Tag-Archiv | Schokokuchen

Chocolate Cherry Cheesecake für „Herzfutter“

Chocolate Cherry Cheesecake für "Herzfutter"Was für eine Freude! Ich durfte diese Woche beim lieben Björn von Herzfutter zu Gast sein! Da konnte der Tag ja nur gut werden. Zumindest für mich! Aber ich hoffe, ich kann Euch mit meinem Gastgeschenk, das ich ihm mitgebracht habe, ebenfalls ein klein wenig beglücken…

Ich war vor kurzem ganz aus dem Häuschen als Björn mich fragte, ob ich nicht Lust hätte, mal einen Gastbeitrag für Herzfutter zu schreiben. Hallooooo!??! Logo hatte ich Lust! Björn hatte vor einiger Zeit umgekehrt auch einen Beitrag für mich und meinen Blog geschrieben – er hatte köstliche Snickers Cupcakes kredenzt – da war klar, ich möchte ihm und seinen Lesern natürlich ebenfalls was superleckeres mitbringen!

Kennengelernt habe ich Björn auf einem Bloggerevent in Berlin. Wie das manchmal leider so ist, hatten wir viel zu wenig Zeit, um uns auszutauschen, aber ich hoffe, dass wir das bei einer anderen Gelegenheit irgendwann mal nachholen können.

Wer Herzfutter noch nicht kennt, der sollte schnellstmöglich mal rüberklicken, es erwarten Euch köstliche Kreationen! Wie wäre es zum Beispiel mit einem Apfelkuchen mit Zimtbaiser? Oder einem Rüblikuchen mit Aprikosencreme? Jaja, ich sag ja, rüberklicken lohnt sich…

Chocolate Cherry Cheesecake für "Herzfutter"

So, nun aber zu meinem Gastgeschenk. Ich weiß, es ist fast Sommer. Da wird es gerne heiß. Und da haben sogar die eingefleischten Schokoliebhaber lieber mal was fruchtig frisches zwischen den Kiemen als dunkle Schokolade. Aber hey, für mich geht Schoki IMMER! Auch im Sommer. Nachdem ich vor kurzem ein Eis names Black Cherry gegessen habe, musste ich einen Kuchen kreieren, der ähnlich schmeckt. Und tadaaaaa, da isser. Mit den Kirschen wird mein superschokoladiger und extrem reichhaltiger (Achtung Schokoholic-Gefahr!) Chocolate Cheesecake dann doch noch sommerlich 😉

Chocolate Cherry Cheesecake für "Herzfutter"

Das Rezept für den Chocolate Cherry Cheesecake:

(für eine große Springform, ca. 28 -30 cm, wer nur kleinere Formen hat, der wird von der Käsemasse übrig haben und kann dann noch einen Minikuchen o. ä. daraus machen)

Für den Schokoboden:

200 g Butterkekse
70 g flüssige Butter
1 Esslöffel Kakaopulver
200 g Zartbitter Kuvertüre

Für die Schoko-Käse-Masse:

400 g Sahne
3 Esslöffel Kakaopulver
1 Prise Salz
400 g Zartbitter Kuvertüre
30 ml Amaretto
900 g Frischkäse
4 Eier
200 g Zucker
200 g abgetropfte Kirschen aus dem Glas (Schattenmorellen) oder entsteinte frische Kirschen

Für das Schoko-Mascarpone-Topping:

200 g Sahne
250 g Mascarpone
3 Esslöffel Puderzucker
75 g geschmolzene Schokolade

Zudem:

frische Kirschen zum Dekorieren

Chocolate Cherry Cheesecake für "Herzfutter"

Den Backofen auf 140 °C Umluft (160 °C Ober- / Unterhitze) vorheizen.

Für den Schokoboden die Kekse fein zerbröseln und mit der flüssigen Butter und dem Kakaopulver mischen. Die Zartbitter Kuvertüre fein hacken, schmelzen und dazugeben. Alles vermengen und die Bröselmasse in eine Springform geben. Gleichmäßig verteilen und festdrücken.

Für die Schoko-Käse-Masse die Sahne mit dem Kakaopulver und dem Salz aufkochen. Die Zartbitter Kuvertüre klein hacken und dazugeben. Vom Herd nehmen und die Kuvertüre unter Rühren auflösen. Den Amaretto eingießen und die Masse etwas auskühlen lassen. Sodann den Frischkäse, die Eier und den Zucker dazurühren. Die Masse auf den Schokoboden geben und glattstreichen. Die Kirschen darüber verteilen und den Kuchen nun eine gute Stunde (70 – 80 Minuten) backen. Er darf innendrin nicht mehr flüssig weich sein. Ist er das dennoch, dann bitte nochmal einige Minuten zurück in den Ofen stellen.

Sobald der Kuchen ausgekühlt ist kann das Schoko-Mascarpone-Topping zubereitet werden. Dafür die Sahne steif schlagen und vorsichtig mit dem Mascarpone und dem Puderzucker verrühren. 2/3 von der geschmolzenen Schokolade leicht unter die Masse ziehen, so dass eine Marmorierung entsteht, und auf dem Kuchen verteilen. Das letzte Drittel der flüssigen Schokolade auf dem Topping verteilen.

Zu guter letzt den Cheesecake mit den frischen Kirschen dekorieren und den Kuchen gut gekühlt servieren.

Chocolate Cherry Cheesecake für "Herzfutter"

☆ Mara

Life is full of cherry goodies!!!

Der Sommer kommt, dazu gibt´s natürlich passende Rezepte:

Brombeer-Erdbeer-Popsicles mit Joghurteis

Brombeer-Erdbeer-Popsicles mit Joghurteis

Lavendelgelee

Lavendelgelee

Pesto-Schnecken-Zopf

Pesto-Schnecken-Zopf

 

 

 

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Marmorierter Trüffelhupf

Marmorierter TrüffelhupfWas entsteht, wenn man einen Gugelhupf-förmigen Kuchen backen möchte, der marmoriert ist, aber eben kein klassischer Marmorkuchen ist, sondern total saftig, super schokoladig, richtig fudgig und trüffelig schmeckt?! Klaro, ein marmorierter Trüffelhupf!!!! 🙂

Ob jetzt Marmorkuchen oder Trüffeltorte. Keine Ahnung was hier beim Backen genau raus kam, ich weiß nur eins: DEN MÜSST IHR MACHEN!!! Ein glückliches Zufallsprodukt, das so eigentlich überhaupt nicht geplant war.

Ich hab mal wieder meiner kreativen Schaffungsphase freien Lauf gelassen, habe alles Brauchbare zusammengeschüttet was in greifbarer Nähe war und heraus kam eben dieser fantastische Kuchen, der mir optisch schon supergut gefallen hat und geschmacklich dann auch genau diesen sensationellen AHAAAA-MMMMMMHHHH-LECKER!!!!!!!!!!!!!!!-Effekt mit sich brachte, den ich mir selbst gewünscht hatte.

Der Trüffelhupf ist in seiner Konsistenz total saftig, schokoladig und schmeckt nach Fudge. Ähnlich wie leckere Brownies. Delicious! Man erkennt diese bestimmte Konsistenz auch ganz gut auf meinen Fotos wie ich finde.

Der Kuchen hält sich – theoretisch – mehrere Tage super frisch. Aber praktisch bin ich sicher, dass Ihr ihn in Windeseile verputzt haben werdet!

Marmorierter Trüffelhupf

Das Rezept für meinen marmorierten Trüffelhupf:

Der Teig:
350 g weiche Butter
300 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
6 Eier
450 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
1 gute Prise Salz
2 Esslöffel Strohrum (optional)
500 ml Milch
100 ml Rapsöl
200 g Zartbitterkuvertüre
50 g Kakaopulver

Für den Guss:

100 g Zartbitterkuvertüre
100 g weiße Kuvertüre

Marmorierter Trüffelhupf

Den Backofen auf 160 °C Umluft (180 °C Ober- / Unterhitze) vorheizen.

Die weiche Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig rühren. Die Eier nacheinander unterziehen. Mehl, Backpulver und Salz mischen und dazugeben, ebenfalls die Milch und das Rapsöl nun dazurühren. Den Strohrum dazugeben und alles zu einem glatten Teig vermengen.

Die Zartbitterkuvertüre hacken und in einem Wasserbad oder in einer Mikrowelle bei geringer Wattzahl schmelzen. Die Teigmenge halbieren und die flüssige Kuvertüre unter eine Hälfte ziehen. Das Kakaopulver noch hinzugeben und glattrühren.

Eine Gugelhupfform fetten und den Teig eingießen, zunächst den schokoladigen, danach den hellen. Die beiden Teigsorten mit einer Gabel oder einem Löffel nun leicht vermengen und dadurch marmorieren.

Den Kuchen ca. 1 Stunde lang backen. Einen Stäbchentest machen (um sicherzugehen, dass der Teig durchgebacken ist) und anschließend auskühlen lassen.

Für den Guss die beiden Kuvertüresorten hacken, im Wasserbad oder in einer Mikrowelle bei geringer Wattzahl schmelzen und abwechselnd auf den Kuchen gießen. Mit einem Löffel kann man die flüssigen Kuvertüren miteinander vermischen und dadurch das marmorierte Muster erzeugen.

Und nun selbst diesen AHAAA-MMMMMMHHHH-LECKER!!!!!!-Effekt testen und sich überzeugen lassen, dass so ein marmorierter Trüffelhupf echt noch gefehlt hat in der Rezeptesammlung!

Marmorierter Trüffelhupf

☆ Mara

Life is full of Zufallsprodukt-Goodies!!!!

Noch mehr so zufällig unverschämt köstlich gewordene Leckereien gibt´s hier:

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Weihnachtlicher Nusskranz {Do it TWICE!! The Baking Challenge}

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Nougat-Kuchentrüffel

Nougat-KuchentrüffelNougat. An Weihnachten ein „MUSS“, aber auch unter dem Jahr ein absoluter Hochgenuss. Ok, ich gebe zu, im Hochsommer, wenn die Temperaturen die 30-Grad-Marke hinter sich gelassen haben, kommt Nougat vielleicht nicht so gut an, wenn man nicht gerade auf braune flüssige Matschepampe steht (diese Vorliebe soll´s ja auch geben… ach lassen wir dieses Thema bevor mein Kopfkino losgeht…), aber bei gemäßigten Temperaturen ist Nougat doch wirklich was feines. In Pralinen oder pur, mir schmeckt´s! Und da es momentan noch – naja, nennen wir es „recht frisch“ draußen ist, kann man Nougathaltiges auch noch bestens futtern.

Auf den Weihnachtsmärkten bin ich vor allem ein großer Fan von Schichtnougat, besonders von den hellen Schichten (ich weiß, Dezember ist schon ein Weilchen rum und wir warten alle auf den Frühling, aber lasst mich doch bitte ein wenig in meinen Weihnachtsmarkterinnerungen schwelgen, ich brauch das hin und wieder!). Diese riesigen Blöcke an Nougat, von denen Scheiben abgeschnitten werden, verleiten mich immer dazu viel zu viel von dieser köstlichen Süßigkeit zu kaufen. Und da der Nougat dann daheim rumliegt (weil eben zuviel davon gekauft), muss er irgendwann anderweitig weiterverarbeitet werden. So zum Beispiel zu diesen leckeren Nougat-Kuchenpralinentrüffeln.

Und weil diese Dinger einfach saugut sind (sorry, aber das musste jetzt so auf den Punkt gebracht werden), gibt es sie nicht nur um die Weihnachtszeit herum, sondern auch während des Jahres (wie bereits erläutert, wenn nicht gerade Hochsommer ist, ich persönlich mag braune Matschepampe nämlich nicht soooo gerne…).

Das Rezept für meine Nougat-Kuchentrüffel:

250 g Rührkuchen (z.B. Marmorkuchen, Sandkuchen, Schokokuchen o.ä.)
60 g Nougat
60 g Frischkäse
40 g Puderzucker

Zudem:

ca. 150 g – 200 g Kuchenglasur oder Kuvertüre nach Wahl
einige gehackte Mandeln zum Bestreuen

Den Rührkuchen fein zerbröseln. Den Nougat schmelzen und zu den Bröseln geben. Den Frischkäse mit dem Puderzucker verrühren und ebenfalls dazugeben. Alles zu einer gleichmäßigen Masse verarbeiten. Von dieser Masse nun mit einem Teelöffel lauter gleichgroße Portionen abstechen und in den Händen zu Kugeln formen. Die Kugeln ca. 1 Stunde kühlstellen.

Die Kuchenglasur oder die Kuvertüre in einem Wasserbad oder im Mikro auf sehr geringer Wattzahl schmelzen und die Kugeln nacheinander eintauchen. Auf einem Kuchen- oder Pralinengitter abtropfen lassen, mit einigen gehackten Mandeln bestreuen und fest werden lassen.

Lecker! Und eignet sich übrigens auch supergut als schönes Mitbringsel. Hübsch in etwas Klarsichtfolie gepackt und fertig.

Nougat-Kuchentrüffel

☆ Mara

Life is full of nougat goodies!!!

Viele kleine süße Sünden gibt´s auch hier:

Dulce de leche Cake Balls

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Schokoladenmacarons

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Fruity Filled Cronut Balls

Fruity Filled Crout Balls

 

 

Aphrodisierende Schokoküchlein

Aphrodisierende SchokoküchleinAlle Jahre wieder. Jajaaaa, alle Jahre wieder ist Valentinstag. Der Tag der Verliebten und der Liebenden. Oder auch der Tag der Floristen, der Gärtnereien oder auch der Tankstellen, die an diesem denkwürdigen Event nachweislich ja ebenfalls Unmengen an herzigem Blumengedöns verkaufen.

Und ich muss gestehen. Ich mag Valentinstag ja irgendwie. Auch wenn viele darüber schimpfen, ich steh dazu. Ich find´s irgendwie schnucklig. Obwohl ich in der realen Welt alles andere als den klassischen Romantiker verkörpere. Im Gegenteil. Bin ich doch eher ziiiieeeemlich unromantisch veranlagt. Vielleicht schlummert diese Eigenschaft ja tief in mir und konnte sich nur noch nicht richtig ausleben… Denn auch wenn ich regelmäßig an Valentinstag überhaupt nichts bekomme, nicht mal was von der Tanke…, finde ich diesen einen Tag, der sich den verliebten und den sich liebenden Menschen dieser Welt widmet, irgendwie schön. Also vielleicht dann doch eine Romantikerin, die Mara. 😀

Da Liebe ja bekanntlich durch den Magen geht, darf natürlich auch ein kulinarisches Highlight nicht fehlen. Damit wir unser Objekt der Begierde an diesem Tag auch schön betören können, gibt´s heute meine Schokoküchlein mit Chaikaramell. Erstens schüttet der Verzehr von Schokolade viele Glückshormone aus (kann ich persönlich bestätigen 😉 ), zweitens wirken die vielen Gewürze, die in diesem Chaikaramell verarbeitet sind, angeblich sehr aphrodisierend. So soll der Duft von Zimt zum Beispiel wärmend und betörend wirken, ebenso der Geruch der Vanille. Aber auch Ingwer, Kardamom und Muskat sollen eine positive Auswirkung auf die Libido haben.

Also, nix wie ran an den Speck! Ähhh, an den Geliebten!

Das Rezept:

Die Schokoküchlein:

50 g Zartbitter oder Vollmilch Schokolade
40 g Butter
1 Ei
50 g Zucker
70 g Mehl
1/2 Teelöffel Backpulver
1 Päckchen Vanillezucker
50 ml Milch

Zudem:

Kleine Backförmchen in Herzform (ich habe diese HIER* benutzt, weil die Herzchen so schöne Vertiefungen haben, in denen sich das Karamell perfekt sammelt)

Das Chai-Karamell:

Rezept dafür gibt´s bereits bei meinem Apfelschmarrn und zwar HIER

Den Backofen auf 170 °C Umluft (190 °C Ober- / Unterhitze) vorheizen.

Die Schokolade klein hacken und schmelzen.

Die Butter mit dem Ei und dem Zucker schaumig rühren. Alle weiteren Zutaten, auch die geschmolzene Schokolade, dazugeben und zu einem glatten Rührteig verarbeiten. Den Schokoteig in die Backförmchen füllen und ca. 20 Minuten backen. Die Backzeit hängt allerdings sehr von der Größe Eurer Backformen ab und kann daher variieren. Um zu schauen, ob der Teig durchgebacken ist, einfach einen Stäbchentest machen!

Die Herzen vor dem Servieren mit dem Chai-Karamell begießen. Die Küchlein können warm und kalt gegessen werden.

Aphrodisierende Schokoküchlein

 

Chocolate Avocado Cake

FIT FOOD

Chocolate Avocado CakeYepp. Avocado. YEPP. IM KUCHEN!!! Das geht! Und schmeckt! Und wisst Ihr was das Allertollste daran ist?! Es ist gesund! Ebenso Yepp. Weil man durch den Zusatz an Avocadofruchtfleisch weitestgehend auf den Zusatz anderer Fette verzichten kann.

Noch viel toller ist: Dieser Kuchen hier wurde ohne Weizenmehl gemacht. Und ohne Ei. Ach ja, und auch ohne weißen Raffinadezucker. Ist das nicht herrlich?! Ein gesunder Kuchen, den man ganz ohne Reue genießen kann. Nochmals YEPP. Ist das nach all der Feiertagsvöllerei nicht ein wunderbarer Start in ein neues Jahr?! Ich find schon.

So, nun einige knallharte und sehr erfreuliche Fakten zum Avocadofleisch:

Avocados sind nicht nur lecker, sondern die Dinger sind totales Fit Food! Sie bestehen zwar aus viel Fett, aber aus super gesunden ungesättigten Fettsäuren. Manche Experten sind sogar der Ansicht, dass diese vielen ungesättigten Fettsäuren der Avocados dem Körper beim Fettabbau helfen können. Verantwortlich sei das Enzym Lipase, das die Fettverbrennung während der Verdauung steuert und das verhindern soll, dass Fett im Fettgewebe gespeichert wird.

Zusätzlich beinhalten Avocados lebenswichtige Vitamine wie A und E sowie reichlich sekundäre Pflanzenstoffe. Vitamin A unterstützt die Blutbildung, lässt unsere Haut strahlen und stärkt unsere Augen. Zudem werden Knochen und Zähne gestärkt. Damit sind Avocados also wahre Schönmacher! Sportler und Models schwören angeblich drauf. …Nicht dass wir danach streben würden, fit und schön zu sein wie Leistungssportler oder Berufsmodels… neee, ich wollt´s nur nebenbei mal erwähnen 😉

In diesem Kuchen habe ich übrigens auch Birkenzucker verarbeitet. Dieser Zucker wird auch Xylit genannt. Er wird weitestgehend aus Birkenrinde oder Mais gewonnen und hat ca. 40 % weniger Kilokalorien wie normaler Haushaltszucker. Birkenzucker beeinflusst kaum den Blutzuckerspiegel, der glykämische Index liegt gerade mal bei 7, weshalb er sich auch bestens für Diabetiker eignet. Man verwendet ihn 1 zu 1 wie Zucker und kann mit ihm auch wunderbar backen.

Der Birkenzucker unterstützt sogar die Mundpflege. Kein Witz! Studien belegen: Er bekämpft Kariesbakterien, remineralisiert die Zähne und stärkt die Abwehrkräfte. Auch soll Xylit vorbeugend gegen Mittelohrentzündungen wirken. Deshalb wird Xylit auch gerne in Zahnpflegekaugummis verarbeitet.

So, wo ist der Haken?! Am Preis! Der Birkenzucker ist leider sehr teuer. Wenn man jedoch nur hin und wieder den normalen Zucker damit ersetzt stellt das eine wunderbar gesunde Abwechslung dar. Ich kaufe immer diesen Birkenzucker HIER* oder den etwas hochwertigeren HIER*!

Nun noch zu den Vorteilen von rohem Kakaopulver: Roher Kakao ist reich an lebenswichtigen und gesundheitserhaltenden Antioxidantien (die ja auch der Hautalterung vorbeugen und so… 😉 ). Er enthält angeblich mehr antioxidative Flavonoide als alle bisher getesteten Lebensmittel, einschließlich der Blaubeeren, dem Rotwein und dem grünen Tee, die ja laut Wissenschaft unglaublich viel davon enthalten sollen. Studien zufolge enthalten Blaubeeren 32 Antioxidantien und wilde Blaubeeren 61 Antioxidantien. Der rohe Kakao hingegen enthält 621 Antioxidantien!

So, worauf wartet Ihr also?! Backt Avocado Schokokuchen!

Der Kuchen schmeckt natürlich ein klein wenig anders als ein herkömmlicher Kuchen. Halloooo, ist ja auch klaaahaaar! Da sind ja auch andere Zutaten drin als bei „normalen“ Schokokuchen! Aber schmecken tut er trotzdem! (Hach, mein Deutsch ist heute wieder astrein, oder?!!!! 😉 Zwinker***

Noch Fragen?! Dann her damit!

Hier kommt jetzt allerdings erstmal das Rezept für Euch!

Chocolate Avocado Cake

Das Rezept für den Chocolate Avocado Cake:

Der Kuchen:

90 g reife und gut zerdrückte Avocado (1 Avocado ca.)
100 g gemahlene Mandeln
50 g Kakaopulver (ungesüßt)
1 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz
150 g Birkenzucker (oder 150 g normalen Zucker. Wer will kann auch braunen Zucker, Kokosblütenzucker oder Agavendicksaft verwenden. Die Menge variiert ganz nach Eurem Geschmack)
100 g griechischer Joghurt (10 % Fett)
150 ml Milch
150 g Dinkel Vollkornmehl

Optional: 1 Handvoll Schokotröpfchen oder gehackte Schokoladensplitter
(Dann schmeckt’s natürlich besser, ist dann dafür nicht mehr ganz so extrem gesund)

Das Avocado Frosting:

250 g griechischer Joghurt (10 % Fett)
200 g reife und zerdrückte Avocado
60 g Kakaopulver (ungesüßt)
120 g Reissirup (oder alternativ Agavendicksaft)

Den Backofen auf 170 °C Umluft (190 °C Ober- / Unterhitze) vorheizen.

Alle Zutaten für den Kuchen zu einem glatten Rührteig verrühren. In eine gefettete (wer bei gesundem Fett bleiben will benutzt Kokosfett) kleinere Springform (ca. 24 cm Durchmesser) geben, den Rührteig einfüllen und den Kuchen ca. 20 – 25 Minuten backen. Einen Stäbchentest machen.

Für das Frosting alle Zutaten mit einem Rührgerät zu einer gleichmäßigen, cremigen Masse rühren und auf den komplett ausgekühlten Kuchen streichen.

WICHTIGER HINWEIS: Den Kuchen NICHT warm essen! Auch nicht lauwarm! Ich weiß, das fällt allen Süßmäulchen schwer, die nie abwarten können (ich kenn das!), aber glaubt mir, Ihr würdet es bereuen (DAS kenn ich nämlich auch!!!)!!!!! Avocadokuchen schmeckt warm nämlich garnicht gut! Erst nach dem kompletten Abkühlen wird er lecker!

Chocolate Avocado Cake

☆ Mara

Life is full of avocado goodies!!!

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