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Schokoladen-Kirsch-Törtchen von „The Culinary Trial“

Schokoladen-Kirsch-Törtchen von "The Culinary Trial"Ok Leute, ich sagte es die Tage bereits: Bevor die Kirschenzeit ihr tragisches Ende findet, solltet Ihr schnellstmöglich losrennen und Euch die letzten Exemplare sichern! Die kleinen roten Früchte schmecken nicht nur pur traumhaft, man kann aus ihnen auch die schönsten süßen Leckereien zaubern!

Dass sich Kirschen ganz besonders gut auf kleinen Törtchen machen, beweist uns mein heutiger Gast, die liebe Maike von The Culinary Trial. Sie hat uns ein Schokoladen-Kirsch-Törtchen mitgebracht, in das ich mich SOFORT reinlegen möchte! Das sieht ja sowas von dermaßen lecker aus! Cremig, saftig, köstlich! Maike durfte ich übrigens vor nicht allzu langer Zeit auf dem Green Walk in Leipzig kennenlernen, von welchem ich Euch HIER berichtet hatte. Und weil ich sie auf Anhieb total mochte, habe ich mich riesig über ihre Zusage für den Gastbeitrag gefreut.

Maike bloggt bereits seit unglaublichen 5 (!) Jahren auf The Culinary Trial, erst vor kurzem feierte sie ihren Bloggeburtstag mit leckeren Schokoladen-Karamell-Cupcakes, in die ich mich ehrlich gesagt ebenfalls am liebsten reinlegen und nie wieder aufstehen würde! Wer jetzt aber denkt, Maike kann nur in „süß“, der irrt, auf The Culinary Trial gibt es auch Herzhaftes. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Avocado-Gurken-Gazpacho? Klingt nicht nur toll und sommerlich, sieht auch tatsächlich so aus! Klickt Euch mal rüber, ich bin sicher, Maike freut sich über Euren Besuch!

 ☆ ☆ ☆

Liebe Freunde der hochkalorischen Kuchenstücke, ich hab hier was für euch! Und für Mara natürlich, denn schließlich darf ich heute dieses ganz und gar lauschige Plätzchen auf ihrem Blog einnehmen, was mich irrsinnig freut. Als guter Gast habe ich selbstverständlich was mitgebracht, nämlich ein feines Törtchen in schicker Optik und mit `ner Menge gutem Geschmack. Kirschen und Schokolade tummeln sich hier zwischen feinsten Böden und werden von geschmeidiger Buttercreme umgarnt, was voll mein Ding ist, muss ich gestehen.

So ein Törtchen, ja, das würde ich ja gern mal mit dir zusammen essen, liebe Mara. Zwar haben wir uns bereits gemeinsam durchs vegetarische Leipzig gefuttert und auch vor klitzekleinen Cupcakes nicht Halt gemacht, aber so `ne Kalorienbombe, bei deren Vernichtung man schon fast peinlich berührt verstohlene Blicke austauscht, das ist eine ganz besondere Nummer. Weil so ein Tortentransport durchs hitzige Land jedoch keinen Spaß macht, gibt’s dieses feine Küchlein jetzt eben virtuell. Für euch, für Mara und auch für mich. Also Kuchengabeln rausgeholt, auf die Plätze, fertig- lassen wir es uns schmecken!

Schokoladen-Kirsch-Törtchen von "The Culinary Trial"

Das Rezept für das Schokoladen-Kirsch-Törtchen:

Für den hellen Teig:

50 g weiche Butter
160 g Zucker
125 ml Milch
150 g Mehl
½ TL Backpulver
1 Eiweiß
100g Schokodrops

Für den Schokoladenteig:

50 g Butter
180 g Mehl
40 g Kakao
2 TL Backpulver
200 g Zucker
2 Eier
200 ml Milch

Für die Buttercreme:

4 frische Eiweiß
200 g Zucker
300 g zimmerwarme Butter

250-300 g Kirschmarmelade (wer Zeit hat, macht die gerne selbst)

Zudem:

150 g Kirschmarmelade
frische Kirschen für die Dekoration

Schokoladen-Kirsch-Törtchen von "The Culinary Trial"

Den Ofen auf 180°C (Ober- / Unterhitze) vorheizen. Zwei Springformen mit 18 cm Durchmesser fetten und mehlen.

Für den hellen Teig die Butter mit dem Zucker schaumig schlagen, dann die Milch hinzufügen und gut unterrühren. Mehl und Backpulver vermischen und zum Teig sieben, unterrühren. Nun das Eiweiß dazugeben und den Teig etwa 2 Minuten luftig aufschlagen. Die Schokodrops unterheben, dann den Teig in eine der vorbereiteten Formen verteilen. Im Ofen etwa 20-25 Minuten backen, oder bis ein Holzstäbchen, das in den Teig gepiekst wird, sauber wieder herauskommt. Den Kuchen aus der Form lösen und abkühlen lassen, dann einmal durchschneiden.

Für den Schokoladenteig die Butter schmelzen. In der Zwischenzeit Mehl, Kakao und Backpulver in eine Schüssel sieben. Zucker, Ei, Milch und die noch warme Butter hinzufügen und alles zu einem glatten Teig verrühren. Den Teig in die zweite Form füllen und im Ofen etwa 30 Minuten backen. Den Piekstest nicht vergessen. Den Boden aus der Form lösen und komplett abkühlen lassen, dann halbieren.

Für die Buttercreme das Eiweiß mit dem Zucker über dem Wasserbad aufschlagen, bis alle Zuckerkristalle gelöst sind. Dann so lange ohne Wasserbad weiter schlagen (ich hab das Ganze dann in die Küchenmaschine transferiert), bis die Masse dick und glänzend ist. Weiter rühren, bis sie zudem abgekühlt ist.

Nun nach und nach die raumwarme Butter in kleinen Stücken hinzufügen und rühren, bis Butter und Eiweißmix zu einer geschmeidigen Buttercreme vermengt sind. Ebenso nach und nach Kirschmarmelade einrühren, bis der gewünschte Geschmack erreicht ist.

Für die Zusammensetzung einen Schokoboden auf einen hübschen Teller setzen. Etwas Kirschmarmelade darauf streichen, dann etwas Buttercreme darauf verteilen und einen hellen Boden aufsetzen. Ebenso mit Marmelade und Buttercreme bestreichen, dann den dunklen Boden aufsetzen, ebenso bestreichen und den letzten hellen Boden auflegen. Dünn mit Buttercreme einstreichen, dann etwa 10 Minuten kühl stellen. Nun so viel Buttercreme drauf streichen, wie man mag. Das Törtchen mit frischen Kirschen verzieren und bis zum Servieren kühl stellen.

Schokoladen-Kirsch-Törtchen von "The Culinary Trial"

Danke liebe Maike für deinen köstlichen Besuch!

☆ Mara

Life is full of cherry goodies!!!

Noch mehr Kirsch-Rezepte findet Ihr hier:

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Fluffige Kirschrolle aus Biskuit

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Spätzleschmarrn mit Kirschkompott

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Fluffige Kirschrolle aus Biskuit

Fluffige Kirschrolle aus BiskuitKuchen. Ich mag Kuchen. Nein, ich liebe Kuchen! Schon immer, für immer. Aber so ein Kuchen kann einem unverhofft an einem ursprünglich ruhigen Abend durchaus schon mal den letzten Nerv rauben.

Ja, auch geübten Bäckern wie mir (ich behaupte jetzt zumindest einfach mal, dass ich in der Küche und beim Backen so einigermaßen gut klar komme…), geht nicht immer alles so leicht von der Hand wie es manchmal scheint. Warum mich diese Kirschrolle an einem Samstag Abend vor kurzem nahezu in den Wahnsinn getrieben hat, das verrate ich Euch…

Es war – wie bereits erwähnt – ein Samstag. Ich schlenderte gerade unsere Straße hinunter, von meinen Eltern kommend, als mich das 5-Jährige Nachbarskind (wirklich ein aufgewecktes Zuckerstück von Mädel), das gerade draußen spielte, abpasste und fragte was ich denn so mache. Ich erzählte ihr von meinem Tagesplan und davon, dass ich später noch zwei Kuchen backen wolle. Als mich in diesem Moment große Augen anguckten, sagte ich ihr, sie könne gerne mit mir zusammen backen. Sie sagte zu und verschwand im Haus ihrer Eltern.

Kurz drauf rief mich ihre Mom an und erzählte mir, sie hätte ein quengelndes Kind vor sich, das behauptet, es würde heute Abend noch Kuchen backen und zwar mit mir. Ich lachte und sagte, dass das stimme, sie könne sie gerne rüberschicken und dann legen wir los und rocken die Küche. Gesagt, getan.

Zu zweit fingen wir an zu backen. Und zu plaudern. Wir plauderten so dermaßen viel, dass unser erster Schokoboden von unserem Chocolate Cherry Cheesecake, den es hier auf dem Blog diese Woche ebenfalls gab, total für die Katz war, weil er uns verbrannte. Ok, war nicht schlimm, wir sind ja flexibel und beschlossen kurzerhand einen neuen Boden zu machen. Tja, war eine tolle Idee, theoretisch, wenn uns die Kekse nicht ausgegangen wären… Nur gut, dass meine Eltern vier Häuser weiter wohnen und Mom alles immer vorrätig hat. Wir liefen schnell vor, um eine neue Packung Kekse zu holen und trafen dort bei meinen Eltern auch auf „Mama Zuckerstück“, die – nachdem die Tochter zum Backen und der Mann zum Tennis ausgeflogen war – beschlossen hatte, dass sie mit Mama und Papa Hörner nun einen Sekt trinkt. Sprich, sie saßen gemütlich auf der Terrasse beisammen und tranken ein Gläschen. Wir jedenfalls holten die Kekse und verschwanden wieder in meiner Küche. Der zweite Schokoboden gelang uns übrigens dann auch wunderbar.

Weiter im Backprogramm gings mit der Biskuitrolle. Der Teig dafür wurde toll und schmeckte fantastisch! Nur zu doof, dass wir auch diesen verbrennen ließen, weil wir vor lauter Quatschen die Zeit vergessen hatten und sich der Biskuit im zweiten Backofen einen Stock tiefer befand, weil der erste Ofen im EG schon mit dem Cheesecake belegt war. Tja, aus den Augen aus dem Sinn… der Biskuitteig war schwarz geworden. Ok, auch diesen machten wir deshalb nochmal. Und auch hier klappte zumindest dann der zweite Anlauf.

Mein erstes Fazit von diesem Abend war  übrigens, dass man auch mit 5-Jährigen intelligenten Kids stundenlang quatschen und die Zeit vergessen kann.

Fluffige Kirschrolle aus Biskuit

Nun gut, die Kleine musste aber irgendwann ins Bett, und ich machte mich daran, die Füllung für die Biskuitrolle zu fertigen. Da es mittlerweile ziemlich spät war und ich eigentlich nur noch ins Bett wollte, übermannte mich die Ungeduld. Und anstatt zu warten bis die Gelatine der Füllung anfängt festzuwerden bevor ich die Rolle fülle, beschloss ich, dem Biskuitding sofort die Füllung zu verpassen. Zweites Fazit dieses Abends: Eine zu flüssige Füllung einer Biskuitrolle macht sich gerne selbständig und fließt davon.

Es half nichts, trotz mehrerer erbärmlicher Versuche, die Füllung händisch IN der Rolle zu halten, floss es davon. Alles. Oh Mann, dabei wollte ich doch nur endlich fertig werden und ins Bett flüchten. Aber es half ja nix. Auch das Füllen wurde somit ein zweites Mal gemacht. Beim nächsten Versuch wartete ich also bis die Füllung anfing festzuwerden und irgendwann sah die Biskuitrolle dann auch wie eine Biskuitrolle aus. Hallelujah. Ab ging´s in den Kühlschrank für den Kuchen und für mich ins Bett. Meine Nerven waren nämlich bereits am Ende ihrer Strapazierfähigkeit angelangt.

Drittes und letztes Fazit dieses Abends: Biskuitrollen und ich werden so schnell nach wie vor keine Freunde, auch wenn dieses Exemplar zu guter letzt nicht nur fantastisch aussah (nachdem es am nächsten Tag noch in mühevoller Arbeit mit Buttercreme eingestrichen und mit Kirschen und Schoki verziert worden war), sondern noch viel fantastischer schmeckte!

Fluffige Kirschrolle aus Biskuit

Das Rezept für die Kirschrolle aus Biskuit:

Für den Biskuitteig:

4 Eier
1 Prise Salz
175 g Zucker
100 g Mehl
1 gestrichener Teelöffel Backpulver

Für die Füllung:

250 g Magerquark
80 g Zucker
75 g Puderzucker
130 g cremiger Naturjoghurt
6 Blatt Gelatine
5 Esslöffel Kirschsaft
200 g Sahne
100 g abgetropfte Kirschen aus dem Glas (Schattenmorellen)

Für die Creme:

700 ml Milch
2 Päckchen Vanillepuddingpulver
100 g Zucker
300 g weiche Butter
50 ml Kirschsaft

Zudem:

frische Kirschen zum Dekorieren
50 g Zartbitterkurvertüre zum Dekorieren

Fluffige Kirschrolle aus Biskuit

Den Backofen auf 180 °C Umluft (200 °C Ober – / Unterhitze) vorheizen.

Für den Biskuit zunächst die Eier trennen. Das Eiweiß mit der Prise Salz und der Hälfte des Zuckers leicht steif schlagen (nicht zuuuu steif. Wenn man mit einem Löffel eine Spitze zieht sollte die noch in sich zusammenfallen). Die Eigelbe mit dem restlichen Zucker schaumig schlagen. Das Mehl mit dem Backpulver vermischen und dazurühren. Nun noch den Eischnee unterheben. Den Biskuitteig auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech verstreichen und ca. 10 – 12 Minuten backen. Sodann den Biskuitteig mit dem Backpapier nach oben auf ein mit Zucker bestreutes Geschirrtuch stürzen. Ein klein wenig auskühlen lassen, das Backpapier entfernen und den Teig mit Hilfe des Tuchs zu einer Rolle aufrollen. Aufgerollt komplett auskühlen lassen, das verhindert, dass der Teig später beim Aufrollen zur Biskuitrolle reißt.

Fluffige Kirschrolle aus Biskuit

Für die Füllung den Magerquark mit dem Zucker, dem Puderzucker und dem Joghurt mischen. Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen und anschließend in dem Kirschsaft leicht erwärmen bis sie sich verflüssigt (sie darf keinesfalls kochen! Sonst wird die Füllung später nicht fest!). Nun zwei Esslöffel der Quarkmasse zur Gelatine rühren, erst anschließend zur restlichen Masse rühren. Das langsame Vermischen mit der kühlen Quarkmasse dient dazu, dass sich die Gelatine vorsichtig an die kalte Temperatur gewöhnt, tut sie das nämlich nicht, wird die Füllung später ebenfalls nicht fest. Nun noch die Sahne steif schlagen und unterheben.

Jetzt kommt der wichtige Teil, den ich wegen Ungeduld gerne verkürze, später dann aber leider auch den Ärger habe, wenn die Füllung noch zu flüssig ist: Die Masse kaltstellen bis sie beginnt zu gelieren (das kann schon etwas dauern, vielleicht so 10 – 20 Minuten), erst dann den Biskuit vorsichtig auseinanderrollen und gleichmäßig mit der Füllung bestreichen (hat die Masse nämlich noch nicht begonnen zu gelieren, fließt sie euch aus der Rolle wieder davon. So wie bei mir zuerst 😦 Deshalb also wirklich so lange warten bis sie anfängt leicht fest zu werden. Die abgetropften Kirschen auf der Füllung verteilen und die Rolle wieder zusammenrollen. Nun mindestens 4 Stunden kühlstellen.

Fluffige Kirschrolle aus Biskuit

Nun noch die Creme zum Bestreichen der Rolle herstellen. Dafür mit der Milch, dem Puddingpulver und dem Zucker einen Pudding nach Anleitung kochen (nur eben lediglich mit 700 ml Milch). Den Pudding heiß in ein Gefäß füllen und mit einer Frischhaltefolie abdecken. Die Folie soll den Pudding direkt berühren, damit sich keine Haut bildet. Sobald der Pudding abgekühlt ist schlägt man die weiche Butter cremig auf und gibt den Pudding esslöffelweise dazu. So lange schlagen bis eine cremige Konsistenz entsteht. Zum Schluss noch den Kirschsaft unter Rühren langsam einfließen lassen bis eine hellrosa Farbe entstanden ist.

Die Rolle gleichmäßig mit der Buttercreme einstreichen und mit einem Esslöffel leichte „Spitzen ziehen“, sprich, die Creme soll auf der Oberfläche nicht glatt sein, sondern soll uneben geformt werden, damit es aussieht wie auf den Fotos.  Die Biskuitrolle mit den frischen Kirschen belegen. Nun noch die Zartbitterkuvertüre in einem Wasserbad oder im Mikro bei niedriger Wattzahl bzw. die Glasur nach Anleitung erwärmen, schmelzen und kreuz und quer über der Kuchenoberfläche und den Kirschen verteilen. Ich mache das ebenfalls mit einem Esslöffel.

Kühl stellen und am besten auch gekühlt servieren.

Fluffige Kirschrolle aus Biskuit

☆ Mara

Life is full of cherry goodies!!!

Fruchtige Rezepte gibt´s hier:

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Erdbeermarmelade mit Mini-Schuss

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Erdbeer Galette aus Dinkel-Vollkorn-Teig

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Snickerscupcakes von „Herzfutter“

Snickerscupcakes von Herzfutter

Juhuuu, heute darf ich wieder einen wunderbaren Gast hier willkommen heißen. Und zwar den lieben Björn von Herzfutter. Kennengelernt haben wir uns letzten Herbst auf einem Event in Berlin und weil ich nicht nur seinen Blog toll finde, sondern mich auch überzeugen konnte, dass er selbst mindestens genauso toll ist, habe ich ihn gefragt, ob er nicht Lust auf einen Gastbeitrag hätte. Und tatatadaaaaa: Heute ist er da!

Mitgebracht hat uns Björn sensationelle Snickerscupcakes, deren Anblick echt eine Frechheit ist und eigentlich verboten gehört. Die kleinen Dinger sehen nämlich sowas von verboten gut aus, dass man sämtliche guten Vorsätze was die Sommerfigur betrifft, SOFORT über Bord wirft! Diese Creme! Dieses Karamell! Frechheit, ich sag´s ja.

Björn hat schon immer gerne gebacken und immer gerne auch Freunde mit selbst Gebackenem überrascht. Irgendwann entstand daraus sein Blog und damit auch die Leidenschaft an schönen Foodfotos.

Damit Ihr Herzfutter jetzt aber selbst kennenlernt, übergebe ich an Björn:

☆ ☆ ☆

Hallo zusammen, ich bin Björn aus Berlin und blogge seit 2011 auf „Herzfutter“.

Für meinen Blog koche und backe ich zum Teil schnelle Rezepte für die Studentenküche, aber auch gerne aufwendige Torten für die Geburtstage meiner Freunde. Meine liebsten Zutaten sind dabei Erdnüsse, Bacon und Karamell! So entstehen dann Snickerstorten, Fleischpasteten, Erdnussschnitten und Zartbittermuffins mit Bacon am laufenden Band.

Low carb und low fat sind also Begriffe, die in meiner Küche eher selten fallen. Kann man doof finden oder man kann ausflippen vor Freude. Ausflippen ist sowieso immer gut. Heute ist wieder so ein Tag, da muss ich den ganzen Tag wie ein Flummi durch die Wohnung hüpfen und jubeln. Warum? Weil ich euch Snickerscupcakes mitgebracht habe, die so unglaublich fantastisch-grandios-superduper-lecker-göttlich schmecken, dass man einfach jubeln muss. Finde ich zumindest. Dazu darf ich heute auch noch bei Mara zu Gast sein. Ich meine, hallo? Mara ist ein richtiger TVStar, hat nun auch noch ein eigenes Backbuch und ihre Fotos und Rezepte lassen einem jedes Mal das Wasser im Mund zusammen laufen. Und zack – auf einmal bin ich mittendrin in Mara’s Welt. Da muss man ebenfalls einfach jubeln.

Mara habe ich bei einem Event kennengelernt, bei dem sich alles um Butter drehte. Butter ist übrigens auch eine Zutat in meiner Küche, ohne die ich nicht auskommen könnte. Und weil ich auf diesem Event gemerkt habe, dass Mara privat genauso sympathisch ist, wie sie hier auf dem Blog rüberkommt – musste ich nicht lange zögern, als sie mich gefragt hat, ob ich einmal bei ihr Gast sein möchte.

So jetzt aber genug Lobhudelei, kommen wir zum eigentlichen Star dieses Beitrages: Den Snickerscupcakes. Erdnuss-Karamell-Schokoriegel gehören zu meinen Grundnahrungsmitteln. Allein weil sie gleich zwei meiner Lieblingszutaten vereinen: Karamell und Erdnüsse. Naja und Schokolade schadet auch nie, oder? Da diese Riegel so lecker schmecken, habe ich beschlossen ihnen mal wieder ein Rezept zu widmen. Damit das auch so richtig gut flutscht, habe ich noch eine ordentliche Portion Butter mit ins Rennen geschickt. Es treffen nun also Karamell, Erdnüsse, Schokolade und Butter aufeinander – das kann doch nur grandios werden, oder?

Snickerscupcakes von Herzfutter

Das Rezept für die Snickerscupcakes (für ca. 12 – 14 Cupcakes):

Zutaten:

Für die Schokomuffins:

150 g Butter (Zimmertemperatur)
200 g Zucker
3 Eier
1 Prise Salz
200 ml Milch
100 g Mehl
70 g Kakao
2 gestr. TL Backpulver

Für das Erdnusskaramell:

100 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
100 ml Schlagsahne
100 g gesalzene Erdnüsse

Für das Erdnussbutterfrosting:

90 g Butter (Zimmertemperatur)
90 g Puderzucker
120 g Erdnussbutter
20 ml Milch
50 g Zartbitterschokolade

Für den Schokoladenteig zuerst den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen.

Nun die Butter zusammen mit dem Zucker einige Minuten lang schaumig rühren. Dabei die Eier nach und nach unterrühren. Eine Prise Salz und die Milch hinzugießen. Mehl mit Kakao und Backpulver vermischen und ebenfalls unter die flüssige Masse rühren. Der Teig sollte jetzt sehr cremig sein – ist er zu fest, einfach noch etwas Milch untermixen. Den Teig in die Papierförmchen füllen – aber nicht ganz bis zum Rand, schließlich geht der Teig noch etwas auf. Für 20-25 Minuten im Backofen backen, bis an einem Holzstäbchen kein Teig mehr kleben bleibt.

Nachdem die Muffins ausgekühlt sind, das Erdnusskaramell zubereiten. Den Zucker zusammen mit dem Vanillezucker auf mittlerer Stufe ganz langsam schmelzen lassen. Sobald der Zucker goldgelb geschmolzen ist, die Sahne hinzuschütten und alles gut verrühren, bis sich die Sahne mit dem Zucker verbunden hat. Nun die Erdnüsse hinzugeben und verrühren. Mit einem Esslöffel jeweils etwas der Masse auf die Muffins gießen. Wieder sehr gut auskühlen lassen.

Während das Karamell auskühlt, das Frosting zubereiten. Dazu die Butter mit einem Handmixer schlagen, bis sie leicht weiß wird. Anschließend den Puderzucker hinzufügen und solange mixen, bis die Masse cremig ist. Nun noch die Erdnussbutter und Milch gut unterrühren. Die Masse bis zum Gebrauch im Kühlschrank lagern.

Ist das Karamell ausgekühlt, die Buttercreme in einen Spritzbeutel füllen und damit die Muffins dekorieren. Zum Schluss noch die Zartbitterschokolade über dem Wasserbad schmelzen und in einen Plastikbeutel füllen. Ein klitzekleines Loch in eine Ecke schneiden und mit feinen Schokoladenfäden die Cupcakes dekorieren.

Snickerscupcakes von Herzfutter

Mein lieber Björn, ich hüpf auch gerade wie ein Flummi durch die Gegend, weil ich mich so freue, Dich heute als Gast bei mir zu haben! Danke für diese oberleckeren Snickerscupakes! Ich überlege mir jetzt tatsächlich auch, ob ich Erdnuss-Karamell-Schokoriegel nicht ebenfalls als Grundnahrungsmittel in meine Liste mitaufnehme! 😉

Mara

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Vanille-Törtchen mit Buttercreme von „Fräulein Glücklich“

Vanille-Törtchen mit Buttercreme von "Fräulein Glücklich"Es ist mal wieder Zeit für einen wundervollen Gast. Heute darf ich Euch das zauberhafte Fräulein Glücklich präsentieren. Der Name ist auf dem gleichnamigen Blog von Silke in der Tat Programm. Wer beim Anblick der fantastischen und perfekt in Szene gesetzten Kreationen vom Fräulein Glücklich nicht glücklich wird, dem kann ich auch nicht mehr helfen.

Beim Fräulein Glücklich wird sogar ein schlichter Apfelkuchen zu einem absoluten Highlight. Aber die liebe Silke kann auch aufwendig, was zum Beispiel ihr Schoko-Rum-Kokos-Törtchen beweist. Und auch für Freunde des herzhaften Geschmacks findet man auf ihrem Blog ganz Wunderbares. So unter anderem ihre Bärlauch-Gnocchi, die man jetzt zur Bärlauch-Saison unbedingt mal probieren sollte.

Zu meiner großen Freude hat Silke vor einigen Tagen sogar ein Rezept aus meinem Buch Mara´s Sweet Goodies ausprobiert. Es gab meinen Strawberry Cheesecake mit Blaubeeren in einer hübschen Mini-Törtchen-Version. Traumhaft schön kann ich Euch sagen!

Ich sag ja, wer glücklich sein will, der sollte mal zum Fräulein Glücklich rüberklicken!

Silke hat uns heute einen Traum in rosa mitgebracht. Als ich vor kurzem die Fotos von ihr bekam, kam ich aus dem Lächeln gar nicht mehr heraus. Dieses Törtchen passt farblich nämlich sowas von perfekt zu meinem Blog… als wäre es photoshop-technisch extra dafür angepasst worden. Ist es aber natürlich nicht! Das war schlichtweg ein richtig schöner Zufall.
Und jetzt heiße ich das Fräulein Glücklich willkommen:
☆ ☆ ☆ 

Liebe Mara!

Als du mich vor ein paar Wochen zu deiner Buchpräsentation eingeladen hast, musste ich schweren Herzens absagen! Umso mehr freue ich mich, heute dein Gast sein zu dürfen.

Da überlegt man lange, was man der Gastgeberin mitbringt. Ein paar Blümchen gehen immer! Also dachte ich mir: „Mensch Silke, der Frühling steht vor der Tür! Ein paar Ranunkeln, einige Bellies oder Primelchen, vielleicht noch ein bisschen rosa Schleierkraut…ach ja, Ginster in Rosa wär auch ganz nett!“ Und so bin ich heute für dich durchs ganze Tal gefahren, um die hübschesten Pflänzchen zu finden. Das ist nämlich gar nicht so einfach, wenn man im Zillertal lebt! Einen Skipass hätte ich schneller besorgt.

Vanille-Törtchen mit Buttercreme von "Fräulein Glücklich"

Aber Blumen alleine würden weder dir noch deinen Lesern gerecht werden. Also gibt es noch dieses fulminante  Vanille-Törtchen für euch! Und dieses Törtchen ist ein absoluter Blender! Macht ganz schön was her, könnte es mit jeder Schönheitskönigin aufnehmen, ist aber easy-peasy und ruck-zuck gemacht.

Vanille-Törtchen mit Buttercreme von "Fräulein Glücklich"

Das Rezept für das Vanille-Törtchen mit Buttercreme:

Für den Teig:

4 Eier
160 g Zucker
1 Esslöffel Vanillezucker
100 Milch
100 ml Rapsöl
2 Esslöffel Vanilleextrakt
200 g Mehl
1 Päckchen Backpulver

Für die Buttercreme:

250 g weiche Butter
300 g gesiebten Puderzucker
1 Esslöffel Vanillezucker

Den Ofen auf 180°C Ober-Unterhitze vorheizen. Drei Backformen (Durchmesser 15 cm) einfetten und mit Mehl bestäuben.

Für die Teigböden die Eier trennen. Das Eiweiß steif schlagen und beiseite stellen. Das Eigelb mit dem Zucker und dem Vanillezucker cremig rühren. Milch, Rapsöl sowie Vanilleextrakt unterrühren. Das Mehl mit dem Backpulver vermengen, über die Masse sieben und einarbeiten. Nun noch den Eischnee sanft unterheben, den Teig dritteln und in die Formen geben. Etwa 30 min. (Stäbchenprobe) backen, auskühlen lassen und aus den Formen lösen.

Für die Buttercreme die weiche Butter mit dem Puderzucker und dem Vanillezucker schaumig schlagen. Bis zur Verwendung bei Zimmertemperatur lagern.

Nun wird hochgestapelt: Die Böden evtl. mit einem scharfen Messer begradigen. Auf den unteren Boden etwa 3 EL der Creme geben und glatt streichen, den zweiten Boden darauf setzen und ebenfalls mit der Creme bedecken. Nun den dritten Boden auflegen, das Törtchen zunächst dünn mit der Buttercreme einkleiden und für etwa 10 min. in den Kühlschrank stellen. So lösen sich keine Krümelchen mehr und man kann dann mit dem Rest der Creme das Törtchen leichter ummanteln. Nun das hübsche Ding mit ein paar essbaren Blüten dekorieren und fertig!

Vanille-Törtchen mit Buttercreme von "Fräulein Glücklich"

Lass es dir schmecken liebe Mara! Und ihr Leser natürlich auch! Vielleicht sieht man sich bald wieder! Ich würde mich freuen!

Und wieder einmal war das fräulein glücklich!

Silke

Vanille-Törtchen mit Buttercreme von "Fräulein Glücklich"

Liebe Silke,

dieser rosarote Tortentraum erfreut mein Herz! Dieses Törtchen ist einfach eine Wucht! Genau wie deine Fotos. Schön, dass du heute hier bist! Danke dafür :-*

☆ Mara

Life is full of Törtchen-Goodies!!!

Törtchen Törtchen:

Holunderblüten Joghurt Mousse Törtchen mit Beeren

Holunderblüten Joghurt Mousse Törtchen

Happy Bööörthday to me!!! Ähhh… to LIFOG!!

Happy Birthday mit ´nem White Chocolate Cheesecake

Rhabarber-Mousse-Törtchen mit Pistazie

Rhabarber-Mousse-Törtchen mit Pistazie

 

Soft Eis Cupcakes

Soft Eis Cupcakes

WOHOOOO!! Ist das Softeis?!!?

Leckeres, cremiges, kühles, auf der Zunge schmelzendes Softeis?!?!!!!! Weil ja gerade Sommer und damit auch Eiszeit ist?! Und zudem noch das Eis-Blog-Event hier läuft?! HÄCHEL***

Nö, isses nicht. Kein Eis. Verarhaaaascht. Das hier sieht nur so aus wie Softeis. Ätsch.

Es sind in Wirklichkeit stinknormale Muffins mit einem, zugegeben äußerst leckerem, Frosting.

Also genau genommen sind es eigentlich ja dann Cupcakes. Und nicht nur stinknormale Muffins.

Ok, aber es sind trotzdem Cupcakes und kein Softeis. Warum heißen die bei mir dann so?! Weil ich finde, dass die original aussehen wie leckeres Softeis und mich auch bei jedem erneuten Anblick an das zartschmelzende, cremige, kühle Zeugs erinnern.

Und ganz ehrlich, es mag vielleicht kein Eis sein, aber in Bezug auf deren Köstlichkeit stehen diese Cupcakes dem Softeis in nichts nach!!!!!

Fakten auf den Tisch: Es handelt sich hier um klassische helle Muffins mit einem doppelten Buttercreme-Frosting, halb Vanille, halb Schokolade. Leckerst!

Zuerst das Rezept für die Muffins:

150 g weiche Butter
100 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
250 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
2 Eier
200 g Schmand

Den Backofen auf 180 °C vorheizen (160 °C Umluft).

Die weiche Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig schlagen. Mehl und Backpulver mischen und samt den Eiern und dem Schmand zur Buttermischung rühren. Es soll ein geschmeidiger Teig entstehen.

Den Teig in Muffinförmchen füllen und ca. 20-25 Minuten backen bis sie eine schöne goldene Oberfläche haben. Dann komplett auskühlen lassen.

Soft Eis Cupcakes

Nun noch das Frosting!

Frosting hell:

100 g weiche Butter (Zimmertemperatur!)
100 g Puderzucker
100 g Frischkäse
etwas Vanillearoma

Die weiche Butter cremig schlagen bis sie eine schöne, hellgelbe Farbe und fluffige Konsistenz hat. Dann den Puderzucker unterrühren. Zum Schluss noch den Frischkäse und das Vanillearoma unterrühren bis eine gleichmäßige Creme entstanden ist. Diese nun erstmal in den Kühlschrank stellen.

Frosting dunkel:

130 g weiche Butter (Zimmertemperatur!)
70 g Puderzucker
1 Eigelb (Zimmertemperatur)
80 g gehackte Zartbitterkuvertüre

Die Butter wie beim hellen Frosting erstmal gut schaumig schlagen, dann den Puderzucker dazurühren. Das Eigelb ebenfalls mit hinzugeben. Die gehackte Zartbitterkuvertüre schmelzen und unter Rühren in die Creme fließen lassen. Nun das Frosting ebenfalls etwas kühlstellen, bis es eine geeignete Konsistenz zum Spritzen hat. Ist es zu warm ist es nämlich nicht fest genug, ist es aber zu kalt, dann kann man es nicht richtig schön spritzen.

Ich selbst stelle das Frosting so ungefähr 30 Minuten in den Kühlschrank. Dann einfach mal schauen, wie die Konsistenz ist und ob man das Frosting gut verarbeiten kann. Wenn es noch nicht fest genug ist, dann wartet man einfach noch etwas und sollte es passieren, dass es bereits zu fest geworden ist, dann lässt man es einfach bei Zimmertemperatur wieder eine Weile stehen. Dann wird es wieder geschmeidig.

Ist eine gute Konsistenz erreicht, nimmt man einen Spritzbeutel mit großer Sterntülle, den man nun auf der einen Seite mit dem hellen Frosting und auf der anderen Seite mit dem dunklen Frosting befüllt. Den Beutel dafür am besten einfach hinlegen und mit einem großen Löffel jeweils das Frosting auf die Seiten einlöffeln.

Das Frosting auf die Muffins spritzen und fertig sind Eure Soft Eis Cupcakes!

Soft Eis Cupcakes

☆ Mara

Life is full of soft-ice-cream-goodies!!!

Cucpakes oder Eis?! Ich hab beides für Euch:

Dulce de leche Eiscreme mit Karamellsauce

Dulce de leche Eiscreme mit Karamellsauce

Lemon Buttermilk Cupcakes

Lemon Buttermilk Cupcakes

Cookies ´n Cream Eis

Cookies´n Cream Eis