendurch sogar noch eine Bierprobe im KCP Kildare City Pup mit Guinness, Kilkenny und Co. Besser geht´s doch gar nicht, oder?!

Damit wir uns alle jaaa nicht verlieren, gab es für jeden einen grünen Luftballon. Ich fand´s toll, ich mag sowas ja. Man konnte uns tatsächlich nicht übersehen!

Mit dabei waren an diesem tollen Tag übrigens ganz viele liebe Bloggerkollegen. Seht selbst:

the whitest cake alive – Miss Blueberrymuffin – Kalinka’s Kitchen – Schön & Fein – Rehlein backt – Gastro LE – Kochyoga – Minzgrün – Leipzig l(i)eben  – Annabelle sagt – Marsmädchen – The Culinary Trial – The Krauts – Dunkel Dreckig Reudnitz

Es war ein rundum gelungener Tag, an dem wir an einem Stück gefuttert und gequatscht haben. Danke dafür an die Organisatorinnen  Liv, Agi, Lucy und Dinah (die das wirklich ganz wunderbar gemacht haben!) und an die lieben Menschen, die ich kennenlernen durfte!

Green Walk Leipzig

☆ Mara

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Mara on tour:

Stopover in Dubai mit einem Freund als Pilot

Stopover in Dubai mit einem Freund als Pilot

Reif für die Insel Silhouette

Reif für die Insel Silhouette

Paris, mon amour…

Paris, mon amour...

Stopover in Dubai mit einem Freund als Pilot

Stopover in Dubai mit einem Freund als PilotDubai. Die Welt von 1000 und 1 Nacht. Theoretisch. Heutzutage vielmehr eine Welt der Superlative, der riesigen Wolkenkratzer, der irren Ski- oder Badeanlagen, der größten Shoppingmalls, …eine Welt, in der man aus dem Staunen erstmal nicht mehr rauskommt. Ein Ort, an dem ein Rekord den nächsten jagt.

Auf unserem Rückflug von den Seychellen nach Hause hatten wir einen Stopover in Dubai. Nur eine Nacht, aber genug Zeit, um einen kurzen Eindruck dieser Welt zu ergattern. Von unserem Trip nach Silhouette, einer der Seychellen Inseln hatte ich Euch HIER und HIER bereits berichtet. Auf dem Heimweg gab es dann diesen kurzen Halt.

Von den Seychellen aus flogen wir ziemlich früh morgens in Richtung Dubai ab, damit wir auch noch was vom Tag hatten. Der Flug von Mahé, der Hauptinsel der Seychellen, nach Dubai sollte 4 Stunden betragen. Deshalb machte ich es mir im Flieger ein klein wenig gemütlich und guckte aus dem Fenster. Und eine gute halbe Stunde vor der Landung passierte plötzlich DAS:

Es erklang eine sehr sympathische Stimme aus den Lautsprechern, der Pilot selbst meldete sich mit einer Durchsage zu Wort. Auf Englisch bedankte er sich, dass wir mit Emirates fliegen und erläuterte uns noch einige Fakten und Daten zum Flug, zur Flugstrecke und zum Wetter in Dubai. Er klang super gut gelaunt und entspannt.

Stopover in Dubai mit einem Freund als Pilot

Auf einmal folgten folgende Worte „Sooo, und weil wir heute so viele Gäste aus Deutschland an Bord haben, können wir das Ganze jetzt mal noch auf Deutsch machen. Mein Name ist Philip T…, …“ Und in diesem Moment stockte mir der Atem! Ich hyperventilierte und sagte zu Timm mit stotternder Stimme, „Den kenn ich! Das ist der Philip!!!“ Der ist mit mir zur Schule gegangen und hat ein paar Jahre in unserem Ort gewohnt bevor er vor zwei oder drei Jahren mit seiner Freundin (und mittlerweile Frau) nach Dubai ist!“ Ich wusste das, weil wir über Facebook natürlich vernetzt sind und weil wir uns kurz davor wegen einer Angelegenheit noch geschrieben hatten! Um ehrlich zu sein, formulierte ich es etwas anders, um nicht zu sagen etwas unverständlicher, ich bekam vor lauter Aufregung nämlich keinen geraden Satz, mehr raus.

Philip und ich

Ich holte schnell eine Stewardess zu mir und versuchte ihr trotz meiner Atemnot umgehend zu verklickern, dass sie dem Piloten jetzt unbedingt SOFORT mitteilen muss, dass eine Freundin von früher hier im Flieger sitzt. Die Stewardess dachte wohl auch ich wäre nicht ganz dicht. Aber gut. Direkt nach der Landung kam Philip raus und war ebenso sichtlich aus dem Häuschen über diesen Zufall. Er meinte er hätte gedacht seine Crew würde sich einen Spaß mit ihm erlauben als er die Nachricht überbracht bekam, dass eine Bekannte von ihm an Bord ist. Ich selbst war einfach nur noch baff. Wir beide waren baff. Vor allem weil er meinte, dass er bei Durchsagen eigentlich nie seinen Namen dazu sagt, er wisse garnicht, warum er das heute gemacht hatte. Na, Gott sei Dank hatte er das gemacht!

Wir verabredeten uns für abends zum Essen, zufälligerweise war auch sein Dad aus Deutschland gerade zu Besuch. Das brachte den straffen und knappen Sightseeing-Plan von Timm und mir zwar ziemlich durcheinander, aber den hatten wir kurzum sehr sehr gerne für ein Abendessen mit Philip und seinem Dad gestrichen.

Stopover in Dubai mit einem Freund als Pilot

Nach dem Flug ging es dann erstmal ins Hotel, Gepäck abstellen und das stille Örtchen einweihen 😉 Und dann ging es noch für einige Stunden auf Erkundungstour.

Wir hatten eine Nacht im Sofitel Downtown gebucht. Ein sehr neues Hotel mit direktem Blick auf den Burj Khalifa, der bekannte Wolkenkratzer, der über 800 m hoch ist. Da wir nur zum Stopover eine Nacht da waren, buchte ich kein Strandhotel, sondern eben eins mittendrin. Auf dem folgenden Foto seht ihr übrigens unser Hotelzimmer. Das will ich Euch nicht vorenthalten, weil es einfach BOMBE war! Ich hatte extra ein Eckzimmer gebucht mit gigantischer Aussicht und völlig freiem Blick auf den Burj Khalifa.

Stopover in Dubai mit einem Freund als Pilot

Was ich mir trotz der knappen verfügbaren Zeit nicht nehmen lies, war kurz mal in den leckeren süßen Läden in der Dubai Mall unten reinzuschauen. Die war nämlich direkt nebenan. So viel köstlicher Kram, das ist ja genau mein Ding!

Stopover in Dubai mit einem Freund als Pilot

Zudem musste ich natürlich in einem kleinen Lädchen der berühmten Hummingbird Bakery vorbeischauen, der sich ebenfalls in der Mall befand, und ´nen Cupcake testen. Die Vorfreude war groß, die kleinen Dinger waren lecker.

Stopover in Dubai mit einem Freund als Pilot

Bis zum Abendessen hatten wir noch gerade genug Zeit, um per Boot den Dubai Creek, einen natürlichen Meeresarm des Persischen Golfes, hochzuschippern und uns den Sonnenuntergang anschauen zu können. Danach ging´s dann auch schon zum Essen in die Dubai Marina (einem Stadteil von Dubai mit einem ca. 4 km langen künstlich angelegten schön geschwungenen Kanal, an dessen Uferpromenaden es unzählige Restaurants, Geschäfte und Bootsanlegestellen gibt) und anschließend in einen angesagten Beachclub mit Live Band. Jaja, Philip wusste früher schon wo man es sich gut gehen lassen kann… 😉

Das Essen war superlecker, die Gesellschaft 1A! Was für ein toller Tag und Abend! Er hätte nicht besser sein können!

Philip und ich beim Abendessen

So, und jetzt warten wir auf Philip und seine Frau (die wir leider nicht kennengelernt hatten), die sind uns nämlich nun einen Besuch schuldig. 😉

Also mein Lieber, schwing den Flieger hier her! 😉

Stopover in Dubai mit einem Freund als Pilot

☆ Mara

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Reif für die Insel Silhouette

Reif für die Insel Silhouette

Paris, mon amour…

Paris, mon amour...

Das letzte Jahr und die Flucht auf die Seychellen

Das letzte Jahr und die Flucht auf die Seychellen

Reif für die Insel Silhouette

Reif für die Insel SilhouetteSo, weil´s draußen derzeit so ungemütlich ist, gibt´s jetzt den zweiten Teil meines Seychellen-Berichts. Damit uns nochmal so richtig das Fernweh einholt… 😉

Silhouette ist der Name der viertgrößten Insel der Seychellen. Die Seychellen sind ein Inselstaat im Indischen Ozean und gehören topografisch zu Afrika. Sie liegen an der ostafrikanischen Küste. Im Süden der Seychellen liegen Madagaskar, Mauritius und die Komoren.

Die Seychellen-Inseln liegen in der Nähe des Äquators, das Klima ist daher sehr tropisch. Es regnet viel, aufgrund dessen ist auch alles saftig grün. Die Regengüsse sind oftmals stark, aber meistens von sehr kurzer Dauer, so dass es sich dabei um eine willkommene Abkühlung von der Hitze handelt.

Die Republik Seychellen besteht insgesamt aus etwa 115 Inseln, 42 Granitinseln und 73 Koralleninseln. Die überall zu findenden Granitfelsen sind typisch für das Bild der Seychellen.

Die Einwohner der Seychellen sind die Seychellois, die Amtssprachen sind Seychellenkreol, Englisch und Französisch.

Das Klima ist das ganze Jahr über warm, die Sonne scheint aufgrund der Äquatornähe jeden Tag 12 Stunden von 6 Uhr bis 18 Uhr und die Temperaturen schwanken zwischen 24 °C und 30 °C im Jahresverlauf, die Meerwassertemperatur liegt ganzjährig bei 26 °C. Die Seychellen sind also so ziemlich zu jeder Jahreszeit eine Reise wert!

Reif für die Insel Silhouette

Silhouette besteht aus dem Vulkangestein Syenit und wird auch Schildkröteninsel genannt. Diese wundervollen Tiere sind nämlich nach wie vor dort anzutreffen. Auf den Seychellen gibt es alle drei Arten von Riesenschildkröten. Vor allem auf dem Aldabra-Atoll findet man die weltgrößte Kolonie von Riesenlandschildkröten, mit 150.000 Stück.

Reif für die Insel Silhouette

So, das war der allgemeine Teil mit einigen Fakten über die Seychellen und die Insel Silhouette, damit Ihr auch wisst, wohin ich Euch jetzt entführe! Warum wir auf die Seychellen geflüchtet sind hatte ich Euch ja HIER schon etwas erläutert. Ich war einfach reif für die Insel. Reif für die Insel Silhouette. Wie es im Urlaub dann so war, das erfahrt Ihr jetzt.

Reif für die Insel Silhouette

Unser Flug startete am Nachmittag des 30.10.2014 von Frankfurt aus. Aufgrund dieser wunderbaren Uhrzeit hatten wir morgens überhaupt keinen Stress, konnten uns gemütlich fertig machen und nach Frankfurt tuckern. Schon gänzlich vom Reisefieber gepackt, kamen wir vor Ort am Flughafen auf die Schnapsidee, wir könnten uns doch in die Business Class der Emirates Maschine, dem Airbus A380, umbuchen lassen. Damit´s so richtig gemütlich wird… Kostete natürlich eine Stange Geld, weshalb wir dann auch nochmal zögerten. Da wir aber schon lange nicht mehr im Urlaub waren, packte es uns. Wir flogen also Business Class.

Reif für die Insel Silhouette

Und obwohl ich hin und wieder sparsam bin und mir so ein kostenintensiver Schnellschuss gerne im Nachhinein mal leid tut, diesen Flug habe ich keine Minute bereut. Das war nämlich wirklich ein Erlebnis!!!

Reif für die Insel Silhouette

Soooo viel Platz, ein Sitz, den man als Bett umfunktionieren konnte, fantastisches Essen, eine Cocktailbar (mit All-You-Can-Drink! 😉 ), gefühlten 1000 Kinofilmen im eigenen Entertainment Center…. Hach, ich war total geflasht!! Ich hätte glatt noch ein paar Stunden weiterfliegen können. Ehrlich! Insofern, es war ein Fest. Absolut.

Reif für die Insel Silhouette

Wir flogen über Dubai, hatten dort einen kurzen Zwischenstopp, aßen am Flughafen was und flogen weiter nach Mahé, der Hauptinsel der Seychellen. Von dort aus ging es nochmal ca. 45 Minuten weiter mit dem Boot nach Silhouette. Übrigens, es regnete. Aber nicht nur 10 Minuten, sondern ausnahmsweise den ganzen Tag. Ich bin ja eigentlich ein „Sonnenkind“ und werde mürrisch, wenn ich im Urlaub schlechtes Wetter habe, komischerweise war mir das hier aber völlig egal. Ab der ersten Minute auf den Seychellen war ich sowas von relaxt, das war einfach unbeschreiblich. Ich verliebte mich sofort in diesen Inselstaat und vor allem in die üppige Vegetation, die ja schließlich dem Regen zu verdanken war.

Reif für die Insel Silhouette

Wir hatten uns im Hilton Labriz eingebucht, dem einzigen Hotel auf der Insel Silhouette, auf der im Übrigen auch nur ganz wenige Menschen leben. Ruhe pur also. Im Resort bekamen wir unsere Villa zugewiesen, die direkt am Strand lag und mit ca. 100 echt groß war. Ein King Size Bett, das seinem Namen endlich mal alle Ehre machte, ein riesiges Bad mit zusätzlicher Außendusche, ein Wohnzimmer und eine große Terrasse mit direktem Meerblick sollten nun für 9 Tage zu unserer Unterkunft gehören.

Reif für die Insel Silhouette

Ab dem zweiten Tag hatten wir dann übrigens auch schönes Wetter. Das Meer strahlte türkis, der Himmel war strahlend blau. Genau SO stellt man sich die Seychellen vor. Mit ihren großen Granitfelsen, die die Strände der Insel zieren, den Palmen, die im Wind wehen und den weißen Sandstränden, die von den Wellen heimgesucht werden. Die Nebelberge, die mit sattgrüner Vegetation ausgestattet sind und – wie der Name schon sagt – je nach Wetterlage gerne mal im Nebel liegen. Traumhaft!

Reif für die Insel Silhouette

Das Essen im Resort war prima. Klar, ich bin ehrlich. Wenn zwei leidenschaftliche Hobbyköche unterwegs sind, die ohnehin gerne mal rumnörgeln (sei es am anderen oder eben am Essen), dann finden die fast immer was zum Aussetzen. Oder sagen wir so: Zum Optimieren! LACH*** Aber das war in der Tat Jammern auf hohem Niveau, alles in allem war die kulinarische Versorgung wirklich extrem lecker und sowohl Timm als auch ich waren vom Essen total angetan! So angetan, dass wir tagtäglich einige Stunden damit verbrachten. Wir hatten schließlich Vollpension gebucht, da ist ja dann sowieso den ganzen Tag essen angesagt…

Reif für die Insel Silhouette

Was macht man denn eigentlich 10 Tage auf so einer Insel?! Tja, das habe ich mich zuvor auch gefragt. Gehe ich doch meistens lieber auf Rundreise (bevorzugt in Asien), um Land, Leute und deren Kultur ein wenig kennenzulernen. Da steht meistens ein strafferes Programm dahinter, das zum Rumlungern immer nur wenige Tage bereithält. Aber genau so liebe ich das normalerweise auch. Ich hab ja eh immer Hummeln im Allerwertesten (und der hat Platz für viele davon!!!). Klar, dass ich im Vorhinein von diesem Seychellen-Urlaub also ein wenig Bammel hatte, ob ich 10 Tage mehr oder minder Nichtstun tatsächlich aushalten kann. Tja. Was soll ich sagen, es geht! Bestens sogar! Genau DAS wollte ich dieses Mal ja aber eigentlich auch bezwecken. Eine Zwangspause, damit ich schlichtweg mal NICHTS tue. Um meine Akkus aufzuladen. Und zwar ohne schlechtes Gewissen. Und da man auf so einer Insel in der Tat nicht allzu viel tun kann, hat man dann eben auch kein schlechtes Gewissen, wenn man nur rumhängt.

Reif für die Insel Silhouette

Na gut, ich will ja nicht schwindeln. Ein klein wenig haben wir schon unternommen. Zwischen ausgiebigen Essen und Strandgängen habe ich hin und wieder auch meinen Laptop angeschmissen, am Blog getippt und eMails beantwortet. Zudem waren wir natürlich auch tauchen. Ich selbst habe einen Tauchgang gemacht, Timm sogar 4! Das liegt daran, dass er sich entschieden hatte, den PADI Open Water Diver Schein zu machen. Einen schöneren Ort als hier konnte er dafür wohl kaum finden. Und für diesen Schein musste er 4 Mal unter Wasser. Ich selbst habe diesen Tauchschein schon seit dem Jahr 2000. Damals habe ich ihn zusammen mit meinem Bruder und meinen Eltern gemacht, weil wir im selben Jahr in Australien waren und ich dort unbedingt tauchen wollte und dann natürlich auch war… Insofern verzichtete ich auf drei weitere Tauchgänge hier, die teilweise morgens um 8 Uhr schon starteten, um einfach in Ruhe auszuschlafen und zu relaxen. Auch schön. 🙂

Reif für die Insel Silhouette

So, und weil Bilder mehr als 1000 Worte sagen, habe ich Euch extra eine große Galerie mit ganz vielen Urlaubsfotos zusammengestellt. Klickt Euch durch, unten dran könnt Ihr dann nachlesen was Ihr auf dem jeweiligen Foto so alles seht…

So, jetzt wollt Ihr bestimmt auch wissen, wie das Resort hier so war. Alsooo, wie gesagt, wir waren auf der Insel Sihouette. Auf dieser gibt es – wie bereits erwähnt – nur ein einziges Hotel, das Hilton Resort Labriz. Wir hatten eine Beachfront Villa gebucht, was auch absolut zu empfehlen ist, weil man wirklich vom Bett aus auf´s Meer guckt und eine große Terrasse vorne dran hat. Zum Meer sind es dann nur wenige Schritte. Der Aufpreis von einer Garden Villa zur Beachfront Villa lohnt sich daher wirklich! Die Anlage ist sehr weitläufig, alle Villen verteilen sich im Garten des Resorts oder am Strand.

Reif für die Insel Silhouette

Das Resort bietet insgesamt 6 Restaurants, ein Hauptrestaurant, das jeden Abend ein Buffet mit variierendem Motto bietet, und einige Themenrestaurants. So gibt es das Portobello, ein etwas nobleres italienisch angehauchtes Restaurant, das Sakura, ein asiatisches Restaurant, das Teppanyaki, einem Grill, und natürlich das lo Brizan, in welchem man täglich von 12 Uhr bis 17 Uhr Mittagessen konnte. Gleichzeitig gibt´s noch eine große Bar, die alles bietet was eine Bar eben so haben muss. Und zu guter letzt gab´s das Grann Kaz, unser absoluter Liebling!!! Kreolisches Essen und fantastischer Service! Das Restaurant befand sich außerhalb, man wurde mit einem kleinen Elektro-Cart hingefahren und stand vor einem alten Gebäude im Kolonialstil. Man fühlte sich wie in einer anderen Welt, in der Zeit zurückgereist!! So, und nicht anders habe ich es mir vorgestellt. Das Essen dauerte, aber heee, man hatte ja Zeit! Zudem gab es musikalische Unterhaltung und die Atmosphäre in dieser warmen Sommernacht war einfach traumhaft. Es lag dieser Zauber in der Luft. Als zu späterer Stunde dann noch die Köchin herauskam, eine „Seychellen-Mama“ wie aus dem Buche, und sich rege mit uns unterhielt, war der Abend perfekt.

Reif für die Insel Silhouette

Im Resort gab es zwei Pools, den Hauptpool zwischen den Restaurants und einen kleinen Pool im Spa, welches übrigens wunderschön in die Felsen der Insel hineingebaut wurde. Zudem gab es einen Tennisplatz und ein Fitnesscenter, das allerdings gerade umgebaut wurde (aber wer braucht sowas denn bitteschön auch im Urlaub auf solch einer Trauminsel?!?!!?!!? Ich jedenfalls nicht, insofern war´s mir egal…).

Das Resort war zwischenzeitlich komplett ausgebucht, was einem aufgrund der vielen Lokalitäten aber garnicht aufgefallen ist, weil sich die Menschen allesamt gut und gleichmäßig verteilt haben. Man konnte immer und überall Ruhe finden, wenn man das wollte. Ich selbst bevorzugte die Terrasse unserer kleinen Beachfront Villa, die – wie der Name schon verrät – direkt am weißen Sandstrand lag und einem einen wundervollen Blick auf´s Meer bescherte.

Reif für die Insel Silhouette

Die Seychellen. Ein wahrhaftes Paradies…

Der Urlaub hätte noch tagelang so weitergehen können. Er war letztendlich definitiv zu kurz. Dennoch konnte ich unglaublich viel Kraft und Sonne tanken, wovon ich nach wie vor in höchstem Maße zehren kann. Zudem, verreisen ist toll. Aber noch VIEL toller ist es, wieder nach Hause zu kommen.

Reif für die Insel Silhouette

☆ Mara