Tag-Archiv | Kochen

Mediterraner Aufstrich

Mediterraner AufstrichSich die eigenen Brötchen backen. Dieses Thema hatten wir die Tage HIER ja auf dem Blog bereits. Es gab nämlich das Rezept für die Knusper-Brötchen von meiner Mom.

Aber auch zuhause bei mir werden tagtäglich eigene Brötchen gebacken 😉 Was hin und wieder zu Streitigkeiten mit meiner bessern Hälfte führen kann. Der backt nämlich auch regelmäßig sein eigenes Zeugs… ;-D

Sobald die Brötchen aber nicht nur verbal kreiert werden, sondern tatsächlich handfest aus dem Ofen kommen, wird es wieder versöhnlich daheim, dann steht gemeinsames Futtern auf dem Plan. Und während diesem sind wir immer ganz harmonisch still, weil wir das Essen genießen.

Damit die Brötchen nicht zu trocken sind, gibt es – passend zum warmen Wetter – einen mediterranen Aufstrich dazu. Hat ebenfalls meine Mom gemacht. Was übrigens erklärt warum ich jeden Tag bei meinen Eltern kurz reingucke und „Hallo“ sage, es gibt nahezu immer was leckeres zu knabbern.

Das Rezept für den mediterranen Aufstrich:

1 Schalotte
125 g getrocknete und in Öl eingelegte Tomaten
1 Bund glatte Petersilie
300 g Kräuterfrischkäse
Salz
Pfeffer
eine Knoblauchzehe (wer mag kann auch mehr Knobi verwenden)

Die geschälte Schalotte, die Tomaten und die Petersilie in einen Blender geben und fein mixen. Sodann die Masse unter den Kräuterfrischkäse rühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zum Schluss noch den Knobi schälen, sehr fein hacken und unterrühren. Wer mag kann ihn auch schon zu Beginn mit in den Blender geben.

Und fertig 🙂

Mediterraner Aufstrich

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☆ Mara

Life is full of mediterranean goodies!!!

Ist Euch auch so heiß diese Tage?! Dann kühlt Euch doch mit diesen Rezepten hier ab:

Gurken-Apfel-Smoothie mit Joghurt

Kalte Gurkensuppe

Joghurt-Karamell-Eis-am-Stiel

Joghurt-Karamell-Eis am Stiel

Leichte Philadelphia Torte mit Kiwisauce

Leichte Philadelphia Torte mit Kiwisauce

 

Brombeer-Quarkkuchen mit Baiser

Brombeer-Quarkkuchen mit BaiserJo, Ihr dürftet´s bemerkt haben. Ich bin grad im Käsekuchen-Fieber. Nach dem Chocolate Cherry Cheesecake und dem Aprikosen-Käsekuchen kommt jetzt der nächste seiner Art. Ein Brombeer-Quarkkuchen mit Baiser.

Is´ aber auch lecker, dieses Kuchenzeugs mit Quark, Frischkäse, Sauerrahm oder Schmand. Oder Mascarpone. Oder Ricotta. Oder… Ach, eben alles was cremig, weiß und aus Milch hergestellt ist. Mit einem veganen Dasein liebäugle ich allein aufgrund dessen schon nicht. Würde nicht funktionieren. Ich kann durchaus mal auf Milchprodukte verzichten, aber wie gesagt, „mal“ und nicht dauerhaft. Muss ja aber auch überhaupt nicht sein. Das kann jeder für sich selbst entscheiden.

Für mich persönlich ist das Motto „Alles in Maßen“ nach wie vor der Schlüssel zum Glück. Nichts im Überfluss kaufen oder verzehren, sondern lieber bewusst und ausgewogen genießen. Das gilt für meine Ernährung übrigens ganz allgemein. Ich liebe Kuchen und Süßkram (auch DAS habt Ihr sicherlich schon bemerkt), esse aber dennoch im Großen und Ganzen sehr ausgewogen. Wir kochen meistens sehr frisch, es gibt viel Gemüse, hin und wieder etwas Fleisch, Käse, Linsen, Pizza und Pasta, gerne auch mal als Vollkorn-Variante und und und. „Vun allem ä bisle“ hat man bei uns früher schon gesagt. Und wenn man grundsätzlich von den gesünderen Lebensmitteln ein bisle mehr zu sich nimmt als von den ungesunden, kann man wunderbar die Balance halten und sich auch mal ganz ohne schlechtes Gewissen ein Stück Kuchen gönnen. Oder zwei.

Brombeer-Quarkkuchen mit Baiser

Warum erzähle ich das alles?! Weil ich ziemlich oft gefragt werde, wer denn daheim meine süßen Backwaren so alles isst. Allen voran muss ich dann immer sagen, „na, in erster Linie ICH, aber natürlich futtert auch meine Familie fleißig mit“. Ja, ich esse meine Kuchen und Törtchen selbstverständlich selbst. Ich steh auf Süßkram und möchte darauf bei aller Liebe und bei allem Gesundheits- und Schlankheitswahn nicht verzichten. Nix schlimmeres, wenn alle daheim am Tisch sitzen, es Kuchen gibt, ich aber sagen müsste, nein danke, ich ess lieber meinen Reiscracker…

Deshalb habe ich auch diesen Quarkkuchen, den uns meine Mom vor einigen Tagen kredenzte, mehr als nur genossen. Meine Güte, war der köstlich!

Brombeer-Quarkkuchen mit Baiser

Das Rezept für den Brombeer-Quarkkuchen mit Baiser:

Für die Quarkmasse:

400 g Brombeeren
150 g weiche Butter
150 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
3 Eier
40 g Weichweizengrieß
25 g Speisestärke
750 g Magerquark
abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone
1 Prise Salz

Für das Baiser:

4 Eiweiß
1 Prise Salz
225 g Zucker
1 Teelöffel Speisestärke

Zudem:

etwas Fett für die Form sowie etwas Grieß zum Ausstreuen
2 Esslöffel Mandelblättchen
einige Brombeeren zum Dekorieren

Brombeer-Quarkkuchen mit Baiser

Den Backofen auf 180 °C Ober- / Unterhitze vorheizen. Die Brombeeren waschen und trocknen lassen.

Für die Quarkmasse die weiche Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker cremig rühren. Die Eier trennen und die Eigelbe nacheinander dazurühren. Den Grieß und die Stärke während dem Rühren einrieseln lassen. Nun noch den Quark und die Zitronenschale dazugeben.

Das Eiweiß mit einer Prise Salz steifschlagen und unterheben. Zum Schluss noch die Brombeeren vorsichtig untermengen, die Masse in eine gefettete und mit etwas Grieß ausgestreute Springform füllen (Durchmesser ca. 26 cm) und die Oberfläche glattstreichen.

Den Kuchen für ca. 50 – 55 Minuten backen bevor das Baiser aufgetragen und der Kuchen weitergebacken wird.

Brombeer-Quarkkuchen mit Baiser

Für das Baiser das Eiweiß mit der Prise Salz steifschlagen. Den Zucker während dem Rühren einrieseln lassen, anschließend ebenfalls die Speisestärke. Die Baisermasse auf den Kuchen (den man dafür kurz aus dem Ofen holt) streichen, die Mandelblättchen darüber streuen und den Quarkkuchen nochmal für ca. 10 Minuten in den Ofen bei nun 200 °C Ober- / Unterhitze schieben. Anschließend den Kuchen in der Form gut auskühlen lassen.

Kleiner Tipp: Wenn man den Quarkkuchen im Backofen bei offener Tür auskühlen lässt, fällt er nicht so sehr zusammen.

Mit frischen Brombeeren garnieren und genießen.

Brombeer-Quarkkuchen mit Baiser

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☆ Mara

Life is full of blackberry goodies!!!

Ihr liebt Brombeeren genauso sehr wie ich?! Dann hab ich einige Rezepte für Euch:

Leichte Brombeerrolle mit Joghurt

Leichte Brombeerrolle mit Joghurt

Brombeerwähe mit Schmandguss

Brombeerwähe mit Schmandguss

Blätterteigmuffins mit Schmandcreme und Brombeerswirl

Blätterteigmuffins mit Schmandcreme und Brombeerswirl

 

Upside Down Aprikosen Mandel Muffins von Tinas Tausendschön

Upside Down Aprikosen Mandel Muffins von Tinas TausendschönHeute ist ein besonderer Gast hier auf dem Blog. Ein Gast, der mich regelmäßig mit seinen wundervollen Fotos inspiriert, der mich zum Lachen bringt, mit dem ich mich gut unterhalten kann und der mir vor kurzem gezeigt hat, dass auch in der Bloggerwelt immer wieder Freundschaften entstehen können, die einem Freude bereiten. Es ist die liebe Tina vom zauberhaften Blog Tinas Tausendschön.

Kennengelernt haben wir uns vor ca. 1 1/2 Jahren auf dem Karlsruher Bloggerstammtisch, weil wir beide in dieser wundervollen Region in Baden wohnen. Und ich bin heilfroh, dass Tina sich damals entschieden hat, das Ding mit der Bloggerei weiter zu verfolgen. So durften und dürfen wir uns an unzähligen fabelhaften Kreationen von ihr erfreuen!

Ich nehme an, dass viele von Euch Tina schon kennen, allen anderen kann ich nur ans Herz legen, unbedingt mal zu ihr rüberzuklicken! Ich bin sicher, Ihr werdet von dort nicht so schnell wieder weggehen. Vor einiger Zeit habe ich eine Rhabarbertarte gemacht, die zum Beispiel von Tina´s Tarte aus dem letzten Jahr inspiriert war.

Meine momentanen Lieblingsposts von Tinas Tausendschön sind übrigens ihre Cherry Frozen Yogurt Popsicles sowie ihre Meersalz Aprikosen Tarte. Himmlisch! Einfach nur himmlisch!Um Euch nicht länger auf die Folter zu spannen, übergebe ich nun das Wort an Tina:

☆ ☆ ☆

Ich bin heute hier in der Nachbarschaft zu Gast, also so richtig in der Nachbarschaft. Ja man glaubt es kaum, die Foodbloggerdichte in einer Großstadt mag ja nach logischen Aspekten von Haus aus hoch sein – aber dass ich hier auf dem Land eine so wunderbare Bloggerkollegin praktisch vor der Haustür habe, ist schon Zufall oder nennen wir es Fügung oder einfach nur “ Im Kraichgau isch’s eben besonders lecker“ 🙂

Ich freue mich sehr, dass ich bei dir, liebe Mara, zu Gast sein darf, du warst einer meiner ersten realen Kontakte in der Bloggerwelt und ich erinnere mich noch genau, wie ich eingeschüchtert in der der Ecke saß, meinen Burger mümmelte und mit großen Augen und Ohren alles aufgesogen habe, was ihr da so erzählt habt. Ehrlich… ich war an diesem Abend nicht mehr soooo sicher, ob ich das mit dem Bloggen wirklich machen sollte 🙂

Umso mehr freue ich mich, dass ich doch meinem inneren Ruf gefolgt bin, weitergemacht habe… denn ohne unsere gemeinsame Leidenschaft hätten wir wohl nie soviel Spass, soviel gemeinsame Treffen und soviel gemeinsame Hirngespinste ausgeheckt. Und ich freu mich noch auf viel mehr! Ich drück dich mal ganz doll…. und zur virtuellen und realen Kaffeerunde bist du natürlich immer wieder und gerne eingeladen!

Upside Down Aprikosen Mandel Muffins von Tinas Tausendschön

Das Rezept für die Upside Down Aprikosen Mandel Muffins (für 6 Stück):

3 Aprikosen
90 g Rohrzucker
2 TL Zucker
80 g Mehl
80 g gemahlene Mandeln
2 TL Amaretto
80 g Butter
2 Eiweiss
1 Ei
6 ganze Mandeln
Vanilleextrakt
1 Prise Salz

Upside Down Aprikosen Mandel Muffins von Tinas Tausendschön

Den Ofen auf 175 °C vorheizen.

Den Rohrzucker mit der Butter, Salz und dem Vanilleextrakt schaumig rühren. Die Eiweiss und das ganze Ei unterrühren bis eine homogene Masse entstanden ist, dann den Amaretto unterrühren. Anschliessend das Mehl und die gemahlenen Mandeln unterheben.

Etwas Butter mit den 2 TL Zucker in einer Pfanne karamellisieren lassen und das Karamell in die 6 gefetteten Muffinförmchen füllen. Die Aprikosen waschen, halbieren und entkernen und anstatt des Kerns jeweils eine Mandel in eine Aprikosenhälfte stecken. Die Aprikosen mit der Schnittseite nach unten auf den Karamell setzen und mit Teig bedecken. Nun alles für ca. 30-35 Minuten backen. Herausnehmen und gut abkühlen lassen. Aus der Form stürzen und genießen.

Upside Down Aprikosen Mandel Muffins von Tinas Tausendschön

Danke liebe Tina, dass du heute hier bei mir bist! Ich freue mich auf viele viele weitere Events mit dir! Dicker Knutscher,

☆ Mara

Life is full of apricot goodies!!!

Im Sommer gibt´s Obst:

Erdbeer-Tiramisu

Erdbeer-Tiramisu

Schokolierte Himbeeren

Schokolierte Himbeeren

Kirschtarte mit weißer Schokolade

Kirschtarte mit weißer Schokolade

 

Knusper-Brötchen

Knusper-Brötchen

Gute Brötchen sind was feines. Schon als Kind liebte ich das Frühstücksritual in unserer Familie. Vor allem an Sonntagen holte meine Mom immer eine ganze Ladung frische Bäckerware. Da gab es die „Salzwecklen“ für Papa, die weißen Brötchen für meinen Bruder, die Kartoffelbrötchen für mich und die Vollkornvariante für meine Mom. Zudem gab es Brezeln, Croissants und und und.

Während ich schon immer auf süßes Frühstück scharf war, wollte mein Paps zu seinen Brötchen lieber seine Rühreier, Wurst und Käse. Für mich musste es Nutella oder Marmelade geben. Aber welche ohne Stückchen, weil ich Fruchtbröckchen in meinem Aufstrich noch nie sonderlich mochte.

Baguette gab es damals natürlich auch schon im Standardsortiment in der Bäckereiauslage, wobei Produkte wie Ciabatta und Ciabatta-Brötchen erst später hipp wurden. Zumindest habe ich das so in Erinnerung.

Da das Bäckerhandwerk leider immer mehr unter dem Preisdruck leidet, der vor allem durch große Supermärkte und Discounter gepusht wird, gibt es immer weniger Bäckereien, die klassisch selbst backen und entsprechend gute Ware anbieten oder anbieten können.

Insofern bleibt einem manchmal nichts mehr anderes übrig, als selbst den Teig zu kneten und seine eigenen Brötchen zu backen (das mache ich ja ohnehin ziemlich gerne 😉  LACH***).

Darum gibt es bei meinen Eltern regelmäßig frisches und selbst gebackenes Brot oder wie in diesem Fall Brötchen. Heute von meiner Mom. Superlecker kann ich Euch sagen!

Das Rezept für die Knusper-Brötchen:

300 g Mehl (Typ 550)
200 g Dinkelmehl (Typ 630)
1 guter Esslöffel Salz
20 g Hefe
350 g Wasser

Alle Zutaten miteinander vermengen und einige Minuten gut durchkneten. Den Teig in eine Schüssel geben und über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Am nächsten Tag den Ofen auf 250 °C Ober- / Unterhitze vorheizen. Den Teig mit einem großen Löffel abstechen, mit den Händen ein wenig rund formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Die Oberfläche über Kreuz einritzen und die Brötchen ca. 20 Minuten backen.

Und nun losknuspern. Wie esst Ihr Eure Brötchen denn am liebsten? Mit süßem Aufstrich oder lieber herzhaft? Verratet es mir doch in den Kommentaren, ich bin gespannt!

Knusper-Brötchen

☆ Mara

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Life is full of self-baked goodies!!!

Ihr wollt auch Eure eigenen Brötchen backen?! Na dann los! Fangt doch mal mit einem Brot an:

Herzhaftes Mischbrot

Herzhaftes Mischbrot

Münsterländer Bauernstuten

Münsterländer Bauernstuten

Bauernbrot mit Hefe

Bauernbrot mit Hefe

Mit der Prep&Cook von Krups in München…

… und eine Probiertour über den Viktualienmarkt

Mit der Prep&Cook von Krups in München...München. Ich liebe diese Stadt. Jedes Mal wenn ich dort bin, und das passiert ziemlich häufig, ist das wie ein kleiner Kurzurlaub. Mal abgesehen vom typisch bayrischen Essen, das mich verfressenes Ding ja ohnehin immer anlockt, gefällt mir auch so ziemlich alles andere an der bayrischen Hauptstadt echt gut. Die Innenstadt, der Viktualienmarkt, der Englische Garten. Sobald das Wetter mitspielt, der Himmel blau ist und die Sonne strahlt, hat das alles sogar ein wenig südländisches Flair. Gemütlich in einem der unzähligen Biergärten sitzen, ein Weißbier trinken und ´ne Breze dazu essen. Ein Traum. Da schmeckt sogar mir als bekennender Nicht-Biertrinker ausnahmsweise mal eine Maß (auch wenn ich die in der Regel nicht mal annähernd schaffe zu trinken…). Wobei ich nach wie vor am liebsten ´nen Russ´n bestelle (Weißbier mit Limo. Also Radler aus Weißbier sozusagen). Eine Portion Weißwürschtl dazu und schon schaut´s die Mara zufriedn drein.

Schon früher war ich häufig mit meinen Eltern in München. Wir alle sind begeistert vom Flair dieser Stadt (und vor allem vom Essen 😀 ) , wenn bei schönem Wetter die Menschen dort morgens um zehn schon auf dem Markt oder im Biergarten zusammensitzen, was trinken und plaudern. Anders als bei uns. Und jetzt kommt mir bitte nicht mit „Normale Menschen arbeiten um diese Uhrzeit…“. Ich tue das auch, ist schon klar, aber man macht ja auch mal Pause oder hat Feierabend und manche arbeiten eben erst ab mittags oder gar abends. Oder auch gar nicht (mehr). Für mich persönlich ist München einfach entspannend. Ich verbinde diese Stadt mit vielen guten Erinnerungen, Erlebnissen und Eigenschaften.

München

Insofern habe ich mich sehr gefreut, als mich Krups zum Kochcamp 2015 Ende Mai dorthin eingeladen hat. Anlass für diesen genussreichen Tag war die Erscheinung des neuen Geräts namens Prep&Cook, eine Küchenmaschine, die einem den alltäglichen Kochwahnsinn zuhause mehr als nur erleichtern soll. Ein regelrechter Alleskönner, der nicht nur lästige Schnippelarbeiten übernehmen kann, sondern auch Teig schlägt, Risotto kocht oder den Fisch dämpft. Preparieren und Kochen also (wer hätt´s anhand des Namens gedacht… 😉 ) Fast von ganz alleine sozusagen. Dazu später aber mehr.

Bevor ich dem Event zugesagt habe, hatte ich mich gut über die neuartige Maschine informiert, die angeblich einfach alles können soll und eine gewisse Skepsis da anfänglich sicher normal ist. Nachdem ich viele Test- und Erfahrungsberichte gelesen hatte, die allesamt im Großen und Ganzen sehr positiv und erfreulich waren, war ich tatsächlich richtig neugierig geworden und sagte für diesen Tag zu.

Mit der Prep&Cook von Krups in München...

Die Anreise nach München erfolgte an einem Mittwochabend. Dank unzähliger Baustellen, die einen gefühlt die ganze Strecke von Karlsruhe nach München über begleiteten, kamen wir nach einer halben Ewigkeit endlich an. Es war spät geworden, weshalb es für uns (Timm und mich) hieß, kurz noch was zu essen fassen und dann ab in die Koje. Ich wollte ja schließlich fit sein für den nächsten Tag, denn das Event startete um 10:30 Uhr.

Mit der Prep&Cook von Krups in München...

Am kommenden Morgen wurde erstmal gefrühstückt. Ich traf meine liebe Tina von Tina´s Tausendschön, die ebenfalls für das Event angereist war und lernte Bonny von Bonny und Kleid kennen. Zusammen mit der zuständigen PR-Agentur Becker Döring Communication, die dieses Event wirklich ganz wunderbar organisiert hatte (das muss ja auch mal erwähnt werden!), ging es dann in die Showküche zu Kustermann – ein Laden, durch welchen man am besten mit Tunnelblick läuft, da an jeder Ecke Geschirr, Küchen- und Kochutensilien zum käuflichen Erwerb auf einen lauern.

Mit der Prep&Cook von Krups in München...

In der Showküche traf ich sodann auf Zorra von 1 Mal umrühren bitte aka Kochtopf, die ich nun endlich mal kennenlernen durfte, auf meine liebe Juliane von Schöner Tag noch! und auf Janina von Oh wunderbar. Wir wurden sehr lieb vom Team begrüßt bevor Corado uns die Prep&Cook sodann näher brachte. Corado, der adrette Sizilianer, ist übrigens das Gesicht von Krups auf HSE24 (wo er die Prep&Cook regelmäßig vorstellt) und könnte wohl auch Mäuse in einer Käsefabrik an den Mann bzw. vor allem an die Frau bringen.

Aber Spaß beiseite, Corado hat mit seiner Vorstellung von der Prep&Cook wirklich überzeugt und seinen Job damit echt gut gemacht! Er erklärte was die Maschine so alles kann und demonstrierte uns die vielen verschiedenen Funktionen anhand diverser Rezepte. So wurde unter anderem schon morgens erfolgreich leckerer Schoko-Mandelkuchen gebacken, einwandfreies und tatsächlich noch bissfestes Risotto hergestellt und Fleisch mit erstaunlich gutem Ergebnis zu Hackfleisch verarbeitet. Die ersten Eindrücke der Prep&Cook waren trotz aller anfänglichen Skepsis, die man als Foodblogger bei solch einem vermeintlichen „Alleskönner“ an den Tag legt, durchweg positiv. Selbstverständlich wurden die hergestellten Gerichte von uns sechs Foodbloggern auch kritisch beäugt und geschmacklich auf Herz und Nieren geprüft. Und ich muss sagen, es war wirklich alles sehr lecker.

Nach diesem „anstrengenden“ ***RÄUSPER*** Morgen und all der Völlerei ging es mittags erstmal auf den Viktualienmarkt, der direkt vor der Tür auf uns wartete. Selbstverstänlich zur Verköstigungstour. Wir waren ja fast schon ausgehungert… Die Tour, die vom Weißen Stadtvogel München durchgeführt wurde, war wirklich sehr schön. Wir erfuhren so einiges über die Historie des Viktualienmarkts, über die Bierkultur und die Marktstände und futterten uns natürlich durch diverse Stände, bei denen wir bereits angekündigt waren und die extra für uns ihre Leckereien hergerichtet hatten.

* Ich habe euch übrigens fast alle Fotos hier in Galerien angeordnet, so könnt ihr sie einfach anklicken und dadurch in groß anschauen. *

Wir steuerten zuerst den bekannten Fisch-Witte an, der uns mit leckeren Lachs-, Matjes- und Garnelenbrötchen mit Avocado versorgte, Herr Witte persönlich brachte sie auf hübschen Serviertellern zu uns vor die Hütte und erzählte noch einiges über die Geschichte seines Geschäfts. Kurz danach kam sogar noch Frau Witte heraus und begrüßte uns persönlich. Eine sehr schöne Geste.

Mit der Prep&Cook von Krups in München...

Anschließend ging es zum Falafelladen und zum Käsestand. Beide hatten einiges für uns vorbereitet (um ehrlich zu sein war es so viel, dass wir gar nicht wussten, wer das alles verputzen soll…). Alles war wirklich köstlich! In den Obazda – oder auch Obatzter oder Obatzda – (den typisch bayrischen Käse aus Camembert und anderen Weichkäsen) hätte ich mich wirklich reinlegen können!

Anschließend ging es ins Sama Sama, ein ausgefallenes Pralinenlädchen. Nachtisch geht bekanntlich ja immer 😉 Und zum krönenden Abschluss gab´s noch einen frisch gepressten Früchtesaft. Heiliger Bimbam, voll gefuttert war ich. Und zwar sowas von!

Es war eine traumhafte Tour. Der Himmel war blau, die Sonne schien, überall saßen Menschen, genossen ihr Trinken und Essen und den gesamten Tag. Um Euch einen kleinen Einblick in den Viktualienmarkt zu geben, kommt hier jetzt einfach meine Bildergalerie, durch die ihr Euch klicken könnt:

Wieder in der Showküche angekommen ging es dann endlich ran an den Speck. Wir durften selbst anfangen, mit der Prep&Cook zu werkeln. Wir teilten uns in 2-er Teams auf und kochten jeweils 3 oder sogar 4 Gänge. Tina und ich hatten uns für die Zubereitung von einem Bärlauch-Quark entschieden sowie zum Backen eines Zwiebelkuchens und zur Zubereitung von Fisch mit Asiagemüse. Gesagt getan. Und was soll ich sagen, die Kocherei in dieser Küchenmaschine funktionierte wirklich prima. Gut, der Reis ist uns leider verkocht, weil wir eine falsche Reissorte benutzt haben, aber der Fisch war saftig, das Gemüse blieb zum Erstaunen aller richtig knackig und auch der Zwiebelkuchen schmeckte köstlich. Ach ja, und der Bärlauch-Quark erst…ich behaupte aber der war deshalb so verdammt gut, weil wir anstatt 1 Knoblauchzehe einfach mal die 4-fache Menge verwendet haben… Knoblauch-Lover ahoi! Wir mussten an diesem Tag ja nicht mehr knutschen oder so. Insofern konnten wir auch nach Knobi muffeln – oder „duften“ wie es Corado nennt 😉

Das Fazit für die Prep&Cook ist bei mir tatsächlich sehr positiv. Man muss sich zunächst zwar mit all den Funktionen und der Handhabung vertraut machen, das geht aber recht einfach, wenn man sich an die Rezepte in den mitgelieferten Kochbüchern hält, da hierin genaue Angaben gemacht werden was wie lange eingestellt werden muss und welchen Rühr- oder Schneidaufsatz man verwenden muss. Nach und nach bekommt man ein Gefühl für die Prep&Cook, so dass einem das Kochen sicherlich völlig leicht von der Hand gehen wird.

Mit der Prep&Cook von Krups in München...

Ich selbst werde sie wahrscheinlich weniger zum Kochen selbst benutzen, dafür aber viel mehr zum Präparieren und anderweitig werkeln. Sprich, als fleißiges Helferlein, das mir viele unangenehme Arbeiten in der Küche abnehmen kann. Zum Gemüse schnippeln, Kräuter und Fleisch zerkleinern, Früchte-Smoothies machen, Suppen herstellen, Teig verrühren oder Kneten, Marmelade kochen und und und. Da der Behälter sehr groß ist und 2,5 Liter Menge darin verarbeitet werden können, eignet es sich für letzteres nämlich ebenfalls ganz hervorragend! Und sogar den Hefeteig kann man darin zuerst kneten und dann in dem Behältnis auch noch perfekt gehen lassen. Wie wir wissen, will es der Hefeteig etwas wärmer haben, damit er aufgeht und sich verdoppelt. Deshalb besitzt die Prep&Cook sogar eine Funktion, die den Behälter leicht erwärmt, damit der gemütlich aufgehen kann. Übrigens eins meiner persönlichen Highlights, so als bekennender Hefeteig-Lover…

Mit der Prep&Cook von Krups in München...

Aber nicht nur die Maschine hat überzeugt, sondern auch die Menschen, die diesen Tag und Abend einfach zauberhaft machten! Danke an Krups, an Becker Döring Communication und an Corado für ein gelungenes Event, und danke an meine wundervollen Bloggerkollegen Juliane, Tina, Zorra, Bonny und Janina. Es war toll, Euch kennenzulernen bzw. wiederzusehen!

Bis zum nächsten Event…

☆ Mara