Tag-Archiv | Schlagsahne

Hello, my name is Brombeer-Eistörtchen!

Hello, my name is Brombeer-Eistörtchen!Da isses nun endlich. Ich weiß, dass viele von Euch die letzten Tage sehnsüchtig auf das Rezept gewartet haben, nachdem ich ein Foto von meiner Brombeer-Eistorte bereits letzten Montag auf meinem Instagram-Account gepostet hatte. Jaja, meine Insta-Follower sind einfach immer einen Tick schneller informiert als alle anderen… Wieeee, Ihr folgt mir dort noch nicht?! Ja dann wird´s aber Zeit! HIER kommt Ihr zu meiner Seite 🙂

So, nun aber zurück zum Eis. Oder besser gesagt zur Eistorte. Eis ist im August ja grundsätzlich eine ziemlich hervorragende Idee, ne?!! Haben wir doch – wenn es nicht gerade wie zuletzt geschehen, regnet, stürmt, gewittert oder gar hagelt – gerne über 30 Grad, blauen Himmel und jede Menge Sonnenschein, was unsere Gelüste nach zartschmelzendem, kühlem Eis nahezu ins Unerbittliche emporsteigen lässt! Auch die nächsten Tage soll uns die Hitzewelle wieder einholen, insofern, Leute, macht Eis!

Da gerade Brombeerzeit ist und ich nach wie vor unserem alten Brombeerbusch hinterm Haus, der früher ganz gemütlich auf dem ungenutzten Nachbargrundstück vor sich hin wucherte, tränenreich nachtrauere, muss ich mir die schwarzen Beeren mittlerweile halt kaufen. Schmecken zwar lang nicht so gut wie die selbst gepflückten (das GEEEEHT ja auch GAAAR NICHT!), aber sie sind trotzdem lecker. Pur, im Kuchen oder als Eis. Oh, entschuldigt, als EisTÖRTCHEN! 😉

Hello, my name is Brombeer-Eistörtchen!

Bevor ich jedoch gleich zum Rezept komme, muss ich nochmal auf diesen Brombeerstrauch zurückkommen. Eigentlich war es gar kein Strauch. Es war ein mit Brombeersträuchern überwuchertes Grundstück, durch das man sich seinen Weg mit einer Machete freischlagen musste. Kein Scheiß! Habt Ihr Euch mal an Brombeerdornen gepieckt?! Die Dinger sind gemeingefährlich! Da kann die Brombeerpflückerei abger mal ganz schnell ins Auge gehen, wenn man nicht aufpasst. Ich spreche in diesem Fall Gott sei Dank mal NICHT aus Erfahrung. Zumindest nicht was das Auge selbst angeht………

Hello, my name is Brombeer-Eistörtchen!

Denn so ganz ohne Blessuren bin ich bei diesem Unterfangen auch nie davon gekommen. Wie gesagt, Machete und so. Aber ich fang mal ganz von vorne an…

Ich wohne in einer kleinen Straße, die nach meinem Uropa benannt ist (auch kein Scheiß!). Es ist eine Sackgasse mit nur wenigen Häusern, die alle von Verwandten bewohnt sind. Jepp, die halbe Verwandschaft ist gleichzeitig die Nachbarschaft. Wohn ja auf´m Dorf, da is´das manchmal halt so 😉

Das allerletzte Haus bewohne ich. Seit 2003. Und die ersten Jahre war dahinter in der Tat nichts mehr. Außer Feld, freier Blick in Richtung Wald und auf einer Seite noch die Firma von meinem Opa, die sich auf einem riesigen Grundstück mit vielen Hallen befand. Zwischen der letzten Halle und meinem Haus stand noch ein kleiner Holzschuppen. Eines Tages begab ich mich zum Schuppen, um nach dem großen Holunderbusch, von dem ich immer Blüten und Beeren pflücke, zu schauen. Als ich ein wenig weiter in die Tiefen des vorgefundenen Pflanzenwuchses vordrang, entdeckte ich plötzlich Brombeeren! Große, ach was, RIESIGE schwarze und vor allem zuckersüße Brombeeren! Vor lauter Freude lief ich weiter und sah: Noch mehr Brombeeren! Ein ganzes FELD voll Brombeeren! Naja, zumindest ein kleines Feld 😉

Hello, my name is Brombeer-Eistörtchen!

So, Brombeeren sehen und an die Brombeeren kommen waren dann aber zweierlei paar Schuhe. Da die Dornen so dermaßen böse waren, konnte ich leider nicht sonderlich weit vordringen. Da wir gerade bei Schuhen sind, ich schnappte mir meine Gummistiefel (wohl bemerkt zur kurzen Shorts und zum Tanktop), eine Machete zum Weg freischlagen (zum 3. Mal kein Scheiß 😀 ) und eine Schüssel. Selbst ist die Frau. Und damit ging´s los. Ich schlug was das Zeugs hielt und drang ins Feld vor. Ich erntete und erntete und holte mir Schramme für Schramme. Zwar versuchte ich alle Äste zu entfernen, um mich nicht zu kratzen, aber Ihr wisst ja wie das ist… Mindestens 1 kleines Scheißerchen von Dornenast wird übersehen und ratz fatz sieht man nach einer Stunde aus als wäre man ausgepeitscht worden. Naja, Shorts und so, wen wundert´s…

Hello, my name is Brombeer-Eistörtchen!

Jo, klar. Ich hätte mir einfach lange Hosen und eine dicke Weste anziehen können. Aber erstens hätten die Dornen sich auch durch dickere Stoffe gedrückt (weil Brombeerdornen wirklich böse sind! BÖSE!) und zweitens, war einfach keine Zeeeheeeeit! Wenn ich was haben will, will ich es meistens immer gleich haben. Also eigentlich SOFORT! Da bleibt dann schlichtweg keine einzige Minute für Nebenkriegsschauplätze wie „sich umziehen“ übrig. Da nimmt man auch die Schrammen in Kauf. Als Lohn gab es schließlich schüsselweise Brombeeren vom feinsten. Ach was, vom ALLERfeinsten!

So, jetzt bekommt Ihr aber das Rezept!

Hello, my name is Brombeer-Eistörtchen!

 Das Rezept für das Brombeer-Eistörtchen:

Für den Boden:

150 g gemahlene Mandeln
50 g Kakaopulver
30 g Kokosöl (alternativ Rapsöl)
50 g Agavendicksaft (alternativ Ahornsirup)

Für das Brombeereis:

250-300 g Brombeeren
50 g Zucker
100 g braunen Zucker
100 g Frischkäse
100 g gezuckerte Kondensmilch
200 g griechischer Joghurt
200 g Sahne

Zudem:

eingefrorene Brombeeren (frische Brombeeren kaufen und tiefkühlen, dann behalten sie ihre schöne Form)
einige (essbare) Blüten zur Deko

Hello, my name is Brombeer-Eistörtchen!

Die Zutaten für den Boden in einen Blender geben und vermixen. Die Masse nun in eine kleine gefriergeeignete Springform geben (Durchmesser ca. 18 – 20 cm), gleichmäßig verteilen und festdrücken.

Für das Eis die Brombeeren mit dem Zucker und dem braunen Zucker pürieren. Alle übrigen Zutaten bis auf die Sahne vermengen und mit einem Rührgerät glattrühren. Das Brombeerpüree unterrühren. Die Sahne leicht steif schlagen und unterheben. Die Masse auf den Boden füllen und die Eistorte mehrere Stunden, am besten über Nacht einfrieren. Kleiner Nachtrag: Wer eine Eismaschine hat, der kann die Masse erst darin gefrieren lassen. Anschließend gibt man sie auf den Boden und streicht die Oberfläche glatt. Dann wird das Eis insgesamt natürlich cremiger.

Vor dem Servieren sollte man die Torte aus der Form lösen, dann aber erst etwas antauen lassen, da sie direkt nach dem Einfrieren sehr fest ist. Mit den gefrorenen Brombeeren und den Blüten dekorieren. Fertig.

GEWINNER DER KUCHENSCHAUFELVERLOSUNG:

Die Gewinner der drei Kuchenschaufeln sind Cornelia (Kommentar am 26.07.2015), Vesna (Kommentar am 27.07.2015) und Tina (Kommentar am 01.08.2015). Ihr drei, schreibt mir und teilt mir Eure Adresse mit! Herzlichen Glückwunsch 🙂

Hello, my name is Brombeer-Eistörtchen!

☆ Mara

Life is full of blackberry and ice cream goodies!!!

Eis?! Oder Brombeeren?! Ach, ich geb Euch einfach beides:

Dulce de leche Eiscreme mit Karamellsauce

Dulce de leche Eiscreme mit Karamellsauce

Brombeerwähe mit Schmandguss

Brombeerwähe mit Schmandguss

Erdnuss Karamell Eis… soooo lecker!

Erdnuss Karamell Eis… soooo lecker!

Snickerscupcakes von „Herzfutter“

Snickerscupcakes von Herzfutter

Juhuuu, heute darf ich wieder einen wunderbaren Gast hier willkommen heißen. Und zwar den lieben Björn von Herzfutter. Kennengelernt haben wir uns letzten Herbst auf einem Event in Berlin und weil ich nicht nur seinen Blog toll finde, sondern mich auch überzeugen konnte, dass er selbst mindestens genauso toll ist, habe ich ihn gefragt, ob er nicht Lust auf einen Gastbeitrag hätte. Und tatatadaaaaa: Heute ist er da!

Mitgebracht hat uns Björn sensationelle Snickerscupcakes, deren Anblick echt eine Frechheit ist und eigentlich verboten gehört. Die kleinen Dinger sehen nämlich sowas von verboten gut aus, dass man sämtliche guten Vorsätze was die Sommerfigur betrifft, SOFORT über Bord wirft! Diese Creme! Dieses Karamell! Frechheit, ich sag´s ja.

Björn hat schon immer gerne gebacken und immer gerne auch Freunde mit selbst Gebackenem überrascht. Irgendwann entstand daraus sein Blog und damit auch die Leidenschaft an schönen Foodfotos.

Damit Ihr Herzfutter jetzt aber selbst kennenlernt, übergebe ich an Björn:

☆ ☆ ☆

Hallo zusammen, ich bin Björn aus Berlin und blogge seit 2011 auf „Herzfutter“.

Für meinen Blog koche und backe ich zum Teil schnelle Rezepte für die Studentenküche, aber auch gerne aufwendige Torten für die Geburtstage meiner Freunde. Meine liebsten Zutaten sind dabei Erdnüsse, Bacon und Karamell! So entstehen dann Snickerstorten, Fleischpasteten, Erdnussschnitten und Zartbittermuffins mit Bacon am laufenden Band.

Low carb und low fat sind also Begriffe, die in meiner Küche eher selten fallen. Kann man doof finden oder man kann ausflippen vor Freude. Ausflippen ist sowieso immer gut. Heute ist wieder so ein Tag, da muss ich den ganzen Tag wie ein Flummi durch die Wohnung hüpfen und jubeln. Warum? Weil ich euch Snickerscupcakes mitgebracht habe, die so unglaublich fantastisch-grandios-superduper-lecker-göttlich schmecken, dass man einfach jubeln muss. Finde ich zumindest. Dazu darf ich heute auch noch bei Mara zu Gast sein. Ich meine, hallo? Mara ist ein richtiger TVStar, hat nun auch noch ein eigenes Backbuch und ihre Fotos und Rezepte lassen einem jedes Mal das Wasser im Mund zusammen laufen. Und zack – auf einmal bin ich mittendrin in Mara’s Welt. Da muss man ebenfalls einfach jubeln.

Mara habe ich bei einem Event kennengelernt, bei dem sich alles um Butter drehte. Butter ist übrigens auch eine Zutat in meiner Küche, ohne die ich nicht auskommen könnte. Und weil ich auf diesem Event gemerkt habe, dass Mara privat genauso sympathisch ist, wie sie hier auf dem Blog rüberkommt – musste ich nicht lange zögern, als sie mich gefragt hat, ob ich einmal bei ihr Gast sein möchte.

So jetzt aber genug Lobhudelei, kommen wir zum eigentlichen Star dieses Beitrages: Den Snickerscupcakes. Erdnuss-Karamell-Schokoriegel gehören zu meinen Grundnahrungsmitteln. Allein weil sie gleich zwei meiner Lieblingszutaten vereinen: Karamell und Erdnüsse. Naja und Schokolade schadet auch nie, oder? Da diese Riegel so lecker schmecken, habe ich beschlossen ihnen mal wieder ein Rezept zu widmen. Damit das auch so richtig gut flutscht, habe ich noch eine ordentliche Portion Butter mit ins Rennen geschickt. Es treffen nun also Karamell, Erdnüsse, Schokolade und Butter aufeinander – das kann doch nur grandios werden, oder?

Snickerscupcakes von Herzfutter

Das Rezept für die Snickerscupcakes (für ca. 12 – 14 Cupcakes):

Zutaten:

Für die Schokomuffins:

150 g Butter (Zimmertemperatur)
200 g Zucker
3 Eier
1 Prise Salz
200 ml Milch
100 g Mehl
70 g Kakao
2 gestr. TL Backpulver

Für das Erdnusskaramell:

100 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
100 ml Schlagsahne
100 g gesalzene Erdnüsse

Für das Erdnussbutterfrosting:

90 g Butter (Zimmertemperatur)
90 g Puderzucker
120 g Erdnussbutter
20 ml Milch
50 g Zartbitterschokolade

Für den Schokoladenteig zuerst den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen.

Nun die Butter zusammen mit dem Zucker einige Minuten lang schaumig rühren. Dabei die Eier nach und nach unterrühren. Eine Prise Salz und die Milch hinzugießen. Mehl mit Kakao und Backpulver vermischen und ebenfalls unter die flüssige Masse rühren. Der Teig sollte jetzt sehr cremig sein – ist er zu fest, einfach noch etwas Milch untermixen. Den Teig in die Papierförmchen füllen – aber nicht ganz bis zum Rand, schließlich geht der Teig noch etwas auf. Für 20-25 Minuten im Backofen backen, bis an einem Holzstäbchen kein Teig mehr kleben bleibt.

Nachdem die Muffins ausgekühlt sind, das Erdnusskaramell zubereiten. Den Zucker zusammen mit dem Vanillezucker auf mittlerer Stufe ganz langsam schmelzen lassen. Sobald der Zucker goldgelb geschmolzen ist, die Sahne hinzuschütten und alles gut verrühren, bis sich die Sahne mit dem Zucker verbunden hat. Nun die Erdnüsse hinzugeben und verrühren. Mit einem Esslöffel jeweils etwas der Masse auf die Muffins gießen. Wieder sehr gut auskühlen lassen.

Während das Karamell auskühlt, das Frosting zubereiten. Dazu die Butter mit einem Handmixer schlagen, bis sie leicht weiß wird. Anschließend den Puderzucker hinzufügen und solange mixen, bis die Masse cremig ist. Nun noch die Erdnussbutter und Milch gut unterrühren. Die Masse bis zum Gebrauch im Kühlschrank lagern.

Ist das Karamell ausgekühlt, die Buttercreme in einen Spritzbeutel füllen und damit die Muffins dekorieren. Zum Schluss noch die Zartbitterschokolade über dem Wasserbad schmelzen und in einen Plastikbeutel füllen. Ein klitzekleines Loch in eine Ecke schneiden und mit feinen Schokoladenfäden die Cupcakes dekorieren.

Snickerscupcakes von Herzfutter

Mein lieber Björn, ich hüpf auch gerade wie ein Flummi durch die Gegend, weil ich mich so freue, Dich heute als Gast bei mir zu haben! Danke für diese oberleckeren Snickerscupakes! Ich überlege mir jetzt tatsächlich auch, ob ich Erdnuss-Karamell-Schokoriegel nicht ebenfalls als Grundnahrungsmittel in meine Liste mitaufnehme! 😉

Mara

Life is full of cupcake goodies!!!

Cupcake-Rezepte gibt´s unter anderem hier:

Chocolate Zucchini Cupcakes

Chocolate Zucchini Cupcakes

Rhabarber Marzipan Cupcakes mit Marshmallow Fluff

Rhaba2

Apple Cinnamon Cupcakes und zwei Buchgewinner!!!

Apple Cinnamon Cupcakes

Garnelenbulette auf asiatischem Blini und Avocadotartar mit Wasabi-Mousse

Zur Vervollständigung der Beitrage vom „Perfekten Dinner“ kommen hier nun noch die Rezepte von meinem Dinnerabend. Mein Menü hieß „Spice it up“ und es sollte eine vogelwilde Kombi aus verschiedenen Gewürzen geben. Deshalb: NICHT mit den Gewürzen sparen!!! Sonst wird das NIX!

Spice it up!

Hier kommt die Vorspeise:

Garnelenbulette auf asiatischem Blini und Avocadotartar mit Wasabi-Mousse 

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Wasabi-Mousse:
2 Blatt Gelatine
150 g Naturjoghurt
100 Crème fraîche
2 TL Wasabi-Pulver
1 Spritzer Zitronensaft
100 g Sahne

Garnelenbulette:
1 große Zwiebel
3 große Knoblauchzehen
Salz und Pfeffer
500 g Garnelenfleisch
Saft von 1/2 Zitrone
6 Scheiben Toastbrot
etwas Milch
Kräuter
Paprika
Muskatnuss
Curry
Chili
Salz und Pfeffer
Koriander

etwas Butter zum Anbraten

Asiatischer Blini:
200 g Mehl
1/2 Pck. Backpulver
2 Eier
1/2 TL Salz
1 TL Curry
1/2 TL Paprikapulver süß
etwas Chili
etwas Muskatnuss
etwas Curcuma
ca. 170 ml Milch

Avocadotartar:
4 Avocados
etwas Zitronensaft
1 TL Öl
Salz und Pfeffer
Chilli

Schmandcreme:
200 g Schmand
1 EL Vollmilch
etwas Wasabipulver
etwas Zitronensaft

Die Zubereitung

Das angerichtete Tartar, die Blinis und die Buletten sollten nachher alle die gleiche Größe haben, damit ein schöner Turm angerichtet werden kann.

Wasabi-Mousse:
Gelatine in kaltem Wasser einweichen und tropfnass in einem Topf schmelzen lassen (nicht kochen!). Naturjoghurt bereitstellen. Einen Löffel davon in die Gelatine rühren, danach den restlichen Joghurt einrühren. Crème fraîche dazurühren. Wasabipulver untermixen, einen Spritzer Zitronensaft dazugeben, gut salzen, pfeffern. Sahne steif schlagen und unterheben. Einige Stunden in einer Form kalt stellen.

Garnelenbulette:
Die Zwiebel in Butter andünsten, gehackten Knoblauch dazugeben. Salzen und pfeffern, vom Herd nehmen. 250 g vom Garnelenfleisch mit dem Zitronensaft pürieren. Toastbrot zerkleinern und einkneten. Ein Ei, einen kleinen Schuss Milch sowie Kräuter und Gewürze nach Belieben dazugeben. Dann die restlichen Garnelen klein hacken und untermischen. Nun ca. 50 g Mehl dazugeben und unterkneten, bis ein schöner Bulettenteig entstanden ist. Ist der Teig zu klebrig kann auch gerne noch mehr Mehl untergeknetet werden. Buletten formen, in Mehl wälzen und in Butter oder anderem Fett braten.

Asiatischer Blini:
Alle Zutaten zu einem glatten Teig verrühren. In einer Pfanne mit etwas Fett kleine Pfannkuchen ausbacken.

Avocadotartar:
4 Avocados von Schale und Kern befreien, in Würfel schneiden. Etwas Zitronensaft untermischen. Einen Teelöffel neutrales Öl hinzugeben. Das Tartar nach Belieben würzen mit Salz, Pfeffer, Chili.

Schmandcreme:
Alles vermischen und glatt rühren, gut salzen und pfeffern.

Überall können nach Belieben natürlich noch weitere Kräuter oder Gewürze untergemischt werden. Hier sollte man nicht so zögerlich sein, sondern einfach mal austesten.

Angerichtet wird wie folgt: Auf den Teller gibt man zunächst auf eine Seite einen runden Kleks der Schmandcreme. Diesen verzieht man mit einem Pinsel zu einem geraden Strich auf die andere Seite des Tellers. Auf eine der Seiten kommt nun das Avocadotartar, welches man am besten in einem Dessertring (gibt es zum Beispiel HIER*) anrichtet, damit es schön rund wird. Darauf kommt der Blini und darauf wiederum die Bulette, die mit etwas Schmandcreme bestrichen wird. Das Wasabi-Mousse wird auf der anderen Seite, gegenüber vom Bulettenturm angerichtet, in dem man eine schöne Mousse-Nocke aussticht. Auf das Mousse habe ich sodann noch zerstoßene Wasabi-Erdnüsse gestreut (gibt´s im Asialaden und in der asiatischen Abteilung in größeren Supermärkten oder direkt HIER* zu bestellen). Auf den Bulettenturm habe ich ein frittiertes Reisnudelpaket gelegt, welches noch mit etwas Lachskaviar verschönert wurde.

Für die Reisnudelpakete gekräuselte dünne Reisnudeln kaufen . Von diesen immer ein kleines „Paket“ abbrechen und in heißes Öl zum Frittieren schmeißen. VORSICHT heiß und spritzig! Innerhalb von geschätzten 1-2 Sekunden „platzen“ die Nudeln auf, es entsteht das weiße Reisnudelpaket, welches man dann sofort mit einer Kelle aus dem Öl rausholt und auf einem Küchentuch abtropfen lässt!

Viel Spaß beim Ausprobieren!

☆ Mara

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Dulce de leche Eiscreme mit Karamellsauce

Dulce de leche Eiscreme mit KaramellsauceEis passt ja grundsätzlich immer noch in den Magen rein, egal wie viel man zuvor schon in sich reingestopft hat. Eiscreme ist ein grundsätzlich willkommener Dessertklassiker. Selbst wenn man schier am Platzen ist, dieses cremig Gefrorene geht immer noch.

Deshalb ist eine leckere Eiscreme auch ein guter Abschluss nach einem fulminaten Menü wie zum Beispiel an Silvester.

Wie wär´s denn als Nachtisch mal mit einer Dulce de leche Eis-Variante? Cremig-sahnig mit Karamell, zergeht auf der Zunge…

Dieses Rezept könnt Ihr auch ohne Eismaschine herstellen, nach einer kurzen Auftauphase ist es auch ohne Maschinenzubereitung super cremig.

Da meine Oma mir letztes Jahr eine Eismaschine spendiert hatte, wurde im  Sommer diesen Jahres natürlich als Folge vermehrt Eiscreme hergestellt. Es hatten sich unglaublich viele Ideen bei mir angestaut und nun konnte ich endlich jede Menge Rezepte oder Varianten selbst ausprobieren.

Dulce de leche Eiscreme wollte ich schon lange mal ausprobieren. Vor allem weil ich diese Art Karamell bereits schon öfters selbst hergestellt habe und eine cremige Eisvariante jetzt auch gut zur kalten Jahreszeit passt.

Zwei Rezepte für selbst gemachte Dulce de leche findet Ihr übrigens hier (eine Variante davon ist auch suuuper einfach!!): Dulce de leche

Ihr könnt Dulce de leche aber auch einfach kaufen, wenn Ihr zum Selbermachen keine Lust habt. Dulce de leche ist übrigens eine cremige und dicke Milchkonfitüre, eine Art Karamell, es gibt sie im gut sortierten Supermarkt.

Das Eis habe ich also in meiner Eismaschine gemacht, aber man kann es auch ohne Eismaschine herstellen. Durch die Kondensmilch erhält man eine megacremige, weiche und leckere Konsistenz. Zum Dahinschmelzen… Mit einer Karamellsauce die perfekte Kombination.

Zum anderen ist diese Eiscreme superfix gemacht!! Besteht nur aus 3 (!!) Zutaten! Also worauf wartet Ihr!!!?!?!

Für das Eis benötigt Ihr folgendes:

50 ml Milch (am besten Vollmilch)
350 g Dulce de leche (kann man kaufen oder nach diesen zwei Rezepten hier selbst herstellen!)
400 g Schlagsahne

Für die Karamellsauce:

100 g Zucker
30 ml Wasser
25 g Butter
90 ml Sahne
1 Prise Salz

Für das Eis die Milch mit dem Dulce de leche glatt rühren. Am besten geht das mit einem Handrührgerät. Die Sahne steif schlagen, danach unter die Dulce de leche Masse heben. In die Eismaschine oder ein gefriertaugliches Gefäß geben und gut durchfrieren lassen.

Für die Karamellsauce das Wasser mit dem Zucker in einem Topf unter Rühren zum Kochen bringen. Dann den Herd etwas herunterschalten und das Zuckerwasser vor sich hin köcheln lassen, bis es leicht goldbraun wird. Das kann schon etwas dauern, dennoch aufpassen, dass die Flüssigkeit nicht zu dunkel wird, sonst schmeckt sie angebrannt! Am besten deshalb dabei bleiben und regelmäßig umrühren.

Wenn die Flüssigkeit also dann leicht goldbraun ist, den Topf vom Herd nehmen und die Butter unterrühren. Während dem Rühren langsam die Sahne eingießen. Die Masse klebt oder klumpt zu Beginn meistens, löst sich durch das Rühren aber nach und nach zu einer glatten Sauce auf. Zum Schluss noch die Prise Salz untermischen.

Abkühlen lassen und vor dem Servieren über das Eis gießen.

Die Karamellsauce hält sich in einer gut verschlossenen Flasche oder einem verschließbaren Glas übrigens einige Tage auch im Kühlschrank.

Ich sag ja, es zergeht auf der Zunge……

Dulce de leche Eiscreme mit Karamellsauce

☆ Mara

Ihr könnt auch mal hier reinschauen, wenn Ihr Lust habt:

Lemon Buttermilk Cupcakes

Lemon Buttermilk Cupcakes

Sorbet-Eisberg mit Holunderblüten und Löwenzahnsirup

Sorbet-Eisberg mit Holunderblüten und Löwenzahnsirup

Dulce de leche

Dulce de leche

Bavarian Cream Filled Cronuts

cro1YEAHHH! Es gibt Cronuts.

Cronuts sind DAS Trendgebäck aus New York. Die MUSS man jetzt einfach kennen! Und probieren!!

Aber was sind Cronuts denn eigentlich?? Erfunden hat es vor kurzem der Konditor Dominique Ansel, welcher eine Bäckerei im Stadtteil Soho in New York betreibt. Herr Ansel ist kein Unbekannter in der Branche, sondern hat sich trotz seiner jungen Jahre mit seiner bisherigen erfolgreichen Karriere bereits einen Namen gemacht. Und nun hat er den Cronut erfunden. Halb Croissant, halb Donut. Cronuts eben. Ein Gebäck in Form eines Kringels aus geschichtetem Croissantteig, der in Öl ausgebacken und dann mit einer Creme gefüllt wird.

Die New Yorker stehen derzeit Stunden (!!! Kein Witz!!!!) vor Ladenöffnung vor Dominique Ansel´s Bäckerei, nur um einen der begehrten Cronuts zu ergattern. Da jeden Tag lediglich eine begrenzte Menge hergestellt wird, darf auch jeder Kunde nur zwei (!!!! Auch kein Witz!!!!) der Teilchen kaufen.

Auch die ganzen Promis wollen den neuesten Backtrend natürlich testen! Sie lassen sich dafür einfach auf lange Wartelisten setzen, um an diese seltene Ware zu gelangen. Wenn ein Cronut geliefert wird, kann er daher schon mal richtig teuer werden (obwohl er in der Bäckerei bereits schon stolze 5 Dollar kostet, was ca. 3,78 € entspricht).

Ein Hype, wie ihn irgendwie nur Amerika auslösen kann.

Die Cronuts schmecken auch typisch amerikanisch. Süß, fettig, schwer, aber wirklich einfach megalecker!!!!!!! Frisch natürlich mit Abstand am aller aller aller besten!!

Ich habe die letzten Tage gleich eine ganze Batterie verschiedenster Cronuts gebacken. Schließlich will man ja mitreden können. Eine große deutsche Tageszeitung hat die Cronuts vor einigen Tagen mit einem Blätterteig nachgebacken. Blätterteig ähnelt einem Croissantteig, ist aber dennoch nicht dasselbe. Und da der originale Cronut eben aus Croissantteig hergestellt wird, habe ich selbstverständlich auch solchen verwendet.

Und das erste Ergebnis zeige ich Euch hier mit einer ausführlichen Anleitung zum Nachbacken.

Einen Cronut, gefüllt mit einer Bayerischen Vanillecreme.

Für 4 Cronuts braucht Ihr:

2 Packungen frischen Croissantteig (die Rollen in der Kühlabteilung im Supermarkt, aus welchen man sechs Croissants herstellen kann)

1 Liter neutrales Öl (ich habe Rapsöl benutzt) zum Frittieren. Der Cronut muss nachher im Öl schwimmen können!

Zucker zum Wälzen der Cronuts

Lange Spritztülle zum Befüllen der Cronuts

einen großen und einen kleinen Ausstech-Ring

Kleine Anmerkung: Ihr könnt den Croissantteig natürlich auch selbst herstellen. Hierbei handelt es sich um eine Art Blätterteig, der ebenso mehrmals eingeschlagen und gewalzt wird, nachdem eine Schicht Butter aufgetragen wurde. Aber die Herstellung erfordert ein wenig Zeit und ist auch überhaupt nicht notwendig, da die käuflich angebotenen Croissantteige sehr gut und für die Cronuts auch bestens geeignet sind.

cro11Für die Füllung:

2 Blatt weiße Gelatine
1/2 Vanilleschote (oder ersatzweise ein Päckchen Vanillezucker, das war mir hier dieses Mal lieber)
250 ml (am besten frische) Vollmilch
3 Eigelb
50 g Zucker
100 g Schlagsahne

Zuerst bereiten wir die Bayerische Creme zu, da diese abkühlen muss und das etwas Zeit in Anspruch nimmt.

Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen.

Die Vanilleschote der Länge nach einritzen und das Mark herauskratzen. Wer – wie ich – hier lieber Vanillezucker nimmt, der spart sich diesen Schritt natürlich 🙂

Die Milch mit dem Vanillemark und der -schote bzw. mit dem Vanillezucker kurz aufkochen, vom Herd ziehen. Die Schote entfernen.

Die Eigelbe mit dem Zucker mit einem Rührgerät einige Minuten cremig rühren. Es soll ein hellgelbe, fluffige Creme entstehen.

Die heiße Milch nach und nach in die Eigelbmischung unterrühren.

Die Eiermilch anschließend zurück in den Topf gießen. Bei schwacher Hitze unter ständigem Rühren erhitzen, bis die Eiermilch cremig wird. Nicht kochen, da das Eigelb sonst gerinnt! Die Creme dickt hierbei schön ein und hat die richtige Konsistenz erreicht, wenn sie an einem Kochlöffelrücken gut haften bleibt und sich beim Draufpusten Kringel bilden, die das Ganze wie eine Rose aussehen lassen (das nennt man dann „zur Rose abziehen“).

Die Gelatine ausdrücken und in einem kleinen Teil der heißen Creme unter Rühren auflösen. Danach die restliche Creme dazurühren. Die Bayerische Creme in eine Schüssel füllen und 40-50 Minuten kalt stellen. Gelegentlich auch mal umrühren.

Sobald die Bayerische Creme zu gelieren beginnt, die Schlagsahne steif schlagen und unterziehen.

In einen Spritzbeutel mit langer Tülle (Tülle mit langem dünnen Kopf zum Befüllen) füllen und wieder kalt stellen.

Nun stellen wir die Cronut-Teiglinge her.

Dafür den Croissantteig auseinanderrollen und die vorgestanzten Trennflächen für die einzelnen Croissants mit den Fingern verschließen und den Teig verbinden.

Achtung, nun gibt es zwei Varianten:

Die erste Variante geht so vor: Man schlägt das Teig-Rechteck zwei Mal übereinander ein, so dass drei Teiglagen aufeinander liegen, das heißt den Teig in drei gleich große Flächen einteilen und dann übereinanderschlagen (man hat dann also drei Teigschichten übereinander). Dann mit einem Nudelholz nur leicht platt wälzen und den Vorgang wiederholen, das heißt den Teig nochmal wie eben in drei gleichgroße Flächen aufteilen und übereinanderschlagen. Das Rechteck wird bei jedem Einschlagvorgang kleiner. Nun hat man aus dem Teig also sechs Teigschichten übereinander gestapelt. Die Größe des Teig-Rechtecks reicht nun für zwei Cronuts. Mit den großen Ausstechringen nun zwei Kreise aus dem Teig ausstechen (pro Croissantteig-Packung zwei Stück, insgesamt damit vier). In der Mitte der Ringe nun die kleinen Kreise ausstechen. (Kleine Anmerkung: Den übrigen Teig nicht wegschmeißen, sondern ebenfalls im Öl ausbacken und dann in etwas Zucker wälzen!!)

Diese Variante habe ich ausprobiert, mich dann aber beim zweiten Mal für meine eigene entschieden, um die einzelnen Schichten des Teigs auch nach dem Backen besser sichtbar zu machen. Typisch für die Cronuts ist nämlich der geschichtete Teig, wie man es auch auf meinen Bildern sehen kann.

Ich bin deshalb so vorgegangen:

Den Croissantteig habe ich auseinandergerollt, die Stanzflächen mit den Fingern verschlossen und dann habe ich mit dem großen Ausstechring so viele Kreise wie möglich ausgestochen (es sollten pro Packung mindestens 12 Kreise werden). Diese ausgestochenen Kreise habe ich dann aufeinandergelegt und zwar immer sechs Kreise übereinander (oder sogar sieben Stück, je nachdem wie hoch die Cronuts werden sollen und wie viel Teig man hat). Zusammendrücken braucht man die Kreise nicht, durch das Ausstechen des kleinen Lochs hält der Teig schon genug zusammen. Deshalb nach dem Übereinanderstapeln der einzelnen Kreise das kleine Loch in der Mitte ausstechen.

Bei beiden Varianten wird nun das Öl erhitzt und die Cronuts werden darin von beiden Seiten goldbraun ausgebacken. Achtung, der Teig muss im Öl zwar schön brutzeln, das Öl darf aber nicht zu heiß sein, da die Cronuts ansonsten außen zu schnell zu dunkel werden und innen drin trotzdem nicht durchgebacken sind. Hier also behutsam zunächst die Temperatur des Öls testen, am besten mit einem übrig gebliebenen Teigstückchen.

Die Cronuts nach dem Ausbacken auf einem Küchenpapier abtropfen und auskühlen lassen.

Sobald das Gebäck ausgekühlt ist kann es befüllt werden. Hierzu von oben oder von der Seite gleichmäßig verteilt an sechs Stellen bis ca. zur Mitte des Kringels einstechen und etwas Füllung einspritzen. Ihr merkt, wenn ihr versehentlich zu viel reinspritzt, dann läuft die Creme nämlich wieder raus 🙂

Entweder von der Seite aus oder von oben in den Cronut einstechen. Achtung: Auf die original Cronuts kommt obendrauf eigentlich noch ein Zuckerguss-Kringel. Da ich die Cronuts aber bereits süß genug fand, habe ich auf diesen verzichtet. Wenn Ihr allerdings einen Guss-Kringel aufspritzen wollt, dann rate ich Euch, den Cronut von oben zu befüllen, durch den später aufgebrachten Guss werden die Einspritzlöcher nämlich dann verdeckt und die Creme kann auch nicht herauslaufen. Wenn Ihr keinen Guss wollt, dann befüllt die Cronuts von der Seite. Da sie nach dem Befüllen in Zucker gerollt werden, sieht man auch die seitlichen Einspritzlöcher nicht mehr so sehr.

Nach dem Befüllen die Cronuts im Zucker wälzen.

Wer einen Guss-Kringel möchte, der mischt für einen Zuckerguss einfach etwas Puderzucker mit einigen Tropfen Vanillearoma und ganz wenig Wasser oder Milch. Alles glattrühren, in einen Spritzbeutel mit Rundlochtülle füllen und einen Kringel aufspritzen.

Voilà. Der amerikanische Cronut bei Euch zuhause!

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☆ Mara

Noch mehr süße Teilchen findest Du hier:

Zitronige Handpies

Zitronige Hand Pies

Rhabarber Vanillecreme Taschen

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Blätterteigmuffins mit Schmandcreme und Brombeerswirl

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