Tag-Archiv | Rapsöl

Hello, my name is Brombeer-Eistörtchen!

Hello, my name is Brombeer-Eistörtchen!Da isses nun endlich. Ich weiß, dass viele von Euch die letzten Tage sehnsüchtig auf das Rezept gewartet haben, nachdem ich ein Foto von meiner Brombeer-Eistorte bereits letzten Montag auf meinem Instagram-Account gepostet hatte. Jaja, meine Insta-Follower sind einfach immer einen Tick schneller informiert als alle anderen… Wieeee, Ihr folgt mir dort noch nicht?! Ja dann wird´s aber Zeit! HIER kommt Ihr zu meiner Seite 🙂

So, nun aber zurück zum Eis. Oder besser gesagt zur Eistorte. Eis ist im August ja grundsätzlich eine ziemlich hervorragende Idee, ne?!! Haben wir doch – wenn es nicht gerade wie zuletzt geschehen, regnet, stürmt, gewittert oder gar hagelt – gerne über 30 Grad, blauen Himmel und jede Menge Sonnenschein, was unsere Gelüste nach zartschmelzendem, kühlem Eis nahezu ins Unerbittliche emporsteigen lässt! Auch die nächsten Tage soll uns die Hitzewelle wieder einholen, insofern, Leute, macht Eis!

Da gerade Brombeerzeit ist und ich nach wie vor unserem alten Brombeerbusch hinterm Haus, der früher ganz gemütlich auf dem ungenutzten Nachbargrundstück vor sich hin wucherte, tränenreich nachtrauere, muss ich mir die schwarzen Beeren mittlerweile halt kaufen. Schmecken zwar lang nicht so gut wie die selbst gepflückten (das GEEEEHT ja auch GAAAR NICHT!), aber sie sind trotzdem lecker. Pur, im Kuchen oder als Eis. Oh, entschuldigt, als EisTÖRTCHEN! 😉

Hello, my name is Brombeer-Eistörtchen!

Bevor ich jedoch gleich zum Rezept komme, muss ich nochmal auf diesen Brombeerstrauch zurückkommen. Eigentlich war es gar kein Strauch. Es war ein mit Brombeersträuchern überwuchertes Grundstück, durch das man sich seinen Weg mit einer Machete freischlagen musste. Kein Scheiß! Habt Ihr Euch mal an Brombeerdornen gepieckt?! Die Dinger sind gemeingefährlich! Da kann die Brombeerpflückerei abger mal ganz schnell ins Auge gehen, wenn man nicht aufpasst. Ich spreche in diesem Fall Gott sei Dank mal NICHT aus Erfahrung. Zumindest nicht was das Auge selbst angeht………

Hello, my name is Brombeer-Eistörtchen!

Denn so ganz ohne Blessuren bin ich bei diesem Unterfangen auch nie davon gekommen. Wie gesagt, Machete und so. Aber ich fang mal ganz von vorne an…

Ich wohne in einer kleinen Straße, die nach meinem Uropa benannt ist (auch kein Scheiß!). Es ist eine Sackgasse mit nur wenigen Häusern, die alle von Verwandten bewohnt sind. Jepp, die halbe Verwandschaft ist gleichzeitig die Nachbarschaft. Wohn ja auf´m Dorf, da is´das manchmal halt so 😉

Das allerletzte Haus bewohne ich. Seit 2003. Und die ersten Jahre war dahinter in der Tat nichts mehr. Außer Feld, freier Blick in Richtung Wald und auf einer Seite noch die Firma von meinem Opa, die sich auf einem riesigen Grundstück mit vielen Hallen befand. Zwischen der letzten Halle und meinem Haus stand noch ein kleiner Holzschuppen. Eines Tages begab ich mich zum Schuppen, um nach dem großen Holunderbusch, von dem ich immer Blüten und Beeren pflücke, zu schauen. Als ich ein wenig weiter in die Tiefen des vorgefundenen Pflanzenwuchses vordrang, entdeckte ich plötzlich Brombeeren! Große, ach was, RIESIGE schwarze und vor allem zuckersüße Brombeeren! Vor lauter Freude lief ich weiter und sah: Noch mehr Brombeeren! Ein ganzes FELD voll Brombeeren! Naja, zumindest ein kleines Feld 😉

Hello, my name is Brombeer-Eistörtchen!

So, Brombeeren sehen und an die Brombeeren kommen waren dann aber zweierlei paar Schuhe. Da die Dornen so dermaßen böse waren, konnte ich leider nicht sonderlich weit vordringen. Da wir gerade bei Schuhen sind, ich schnappte mir meine Gummistiefel (wohl bemerkt zur kurzen Shorts und zum Tanktop), eine Machete zum Weg freischlagen (zum 3. Mal kein Scheiß 😀 ) und eine Schüssel. Selbst ist die Frau. Und damit ging´s los. Ich schlug was das Zeugs hielt und drang ins Feld vor. Ich erntete und erntete und holte mir Schramme für Schramme. Zwar versuchte ich alle Äste zu entfernen, um mich nicht zu kratzen, aber Ihr wisst ja wie das ist… Mindestens 1 kleines Scheißerchen von Dornenast wird übersehen und ratz fatz sieht man nach einer Stunde aus als wäre man ausgepeitscht worden. Naja, Shorts und so, wen wundert´s…

Hello, my name is Brombeer-Eistörtchen!

Jo, klar. Ich hätte mir einfach lange Hosen und eine dicke Weste anziehen können. Aber erstens hätten die Dornen sich auch durch dickere Stoffe gedrückt (weil Brombeerdornen wirklich böse sind! BÖSE!) und zweitens, war einfach keine Zeeeheeeeit! Wenn ich was haben will, will ich es meistens immer gleich haben. Also eigentlich SOFORT! Da bleibt dann schlichtweg keine einzige Minute für Nebenkriegsschauplätze wie „sich umziehen“ übrig. Da nimmt man auch die Schrammen in Kauf. Als Lohn gab es schließlich schüsselweise Brombeeren vom feinsten. Ach was, vom ALLERfeinsten!

So, jetzt bekommt Ihr aber das Rezept!

Hello, my name is Brombeer-Eistörtchen!

 Das Rezept für das Brombeer-Eistörtchen:

Für den Boden:

150 g gemahlene Mandeln
50 g Kakaopulver
30 g Kokosöl (alternativ Rapsöl)
50 g Agavendicksaft (alternativ Ahornsirup)

Für das Brombeereis:

250-300 g Brombeeren
50 g Zucker
100 g braunen Zucker
100 g Frischkäse
100 g gezuckerte Kondensmilch
200 g griechischer Joghurt
200 g Sahne

Zudem:

eingefrorene Brombeeren (frische Brombeeren kaufen und tiefkühlen, dann behalten sie ihre schöne Form)
einige (essbare) Blüten zur Deko

Hello, my name is Brombeer-Eistörtchen!

Die Zutaten für den Boden in einen Blender geben und vermixen. Die Masse nun in eine kleine gefriergeeignete Springform geben (Durchmesser ca. 18 – 20 cm), gleichmäßig verteilen und festdrücken.

Für das Eis die Brombeeren mit dem Zucker und dem braunen Zucker pürieren. Alle übrigen Zutaten bis auf die Sahne vermengen und mit einem Rührgerät glattrühren. Das Brombeerpüree unterrühren. Die Sahne leicht steif schlagen und unterheben. Die Masse auf den Boden füllen und die Eistorte mehrere Stunden, am besten über Nacht einfrieren. Kleiner Nachtrag: Wer eine Eismaschine hat, der kann die Masse erst darin gefrieren lassen. Anschließend gibt man sie auf den Boden und streicht die Oberfläche glatt. Dann wird das Eis insgesamt natürlich cremiger.

Vor dem Servieren sollte man die Torte aus der Form lösen, dann aber erst etwas antauen lassen, da sie direkt nach dem Einfrieren sehr fest ist. Mit den gefrorenen Brombeeren und den Blüten dekorieren. Fertig.

GEWINNER DER KUCHENSCHAUFELVERLOSUNG:

Die Gewinner der drei Kuchenschaufeln sind Cornelia (Kommentar am 26.07.2015), Vesna (Kommentar am 27.07.2015) und Tina (Kommentar am 01.08.2015). Ihr drei, schreibt mir und teilt mir Eure Adresse mit! Herzlichen Glückwunsch 🙂

Hello, my name is Brombeer-Eistörtchen!

☆ Mara

Life is full of blackberry and ice cream goodies!!!

Eis?! Oder Brombeeren?! Ach, ich geb Euch einfach beides:

Dulce de leche Eiscreme mit Karamellsauce

Dulce de leche Eiscreme mit Karamellsauce

Brombeerwähe mit Schmandguss

Brombeerwähe mit Schmandguss

Erdnuss Karamell Eis… soooo lecker!

Erdnuss Karamell Eis… soooo lecker!

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Vanille-Törtchen mit Buttercreme von „Fräulein Glücklich“

Vanille-Törtchen mit Buttercreme von "Fräulein Glücklich"Es ist mal wieder Zeit für einen wundervollen Gast. Heute darf ich Euch das zauberhafte Fräulein Glücklich präsentieren. Der Name ist auf dem gleichnamigen Blog von Silke in der Tat Programm. Wer beim Anblick der fantastischen und perfekt in Szene gesetzten Kreationen vom Fräulein Glücklich nicht glücklich wird, dem kann ich auch nicht mehr helfen.

Beim Fräulein Glücklich wird sogar ein schlichter Apfelkuchen zu einem absoluten Highlight. Aber die liebe Silke kann auch aufwendig, was zum Beispiel ihr Schoko-Rum-Kokos-Törtchen beweist. Und auch für Freunde des herzhaften Geschmacks findet man auf ihrem Blog ganz Wunderbares. So unter anderem ihre Bärlauch-Gnocchi, die man jetzt zur Bärlauch-Saison unbedingt mal probieren sollte.

Zu meiner großen Freude hat Silke vor einigen Tagen sogar ein Rezept aus meinem Buch Mara´s Sweet Goodies ausprobiert. Es gab meinen Strawberry Cheesecake mit Blaubeeren in einer hübschen Mini-Törtchen-Version. Traumhaft schön kann ich Euch sagen!

Ich sag ja, wer glücklich sein will, der sollte mal zum Fräulein Glücklich rüberklicken!

Silke hat uns heute einen Traum in rosa mitgebracht. Als ich vor kurzem die Fotos von ihr bekam, kam ich aus dem Lächeln gar nicht mehr heraus. Dieses Törtchen passt farblich nämlich sowas von perfekt zu meinem Blog… als wäre es photoshop-technisch extra dafür angepasst worden. Ist es aber natürlich nicht! Das war schlichtweg ein richtig schöner Zufall.
Und jetzt heiße ich das Fräulein Glücklich willkommen:
☆ ☆ ☆ 

Liebe Mara!

Als du mich vor ein paar Wochen zu deiner Buchpräsentation eingeladen hast, musste ich schweren Herzens absagen! Umso mehr freue ich mich, heute dein Gast sein zu dürfen.

Da überlegt man lange, was man der Gastgeberin mitbringt. Ein paar Blümchen gehen immer! Also dachte ich mir: „Mensch Silke, der Frühling steht vor der Tür! Ein paar Ranunkeln, einige Bellies oder Primelchen, vielleicht noch ein bisschen rosa Schleierkraut…ach ja, Ginster in Rosa wär auch ganz nett!“ Und so bin ich heute für dich durchs ganze Tal gefahren, um die hübschesten Pflänzchen zu finden. Das ist nämlich gar nicht so einfach, wenn man im Zillertal lebt! Einen Skipass hätte ich schneller besorgt.

Vanille-Törtchen mit Buttercreme von "Fräulein Glücklich"

Aber Blumen alleine würden weder dir noch deinen Lesern gerecht werden. Also gibt es noch dieses fulminante  Vanille-Törtchen für euch! Und dieses Törtchen ist ein absoluter Blender! Macht ganz schön was her, könnte es mit jeder Schönheitskönigin aufnehmen, ist aber easy-peasy und ruck-zuck gemacht.

Vanille-Törtchen mit Buttercreme von "Fräulein Glücklich"

Das Rezept für das Vanille-Törtchen mit Buttercreme:

Für den Teig:

4 Eier
160 g Zucker
1 Esslöffel Vanillezucker
100 Milch
100 ml Rapsöl
2 Esslöffel Vanilleextrakt
200 g Mehl
1 Päckchen Backpulver

Für die Buttercreme:

250 g weiche Butter
300 g gesiebten Puderzucker
1 Esslöffel Vanillezucker

Den Ofen auf 180°C Ober-Unterhitze vorheizen. Drei Backformen (Durchmesser 15 cm) einfetten und mit Mehl bestäuben.

Für die Teigböden die Eier trennen. Das Eiweiß steif schlagen und beiseite stellen. Das Eigelb mit dem Zucker und dem Vanillezucker cremig rühren. Milch, Rapsöl sowie Vanilleextrakt unterrühren. Das Mehl mit dem Backpulver vermengen, über die Masse sieben und einarbeiten. Nun noch den Eischnee sanft unterheben, den Teig dritteln und in die Formen geben. Etwa 30 min. (Stäbchenprobe) backen, auskühlen lassen und aus den Formen lösen.

Für die Buttercreme die weiche Butter mit dem Puderzucker und dem Vanillezucker schaumig schlagen. Bis zur Verwendung bei Zimmertemperatur lagern.

Nun wird hochgestapelt: Die Böden evtl. mit einem scharfen Messer begradigen. Auf den unteren Boden etwa 3 EL der Creme geben und glatt streichen, den zweiten Boden darauf setzen und ebenfalls mit der Creme bedecken. Nun den dritten Boden auflegen, das Törtchen zunächst dünn mit der Buttercreme einkleiden und für etwa 10 min. in den Kühlschrank stellen. So lösen sich keine Krümelchen mehr und man kann dann mit dem Rest der Creme das Törtchen leichter ummanteln. Nun das hübsche Ding mit ein paar essbaren Blüten dekorieren und fertig!

Vanille-Törtchen mit Buttercreme von "Fräulein Glücklich"

Lass es dir schmecken liebe Mara! Und ihr Leser natürlich auch! Vielleicht sieht man sich bald wieder! Ich würde mich freuen!

Und wieder einmal war das fräulein glücklich!

Silke

Vanille-Törtchen mit Buttercreme von "Fräulein Glücklich"

Liebe Silke,

dieser rosarote Tortentraum erfreut mein Herz! Dieses Törtchen ist einfach eine Wucht! Genau wie deine Fotos. Schön, dass du heute hier bist! Danke dafür :-*

☆ Mara

Life is full of Törtchen-Goodies!!!

Törtchen Törtchen:

Holunderblüten Joghurt Mousse Törtchen mit Beeren

Holunderblüten Joghurt Mousse Törtchen

Happy Bööörthday to me!!! Ähhh… to LIFOG!!

Happy Birthday mit ´nem White Chocolate Cheesecake

Rhabarber-Mousse-Törtchen mit Pistazie

Rhabarber-Mousse-Törtchen mit Pistazie

 

Bavarian Cream Filled Cronuts

cro1YEAHHH! Es gibt Cronuts.

Cronuts sind DAS Trendgebäck aus New York. Die MUSS man jetzt einfach kennen! Und probieren!!

Aber was sind Cronuts denn eigentlich?? Erfunden hat es vor kurzem der Konditor Dominique Ansel, welcher eine Bäckerei im Stadtteil Soho in New York betreibt. Herr Ansel ist kein Unbekannter in der Branche, sondern hat sich trotz seiner jungen Jahre mit seiner bisherigen erfolgreichen Karriere bereits einen Namen gemacht. Und nun hat er den Cronut erfunden. Halb Croissant, halb Donut. Cronuts eben. Ein Gebäck in Form eines Kringels aus geschichtetem Croissantteig, der in Öl ausgebacken und dann mit einer Creme gefüllt wird.

Die New Yorker stehen derzeit Stunden (!!! Kein Witz!!!!) vor Ladenöffnung vor Dominique Ansel´s Bäckerei, nur um einen der begehrten Cronuts zu ergattern. Da jeden Tag lediglich eine begrenzte Menge hergestellt wird, darf auch jeder Kunde nur zwei (!!!! Auch kein Witz!!!!) der Teilchen kaufen.

Auch die ganzen Promis wollen den neuesten Backtrend natürlich testen! Sie lassen sich dafür einfach auf lange Wartelisten setzen, um an diese seltene Ware zu gelangen. Wenn ein Cronut geliefert wird, kann er daher schon mal richtig teuer werden (obwohl er in der Bäckerei bereits schon stolze 5 Dollar kostet, was ca. 3,78 € entspricht).

Ein Hype, wie ihn irgendwie nur Amerika auslösen kann.

Die Cronuts schmecken auch typisch amerikanisch. Süß, fettig, schwer, aber wirklich einfach megalecker!!!!!!! Frisch natürlich mit Abstand am aller aller aller besten!!

Ich habe die letzten Tage gleich eine ganze Batterie verschiedenster Cronuts gebacken. Schließlich will man ja mitreden können. Eine große deutsche Tageszeitung hat die Cronuts vor einigen Tagen mit einem Blätterteig nachgebacken. Blätterteig ähnelt einem Croissantteig, ist aber dennoch nicht dasselbe. Und da der originale Cronut eben aus Croissantteig hergestellt wird, habe ich selbstverständlich auch solchen verwendet.

Und das erste Ergebnis zeige ich Euch hier mit einer ausführlichen Anleitung zum Nachbacken.

Einen Cronut, gefüllt mit einer Bayerischen Vanillecreme.

Für 4 Cronuts braucht Ihr:

2 Packungen frischen Croissantteig (die Rollen in der Kühlabteilung im Supermarkt, aus welchen man sechs Croissants herstellen kann)

1 Liter neutrales Öl (ich habe Rapsöl benutzt) zum Frittieren. Der Cronut muss nachher im Öl schwimmen können!

Zucker zum Wälzen der Cronuts

Lange Spritztülle zum Befüllen der Cronuts

einen großen und einen kleinen Ausstech-Ring

Kleine Anmerkung: Ihr könnt den Croissantteig natürlich auch selbst herstellen. Hierbei handelt es sich um eine Art Blätterteig, der ebenso mehrmals eingeschlagen und gewalzt wird, nachdem eine Schicht Butter aufgetragen wurde. Aber die Herstellung erfordert ein wenig Zeit und ist auch überhaupt nicht notwendig, da die käuflich angebotenen Croissantteige sehr gut und für die Cronuts auch bestens geeignet sind.

cro11Für die Füllung:

2 Blatt weiße Gelatine
1/2 Vanilleschote (oder ersatzweise ein Päckchen Vanillezucker, das war mir hier dieses Mal lieber)
250 ml (am besten frische) Vollmilch
3 Eigelb
50 g Zucker
100 g Schlagsahne

Zuerst bereiten wir die Bayerische Creme zu, da diese abkühlen muss und das etwas Zeit in Anspruch nimmt.

Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen.

Die Vanilleschote der Länge nach einritzen und das Mark herauskratzen. Wer – wie ich – hier lieber Vanillezucker nimmt, der spart sich diesen Schritt natürlich 🙂

Die Milch mit dem Vanillemark und der -schote bzw. mit dem Vanillezucker kurz aufkochen, vom Herd ziehen. Die Schote entfernen.

Die Eigelbe mit dem Zucker mit einem Rührgerät einige Minuten cremig rühren. Es soll ein hellgelbe, fluffige Creme entstehen.

Die heiße Milch nach und nach in die Eigelbmischung unterrühren.

Die Eiermilch anschließend zurück in den Topf gießen. Bei schwacher Hitze unter ständigem Rühren erhitzen, bis die Eiermilch cremig wird. Nicht kochen, da das Eigelb sonst gerinnt! Die Creme dickt hierbei schön ein und hat die richtige Konsistenz erreicht, wenn sie an einem Kochlöffelrücken gut haften bleibt und sich beim Draufpusten Kringel bilden, die das Ganze wie eine Rose aussehen lassen (das nennt man dann „zur Rose abziehen“).

Die Gelatine ausdrücken und in einem kleinen Teil der heißen Creme unter Rühren auflösen. Danach die restliche Creme dazurühren. Die Bayerische Creme in eine Schüssel füllen und 40-50 Minuten kalt stellen. Gelegentlich auch mal umrühren.

Sobald die Bayerische Creme zu gelieren beginnt, die Schlagsahne steif schlagen und unterziehen.

In einen Spritzbeutel mit langer Tülle (Tülle mit langem dünnen Kopf zum Befüllen) füllen und wieder kalt stellen.

Nun stellen wir die Cronut-Teiglinge her.

Dafür den Croissantteig auseinanderrollen und die vorgestanzten Trennflächen für die einzelnen Croissants mit den Fingern verschließen und den Teig verbinden.

Achtung, nun gibt es zwei Varianten:

Die erste Variante geht so vor: Man schlägt das Teig-Rechteck zwei Mal übereinander ein, so dass drei Teiglagen aufeinander liegen, das heißt den Teig in drei gleich große Flächen einteilen und dann übereinanderschlagen (man hat dann also drei Teigschichten übereinander). Dann mit einem Nudelholz nur leicht platt wälzen und den Vorgang wiederholen, das heißt den Teig nochmal wie eben in drei gleichgroße Flächen aufteilen und übereinanderschlagen. Das Rechteck wird bei jedem Einschlagvorgang kleiner. Nun hat man aus dem Teig also sechs Teigschichten übereinander gestapelt. Die Größe des Teig-Rechtecks reicht nun für zwei Cronuts. Mit den großen Ausstechringen nun zwei Kreise aus dem Teig ausstechen (pro Croissantteig-Packung zwei Stück, insgesamt damit vier). In der Mitte der Ringe nun die kleinen Kreise ausstechen. (Kleine Anmerkung: Den übrigen Teig nicht wegschmeißen, sondern ebenfalls im Öl ausbacken und dann in etwas Zucker wälzen!!)

Diese Variante habe ich ausprobiert, mich dann aber beim zweiten Mal für meine eigene entschieden, um die einzelnen Schichten des Teigs auch nach dem Backen besser sichtbar zu machen. Typisch für die Cronuts ist nämlich der geschichtete Teig, wie man es auch auf meinen Bildern sehen kann.

Ich bin deshalb so vorgegangen:

Den Croissantteig habe ich auseinandergerollt, die Stanzflächen mit den Fingern verschlossen und dann habe ich mit dem großen Ausstechring so viele Kreise wie möglich ausgestochen (es sollten pro Packung mindestens 12 Kreise werden). Diese ausgestochenen Kreise habe ich dann aufeinandergelegt und zwar immer sechs Kreise übereinander (oder sogar sieben Stück, je nachdem wie hoch die Cronuts werden sollen und wie viel Teig man hat). Zusammendrücken braucht man die Kreise nicht, durch das Ausstechen des kleinen Lochs hält der Teig schon genug zusammen. Deshalb nach dem Übereinanderstapeln der einzelnen Kreise das kleine Loch in der Mitte ausstechen.

Bei beiden Varianten wird nun das Öl erhitzt und die Cronuts werden darin von beiden Seiten goldbraun ausgebacken. Achtung, der Teig muss im Öl zwar schön brutzeln, das Öl darf aber nicht zu heiß sein, da die Cronuts ansonsten außen zu schnell zu dunkel werden und innen drin trotzdem nicht durchgebacken sind. Hier also behutsam zunächst die Temperatur des Öls testen, am besten mit einem übrig gebliebenen Teigstückchen.

Die Cronuts nach dem Ausbacken auf einem Küchenpapier abtropfen und auskühlen lassen.

Sobald das Gebäck ausgekühlt ist kann es befüllt werden. Hierzu von oben oder von der Seite gleichmäßig verteilt an sechs Stellen bis ca. zur Mitte des Kringels einstechen und etwas Füllung einspritzen. Ihr merkt, wenn ihr versehentlich zu viel reinspritzt, dann läuft die Creme nämlich wieder raus 🙂

Entweder von der Seite aus oder von oben in den Cronut einstechen. Achtung: Auf die original Cronuts kommt obendrauf eigentlich noch ein Zuckerguss-Kringel. Da ich die Cronuts aber bereits süß genug fand, habe ich auf diesen verzichtet. Wenn Ihr allerdings einen Guss-Kringel aufspritzen wollt, dann rate ich Euch, den Cronut von oben zu befüllen, durch den später aufgebrachten Guss werden die Einspritzlöcher nämlich dann verdeckt und die Creme kann auch nicht herauslaufen. Wenn Ihr keinen Guss wollt, dann befüllt die Cronuts von der Seite. Da sie nach dem Befüllen in Zucker gerollt werden, sieht man auch die seitlichen Einspritzlöcher nicht mehr so sehr.

Nach dem Befüllen die Cronuts im Zucker wälzen.

Wer einen Guss-Kringel möchte, der mischt für einen Zuckerguss einfach etwas Puderzucker mit einigen Tropfen Vanillearoma und ganz wenig Wasser oder Milch. Alles glattrühren, in einen Spritzbeutel mit Rundlochtülle füllen und einen Kringel aufspritzen.

Voilà. Der amerikanische Cronut bei Euch zuhause!

cro

☆ Mara

Noch mehr süße Teilchen findest Du hier:

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Blätterteigmuffins mit Schmandcreme und Brombeerswirl

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