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Hildabrötchen

HildabrötchenBevor ich Euch nächste Woche eine fantastische Vorspeisen-Idee für Euer Weihnachtsmenü vorstelle, gibt´s heute nochmal Plätzchen…

Meine absoluten Lieblinge in der Weihnachtsbäckerei sind Hildabrötchen! Aber nur, wenn sie mit roter Marmelade gemacht sind!! Die schmeckt mir nämlich am besten! Das ist wie bei Gummibärchen, da sortiere ich auch grundsätzlich zuerst die roten heraus, die ich mit Genuss „inhaliere“, dann kommen die grünen dran und die restlichen verschenke ich ganz „selbstlos“ 😉

Schon meine Oma hat zu Weihnachten immer rote Hildabrötchen gemacht. Die waren nicht nur optisch immer PERFEKT, sondern auch geschmacklich! Ich erinnere mich gut daran, wie es an Weihnachten immer nochmal einen riesengroßen wunderschönen Teller voll mit ihren Plätzchenvariationen gab, schön verpackt in Klarsichtfolie mit Schleife. Ich stürzte mich grundsätzlich zuerst auf die rot gefüllten buttrigen Plätzchen. Ein Traum!

Mittlerweile führt meine Mom die Backtradition fort und macht jedes Jahr auf´s Neue Unmengen von Weihnachtsplätzchen. Allen voran die Hildabrötchen. Die heißen bei uns so. Naja, eigentlich nennen wir sie „Hildabrödlen“, um´s genau zu nehmen. Wie heißen die denn bei Euch so? Bubenspitzlen?! Hildaplätzchen?!

Hildabrötchen

Hier das Hörner´sche Hildabrötchen-Rezept:

375 g Butter
190 g Zucker
5 Eigelb
500 g Mehl

Zudem:

ein Glas Johannisbeergelee (von welchem Ihr natürlich nicht den ganzen Inhalt benötigt)
Puderzucker zum Bestreuen oder einen Zuckerguss (aus ca. 150 g Puderzucker und 1-2 Esslöffel Milch)

Den Backofen auf 200 °C vorheizen.

Die Butter schaumig rühren. Zucker und Eigelb hinzugeben und verrühren. Das Mehl einsieben und alles zu einem glatten Teig verkneten.

Den Teig ca. 1 Stunde kaltstellen und anschließend auf einer bemehlten Fläche ca. 0,5 cm dick ausrollen. Lauter kleine Hildakreise ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Aus der Hälfte der Kreise innendrin nun nochmals kleine Kreise ausstechen, damit Ringe entstehen.

Die Plätzchen ca. 8-10 Minuten backen und sodann gut auskühlen lassen.

Das Johannisbeergelee ganz kurz und nur leicht erwärmen (nicht zu sehr, sonst wird es zu flüssig) und etwas davon jeweils auf einen Kreis geben. Dann je einen Ring darauf setzen. Zum Schluss mit Puderzucker bestreuen oder mit dem Zuckerguss bepinseln. Wer total vogelwild sein möchte, der macht einfach beides 🙂 Aber bitte zuerst den Guss und danach den Puderzucker 😉

In einer Plätzchendose kühl lagern. Oder sich darauf stürzen und schnell essen!!!

Hildabrötchen

☆ Mara

Life is full of cookie goodies!!!

Ideen für die Weihnachtsbäckerei gesucht?! Ich hab welche für Euch:

Vanillekipferl

Vanillekipferl

Weihnachtlicher Nusskranz {Do it TWICE!! The Baking Challenge}

Weihnachtlicher Nusskranz

Aprikosenschnecken-Plätzchen

Aprikosenschnecken-Plätzchen

 

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Nougatrauten

NougatrautenHello, my name is Nougat-Diamond!! And I AM DELICIOUS!!!

Bekanntlich ist momentan ja Adventszeit und in dieser Phase im Jahr werden Plätzchen gefuttert! Die müssen zuvor allerdings gebacken werden. Gut, man kann sie auch kaufen. Aber mal ganz ehrlich. Hier geht doch echt nichts über´s Selbermachen! An einem Sonntagmittag in der Küche stehen, wenn´s draußen kalt und ungemütlich ist, ein paar Kerzen angezündet, ein warmer Tee auf dem Tisch, Weihnachtsmusik an und den Ofen angeschmissen. Da kann man aus dem Teigwerkeln auch wirklich eine Session mit therapeutisch-heilender Wirkung machen. Es entspannt, beruhigt und pustet dabei das Gehirn mal wieder frei.

Da ich ja aber bekanntlich gerade vor kurzem ein Weilchen unter Palmen am weißen Sandstrand lag, mit einem Cocktail in der Hand auf´s türkisblaue Meer starrte und damit Entspannung auf höchstem Niveau verzeichnen durfte, hatte ich noch nicht allzu dollen Bedarf nach diesem Backyoga. Ich war ja schon sooo entspannt!!! Aus diesem Grund habe ich das Weihnachtsbacken dieses Jahr ganz selbstlos fast ausschließlich meiner Mom überlassen, damit sie in den Genuss dieser inneren Ruhe kommen kann, die man beim Teigkneten und Plätzchenausstechen erreichen kann. Um sie mit dem Unterfangen „Weihnachtsbäckerei“ jedoch nicht gänzlich allein zu lassen, habe ich mich bereit erklärt, zumindest beim Verzehr der Ergebnisse wieder voller Elan teilzunehmen und mich in höchstem Maße daran zu beteiligen. Diese Energiezufuhr soll bekanntlich ja ebenfalls äußerste Befriedigung mit sich bringen können…

Nougatrauten

Hier kommt für Euch Mom´s Rezept für ihre Nougat-Diamonds, zuhause eigentlich Nougat-Rauten genannt:

Für den Teig:

225 g Margarine
100 g Puderzucker
1 Päckchen Vanillezucker
4 Eigelb
2 Messerspitzen Zimt
400 g Mehl
40 g Kakaopulver
1 gestrichener Teelöffel Backpulver
200 g gemahlene Haselnüsse

Für die Füllung:

100 g Nougatmasse

Für den Überzug:

100 – 200 g Zartbitter Kuvertüre

Den Backofen auf 200 °C (180 °C Umluft) vorheizen.

Die Margarine schaumig rühren. Den Puderzucker einsieben und den Vanillezucker hinzugeben. Die Eigelbe nacheinander unterziehen und sodann Zimt, gesiebtes Mehl, Kakaopulver und Backpulver unterrühren. Zum Schluss die Haselnüsse dazugeben und alles zu einem gleichmäßigen Teig vermengen. Der Teig ist sehr weich, das gehört so. Man könnte nun theoretisch auch Spritzgebäck daraus machen. Den weichen Teig ca. 1 Stunde kaltstellen. Anschließend auf einer leicht bemehlten Fläche ausrollen und Rauten ausstechen oder ausschneiden. Die Plätzchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und ca. 11 – 13 Minuten backen. Danach gut auskühlen lassen.

Den Nougat kleinschneiden und in einem Topf im Wasserbad schmelzen. Auf je eine Raute streichen und eine zweite Raute daraufsetzen. Trocknen lassen.

Die Zartbitter Kuvertüre klein hacken und im Wasserbad schmelzen. Die Rauten halb oder – für alle, die mehr Schoki wollen – ganz in die Kuvertüre tauchen. Auf ein Abtropfgitter legen und trocknen lassen.

Nougatrauten

☆ Mara

Life is full of diamond goodies!!!

Es weihnachtet sehr:

Aprikosenschnecken-Plätzchen

Aprikosenschnecken-Plätzchen

Weihnachtlicher Nusskranz {Do it TWICE!! The Baking Challenge}

Weihnachtlicher Nusskranz

Vanillekipferl

Vanillekipferl

Ginger Bread Men

FIT FOOD

Ginger Bread MenDie Weihnachtszeit. Wundervoll, besinnlich, märchenhaft und… verfressen!!! Bei all der Auswahl an Leckereien, die nahezu an jeder Ecke auf einen warten, stopft man unzählige böse Kalorien in sich hinein. Zuhause werden Plätzchen und Christstollen in rauen Mengen gebacken und alles wird natürlich im Laufe der Weihnachtszeit verputzt. Denn ist erstmal das neue Jahr eingekehrt, verfolgt man ja Ziele, die oftmals was mit „abnehmen“ oder „gesünder leben“ zu tun haben. Bedeutet also, rein mit, solange es noch Dezember ist!

Hinzu kommen im Dezember diverse Weihnachtsfeierlichkeiten, welche in der Regel ebenfalls von üppigen Mahlzeiten und Schneggeraien begleitet werden, sowie regelmäßige Besuche auf dem Weihnachtsmarkt, bei denen man sich zuckersüßen Glühwein oder Punsch hinter die Binde kippt. Überall unterliegt man dem Gruppenzwang, der einen dazu nötigt, mit zu essen und mit zu trinken. Schlimm!

Kurz gesagt, der Dezember ist der Schlemmermonat schlechthin!

Für alle, die jedoch bereits jetzt schon wissen, dass das mit den guten Vorsätzen im kommenden Jahr eventuell genauso happig wird wie all die Jahre zuvor, und die deshalb nach einer gesunden Alternative zu herkömmlichen weihnachtlich Süßigkeiten Ausschau halten, habe ich meine FIT FOOD Ginger Bread Men gebacken. Aus Quark, Dinkelmehl und etwas Ahornsirup. Brauner Zucker (oder ein anderes Süßungsmittel) nur für den, der möchte.

Ginger Bread MenAchtung, selbstverständlich schmecken diese Männer nicht wie „normale“ herkömmliche Lebkuchen. Logo. Muss ja anders schmecken, bei anderen Zutaten. Der Teig besitzt nämlich fast kein Fett, zudem keinerlei Weizenmehl und auch keinen raffinierten Zucker. Also wenn DAS mal nicht gesund ist 🙂 Aber dennoch sind sie sehr lecker. Ich tunke die Männchen übrigens immer in meinen Kaffee oder in eine Tasse heiße Milch, so schmecken sie mir am besten…

Das Rezept für meine Ginger Bread Men:

Für den Teig:

200 g Magerquark
2 Eier
75 ml Rapsöl
1 Päckchen Backpulver
300 g gemahlene Mandeln
250 g Dinkel Vollkornmehl
100 ml Ahornsirup
1 Teelöffel Zimtpulver
1 Teelöffel Lebkuchengewürz
1 Messerspitze Muskatnuss (ist zwar oftmals auch schon im Lebkuchengewürz mit drin, kann man aber trotzdem zusätzlich noch mit hinzugeben)
1 Messerspitze Ingwerpulver (ist ebenfalls oftmals schon im Lebkuchengewürz mit drin)
1 Messerspitze Kardamon (ist meistens auch schon im Lebkuchengewürz mit drin)
Und nun habt Ihr die Wahl zwischen den folgenden Süßungsmitteln:
80 g Rohrzucker ODER
80 g Vollrohrzucker ODER
80 g Birkenzucker – auch Xylit genannt – (z. B. Xucker®*) ODER
90 g Kokosblütenzucker* ODER
wer keine zusätzlichen Kalorien möchte, kann auch Erythrit* hinzufügen, davon benötigt man hier dann ca. 120 g

Zudem: 2 Eigelbe zum Bestreichen

Ginger Bread MenErythrit, das im Übrigen auch Erythritol genannt wird, ist ein praktisch kalorienfreier Zuckerersatz, der auch unter verschiedenen Handelsnamen wie z. B. Xucker light®*, Sucolin®* und SUKRIN®*) bekannt ist. Die Süßkraft entspricht etwa 70 % der Süßkraft von Zucker, deshalb braucht man mengenmäßig etwas mehr davon. Leider ist Erythrit ziemlich teuer.

Ich backe die Männchen manchmal auch nur mit den 100 ml Ahornsirup und ohne weiteren Zucker- oder Zuckeraustauschstoff, dann sind sie aber wirklich nicht sehr süß. Schmecken trotzdem, vor allem in Milch oder Kaffee getunkt, aber eben auch etwas „gesünder“.

ÜBRIGENS: Sofern Euch das Thema rund um die möglichen Alternativen zu Zucker, zu Zuckerersatz und Zuckerausstauschstoffen interessiert, dann hinterlasst mir doch einfach einen Kommentar unter diesem Beitrag. Je nachdem wie groß das Interesse ist, werde ich das künftig gerne öfters mitaufnehmen und passende Rezepte dazu vorstellen.

Aus den Teigzutaten einen Knetteig herstellen. Dieser klebt ein klein wenig. Sollte er zu extrem kleben, einfach noch mehr Dinkelvollkornmehl hinzugeben. Den Teig in Folie wickeln und ca. 1 Stunde kaltstellen.

Auf leicht mit Dinkelvollkornmehl bemehlter Fläche den Teig nun ca. 1 cm dick ausrollen und mit einem Ausstecher die Männchen oder andere Formen ausstechen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit Eigelb bestreichen. Die Plätzchen für ca. 10-15 Minuten bei 160 Grad Umluft (180 Grad Ober-/Unterhitze) goldbraun backen. Die Backzeit hängt etwas von der Größe Eurer Männer oder Plätzchen ab, kann also etwas kürzer, aber auch länger sein. Der Teig sollte jedenfalls schön aufgegangen sein und eine Farbe wie auf den Fotos haben.

Die Spritzglasur (das sogenannte Royal Icing) könnt Ihr selbst machen, Euch eine fertige Mischung zum Anrühren zulegen (z. B. diese HIER*) oder alternativ einfach fix und fertige weiße Zuckergussschrift (z. B. diese HIER*, gibt´s aber auch von Dr. Oetker) kaufen. Zum Selbermachen benötigt Ihr:

1 Eiweiß
1 Spritzer Zitronensaft
250 g Puderzucker

Für die Spritzglasur das Eiweiß mit dem Zitronensaft verrühren. Mit einem Rührgerät den Puderzucker nach und nach unterrühren, bis eine cremige Konsistenz entsteht.

Die Masse mit Klarsichtfolie abdecken, die Folie muss direkt auf dem Eiweiß aufliegen, da es sonst antrocknet. Luftdicht ca. 30 Minuten ruhen lassen. Danach noch mal gut durchschlagen, in einen Spritzbeutel mit Tülle geben und die Männchen damit verzieren. Trocknen lassen und fertig.

Wer buntes Icing haben möchte, rührt zuvor einfach noch etwas Lebensmittelfarbe unter die Spritzglasur.

Die Männchen sollten recht frisch gegessen werden oder zumindest in einer luftdichten Keksdose aufbewahrt werden.

Ginger Bread Men

☆ Mara

Life is full of ginger bread goodies!!!

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Weihnachten!!!! Endlich:

Zweierlei Gebrannte Mandeln

Zweierlei Gebrannte Mandeln

Riesen Hildas

Riesen Hildas

Weihnachtlicher Nusskranz

Weihnachtlicher Nusskranz

Weihnachtlicher Nusskranz {Do it TWICE!! The Baking Challenge mit Fabulous Food}

Weihnachtlicher NusskranzDie dritte und für dieses Jahr letzte Runde unserer Baking Challenge „Do it TWICE!!“, die ich mit Dani von Fabulous Food betreibe, ist eingeläutet. Und weil am Sonntag schon der 1. Advent war, geht´s natürlich auch auf unseren Blogs weihnachtlich zu.

Ich liebe die Weihnachtsbäckerei! Wenn man ohne schlechtes Gewissen unangemessen große Mengen an süßen Keksen herstellen darf und von keinem die Frage kommt, wer das denn alles essen soll… 🙂 Da ich aber nicht nur Plätzchen kredenzen will, gibt´s zwischendurch jetzt auch mal Kuuuuchen!!! Besser gesagt meinen absoluten Oberhammer-Hefekranz und Neuliebling mit genialster Apfel-Nuss-Marzipan-Füllung. Und Aprikosenmarmelade ist auch dabei. HIMMEL! IST! DER! LECKER!!!! SOOOO SAFTIG! Wegen den ganz fein geriebenen Äpfeln, die ich unter die Nussmasse geschummelt hab und der Marmelade die noch dazukam!

Und dieser Kranz ist ja sowas von fotogen!!!! Ich fand die Fotos durchweg so hübsch, dass ich mich garnicht recht entscheiden konnte, welche ich denn aussuchen soll. Deshalb gibt´s heute einfach mal wieder mehrere Fotos vom begehrten Teil. Meine ganze Family war von diesem Hefegebäck nämlich ebenfalls schwerst beeindruckt! Saftig, weich und perfekt!!

Ohne Witz, ich liebe frischen Hefekuchen ja sowieso total, aber dieser Zopf übertrifft fast alles, was ich bislang gebacken habe. Ich weiß, ich weiß. Selbstlob stinkt. Aber ich hab auch mal gelernt bekommen, dass man die Wahrheit sagen darf und deshalb behaupte ich jetzt rotzfrech, dass dieser Hefekranz wahrhaftig einer der leckersten ist, die ich jemals verputzt habe! Das ist aber natürlich eine rein subjektive Meinung, nämlich lediglich meine persönliche. Manche wollen ja zum Beispiel keinen Marzipan (obwohl das Ganze garnicht sehr nach Marzipan schmeckt!) oder sind nicht so scharf auf Nüsse.

Aber vielleicht seid Ihr ja ebenfalls von diesem wunderschönen Teil angetan, backt ihn nach und erfreut Euch ähnlich arg wie ich mich am Geschmack. Ich würde mich jedenfalls darüber freuen!

Weihnachtlicher Nusskranz

Inspiriert zu einem solchen Hefezopf wurde ich übrigens von meinen beiden lieben Schweizer Freunden, der Ursi und dem René (die ich an dieser Stelle HERZLICH grüße!!!!), und die einige Ihrer köstlichen Rezepte auch auf ihrem Blog Neues aus der CBB-Küche verraten. Liebste Grüße also in die Schweiz!

Nachdem die erste Challenge-Runde zwischen Dani und mir Zwetschgenkuchen und die zweite dann Kürbis war, kommt nun das 3. Motto:

Die 3. Do it TWICE!!-Baking Challenge lautet (wie auch sonst):

Christmas

Das Rezept für meinen Weihnachtlichen Nusskranz:

Für den Teig:Do it TWICE!!555565652225757ää88
1 Würfel Hefe
250 ml lauwarme Milch
500 g Mehl
1 Ei
2 Prisen Salz
80 g Butter
50 g Zucker
etwas abgeriebene Orangenschale (alternativ Zitrone oder Aroma)

Für die Füllung:

1 großer Apfel (oder zwei kleine 😉 )
100 g gemahlene Mandeln
100 g gemahlene Haselnüsse
200 g Marzipanrohmasse
2 Esslöffel Strohrum (keinen anderen Rum, da nur der Strohrum dieses besondere Aroma entfaltet)
50 g Zucker
1 Prise Salz
1/4 Teelöffel Zimt
2 Eiweiße
150 g weiche Aprikosenmarmelade (also eine, die nicht so fest ist, sondern am besten ein klein wenig fließt)

Zudem:

150 g Puderzucker, 2-3 Esslöffel Milch und etwas Vanillearoma für den Guss

ODER alternativ

150 g erwärmte Aprikosenmarmelade zum Bestreichen (erwärmen deshalb, damit sie flüssig wird und man sie mit einem Pinsel aufstreichen kann)

Weihnachtlicher Nusskranz

Die Hefe in die lauwarme Milch (wirklilch lauwarm! Das heißt also nicht zu heiß, da die Hefe sonst nicht richtig geht, aber auch nicht zu kalt. Lauwarm eben 😉 ) bröckeln und ca. 10 Minuten gehen lassen. Dann zu allen weiteren Teigzutaten geben und einen gleichmäßigen Hefeteig daraus kneten. Diesen ca. 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen. Der Teig sollte sich mindestens verdoppelt haben.

Den Backofen auf 180 °C Umluft (200 °C Ober- / Unterhitze) vorheizen.

Den Apfel ganz fein reiben. Mit den gemahlenen Mandeln sowie den Haselnüssen vermengen.

Den Marzipan reiben (mit einer Käsereibe oder etwas ähnlichem) oder in einer Küchenmaschine häckseln. Ich mache das zum Beispiel mit dem Thermomix, aber es geht natürlich auch ohne! Zusammen mit dem Strohrum zur Nussmasse geben und alles gleichmäßig vermischen. Nun noch Zucker, Salz und Zimt untermengen. Die Masse gut durcharbeiten, damit sie ganz gleichmäßig wird oder eben in einer Küchenmaschine zu einer homogenen Masse verarbeiten.

Das Eiweiß steif schlagen und zusammen mit der Aprikosenmarmelade zur Füllung geben und unterheben. Alles gut miteinander vermengen, damit eine Art Paste entsteht.

Weihnachtlicher Nusskranz

Den Hefeteig nochmal kurz durchkneten und auf einer leicht bemehlten Fläche zu einem ca. 65 cm auf 50 cm großen Rechteck dünn ausrollen. Gleichmäßig mit der Nuss-Paste bestreichen. Den Teig der Länge nach aufrollen. Die Rolle nun ein Mal in der Mitte der Länge nach komplett durchschneiden. Die beiden Stränge nun mit der Schnittfläche nach oben miteinander verschlingen und in einem Kreis auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen.

Den Kranz für ca. 30 Minuten goldbraun backen. Nach 15-20 Minuten allerdings nachschauen, ob der Kranz schon gut gebräunt ist. Ist dies der Fall, so kann man ihn mit Alufolie im Ofen abdecken. Dadurch wird verhindert, dass der Kuchen auf siner Oberfläche zu dunkel wird, aber dennoch weiterbacken kann.

Für den Guss den Puderzucker mit der Milch und dem Vanillearoma zu einem Zuckerguss verrühren und diesen noch auf den heißen Nusskranz streichen. Alternativ kann man die erwärmte Aprikosenmarmelade zum Bestreichen nehmen, für alle, die es noch fruchtiger wollen.

Abkühlen lassen und das gute Stück dann endlich genießen!!!

Dani kredenzt zur Challenge übrigens ihre weihnachtliche Erdnuss-Karamell-Brownies, das Rezept gibt´s HIER!!!

Backchallenge

Wenn Ihr unsere Backchallenge verfolgen wollt, dann könnt Ihr das nicht nur hier, sondern wie immer natürlich auch auf den Social Media Kanälen Instagram, Facebook, Twitter und Co. Die Hashtags lauten #lifeisfullofgoodies, #ffabulousfood, #thebakingchallenge und #doittwice,! Wir freuen uns auf nachgebackene Kreationen!!!!

☆ Mara

Life is full of christmas goodies!!!

Watch this:

Blätterteigsäckchen auf Zitronenrisotto

Getrüffeltes Krabbenragout im Blätterteigsäckchen auf Zitronenrisotto

Pumpkin Spiced Chai Sirup Prosecco

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Lebkuchen

Lebkuchen

 

Aprikosenschnecken-Plätzchen

Aprikosenschnecken-PlätzchenDiese Tage war ich melancholisch. Mal wieder. Jaja, tief in meiner Seele sitzen kleine Heinzelmännchen, die ganz viele fast vergessene Erinnerungen an die Oberfläche holen und mich über Vergangenes nachdenken lassen. Dies ist aber selbstverständlich nicht immer schlecht. Im Gegenteil! Es hat durchaus den Vorteil, dass man sich gelegentlich an all die wundervollen Momente zurückerinnert, die man in seinem Leben schon erleben durfte. An emotionale, schöne und lustige.

Eine der lustigsten Wochen in meinem Leben hatte ich vor genau einem Jahr. Während der Woche, in der „Das Perfekte Dinner“ für VOX gedreht wurde. Mit 4 wundervollen Karlsruher Kandidaten und mir. Es war eine der lustigsten Wochen in meinem Leben, ich glaube nicht, dass ich jemals zuvor so viele Stunden und Tage am Stück gelacht habe. Sara, Jenny, Woody und Chris samt des tollen TV-Teams machten dieses Unterfangen zu einem meiner Lebenshighlights. Und das ist in der Tat nicht übertrieben. Die Resonanz auf die Sendung, die im Februar ausgestrahlt wurde, war überwältigend. Wir alle wurden bombardiert mit Mails, was für eine tolle Runde wir waren, dass es selten so unterhaltsam gewesen sei wie in dieser Woche. Es war großartig und wir fünf Kandidaten freuten uns, dass die sensationelle Stimmung, die bei uns herrschte, auch beim TV-Zuschauer ankam.

Ich werde oft gefragt, ob ich die anderen 4 ab und an noch gesehen habe. Diese Frage kann ich bejahen. Wir 5 haben uns in der Zeit danach tatsächlich sehr oft gesehen, ob beim 30. Geburtstag von Sara, zum Wintergrillen bei Jenny, auf Konzerten von Woody oder auf Chris´ Baby Party. Es gab viele Gelegenheiten, die von uns zum Zusammentreffen genutzt wurden.

Und während ich diesen Post hier schreibe, leuchtet neben mir mein Handy ca. alle 10 Sekunden auf, weil wir 5 in unserem DPD (Das Perfekte Dinner)-Whatsapp Chat gerade ausmachen, wann wir uns nun vor Weihnachten zum Einjährigen nach dem Dinner mal wieder treffen können. Ein Termin wurde nun soeben klar gemacht und ich kann´s kaum erwarten, einen tollen Abend mit meiner Truppe zu verbringen!!

So, und damit wir mal wieder zurück zur Gegenwart gelangen, gibt´s hier ganz aktuelle Aprikosenschnecken-Plätzchen von meiner Mom. Total buttrig und fruchtig!!!!!!!! Und vor allem mal etwas ausgefallener…

Aprikosenschnecken-Plätzchen

Das Rezept für die Aprikosenschnecken-Plätzchen:

Für den Teig:

100 g Zucker
250 g Butter
300 g Mehl
2 Päckchen Vanillezucker
3 Eigelb

Für die Füllung:

150 g Aprikosenmarmelade
200 g getrocknete Aprikosen

Zudem:

Eigelb zum Bestreichen

Die Zutaten für den Teig miteinander vermengen und gut durchkneten. Den Teig für ca. 1 Stunde kaltstellen.

Den Backofen auf 175 °C Umluft (155 °C Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Nun den Teig auf einer bemehlten Fläche zu zwei kleinen Rechtecken ausrollen und diese jeweils mit der Aprikosenmarmelade bestreichen. Die getrockneten Aprikosen in kleine Stücke schneiden und gleichmäßig auf der Marmelade verteilen. Die Rechtecke aufrollen und in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. Das ist eventuell eine etwas klebrigere Angelegenheit, das macht aber nix und ist normal. Die Scheiben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, mit Eigelb bestreichen und die Plätzchen für ca. 8-10 Minuten backen. Sie sollten eine ganz leichte Bräunung erhalten haben.

Auskühlen lassen. Danach trocken und kühl lagern.

Aprikosenschnecken-Plätzchen

☆ Mara

Plätzchenalarm:

Nussmakronen

Nussmakronen

Linzer Plätzchen

lin1

Schneeflockenkekse

Schneeflockenkekse