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Schoko-Kirsch-Fudge-Kuchen

FIT FOOD

Schoko-Kirsch-Fudge-KuchenKirsche! Schokolade! Fudge! Kuuuuuchen! Und alles „in gesund“! Geht nicht?! Na klaaaar geht das! Dieser Kuchen ist so dermaßen gesund, dass Ihr ihn sogar zum Frühstück essen könnt! Er beinhaltet nämlich super nährstoffreiche Haferflocken und gibt Euch damit die nötige Energie für den Tag.
Haferflocken sind ja eh was feines. Ich erinnere mich an den Tag, an dem ich meinen ersten Haferflockenbrei aß, als wäre es gestern gewesen. Ich war als sehr junges Mädchen damals bei einer Freundin. Ein tolles Haus! Hatte zwar nicht mein Dad geplant (der ist nämlich Architekt), aber es war trotzdem der Knaller 😉 Ich war als Kind sooo begeistert davon. Alles war todschick und modern, das EG war komplett offen, eine Art extrem große und hohe Galerie, in deren Mitte ein großer „Schlauch“ mit der Treppe hochging. Von außen sah man von der einen Seite nur eine runde Wand, in deren Mitte sich die Stufen nach oben befanden. Die Küche war riesig, im ganzen Haus gab es große Fenster auf allen Seiten. Es war einfach abgefahren. Und in diesem Haus kochte meine damalige Freundin uns Porridge. Mit Bananen. Der allererste Haferbrei in meinem Leben (von der Babynahrung, die mir eventuell in jungen Jahren zugeführt wurde mal abgesehen). Meine Güte, war das lecker! Ich stellte fest, dass ich kulinarisch gesehen bis dahin echt was verpasst hatte…

Und weil ich seitdem absoluter Haferflocken-Fan bin und diese feinen Flocken in jeder Variante liebe, gibt es mittlerweile bei uns auch Kuchen mit den Dingern. Heute mal in gesund und mit Kirschen. Der Kuchen ist recht fest und fudgig, Ihr seht das auf dem letzten Foto unter anderem ganz gut. Wie gesagt, eine Energiebombe. Man sollte ihn auf jeden Fall mit dem Topping essen, weil er erst in Kombination mit dem Kirschquark richtig lecker schmeckt.

Schoko-Kirsch-Fudge-Kuchen

 Das Rezept für den Schoko-Kirsch-Fudge-Kuchen:

Für den Kuchen:

100 g Hafermehl (einfach Haferflocken im Blender sehr fein häckseln)
1 Päckchen Backpulver
270 g griechischer Joghurt
1 Ei
1 gute Prise Salz
250 g pürierte Kirschen
30 g Mandelbutter (Mandelmus)
80 g Apfelmus
40 g Kakaopulver
200 g Dinkelmehl (Typ 630)
200 g Erythrit, unter anderem Xucker light genannt (gibt es z. B. HIER*), hat übrigens keine Kalorien!

Alternativ zum Erythrit kann man ein Süßungsmittel nach Wahl benutzen. Sofern man normalen weißen Zucker nimmt, benötigt man nur ca. 150 g. Braunen Zucker, Kokosblütenzucker und Co. ebenso entsprechend der Menge anpassen (Ihr könnt auch einfach abschmecken, ob es süß genug ist).

Für das Topping:

250 g Quark
100 g pürierte Kirschen
2 Esslöffel Erythrit (oder alternativer Zucker oder Süßstoff nach Wahl)

Zudem:

etwas Kakaopulver
frische Kirschen zur Deko

Schoko-Kirsch-Fudge-Kuchen

Den Backofen auf 180 °C Umluft (200 °C Ober- / Unterhitze) vorheizen.

Alle Zutaten für den Kuchen zu einem Rührteig verrühren. Eine Springform (Durchmesser ca. 26 cm) fetten und den Teig einfüllen. Den Kuchen ca. 40 Minuten backen.

Für das Topping alle Zutaten mischen, auf dem ausgekühlten Kuchen verteilen und anschließend mit Kakaopulver bestreuen und mit den frischen Kirschen dekorieren. Das Topping solltet Ihr keinesfalls weglassen, da der Kuchen erst damit richtig gut schmeckt!

Schoko-Kirsch-Fudge-Kuchen

☆ Mara

Life is full of cherry goodies!!!

Noch mehr Kirschen-Rezepte gibt es hier:

Kirschtarte mit weißer Schokolade

Kirschtarte mit weißer Schokolade

Chocolate Cherry Cheesecake für “Herzfutter”

Chocolate Cherry Cheesecake für “Herzfutter”

Kirschmarmelade und Kirsch-Erdbeer-Ananas

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Chocolate Cherry Cheesecake für „Herzfutter“

Chocolate Cherry Cheesecake für "Herzfutter"Was für eine Freude! Ich durfte diese Woche beim lieben Björn von Herzfutter zu Gast sein! Da konnte der Tag ja nur gut werden. Zumindest für mich! Aber ich hoffe, ich kann Euch mit meinem Gastgeschenk, das ich ihm mitgebracht habe, ebenfalls ein klein wenig beglücken…

Ich war vor kurzem ganz aus dem Häuschen als Björn mich fragte, ob ich nicht Lust hätte, mal einen Gastbeitrag für Herzfutter zu schreiben. Hallooooo!??! Logo hatte ich Lust! Björn hatte vor einiger Zeit umgekehrt auch einen Beitrag für mich und meinen Blog geschrieben – er hatte köstliche Snickers Cupcakes kredenzt – da war klar, ich möchte ihm und seinen Lesern natürlich ebenfalls was superleckeres mitbringen!

Kennengelernt habe ich Björn auf einem Bloggerevent in Berlin. Wie das manchmal leider so ist, hatten wir viel zu wenig Zeit, um uns auszutauschen, aber ich hoffe, dass wir das bei einer anderen Gelegenheit irgendwann mal nachholen können.

Wer Herzfutter noch nicht kennt, der sollte schnellstmöglich mal rüberklicken, es erwarten Euch köstliche Kreationen! Wie wäre es zum Beispiel mit einem Apfelkuchen mit Zimtbaiser? Oder einem Rüblikuchen mit Aprikosencreme? Jaja, ich sag ja, rüberklicken lohnt sich…

Chocolate Cherry Cheesecake für "Herzfutter"

So, nun aber zu meinem Gastgeschenk. Ich weiß, es ist fast Sommer. Da wird es gerne heiß. Und da haben sogar die eingefleischten Schokoliebhaber lieber mal was fruchtig frisches zwischen den Kiemen als dunkle Schokolade. Aber hey, für mich geht Schoki IMMER! Auch im Sommer. Nachdem ich vor kurzem ein Eis names Black Cherry gegessen habe, musste ich einen Kuchen kreieren, der ähnlich schmeckt. Und tadaaaaa, da isser. Mit den Kirschen wird mein superschokoladiger und extrem reichhaltiger (Achtung Schokoholic-Gefahr!) Chocolate Cheesecake dann doch noch sommerlich 😉

Chocolate Cherry Cheesecake für "Herzfutter"

Das Rezept für den Chocolate Cherry Cheesecake:

(für eine große Springform, ca. 28 -30 cm, wer nur kleinere Formen hat, der wird von der Käsemasse übrig haben und kann dann noch einen Minikuchen o. ä. daraus machen)

Für den Schokoboden:

200 g Butterkekse
70 g flüssige Butter
1 Esslöffel Kakaopulver
200 g Zartbitter Kuvertüre

Für die Schoko-Käse-Masse:

400 g Sahne
3 Esslöffel Kakaopulver
1 Prise Salz
400 g Zartbitter Kuvertüre
30 ml Amaretto
900 g Frischkäse
4 Eier
200 g Zucker
200 g abgetropfte Kirschen aus dem Glas (Schattenmorellen) oder entsteinte frische Kirschen

Für das Schoko-Mascarpone-Topping:

200 g Sahne
250 g Mascarpone
3 Esslöffel Puderzucker
75 g geschmolzene Schokolade

Zudem:

frische Kirschen zum Dekorieren

Chocolate Cherry Cheesecake für "Herzfutter"

Den Backofen auf 140 °C Umluft (160 °C Ober- / Unterhitze) vorheizen.

Für den Schokoboden die Kekse fein zerbröseln und mit der flüssigen Butter und dem Kakaopulver mischen. Die Zartbitter Kuvertüre fein hacken, schmelzen und dazugeben. Alles vermengen und die Bröselmasse in eine Springform geben. Gleichmäßig verteilen und festdrücken.

Für die Schoko-Käse-Masse die Sahne mit dem Kakaopulver und dem Salz aufkochen. Die Zartbitter Kuvertüre klein hacken und dazugeben. Vom Herd nehmen und die Kuvertüre unter Rühren auflösen. Den Amaretto eingießen und die Masse etwas auskühlen lassen. Sodann den Frischkäse, die Eier und den Zucker dazurühren. Die Masse auf den Schokoboden geben und glattstreichen. Die Kirschen darüber verteilen und den Kuchen nun eine gute Stunde (70 – 80 Minuten) backen. Er darf innendrin nicht mehr flüssig weich sein. Ist er das dennoch, dann bitte nochmal einige Minuten zurück in den Ofen stellen.

Sobald der Kuchen ausgekühlt ist kann das Schoko-Mascarpone-Topping zubereitet werden. Dafür die Sahne steif schlagen und vorsichtig mit dem Mascarpone und dem Puderzucker verrühren. 2/3 von der geschmolzenen Schokolade leicht unter die Masse ziehen, so dass eine Marmorierung entsteht, und auf dem Kuchen verteilen. Das letzte Drittel der flüssigen Schokolade auf dem Topping verteilen.

Zu guter letzt den Cheesecake mit den frischen Kirschen dekorieren und den Kuchen gut gekühlt servieren.

Chocolate Cherry Cheesecake für "Herzfutter"

☆ Mara

Life is full of cherry goodies!!!

Der Sommer kommt, dazu gibt´s natürlich passende Rezepte:

Brombeer-Erdbeer-Popsicles mit Joghurteis

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Lavendelgelee

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Pesto-Schnecken-Zopf

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Chocolate Cake mit Blueberry Swirl

Chocolate Cake mit Blueberry SwirlSchokolade ist bei uns zuhause so ein Thema. Ich persönlich liebe sie und beiße spätestens abends gegen 22 Uhr mindestens 1 Mal in ein großes Stück köstliche Zartbitter. Allerspätestens. Meistens gibt´s Schoki schon nach dem Mittagessen. Frau benötigt ja schließlich ein Dessert. Schokolade ist schlichtweg eine Allzweckwaffe. Sie schmeckt zu jeder Tages- und Nachtzeit und fördert die gute Laune. Letzteres ja sogar nachweislich, denn sie verursacht eine Endorphin-Ausschüttung im Körper, sprich es werden durch den Verzehr Glückshormone frei gesetzt.

Meine bessere Hälfte hingegen kann man mit dunkler oder sogar Vollmilchschokolade jagen. Ehrlich! Der findet das total unlecker. Hallo?!!? Schokolade?! Wie kann man das denn nicht deliziös finden?! Weiße Schokolade hingegen futtert er weg wie nichts. Versteht das einer?!

Na gut. Egal. Ich selbst mag „Schoki“ natürlich ebenfalls in weiß. Weiße Schokolade geht mindestens genauso gut! Die cremige Konsistenz, die entsteht, wenn man die Schokoladenstückchen langsam auf der Zunge zergehen lässt ist einfach köstlich.

Dennoch, es geht doch nichts über ein Stück Schokolade mit vollem Kakaogeschmack.

Chocolate Cake mit Blueberry Swirl

Jedenfalls bringt es aufgrund der oben erläuterten Umstände recht wenig bis fast gar nichts, wenn ich einen Schokokuchen backe, dafür aber gerade keine Abnehmer außerhalb des Hauses auffinden kann. Ich selbst kann ja durchaus locker zwei bis drei Stück futtern… und am nächsten Tag nochmal ein Stück, aber auch bei mir gibt es leider leider von Gott oder der Natur gesetzte Grenzen, die mir aufzeigen, dass wenn ich noch mehr esse (was ich rein theoretisch natürlich könnte), mir am nächsten Morgen die Hose platzt. Oder diese zumindest so sehr drückt, dass es mir die Laune versaut. Passiert halt auch des Öfteren.

Chocolate Cake mit Blueberry Swirl

Insofern nutze ich wahrlich jede Gelegenheit, in welcher wir Gäste erwarten, um etwas mit Schokolade zu kredenzen. Es gibt dann zwar immer auch noch eine nicht schokoladige Kreation für den zukünftigen Göttergatten, aber wenn Leute zu Besuch kommen, kann man ja auch mal zwei Kuchen backen. Und da gerade Freunde zu Besuch waren, gab es diesen Chocolate Cake mit Blueberry Swirl. LEEEECKER! Ich glaub ich selbst hab mich am allermeisten darüber gefreut 😉

Chocolate Cake mit Blueberry Swirl

Noch mehr gefreut habe ich mich über meine neuen Backformen, die ich nun endlich mein Eigen nennen darf. Schon länger hatte ich mit der ein oder anderen Form von Nordicware geliebäugelt und als ich nun beschlossen hatte, mir endlich ein oder zwei zuzulegen, konnte ich mich nicht mehr halten, so dass es nun doch 4 Stück geworden sind. Die stabilen und schweren Formen sind zwar etwas teuerer, aber dafür wirklich spitzenklasse! Ich hatte zunächst Bedenken, ob sich der Kuchen aus den zum Teil sehr detaillreichen Backformen löst, aber ich muss sagen, das funktioniert einwandfrei! Ich bin echt total begeistert und froh, dass ich die Teile jetzt habe! Die Form von diesem Schokokuchen gibt es HIER*, das Herz HIER*, den kleinen Gugelhupf HIER* und die große Angel Food Form HIER*.

Chocolate Cake mit Blueberry Swirl

Das Rezept für den Chocolate Cake mit Blueberry Swirl:

Der Kuchenteig:

180 g weiche Butter
100 g weiße Kuvertüre
5 Eier
1 Prise Salz
100 g gemahlene Mandeln
1 Päckchen Backpulver (15 g)
250 g Mehl
1 Päckchen Vanillezucker
60 g Kakao
250 g Zucker
250 ml Milch

Der Blaubeerswirl:

200 g Blaubeeren
100 g Puderzucker
1 Ei
300 g Frischkäse
50 g Speisestärke
optional: etwas lila Lebensmittelfarbe (dann wird der Swirl farbiger)

Der Blaubeerguss:

130 g Blaubeeren
100 g Frischkäse
25 g Puderzucker
50 ml Milch

Zudem:

frische Beeren

Chocolate Cake mit Blueberry Swirl

Den Backofen auf 180° Umluft vorheizen. Für den Kuchenteig die weiche Butter schaumig rühren. Die weiße Kuvertüre hacken, im Wasserbad oder im Mikro auf geringer Wattzahl schmelzen und zur Butter rühren. Die Eier trennen und das Eiweiß mit der Prise Salz steif schlagen. Das Eigelb mit den Mandeln zur Butter geben. Backpulver, Mehl, Vanillezucker, Kakao, Zucker und Milch ebenfalls hinzugeben und alles zu einem glatten Teig verrühren. Zum Schluss das Eiweiß unterheben. Den Teig in eine große gefettete Gugelhupfform füllen.

Für den Blaubeerswirl die Blaubeeren pürieren. Den Puderzucker untermengen, das Ei hinzugeben, ebenso den Frischkäse und die Speisestärke. Alles glattrühren. Die Masse nun auf dem Teig verteilen und mit einem Löffel oder mit einer Gabel in den Teig ziehen, damit eine Marmorierung entsteht.

Den Kuchen nun ca. 1 Stunde bis 1 Stunde 15 Minuten backen. Nach einer Stunde einen Stäbchentest machen, um zu sehen, ob der Kuchen schon durchgebacken ist. Nach 30 – 40 Minuten sollte der Kuchen beim Backen übrigens mit Alufolie abgedeckt werden, damit die Oberfläche nicht zu dunkel wird.

Für den Guss die Blaubeeren pürieren und mit dem Frischkäse, dem Puderzucker und der Milch verrühren. Den Guss erst kurz vor dem Servieren herstellen, da er bei längerem Stehen andickt (sollte das passieren kann man einfach etwas Milch unterrühren, damit er wieder flüssiger wird). Über dem Gugelhupf verteilen und mit frischen Beeren dekorieren.

Chocolate Cake mit Blueberry Swirl

☆ Mara

Life is full of chocolate cake goodies!!!

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Kuuuuuchen:

Bellini-Torte

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Giant Carrot Cake Roll mit Apfelkaramell aus Mara´s Sweet Goodies

Giant Carrot Cake Roll mit Apfelkaramell

Panna Cotta Tarte mit Erdbeere

Panna Cotta Tarte mit Erdbeere

Kirschtarte mit weißer Schokolade

Kirsch-Tarte mit weißer SchokoladeKirschenzeit! Wie ich sie liebe. Große, herzige, dunkelrote Kirschen. Frisch gepflückt vom Baum, ein Gedicht.

Aufgrund dessen freute ich mich vor einigen Tagen auch wie ein Brunnenputzer, als eine Freundin von mir fragte, ob ich nicht eine gute Verwendung für eine gefühlte Tonne Kirschen hätte. Sie hätten einen Baum an dem die Früchte bald reif seien und es seien so abartig viele Kirschen, dass sie nicht wüssten wohin damit. Ha, da zögerte ich natürlich nicht lange. Ob ich eine Verwendung dafür habe?!?! Das dürfte wohl lediglich eine rhetorische Frage gewesen sein… Logo hatte ich die. Und nicht nur eine!

Jedenfalls ging es letzten Samstag sodann zum Kirschen pflücken. Wir hatten zwei Eimer an Bord und einen Wäschekorb, um die Eimer dort hinein zu stellen („damit sie beim Kurvenfahren nicht umkippen und das Auto schmutzig machen“ Zitat Timm). Zudem hatten wir natürlich unsere „Schaffklamotten“ an. Klaro, die roten Flecken – wenn man sich verkleckert – kriegt man schließlich nur schlecht bis überhaupt nicht mehr raus. Was ich mir allerdings dabei dachte, meine neuen ledernen, wohlbemerkt hellbeigen (!) Lieblings-Schläppchen zum Kirschenpflücken anzuziehen und sie NICHT rechtzeitig auszuziehen… man weiß es nicht genau…

Kirsch-Tarte mit weißer Schokolade

Nun gut. Als ich mit meinen Eimerchen ankam wurde ich auf direktem Wege von den Baumeigentümern ausgelacht und gefragt, was ich mit den winzigen Behältnissen vorhätte. Da würde ja überhaupt nichts reinpassen. Als ich den Baum und die Ausbeute daran sah, wusste ich warum ich für Gelächter gesorgt hatte… Kurzum wurde der Wäschekorb als Kirschentransporter benutzt, der letztendlich auch tatsächlich voll wurde mit den roten Früchtchen. Meine Güte, ich freute mich echt riesig! Was ich daraus jetzt alles machen konnte!

Kirsch-Tarte mit weißer Schokolade

Das Kirschenensteinen am selbigen Abend hatte ich mir leider etwas lustiger vorgestellt. Mit meinem kleinen handbetriebenen Kirschentsteiner kam ich nur schleppend voran. Der Wäschekorb wurde einfach nicht leerer und die Terrasse (die ich selbstverständlich fein säuberlich zuvor mit Zeitung ausgelegt hatte) sah aus wie ein Schlachtfeld. Ich hielt echt lange durch, Kirsche für Kirsche in die Hand zu nehmen und Stück für Stück einzeln zu entsteinen, aber als noch nicht mal der Bailey´s in meinem Glas mehr schmeckte vor lauter Müdigkeit und dem starken Drang, endlich ins Bett zu gehen, gab ich letzterem also nach und verschob die weitere Entsteiungsaktion auf den nächsten Tag.

Kirsch-Tarte mit weißer Schokolade

Und weil die Dinger verwertet werden wollten, musste ich eben am nächsten Tag nochmal ran zur Kirschkernelimination. Man hat ja sonst nix zu tun 😉 Aber ich will nicht jammern, die Arbeit hat sich schließlich auch richtig gelohnt! Ich habe jede Menge Marmelade gekocht, mal Kirsch pur, mal mit Erdbeere, mal mit Ananas, … Und es gab natürlich Kirschkuchen! Klassischer Kirschkuchen, den schokoladigsten Schoko-Käsekuchen mit Kirschen ever (ja, Rezept kommt noch) und eine fantastische Kirsch-Biskuit-Rolle, die mir schier die Nerven geraubt hat (jaaaa, auch hier kommt das Rezept noch).

Kirsch-Tarte mit weißer Schokolade

Diese Kirschtarte hier mit weißer Schokolade hat meine Mom vor kurzem gemacht und ich kann nur sagen, köstlich! KÖSTLICH! Sie wird mit Kirschen aus dem Glas zubereitet, wer will kann aber auch süße frische Kirschen benutzen. Aber gut entsteinen vorher! 😉

Das Rezept für die Kirschtarte mit weißer Schokolade:

Für den Boden:

250 g Mehl
100 g weiche Butter
80 g Zucker
1 Ei
1/2 Teelöffel Backpulver
1 Esslöffel Strohrum (optional)

Für die Füllung:

80 g weiße Schokolade
200 ml Sahne
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
50 ml Milch
1 Ei
1 Päckchen Vanillezucker
1 großes Glas Kirschen (ca. 700 ml, Schattenmorellen)
etwas Zimt zum Bestreuen

Den Backofen auf 160 °C Umuft (180 °C Ober- / Unterhitze) vorheizen.

Für den Teig alle Zutaten vermengen und zu einem glatten Teig verkneten. Eine Springform mit einem Durchmesser von ca. 26 cm einfetten, mit Mehl bestäuben und den ausgerollten Teig hineinlegen. Einen kleinen Rand hochziehen und den Boden ca. 20 Minuten backen.

In der Zwischenzeit die Füllung zubereiten. Dafür die Schokolade klein hacken und mit der Sahne zusammen in einem Topf schmelzen. Das Vanillepuddingpulver mit der Milch glattrühren (es sollen keine Klümpchen mehr vorhanden sein) und in die Sahne geben. Sodann das Ei und den Vanillezucker unterrühren.

Die Kirschen abtropfen lassen und auf dem gebackenen Teig verteilen. Nun die Pudding-Sahne-Mischung darüber gießen und die Tarte nochmals ca. 30 – 35 Minuten backen. Anschließend auskühlen lassen und mit dem Zimt bestreuen.

Kirsch-Tarte mit weißer Schokolade

☆ Mara

Life isf full of cherry goodies!!!

Auch im Sommer gibt es Kuchen:

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Herziger Erdbeer-Joghurt-Kuchen

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Himbeerpralinen mit Marmelade und Fondantkugel

Himbeerpralinen mit Marmelade und FondantkugelPralinenwahnsinn. Ja, der befällt mich hin und wieder. Das letzte Mal vor ungefähr einem Jahr.

Der Wahnsinn fängt damit an, dass man auf die Idee kommt, man könnte doch mal wieder eine Sorte Pralinen machen… hat man doch kürzlich in einem kleinen Lädchen so hübsche Dinger gesehen, die man nun selbst herstellen will. Weil selbst gemacht bekanntlich ja immer besser schmeckt und vor allem deshalb, weil man in einigen Fällen nach dem Kauf der wunderhübsch anzuschauenden Pralinchen der Tatsache ins Auge blicken musste, dass die Teilchen ausschließlich gut aussehen, nicht aber auch noch gut schmecken. Aussehen ist aber halt doch nicht alles, auf die inneren Werte kommt es hier ebenfalls an!

Gut, man hat beschlossen, selbst mal wieder in die Pralinenherstellung zu gehen. Man beginnt damit, in einem passenden Onlineshop die Pralinenförmchen aus Schokolade zu bestellen, kann sich dabei aber leider nicht entscheiden, ob es nun Kugeln, Quadrate oder Herzchen werden sollen… und legt einfach mal ALLE in den Warenkorb. Da man nun aber feststellt, dass es ja nicht nur Vollmilchförmchen, sondern auch weiße und Zartbitterschoki in Pralinenform gibt, werden alle Varianten kurzum ebenfalls bestellt. Da jede Pralinenfolie über 60 Teile hat (also pro Sorte über 60 Pralinenförmchen erhält), bekommt man so auf die Schnelle mal ca. 500 Pralinenhohlkugeln bzw. förmchen nach Hause geliefert, die man dann auch zeitnah verarbeiten sollte.

Gesagt, getan. Ich hab also ungefähr 500 Pralinen gemacht. Und da ich Euch so viele davon noch nicht gezeigt habe, hole ich das nun nach. Heute gibt es meine Himbeerpralinen mit Marmelade und Fondantkugel.

Ihr benötigt:

1 Folie weiße eckige Pralinenformen (ca. 60 Stück, ich kaufe immer diese HIER*)
300 g weiße Kuvertüre (bitte eine gut schmeckende verwenden! Z.B. diese HIER*)
60 Sahne
Himbeerpaste (ich nehme grundsätzlich diese HIER*, die schmeckt nämlich ganz hervorragend!)
etwas Himbeermarmelade ohne Stücke (einige Esslöffel reichen)
ca. 400 g rosa Schokoglasur (gibt es z. B. HIER*)
eine kleine Packung Fondant (z. B. diese 250 g-Packung HIER*)
Zuckerstreusel zum Bestreuen

Für die Ganache (die rosa Füllung der Pralinen) 200 g von der Kuvertüre klein hacken. Die Sahne aufkochen und sofort über die Kuvertüre geben. Kurz stehen lassen und dann mit einem Schneebesen verrühren bis sich die Kuvertüre vollständig aufgelöst hat. Nun die Himbeerpaste unterrühren. Die Menge an Paste richtet sich nach Eurem persönlichen Geschmack. Probiert es einfach aus, aber aufpassen, die Paste schmeckt sehr intensiv, man benötigt nicht viel davon. Die Ganache sodann in einen Spritzbeutel füllen die Schalen damit ca. zur Hälfte befüllen.

Die andere Hälfte der Pralinenschalen nun mit der Himbeermarmelade füllen. Dazu die Marmelade leicht erwärmen (dann wird sie flüssiger und kann besser portioniert werden) in einen Spritzbeutel mit kleiner Lochtülle geben (oder alternativ in einen Gefrierbeutel, bei welchem Ihr eine Spitze als Ausgang abschneidet. So mach ich das immer 🙂 ) und die Schalen bis knapp unter den Rand füllen. Auskühlen lassen.

Zum Verschließen der Pralinen die restlichen 100 g der Kuvertüre hacken und im Wasserbad schmelzen. Zum Verschließen die geschmolzene Kuvertüre wieder in einen Spritzbeutel geben und die Schalen damit verschließen. Nun alles gut trocknen und fest werden lassen, am besten über Nacht.

Sind die Pralinen trocken, kann man diese aus der Form lösen und umgedreht hinstellen. Nun wird zunächst ca. 1/4 der rosa Schokoglasur klein gehackt und im Wasserbad geschmolzen. Aus dem Fondant ca. 60 minikleine Kügelchen formen, leicht in die Glasur tunken und mittig auf die Pralinen setzen. Trocknen lassen. Sodann die restliche Glasur schmelzen und die Pralinen mit einer Pralinengabel (oder einer normalen Gabel) komplett in die Glasur tunken und damit überziehen, abtropfen lassen und auf ein Pralinengitter oder auf ein Backpapier setzen. Mit Zuckerstreuseln bestreuen und trocknen lassen.

Himbeerpralinen mit Marmelade und Fondantkugel

☆ Mara

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