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Erdbeer-Tiramisu

Erdbeer-TiramisuTiramisu, der Klassiker schlechthin. Eine Kalorienbombe, wohl wahr. Aber wenigstens eine, die sich rentiert. Schmecken tut´s nämlich göttlich.

Das Tiramisu (zu deutsch: Zieh mich zu dir!) gibt es in den verschiedensten Varianten, mit verschiedenen Likören und Zutatenzusammenstellungen. Welches allerdings die ursprünglichste und originale Rezeptur ist, darüber streiten sich die Geister. Sogar Erdbeer- oder Orangen-Tiramisu mit Quark findet man heutzutage in den Rezeptsammlungen. Aber das klassische Rezept ist sicherlich das mit Espresso und Mascarpone.

Mich erinnert Tiramisu immer an meine Kindheit, weil wir jedes Jahr eine Zeit lang am Gardasee in Bardolino verbrachten. Meine Großeltern hatten dort ein wunderschönes Haus oben auf dem Berg. Mit wundervollem Blick auf den Lago di Garda. Meine Güte, was für eine unbeschwerte und wundervolle Zeit… Naja, jedenfalls gab es dort natürlich immer und überall Tiramisu. Was ich als Kind wegen dem Kaffee allerdings – anders als heute – so gar nicht mochte.

Da momentan bei uns aber Erdbeerzeit ist, gibt es heute keine klassische Tiramisu-Variante, sondern mein Erdbeer-Tiramisu, das ich bereits letztes Jahr für euch gemacht und fotografiert hatte, aber dann leider vergaß zu verbloggen. Insofern hole ich das jetzt nach. Weil es ein Mitbringsel für einen Grillabend war, gibt es leider auch kein Foto vom angeschnittenen Tiramisu. Ich will euch dieses sensationelle Rezept jedoch nicht länger vorenthalten, deshalb kommt es nun trotzdem online!

Erdbeer-Tiramisu

Das Rezept für mein Erdbeer-Tiramisu:

1 kg Erdbeeren
1 Zitrone
150 g Puderzucker
200 g cremiger Naturjoghurt
500 g Mascarpone
200 g Schlagsahne
400 g Löffelbiskuits
Orangensaft zum Tunken der Löffelbiskuits (so ungefähr 2 Gläser)

Die Erdbeeren waschen und vom Strunk befreien. Etwa die Hälfte der Erdbeeren mit dem Saft der Zitrone und ca. der Hälfte des Puderzuckers in eine Schüssel geben und mit dem Pürierstab zerkleinern. Die übrigen Erdbeeren in Scheiben schneiden und beiseite stellen.
Naturjoghurt, Mascarpone und den restlichen Puderzucker cremig rühren. Die Sahne steif schlagen und unter die Mascarponemischung heben.

Nun die Hälfte der Löffelbiskuits in den Orangensaft tunken und in einer Glasschale auslegen. Sodann mit  ca. 1/3 des Erdbeerpürees bedecken. Die Hälfte der Erdbeerscheiben darauf verteilen und die Hälfte der Mascarponecreme darauf verstreichen. Nun das Ganze wiederholen. Sprich, die restlichen Löffelbiskuits erneut im O-Saft tunken und obendrauf schichten, mit 1/3 des Erdbeerpürees beträufeln, restliche Erdbeerscheiben darauf verteilen und alles mit der restlichen Mascarponecreme bedecken. Das letzte Drittel des Erdbeerpürees als Muster obendrauf verteilen. Das Tiramisu mindestens eine Stunde (am besten aber einige Stunden) in den Kühlschrank stellen.

Erdbeer-Tiramisu

☆ Mara

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Life is full of strawberry goodies!!!

Die Erdbeersaison muss man ausnutzen:

Erdbeer Galette aus Dinkel-Vollkorn-Teig

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Panna Cotta Tarte mit Erdbeere

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Erdbeer-Holunder-Törtchen

Erdbeer-Holunder-Törtchen

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Kokostrüffel mit Tonkabohne

Kokostrüffel mit TonkabohneKokos. Dieses Wort reicht schon, um mich gedanklich ins Reich der weißen Sandstrände, der grünen Palmen und des türkisen Meeres zu versetzen. Irgendwie denke ich dabei auch immer an hübsche Menschen, die bei Sonnenuntergang auf irgendwelchen Strandpartys feiern, eine Flasche Rum in der Hand halten und Bacardi-Feeling singen. Kennt Ihr die Werbung noch?! Bacardi-Rum?! Ich habe die Bilder noch zu gut vor Augen. Dieser Werbespot wurde wohl an einem der schönsten Strände der Welt gedreht. Auf den Seychellen.

Vor kurzem lies ich HIER ja noch verlauten, dass ich mir meine Schokolade – trotz momentan nicht vorhandener Bikinifigur – regelmäßig gönne, weil ja eh kein Strandurlaub in Sicht ist. Tja, aber was soll ich sagen. Während Ihr diesen Post hier lest, sitze ich ausnahmsweise mal nicht im Büro über meinen Akten oder werkel in der Küche, sondern liege höchstwahrscheinlich ebenfalls an einem der schönsten Strände der Welt. Hoffnungsvollerweise auch mit einer Pulle Rum 😉 Ich bin nämlich auf die Seychellen geflüchtet. Nicht lange, aber für ein paar Tage. Es hat tatsächlich doch noch geklappt mit einem Urlaub am weißen Sandstrand…

Eine kurze Auszeit war aber auch dringend nötig! Ich stand die letzten Monate echt unter Strom, hatte ungeheuerlich viel zu tun und war zum Schluss jetzt wirklich fertig. Nicht, dass ich das Meiste von meinen Aufgaben nicht freiwillig gemacht hätte. Es hat auch durch die Bank wirklich ALLES Spaß gemacht! Aber ein wenig mehr Schlaf und Ruhe hätten nicht geschadet. Deshalb war jetzt Urlaub angesagt.

Warum genau ich so beschäftigt war?! Das werde ich Euch gaaaanz bald verraten!!! Ich kann es kaum abwarten, mit dieser unglaublichen Neuigkeit endlich herauszuplatzen! Aber ich muss mich noch ein klein wenig gedulden.

Und weil die Kokos-Vanille-Pralinen von HIER so lecker waren, habe ich einfach nochmal welche gemacht, allerdings in runder Form mit Kokosraspelhülle und Tonkabohne. Mit diesen weißen Kokostrüffeln schicke ich Euch herzliche Urlaubsgrüße!!

Das Rezept für die Kokostrüffel:

Ihr benötigt zunächst eine Folie runde Schokoladen-Hohlkugeln. Ich habe weiße Schokolade benutzt, Ihr könnt je nach Geschmack aber auch Vollmilch oder Zartbitter verwenden. Ich bestelle sie immer HIER*.

400 g Zartbitter Kuvertüre für die Füllung
80 g Sahne
1 Tonkabohne
2 – 3 Esslöffel Kokossirup (zum Beispiel dieses HIER*)
200 g Kokosraspel
ca. 400 g weiße Kuvertüre zum Verschließen und Tauchen der Kugeln

Die Zartbitter Kuvertüre sehr klein hacken. Die Sahne mit etwas geriebener Tonkabohne (Menge nach Geschmack. Tonkabohne ähnelt im Geschmack der Vanilleschote, sie schmeckt sehr intensiv und kann – wie z. B. Muskatnuss – recht sparsam dosiert werden. Sie ist auch ähnlich hart wie eine Muskatnuss, man kann sie daher gut mit einer Muskatnussreibe verarbeiten) aufkochen und kurz köcheln lassen.

Die Sahne kochend heiß über die Kuvertüre gießen. So lange rühren bis sich die Kuvertüre komplett aufgelöst hat. Dann den Kokossirup unterrühren. Die Menge hängt auch hier etwas vom eigenen Geschmack ab, einfach mal testen wieviel Sirup ihr mögt. Bedenkt, dass die Ganache (also die Füllung) dünner und flüssiger wird, je mehr Sirup Ihr verwendet. Die Masse dann in einen kleinen Spritzbeutel oder auch in einen Gefrierbeutel (bei welchem man die Spitze einer Ecke abgeschnitten hat) füllen und die Kuglen bis kurz vor den oberen Rand befüllen. Die Masse nun komplett abkühlen lassen. Das dauert einige Stunden.

Die Kokosraspel in einer Pfanne ganz leicht anrösten und abkühlen lassen.

Zum Verschließen der Einfülllöcher der Kugeln ein wenig von der weißen Kuvertüre kleinhacken und in einem Wasserbad schmelzen, ebenalls in einen Spritzbeutel füllen und die Einfülllöcher der Pralinenkugeln damit verschließen (also auf die dunkle Füllung spritzen bis die Kugeln verschlossen sind). Erneut trocknen lassen.

Die restliche weiße Kuvertüre ebenso klein hacken, in einem Wasserbad schmelzen und die Trüffel mit einer Gabel hineintauchen, abtropfen lassen und in den Kokosraspeln wälzen. Auf ein Backpapier legen und trocknen lassen.

Futtern und vom Bacardi-Strand träumen…

Kokostrüffel mit Tonkabohne

☆ Mara

Life is full of coconut-goodies!!!

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Pralinenwahnsinn:

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