Tag-Archiv | Mandeln

Hello, my name is Brombeer-Eistörtchen!

Hello, my name is Brombeer-Eistörtchen!Da isses nun endlich. Ich weiß, dass viele von Euch die letzten Tage sehnsüchtig auf das Rezept gewartet haben, nachdem ich ein Foto von meiner Brombeer-Eistorte bereits letzten Montag auf meinem Instagram-Account gepostet hatte. Jaja, meine Insta-Follower sind einfach immer einen Tick schneller informiert als alle anderen… Wieeee, Ihr folgt mir dort noch nicht?! Ja dann wird´s aber Zeit! HIER kommt Ihr zu meiner Seite 🙂

So, nun aber zurück zum Eis. Oder besser gesagt zur Eistorte. Eis ist im August ja grundsätzlich eine ziemlich hervorragende Idee, ne?!! Haben wir doch – wenn es nicht gerade wie zuletzt geschehen, regnet, stürmt, gewittert oder gar hagelt – gerne über 30 Grad, blauen Himmel und jede Menge Sonnenschein, was unsere Gelüste nach zartschmelzendem, kühlem Eis nahezu ins Unerbittliche emporsteigen lässt! Auch die nächsten Tage soll uns die Hitzewelle wieder einholen, insofern, Leute, macht Eis!

Da gerade Brombeerzeit ist und ich nach wie vor unserem alten Brombeerbusch hinterm Haus, der früher ganz gemütlich auf dem ungenutzten Nachbargrundstück vor sich hin wucherte, tränenreich nachtrauere, muss ich mir die schwarzen Beeren mittlerweile halt kaufen. Schmecken zwar lang nicht so gut wie die selbst gepflückten (das GEEEEHT ja auch GAAAR NICHT!), aber sie sind trotzdem lecker. Pur, im Kuchen oder als Eis. Oh, entschuldigt, als EisTÖRTCHEN! 😉

Hello, my name is Brombeer-Eistörtchen!

Bevor ich jedoch gleich zum Rezept komme, muss ich nochmal auf diesen Brombeerstrauch zurückkommen. Eigentlich war es gar kein Strauch. Es war ein mit Brombeersträuchern überwuchertes Grundstück, durch das man sich seinen Weg mit einer Machete freischlagen musste. Kein Scheiß! Habt Ihr Euch mal an Brombeerdornen gepieckt?! Die Dinger sind gemeingefährlich! Da kann die Brombeerpflückerei abger mal ganz schnell ins Auge gehen, wenn man nicht aufpasst. Ich spreche in diesem Fall Gott sei Dank mal NICHT aus Erfahrung. Zumindest nicht was das Auge selbst angeht………

Hello, my name is Brombeer-Eistörtchen!

Denn so ganz ohne Blessuren bin ich bei diesem Unterfangen auch nie davon gekommen. Wie gesagt, Machete und so. Aber ich fang mal ganz von vorne an…

Ich wohne in einer kleinen Straße, die nach meinem Uropa benannt ist (auch kein Scheiß!). Es ist eine Sackgasse mit nur wenigen Häusern, die alle von Verwandten bewohnt sind. Jepp, die halbe Verwandschaft ist gleichzeitig die Nachbarschaft. Wohn ja auf´m Dorf, da is´das manchmal halt so 😉

Das allerletzte Haus bewohne ich. Seit 2003. Und die ersten Jahre war dahinter in der Tat nichts mehr. Außer Feld, freier Blick in Richtung Wald und auf einer Seite noch die Firma von meinem Opa, die sich auf einem riesigen Grundstück mit vielen Hallen befand. Zwischen der letzten Halle und meinem Haus stand noch ein kleiner Holzschuppen. Eines Tages begab ich mich zum Schuppen, um nach dem großen Holunderbusch, von dem ich immer Blüten und Beeren pflücke, zu schauen. Als ich ein wenig weiter in die Tiefen des vorgefundenen Pflanzenwuchses vordrang, entdeckte ich plötzlich Brombeeren! Große, ach was, RIESIGE schwarze und vor allem zuckersüße Brombeeren! Vor lauter Freude lief ich weiter und sah: Noch mehr Brombeeren! Ein ganzes FELD voll Brombeeren! Naja, zumindest ein kleines Feld 😉

Hello, my name is Brombeer-Eistörtchen!

So, Brombeeren sehen und an die Brombeeren kommen waren dann aber zweierlei paar Schuhe. Da die Dornen so dermaßen böse waren, konnte ich leider nicht sonderlich weit vordringen. Da wir gerade bei Schuhen sind, ich schnappte mir meine Gummistiefel (wohl bemerkt zur kurzen Shorts und zum Tanktop), eine Machete zum Weg freischlagen (zum 3. Mal kein Scheiß 😀 ) und eine Schüssel. Selbst ist die Frau. Und damit ging´s los. Ich schlug was das Zeugs hielt und drang ins Feld vor. Ich erntete und erntete und holte mir Schramme für Schramme. Zwar versuchte ich alle Äste zu entfernen, um mich nicht zu kratzen, aber Ihr wisst ja wie das ist… Mindestens 1 kleines Scheißerchen von Dornenast wird übersehen und ratz fatz sieht man nach einer Stunde aus als wäre man ausgepeitscht worden. Naja, Shorts und so, wen wundert´s…

Hello, my name is Brombeer-Eistörtchen!

Jo, klar. Ich hätte mir einfach lange Hosen und eine dicke Weste anziehen können. Aber erstens hätten die Dornen sich auch durch dickere Stoffe gedrückt (weil Brombeerdornen wirklich böse sind! BÖSE!) und zweitens, war einfach keine Zeeeheeeeit! Wenn ich was haben will, will ich es meistens immer gleich haben. Also eigentlich SOFORT! Da bleibt dann schlichtweg keine einzige Minute für Nebenkriegsschauplätze wie „sich umziehen“ übrig. Da nimmt man auch die Schrammen in Kauf. Als Lohn gab es schließlich schüsselweise Brombeeren vom feinsten. Ach was, vom ALLERfeinsten!

So, jetzt bekommt Ihr aber das Rezept!

Hello, my name is Brombeer-Eistörtchen!

 Das Rezept für das Brombeer-Eistörtchen:

Für den Boden:

150 g gemahlene Mandeln
50 g Kakaopulver
30 g Kokosöl (alternativ Rapsöl)
50 g Agavendicksaft (alternativ Ahornsirup)

Für das Brombeereis:

250-300 g Brombeeren
50 g Zucker
100 g braunen Zucker
100 g Frischkäse
100 g gezuckerte Kondensmilch
200 g griechischer Joghurt
200 g Sahne

Zudem:

eingefrorene Brombeeren (frische Brombeeren kaufen und tiefkühlen, dann behalten sie ihre schöne Form)
einige (essbare) Blüten zur Deko

Hello, my name is Brombeer-Eistörtchen!

Die Zutaten für den Boden in einen Blender geben und vermixen. Die Masse nun in eine kleine gefriergeeignete Springform geben (Durchmesser ca. 18 – 20 cm), gleichmäßig verteilen und festdrücken.

Für das Eis die Brombeeren mit dem Zucker und dem braunen Zucker pürieren. Alle übrigen Zutaten bis auf die Sahne vermengen und mit einem Rührgerät glattrühren. Das Brombeerpüree unterrühren. Die Sahne leicht steif schlagen und unterheben. Die Masse auf den Boden füllen und die Eistorte mehrere Stunden, am besten über Nacht einfrieren. Kleiner Nachtrag: Wer eine Eismaschine hat, der kann die Masse erst darin gefrieren lassen. Anschließend gibt man sie auf den Boden und streicht die Oberfläche glatt. Dann wird das Eis insgesamt natürlich cremiger.

Vor dem Servieren sollte man die Torte aus der Form lösen, dann aber erst etwas antauen lassen, da sie direkt nach dem Einfrieren sehr fest ist. Mit den gefrorenen Brombeeren und den Blüten dekorieren. Fertig.

GEWINNER DER KUCHENSCHAUFELVERLOSUNG:

Die Gewinner der drei Kuchenschaufeln sind Cornelia (Kommentar am 26.07.2015), Vesna (Kommentar am 27.07.2015) und Tina (Kommentar am 01.08.2015). Ihr drei, schreibt mir und teilt mir Eure Adresse mit! Herzlichen Glückwunsch 🙂

Hello, my name is Brombeer-Eistörtchen!

☆ Mara

Life is full of blackberry and ice cream goodies!!!

Eis?! Oder Brombeeren?! Ach, ich geb Euch einfach beides:

Dulce de leche Eiscreme mit Karamellsauce

Dulce de leche Eiscreme mit Karamellsauce

Brombeerwähe mit Schmandguss

Brombeerwähe mit Schmandguss

Erdnuss Karamell Eis… soooo lecker!

Erdnuss Karamell Eis… soooo lecker!

Upside Down Aprikosen Mandel Muffins von Tinas Tausendschön

Upside Down Aprikosen Mandel Muffins von Tinas TausendschönHeute ist ein besonderer Gast hier auf dem Blog. Ein Gast, der mich regelmäßig mit seinen wundervollen Fotos inspiriert, der mich zum Lachen bringt, mit dem ich mich gut unterhalten kann und der mir vor kurzem gezeigt hat, dass auch in der Bloggerwelt immer wieder Freundschaften entstehen können, die einem Freude bereiten. Es ist die liebe Tina vom zauberhaften Blog Tinas Tausendschön.

Kennengelernt haben wir uns vor ca. 1 1/2 Jahren auf dem Karlsruher Bloggerstammtisch, weil wir beide in dieser wundervollen Region in Baden wohnen. Und ich bin heilfroh, dass Tina sich damals entschieden hat, das Ding mit der Bloggerei weiter zu verfolgen. So durften und dürfen wir uns an unzähligen fabelhaften Kreationen von ihr erfreuen!

Ich nehme an, dass viele von Euch Tina schon kennen, allen anderen kann ich nur ans Herz legen, unbedingt mal zu ihr rüberzuklicken! Ich bin sicher, Ihr werdet von dort nicht so schnell wieder weggehen. Vor einiger Zeit habe ich eine Rhabarbertarte gemacht, die zum Beispiel von Tina´s Tarte aus dem letzten Jahr inspiriert war.

Meine momentanen Lieblingsposts von Tinas Tausendschön sind übrigens ihre Cherry Frozen Yogurt Popsicles sowie ihre Meersalz Aprikosen Tarte. Himmlisch! Einfach nur himmlisch!Um Euch nicht länger auf die Folter zu spannen, übergebe ich nun das Wort an Tina:

☆ ☆ ☆

Ich bin heute hier in der Nachbarschaft zu Gast, also so richtig in der Nachbarschaft. Ja man glaubt es kaum, die Foodbloggerdichte in einer Großstadt mag ja nach logischen Aspekten von Haus aus hoch sein – aber dass ich hier auf dem Land eine so wunderbare Bloggerkollegin praktisch vor der Haustür habe, ist schon Zufall oder nennen wir es Fügung oder einfach nur “ Im Kraichgau isch’s eben besonders lecker“ 🙂

Ich freue mich sehr, dass ich bei dir, liebe Mara, zu Gast sein darf, du warst einer meiner ersten realen Kontakte in der Bloggerwelt und ich erinnere mich noch genau, wie ich eingeschüchtert in der der Ecke saß, meinen Burger mümmelte und mit großen Augen und Ohren alles aufgesogen habe, was ihr da so erzählt habt. Ehrlich… ich war an diesem Abend nicht mehr soooo sicher, ob ich das mit dem Bloggen wirklich machen sollte 🙂

Umso mehr freue ich mich, dass ich doch meinem inneren Ruf gefolgt bin, weitergemacht habe… denn ohne unsere gemeinsame Leidenschaft hätten wir wohl nie soviel Spass, soviel gemeinsame Treffen und soviel gemeinsame Hirngespinste ausgeheckt. Und ich freu mich noch auf viel mehr! Ich drück dich mal ganz doll…. und zur virtuellen und realen Kaffeerunde bist du natürlich immer wieder und gerne eingeladen!

Upside Down Aprikosen Mandel Muffins von Tinas Tausendschön

Das Rezept für die Upside Down Aprikosen Mandel Muffins (für 6 Stück):

3 Aprikosen
90 g Rohrzucker
2 TL Zucker
80 g Mehl
80 g gemahlene Mandeln
2 TL Amaretto
80 g Butter
2 Eiweiss
1 Ei
6 ganze Mandeln
Vanilleextrakt
1 Prise Salz

Upside Down Aprikosen Mandel Muffins von Tinas Tausendschön

Den Ofen auf 175 °C vorheizen.

Den Rohrzucker mit der Butter, Salz und dem Vanilleextrakt schaumig rühren. Die Eiweiss und das ganze Ei unterrühren bis eine homogene Masse entstanden ist, dann den Amaretto unterrühren. Anschliessend das Mehl und die gemahlenen Mandeln unterheben.

Etwas Butter mit den 2 TL Zucker in einer Pfanne karamellisieren lassen und das Karamell in die 6 gefetteten Muffinförmchen füllen. Die Aprikosen waschen, halbieren und entkernen und anstatt des Kerns jeweils eine Mandel in eine Aprikosenhälfte stecken. Die Aprikosen mit der Schnittseite nach unten auf den Karamell setzen und mit Teig bedecken. Nun alles für ca. 30-35 Minuten backen. Herausnehmen und gut abkühlen lassen. Aus der Form stürzen und genießen.

Upside Down Aprikosen Mandel Muffins von Tinas Tausendschön

Danke liebe Tina, dass du heute hier bei mir bist! Ich freue mich auf viele viele weitere Events mit dir! Dicker Knutscher,

☆ Mara

Life is full of apricot goodies!!!

Im Sommer gibt´s Obst:

Erdbeer-Tiramisu

Erdbeer-Tiramisu

Schokolierte Himbeeren

Schokolierte Himbeeren

Kirschtarte mit weißer Schokolade

Kirschtarte mit weißer Schokolade

 

Carrot Pineapple Cake

FIT FOOD

Carrot Pineapple Cake

Was gibt´s zu Ostern?! Osterhasen. Was essen Osterhasen?! Klaro, Karotten. Logische Schlussfolgerung: Es muss an Ostern auch einen Karottenkuchen geben. Ist ja sowas Typisches und eignet sich bestens für einen gemütlichen Nachmittagskaffee am Ostersonntag.

So weit, so gut. Aber für alle, die sich nach der harten Fastenzeit am Ostersonntag nicht gleich wieder so extrem den Bauch vollschlagen wollen, dennoch aber nicht auf ein süßes Stück Kuchen verzichten möchte, für die hab ich heute eine total gesunde Karottenkuchen-Variante. Meine FIT FOOD Variante nämlich. Lauter gute Zutaten, die sich kalorientechnisch nicht gleich auf der Hüfte bemerkbar machen. Wäre doch schade, wenn man in der Fastenzeit eventuell das ein oder andere Kilo verloren hat und gleich wieder drauf hätte, oder?! Oder fastet von Euch sowieso keiner?! Dann wäre meine Argumentation natürlich für die Katz. Aber dann kann ich Euch sagen, dass dieser Kuchen trotzdem richtig lecker schmeckt. Anders als ein herkömmlicher Karottenkuchen. Sicherlich. Aber es sind ja auch andere Zutaten drin. Gesündere Zutaten nämlich. Der Kuchen ist in seiner Textur sehr kompakt, fest und reichhaltig. Und man kann ihn gänzlich ohne schlechtes Gewissen futtern, ob man jetzt gefastet hat oder nicht. Versprochen.

Hier das Rezept für meinen Carrot Pineapple Cake:

Für den Kuchen:
370 g fein geraspelte Karotten
400 g pürierte frische reife Ananas (zur Not geht auch Ananas aus der Dose, dann wird es evtl. etwas süßer)
200 g gemahlene Mandeln
200 g gemahlene Haselnüsse
5 Eier
100 g gehackte Walnüsse
1 Prise Muskatnuss
1 Prise gemahlener Ingwer
1 Prise Salz
1 gut gehäufter Teelöffel Backpulver
1/4 Teelöffel Zimt
400 g Dinkelvollkornmehl
30 ml geschmolzenes (erhitztes) Kokosfett (Kokosöl)
ca. 300 g Reissirup (oder alternativ ca. 370 g Erythrit)

(ich selbst fand den Kuchen nicht allzu süß, für mich war er in diesem Fall daher genau richtig. Wer es allerdings etwas süßer möchte, der kann hier ein klein wenig mehr Reissirup oder Erythrit nehmen, da müsst Ihr einfach mal euren Teig abschmecken)

Für die Creme:
230 g leichter (fettreduzierter) Frischkäse
100 g griechischer Joghurt (mit 2 % Fett)
1 gehäufter Teelöffel Zimt
50 g Reissirup

Zudem:
einige gehackte Haselnüsse zum Dekorieren

Carrot Pineapple Cake

Den Backofen auf 170 °C Umluft vorheizen.

Die Zutaten für den Kuchen alle miteinander vermischen und zu einem Teig verrühren. Den Teig in zwei gleichgroße gefettete Springformen (ca. 26 cm Durchmesser) geben und jeweils ca. 50 – 60 Minuten backen (die Backzeit kann ein klein wenig variieren, zur Sicherheit bitte einen Stäbchentest machen, um feststellen zu können, dass der Kuchen durchgebacken ist). Wer keine zwei Springformen hat, der teilt die Teigmenge einfach und backt sie nacheinander in einer Springform. Anschließend die Böden gut auskühlen lassen. Diese sind nach dem Backen recht fest, keine Sorge, das war bei mir auch so.

Für die Creme den Frischkäse mit dem Joghurt, dem Zimt und dem Reissirup cremig rühren. Den Kuchen mit ca. der Hälfte davon füllen. Das heißt auf einen der Böden streichen und den zweiten Boden drauf setzen. Mit der anderen Hälte den Kuchen nun komplett einstreichen. Ein paar gehackten Haselnüsse drübergeben und fertig.

Der Kuchen sollte einige Stunden bzw. am besten über Nacht durchziehen bevor er gegessen wird! Erst dann wird er schön saftig und entfaltet seinen Geschmack.

Carrot Pineapple Cake

☆ Mara

Life is full of carrot cake goodies!!!

Gemüse im Kuchen?! Schmeckt nicht, gibt´s nicht! Schmeckt nämlich sogar grandios! Überzeugt Euch:

Saftiger Lecker-Schmecker-Zucchinikuchen

Saftiger Lecker-Schmecker-Zucchinikuchen

Double Pumpkin {Cheese-} Cake

Double Pumpkin (Cheese-) Cake

Amerikanischer Zucchinikuchen

Amerikanischer Zucchinikuchen

Nougat-Kuchentrüffel

Nougat-KuchentrüffelNougat. An Weihnachten ein „MUSS“, aber auch unter dem Jahr ein absoluter Hochgenuss. Ok, ich gebe zu, im Hochsommer, wenn die Temperaturen die 30-Grad-Marke hinter sich gelassen haben, kommt Nougat vielleicht nicht so gut an, wenn man nicht gerade auf braune flüssige Matschepampe steht (diese Vorliebe soll´s ja auch geben… ach lassen wir dieses Thema bevor mein Kopfkino losgeht…), aber bei gemäßigten Temperaturen ist Nougat doch wirklich was feines. In Pralinen oder pur, mir schmeckt´s! Und da es momentan noch – naja, nennen wir es „recht frisch“ draußen ist, kann man Nougathaltiges auch noch bestens futtern.

Auf den Weihnachtsmärkten bin ich vor allem ein großer Fan von Schichtnougat, besonders von den hellen Schichten (ich weiß, Dezember ist schon ein Weilchen rum und wir warten alle auf den Frühling, aber lasst mich doch bitte ein wenig in meinen Weihnachtsmarkterinnerungen schwelgen, ich brauch das hin und wieder!). Diese riesigen Blöcke an Nougat, von denen Scheiben abgeschnitten werden, verleiten mich immer dazu viel zu viel von dieser köstlichen Süßigkeit zu kaufen. Und da der Nougat dann daheim rumliegt (weil eben zuviel davon gekauft), muss er irgendwann anderweitig weiterverarbeitet werden. So zum Beispiel zu diesen leckeren Nougat-Kuchenpralinentrüffeln.

Und weil diese Dinger einfach saugut sind (sorry, aber das musste jetzt so auf den Punkt gebracht werden), gibt es sie nicht nur um die Weihnachtszeit herum, sondern auch während des Jahres (wie bereits erläutert, wenn nicht gerade Hochsommer ist, ich persönlich mag braune Matschepampe nämlich nicht soooo gerne…).

Das Rezept für meine Nougat-Kuchentrüffel:

250 g Rührkuchen (z.B. Marmorkuchen, Sandkuchen, Schokokuchen o.ä.)
60 g Nougat
60 g Frischkäse
40 g Puderzucker

Zudem:

ca. 150 g – 200 g Kuchenglasur oder Kuvertüre nach Wahl
einige gehackte Mandeln zum Bestreuen

Den Rührkuchen fein zerbröseln. Den Nougat schmelzen und zu den Bröseln geben. Den Frischkäse mit dem Puderzucker verrühren und ebenfalls dazugeben. Alles zu einer gleichmäßigen Masse verarbeiten. Von dieser Masse nun mit einem Teelöffel lauter gleichgroße Portionen abstechen und in den Händen zu Kugeln formen. Die Kugeln ca. 1 Stunde kühlstellen.

Die Kuchenglasur oder die Kuvertüre in einem Wasserbad oder im Mikro auf sehr geringer Wattzahl schmelzen und die Kugeln nacheinander eintauchen. Auf einem Kuchen- oder Pralinengitter abtropfen lassen, mit einigen gehackten Mandeln bestreuen und fest werden lassen.

Lecker! Und eignet sich übrigens auch supergut als schönes Mitbringsel. Hübsch in etwas Klarsichtfolie gepackt und fertig.

Nougat-Kuchentrüffel

☆ Mara

Life is full of nougat goodies!!!

Viele kleine süße Sünden gibt´s auch hier:

Dulce de leche Cake Balls

Dulce de leche Cake Balls

Schokoladenmacarons

Schokoladenmacarons

Fruity Filled Cronut Balls

Fruity Filled Crout Balls

 

 

Orangen-Mandel-Kuchen {soooo saftig!}

Zu Gast bei „Highfoodality“

Saftiger Orangen-Mandel-KuchenUiiiii, ich war zu Gast. Auf einem Blog. Aber nicht auf irgendeinem Blog. Nein. Ich hatte einen Gastauftritt auf dem unglaublich umwerfenden Blog Highfoodality!!!

Die Tatsache, dass ich bei Uwe, dem Mann hinter Highfoodality, zu Gast sein darf, freut mich riesig! Zugegebenermaßen macht es mich in der Tat sogar ein bisschen stolz, zumindest am heutigen Tage dadurch ein Teil von Highfoodality sein zu dürfen.

Uwe´s Blog kann man wirklich nur bewundern. Diese Bilder….!!! Keiner richtet Food so unglaublich ästhetisch an wie Uwe. Bei ihm würde wahrscheinlich sogar ein banaler und liebloser Klumpen Kartoffelbrei zu einem Kunstwerk heranwachsen. Aber nicht nur das. Offensichtlich hat der Mann nicht nur ein Auge dafür, er hat auch noch so richtig Ahnung davon! Vor allem dann, wenn es sich um ausgezeichnetes Fleisch dreht. Davon konnte ich mich überzeugen, als ich letzten Herbst auf einem Event in Berlin mit Uwe zum ersten Mal zusammentraf. Meine Güte, was der Mann über Fleisch alles weiß… 🙂

Natürlich hatte ich bei Highfoodality auch ein Mitbringsel dabei! Einen Orangen-Mandel-Kuchen! Soooo saftig und suuuuuuuper lecker. Finde ich selbst zumindest. Euch schmeckt er hoffentlich auch. Geht ganz einfach, insofern schwingt doch einfach mal wieder den Rührlöffel und gebt mir Bescheid, wie euch der Kuchen gefällt.

Saftiger Orangen-Mandel-Kuchen

Hier das Rezept für den Orangen Mandelkuchen:

250 g weiche Butter
280 g Zucker
1 Prise Salz
300 g gemahlene Mandeln
250 g Mehl
5 Eier
2 Esslöffel abgeriebene Orangenschale (von ca. 2 Bio-Orangen)
250 g frisches Orangenpüree (dazu ca. 2 frische Orangen schälen und das Fruchtfleisch gut durchpürieren)
1 Päckchen Backpulver (entspricht einem gehäuften Teelöffel)

Zudem:
200 g Zartbitterkuvertüre
Butter für die Gugelhupfform
ganze Mandeln zur Deko
Orangenscheiben zur Deko

Saftiger Orangen-Mandel-Kuchen

Zunächst den Backofen auf 160 °C Umluft (180 °C Ober- / Unterhitze) vorheizen.

Für den Teig die weiche Butter mit dem Zucker schaumig rühren. Salz, gemahlene Mandeln, Mehl und Eier dazugeben. Alles zu einem glatten Teig verrühren. Nun das Orangenpüree dazugeben und samt der Orangenschale gleichmäßig mit dem Teig vermischen.

Den Rührteig in eine gebutterte Gugelhupfform geben und ca. 55 – 60 Minuten backen.

Sobald der Kuchen abgekühlt ist die Zartbitterschokolade klein hacken und im Wasserbad oder in der Mikrowelle bei sehr geringer Wattzahl schmelzen. Auf den Kuchen gießen, verteilen und trocknen lassen. Wer möchte kann den Orangenkuchen nun noch mit ganzen Mandeln und Orangenscheiben dekorieren.

Saftiger Orangen-Mandel-Kuchen

☆ Mara

Life is full of orange cake goodies!!!

Kuchen geht immer! Hier noch einige Alternativen, die auch immer gehen:

Mama´s Nussbogen

Mama´s Nussbogen

Dreischichtige Ganachetorte

Dreischichtige Ganachetorte

Karibischer Bananenkuchen

Karibischer Bananenkuchen