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Hello, my name is Brombeer-Eistörtchen!

Hello, my name is Brombeer-Eistörtchen!Da isses nun endlich. Ich weiß, dass viele von Euch die letzten Tage sehnsüchtig auf das Rezept gewartet haben, nachdem ich ein Foto von meiner Brombeer-Eistorte bereits letzten Montag auf meinem Instagram-Account gepostet hatte. Jaja, meine Insta-Follower sind einfach immer einen Tick schneller informiert als alle anderen… Wieeee, Ihr folgt mir dort noch nicht?! Ja dann wird´s aber Zeit! HIER kommt Ihr zu meiner Seite 🙂

So, nun aber zurück zum Eis. Oder besser gesagt zur Eistorte. Eis ist im August ja grundsätzlich eine ziemlich hervorragende Idee, ne?!! Haben wir doch – wenn es nicht gerade wie zuletzt geschehen, regnet, stürmt, gewittert oder gar hagelt – gerne über 30 Grad, blauen Himmel und jede Menge Sonnenschein, was unsere Gelüste nach zartschmelzendem, kühlem Eis nahezu ins Unerbittliche emporsteigen lässt! Auch die nächsten Tage soll uns die Hitzewelle wieder einholen, insofern, Leute, macht Eis!

Da gerade Brombeerzeit ist und ich nach wie vor unserem alten Brombeerbusch hinterm Haus, der früher ganz gemütlich auf dem ungenutzten Nachbargrundstück vor sich hin wucherte, tränenreich nachtrauere, muss ich mir die schwarzen Beeren mittlerweile halt kaufen. Schmecken zwar lang nicht so gut wie die selbst gepflückten (das GEEEEHT ja auch GAAAR NICHT!), aber sie sind trotzdem lecker. Pur, im Kuchen oder als Eis. Oh, entschuldigt, als EisTÖRTCHEN! 😉

Hello, my name is Brombeer-Eistörtchen!

Bevor ich jedoch gleich zum Rezept komme, muss ich nochmal auf diesen Brombeerstrauch zurückkommen. Eigentlich war es gar kein Strauch. Es war ein mit Brombeersträuchern überwuchertes Grundstück, durch das man sich seinen Weg mit einer Machete freischlagen musste. Kein Scheiß! Habt Ihr Euch mal an Brombeerdornen gepieckt?! Die Dinger sind gemeingefährlich! Da kann die Brombeerpflückerei abger mal ganz schnell ins Auge gehen, wenn man nicht aufpasst. Ich spreche in diesem Fall Gott sei Dank mal NICHT aus Erfahrung. Zumindest nicht was das Auge selbst angeht………

Hello, my name is Brombeer-Eistörtchen!

Denn so ganz ohne Blessuren bin ich bei diesem Unterfangen auch nie davon gekommen. Wie gesagt, Machete und so. Aber ich fang mal ganz von vorne an…

Ich wohne in einer kleinen Straße, die nach meinem Uropa benannt ist (auch kein Scheiß!). Es ist eine Sackgasse mit nur wenigen Häusern, die alle von Verwandten bewohnt sind. Jepp, die halbe Verwandschaft ist gleichzeitig die Nachbarschaft. Wohn ja auf´m Dorf, da is´das manchmal halt so 😉

Das allerletzte Haus bewohne ich. Seit 2003. Und die ersten Jahre war dahinter in der Tat nichts mehr. Außer Feld, freier Blick in Richtung Wald und auf einer Seite noch die Firma von meinem Opa, die sich auf einem riesigen Grundstück mit vielen Hallen befand. Zwischen der letzten Halle und meinem Haus stand noch ein kleiner Holzschuppen. Eines Tages begab ich mich zum Schuppen, um nach dem großen Holunderbusch, von dem ich immer Blüten und Beeren pflücke, zu schauen. Als ich ein wenig weiter in die Tiefen des vorgefundenen Pflanzenwuchses vordrang, entdeckte ich plötzlich Brombeeren! Große, ach was, RIESIGE schwarze und vor allem zuckersüße Brombeeren! Vor lauter Freude lief ich weiter und sah: Noch mehr Brombeeren! Ein ganzes FELD voll Brombeeren! Naja, zumindest ein kleines Feld 😉

Hello, my name is Brombeer-Eistörtchen!

So, Brombeeren sehen und an die Brombeeren kommen waren dann aber zweierlei paar Schuhe. Da die Dornen so dermaßen böse waren, konnte ich leider nicht sonderlich weit vordringen. Da wir gerade bei Schuhen sind, ich schnappte mir meine Gummistiefel (wohl bemerkt zur kurzen Shorts und zum Tanktop), eine Machete zum Weg freischlagen (zum 3. Mal kein Scheiß 😀 ) und eine Schüssel. Selbst ist die Frau. Und damit ging´s los. Ich schlug was das Zeugs hielt und drang ins Feld vor. Ich erntete und erntete und holte mir Schramme für Schramme. Zwar versuchte ich alle Äste zu entfernen, um mich nicht zu kratzen, aber Ihr wisst ja wie das ist… Mindestens 1 kleines Scheißerchen von Dornenast wird übersehen und ratz fatz sieht man nach einer Stunde aus als wäre man ausgepeitscht worden. Naja, Shorts und so, wen wundert´s…

Hello, my name is Brombeer-Eistörtchen!

Jo, klar. Ich hätte mir einfach lange Hosen und eine dicke Weste anziehen können. Aber erstens hätten die Dornen sich auch durch dickere Stoffe gedrückt (weil Brombeerdornen wirklich böse sind! BÖSE!) und zweitens, war einfach keine Zeeeheeeeit! Wenn ich was haben will, will ich es meistens immer gleich haben. Also eigentlich SOFORT! Da bleibt dann schlichtweg keine einzige Minute für Nebenkriegsschauplätze wie „sich umziehen“ übrig. Da nimmt man auch die Schrammen in Kauf. Als Lohn gab es schließlich schüsselweise Brombeeren vom feinsten. Ach was, vom ALLERfeinsten!

So, jetzt bekommt Ihr aber das Rezept!

Hello, my name is Brombeer-Eistörtchen!

 Das Rezept für das Brombeer-Eistörtchen:

Für den Boden:

150 g gemahlene Mandeln
50 g Kakaopulver
30 g Kokosöl (alternativ Rapsöl)
50 g Agavendicksaft (alternativ Ahornsirup)

Für das Brombeereis:

250-300 g Brombeeren
50 g Zucker
100 g braunen Zucker
100 g Frischkäse
100 g gezuckerte Kondensmilch
200 g griechischer Joghurt
200 g Sahne

Zudem:

eingefrorene Brombeeren (frische Brombeeren kaufen und tiefkühlen, dann behalten sie ihre schöne Form)
einige (essbare) Blüten zur Deko

Hello, my name is Brombeer-Eistörtchen!

Die Zutaten für den Boden in einen Blender geben und vermixen. Die Masse nun in eine kleine gefriergeeignete Springform geben (Durchmesser ca. 18 – 20 cm), gleichmäßig verteilen und festdrücken.

Für das Eis die Brombeeren mit dem Zucker und dem braunen Zucker pürieren. Alle übrigen Zutaten bis auf die Sahne vermengen und mit einem Rührgerät glattrühren. Das Brombeerpüree unterrühren. Die Sahne leicht steif schlagen und unterheben. Die Masse auf den Boden füllen und die Eistorte mehrere Stunden, am besten über Nacht einfrieren. Kleiner Nachtrag: Wer eine Eismaschine hat, der kann die Masse erst darin gefrieren lassen. Anschließend gibt man sie auf den Boden und streicht die Oberfläche glatt. Dann wird das Eis insgesamt natürlich cremiger.

Vor dem Servieren sollte man die Torte aus der Form lösen, dann aber erst etwas antauen lassen, da sie direkt nach dem Einfrieren sehr fest ist. Mit den gefrorenen Brombeeren und den Blüten dekorieren. Fertig.

GEWINNER DER KUCHENSCHAUFELVERLOSUNG:

Die Gewinner der drei Kuchenschaufeln sind Cornelia (Kommentar am 26.07.2015), Vesna (Kommentar am 27.07.2015) und Tina (Kommentar am 01.08.2015). Ihr drei, schreibt mir und teilt mir Eure Adresse mit! Herzlichen Glückwunsch 🙂

Hello, my name is Brombeer-Eistörtchen!

☆ Mara

Life is full of blackberry and ice cream goodies!!!

Eis?! Oder Brombeeren?! Ach, ich geb Euch einfach beides:

Dulce de leche Eiscreme mit Karamellsauce

Dulce de leche Eiscreme mit Karamellsauce

Brombeerwähe mit Schmandguss

Brombeerwähe mit Schmandguss

Erdnuss Karamell Eis… soooo lecker!

Erdnuss Karamell Eis… soooo lecker!

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Zebrakuchen

ZebrakuchenZebra. Ich liebe Zebramuster!!!! Schon als Kind hatte ich in meinem Zimmer einen Zebra-Couch-Überwurf und war fasziniert von den schwarz-weißen, hypnotisierenden Wellen, die sich da breit machten. Später gab es dann Zebrakissen dazu…

Auch die Zebras im Zoo gehörten für mich schon immer mit zu den faszinierendsten Geschöpfen, zumindest was die Optik betraf. Als ich das erste Mal in meinem Leben dann in Südafrika in Freiheit lebende Zebras sah, war ich einfach nur geflasht.

Was in meiner Jugend ebenfalls häufiger mal ein Zebramuster aufwies, waren die Kuchen, die es bei Geburtstagen bei meiner Verwandtschaft gab. Vor allem die Familie meines Onkels backte gerne „Zebrakuchen“. Eine Art Marmorkuchen mit Zebramuster, gebacken in einer runden Springform. Total lecker. Und sooo schön! Und mit einem einfachen Trick ganz leicht herzustellen!

An meiner Liebe zum Zebramuster hat sich übrigens bis heute nichts geändert. Zuhause stehen zwei Zebrahocker (einer in meiner Ankleide, einer in der Garderobe), ich habe eine Kreditkarte mit Zebramuster (kein Scheiß, sowas gibt´s!) und der alte Couch-Überwurf aus dem Kinderzimmer wurde zweckentfremdet und ebenfalls untergebracht. Er schmückt nun in zwei edlen Holzrahmen meine Wand im Eingangsbereich.

Nun wurde der Zebrakuchen reloaded und in einer Kastenform gebacken. Nicht nur schön zum Angucken, sondern auch lecker zum Anbeißen!

Das Rezept für den Zebrakuchen:

5 Eier
300 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
250 ml neutrales Öl (z.B. Rapsöl)
125 ml lauwarmes Wasser
375 g Mehl
1 Päckchen Backpulver (ca. 1 Teelöffel)
2 Esslöffel Kakao

Zudem:

Butter für die Kastenform (ca. 25 – 26 cm lang)
100 g Zartbitterkuvertüre oder Kuchenguss

Zebrakuchen

Den Backofen auf 160 °C Umluft (180 °C Ober- / Unterhitze) vorheizen.

Die Eier trennen. Das Eigelb mit dem Zucker schaumig rühren. Den Vanillezucker hinzugeben und unter Rühren nach und nach das Öl einfließen lassen. Ebenso das Wasser. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und hinzufügen. Alles gut verrühren.

Das Eiweiß steif schlagen und unter den Teig heben. Die Teigmenge halbieren und in die eine Hälfte nun noch das Kakaopulver rühren. Gut durchrühren.

Nun den Teig löffelweise abwechselnd in eine gebutterte Kastenform (ca. 25 – 26 cm lang) geben. Ich habe immer zwei bis drei Esslöffel vom hellen Teig der Länge nach in die Mitte der Form verteilt. Anschließend habe ich zwei bis drei Esslöffel vom dunklen Teig ebenso der Länge nach direkt auf den hellen Teig gegeben. Der Teig muss wirklich immer direkt AUF die vorige Schicht gegeben werden. Er ist ziemlich zähflüssig, so dass das Verteilen etwas dauert, aber wir wollen ja schließlich nachher auch unser Zebramuster im Kuchen haben. Den Teig nun abwechselnd aufeinander in die Form geben bis er aufgebraucht ist.

Den Kuchen nun für ca. 50 – 60 Minuten backen.

Sobald der Zebrakuchen etwas ausgekühlt ist, kann man ihn mit der Zartbitterkuvertüre oder dem Kuchenguss verzieren. Die Kuvertüre dafür sehr klein hacken und im Wasserbad schmelzen. Wer einen Kuchenguss benutzt, der erwärmt diesen nach Anleitung und gießt ihn anschließend über den Kuchen.

Der Zebrakuchen schmeckt übrigens (ähnlich wie bei Marmorkuchen) nach 1, 2 Tagen noch besser, weil er dann etwas durchgezogen ist!

Zebrakuchen

☆ Mara

Life is full of zebra goodies!!!

Das Auge isst mit?! Finde ich auch!

Key Lime Tartelettes

Key Lime Tartelettes

Schokoladenmacarons

Schokoladenmacarons

Lemon Pull Apart Cake

Lemon Pull Apart Cake

Chocolate Avocado Cake

FIT FOOD

Chocolate Avocado CakeYepp. Avocado. YEPP. IM KUCHEN!!! Das geht! Und schmeckt! Und wisst Ihr was das Allertollste daran ist?! Es ist gesund! Ebenso Yepp. Weil man durch den Zusatz an Avocadofruchtfleisch weitestgehend auf den Zusatz anderer Fette verzichten kann.

Noch viel toller ist: Dieser Kuchen hier wurde ohne Weizenmehl gemacht. Und ohne Ei. Ach ja, und auch ohne weißen Raffinadezucker. Ist das nicht herrlich?! Ein gesunder Kuchen, den man ganz ohne Reue genießen kann. Nochmals YEPP. Ist das nach all der Feiertagsvöllerei nicht ein wunderbarer Start in ein neues Jahr?! Ich find schon.

So, nun einige knallharte und sehr erfreuliche Fakten zum Avocadofleisch:

Avocados sind nicht nur lecker, sondern die Dinger sind totales Fit Food! Sie bestehen zwar aus viel Fett, aber aus super gesunden ungesättigten Fettsäuren. Manche Experten sind sogar der Ansicht, dass diese vielen ungesättigten Fettsäuren der Avocados dem Körper beim Fettabbau helfen können. Verantwortlich sei das Enzym Lipase, das die Fettverbrennung während der Verdauung steuert und das verhindern soll, dass Fett im Fettgewebe gespeichert wird.

Zusätzlich beinhalten Avocados lebenswichtige Vitamine wie A und E sowie reichlich sekundäre Pflanzenstoffe. Vitamin A unterstützt die Blutbildung, lässt unsere Haut strahlen und stärkt unsere Augen. Zudem werden Knochen und Zähne gestärkt. Damit sind Avocados also wahre Schönmacher! Sportler und Models schwören angeblich drauf. …Nicht dass wir danach streben würden, fit und schön zu sein wie Leistungssportler oder Berufsmodels… neee, ich wollt´s nur nebenbei mal erwähnen 😉

In diesem Kuchen habe ich übrigens auch Birkenzucker verarbeitet. Dieser Zucker wird auch Xylit genannt. Er wird weitestgehend aus Birkenrinde oder Mais gewonnen und hat ca. 40 % weniger Kilokalorien wie normaler Haushaltszucker. Birkenzucker beeinflusst kaum den Blutzuckerspiegel, der glykämische Index liegt gerade mal bei 7, weshalb er sich auch bestens für Diabetiker eignet. Man verwendet ihn 1 zu 1 wie Zucker und kann mit ihm auch wunderbar backen.

Der Birkenzucker unterstützt sogar die Mundpflege. Kein Witz! Studien belegen: Er bekämpft Kariesbakterien, remineralisiert die Zähne und stärkt die Abwehrkräfte. Auch soll Xylit vorbeugend gegen Mittelohrentzündungen wirken. Deshalb wird Xylit auch gerne in Zahnpflegekaugummis verarbeitet.

So, wo ist der Haken?! Am Preis! Der Birkenzucker ist leider sehr teuer. Wenn man jedoch nur hin und wieder den normalen Zucker damit ersetzt stellt das eine wunderbar gesunde Abwechslung dar. Ich kaufe immer diesen Birkenzucker HIER* oder den etwas hochwertigeren HIER*!

Nun noch zu den Vorteilen von rohem Kakaopulver: Roher Kakao ist reich an lebenswichtigen und gesundheitserhaltenden Antioxidantien (die ja auch der Hautalterung vorbeugen und so… 😉 ). Er enthält angeblich mehr antioxidative Flavonoide als alle bisher getesteten Lebensmittel, einschließlich der Blaubeeren, dem Rotwein und dem grünen Tee, die ja laut Wissenschaft unglaublich viel davon enthalten sollen. Studien zufolge enthalten Blaubeeren 32 Antioxidantien und wilde Blaubeeren 61 Antioxidantien. Der rohe Kakao hingegen enthält 621 Antioxidantien!

So, worauf wartet Ihr also?! Backt Avocado Schokokuchen!

Der Kuchen schmeckt natürlich ein klein wenig anders als ein herkömmlicher Kuchen. Halloooo, ist ja auch klaaahaaar! Da sind ja auch andere Zutaten drin als bei „normalen“ Schokokuchen! Aber schmecken tut er trotzdem! (Hach, mein Deutsch ist heute wieder astrein, oder?!!!! 😉 Zwinker***

Noch Fragen?! Dann her damit!

Hier kommt jetzt allerdings erstmal das Rezept für Euch!

Chocolate Avocado Cake

Das Rezept für den Chocolate Avocado Cake:

Der Kuchen:

90 g reife und gut zerdrückte Avocado (1 Avocado ca.)
100 g gemahlene Mandeln
50 g Kakaopulver (ungesüßt)
1 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz
150 g Birkenzucker (oder 150 g normalen Zucker. Wer will kann auch braunen Zucker, Kokosblütenzucker oder Agavendicksaft verwenden. Die Menge variiert ganz nach Eurem Geschmack)
100 g griechischer Joghurt (10 % Fett)
150 ml Milch
150 g Dinkel Vollkornmehl

Optional: 1 Handvoll Schokotröpfchen oder gehackte Schokoladensplitter
(Dann schmeckt’s natürlich besser, ist dann dafür nicht mehr ganz so extrem gesund)

Das Avocado Frosting:

250 g griechischer Joghurt (10 % Fett)
200 g reife und zerdrückte Avocado
60 g Kakaopulver (ungesüßt)
120 g Reissirup (oder alternativ Agavendicksaft)

Den Backofen auf 170 °C Umluft (190 °C Ober- / Unterhitze) vorheizen.

Alle Zutaten für den Kuchen zu einem glatten Rührteig verrühren. In eine gefettete (wer bei gesundem Fett bleiben will benutzt Kokosfett) kleinere Springform (ca. 24 cm Durchmesser) geben, den Rührteig einfüllen und den Kuchen ca. 20 – 25 Minuten backen. Einen Stäbchentest machen.

Für das Frosting alle Zutaten mit einem Rührgerät zu einer gleichmäßigen, cremigen Masse rühren und auf den komplett ausgekühlten Kuchen streichen.

WICHTIGER HINWEIS: Den Kuchen NICHT warm essen! Auch nicht lauwarm! Ich weiß, das fällt allen Süßmäulchen schwer, die nie abwarten können (ich kenn das!), aber glaubt mir, Ihr würdet es bereuen (DAS kenn ich nämlich auch!!!)!!!!! Avocadokuchen schmeckt warm nämlich garnicht gut! Erst nach dem kompletten Abkühlen wird er lecker!

Chocolate Avocado Cake

☆ Mara

Life is full of avocado goodies!!!

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Noch mehr gesunde Leckereien gibt´s hier:

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Linzer Plätzchen

Linzer PlätzchenMeine Lieben, auch hier bei mir wird es nun allerhöchste Zeit für Pläääääätzchen!! Spätestens im Dezember müssen die kleinen süßen Teilchen unbedingt her! Natürlich wurde deshalb auch bei mir zuhause fleißig der Rührlöffel geschwungen und es wurden Unmengen von kleinen Plätzchen gebacken. Wie jedes Jahr beginne ich damit ehrlich gesagt allerdings bereits schon im November, da die Vorfreude auf Weihnachten so dermaßen groß ist, dass ich es nicht länger abwarten will oder kann, bis sich endlich die ganzen Dosen voll von kleinen Köstlichkeiten zuhause stapeln.

Gut, wie das bei uns daheim so ist, kann allerdings passieren, dass im Dezember, wenn dann mal tatsächlich der 1. Advent gekommen ist, leider bereits so ziemlich alle Plätzchen weggefressen sind und sich dann allerhöchstens noch leere Dosen übereinander stapeln. So auch dieses Jahr. Das verfressene Pack hat mal wieder zugeschlagen. Alles leer gemampft. So schnell, dass ich nicht mal mehr Fotos davon machen konnte….

Was dann tun?! Mmh, die Bremse ziehen und nicht mehr so viel Zuckerzeugs in sich reinstopfen oder einfach neue backen?! Klar, welch Frage!!! NEUE BACKEN!! Wer will denn schon ohne Butter und Zucker durch die Weihnachtszeit stapfen… Keiner. Eben.

Also alles nochmal von vorne. Plätzchenbacken…

Und nun hat´s auch geklappt mit dem Fotografieren, dieses Mal war ich schneller als die Leckermäulchen!

Heute habe ich als erstes meine Linzer Plätzchen für Euch. Wie bei einer richtigen Linzer Torte schmecken diese am allerbesten, wenn man sie einige Tage durchziehen lässt, dann werden sie schön weich und saftig.

Das Rezept für die Linzer Plätzchen:

150 g Butter
50 g Puderzucker
150 g Mehl
100 g gemahlene Haselnüsse
1 gehäufter Teelöffel Zimt
1 Messerspitze Nelkenpulver
1 Esslöffel Kakaopulver
Pfaumenmus oder -marmelade

Zunächst den Backofen auf 180 Grad vorheizen.

Dann die Butter mit dem Puderzucker cremig schlagen.

Das Mehl, die Nüsse und alle Gewürze mischen und unterrühren. Es entsteht ein etwas bröseliger und fester Teig, den man am besten nun mit der Hand richtig durchknetet.

Den Teig auf einer bemehlten Fläche ausrollen und Kreise ausstechen. Bei der Hälfte der Kreise mit einem Ausstecher kleine Löcher in der Mitte ausstechen. Die Plätzchen auf ein Blech mit Backpapier legen und ca. 10-12 Minuten backen, die Plätzchen sollten nur eine leichte Bräunung erhalten und nicht zu dunkel werden. Auskühlen lassen und die Plätzchen ohne Loch mit Marmelade bestreichen.

Tipp: Die Marmelade kann man, sofern sie etwas fest ist, ganz kurz im Mikro oder in einem Topf erwärmen, dann lässt sie sich besser aufbringen. Aber nur GANZ KURZ! Sonst wird sie zu flüssig. Bei Mus ist das in der Regel nicht notwendig, da es ohnehin etwas flüssiger ist.

Dann ein jeweils ein Plätzchen mit Loch draufsetzen. Zum Schluss noch mit Puderzucker bestäuben. Die Plätzchen in einer Dose einige Tage durchziehen lassen. Wie eben auch bei einer richtigen Linzertorte sind sie erst dann richtig schön weich und schmecken einfach am allerbesten!!

Und allen, die in Erwägung ziehen, dieses Rezept nächstes Jahr eventuell nochmal zu backen, denen rate ich DRINGEND dazu, einige Zeit vorher mein Holunderbeeren-Zwetschgen-Mus mit Rum zu kochen!!! Das schmeckt sowas von abartig perfekt dazu, das kann man ja überhaupt garnicht beschreiben. Die Marmelade kann man übrigens auch ohne Holunderbeeren und nur mit Pflaumen herstellen!

Linzer Plätzchen

☆ Mara

Mehr Gebäck findet Ihr hier:

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Lebkuchen

LebkuchenLogo, zu Weihnachten gibt es Lebkuchen. Wenn nicht jetzt, wann dann?!

Lebkuchen ist ja so eine Sache. Hier ein richtig leckeres Gebäck zu finden ist manchmal gar nicht so einfach. Mal schmeckt er zu trocken, mal ist er zu hart oder einfach zu geschmacklos. Und beim selbst Herstellen ist das ebenfalls nicht leicht, ein geeignetes Rezept zu finden, an welchem man sich nicht die Zähne ausbeißt. Dennoch, ich habe eins für Euch! Lecker im Geschmack, weich in der Konsistenz. So schmeckt Weihnachten!

Lebkuchen wird auch Honigkuchen genannt. Warum? Na klar, weil Honig drin ist. Zudem kommen viiiieeele leckere orientalische Gewürze hinein.

Die typischen Gewürze für seinen Lebkuchen bekommt man bereits fertig gemischt als Lebkuchengewürz zu kaufen. Darin findet man unter anderem Zimt, Nelken, Piment, aber auch Kardamon, Koriander, Ingwer oder Muskat.

Das Rezept für meinen Lebkuchen:

400 g Rohrohrzucker
150 ml Honig
100 g flüssige Butter
4 Eier
500 g Roggenmehl 1150
300 g Dinkel-Vollkornmehl
25 g Lebkuchengewürz
1 Teelöffel Zimt
1 Päckchen / Fläschchen Zitronenaroma
1 Päckchen / Fläschchen Orangenaroma
2 Teelöffel Natron
20 g Kakao
100 g Orangeat
100 g Zitronat
100 g gehackte Haselnüsse

bei Bedarf noch etwas Milch, um den Teig geschmeidiger zu machen
Oblaten als Unterlage für die Lebkuchen
etwas Eigelb gemischt mit einem Schuss Sahne zum Bepinseln

Für den Guss:
Puderzucker
Vanillearoma
ein klein wenig Milch

Lebkuchen

Den Rohrohrzucker zusammen mit dem Honig erwärmen und gut rumrühren, bis sich der Zucker etwas aufgelöst hat. Vom Herd nehmen. Die flüssige Butter hinzugeben, sodann die Eier untermischen. Alle trockenen Zutaten mischen, dann die flüssige Mischung drübergeben und alles zu einem gleichmäßigen Teig kneten. Der Teig ist sehr fest, nicht wundern, das muss so sein. Ist er allerdings zu bröselig, einfach einen kleinen Schuss Milch hinzugeben, damit er etwas geschmeidiger wird. Den Teig sodann in etwas Folie wickeln und ca. einen Tag lang an einem kühlen Ort ruhen lassen.

Am nächsten Tag den Teig nochmals gut durchkneten. Sodann ca. 1 cm dick ausrollen und mit einem großen Ringausstecher oder mit einem Glas die einzelnen Lebkuchen ausstechen. Die Teigkreise auf die Oblaten legen und mit der Eigelb-Sahnemischung bestreichen, damit die Lebkuchenoberfläche nachher schön glänzt.

Die Lebkuchen bei 170 Grad Umluft (190 Grad Ober- / Unterzhitze) ca. 15 – 20 Minuten backen.

Sobald die Lebkuchen ausgekühlt sind, kann man aus dem Puderzucker, dem Vanillearoma und einem klitzekleinen Schuss Milch einen Guss zusammenmixen und die Lebkuchen damit verzieren.

Der Lebkuchen hält sich sehr lange frisch und wird nach einigen Tagen sogar noch weicher…

Lebkuchen

☆ Mara

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