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Fluffige Kirschrolle aus Biskuit

Fluffige Kirschrolle aus BiskuitKuchen. Ich mag Kuchen. Nein, ich liebe Kuchen! Schon immer, für immer. Aber so ein Kuchen kann einem unverhofft an einem ursprünglich ruhigen Abend durchaus schon mal den letzten Nerv rauben.

Ja, auch geübten Bäckern wie mir (ich behaupte jetzt zumindest einfach mal, dass ich in der Küche und beim Backen so einigermaßen gut klar komme…), geht nicht immer alles so leicht von der Hand wie es manchmal scheint. Warum mich diese Kirschrolle an einem Samstag Abend vor kurzem nahezu in den Wahnsinn getrieben hat, das verrate ich Euch…

Es war – wie bereits erwähnt – ein Samstag. Ich schlenderte gerade unsere Straße hinunter, von meinen Eltern kommend, als mich das 5-Jährige Nachbarskind (wirklich ein aufgewecktes Zuckerstück von Mädel), das gerade draußen spielte, abpasste und fragte was ich denn so mache. Ich erzählte ihr von meinem Tagesplan und davon, dass ich später noch zwei Kuchen backen wolle. Als mich in diesem Moment große Augen anguckten, sagte ich ihr, sie könne gerne mit mir zusammen backen. Sie sagte zu und verschwand im Haus ihrer Eltern.

Kurz drauf rief mich ihre Mom an und erzählte mir, sie hätte ein quengelndes Kind vor sich, das behauptet, es würde heute Abend noch Kuchen backen und zwar mit mir. Ich lachte und sagte, dass das stimme, sie könne sie gerne rüberschicken und dann legen wir los und rocken die Küche. Gesagt, getan.

Zu zweit fingen wir an zu backen. Und zu plaudern. Wir plauderten so dermaßen viel, dass unser erster Schokoboden von unserem Chocolate Cherry Cheesecake, den es hier auf dem Blog diese Woche ebenfalls gab, total für die Katz war, weil er uns verbrannte. Ok, war nicht schlimm, wir sind ja flexibel und beschlossen kurzerhand einen neuen Boden zu machen. Tja, war eine tolle Idee, theoretisch, wenn uns die Kekse nicht ausgegangen wären… Nur gut, dass meine Eltern vier Häuser weiter wohnen und Mom alles immer vorrätig hat. Wir liefen schnell vor, um eine neue Packung Kekse zu holen und trafen dort bei meinen Eltern auch auf „Mama Zuckerstück“, die – nachdem die Tochter zum Backen und der Mann zum Tennis ausgeflogen war – beschlossen hatte, dass sie mit Mama und Papa Hörner nun einen Sekt trinkt. Sprich, sie saßen gemütlich auf der Terrasse beisammen und tranken ein Gläschen. Wir jedenfalls holten die Kekse und verschwanden wieder in meiner Küche. Der zweite Schokoboden gelang uns übrigens dann auch wunderbar.

Weiter im Backprogramm gings mit der Biskuitrolle. Der Teig dafür wurde toll und schmeckte fantastisch! Nur zu doof, dass wir auch diesen verbrennen ließen, weil wir vor lauter Quatschen die Zeit vergessen hatten und sich der Biskuit im zweiten Backofen einen Stock tiefer befand, weil der erste Ofen im EG schon mit dem Cheesecake belegt war. Tja, aus den Augen aus dem Sinn… der Biskuitteig war schwarz geworden. Ok, auch diesen machten wir deshalb nochmal. Und auch hier klappte zumindest dann der zweite Anlauf.

Mein erstes Fazit von diesem Abend war  übrigens, dass man auch mit 5-Jährigen intelligenten Kids stundenlang quatschen und die Zeit vergessen kann.

Fluffige Kirschrolle aus Biskuit

Nun gut, die Kleine musste aber irgendwann ins Bett, und ich machte mich daran, die Füllung für die Biskuitrolle zu fertigen. Da es mittlerweile ziemlich spät war und ich eigentlich nur noch ins Bett wollte, übermannte mich die Ungeduld. Und anstatt zu warten bis die Gelatine der Füllung anfängt festzuwerden bevor ich die Rolle fülle, beschloss ich, dem Biskuitding sofort die Füllung zu verpassen. Zweites Fazit dieses Abends: Eine zu flüssige Füllung einer Biskuitrolle macht sich gerne selbständig und fließt davon.

Es half nichts, trotz mehrerer erbärmlicher Versuche, die Füllung händisch IN der Rolle zu halten, floss es davon. Alles. Oh Mann, dabei wollte ich doch nur endlich fertig werden und ins Bett flüchten. Aber es half ja nix. Auch das Füllen wurde somit ein zweites Mal gemacht. Beim nächsten Versuch wartete ich also bis die Füllung anfing festzuwerden und irgendwann sah die Biskuitrolle dann auch wie eine Biskuitrolle aus. Hallelujah. Ab ging´s in den Kühlschrank für den Kuchen und für mich ins Bett. Meine Nerven waren nämlich bereits am Ende ihrer Strapazierfähigkeit angelangt.

Drittes und letztes Fazit dieses Abends: Biskuitrollen und ich werden so schnell nach wie vor keine Freunde, auch wenn dieses Exemplar zu guter letzt nicht nur fantastisch aussah (nachdem es am nächsten Tag noch in mühevoller Arbeit mit Buttercreme eingestrichen und mit Kirschen und Schoki verziert worden war), sondern noch viel fantastischer schmeckte!

Fluffige Kirschrolle aus Biskuit

Das Rezept für die Kirschrolle aus Biskuit:

Für den Biskuitteig:

4 Eier
1 Prise Salz
175 g Zucker
100 g Mehl
1 gestrichener Teelöffel Backpulver

Für die Füllung:

250 g Magerquark
80 g Zucker
75 g Puderzucker
130 g cremiger Naturjoghurt
6 Blatt Gelatine
5 Esslöffel Kirschsaft
200 g Sahne
100 g abgetropfte Kirschen aus dem Glas (Schattenmorellen)

Für die Creme:

700 ml Milch
2 Päckchen Vanillepuddingpulver
100 g Zucker
300 g weiche Butter
50 ml Kirschsaft

Zudem:

frische Kirschen zum Dekorieren
50 g Zartbitterkurvertüre zum Dekorieren

Fluffige Kirschrolle aus Biskuit

Den Backofen auf 180 °C Umluft (200 °C Ober – / Unterhitze) vorheizen.

Für den Biskuit zunächst die Eier trennen. Das Eiweiß mit der Prise Salz und der Hälfte des Zuckers leicht steif schlagen (nicht zuuuu steif. Wenn man mit einem Löffel eine Spitze zieht sollte die noch in sich zusammenfallen). Die Eigelbe mit dem restlichen Zucker schaumig schlagen. Das Mehl mit dem Backpulver vermischen und dazurühren. Nun noch den Eischnee unterheben. Den Biskuitteig auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech verstreichen und ca. 10 – 12 Minuten backen. Sodann den Biskuitteig mit dem Backpapier nach oben auf ein mit Zucker bestreutes Geschirrtuch stürzen. Ein klein wenig auskühlen lassen, das Backpapier entfernen und den Teig mit Hilfe des Tuchs zu einer Rolle aufrollen. Aufgerollt komplett auskühlen lassen, das verhindert, dass der Teig später beim Aufrollen zur Biskuitrolle reißt.

Fluffige Kirschrolle aus Biskuit

Für die Füllung den Magerquark mit dem Zucker, dem Puderzucker und dem Joghurt mischen. Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen und anschließend in dem Kirschsaft leicht erwärmen bis sie sich verflüssigt (sie darf keinesfalls kochen! Sonst wird die Füllung später nicht fest!). Nun zwei Esslöffel der Quarkmasse zur Gelatine rühren, erst anschließend zur restlichen Masse rühren. Das langsame Vermischen mit der kühlen Quarkmasse dient dazu, dass sich die Gelatine vorsichtig an die kalte Temperatur gewöhnt, tut sie das nämlich nicht, wird die Füllung später ebenfalls nicht fest. Nun noch die Sahne steif schlagen und unterheben.

Jetzt kommt der wichtige Teil, den ich wegen Ungeduld gerne verkürze, später dann aber leider auch den Ärger habe, wenn die Füllung noch zu flüssig ist: Die Masse kaltstellen bis sie beginnt zu gelieren (das kann schon etwas dauern, vielleicht so 10 – 20 Minuten), erst dann den Biskuit vorsichtig auseinanderrollen und gleichmäßig mit der Füllung bestreichen (hat die Masse nämlich noch nicht begonnen zu gelieren, fließt sie euch aus der Rolle wieder davon. So wie bei mir zuerst 😦 Deshalb also wirklich so lange warten bis sie anfängt leicht fest zu werden. Die abgetropften Kirschen auf der Füllung verteilen und die Rolle wieder zusammenrollen. Nun mindestens 4 Stunden kühlstellen.

Fluffige Kirschrolle aus Biskuit

Nun noch die Creme zum Bestreichen der Rolle herstellen. Dafür mit der Milch, dem Puddingpulver und dem Zucker einen Pudding nach Anleitung kochen (nur eben lediglich mit 700 ml Milch). Den Pudding heiß in ein Gefäß füllen und mit einer Frischhaltefolie abdecken. Die Folie soll den Pudding direkt berühren, damit sich keine Haut bildet. Sobald der Pudding abgekühlt ist schlägt man die weiche Butter cremig auf und gibt den Pudding esslöffelweise dazu. So lange schlagen bis eine cremige Konsistenz entsteht. Zum Schluss noch den Kirschsaft unter Rühren langsam einfließen lassen bis eine hellrosa Farbe entstanden ist.

Die Rolle gleichmäßig mit der Buttercreme einstreichen und mit einem Esslöffel leichte „Spitzen ziehen“, sprich, die Creme soll auf der Oberfläche nicht glatt sein, sondern soll uneben geformt werden, damit es aussieht wie auf den Fotos.  Die Biskuitrolle mit den frischen Kirschen belegen. Nun noch die Zartbitterkuvertüre in einem Wasserbad oder im Mikro bei niedriger Wattzahl bzw. die Glasur nach Anleitung erwärmen, schmelzen und kreuz und quer über der Kuchenoberfläche und den Kirschen verteilen. Ich mache das ebenfalls mit einem Esslöffel.

Kühl stellen und am besten auch gekühlt servieren.

Fluffige Kirschrolle aus Biskuit

☆ Mara

Life is full of cherry goodies!!!

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Protein-Waffeln mit Joghurt

FIT FOOD

Protein-Waffeln mit JoghurtProteinpulver. Gibt´s schon Ewigkeiten, wird aber gerade wieder (unter anderem dank Instagram) ziemlich modern.

Meinen ersten Proteindrink habe ich 1994 zu mir genommen. Für alle, die jetzt denken, ich gehöre schon zum alten Eisen: MOMENT! Damals war ich noch tooootal jung! Ich war nämlich gerade mal ins Teenageralter übergegangen. Insofern gehöre ich also noch nicht zum gaaaanz alten Eisen, nur zum ….naja, nennen wir es zum „älteren Semester“.

Was ich eigentlich damit sagen wollte ist, dass ich schon ca. 20 Jahre verknallt bin ich Proteinshakes. Wie ich damals schon dazu kam? Vor allem durch einen engen Bekannten der Familie, der in den frühen 90-ern Bodybuilder war und auch dem typisch amerikanischen Bodybuilder-Sunnyboy-Typ gerecht wurde. Mit Outfits von „Uncle Sam“ und so. Übrigens ist dieser Bekannte damals dann auch irgendwann ins sonnige Westamerika ausgewandert und lebt seither glücklich und zufrieden den „American Way of Life“.

„Uncle Sam“ war – by the way – die Marke der „Geissens“, Robert Geiss hat diese gegründet und später erfolgreich verkauft. Es gab dort die für damalige Zeiten typische, amerikanische Fitnessmode. Ich erinnere mich noch gut an die Kataloge, aus denen man die Klamotten bestellen konnte. Und soll ich Euch was sagen, ich hatte mit 14 damals sogar einen Bikini von „Uncle Sam“! Ich weiß noch genau wie dieser aussah, es war ein pinker Bikini, der superschön schimmerte.  Für mich als Mädel das Glitzer liebt ein Traum! Richtig „Ami-like“ eben.

Um nun die Brücke zu meinen Waffeln zu schlagen, in denen steckt auch Proteinpulver. Eins vorneweg, jedes Proteinpulver verhält sich beim Backen anders, manche funktionieren richtig gut, andere nicht so. Aber mit einem Whey-Proteinpulver zum Beispiel kann man in der Regel nichts falsch machen. Nur beim Geschmack, da gibt es bei all den Anbietern natürlich ebenfalls große Unterschiede. Einfach mal ausprobieren. Ich benutze für Waffeln übrigens immer gerne einen Vanillegeschmack.

Protein-Waffeln mit Joghurt

Das Rezept für die Protein-Waffeln mit Joghurt (die Menge ist wenig und ergibt nur eine Portion. Wer mehr möchte, der verdoppelt oder verdreifacht die Zutaten einfach):

 Für die Waffeln:

25 g Proteinpulver
1 Ei
35 g Kokosraspel
35 g Roggenmehl
1 Esslöffel Agavendicksaft
2 Eiweiß
1 Prise Salz

Für den Joghurt:

200 g Joghurt (Geschmack nach Wahl)
1 Esslöffel Proteinpulver
frische Früchte nach Wahl

Das Proteinpulver mit dem Ei verrühren, Kokosraspel und Roggenmehl hinzugeben, ebenso den Agavendicksaft. Das Eiweiß mit der Prise Salz steif schlagen und unterheben. Den Teig in einem gefetteten Waffeleisen auf mittlerer Stufe langsam ausbacken.

Den Joghurt mit dem Proteinpulver verrühren und über den Waffeln verteilen. Mit frischen Früchten garnieren und servieren.

Protein-Waffeln mit Joghurt

☆ Mara

Life is full of protein goodies!!!

Fit Food findet Ihr unter anderem hier:

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Buttermilchkuchen mit Blaubeerguss für „Fabulous Food“!

Buttermilchkuchen mit BlaubeergussEs gibt schon wieder einen Geburtstag! Aber nicht meinen, sondern den von der lieben Dani von Fabulous Food. Wie manche von Euch schon wissen, haben Dani und ich uns über die Bloggerei kennengelernt. Wir starteten beide vor ca. 2 Jahren jeweils unseren Foodblog und vernetzten uns aufgrund dessen schnell. Treffen im realen Leben folgten und wir verstanden uns einfach prima.

Im Herbst letzten Jahres haben wir einige Mal unsere Baking Challenge veranstaltet, bei der jede von uns zu einem vorgegebenen Thema ihre eigene Backkreation umgesetzt hat. So gab es von uns jeweils eine Zwetschgenvariation, eine Kürbiskreation und zu guter letzt etwas weihnachtliches. Die Aktion hat super viel Spaß gemacht und zudem kamen immer fantastische Rezepte dabei raus.

Da Dani mit Fabulous Food nun ihren 2. Blog-Geburtstag feiert, beliefere ich sie zur Feier des Tages natürlich mit einem Geburtstagskuchen. Und zwar mit einem ganz schlichten, aber oberleckeren Buttermilchkuchen, der mit einem Blaubeerguss etwas aufgebrezelt wurde. Damit´s geschmacklich sowie auch optisch ein Highlight wird. Der Kuchen ist ruckizucki gemacht, schmeckt leicht und locker und ist dabei trotzdem saftig. Genau so wie ein Rührkuchen meiner Meinung nach eben sein muss.

Buttermilchkuchen mit Blaubeerguss

Das Rezept für den Buttermilchkuchen mit Blaubeerguss:

Für den Rührkuchen:

3 Eier
300 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
400 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
300 g Buttermilch

Für den Guss:

1 Handvoll frische Blaubeeren
ca. 200 g Puderzucker

Zudem:

einige frische Blaubeeren zum Verzieren

Buttermilchkuchen mit Blaubeerguss

Den Backofen auf 180 °C Umluft (200 °C Ober- / Unterhitze) vorheizen.

Für den Buttermilchkuchen zunächst die Eier mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig schlagen. Anschließend das Mehl mit dem Backpulver mischen und zusammen mit der Buttermilch zur Eier-Zuckermasse geben. Alles zu einem glatten Rührteig verarbeiten. Den Teig in eine gefettete kleinere Gugelhupfform gießen und ca. 35 – 45 Minuten backen. Einen Stäbchentest machen, um sicherzugehen, dass der Kuchen durchgebacken ist.

Für den Guss die Blaubeeren pürieren und im Anschluss mit dem Puderzucker zu einem Guss verrühren. Hier könnt Ihr bezüglich der Konsistenz beim Verhältsis Blaubeerpüree und Puderzucker ganz nach Eurem Gusto variieren. Den Guss über den abgekühlten Kuchen geben und diesen mit frischen Blaubeeren verzieren.

Happy Birthday meine liebe Dani! Auf dass wir noch viele weitere Geburtstage zusammen feiern werden! :-*

Buttermilchkuchen mit Blaubeerguss

☆ Mara

Life is full of blueberry goodies!!!

Blaubeeralarm:

Holunderblüten Joghurt Mousse Törtchen mit Beeren

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Blueberry Buttermilk Waffles und ein heißes Eisen!

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Blueberry White Chocolate Cupcakes

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Apfelbrot mit Walnüssen

FIT FOOD

Apfelbrot mit WalnüssenIm Herbst gibt es Äpfel. Und Walnüsse. Und was macht man daraus?!! Apfelbrot!!!

Lecker saftiges Apfelbrot ist für mich zum Frühstück schon herrlich. Und zum Mittagessen. Oder als Stulle zum Abendbrot. Und als Snack zwischendurch. Ist ja sogar gesund! Aus Vollkorn, Äpfeln, Walnüssen. Und nur ganz wenig Rohrzucker. Besser geht´s ja kaum…

Früchtebrot fand ich als Kind ganz widerlich. Warum das so war, kann ich mir heute garnicht mehr erklären. Womöglich lag das daran, dass mir einfach kein gutes Früchtebrot in die Hände gefallen war. Das gekaufte Brot schmeckte nämlich meistens überhaupt nicht.

Heutzutage jedenfalls liiiieeeebe ich dieses Zeug!! Aber mittlerweile backe ich es ja auch selbst. 🙂

In meinem Apfelbrot sind leckere Walnüsse verarbeitet. Dass diese Nüsse gesund sind, muss ich wohl nicht mehr erwähnen. Angeblich können die kleinen Nussfrüchte echt ganz schön viel, da sie zum Beispiel über den höchsten Gehalt an Linolensäure (einer für das Herz gesunden Omega-3-Fettsäure) unter allen Nussarten verfügen.

In Untersuchungen wurde bewiesen, dass Walnüsse eine schützende Wirkung gegen Diabetes besitzen und sie helfen in Stresssituationen zudem auch bei zu hohem Blutdruck. Hierfür reicht angeblich schon ein Teelöffel Walnussöl täglich. Die Inhaltsstoffe dieser Nuss sollen sich positiv auf die Blutgefäße auswirken und sollen Herz-Kreislauferkrankungen entgegen wirken können.

Also bleibt einem garnichts anderes übrig, als diese Nuss zu futtern!!

Und das geht auf wunderbare Weise in Kombination mit Äpfeln in diesem Brot.

Das Rezept für zwei Brote:

750 g Äpfel
500 g Dinkelmehl
1/2 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz
1/2 Teelöffel Zimt
1 Messerspitze Nelkenpulver
100 g Rohrzucker
150 g Rosinen
150 g Trockenobst (gemischt, zum Beispiel Aprikosen, Zwetschgen, Datteln etc.)
150 g gehackte Walnüsse

Den Backofen auf 200 Grad (180 Grad Umluft) vorheizen.

Die Äpfel schälen, entkernen und reiben. Die Nüsse und das Trockenobst klein hacken.

Das Mehl mit Backpulver, Salz, Zimt, Nelkenpulver, Rohrzucker, Rosinen, Trockenobst und den Walnüssen mischen. Die geriebenen Äpfel sodann hinzufügen und alle Zutaten gut und gleichmäßig miteinander vermengen. Aus der Masse zwei Brote formen und auf ein Backblech mit Backpapier legen. Ca. 60-70 Minuten backen.

Kühl und trocken lagern, dann halten sie sich auch einige Zeit, sofern sie vorher nicht verputzt werden…

Apfelbrot mit Walnüssen

☆ Mara

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