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5-Gewürz-Rinderfilet mit süßem Möhrchenstampf, Kräuterknödeln und Marzipan-Bratapfel

Zur Vervollständigung der Beitrage vom „Perfekten Dinner“ kommen hier nun noch die Rezepte von meinem Dinnerabend. Mein Menü hieß „Spice it up“ und es sollte eine vogelwilde Kombi aus verschiedenen Gewürzen geben. Deshalb: NICHT mit den Gewürzen sparen!!! Sonst wird das NIX!

Spice it up!

Der Hauptgang:

5-Gewürz-Rinderfilet mit süßem Möhrchenstampf, Kräuterknödeln und Marzipan-Bratapfel

Rezept: Rinderfilet mit Kräuterknödeln, dazu süßer Möhrenstampf und Marzipan-Bratapfel

Rinderfilet:
ca. 1 kg Rinderfilet
50 ml Rapsöl
50 ml dunkle Sojasauce
1 gehäufter Esslöffel 5-Gewürzpulver (gibt es im Asialaden oder im gut sortierten Supermarkt und besteht – wie der Name schon sagt – immer aus 5 Gewürzen. Die Zusammensetzung unterscheidet sich je nach Marke, meistens besteht das Pulver aus Zimt, Anis, Nelken, Sezchuanpfeffer und Fenchel, oder man findet auch mal Ingwer oder Lorbeer darin)

Kräuterknödel:
6 große Kartoffeln
200 g Kartoffelmehl
2 Esslöffel Gries
Salz, Pfeffer
eine Handvoll frische Kräuter wie Schnittlauch, Petersilie, Basilikum
Mehl zum Verarbeiten

Süßer Möhrchenstampf:
1 Zwiebel
400 g Kartoffeln (festkochend)
400 g Möhren
1 Süßkartoffel
200 g Sahne
Honig nach Bedarf
Salz und Pfeffer
Muskat
50 g Butter

Marzipan-Bratapfel:
8 kleine Äpfel
100 g Marzipan
100 g Haselnüsse und Mandeln gemischt
eine Messerspitze Zimt
1 Päckchen Vanillezucker
1 Teelöffel Strohrum
einige Flöckchen Butter

Zubereitung

Rinderfilet:

Aus Sojasauce, Öl und 5-Gewürzpulver eine Marinade mischen. Mit dem Zauberstab gut durchmixen, damit sie sehr fein wird. Das Filet gleichmäßig damit einreiben und einen Tag lang marinieren.

Das Fleisch auf Zimmertemperatur bringen, bevor es dann in einem großen Bräter von allen Seiten kurz scharf angebraten wird. Danach in eine Auflaufform legen und direkt in den Backofen stellen. Der Backofen muss eine Temperatur von 80 Grad haben (wir machen das Fleisch also mit der Niedriggarmethode). Am besten einen Backofenthermometer benutzen, da die Temperaturanzeigen von Öfen oftmals nicht sehr genau sind. Zudem ein Fleischthermometer in das Fleisch stechen, und zwar mit der Spitze in die dickste Stelle. Kurzer Tipp: es gibt auch Thermometer, die beides in einem sind, Backofen- und Fleischthermometer, wie zum Beispiel der HIER*!

Das Fleisch ist medium, wenn es eine Kerntemperatur von ca. 57 Grad hat. Das dauert je nach Dicke des Filets 3-4 Stunden. Dann Aufschneiden und servieren.

Kräuterknödel:
Die Kartoffeln kochen. Schälen und sofort durch eine Kartoffelpresse drücken. Gut salzen und pfeffern, Grieß und Kartoffelmehl dazugeben. Kräuter hacken und dazugeben. Die Masse ordentlich durchkneten. Soviel Kartoffelmehl dazugeben, bis sich der Knödelteig gut kneten lässt. Bei Bedarf noch etwas normales Mehl verarbeiten. Der Teig sollte nicht mehr allzu sehr kleben, sondern gut formbar sein. Kleine Knödel formen. In wallendes Salzwasser einlegen und ca. 15-20 Minuten sieden lassen. Leicht ausdampfen lassen. Dann kurz in einer heißen Pfanne in Butter schwenken, damit sie etwas „Farbe“ bekommen.

Süßer Möhrchenstampf:
Die Kartoffeln, die Möhren und die Süßkartoffel schälen und in kleine Würfel schneiden. In einer Pfanne die Zwiebel in etwas Butter andünsten, das klein gewürfelte Gemüse hinzugeben, mit Sahne aufgießen und köcheln lassen bis das Gemüse weich ist. Dann alles grob pürieren und mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Ein Stück Butter hinzugeben. Nun den Honig (Menge nach Bedarf) dazu rühren.

Marzipan-Bratapfel:
Die Nüsse schreddern, mit dem ganz klein gehackten Marzipan zu einem Teig verkneten. Zimt, Vanillezucker und Rum dazugeben. Äpfel entkernen und jeweils etwas von der Masse hineindrücken. Bei 150 Grad Umluft ca. 30 Minuten (je nach Größe und Sorte der Äpfel) backen.

Ich habe die Bratäpfel übrigens noch mit selbst gemachten Apfelchips dekoriert, die ich zur Hälfte in Zartbitterkuvertüre getunkt und mit goldenem essbaren Sprühglitzer besprüht habe. Den Apfelchip habe ich in die Nussmasse aufrecht reinsteckt (die ich zuvor mit einem Messer angeschnitten habe, damit der Chip auch hält). Apfelchips macht man ganz einfach, indem man hauchdünne Apfelscheiben schneidet (das Gehäuse muss auch nicht entfernt werden, das stört nicht) und die Scheiben dann laaaaange im Backofen bei ca. 80 Grad trocknen lässt. Das kann je nach Dicke der Scheiben aber schon 2-3 Stunden dauern…

Viel Erfolg beim Nachkochen!!!

☆ Mara

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Garnelenbulette auf asiatischem Blini und Avocadotartar mit Wasabi-Mousse

Zur Vervollständigung der Beitrage vom „Perfekten Dinner“ kommen hier nun noch die Rezepte von meinem Dinnerabend. Mein Menü hieß „Spice it up“ und es sollte eine vogelwilde Kombi aus verschiedenen Gewürzen geben. Deshalb: NICHT mit den Gewürzen sparen!!! Sonst wird das NIX!

Spice it up!

Hier kommt die Vorspeise:

Garnelenbulette auf asiatischem Blini und Avocadotartar mit Wasabi-Mousse 

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Wasabi-Mousse:
2 Blatt Gelatine
150 g Naturjoghurt
100 Crème fraîche
2 TL Wasabi-Pulver
1 Spritzer Zitronensaft
100 g Sahne

Garnelenbulette:
1 große Zwiebel
3 große Knoblauchzehen
Salz und Pfeffer
500 g Garnelenfleisch
Saft von 1/2 Zitrone
6 Scheiben Toastbrot
etwas Milch
Kräuter
Paprika
Muskatnuss
Curry
Chili
Salz und Pfeffer
Koriander

etwas Butter zum Anbraten

Asiatischer Blini:
200 g Mehl
1/2 Pck. Backpulver
2 Eier
1/2 TL Salz
1 TL Curry
1/2 TL Paprikapulver süß
etwas Chili
etwas Muskatnuss
etwas Curcuma
ca. 170 ml Milch

Avocadotartar:
4 Avocados
etwas Zitronensaft
1 TL Öl
Salz und Pfeffer
Chilli

Schmandcreme:
200 g Schmand
1 EL Vollmilch
etwas Wasabipulver
etwas Zitronensaft

Die Zubereitung

Das angerichtete Tartar, die Blinis und die Buletten sollten nachher alle die gleiche Größe haben, damit ein schöner Turm angerichtet werden kann.

Wasabi-Mousse:
Gelatine in kaltem Wasser einweichen und tropfnass in einem Topf schmelzen lassen (nicht kochen!). Naturjoghurt bereitstellen. Einen Löffel davon in die Gelatine rühren, danach den restlichen Joghurt einrühren. Crème fraîche dazurühren. Wasabipulver untermixen, einen Spritzer Zitronensaft dazugeben, gut salzen, pfeffern. Sahne steif schlagen und unterheben. Einige Stunden in einer Form kalt stellen.

Garnelenbulette:
Die Zwiebel in Butter andünsten, gehackten Knoblauch dazugeben. Salzen und pfeffern, vom Herd nehmen. 250 g vom Garnelenfleisch mit dem Zitronensaft pürieren. Toastbrot zerkleinern und einkneten. Ein Ei, einen kleinen Schuss Milch sowie Kräuter und Gewürze nach Belieben dazugeben. Dann die restlichen Garnelen klein hacken und untermischen. Nun ca. 50 g Mehl dazugeben und unterkneten, bis ein schöner Bulettenteig entstanden ist. Ist der Teig zu klebrig kann auch gerne noch mehr Mehl untergeknetet werden. Buletten formen, in Mehl wälzen und in Butter oder anderem Fett braten.

Asiatischer Blini:
Alle Zutaten zu einem glatten Teig verrühren. In einer Pfanne mit etwas Fett kleine Pfannkuchen ausbacken.

Avocadotartar:
4 Avocados von Schale und Kern befreien, in Würfel schneiden. Etwas Zitronensaft untermischen. Einen Teelöffel neutrales Öl hinzugeben. Das Tartar nach Belieben würzen mit Salz, Pfeffer, Chili.

Schmandcreme:
Alles vermischen und glatt rühren, gut salzen und pfeffern.

Überall können nach Belieben natürlich noch weitere Kräuter oder Gewürze untergemischt werden. Hier sollte man nicht so zögerlich sein, sondern einfach mal austesten.

Angerichtet wird wie folgt: Auf den Teller gibt man zunächst auf eine Seite einen runden Kleks der Schmandcreme. Diesen verzieht man mit einem Pinsel zu einem geraden Strich auf die andere Seite des Tellers. Auf eine der Seiten kommt nun das Avocadotartar, welches man am besten in einem Dessertring (gibt es zum Beispiel HIER*) anrichtet, damit es schön rund wird. Darauf kommt der Blini und darauf wiederum die Bulette, die mit etwas Schmandcreme bestrichen wird. Das Wasabi-Mousse wird auf der anderen Seite, gegenüber vom Bulettenturm angerichtet, in dem man eine schöne Mousse-Nocke aussticht. Auf das Mousse habe ich sodann noch zerstoßene Wasabi-Erdnüsse gestreut (gibt´s im Asialaden und in der asiatischen Abteilung in größeren Supermärkten oder direkt HIER* zu bestellen). Auf den Bulettenturm habe ich ein frittiertes Reisnudelpaket gelegt, welches noch mit etwas Lachskaviar verschönert wurde.

Für die Reisnudelpakete gekräuselte dünne Reisnudeln kaufen . Von diesen immer ein kleines „Paket“ abbrechen und in heißes Öl zum Frittieren schmeißen. VORSICHT heiß und spritzig! Innerhalb von geschätzten 1-2 Sekunden „platzen“ die Nudeln auf, es entsteht das weiße Reisnudelpaket, welches man dann sofort mit einer Kelle aus dem Öl rausholt und auf einem Küchentuch abtropfen lässt!

Viel Spaß beim Ausprobieren!

☆ Mara

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