Tag-Archiv | Gewürze

Bloody Mary Espuma mit Fetazigarre und Wodkashot

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So, und hier kommt nun mein zweites für iSi entwickeltes Rezept. Bloody Mary Espuma mit Fetazigarre und Wodkashot.

Bei einer Bloody Mary handelt es sich eigentlich um einen klassischen Cocktail, der aus Tomatensaft, Gewürzen und Wodka besteht. Bei mir gibt es ihn nun als leckere Vorspeise in Form von Schaum.

Irgendwie hört sich Bloody Mary gefährlich an. Je nach Anteil der zugeführten Wodkamenge kann es das nach dem Genuss auch tatsächlich werden… Damit die Alkoholzufuhr etwas eleganter ist, gab es beim letzten Mal eben keinen Cocktail, sondern Espuma. Ist mal was anderes.

So dachte ich mir das, als ich mal wieder Gäste zum großen Dinnerabend geladen hatte. Zur alkoholhaltigen Vorspeise gab´s dann aber auch noch den passenden Wodkashot hinzu. Und damit der Promillegehalt nicht gleich so bitter im Magen aufschlägt, servierte ich köstliche Fetazigarren dazu. Leckerer Teig, deftiger Käse, gebraten in etwas Öl, eine fantastische Grundlage. Schmeckt nicht nur richtig gut, sondern hilft auch, den Alkohol besser zu verkraften… Perfekt für einen langen Abend mit Freunden. Oder auch bestens als Ergänzung geeignet, wenn man ohnehin vorhatte, sich die Kante zu geben. Soll ja auch mal vorkommen. …Hab ich gehört… 😉

Für diesen Bloody Mary benötigt Ihr eines meiner Lieblingsgeräte, nämlich den Gourmet Whip von iSi, sowie 1 dazu passende Sahnekapsel.

Wer sich für den Gourmet Whip interessiert, der kann sich HIER mal meinen Bericht über den Whip durchlesen oder den Gourmet Whip gleich HIER* bestellen. Aber Sahnekapseln nicht vergessen (die gibt es passend dazu HIER*).

Bloody Mary Espuma

Zutaten für ein 0,5 L iSi Gerät:
230 g Tomaten
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
160 ml Gemüsesuppe
5 g Zucker
2 g Salz
1 g Pfeffer
5 g Tomatenmark
5 g Kräuter (Oregano, Majoran, Basilikum)
5 ml Wodka
60 ml Sahne

Zubereitung:
Die Tomaten waschen und in kleine Stücke schneiden. Die Zwiebel in etwas Öl andünsten, den Knoblauch pressen und kurz mitdünsten. Mit der Suppe aufgießen und ca. 10 Minuten köcheln lassen. Mit Zucker, Salz, Pfeffer und den Kräutern abschmecken. Das Tomatenmark einrühren. In einem Standmixer fein pürieren und durch einen Sieb passieren. Die Suppe nochmals aufkochen, danach den Wodka und die Sahne zugeben, nochmals abschmecken und auskühlen lassen.
Die Masse in ein 0,5 L iSi Gerät füllen, 1 iSi Sahnekapsel aufschrauben und kräftig schütteln.

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Fetazigarre

(6 Stück)

Zutaten:
9 Yufkablätter, quadratisch
400 g Schafkäse
20 g Honig
1 g Salz
1 g Pfeffer
2 g Majoran
2 g Oregano

Zubereitung:
Die Yufkablätter aufeinander legen und einmal quer durchscheiden, sodass man 18 Dreiecke erhält. Den Schafkäse zerbröseln und mit dem Honig vermischen. Mit Salz, Pfeffer und den Kräutern abschmecken. Nun jeweils 3 Dreiecke aufeinander legen und je 1/6 der Käse-Masse auf der lange Seite entlang verteilen. Die Ränder der Yufkablätter mit Wasser anfeuchten, damit sie beim Einrollen gut haften. Die Seiten der Dreiecke einklappen und die Blätter der Länge nach einrollen. Die Spitzen nochmals anfeuchten, damit sich die Zigarre nicht wieder aufrollt. In heißem Öl gleichmäßig goldbraun anbraten.

Serviervorschlag:
Die noch warmen Fetazigarren zusammen mit dem Bloody Mary Espuma und einem Wodkashot auf Eis servieren.

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☆  Mara

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Weitere Köstlichkeiten für ein Dinner:

Garnelenbulette auf asiatischem Blini und Avocadotartar mit Wasabi-Mousse

Garnelenbulette auf asiatischem Blini und Avocadotartar mit Wasabi-Mousse

5-Gewürz-Rinderfilet mit süßem Möhrchenstampf, Kräuterknödeln und Marzipan-Bratapfel

5-Gewürz-Rinderfilet mit süßem Möhrchenstampf, Kräuterknödel und Marzipan-Bratapfel

Ganacheturm mit scharfer Nougatsahne neben Himbeermousse und rotem Trüffel

Ganacheturm mit scharfer Nougatsahne neben Himbeermousse und rotem Trüffel

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5-Gewürz-Rinderfilet mit süßem Möhrchenstampf, Kräuterknödeln und Marzipan-Bratapfel

Zur Vervollständigung der Beitrage vom „Perfekten Dinner“ kommen hier nun noch die Rezepte von meinem Dinnerabend. Mein Menü hieß „Spice it up“ und es sollte eine vogelwilde Kombi aus verschiedenen Gewürzen geben. Deshalb: NICHT mit den Gewürzen sparen!!! Sonst wird das NIX!

Spice it up!

Der Hauptgang:

5-Gewürz-Rinderfilet mit süßem Möhrchenstampf, Kräuterknödeln und Marzipan-Bratapfel

Rezept: Rinderfilet mit Kräuterknödeln, dazu süßer Möhrenstampf und Marzipan-Bratapfel

Rinderfilet:
ca. 1 kg Rinderfilet
50 ml Rapsöl
50 ml dunkle Sojasauce
1 gehäufter Esslöffel 5-Gewürzpulver (gibt es im Asialaden oder im gut sortierten Supermarkt und besteht – wie der Name schon sagt – immer aus 5 Gewürzen. Die Zusammensetzung unterscheidet sich je nach Marke, meistens besteht das Pulver aus Zimt, Anis, Nelken, Sezchuanpfeffer und Fenchel, oder man findet auch mal Ingwer oder Lorbeer darin)

Kräuterknödel:
6 große Kartoffeln
200 g Kartoffelmehl
2 Esslöffel Gries
Salz, Pfeffer
eine Handvoll frische Kräuter wie Schnittlauch, Petersilie, Basilikum
Mehl zum Verarbeiten

Süßer Möhrchenstampf:
1 Zwiebel
400 g Kartoffeln (festkochend)
400 g Möhren
1 Süßkartoffel
200 g Sahne
Honig nach Bedarf
Salz und Pfeffer
Muskat
50 g Butter

Marzipan-Bratapfel:
8 kleine Äpfel
100 g Marzipan
100 g Haselnüsse und Mandeln gemischt
eine Messerspitze Zimt
1 Päckchen Vanillezucker
1 Teelöffel Strohrum
einige Flöckchen Butter

Zubereitung

Rinderfilet:

Aus Sojasauce, Öl und 5-Gewürzpulver eine Marinade mischen. Mit dem Zauberstab gut durchmixen, damit sie sehr fein wird. Das Filet gleichmäßig damit einreiben und einen Tag lang marinieren.

Das Fleisch auf Zimmertemperatur bringen, bevor es dann in einem großen Bräter von allen Seiten kurz scharf angebraten wird. Danach in eine Auflaufform legen und direkt in den Backofen stellen. Der Backofen muss eine Temperatur von 80 Grad haben (wir machen das Fleisch also mit der Niedriggarmethode). Am besten einen Backofenthermometer benutzen, da die Temperaturanzeigen von Öfen oftmals nicht sehr genau sind. Zudem ein Fleischthermometer in das Fleisch stechen, und zwar mit der Spitze in die dickste Stelle. Kurzer Tipp: es gibt auch Thermometer, die beides in einem sind, Backofen- und Fleischthermometer, wie zum Beispiel der HIER*!

Das Fleisch ist medium, wenn es eine Kerntemperatur von ca. 57 Grad hat. Das dauert je nach Dicke des Filets 3-4 Stunden. Dann Aufschneiden und servieren.

Kräuterknödel:
Die Kartoffeln kochen. Schälen und sofort durch eine Kartoffelpresse drücken. Gut salzen und pfeffern, Grieß und Kartoffelmehl dazugeben. Kräuter hacken und dazugeben. Die Masse ordentlich durchkneten. Soviel Kartoffelmehl dazugeben, bis sich der Knödelteig gut kneten lässt. Bei Bedarf noch etwas normales Mehl verarbeiten. Der Teig sollte nicht mehr allzu sehr kleben, sondern gut formbar sein. Kleine Knödel formen. In wallendes Salzwasser einlegen und ca. 15-20 Minuten sieden lassen. Leicht ausdampfen lassen. Dann kurz in einer heißen Pfanne in Butter schwenken, damit sie etwas „Farbe“ bekommen.

Süßer Möhrchenstampf:
Die Kartoffeln, die Möhren und die Süßkartoffel schälen und in kleine Würfel schneiden. In einer Pfanne die Zwiebel in etwas Butter andünsten, das klein gewürfelte Gemüse hinzugeben, mit Sahne aufgießen und köcheln lassen bis das Gemüse weich ist. Dann alles grob pürieren und mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Ein Stück Butter hinzugeben. Nun den Honig (Menge nach Bedarf) dazu rühren.

Marzipan-Bratapfel:
Die Nüsse schreddern, mit dem ganz klein gehackten Marzipan zu einem Teig verkneten. Zimt, Vanillezucker und Rum dazugeben. Äpfel entkernen und jeweils etwas von der Masse hineindrücken. Bei 150 Grad Umluft ca. 30 Minuten (je nach Größe und Sorte der Äpfel) backen.

Ich habe die Bratäpfel übrigens noch mit selbst gemachten Apfelchips dekoriert, die ich zur Hälfte in Zartbitterkuvertüre getunkt und mit goldenem essbaren Sprühglitzer besprüht habe. Den Apfelchip habe ich in die Nussmasse aufrecht reinsteckt (die ich zuvor mit einem Messer angeschnitten habe, damit der Chip auch hält). Apfelchips macht man ganz einfach, indem man hauchdünne Apfelscheiben schneidet (das Gehäuse muss auch nicht entfernt werden, das stört nicht) und die Scheiben dann laaaaange im Backofen bei ca. 80 Grad trocknen lässt. Das kann je nach Dicke der Scheiben aber schon 2-3 Stunden dauern…

Viel Erfolg beim Nachkochen!!!

☆ Mara

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Garnelenbulette auf asiatischem Blini und Avocadotartar mit Wasabi-Mousse

Zur Vervollständigung der Beitrage vom „Perfekten Dinner“ kommen hier nun noch die Rezepte von meinem Dinnerabend. Mein Menü hieß „Spice it up“ und es sollte eine vogelwilde Kombi aus verschiedenen Gewürzen geben. Deshalb: NICHT mit den Gewürzen sparen!!! Sonst wird das NIX!

Spice it up!

Hier kommt die Vorspeise:

Garnelenbulette auf asiatischem Blini und Avocadotartar mit Wasabi-Mousse 

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Wasabi-Mousse:
2 Blatt Gelatine
150 g Naturjoghurt
100 Crème fraîche
2 TL Wasabi-Pulver
1 Spritzer Zitronensaft
100 g Sahne

Garnelenbulette:
1 große Zwiebel
3 große Knoblauchzehen
Salz und Pfeffer
500 g Garnelenfleisch
Saft von 1/2 Zitrone
6 Scheiben Toastbrot
etwas Milch
Kräuter
Paprika
Muskatnuss
Curry
Chili
Salz und Pfeffer
Koriander

etwas Butter zum Anbraten

Asiatischer Blini:
200 g Mehl
1/2 Pck. Backpulver
2 Eier
1/2 TL Salz
1 TL Curry
1/2 TL Paprikapulver süß
etwas Chili
etwas Muskatnuss
etwas Curcuma
ca. 170 ml Milch

Avocadotartar:
4 Avocados
etwas Zitronensaft
1 TL Öl
Salz und Pfeffer
Chilli

Schmandcreme:
200 g Schmand
1 EL Vollmilch
etwas Wasabipulver
etwas Zitronensaft

Die Zubereitung

Das angerichtete Tartar, die Blinis und die Buletten sollten nachher alle die gleiche Größe haben, damit ein schöner Turm angerichtet werden kann.

Wasabi-Mousse:
Gelatine in kaltem Wasser einweichen und tropfnass in einem Topf schmelzen lassen (nicht kochen!). Naturjoghurt bereitstellen. Einen Löffel davon in die Gelatine rühren, danach den restlichen Joghurt einrühren. Crème fraîche dazurühren. Wasabipulver untermixen, einen Spritzer Zitronensaft dazugeben, gut salzen, pfeffern. Sahne steif schlagen und unterheben. Einige Stunden in einer Form kalt stellen.

Garnelenbulette:
Die Zwiebel in Butter andünsten, gehackten Knoblauch dazugeben. Salzen und pfeffern, vom Herd nehmen. 250 g vom Garnelenfleisch mit dem Zitronensaft pürieren. Toastbrot zerkleinern und einkneten. Ein Ei, einen kleinen Schuss Milch sowie Kräuter und Gewürze nach Belieben dazugeben. Dann die restlichen Garnelen klein hacken und untermischen. Nun ca. 50 g Mehl dazugeben und unterkneten, bis ein schöner Bulettenteig entstanden ist. Ist der Teig zu klebrig kann auch gerne noch mehr Mehl untergeknetet werden. Buletten formen, in Mehl wälzen und in Butter oder anderem Fett braten.

Asiatischer Blini:
Alle Zutaten zu einem glatten Teig verrühren. In einer Pfanne mit etwas Fett kleine Pfannkuchen ausbacken.

Avocadotartar:
4 Avocados von Schale und Kern befreien, in Würfel schneiden. Etwas Zitronensaft untermischen. Einen Teelöffel neutrales Öl hinzugeben. Das Tartar nach Belieben würzen mit Salz, Pfeffer, Chili.

Schmandcreme:
Alles vermischen und glatt rühren, gut salzen und pfeffern.

Überall können nach Belieben natürlich noch weitere Kräuter oder Gewürze untergemischt werden. Hier sollte man nicht so zögerlich sein, sondern einfach mal austesten.

Angerichtet wird wie folgt: Auf den Teller gibt man zunächst auf eine Seite einen runden Kleks der Schmandcreme. Diesen verzieht man mit einem Pinsel zu einem geraden Strich auf die andere Seite des Tellers. Auf eine der Seiten kommt nun das Avocadotartar, welches man am besten in einem Dessertring (gibt es zum Beispiel HIER*) anrichtet, damit es schön rund wird. Darauf kommt der Blini und darauf wiederum die Bulette, die mit etwas Schmandcreme bestrichen wird. Das Wasabi-Mousse wird auf der anderen Seite, gegenüber vom Bulettenturm angerichtet, in dem man eine schöne Mousse-Nocke aussticht. Auf das Mousse habe ich sodann noch zerstoßene Wasabi-Erdnüsse gestreut (gibt´s im Asialaden und in der asiatischen Abteilung in größeren Supermärkten oder direkt HIER* zu bestellen). Auf den Bulettenturm habe ich ein frittiertes Reisnudelpaket gelegt, welches noch mit etwas Lachskaviar verschönert wurde.

Für die Reisnudelpakete gekräuselte dünne Reisnudeln kaufen . Von diesen immer ein kleines „Paket“ abbrechen und in heißes Öl zum Frittieren schmeißen. VORSICHT heiß und spritzig! Innerhalb von geschätzten 1-2 Sekunden „platzen“ die Nudeln auf, es entsteht das weiße Reisnudelpaket, welches man dann sofort mit einer Kelle aus dem Öl rausholt und auf einem Küchentuch abtropfen lässt!

Viel Spaß beim Ausprobieren!

☆ Mara

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Apfelmus und Apfelkompott

Apfelmus und ApfelkompottÄpfel. Äpfel. Äpfel. Und nochmal Äpfel. Meine Eltern waren mal wieder in der Pfalz zum Äpfel kaufen.

Jedes Jahr im Herbst decken wir uns gerne in der „Toskana Deutschlands“, wie manche die Pfalz aufgrund ihres milden Klimas nennen, mit neuem Wein, Kartoffeln und eben auch Äpfeln ein.

Wenn allerdings mein Papa zum „Shopping-Trip“ losdüst, gibt es kein Halten mehr und die Menge der Ausbeute könnte glatt eine ganze Kompanie versorgen. Wir werden sozusagen überrollt von Äpfeln, weil er diese tonnenweise anschleppt. Gibt ja so viele verschiedene Sorten und so… Man muss doch alle testen und probieren. Nächstes Jahr wissen wir dann, welche Sorte uns am besten geschmeckt hat, die können wir dann vermehrt kaufen…

Jaja, is´klar. Nächstes Jahr wissen wir nicht mal mehr im Ansatz welchen der letztjährigen Äpfel wir für besser oder schlechter befunden haben, so dass das gleiche Spiel erneut losgeht. Papa zieht los und kauft Äpfel für eine Kompanie…

Nun gut, die zweite Begründung für diesen Kaufrausch ist, „Deine Mutter und du, ihr wollt ja schließlich auch Apfelkuchen backen!!“ 🙂 Hach, welch selbstlose Handlungsweise 😉

Aber was sag ich da, selbstverständlich freuen wir uns alle über die runden Köstlichkeiten. Und es stimmt ja auch, wir wollen wirklich Apfelkuchen backen. Oder die Äpfel zu vielen anderen tollen Köstlichkeiten verarbeiten. Insofern sehe ich dem jährlichen elterlichen Ausflug in die Pfalz auch grundsätzlich mit Freude entgegen.

Fast noch schöner war es allerdings dieses Jahr. Da gab es von den Eltern für uns nicht nur die Äpfel, sondern auch kurze Zeit nach dem Apfelkauf von den Eltern selbst hergestelltes Apfelmus sowie Apfelkompott. Was für ein herbstlicher Genuss!!! Mannnn, war das gut! Da kann das gekaufte Zeugs echt Leine ziehen!

Apfelmus und Apfelkompott

Zum Apfelmus haben wir Schupfnudeln gemacht und das Kompott fand ich so dermaßen lecker, dass ich es pur weggelöffelt hab.

Ich freu mich bereits jetzt schon wieder auf die Eltern-Pfalz-Tour im nächsten Jahr….

Das Rezept für das Apfelmus:
2 kg Äpfel
300 ml Wasser
Saft von 2 Zitronen (oder Limetten)
1 Teelöffel Zimt
5 Esslöffel Zucker

Die Äpfel schälen, entkernen und in Stücke schneiden. Die Apfelstücke in 300 ml Wasser geben, Zitronensaft, Zimt und Zucker hinzufügen. Aufkochen und gute 5 Minuten kochen lassen bis die Äpfel schön weich sind. Dann mit dem Pürierstab ganz fein pürieren und noch heiß in saubere Gläser füllen. Nach dem Abkühlen am besten im Kühlschrank lagern.

Das Rezept für das Apfelkompott:
1,2 kg Äpfel
2 Messerspitzen Nelkenpulver
1 Teelöffel Zimt
70-100 g Rosinen
3 Esslöffel Zucker
250 ml Wasser

(wer´s hochprozentig mag, der kann zu den Äpfeln ins Wasser noch einen klitzekleinen Schuss Strohrum zugeben!)

Die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Die Apfelstücke mit allen trockenen Zutaten mischen und in 250 ml Wasser geben. Aufkochen und ca. 5 Minuten köcheln lassen. Danach gleich in saubere Gläser füllen. Ebenfalls gekühlt lagern.

Wie sagt man so schön: „An Apple a day keeps the doctor away!“ Na dann, ran an die Äpfel!!

Apfelmus und Apfelkompott

☆ Mara

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Amerikanischer Zucchinikuchen

Amerikanischer ZucchinikuchenDie Zucchini-Schwemme hat begonnen. Wie jedes Jahr ertrinken wir in Zucchini!!!!!!!!!!!!!!!!! HILFE!!

Meine Mom nimmt sich im Frühjahr alljährlich Folgendes vor: „Dieses Jahr setze ich nur 2 Zucchini-Pflanzen in den Garten. Nicht mehr! Definitiv!!!!“.

Ja, is´klar. Funktioniert auch alljährlich immer wieder fantastisch. Da werden erst die Zucchini-Samen ausgesät und danach dann auch noch die Pflänzchen gekauft. Viele Pflänzchen. Bei den Samen „tut“ sich nämlich zu lange nix. Die könnten im schlimmsten Fall ja garnicht angehen. Dann hätte man überhaupt keine Zucchini. Wäre ja auch doof. Deshalb greift man mal noch zu den kleinen Pflänzchen, die man im Gartencenter findet.

Kurz darauf sieht man in der Pflanzenabteilung im Baumarkt auch noch tolle günstige Pflänzchen im Angebot! Die MUSS man ja mitnehmen! Für DEN Preis macht man ja nix verkehrt. Und manchmal verreckt die ein oder andere Jungpflanze ja auch. Ach, und eine geeeelbe Zucchini!! Na davon nehmen wir auch mal noch zwei mit. Zwei, weil eine davon ja vielleicht nicht anwächst………….

Zur Überraschung aller keimt jedes Jahr dann aber doch JEDER einzelne Samen und es wächst auch wirklich JEDE einzelne Pflanze an. Das End vom Lied?!!!! Das fragst Du jetzt nicht wirklich, oder?! Zucchini-Überfluss ist garkein Ausdruck!

Das gleiche Spiel läuft einige Häuser weiter leider ganz genauso ab. Nämlich bei mir.

Himmel HILF!!!!

Bei dieser Unmenge an Zucchini muss man sich daher ganz schön viel einfallen lassen!

Deshalb gab es bei Mom nun diesen amerikanischen Zucchinikuchen mit Honig und Ahornsirup. Perfekt zum Nachmittagskaffee. Und ganz amerikanisch gibt es das Rezept heute auch mal in „Tassen“-Mengenangabe! Hierfür benutzt Ihr einfach eine mittelgroße Kaffeetasse, welche ca. 250 ml fasst.

Das Rezept:

2 Tassen geraspelte Zucchini

3 Eier

1 Tasse Öl (neutral, z. B. Rapsöl)

1 Tasse Honig

1 Tasse Ahornsirup

1 Vanilleschote

4 Tassen Weizenvollkornmehl

1 Päckchen Backpulver

1 Teelöffel Zimt

1 Teelöffel Salz

1/2 Tasse Walnüsse, gehackt

Vollmilch oder Zartbitter Kuvertüre

Die Zucchini waschen und raspeln. Die Eier schaumig schlagen. Mit dem Öl, Honig und Ahornsirup mischen. Die Vanilleschote auskratzen und das Mark dazugeben und verrühren. Die Zucchiniraspel unterheben.

Das Mehl, Backpulver, Zimt und Salz mischen und dazugeben. Alles zu einem glatten Teig verrühren.

Zum Schluss noch die Nüsse untermischen und den Kuchen in eine gefettete Springform füllen.

Bei 180 Grad ca. eine Stunde backen. Den Stäbchentest machen. Wenn beim Reinspießen des Stäbchens kein Teig mehr daran hängen bleibt, ist der Kuchen fertig.

Den Kuchen auskühlen lassen.

Die Kuvertüre klein hacken, im Wasserbad schmelzen und dann über den Kuchen geben.

Wer will kann den Kuchen übrigens noch mit Ahornsirup servieren. Seeeehr „AMERICAN“ 😉

Amerikanischer Zucchinikuchen

☆ Mara

Schaut Euch auch mal diese leckeren Kuchen an:

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