Tag-Archiv | Erdbeere

Himbeerpralinen mit Marmelade und Fondantkugel

Himbeerpralinen mit Marmelade und FondantkugelPralinenwahnsinn. Ja, der befällt mich hin und wieder. Das letzte Mal vor ungefähr einem Jahr.

Der Wahnsinn fängt damit an, dass man auf die Idee kommt, man könnte doch mal wieder eine Sorte Pralinen machen… hat man doch kürzlich in einem kleinen Lädchen so hübsche Dinger gesehen, die man nun selbst herstellen will. Weil selbst gemacht bekanntlich ja immer besser schmeckt und vor allem deshalb, weil man in einigen Fällen nach dem Kauf der wunderhübsch anzuschauenden Pralinchen der Tatsache ins Auge blicken musste, dass die Teilchen ausschließlich gut aussehen, nicht aber auch noch gut schmecken. Aussehen ist aber halt doch nicht alles, auf die inneren Werte kommt es hier ebenfalls an!

Gut, man hat beschlossen, selbst mal wieder in die Pralinenherstellung zu gehen. Man beginnt damit, in einem passenden Onlineshop die Pralinenförmchen aus Schokolade zu bestellen, kann sich dabei aber leider nicht entscheiden, ob es nun Kugeln, Quadrate oder Herzchen werden sollen… und legt einfach mal ALLE in den Warenkorb. Da man nun aber feststellt, dass es ja nicht nur Vollmilchförmchen, sondern auch weiße und Zartbitterschoki in Pralinenform gibt, werden alle Varianten kurzum ebenfalls bestellt. Da jede Pralinenfolie über 60 Teile hat (also pro Sorte über 60 Pralinenförmchen erhält), bekommt man so auf die Schnelle mal ca. 500 Pralinenhohlkugeln bzw. förmchen nach Hause geliefert, die man dann auch zeitnah verarbeiten sollte.

Gesagt, getan. Ich hab also ungefähr 500 Pralinen gemacht. Und da ich Euch so viele davon noch nicht gezeigt habe, hole ich das nun nach. Heute gibt es meine Himbeerpralinen mit Marmelade und Fondantkugel.

Ihr benötigt:

1 Folie weiße eckige Pralinenformen (ca. 60 Stück, ich kaufe immer diese HIER*)
300 g weiße Kuvertüre (bitte eine gut schmeckende verwenden! Z.B. diese HIER*)
60 Sahne
Himbeerpaste (ich nehme grundsätzlich diese HIER*, die schmeckt nämlich ganz hervorragend!)
etwas Himbeermarmelade ohne Stücke (einige Esslöffel reichen)
ca. 400 g rosa Schokoglasur (gibt es z. B. HIER*)
eine kleine Packung Fondant (z. B. diese 250 g-Packung HIER*)
Zuckerstreusel zum Bestreuen

Für die Ganache (die rosa Füllung der Pralinen) 200 g von der Kuvertüre klein hacken. Die Sahne aufkochen und sofort über die Kuvertüre geben. Kurz stehen lassen und dann mit einem Schneebesen verrühren bis sich die Kuvertüre vollständig aufgelöst hat. Nun die Himbeerpaste unterrühren. Die Menge an Paste richtet sich nach Eurem persönlichen Geschmack. Probiert es einfach aus, aber aufpassen, die Paste schmeckt sehr intensiv, man benötigt nicht viel davon. Die Ganache sodann in einen Spritzbeutel füllen die Schalen damit ca. zur Hälfte befüllen.

Die andere Hälfte der Pralinenschalen nun mit der Himbeermarmelade füllen. Dazu die Marmelade leicht erwärmen (dann wird sie flüssiger und kann besser portioniert werden) in einen Spritzbeutel mit kleiner Lochtülle geben (oder alternativ in einen Gefrierbeutel, bei welchem Ihr eine Spitze als Ausgang abschneidet. So mach ich das immer 🙂 ) und die Schalen bis knapp unter den Rand füllen. Auskühlen lassen.

Zum Verschließen der Pralinen die restlichen 100 g der Kuvertüre hacken und im Wasserbad schmelzen. Zum Verschließen die geschmolzene Kuvertüre wieder in einen Spritzbeutel geben und die Schalen damit verschließen. Nun alles gut trocknen und fest werden lassen, am besten über Nacht.

Sind die Pralinen trocken, kann man diese aus der Form lösen und umgedreht hinstellen. Nun wird zunächst ca. 1/4 der rosa Schokoglasur klein gehackt und im Wasserbad geschmolzen. Aus dem Fondant ca. 60 minikleine Kügelchen formen, leicht in die Glasur tunken und mittig auf die Pralinen setzen. Trocknen lassen. Sodann die restliche Glasur schmelzen und die Pralinen mit einer Pralinengabel (oder einer normalen Gabel) komplett in die Glasur tunken und damit überziehen, abtropfen lassen und auf ein Pralinengitter oder auf ein Backpapier setzen. Mit Zuckerstreuseln bestreuen und trocknen lassen.

Himbeerpralinen mit Marmelade und Fondantkugel

☆ Mara

Life is full of praline goodies!!!

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Noch mehr Pralinenideen gibt es hier:

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Weiße Pralinen mit Erdbeermarmelade

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Erdbeer-Tiramisu-Charlotte von „Emma´s Lieblingsstücke“

Erdbeer-Tiramisu-Charlotte von "Emma´s Lieblingsstücke"Als Foodblogger verbringt man unglaublich viel Zeit mit seinem eigenen Blog. Auch ich selbst sitze nahezu täglich an meinem „Baby“, wie ich Life Is Full Of Goodies nenne. Angefangen hat alles damit, dass ich bei einer Rezeptsuche im Internet auf den ein oder anderen schönen Blog gestoßen war und das alles ganz toll fand. Die Fotos, die Geschichten dahinter, die Persönlichkeit, die so ein Blog besitzt. Deshalb gucke ich nach wie vor natürlich immer mal wieder gerne, sofern es mir die Zeit erlaubt, was die Bloggerkollegen so treiben… und entdecke dabei auch regelmäßig neue Schmuckstücke.

So wie Emma´s Lieblingsstücke. Ich stieß durch meinen Instagram Account auf Emma, weil sie einen Kommentar hinterlassen hatte, hüpfte sodann zu ihr rüber und war begeistert von dem was ich sah. Sooo viele wundervolle Leckereien! Vor allem ihr Marmor-Himbeer-Gugl sowie ihr Schoko-Cheesecake hatten mir es echt angetan!

Und wie Ihr alle wisst, stelle ich Euch gerne wundervolle Blogs vor. Deshalb habe ich Emma kurzerhand gefragt, ob sie nicht Lust auf einen Gastbeitrag bei mir hätte und schwupps-di-wupps ist sie auch schon da. Vorhang auf für Emma´s Lieblingsstücke:

☆ ☆ ☆ 

Liebe Mara,

vielen lieben Dank für deine Einladung. Ich freue mich riesig dich heute „besuchen“ zu dürfen und bin sogar ein kleines bisschen aufgeregt.

Mein Name ist Emma und ich blogge auf Emma´s Lieblingsstücke seit Anfang August 2014. Ich liebe es zu backen und mir immer wieder neue Kreationen auszudenken. Vieles davon entsteht spontan, weil das, was ich mir in den Kopf gesetzt habe, leider nicht immer so hinhaut. Herr Lieblingsstücke sagt dann immer: `Mach das Beste daraus!´

Dir, liebe Mara, habe ich heute eine kleine Erdbeer-Tiramisu-Charlotte mitgebracht. Vielleicht oder ganz bestimmt ist es noch zu früh für Erdbeeren. Mir fällt es allerdings so furchtbar schwer an diesen roten Früchtchen vorbeizugehen. Mein kleines Erdbeerherz schlägt dann immer wahnsinnig doll, obwohl mein Kopf sagt: „Du weißt, dass wir noch keine Erdbeersaison haben.“ Aber mein kleines Herz: „Na, und. Die sehen aber schon sooo gut aus.“ Den Rest könnt ihr euch sicher denken…

Die Kombi süss-sauer/fruchtig mag ich bei Torten generell sehr gerne, ihr auch?

Erdbeer-Tiramisu-Charlotte von "Emma´s Lieblingsstücke"

Für ein 18-20 cm Törtchen benötigt ihr:

eine Springform
einen, wenn´s geht, hohen Tortenring

Für den Biskuit:

3 Eier
1 Prise Salz
90 g Zuckerz
50 g Mehl
40 g Speisestärke
1 TL Backpulver

Für die Füllung:

3 Blatt Gelatine
350 g Mascarpone
80 g Zucker
5 EL Milch
1 Pck. Vanillezucker
1 EL Saft einer Zitrone
150 ml Sahnee
50 ml kalter Espresso (ich nehme 1 TL Instantpulver und löse es in kochendem Wasser auf)
2 EL Weinbrand, z.B. Chantré
300 g Erdbeeren

Für die Deko:

ca. 200 g Löffelbiskuits
rosa Erdbeer-Schokolade (z.B. von HIER)
1 Würfel Palmin
ca. 200 g Erdbeeren oder andere Beeren

Erdbeer-Tiramisu-Charlotte von "Emma´s Lieblingsstücke"

So wird´s gemacht:

Backform mit Backpapier auslegen. Ich mache das nur für den Boden und klemme dabei das Backpapier zwischen die Form. Backofen auf 200°C vorheizen. Eier trennen. Eiweiß mit Salz steifschlagen, währenddessen den Zucker einrieseln lassen. Die Eigelbe unterrühren. Speisestärke, Mehl und Backpulver mischen, auf die Masse sieben und vorsichtig unterheben. Den Teig in die Backform füllen und glatt streichen. Ca. 20-22 min. backen. Stäbchenprobe nicht vergessen. Aus dem Ofen holen und etwas abkühlen lassen. Aus der Form lösen und auf dem Kopf auskühlen lassen, damit der Biskuit auch von oben schön gerade wird. Danach waagerecht halbieren. Den unteren Boden auf eine Tortenplatte legen und einen Tortenring um den Boden stellen.

Espresso kochen, abkühlen lassen und mit dem Weinbrand mischen. Mit der Hälfte den unteren Boden beträufeln. Das klappt super mit einem Pinsel. Erdbeeren entstielen, waschen, trocken tupfen und in kleine Stücke schneiden. Mascarpone, Milch, Zucker, Zitronensaft und Vanillezucker in einer großen Schüssel verrühren. Gelatine ca. 5 min. in eiskaltem Wasser aufweichen, ausdrücken und in einem kleinen Topf auf dem Herd auflösen. Die Gelatine darf nicht kochen. Nach und nach ungefähr 3 EL der Creme zur Gelatine geben und verrühren bis die Creme kalt ist. Am besten macht ihr das mit einem Löffel, nicht mit dem Schneebesen. Danach die Gelatinecreme zur restlichen Mascarponecreme geben und verrühren. Sahne steifschlagen und vorsichtig unterheben. Ca. 3 EL der Creme entnehmen und kühl stellen. Zum Schluss die Erdbeeren unterrühren. 2/3 der Creme vorsichtig auf den unteren Boden verteilen. Den zweiten Boden auf die Masse setzen, mit dem restlichen Espresso beträufeln und die restliche Creme darauf verteilen. Die Torte für mehrere Stunden, am besten über Nacht, in den Kühlschrank stellen.

Für die Deko schmelzt ihr die Erdbeer-Schokolade mit dem Palmin langsam über einem Wasserbad. Währenddessen könnt ihr schon mal den Tortenring entfernen und die Torte mit der restlichen Mascarponecreme bestreichen. Die Löffelbiskuits bis ungefähr zur Hälfte mit der Erdbeer-Schokolade bestreichen. Ich habe das mit einem Pinsel gemacht. Allerdings glaube ich, dass ein Löffel besser gewesen wäre. Beim Pinsel sieht man leider die Pinselstriche. Sollte die Schokolade nicht an den Löffelbiskuits heruntertropfen könnt ihr die Löffelbiskuits direkt an die Torte drücken. Ist die Schokolade noch sehr flüssig, dann in ein Glas zum Trocknen stellen.

So, jetzt noch schnell die restlichen Erdbeeren putzen, waschen, trocken tupfen und halbieren. Auf der Torte verteilen. Ein Band um die Torte binden, falls ihr sie nicht sofort vernaschen wollt. GUTEN APPETIT!

Danke, liebe Mara, dass ich hier sein durfte. Es war sehr schön bei dir!

Ach ja, ich habe da übrigens so einen kleinen Tiramisu-Charlotten-Tick. Wenn ihr mal schauen wollt: Mit Birnen HIER und mit Heidelbeeren HIER.

Liebe Grüße,

Emma

Erdbeer-Tiramisu-Charlotte von "Emma´s Lieblingsstücke"

Liebe Emma, was für ein Erdbeer-Traum! Das sieht einfach nur fantastisch aus! FANTASTISCH! Ich freue mich, dass Du meine Einladung angenommen hast!

☆ Mara

Life is full of strawberry goodies!!!

Noch mehr Erdbeer-Rezepte gibt´s hier:

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Erdbeermarmelade mit Mini-Schuss

Erdbeermarmelade mit Mini-Schuss

Erdbeersirup

Erdbeersirup

Birthday Cake für Roberto Firmino

Birthday Cake für Roberto FirminoHossa, was für eine Ehre! Ich durfte Anfang Oktober die Geburtstagstorte für Roberto Firmino, 1.Bundesliga Fußballer bei der TSG Hoffenheim, backen. Und das Ergebnis seht Ihr hier!

Als mich das Sportmanagement von Roberto Firmino bezüglich einer Torte anfragte, war ich natürlich völlig aus dem Häuschen. Es passiert ja schließlich nicht alle Tage, dass man von einem bekannten Profi-Fussballer eine Torten-Anfrage bekommt. Im ersten Moment dachte ich jedoch aus Zeitgründen schon an´s Absagen, weil ich so viel zu tun hatte und eine Torte dieser Größe viele viele Stunden Arbeit erfordert. Die Party jedoch sollte an einem Sonntag stattfinden, und als mich meine Mom dann noch darauf aufmerksam machte, dass freitags zuvor zudem noch ein Feiertag ist, sagte ich umgehend zu! Einige Abende in der Woche zuvor plus zwei volle Tage am Freitag und Samstag, das sollte reichen.

Roberto und seine Frau Larissa hatten bereits einige Vorstellungen von der Torte, sie sollte dreistöckig werden. Der unterste Teil sollte weiß-schwarz sein und mit Musik zu tun haben, weil Roberto ein großer Musikfan ist. Der zweite Stock sollte den Namenszug Roberto Firmino aufzeigen und der dritte Stock sollte eine halbe Fußballkugel werden. In grün und gelb. Weil Roberto Brasilianer ist.

Birthday Cake für Roberto Firmino

Ich bekam zwei Beispielfotos von Torten zugeschickt. Diese waren zwar erste Anhaltspunkte zum Design, hatten mich allerdings nicht wirklich vom Hocker gerissen, so dass ich kurzerhand eine Skizze von meiner Torte bzw. meiner Vorstellung davon fertigte und rüberschickte. Gesagt, getan. Die Torte gefiel und es konnte losgehen.

Birthday Cake für Roberto Firmino

Es ging zunächst an die ersten Dekoteile. Noten, Notenschlüssel, die Buchstaben aus Roberto´s Namen, … all das wurde aus Fondant geformt und musste zwei, drei Tage aushärten. Dann ging es an´s Biskuitböden backen. Das dauerte. In der ganzen Torte habe ich über 60 (!!!) Eier verbacken. Allein der untere Stock bestand aus 4 Tortenböden, die alle nochmals halbiert wurden, so dass wir danach acht Böden hatten. Zwischen jeden Boden kam eine leckere Füllung, wie gewünscht abwechselnd Schoko und Kokos. Außen herum kam eine dicke Schokoganache.

Birthday Cake für Roberto Firmino

Im zweiten Stock ging´s ähnlich rund. Nur dass die Füllung hier Erdbeere und Schoko sein sollte.

Der Ball obendrauf war gefüllt mit einer leckerleichten Vanillecreme und mit einer weißen Schokoladenganache bestrichen.

Jeder Stock sowie der Ball wurde mit Fondant überzogen. Der Ball bekam dann in den gewünschten Farben grün und gelb noch sein typisches Muster obendrauf. Ebenfalls aus Fondant. Die Teile des Balls wurden hierfür einzeln aus Fondant ausgeschnitten und mit essbarem Kleber auf den ersten Fondantüberzug aufgeklebt.

Birthday Cake für Roberto Firmino

Die weiteren Dekoteile wurden gefertigt und auf die Tortenstöcke angebracht.

Sodann erhielt die Torte ihr innenliegendes Gerüst, damit sie später aufgrund des großen Gewichts nicht zusammendrückt.

Sonntags habe ich dann noch 36 Cupcakes in sechs verschiedenen Sorten hergestellt. Vanille, Schoko, Apfel-Zimt, Banane, Marmor und Nuss. Weil Larissa noch gerne Cupcakes kredenzen wollte.

Birthday Cake für Roberto Firmino

Uffff. Geschafft.

Aber dann kam das Schlimmste. Der Transport. Die Tortenstöcke wurden einzeln transportiert und sodann vor Ort zusammengebaut. Die Tortenteile standen auf Cake Boards oder Tellern. Ich hatte zwei „Tortenträger“ dabei. Meinen Freund Timm und meinen guten Freund Thorsten. Beides praktischerweise auch Fussballfans 😉 Timm fuhr das Auto, Thorsten musste den zweiten Stock sicher halten und ich krallte mich am ersten Stock fest. Damit ja nichts verrutscht.

Birthday Cake für Roberto Firmino

An der Location angekommen fing ich an aufzubauen. Erst die Stöcke selbst, dann wurde noch ganz viel zusätzliche Deko platziert. Vor allem wurden die oberen Dekoteile, die auf dem Ball sitzen, noch angebracht und im Fußball versenkt. Dann bekam die Torte zum Schluss noch ein Glanzfinish und war endlich fertig.

Birthday Cake für Roberto Firmino

YAYYY! Jetzt musste sie nur noch Roberto und seiner Frau gefallen. Die Beiden trafen ein, als ich gerade in den Endzügen mit der Torte war. Zunächst betrat eine wunderschöne Frau den Raum, Roberto´s Frau, im Anschluss er selbst. Beide lächelten freundlich und begrüßten uns sehr herzlich. Ich präsentierte Roberto die Torte, sah ein strahlendes Gesicht und freute mich RIESIG darüber!!! Meine Güte, ich war wirklich froh, dass die Torte gefallen hat!

Birthday Cake für Roberto Firmino

Insofern bin ich glücklich und zufrieden nach Hause gefahren. Nicht nur die Tatsache, dass meine Torte super ankam, war schön, sondern auch die Feststellung, wie unglaublich nett Roberto und seine wirklich zauberhafte Frau waren. Super sympathisch die Beiden!! Ein wirklich klasse Paar!

Birthday Cake für Roberto Firmino

Beim Anschnitt später war ich natürlich nicht mehr dabei, weshalb es leider auch keine Fotos von der angeschnittenen Torte gibt. Geschmeckt hat sie aber angeblich ganz toll 🙂 Na gut, da ich sowohl Teig als auch jede einzelne Füllung mehrfach probiert hatte bevor alles verarbeitet wurde, gehe ich auch tatsächlich davon aus, dass es lecker war 😉

Birthday Cake für Roberto Firmino

Ich danke Roberto Firmino und auch seiner Frau Larissa vielmals für dieses fantastische Projekt, das ich sehr gerne umgesetzt habe!

☆ Mara

Ihr interessiert Euch für Torten?! Dann schaut Euch doch meine anderen Kreationen mal an:

Hochzeitstorte die 1.

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Geburtstagstorte für Timm´s 37.

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Erdbeerbaiser-Tupfen

Erdbeerbaiser-TupfenBaiser, da erweckt man Kindheitserinnerungen. Als junges Mädchen hat mich grundsätzlich jedes einzelne Meringue-Teilchen (Meringue heißen die bei uns zuhause) mit seinem breitesten Lächeln angelacht! Egal wo, egal wann und egal wie. Diese weißen, wunderbar geformten Schönheiten wollten einfach von mir gekauft werden. Und wurden dann auch einfach von mir gekauft. Ganz oft. Immer und immer wieder.

Und immer und immer wieder fand ich dieses Zeugs dann nur halb so lecker, wie ich es erwartet hatte und wie es eigentlich auch ausgesehen hatte. Oftmals schmeckten sie alt oder waren einfach nur staubtrocken. Ich erinnere mich gerade mal an ein einziges Baiserstück, das auch geschmacklich total interessant war und das man nicht umgehend schnellstmöglich wieder ausspucken wollte. Das war innendrin nämlich noch ganz weich… Als ich diese Tatsache vor kurzem zuhause erzählte, meinte mein Dad, ebenfalls staubtrocken, dieser eine bestimmte Baiser war bestimmt alt und nur deshalb so „lätschert“, wie man bei uns zu viel zu weich geratenen Fressalien sagt… Nun gut, ob alt oder einfach nur weich. Das eine war gut. Alle anderen waren schei…. ähhhm, nicht so gut. Irgendwann bin ich in Folge dessen dann davon abgekommen, Baiser zu kaufen. Oder zu essen.

Als ich jedoch vor kurzem mal wieder im Eierlikör-selbermach-Wahn war, hatte ich anschließend gefühlte 100 Eiweiße übrig, so dass ich eine gute Verwendung dafür finden musste. Da ich einen Tag zuvor Erdbeermarmelade gemacht hatte, kam ich auf die Idee, nun doch mal selbst Baiser herzustellen. Und zwar Erdbeer-Baisers, damit auch die Marmelade unterkommt. Und ganz ehrlich?!! Die waren echt lecker!! Durch die Marmelade hatten sie einen leckeren Geschmack und eine wirklich tolle Konsistenz!

Erdbeerbaiser-Tupfen

Das Rezept:

70 g Eiweiß
140 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
2 Esslöffel Erdbeermarmelade (wie HIER selbstgemacht oder gekauft)

Das Eiweiß steif schlagen. Den Zucker sowie den Vanillezucker dabei nach und nach einrieseln lassen. Das steife Eiweiß ganz grob mit der Erdbeermarmelade marmorieren. Nicht zu sehr mischen!!

Das Eiweiß in einen großen Spritzbeutel mit runder Lochtülle geben und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech viele kleine Tupfen spritzen.

Die Baisers bei 100 Grad Umluft ca. 1 1/2 Stunden backen. Dann runterschalten auf 80 Grad und nochmal ca. 1/2 Stunde weiter im Ofen trocknen lassen. Aber Achtung, die Baisers sollten nicht braun werden! Wenn dies passiert, den Ofen schon früher auf 80 Grad bzw. evtl. sogar auf 60 Grad runterschalten. Dann die Baisers lieber einfach etwas länger im Ofen lassen. Sie sollten jedenfalls gut durchgetrocknet sein, richtig fest werden sie aber sowieso erst nach dem Auskühlen.

Essen will ich sie pur zwar trotzdem nicht in Massen, aber ein, zwei Stück gehen dann doch immer 🙂 Zudem kann man auch tolle Desserts damit zaubern…

Erdbeer-Baiser-Tupfen

☆ Mara

Life is full of strawberry-goodies!!!!

Erdbeerzeit!

Erdbeerscones

Erdbeerescones

Weiße Pralinen mit Erdbeermarmelade

Weiße Pralinen mit Erdbeermarmelade

Erdbeermarmelade mit Mini-Schuss

Erdbeermarmelade mit Mini-Schuss

 

Erdbeermarmelade mit Mini-Schuss

Erdbeermarmelade mit Mini-SchussMarmelade ist ja so eine Sache. Prinzipiell liebe ich sie. Aaaaaaber: Ist sie zu fest, mag ich sie nicht. Ist sie zu süß, mag ich sie oftmals auch nicht. Marmelade muss sanft schmecken, es darf nicht einfach nur ein farbiger, süßer Geleeklumpen sein. Deshalb wird bei uns schlicht und einfach ganz oft selbst Marmelade gekocht. Das ist ja sowas von einfach und unkompliziert. Ich kann jedem nur ans Herz legen, seine eigene Marmelade aus seinen Lieblingsfrüchten herzustellen!

Bei mir war jetzt die Erdbeere dran. Logo, ist bei uns im Badener Ländle ja auch gerade Erdbeer-Hochsaison. Die Erdbeeren im Garten sind wunderbar rot und süß und warten nur darauf, dass man sie zu einer köstlichen Gaumenfreude verarbeitet.

Und was ist aus meinen Erdbeeren geworden?! Die wohl mit Abstand BESTE Erdbeermarmelade, die ich je gemacht habe!! Ich weiß, ich weiß, Eigenlob stinkt, aber heeee, die Wahrheit darf man sagen! Und außerdem finde ich sie wirklich einfach genial lecker.

Allein die Farbe dieser Marmelade ist ein Traum. Warum sie so leuchtet und so gut schmeckt kann ich ehrlich gesagt garnicht genau sagen. Ist ja eigentlich nichts besonderes. Vielleicht waren es schlichtweg ganz fantastische Erdbeeren, die ich da erwischt habe. Eventuell liegt es aber auch am kleinen aber feinen Schuss Cointreau oder am eigens hergestellten Wodka-Vanillearoma, das dazu gemischt wurde. Kann sein, dass das den Kick bringt. Ich weiß es nicht. Aber was ich weiß, ist, dass ich mich in diese Marmelade hineinlegen könnte!!

Die Konsistenz ist samtweich, nicht geleelastig (das mag ich wie gesagt überhaupt nicht) sondern ganz sanft fließend. Herrlich kann ich Euch sagen. HERRLICH!

Ok, jetzt aber verrate ich Euch das Rezept:

1 kg Erdbeeren
500 g Gelierzucker 2:1
1 Päckchen Vanillezucker
2 Esslöffel Cointreau
Optional dazu: 1 Schuss Wodka-Vanillearoma (einfach 6-8 ganze Vanilleschoten aufschlitzen, auskratzen und Schoten samt Mark in einer Flasche Wodka mindestens 4-6 Wochen an einem dunklen Ort ziehen lassen. Alle 2-3 Tage Flasche bewegen und etwas schütteln. Sodann erhält man eine hochprozentige und sehr konzentrierte Vanilleessenz. Unbedingt ausprobieren!!)

Die Erdbeeren waschen, in einen großen Topf geben und pürieren. Den Zucker dazugeben, ebenso den Vanillezucker. Alles aufkochen lassen und ca. 3-4 Minuten sprudelnd weiterkochen. Eine Gelierprobe machen! Den Cointreau und – wer welchen hat – einen Schuss Wodka-Vanillearoma hinzugeben. Marmelade sodann gleich vom Herd nehmen und sofort in saubere Schraubgläser füllen. Achtung HEIß!! Gläser umgedreht auskühlen lassen.

Und dann zum Frühstück lecker-Brötchen mit Marmelade genießen!!

Die Marmelade solltet Ihr an einem dunklen und kühlen Ort lagern, dann kann sie sich monatelang halten.

Die Gläschen sind übrigens – wie so oft – von der lieben Angela aus der Schönhaberei, Ihr findet sie in ihrem Shop HIER. Es gibt die Gläser in verschiedenen Ausführungen. Perfekt für die Marmeladenzeit!!

Erdbeermarmelade mit Mini-Schuss

☆ Mara

Köstliche Marmeladenideen:

Holunderbeerengelee

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