Tag-Archiv | Aprikosen

Aprikosen-Käsekuchen

Aprikosen-KäsekuchenKäsekuchen geht bekanntlich ja immer. Ob 3 oder 30 Grad, alles wurscht. Wenn´s Kuchen aus Rahm, Quark oder Frischkäse gibt, stehen alle auf der Matte. Ob groß oder klein, irgendwie mag das echt jeder. Oder gibt´s unter Euch jemanden, der keinen Käsekuchen mag? Kann ich mir ja fast nicht vorstellen…

Aprikosen-Käsekuchen hingegen fand ich früher irgendwie so gar nicht lecker. Es gab ihn bei uns auf sämtlichen Festivitäten unerklärlicherweise andauernd, hergestellt meistens von älteren Damen, die mit diesem Kuchen offensichtlich ihre Liebe zu Dosen-Aprikosen ausleben konnten. Hee, nichts gegen Früchte aus der Büchse, je nachdem was man daraus macht, mag ich das total gerne! Genau wie auch Kirschen aus dem Glas. Schmeckt doch auch gut, oder? Man hat ja nicht zu jeder Jahreszeit immer die passenden frischen Früchte parat. Oder hat schlichtweg nicht immer Lust, frisches Obst zu entkernen und zu schnippeln, soll ja auch unter den fleißigsten Küchen-Bienchen unter uns mal vorkommen… Aber wie gesagt, früher mochte ich Dosen-Früchte nicht so besonders. Vielleicht weil sie auch alle so stereotypmäßig gleich und geklont aussahen. Keine Ahnung.

Aber man wird ja älter. Und weiser. Zumindest wenn´s gut läuft… Und selbst wenn man nach wie vor ein Anti-Büchsen-Obst-Mensch sein sollte, ist man sich mittlerweile im Klaren darüber, dass man in diesem Fall dann ganz einfach auch frische Früchte für solch eine Kuchenkreation verwenden kann. Da derzeit Aprikosen Saison haben, könnt Ihr Euch also entscheiden, ob Ihr diese in frischer Form oder diejenigen aus der Dose nehmen wollt. Schmeckt beides, ehrlich! Den Kuchen habe ich bereits letztes Jahr gemacht und zwar für das Event Die blaue Stunde, Karlsruher Blogger machen blau! Schaut doch mal rein!

Aprikosen-Käsekuchen

Das Rezept für den Aprikosen-Käsekuchen:

Für den Mürbeteig:

200 g Mehl
1 Ei
1/2 Päckchen Backpulver
80 g Zucker
100 g Butter
1 Prise Salz

Für die Aprikosen-Füllung:

ca. 500 g Aprikosen
500 g Magerquark
1 Päckchen Vanillezucker
100 g Zucker
3 Eier
200 g Naturjoghurt
1 Päckchen Vanillepuddingpulver

Aprikosen-Käsekuchen

Den Backofen auf 170 °C Umluft (190 °C Ober- / Unterhitze) vorheizen.

Für den Boden alle Zutaten für den Mürbeteig miteinander vermengen und zu einem glatten Teig verkneten (dieser sollte nicht mehr allzu doll kleben. Tut er dies doch, einfach noch ein klitzeklein wenig Mehl unterkneten) und kurze Zeit im Kühlschrank kühlen (15 – 20 Minuten genügen). Sodann den Teig auf einer bemehlten Fläche ausrollen in einer runden, gefetteten Springform (ca. 26 – 28 cm Durchmesser) auslegen. Die Oberfläche mehrmals mit einer Gabel einstechen.

Die Aprikosen waschen, entkernen und in kleinere Stücke schneiden. Wer Aprikosen aus der Dose nimmt, der sollte diese gut abtropfen lassen bevor er sie schneidet. Die Aprikosenstücke gleichmäßig auf dem Mürbeteigboden verteilen.

Die restlichen Zutaten für die Füllung verrühren und auf die Aprikosen geben. Den  Kuchen nun ca. 1 Stunde backen und anschließend gut auskühlen lassen.

Aprikosen-Käsekuchen

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☆ Mara

Life is full of apricot goodies!!!

Aprikosen haben Saison! Zeit, um leckere Dinge daraus herzustellen:

Marillenknödel aus Topfenteig

Marillenknödel aus Topfenteig

Flammkuchen mit Ziegenkäse und marinierten Aprikosen

Flammkuchen mit Ziegenkäse und marinierten Aprikosen

Aprikosentarte mit Marzipan und Streuseln

Aprikosentarte mit Marzipan und Streuseln

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Aprikosenschnecken-Plätzchen

Aprikosenschnecken-PlätzchenDiese Tage war ich melancholisch. Mal wieder. Jaja, tief in meiner Seele sitzen kleine Heinzelmännchen, die ganz viele fast vergessene Erinnerungen an die Oberfläche holen und mich über Vergangenes nachdenken lassen. Dies ist aber selbstverständlich nicht immer schlecht. Im Gegenteil! Es hat durchaus den Vorteil, dass man sich gelegentlich an all die wundervollen Momente zurückerinnert, die man in seinem Leben schon erleben durfte. An emotionale, schöne und lustige.

Eine der lustigsten Wochen in meinem Leben hatte ich vor genau einem Jahr. Während der Woche, in der „Das Perfekte Dinner“ für VOX gedreht wurde. Mit 4 wundervollen Karlsruher Kandidaten und mir. Es war eine der lustigsten Wochen in meinem Leben, ich glaube nicht, dass ich jemals zuvor so viele Stunden und Tage am Stück gelacht habe. Sara, Jenny, Woody und Chris samt des tollen TV-Teams machten dieses Unterfangen zu einem meiner Lebenshighlights. Und das ist in der Tat nicht übertrieben. Die Resonanz auf die Sendung, die im Februar ausgestrahlt wurde, war überwältigend. Wir alle wurden bombardiert mit Mails, was für eine tolle Runde wir waren, dass es selten so unterhaltsam gewesen sei wie in dieser Woche. Es war großartig und wir fünf Kandidaten freuten uns, dass die sensationelle Stimmung, die bei uns herrschte, auch beim TV-Zuschauer ankam.

Ich werde oft gefragt, ob ich die anderen 4 ab und an noch gesehen habe. Diese Frage kann ich bejahen. Wir 5 haben uns in der Zeit danach tatsächlich sehr oft gesehen, ob beim 30. Geburtstag von Sara, zum Wintergrillen bei Jenny, auf Konzerten von Woody oder auf Chris´ Baby Party. Es gab viele Gelegenheiten, die von uns zum Zusammentreffen genutzt wurden.

Und während ich diesen Post hier schreibe, leuchtet neben mir mein Handy ca. alle 10 Sekunden auf, weil wir 5 in unserem DPD (Das Perfekte Dinner)-Whatsapp Chat gerade ausmachen, wann wir uns nun vor Weihnachten zum Einjährigen nach dem Dinner mal wieder treffen können. Ein Termin wurde nun soeben klar gemacht und ich kann´s kaum erwarten, einen tollen Abend mit meiner Truppe zu verbringen!!

So, und damit wir mal wieder zurück zur Gegenwart gelangen, gibt´s hier ganz aktuelle Aprikosenschnecken-Plätzchen von meiner Mom. Total buttrig und fruchtig!!!!!!!! Und vor allem mal etwas ausgefallener…

Aprikosenschnecken-Plätzchen

Das Rezept für die Aprikosenschnecken-Plätzchen:

Für den Teig:

100 g Zucker
250 g Butter
300 g Mehl
2 Päckchen Vanillezucker
3 Eigelb

Für die Füllung:

150 g Aprikosenmarmelade
200 g getrocknete Aprikosen

Zudem:

Eigelb zum Bestreichen

Die Zutaten für den Teig miteinander vermengen und gut durchkneten. Den Teig für ca. 1 Stunde kaltstellen.

Den Backofen auf 175 °C Umluft (155 °C Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Nun den Teig auf einer bemehlten Fläche zu zwei kleinen Rechtecken ausrollen und diese jeweils mit der Aprikosenmarmelade bestreichen. Die getrockneten Aprikosen in kleine Stücke schneiden und gleichmäßig auf der Marmelade verteilen. Die Rechtecke aufrollen und in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. Das ist eventuell eine etwas klebrigere Angelegenheit, das macht aber nix und ist normal. Die Scheiben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, mit Eigelb bestreichen und die Plätzchen für ca. 8-10 Minuten backen. Sie sollten eine ganz leichte Bräunung erhalten haben.

Auskühlen lassen. Danach trocken und kühl lagern.

Aprikosenschnecken-Plätzchen

☆ Mara

Plätzchenalarm:

Nussmakronen

Nussmakronen

Linzer Plätzchen

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Schneeflockenkekse

Schneeflockenkekse

 

Birnen-Aprikosen-Schokokuchen

Birnen-Aprikosen-SchokokuchenUiuiuiiii, der Herbst ist da. Nachdem es gestern bei uns zuhause kurzzeitig mal ganz gewaltig anfing zu stürmen und sogar unser Kater Linus freiwilllig frühzeitig ins Haus gerannt kam, war mir klar, jetzt ist Zeit für meine Herbst-Depri… Jaja, lacht nur! 🙂 Ich muss ja selbst hin und wieder drüber schmunzeln, aber dennoch: Mein latent depressives Unterbewusstsein kommt zu dieser Jahreszeit gerne mal hervor und versaut mir die Stimmung.

Meine Mom schmunzelt regelmäßig darüber, wenn ich im Zeitraum von September bis November vorübergehend schlechte Laune bekomme und kommentiert meine Aussagen dann nur noch grinsend mit: „Na, hast wieder deine Herbst-Depri…?!“.

Nun gut, ich kenne mich ja mittlerweile auch schon eine ganze Weile. Und da ich weiß, wie sich meine schlechte Laune in dieser grauen Zeit ankündigt, versuche ich ganz schnell dagegen zu wirken und alles dafür zu tun, Glückshormone auszuschütten. Und wie geht sowas ganz gut?! Mit Anti-Depressions-Futter wie zum Beispiel Schokolaaaade! Klar! Ist ja sogar erwiesen, dass der Genuss von allseits beliebter Schoki im Körper Glückshormone ausschüttet und dafür sorgt, dass man bessere Laune kriegt.

Was für einen besseren Grund kann es also geben, um Schokokuchen zu backen?!

Und weil meine Mom eben auch ganz genau weiß, wie man schlechter Laune vorbeugt (und sie vor allem keine Lust hat, mich schlecht gelaunt ertragen zu müssen 😉 ), hat sie diese Tage diesen saftigen Schokokuchen gebacken, der mit Birnen und Aprikosen belegt wurde und dessen Genuss tatsächlich die Stimmung hebt! Glaubt mir, ich hab´s mehrfach getestet!

Birnen-Aprikosen-Schokokuchen

Das Rezept für den Birnen-Aprikosen-Schokokuchen:

3 Birnen (frisch oder aus der Dose, Mom hat dieses Mal welche aus der Dose genommen, damit der Kuchen schön saftig wird)
3-4 Aprikosen (frisch oder aus der Dose, auch hier hat Mom dieses Mal welche aus der Dose verwendet)
2 Esslöffel Zitronensaft
125 g weiche Butter
135 g Zucker
1 Prise Salz
3 Eier
250 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
2 Teelöffel Kakao
100 ml Eierlikör
80 g Schokoraspel
2 Esslöffel Mandelblättchen
100 g Aprikosenmarmelade (ersatzweise geht auch eine andere Marmelade)

Zudem: Butter für die Springform

Den Backofen auf 160 °C Umluft (180 °C Ober-/Unterhitze) vorwärmen. Sofern frische Birnen verwendet werden, diese schälen, halbieren und entkernen. Die Aprikosen waschen, halbieren und entkernen. Die Früchte mit Zitronensaft beträufeln.

Die weiche Butter mit dem Zucker und dem Salz schaumig schlagen. Die Eier nacheinander unterrühren. Das Mehl mit dem Backpulver und dem Kakao vermischen und hinzugeben. Den Eierlikör einfließen lassen und alles zu einem gleichmäßigen Rührteig verrühren. Zum Schluss noch die Schokoraspel unterheben.

Den Teig in eine gebutterte Springform geben. Die Birnen auf der Oberfläche längs rillenförmig etwas einschneiden und zusammen mit den Aprikosen auf dem Kuchen verteilen.

Den Schokokuchen ca. 50 Minuten backen. Einen Stäbchentest machen, um sicherzugehen, dass der Teig durchgebacken ist.

Die Mandelblättchen in einer Pfanne kurz anrösten und abkühlen lassen. Die Marmelade etwas erwärmen und den gebackenen Kuchen damit einstreichen. Die Mandelblättchen drüber streuen und fertig.

Birnen-Aprikosen-Schokokuchen

☆ Mara

Life is full of chocolate cake goodies!!!

Anti-Herbst-Depressions-Futter:

Weiße Schokoladentarte

Weiße Schokoladentarte

Chocolate Chip Cookies und drei Schoki-Gewinner!

Chocolate Chip Cookies

Dreischichtige Ganachetorte

Dreischichtige Ganachetorte

 

 

Zwetschgenknödel aus Topfenteig

Zwetschgenknödel aus TopfenteigEs ist Zwetschgenzeit und da darf und muss es nicht nur Zwetschgenkuchen geben, sondern auch leckere Zwetschgenknödel! Mit Bröselbutter oder gerne auch Vanillesauce. Je nach Geschmack.

Man kann Zwetschgenknödel ja auf verschiedene Weise zubereiten, ich habe mich diese Tage aber dann für diesen Topfenteig entschieden. Topfen ist übrigens dasselbe wie Quark. Nur so zur Info nebenbei.

Ich liebe Quarkteig! Als Quark-Öl-Teig ist er bei Kuchen und süßen Teilchen zum Beispiel eine tolle Alternative zu Hefeteig (obwohl ich Hefeteig mindestens genauso, wenn nicht sogar NOCH MEHR liebe!!! Aber darum geht es jetzt ja nicht).

Quarkteig lässt sich ratz fatz zubereiten und vor allem dann auch super leicht verarbeiten, weil er schön elastisch ist und nicht so schnell reißt. Prima also, um damit wunderschöne runde Knödel zu formen.

Diese Knödel hier waren schön fest und griffig und ohne Grieß gemacht. Vor allem aber waren sie nicht zu süß. Wir haben sie vor dem Servieren noch mit etwas Zimtzucker bestreut, danach waren sie perfekt. Wer lieber einen Teig mit Grieß machen will, der kann einfach mein Topfenteig-Rezept von meinen Marillenknödeln verwenden. Ob man den Teig mit Marillen (also Aprikosen) oder Zwetschgen füllt, ist nämlich schnuppe. Beide Früchte eignen sich hervorragend für beide Topfenteigrezepte.

Das Zwetschgenknödelrezept:

Ca. 20 – 25 reife Zwetschgen (je nach Größe der Früchte und je nach gewünschter Dicke des Teigmantels)
500 g Magerquark
100 g weiche Butter
2 Eier
500 g Mehl
1 Prise Salz
1/4 Teelöffel Zimt
100 g Zucker

Zudem braucht Ihr noch ca. 2 Esslöffel Zimtzucker zum Befüllen der Knödel

Für die Bröselbutter:

150 g Semmelbrösel
250 g Butter
1 Esslöffel Zimtzucker

Zwetschgenknödel aus Topfenteig

Die Zwetschgen waschen, längs in der Mitte einschneiden und den Kern entfernen. Ich passe immer auf, dass ich die Früchte nicht komplett halbiere, sondern dass die beiden Hälften an einer Stelle noch zusammenhängen. Dann kann man später den Zimtzucker besser einstreuen und leichter die Knödel formen.

Aus allen weiteren Knödelzutaten einen gleichmäßigen Teig kneten. Der Teig wird schön elastisch und kann gut verarbeitet werden. Klebt der Teig noch zu sehr, einfach noch ein ganz klein wenig Mehl unterkneten. Den Teig sodann in 20 – 25 (je nachdem wieviele Zwetschgen Ihr habt) gleichgroße Protionen aufteilen. Die Teigportiönchen zu Bällchen formen, plattdrücken, je eine Zwetschge darauf legen, etwas vom Zimtzucker in die Zwetschge innenrein streuen und diese dann komplett mit dem Teig ummanteln. Der Teigmantel sollte gut geschlossen sein, man darf die Zwetschge nicht mehr sehen. Danach die Bällchen zu schönen runden Knödeln formen. Das geht am besten, wenn man die Knödel schlichtweg in den etwas bemehlten Handinnenflächen formt.

In einem großen Topf Wasser mit einer Prise Salz aufkochen. Den Herd runterschalten, die Knödel in das Wasser geben und bei leicht siedendem Wasser nun ca. 10-15 Minuten (je nach Größe) ziehen lassen.

In der Zwischenzeit die Bröselbutter zubereiten. Dafür die Brösel in eine Pfanne geben, ganz leicht anrösten, die Butter und den Zimtzucker hinzugeben. Unter Rühren schmelzen lassen und gut vermischen.

Die Knödel mit einer Schöpfkelle aus dem Wasser holen, abtropfen lassen und noch warm servieren. Die Bröselbutter über die Knödel geben oder Vanillesauce dazu reichen.

Zwetschgenknödel aus Topfenteig

Life is full of Knödel-goodies!

☆ Mara

Ihr mögt Mehlspeisen genauso gerne wie ich?! Dann guckt mal hier vorbei:

Timm´s Kaiserschmarrn

ktl

Marillenknödel aus Topfenteig

Marillenknödel aus Topfenteig

Bread Pudding

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Aprikosentarte mit Marzipan und Streuseln

Aprikosentarte mit Marzipan und StreuselnAprikosenzeit = Sommerzeit. Und der Sommer schmeckt einfach richtig gut!!!

Aprikosen hatten in Europa lange Zeit den Ruf, ein Aphrodisiakum zu sein. Der Saft der Aprikose, so dachte man, habe eine aphrodisierende und damit betörende Wirkung. In diesem Zusammenhang tauchen sie übrigens auch in William Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ auf.

Eigentlich schade, dass sich diese Annahme als Irrtum rausstellte, sind die Früchte doch sooo lecker. Diesen kleinen Nebeneffekt hätte man doch wohlwollend in Kauf genommen 🙂

Meine Mom hat diese Woche diese herrliche Aprikosentarte gebacken. Mei, war die lecker!! Ganz frisch aus dem Ofen!! Schön saftig, dezenter Marzipangeschmack, leckerer Blätterteigboden, krosse Streusel.

Schlichtweg in der Tat ein Sommernachtstraum.

Mein Vater fand zunächst allerdings keine warmen Worte für das Gebäck, stellte er doch lediglich fest, „ja, sind halt braune Streusel drauf“ und brachte damit zum Ausdruck, dass er braunes Streuselzeug nicht als optisches Highlight bezeichnen würde. Aber als er die Tarte dann versuchte… Da war es dann auch für Papa ein Sommernachtstraum!

Das Rezept:

275 g Blätterteig (1 Rolle rund)
750 g Aprikosen
3 Esslöffel brauner Zucker

Für die Streusel:

150 g gemahlene Mandeln
65 g Mehl
65 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
100 g weiche Butter

Für den Belag:

125 g weiche Butter
50 g Zucker
125 g Marzipan-Rohmasse
2 Eier
1 Eigelb
2 Esslöffel Speisestärke
100 g gemahlene Mandeln

Den Backofen auf 200°C (Umluft 180°C ) vorheizen.

Für die Streusel Mandeln, Mehl, Zucker, Vanillezucker und Salz mischen. Die Butter in Stückchen unterkneten und zu Streuseln verarbeiten. Kalt stellen.

Eine Tarteform (oder eine Springform) leicht einfetten, den Blätterteig mit einem Nudelholz etwas ausrollen und in der Form auslegen. Einen leichten Rand hochziehen. Den Teigboden mit einer Gabel mehrfach einstechen.

Für den Belag die Butter mit dem Zucker schaumig schlagen. Marzipan mit einer Küchenreibe fein reiben und unter die Butter rühren. Die Eier trennen. Speisestärke, alle Eigelbe und Mandeln unterrühren. Das Eiweiß steif schlagen und unterheben. Den Belag nun auf den Blätterteig streichen.

Die Aprikosen waschen, halbieren, entsteinen und mit dem braunen Zucker mischen und auf dem Belag verteilen. Zum Schluss noch die Streusel daraufgeben.

Ca. 50 – 60 Minuten backen. Dann in der Form auskühlen lassen.

Wobei… wir haben die Tarte ja schon angeschnitten, als sie noch ganz leicht warm war. Ich konnte es nämlich nicht abwarten und außerdem liebe ich noch leicht warmen Kuchen einfach!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Bei Bedarf noch mit Puderzucker bestreuen und einigen halbierten Aprikosen belegen.

Aprikosentarte mit Marzipan und Streuseln

☆ Mara

Viele weitere leckere Kuchen von Mom findest Du unter anderem hier:

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Quarkzopf

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Altmodischer Apfelkuchen mit Mandelstreuseln

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