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Chickpeas-Schnitten mit Blaubeercreme

FIT FOOD

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Chickpeas-Schnitten?! Was soll das denn sein?! Naja, Chickpeas sind Kichererbsen. Ja, richtig. Die Dinger, die man entweder hart zum Abkochen oder Einweichen kaufen kann oder im Supermarkt auch bereits gekocht in Dosen findet. Ich bevorzuge meistens übrigens die vorgekochten aus der Dose (weil man aus dem Kichererbsen-Wasser zum Beispiel auch veganes steifgeschlagenes „Eiweiß“ herstellen kann, das auch zum Backen taugt – ohne Witz!), das aber nur nebenbei.

Ok, soweit so gut. Aber Kichererbsen im Kuchen?!?!!?? Ja, lasst es mich erklären!

Auch wenn der Schein auf dieser Seite vor lauter süßer Sünden zunächst trügen könnte, aber grundsätzlich esse ich trotz allem recht gesund. Warum?! Weil ich fit sein will, weil ich eine gute Haut haben möchte, und weil ich als Kind ein kleiner Moppel war , der gerne auch mal gehänselt wurde. Mit 12 oder 13 nahm ich dann ziemlich viel ab, hatte gleichzeitig einen Wachstumsschub, beschäftigte mich mit gesunder Ernährung und lernte so, was gut für meinen Körper ist und was nicht. Sport habe ich übrigens schon immer viel gemacht, auch als Kind. In Kombination mit gesunder Ernährung kam mir das dann auch zugute.

Insofern ernähre ich mich seither im Großen und Ganzen recht vernünftig. Deshalb kann ich süße Leckereien zwischendurch auch ganz gut verkraften. Auf die will ich nämlich definitiv NICHT verzichten. Ich will ein Stück Sahnetorte ohne schlechtes Gewissen futtern können oder mir auch mal eine halbe Tafel Schokolade gönnen, ohne dass es mir gefühlstechnisch danach 1 Woche lang schlecht geht. Und das geht, indem man eine ausgewogene Ernährung hat. Von allem ein bisschen haben meine Eltern früher schon gesagt. Und sie haben Recht. Der goldene Mittelweg ist ein guter Weg. Zumindest für mich. Ich muss auf nichts verzichten, genieße in Maßen und gönne mir auch mal was.

Da ich jedoch ziiiiieeeeemlich oft Lust auf Süßes habe, gibt es zwischendurch auch gesündere Alternativen zum klassischen Süßkram, die die Gelüste genauso gut befriedigen können. Heute eben mit Kirchererbsen. Die verarbeiten Sportler zum Beispiel sehr gerne in ihrer Nahrung, da sie recht gesund sind. Kichererbsen wirken sich angeblich sehr positiv auf die Verdauung, das Herz-Kreislaufsystem und den Blutzuckerspiegel aus. In ihnen stecken viele Proteine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Zudem sind sie reich an Vitamin B und an Ballaststoffen. Schmeckt im Kuchen natürlich etwas ungewohnt, aber durchaus sehr lecker!

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Das Rezept für die Chickpeas-Schnitten mit Blaubeercreme:

Für den Chickpeas-Kuchen:

200 g gekochte Kichererbsen
1/2 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz
80 g Hafermehl (ich stelle das Mehl in meinem Blender immer selbst her. Dafür einfach Haferflocken zu Mehl verarbeiten)
50 g cremige Erdnussbutter
50 g Birkenzucker (gibt es HIER*, ist gesünder als gewöhnlicher Haushaltszucker, zudem hat er nur ca. die Hälfte der Kalorien, alternativ kann auch Kokosblütenzucker – gibt´s HIER* -oder gewöhnlicher Zucker benutzt werden)
50 ml Milch
50 g gehackte Cashews

Für die Blaubeerfüllung:

eine Handvoll Blaubeeren
200 g leichten Frischkäse
1-2 Esslöffel Birkenzucker, Menge nach Geschmack (oder ein Süßungsmittel nach Wahl)
einige Blaubeeren zur Deko

Den Backofen auf 170 °C Umluft vorheizen.

Die gekochten Kirchererbsen pürieren. Mit Backpulver, Salz, Hafermehl, Erdnussbutter, Birkenzucker und Milch zu einem glatten Teig verrühren. Zum Schluss die Cashews unterheben. Den Teig in eine kleine Springform füllen (ca. 18-20 cm Durchmesser) und ca. 25 Minuten backen.

Wer eine große Springform nutzen möchte, der verdoppelt die  Zutatenmenge einfach.

Den Chickpea-Kuchen nun auskühlen lassen und anschließend in 8 Kuchenstücke teilen.

Für die Füllung die Handvoll Blaubeeren pürieren und mit dem Frischkäse und dem Birkenzucker bzw. dem alternativen Süßungsmittel verrühren.  Zwischen je zwei Kuchenschnitten streichen und zusammensetzen. Wer will kann etwas Creme mit frischen Blaubeeren auch noch on top geben.

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☆ Mara

Life is full of chickpea goodies!!!

Noch mehr gesunde Leckereien gibt es hier:

Blaubeer Kokos Minidonuts

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Overnight Chocolate Protein Oatmeal

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Erdbeer Galette aus Dinkel-Vollkorn-Teig

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Hildabrötchen

HildabrötchenBevor ich Euch nächste Woche eine fantastische Vorspeisen-Idee für Euer Weihnachtsmenü vorstelle, gibt´s heute nochmal Plätzchen…

Meine absoluten Lieblinge in der Weihnachtsbäckerei sind Hildabrötchen! Aber nur, wenn sie mit roter Marmelade gemacht sind!! Die schmeckt mir nämlich am besten! Das ist wie bei Gummibärchen, da sortiere ich auch grundsätzlich zuerst die roten heraus, die ich mit Genuss „inhaliere“, dann kommen die grünen dran und die restlichen verschenke ich ganz „selbstlos“ 😉

Schon meine Oma hat zu Weihnachten immer rote Hildabrötchen gemacht. Die waren nicht nur optisch immer PERFEKT, sondern auch geschmacklich! Ich erinnere mich gut daran, wie es an Weihnachten immer nochmal einen riesengroßen wunderschönen Teller voll mit ihren Plätzchenvariationen gab, schön verpackt in Klarsichtfolie mit Schleife. Ich stürzte mich grundsätzlich zuerst auf die rot gefüllten buttrigen Plätzchen. Ein Traum!

Mittlerweile führt meine Mom die Backtradition fort und macht jedes Jahr auf´s Neue Unmengen von Weihnachtsplätzchen. Allen voran die Hildabrötchen. Die heißen bei uns so. Naja, eigentlich nennen wir sie „Hildabrödlen“, um´s genau zu nehmen. Wie heißen die denn bei Euch so? Bubenspitzlen?! Hildaplätzchen?!

Hildabrötchen

Hier das Hörner´sche Hildabrötchen-Rezept:

375 g Butter
190 g Zucker
5 Eigelb
500 g Mehl

Zudem:

ein Glas Johannisbeergelee (von welchem Ihr natürlich nicht den ganzen Inhalt benötigt)
Puderzucker zum Bestreuen oder einen Zuckerguss (aus ca. 150 g Puderzucker und 1-2 Esslöffel Milch)

Den Backofen auf 200 °C vorheizen.

Die Butter schaumig rühren. Zucker und Eigelb hinzugeben und verrühren. Das Mehl einsieben und alles zu einem glatten Teig verkneten.

Den Teig ca. 1 Stunde kaltstellen und anschließend auf einer bemehlten Fläche ca. 0,5 cm dick ausrollen. Lauter kleine Hildakreise ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Aus der Hälfte der Kreise innendrin nun nochmals kleine Kreise ausstechen, damit Ringe entstehen.

Die Plätzchen ca. 8-10 Minuten backen und sodann gut auskühlen lassen.

Das Johannisbeergelee ganz kurz und nur leicht erwärmen (nicht zu sehr, sonst wird es zu flüssig) und etwas davon jeweils auf einen Kreis geben. Dann je einen Ring darauf setzen. Zum Schluss mit Puderzucker bestreuen oder mit dem Zuckerguss bepinseln. Wer total vogelwild sein möchte, der macht einfach beides 🙂 Aber bitte zuerst den Guss und danach den Puderzucker 😉

In einer Plätzchendose kühl lagern. Oder sich darauf stürzen und schnell essen!!!

Hildabrötchen

☆ Mara

Life is full of cookie goodies!!!

Ideen für die Weihnachtsbäckerei gesucht?! Ich hab welche für Euch:

Vanillekipferl

Vanillekipferl

Weihnachtlicher Nusskranz {Do it TWICE!! The Baking Challenge}

Weihnachtlicher Nusskranz

Aprikosenschnecken-Plätzchen

Aprikosenschnecken-Plätzchen

 

Nougatrauten

NougatrautenHello, my name is Nougat-Diamond!! And I AM DELICIOUS!!!

Bekanntlich ist momentan ja Adventszeit und in dieser Phase im Jahr werden Plätzchen gefuttert! Die müssen zuvor allerdings gebacken werden. Gut, man kann sie auch kaufen. Aber mal ganz ehrlich. Hier geht doch echt nichts über´s Selbermachen! An einem Sonntagmittag in der Küche stehen, wenn´s draußen kalt und ungemütlich ist, ein paar Kerzen angezündet, ein warmer Tee auf dem Tisch, Weihnachtsmusik an und den Ofen angeschmissen. Da kann man aus dem Teigwerkeln auch wirklich eine Session mit therapeutisch-heilender Wirkung machen. Es entspannt, beruhigt und pustet dabei das Gehirn mal wieder frei.

Da ich ja aber bekanntlich gerade vor kurzem ein Weilchen unter Palmen am weißen Sandstrand lag, mit einem Cocktail in der Hand auf´s türkisblaue Meer starrte und damit Entspannung auf höchstem Niveau verzeichnen durfte, hatte ich noch nicht allzu dollen Bedarf nach diesem Backyoga. Ich war ja schon sooo entspannt!!! Aus diesem Grund habe ich das Weihnachtsbacken dieses Jahr ganz selbstlos fast ausschließlich meiner Mom überlassen, damit sie in den Genuss dieser inneren Ruhe kommen kann, die man beim Teigkneten und Plätzchenausstechen erreichen kann. Um sie mit dem Unterfangen „Weihnachtsbäckerei“ jedoch nicht gänzlich allein zu lassen, habe ich mich bereit erklärt, zumindest beim Verzehr der Ergebnisse wieder voller Elan teilzunehmen und mich in höchstem Maße daran zu beteiligen. Diese Energiezufuhr soll bekanntlich ja ebenfalls äußerste Befriedigung mit sich bringen können…

Nougatrauten

Hier kommt für Euch Mom´s Rezept für ihre Nougat-Diamonds, zuhause eigentlich Nougat-Rauten genannt:

Für den Teig:

225 g Margarine
100 g Puderzucker
1 Päckchen Vanillezucker
4 Eigelb
2 Messerspitzen Zimt
400 g Mehl
40 g Kakaopulver
1 gestrichener Teelöffel Backpulver
200 g gemahlene Haselnüsse

Für die Füllung:

100 g Nougatmasse

Für den Überzug:

100 – 200 g Zartbitter Kuvertüre

Den Backofen auf 200 °C (180 °C Umluft) vorheizen.

Die Margarine schaumig rühren. Den Puderzucker einsieben und den Vanillezucker hinzugeben. Die Eigelbe nacheinander unterziehen und sodann Zimt, gesiebtes Mehl, Kakaopulver und Backpulver unterrühren. Zum Schluss die Haselnüsse dazugeben und alles zu einem gleichmäßigen Teig vermengen. Der Teig ist sehr weich, das gehört so. Man könnte nun theoretisch auch Spritzgebäck daraus machen. Den weichen Teig ca. 1 Stunde kaltstellen. Anschließend auf einer leicht bemehlten Fläche ausrollen und Rauten ausstechen oder ausschneiden. Die Plätzchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und ca. 11 – 13 Minuten backen. Danach gut auskühlen lassen.

Den Nougat kleinschneiden und in einem Topf im Wasserbad schmelzen. Auf je eine Raute streichen und eine zweite Raute daraufsetzen. Trocknen lassen.

Die Zartbitter Kuvertüre klein hacken und im Wasserbad schmelzen. Die Rauten halb oder – für alle, die mehr Schoki wollen – ganz in die Kuvertüre tauchen. Auf ein Abtropfgitter legen und trocknen lassen.

Nougatrauten

☆ Mara

Life is full of diamond goodies!!!

Es weihnachtet sehr:

Aprikosenschnecken-Plätzchen

Aprikosenschnecken-Plätzchen

Weihnachtlicher Nusskranz {Do it TWICE!! The Baking Challenge}

Weihnachtlicher Nusskranz

Vanillekipferl

Vanillekipferl

Holunder Macarons

Holunder MacaronsVor kurzem blühte der Holunder noch zwartweiß, nun ist er bestückt mit dunkellila-farbenen kleinen Früchten. Den Holunderbeeren. Beides, sowohl Blüten als auch Beeren, kann man wunderbar verarbeiten und Sirup oder Gelee daraus machen.

Das Gelee kann man dann wunderbar auf´s Brötchen schmieren oder zum Backen verwenden (zum Beispiel Holunderbeeren-Linzertorte damit machen!), den Sirup kann man sich locker flockig in den Prosecco oder in die Limo kippen. Lecker!

Und: Man kann Holunder Macarons herstellen!!! Ich habe hier Holunder Macarons mit einer Ganache aus weißer Schokolade und Holunderblütensirup gemacht. Alternativ kann man auch Holunderbeerensirup nehmen oder die Macaronschalen mit Holunderbeerengelee befüllen.

Holunderblüten gibt es um diese Jahreszeit zwar keine mehr, wer sich beeilt, der kann aber noch einige der Beeren ergattern und damit Holunderbeerengelee machen. Ein Rezept habe ich HIER für Euch. Mit gekauftem Sirup oder Gelee kann man die Macarons aber natürlich ebenfalls herstellen. Ein Rezept für selbst gemachten Holunderblütensirup findest Du ebenfalls bei mir und zwar HIER. Auch wenn die Blütezeit dieses Jahr rum ist, nächstes Jahr solltet Ihr unbedingt welchen ansetzen!! Es ist schnell gemacht, lange haltbar und vielseitig einsetzbar!

Wer sich an Macarons probieren will, der muss zunächst ein wenig Geduld mitbringen und darf nicht verzweifeln, wenn die Teilchen nicht gleich so wollen wie man selbst. Das Macaronmachen erfordert etwas Übung und einige Tricks. Ihr könnt mal bei meinen anderen Macaron-Rezepten reinschauen, da gibt es den ein oder anderen Hinweis auf was man achten sollte: Himbeermacarons, Pfirsichmacarons, Macarons mit weißer Pistazienganache, Schokoladenmacarons, Yogurette Macarons.

Hier mein Rezept für die Holunder Macarons:

Für die Macaronschalen:
90 g fein gemahlene Mandeln
150 g Puderzucker
2 Eiweiß (72 g)
20 g Zucker
lila Lebensmittelfarbe in Pulverform (ich benutze diese HIER*)

Für die Füllung:
100 g weiße Schokolade
25 g Sahne
1/2 Teelöffel Holunderblüten- oder Holunderbeerensirup (wenn möglich recht dickflüssig)

Alternative Füllung: etwas Holunderblütengelee (ein Rezept dazu gibt es zum Beispiel HIER bei mir)

Die Mandeln mit dem Puderzucker mischen und durchsieben, damit man eine feine Mischung hat und die Macaronoberfläche nachher schön glatt wird. Diesen Schritt gerne wiederholen, je feiner die Mandelmischung desto besser das Ergebnis später…

Das Eiweiß steif schlagen. Sobald es anfängt, fest zu werden, langsam den Zucker einrieseln lassen und eine Weile weiterschlagen. Dann noch die gewünschte Menge der Lebensmittelfarbe dazurühren. Aber vorsichtig sein, die Farbe ist sehr intensiv, deshalb zunächst erstmal wenig davon dazugeben.

Sodann 1/3 des Mandel-Puderzucker-Gemischs zum Eiweiß geben und unterheben. Es soll eine glatte und gleichmäßige Masse entstehen. Dann das 2. Drittel zum Eiweiß dazugeben und ebenfalls unterheben. Mit dem Rest ebenso verfahren und alles sehr sanft vermischen. Die Masse muss wie eine dicke Paste aussehen und es sollte sich keine Luft mehr darin befinden, da die Macarons sonst später Bläschen bekommen.

Die Paste in einen Spritzbeutel füllen und kleine Tupfen ( ca. 3 cm Durchmesser) auf ein Blech (oder zwei Bleche) mit Backpapier oder auf eine Macaronmatte aufspritzen. Die Macarons nun ca. 30 Minuten stehen und antrocknen lassen. Dieser Schritt ist wichtig, damit die Macaronoberfläche trocknet und die Schalen beim Backen nachher nicht reißen, sondern glatt bleiben.

Den Backofen vorheizen auf 140 Grad Umluft. Die Macarons ca. 12 – 14 Minuten backen. Ich lasse sie eigentlich immer 14 Minuten drin, da ich ansonsten schon des Öfteren Probleme beim Ablösen vom Backpapier oder der Matte hatte. Kommt aber auch etwas auf die Größe der Macarons an. Auskühlen lassen und vorsichtig vom Untergrund lösen.

Für die Ganache die Schokolade ganz klein hacken. Die Sahne aufkochen und über die Schokolade geben. Einige Sekunden stehen lassen und dann so lange verrühren bis die Schokolade komplett geschmolzen ist. Den Sirup unterrühren. Die Ganache in einen Spritzbeutel füllen und die Hälfte der Macaronschalen damit befüllen. Die andere Hälfte auf die befüllten Schalen setzen und auskühlen lassen.

Wer die Macarons mit Holunderbeerengelee befüllen will, der sollte das Gelee zuvor ein ganz klein wenig erwärmen, damit es sich gleichmäßiger und schöner auf die Schalen aufbringen lässt. Aber nicht zu sehr warm machen, sonst wird es zu flüssig! Zum Füllen am besten ebenfalls einen Spritzbeutel verwenden. Zusammensetzen und gut auskühlen lassen. Am besten im Kühlschrank aufbewahren.

Bon appétit!

Holunder Macarons

Life is full of macaron-goodies!!!

☆ Mara

*Affiliate Link

Weitere Macaron-Varianten gibt es hier:

Macarons mit weißer Pistazienganache

Pistazienmacarons

Himbeermacarons

Himbeermacarons

Pfirsichmacarons

Pfirsichmacarons

Pesto-Schnecken-Zopf

Pesto-Schnecken-ZopfIch liebe Schnecken. Zumindest sofern sie aus Teig bestehen und zum Essen sind. Nicht nur, dass sie optisch wahre Schönheiten darstellen, sie schmecken auch meistens richtig fein, weil sich in den Schnecken köstliche Füllungen befinden.

Beim Futtern läuft das bei mir immer gleich ab: Die Schnecken werden vorsichtig von außen her aufgerollt, nach und nach verputzt, um dann irgendwann zum allerbesten Teil, nämlich dem Kern der Schnecke zu gelangen. Dieser schmeckt nämlich meistens mit Abstand am saftigsten, weil er die meiste Füllung in sich vereint. Herrlich!! Von mir aus könnte eine Schnecke auch nur aus dem inneren Teil bestehen… 😉

So, und weil Schnecken nicht immer süß sein müssen, habe ich hier mal eine herzhafte Variante in Zopfform gebacken. Mit Pesto. Ich habe Bärlauchpesto verwendet, jedes andere grüne Pesto funktioniert aber ebenfalls. Wer ein Bärlauchpesto selbst machen will, der findet HIER übrigens ein Rezept dafür.

Das Besondere an diesem Teig ist, dass ich ihn mit einer Kräuterbutter gemacht habe, um bereits dem Teig selbst schon eine leckere Note zu verpassen. Schön in eine etwas ausgefallenere Form gebracht und schwupps hat man feinste Schnecken, die sich pur oder auch als Beilage hervorragend eignen.

Das Rezept für die Pesto-Schnecken:

1 Würfel Hefe
200 ml lauwarmes Wasser
500 g Mehl
1 Esslöffel Zucker
1 Teelöffel Salz
100 g Kräuterbutter (ich habe die Kräuterbutter von Kerrygold verwendet), flüssig
200 g Pesto
1 Eigelb
einige getrocknete Kräuter

Pesto-Schnecken-Zopf

Die Hefe zerbröckeln und im lauwarmen Wasser auflösen. Ca. 10 Minuten gehen lassen. Den Zucker und das Salz hinzugeben und umrühren. Dann zusammen mit dem Mehl zu einem Teig verarbeiten. Die flüssige Butter hinzugeben und unterkneten. Einige Minuten durchkneten und sodann eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.

Den Teig zu einem Rechteck ausrollen und mit dem Pesto bestreichen. Dann aufrollen. Die Teigrolle auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen und nun ca. alle 3 cm mit einem scharfen Messer fast bis zum Boden einschneiden. Die einzelnen Rollen nun rechts und links abwechselnd zur Seite herausziehen, so dass sie nur noch an einem kleinen Stück Teig zusammen haften bleiben. Die Oberfläche mit Eigelb bestreichen und mit den getrockneten Kräutern bestreuen.

Die Schneckenrolle bei 190 Grad (170 Umluft) ca. 35 – 40 Minuten goldbraun backen. Sollte die Rolle beim Backen zu früh zu dunkel werden, einfach im Ofen mit Alufolie abdecken und weiterbacken. Und dann am besten noch lauwarm futtern!

Sehen die nicht hübsch aus?! Ich bin fast ein wenig verliebt in meine Schnecken…

Pesto-Schnecken-Zopf

☆ Mara

Auch köstlich:

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