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Hello, my name is Brombeer-Eistörtchen!

Hello, my name is Brombeer-Eistörtchen!Da isses nun endlich. Ich weiß, dass viele von Euch die letzten Tage sehnsüchtig auf das Rezept gewartet haben, nachdem ich ein Foto von meiner Brombeer-Eistorte bereits letzten Montag auf meinem Instagram-Account gepostet hatte. Jaja, meine Insta-Follower sind einfach immer einen Tick schneller informiert als alle anderen… Wieeee, Ihr folgt mir dort noch nicht?! Ja dann wird´s aber Zeit! HIER kommt Ihr zu meiner Seite 🙂

So, nun aber zurück zum Eis. Oder besser gesagt zur Eistorte. Eis ist im August ja grundsätzlich eine ziemlich hervorragende Idee, ne?!! Haben wir doch – wenn es nicht gerade wie zuletzt geschehen, regnet, stürmt, gewittert oder gar hagelt – gerne über 30 Grad, blauen Himmel und jede Menge Sonnenschein, was unsere Gelüste nach zartschmelzendem, kühlem Eis nahezu ins Unerbittliche emporsteigen lässt! Auch die nächsten Tage soll uns die Hitzewelle wieder einholen, insofern, Leute, macht Eis!

Da gerade Brombeerzeit ist und ich nach wie vor unserem alten Brombeerbusch hinterm Haus, der früher ganz gemütlich auf dem ungenutzten Nachbargrundstück vor sich hin wucherte, tränenreich nachtrauere, muss ich mir die schwarzen Beeren mittlerweile halt kaufen. Schmecken zwar lang nicht so gut wie die selbst gepflückten (das GEEEEHT ja auch GAAAR NICHT!), aber sie sind trotzdem lecker. Pur, im Kuchen oder als Eis. Oh, entschuldigt, als EisTÖRTCHEN! 😉

Hello, my name is Brombeer-Eistörtchen!

Bevor ich jedoch gleich zum Rezept komme, muss ich nochmal auf diesen Brombeerstrauch zurückkommen. Eigentlich war es gar kein Strauch. Es war ein mit Brombeersträuchern überwuchertes Grundstück, durch das man sich seinen Weg mit einer Machete freischlagen musste. Kein Scheiß! Habt Ihr Euch mal an Brombeerdornen gepieckt?! Die Dinger sind gemeingefährlich! Da kann die Brombeerpflückerei abger mal ganz schnell ins Auge gehen, wenn man nicht aufpasst. Ich spreche in diesem Fall Gott sei Dank mal NICHT aus Erfahrung. Zumindest nicht was das Auge selbst angeht………

Hello, my name is Brombeer-Eistörtchen!

Denn so ganz ohne Blessuren bin ich bei diesem Unterfangen auch nie davon gekommen. Wie gesagt, Machete und so. Aber ich fang mal ganz von vorne an…

Ich wohne in einer kleinen Straße, die nach meinem Uropa benannt ist (auch kein Scheiß!). Es ist eine Sackgasse mit nur wenigen Häusern, die alle von Verwandten bewohnt sind. Jepp, die halbe Verwandschaft ist gleichzeitig die Nachbarschaft. Wohn ja auf´m Dorf, da is´das manchmal halt so 😉

Das allerletzte Haus bewohne ich. Seit 2003. Und die ersten Jahre war dahinter in der Tat nichts mehr. Außer Feld, freier Blick in Richtung Wald und auf einer Seite noch die Firma von meinem Opa, die sich auf einem riesigen Grundstück mit vielen Hallen befand. Zwischen der letzten Halle und meinem Haus stand noch ein kleiner Holzschuppen. Eines Tages begab ich mich zum Schuppen, um nach dem großen Holunderbusch, von dem ich immer Blüten und Beeren pflücke, zu schauen. Als ich ein wenig weiter in die Tiefen des vorgefundenen Pflanzenwuchses vordrang, entdeckte ich plötzlich Brombeeren! Große, ach was, RIESIGE schwarze und vor allem zuckersüße Brombeeren! Vor lauter Freude lief ich weiter und sah: Noch mehr Brombeeren! Ein ganzes FELD voll Brombeeren! Naja, zumindest ein kleines Feld 😉

Hello, my name is Brombeer-Eistörtchen!

So, Brombeeren sehen und an die Brombeeren kommen waren dann aber zweierlei paar Schuhe. Da die Dornen so dermaßen böse waren, konnte ich leider nicht sonderlich weit vordringen. Da wir gerade bei Schuhen sind, ich schnappte mir meine Gummistiefel (wohl bemerkt zur kurzen Shorts und zum Tanktop), eine Machete zum Weg freischlagen (zum 3. Mal kein Scheiß 😀 ) und eine Schüssel. Selbst ist die Frau. Und damit ging´s los. Ich schlug was das Zeugs hielt und drang ins Feld vor. Ich erntete und erntete und holte mir Schramme für Schramme. Zwar versuchte ich alle Äste zu entfernen, um mich nicht zu kratzen, aber Ihr wisst ja wie das ist… Mindestens 1 kleines Scheißerchen von Dornenast wird übersehen und ratz fatz sieht man nach einer Stunde aus als wäre man ausgepeitscht worden. Naja, Shorts und so, wen wundert´s…

Hello, my name is Brombeer-Eistörtchen!

Jo, klar. Ich hätte mir einfach lange Hosen und eine dicke Weste anziehen können. Aber erstens hätten die Dornen sich auch durch dickere Stoffe gedrückt (weil Brombeerdornen wirklich böse sind! BÖSE!) und zweitens, war einfach keine Zeeeheeeeit! Wenn ich was haben will, will ich es meistens immer gleich haben. Also eigentlich SOFORT! Da bleibt dann schlichtweg keine einzige Minute für Nebenkriegsschauplätze wie „sich umziehen“ übrig. Da nimmt man auch die Schrammen in Kauf. Als Lohn gab es schließlich schüsselweise Brombeeren vom feinsten. Ach was, vom ALLERfeinsten!

So, jetzt bekommt Ihr aber das Rezept!

Hello, my name is Brombeer-Eistörtchen!

 Das Rezept für das Brombeer-Eistörtchen:

Für den Boden:

150 g gemahlene Mandeln
50 g Kakaopulver
30 g Kokosöl (alternativ Rapsöl)
50 g Agavendicksaft (alternativ Ahornsirup)

Für das Brombeereis:

250-300 g Brombeeren
50 g Zucker
100 g braunen Zucker
100 g Frischkäse
100 g gezuckerte Kondensmilch
200 g griechischer Joghurt
200 g Sahne

Zudem:

eingefrorene Brombeeren (frische Brombeeren kaufen und tiefkühlen, dann behalten sie ihre schöne Form)
einige (essbare) Blüten zur Deko

Hello, my name is Brombeer-Eistörtchen!

Die Zutaten für den Boden in einen Blender geben und vermixen. Die Masse nun in eine kleine gefriergeeignete Springform geben (Durchmesser ca. 18 – 20 cm), gleichmäßig verteilen und festdrücken.

Für das Eis die Brombeeren mit dem Zucker und dem braunen Zucker pürieren. Alle übrigen Zutaten bis auf die Sahne vermengen und mit einem Rührgerät glattrühren. Das Brombeerpüree unterrühren. Die Sahne leicht steif schlagen und unterheben. Die Masse auf den Boden füllen und die Eistorte mehrere Stunden, am besten über Nacht einfrieren. Kleiner Nachtrag: Wer eine Eismaschine hat, der kann die Masse erst darin gefrieren lassen. Anschließend gibt man sie auf den Boden und streicht die Oberfläche glatt. Dann wird das Eis insgesamt natürlich cremiger.

Vor dem Servieren sollte man die Torte aus der Form lösen, dann aber erst etwas antauen lassen, da sie direkt nach dem Einfrieren sehr fest ist. Mit den gefrorenen Brombeeren und den Blüten dekorieren. Fertig.

GEWINNER DER KUCHENSCHAUFELVERLOSUNG:

Die Gewinner der drei Kuchenschaufeln sind Cornelia (Kommentar am 26.07.2015), Vesna (Kommentar am 27.07.2015) und Tina (Kommentar am 01.08.2015). Ihr drei, schreibt mir und teilt mir Eure Adresse mit! Herzlichen Glückwunsch 🙂

Hello, my name is Brombeer-Eistörtchen!

☆ Mara

Life is full of blackberry and ice cream goodies!!!

Eis?! Oder Brombeeren?! Ach, ich geb Euch einfach beides:

Dulce de leche Eiscreme mit Karamellsauce

Dulce de leche Eiscreme mit Karamellsauce

Brombeerwähe mit Schmandguss

Brombeerwähe mit Schmandguss

Erdnuss Karamell Eis… soooo lecker!

Erdnuss Karamell Eis… soooo lecker!

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Karamell Fudge

FUDMeine LIEBEN!!! IHR macht mich fertig!!! SOOOO viele tolle und liebe Mails, die mich teilweise minütlich erreichen, ich bin fix und fertig!!! WAHNSINN!!! Wie schon angekündigt, werde ich versuchen, alles so schnell wie möglich zu beantworten.

Für alle unter Euch, die es noch nicht mitbekommen haben, derzeit könnt Ihr bei mir hier tolle Backbücher („Schokoladige Backideen“ und „Vegane Backträume“) sowie die neue Backzeitschrift „Süße Kreationen“ gewinnen, aus welcher ich Euch nun auch ein Rezept vorstelle.

Warum gibt es was zu gewinnen?! Weil mein Blog vor kurzem 1 Jahr alt wurde und damit Blog-Geburtstag hatte. Wie könnt Ihr gewinnen?! Ganz einfach. Follower werden oder für alle, die schon Follower sind: Einfach einen Kommentar hinterlassen. Genaues erfahrt Ihr HIER!

Jetzt aber zum Karamell Fudge.

Heute ist Faschingssonntag, nachher findet in unserem kleinen Karlsdorf der alljährliche Faschingsumzug statt. Und da von den ganzen Umzugswägen „Karamelle“ herab geschmissen werden, gibt´s nun Karamell Fudge! Ich weiß, Karamelle sind eigentlich Bonbons, aber heute nehmen wir´s einfach mal wörtlich 😉

Am liebsten ist mir Karamell, wenn es richtig schön klebrig ist und an den Zähnen hängenbleibt. Dann ist die Konsistenz für mich in der Tat perfekt!

Gut, das auch so hinzubekommen ist die andere Seite. Ich hatte das vor einigen Jahren schon mal probiert, leider ziemlich erfolglos. Als ich nun aber die neue Backzeitschrift „Süße Kreationen“ erhalten hatte und darin ein Rezept für Karamell Fudge zu finden war, musste ich mich nochmal dran wagen. Und was soll ich sagen, dieses Rezept ist perfekt!!! Einfach zu machen und sooooo lecker! Alle Karamellfans müssen das definitiv ausprobieren!!

Das Rezept:

150 ml Milch
175 ml Kondensmilch
500 g Zucker
100 g leicht gesalzene Butter (wer normale Butter nimmt, macht einfach noch eine Prise Salz dazu)
1 Päckchen Vanillezucker

Zudem benötigt Ihr einen geeigneten Thermometer (z. B. einen Zuckerthermometer) und etwas neutrales Öl zum Einfetten.

Eine ca. 18 mal 18 cm große, flache, eckige Backform (wer will darf natürlich auch vogelwild sein und eine runde Form benutzen 😉 ), mit einer Schicht Backpapier auslegen und die Ränder mit einem neutralen Öl schön einfetten. Das Backpapier auf mindestens einer Seite am besten etwas überstehen lassen, damit man die feste Masse nachher auch gut aus der Form lösen kann.

Milch, Kondensmilch, Zucker, Vanillezucker und Butter in einen großen Topf mit dickem Boden geben. Langsam erhitzen, dabei immer gut umrühren. Die Butter soll schmelzen und der Zucker soll sich vollständig auflösen. Die Masse nun zum Kochen bringen und den Thermometer einhängen. So lange kochen lassen, bis eine Temperatur von 116 °C erreicht ist. Dabei immer rumrühren, damit die Masse nicht am Boden ansetzt.

Bis die benötigte Temperatur erreicht ist kann es übrigens ganz schön lange dauern!! 30 – 40 Minuten sind hier (je nach Herd und Topf) normal. Das Karamell muss auch unbedingt so lange köcheln, da es ansonsten nicht heiß genug und später nicht fest genug wird!

Man merkt auch daran, dass das Karamell die richtige Konsistenz hat, wenn es die bräunliche Farbe bekommt. Dann könnt ihr mit einem Löffel etwas vom Karamell aus dem Topf auf einen kühlen Teller geben und schauen, ob es etwas fester wird. Aber aufpassen, dass Euch in dieser Zeit das Karamell im Topf nicht anbrennt! Das geht im Endstadium nämlich ganz schnell!

Sobald die Temperatur erreicht ist, den Topf vom Herd nehmen und 5-10 Minuten runterkühlen lassen. Dann die Masse nochmals gut durchschlagen und in die Form schütten. Glattstreichen und komplett auskühlen lassen.

Sobald das Fudge kalt ist kann es aus der Form gelöst werden. Nun noch in mundgerechte Häppchen schneiden und wegnaschen.

Helau!!

FUD2

☆ Mara

Noch mehr Süßigkeiten findet Ihr hier:

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Dulce de leche

Dulce de lecheSo und hier wie angekündigt, das Süße gegen schlechte Laune.

„Dulce de leche“ ist eine Art Karamell und heißt aus dem Spanischen übersetzt etwa: „Süßes aus Milch“ oder auch „Milchkonfitüre“. Es ist in Lateinamerika auch unter dem Namen „manjar blanco“ bekannt, wird dort als Brotaufstrich oder Creme gegessen und aus Milch, Zucker und Vanille hergestellt. Häufig wird für die Herstellung Kondensmilch verwendet.

Dulce de leche auf´s Brot ist schon total lecker, aber dieses Karamell ist auch anderweitig vielseitig verwendbar. Ich werde Euch bei Gelegenheit das ein oder andere tolle Rezept dazu vorstellen (so findet Ihr z. B. meine Dulce de leche Cake Balls  hier: Dulce de leche Cake Balls).

Das Dulce de leche macht Ihr am besten selbst. Dann schmeckt es nämlich auch am besten.

Hier habe ich zwei Varianten für Euch! Mein „normales“ Rezept sowie meine easy peasy Variante, der ultimative Tipp, um Dulce de Leche mit wenig Aufwand und Gelinggarantie herzustellen!!!!

Erstmal aber zu meinem klassischen, normalen Rezept, dafür braucht Ihr folgendes:

50 g Butter

250 g Zucker

1 Prise Salz

1 Päckchen Vanillezucker

200 ml Kondensmilch (10%)

250 ml Milch

Das Dulce de leche am besten in einer beschichteten Pfanne zubereiten, so kann es nicht so schnell anbrennen. Ein Topf geht aber selbstverständlich auch.
Die Butter in der Pfanne bzw. im Topf schmelzen lassen. Zucker, Vanillezucker und Salz hinzugeben und kurz anschmelzen lassen. Die Milch und die Kondensmilch ebenso dazugeben und gut umrühren bis sich alles aufgelöst hat.
Die Herdplatte auf eine niedrige Stufe runterstellen und gute 45-60 Minuten köcheln lassen. Das Karamell mindestens alle 5 Minuten umrühren, damit nichts anbrennen kann. Die Zeitangabe ist relativ variabel, es kommt auf den Herd an und ob man Topf oder Pfanne nimmt.
Man sollte nach 35- 40 Minuten anfangen, das Karamell zu überwachen und immer mal wieder die Konsistenz testen, d.h. auf einen Teller etwas Karamell träufeln und gucken, ob es eine cremige und festere Konsistenz annimmt, wenn es etwas abkühlt.
Wird es fest, ist es genau richtig und das Dulce de Leche kann in Gläser abgefüllt werden (bitte Vorsicht! Ist super heiß!).
Die Gläser nach dem Abkühlen dann am besten im Kühlschrank aufbewahren, so erreicht das Dulce de leche den perfekten Härtegrad und bleibt länger haltbar.

So, wem das aber zu viel ist mit der ständigen Rumrührerei, der bekommt jetzt meine easy peasy Variante mit Gelinggarantie:

Hierfür braucht Ihr lediglich eine Dose gezuckerte Kondensmilch (bekommt Ihr im gut sortierten Supermarkt).

Einfach die Dose gezuckerte Kondensmilch in einem Topf mit Wasser bedeckt 50-60 Minuten köcheln lassen. Wasser bei Bedarf nachschütten, die Dose muss immer komplett damit bedeckt sein.

Fertig ist das Dulce de leche.

Diese einfache Herstellung funktioniert bestens, hab ich selbst schon gemacht. Aber VORSICHT: Vor dem Öffnen der Dose das Karamell erst komplett (!) abkühlen lassen! Da ansonsten das Dulce de leche gerne mal aus der Dose spritzt (und wenn ihr Pech habt bis an die Decke hinauf. Ja, bei mir war das nämlich so, zu allem Übel habe ich mir meinen kompletten Arm verbrannt, da das Dulce auf dem Weg zur Küchendecke meinen Unterarm mit gestreift hat und dieses Zeugs so verdammt heiß werden kann… Zucker eben. Tja, das kommt davon, wenn man es nicht abwarten kann!).

Nach dem Abkühlen dann aber lecker schlecken…

Dulce de leche

☆ Mara

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