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Schoko-Kirsch-Fudge-Kuchen

FIT FOOD

Schoko-Kirsch-Fudge-KuchenKirsche! Schokolade! Fudge! Kuuuuuchen! Und alles „in gesund“! Geht nicht?! Na klaaaar geht das! Dieser Kuchen ist so dermaßen gesund, dass Ihr ihn sogar zum Frühstück essen könnt! Er beinhaltet nämlich super nährstoffreiche Haferflocken und gibt Euch damit die nötige Energie für den Tag.
Haferflocken sind ja eh was feines. Ich erinnere mich an den Tag, an dem ich meinen ersten Haferflockenbrei aß, als wäre es gestern gewesen. Ich war als sehr junges Mädchen damals bei einer Freundin. Ein tolles Haus! Hatte zwar nicht mein Dad geplant (der ist nämlich Architekt), aber es war trotzdem der Knaller 😉 Ich war als Kind sooo begeistert davon. Alles war todschick und modern, das EG war komplett offen, eine Art extrem große und hohe Galerie, in deren Mitte ein großer „Schlauch“ mit der Treppe hochging. Von außen sah man von der einen Seite nur eine runde Wand, in deren Mitte sich die Stufen nach oben befanden. Die Küche war riesig, im ganzen Haus gab es große Fenster auf allen Seiten. Es war einfach abgefahren. Und in diesem Haus kochte meine damalige Freundin uns Porridge. Mit Bananen. Der allererste Haferbrei in meinem Leben (von der Babynahrung, die mir eventuell in jungen Jahren zugeführt wurde mal abgesehen). Meine Güte, war das lecker! Ich stellte fest, dass ich kulinarisch gesehen bis dahin echt was verpasst hatte…

Und weil ich seitdem absoluter Haferflocken-Fan bin und diese feinen Flocken in jeder Variante liebe, gibt es mittlerweile bei uns auch Kuchen mit den Dingern. Heute mal in gesund und mit Kirschen. Der Kuchen ist recht fest und fudgig, Ihr seht das auf dem letzten Foto unter anderem ganz gut. Wie gesagt, eine Energiebombe. Man sollte ihn auf jeden Fall mit dem Topping essen, weil er erst in Kombination mit dem Kirschquark richtig lecker schmeckt.

Schoko-Kirsch-Fudge-Kuchen

 Das Rezept für den Schoko-Kirsch-Fudge-Kuchen:

Für den Kuchen:

100 g Hafermehl (einfach Haferflocken im Blender sehr fein häckseln)
1 Päckchen Backpulver
270 g griechischer Joghurt
1 Ei
1 gute Prise Salz
250 g pürierte Kirschen
30 g Mandelbutter (Mandelmus)
80 g Apfelmus
40 g Kakaopulver
200 g Dinkelmehl (Typ 630)
200 g Erythrit, unter anderem Xucker light genannt (gibt es z. B. HIER*), hat übrigens keine Kalorien!

Alternativ zum Erythrit kann man ein Süßungsmittel nach Wahl benutzen. Sofern man normalen weißen Zucker nimmt, benötigt man nur ca. 150 g. Braunen Zucker, Kokosblütenzucker und Co. ebenso entsprechend der Menge anpassen (Ihr könnt auch einfach abschmecken, ob es süß genug ist).

Für das Topping:

250 g Quark
100 g pürierte Kirschen
2 Esslöffel Erythrit (oder alternativer Zucker oder Süßstoff nach Wahl)

Zudem:

etwas Kakaopulver
frische Kirschen zur Deko

Schoko-Kirsch-Fudge-Kuchen

Den Backofen auf 180 °C Umluft (200 °C Ober- / Unterhitze) vorheizen.

Alle Zutaten für den Kuchen zu einem Rührteig verrühren. Eine Springform (Durchmesser ca. 26 cm) fetten und den Teig einfüllen. Den Kuchen ca. 40 Minuten backen.

Für das Topping alle Zutaten mischen, auf dem ausgekühlten Kuchen verteilen und anschließend mit Kakaopulver bestreuen und mit den frischen Kirschen dekorieren. Das Topping solltet Ihr keinesfalls weglassen, da der Kuchen erst damit richtig gut schmeckt!

Schoko-Kirsch-Fudge-Kuchen

☆ Mara

Life is full of cherry goodies!!!

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Schokoladen-Kirsch-Törtchen von „The Culinary Trial“

Schokoladen-Kirsch-Törtchen von "The Culinary Trial"Ok Leute, ich sagte es die Tage bereits: Bevor die Kirschenzeit ihr tragisches Ende findet, solltet Ihr schnellstmöglich losrennen und Euch die letzten Exemplare sichern! Die kleinen roten Früchte schmecken nicht nur pur traumhaft, man kann aus ihnen auch die schönsten süßen Leckereien zaubern!

Dass sich Kirschen ganz besonders gut auf kleinen Törtchen machen, beweist uns mein heutiger Gast, die liebe Maike von The Culinary Trial. Sie hat uns ein Schokoladen-Kirsch-Törtchen mitgebracht, in das ich mich SOFORT reinlegen möchte! Das sieht ja sowas von dermaßen lecker aus! Cremig, saftig, köstlich! Maike durfte ich übrigens vor nicht allzu langer Zeit auf dem Green Walk in Leipzig kennenlernen, von welchem ich Euch HIER berichtet hatte. Und weil ich sie auf Anhieb total mochte, habe ich mich riesig über ihre Zusage für den Gastbeitrag gefreut.

Maike bloggt bereits seit unglaublichen 5 (!) Jahren auf The Culinary Trial, erst vor kurzem feierte sie ihren Bloggeburtstag mit leckeren Schokoladen-Karamell-Cupcakes, in die ich mich ehrlich gesagt ebenfalls am liebsten reinlegen und nie wieder aufstehen würde! Wer jetzt aber denkt, Maike kann nur in „süß“, der irrt, auf The Culinary Trial gibt es auch Herzhaftes. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Avocado-Gurken-Gazpacho? Klingt nicht nur toll und sommerlich, sieht auch tatsächlich so aus! Klickt Euch mal rüber, ich bin sicher, Maike freut sich über Euren Besuch!

 ☆ ☆ ☆

Liebe Freunde der hochkalorischen Kuchenstücke, ich hab hier was für euch! Und für Mara natürlich, denn schließlich darf ich heute dieses ganz und gar lauschige Plätzchen auf ihrem Blog einnehmen, was mich irrsinnig freut. Als guter Gast habe ich selbstverständlich was mitgebracht, nämlich ein feines Törtchen in schicker Optik und mit `ner Menge gutem Geschmack. Kirschen und Schokolade tummeln sich hier zwischen feinsten Böden und werden von geschmeidiger Buttercreme umgarnt, was voll mein Ding ist, muss ich gestehen.

So ein Törtchen, ja, das würde ich ja gern mal mit dir zusammen essen, liebe Mara. Zwar haben wir uns bereits gemeinsam durchs vegetarische Leipzig gefuttert und auch vor klitzekleinen Cupcakes nicht Halt gemacht, aber so `ne Kalorienbombe, bei deren Vernichtung man schon fast peinlich berührt verstohlene Blicke austauscht, das ist eine ganz besondere Nummer. Weil so ein Tortentransport durchs hitzige Land jedoch keinen Spaß macht, gibt’s dieses feine Küchlein jetzt eben virtuell. Für euch, für Mara und auch für mich. Also Kuchengabeln rausgeholt, auf die Plätze, fertig- lassen wir es uns schmecken!

Schokoladen-Kirsch-Törtchen von "The Culinary Trial"

Das Rezept für das Schokoladen-Kirsch-Törtchen:

Für den hellen Teig:

50 g weiche Butter
160 g Zucker
125 ml Milch
150 g Mehl
½ TL Backpulver
1 Eiweiß
100g Schokodrops

Für den Schokoladenteig:

50 g Butter
180 g Mehl
40 g Kakao
2 TL Backpulver
200 g Zucker
2 Eier
200 ml Milch

Für die Buttercreme:

4 frische Eiweiß
200 g Zucker
300 g zimmerwarme Butter

250-300 g Kirschmarmelade (wer Zeit hat, macht die gerne selbst)

Zudem:

150 g Kirschmarmelade
frische Kirschen für die Dekoration

Schokoladen-Kirsch-Törtchen von "The Culinary Trial"

Den Ofen auf 180°C (Ober- / Unterhitze) vorheizen. Zwei Springformen mit 18 cm Durchmesser fetten und mehlen.

Für den hellen Teig die Butter mit dem Zucker schaumig schlagen, dann die Milch hinzufügen und gut unterrühren. Mehl und Backpulver vermischen und zum Teig sieben, unterrühren. Nun das Eiweiß dazugeben und den Teig etwa 2 Minuten luftig aufschlagen. Die Schokodrops unterheben, dann den Teig in eine der vorbereiteten Formen verteilen. Im Ofen etwa 20-25 Minuten backen, oder bis ein Holzstäbchen, das in den Teig gepiekst wird, sauber wieder herauskommt. Den Kuchen aus der Form lösen und abkühlen lassen, dann einmal durchschneiden.

Für den Schokoladenteig die Butter schmelzen. In der Zwischenzeit Mehl, Kakao und Backpulver in eine Schüssel sieben. Zucker, Ei, Milch und die noch warme Butter hinzufügen und alles zu einem glatten Teig verrühren. Den Teig in die zweite Form füllen und im Ofen etwa 30 Minuten backen. Den Piekstest nicht vergessen. Den Boden aus der Form lösen und komplett abkühlen lassen, dann halbieren.

Für die Buttercreme das Eiweiß mit dem Zucker über dem Wasserbad aufschlagen, bis alle Zuckerkristalle gelöst sind. Dann so lange ohne Wasserbad weiter schlagen (ich hab das Ganze dann in die Küchenmaschine transferiert), bis die Masse dick und glänzend ist. Weiter rühren, bis sie zudem abgekühlt ist.

Nun nach und nach die raumwarme Butter in kleinen Stücken hinzufügen und rühren, bis Butter und Eiweißmix zu einer geschmeidigen Buttercreme vermengt sind. Ebenso nach und nach Kirschmarmelade einrühren, bis der gewünschte Geschmack erreicht ist.

Für die Zusammensetzung einen Schokoboden auf einen hübschen Teller setzen. Etwas Kirschmarmelade darauf streichen, dann etwas Buttercreme darauf verteilen und einen hellen Boden aufsetzen. Ebenso mit Marmelade und Buttercreme bestreichen, dann den dunklen Boden aufsetzen, ebenso bestreichen und den letzten hellen Boden auflegen. Dünn mit Buttercreme einstreichen, dann etwa 10 Minuten kühl stellen. Nun so viel Buttercreme drauf streichen, wie man mag. Das Törtchen mit frischen Kirschen verzieren und bis zum Servieren kühl stellen.

Schokoladen-Kirsch-Törtchen von "The Culinary Trial"

Danke liebe Maike für deinen köstlichen Besuch!

☆ Mara

Life is full of cherry goodies!!!

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Banana Chocolate Ice Cream Sandwich

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Ein Eissandwich. Die Dinger gibt es ja wirklich schon ewig. Als ich mich noch im Kleinkindalter befand, stand meine Mom zum Beispiel total auf diese Domino-Eissandwiches. Oder auf die mit den 3 Eissorten Vanille, Erdbeere und Schokolade drin. Außenrum befand sich eine Waffel und die Teile waren viereckig. Ich komme grad nicht auf den Namen. Wisst Ihr welche ich meine?! Die gab es wirklich an jeder Ecke, da auch so gut wie an jeder Ecke eine Eistruhe stand. Im Kiosk nebenan, im Tennis-Clubhaus, in Gaststätten… Ich frag mich, wo sind die Truhen alle hin?! Ich vermisse die Dinger!

Umso erfreuter war ich, als wir vor kurzem in Thailand irgendwo in der Pampa am Strand eine Beach Bar entdeckten, in der solch eine Old School Eistruhe stand. Und noch besser war, dass sie tatsächlich auch reichhaltig gefüllt war. Da gab´s erstmal eine große Runde Eis für alle.

Kaum daheim angekommen ging es wieder zur Arbeit. Meine erste Mittagspause verbrachte ich im Gartencenter (wo ich übrigens gerne meine Pausen verbringe. Noch lieber allerdings im Bauhaus 😀 ). Ich besorgte einige Pflänzchen für meinen Gemüsegarten, stellte mich voll bepackt an die Kassenschlange und erspähte plötzlich… eine Eistruhe! Wie cool! Im wahrsten Sinne des Wortes. Also gab´s schon wieder Eis. Zusammen mit der Erkenntnis, dass es nach wie vor Eistruhen an der ein oder anderen Ecke gibt, ich sollte künftig womöglich einfach meine Augen besser aufhalten…

Klein-Mara jedenfalls fand Eis mit Waffel früher ebenfalls grandios, deshalb bekam sie natürlich auch immer eins. Ok, ich geb zu, ich fand damals so ziemlich JEDES Eis grandios… hach, so isses halt, bin halt schon immer ein Süßmäulchen gewesen. Da hat sich bis heute nicht wirklich was verändert.

So, nun aber kommt die Eissandwich-Reloaded-Version. Nicht mit Waffel außenrum, sondern mit einem Keks. Genauer gesagt hier mit einem Brownie Cookie. Denn wenn man so einen Foodblog – oder Backblog – betreibt, dann will man ja auch im Sommer Rezepte kredenzen, die für warme Tage wie diese taugen. Und was eignet sich da besser als Eis! Und dann auch noch mit Schokolade…

Banana Chocolate Ice Cream Sandwich

Das Rezept für 8 Banana Chocolate Ice Cream Sandwiches:

Das Rezept für die Brownie Cookies:

200 g Zartbitterschokolade
30 g Butter
130 g brauner Zucker
2 Eier
20 g weißer Zucker
1 Prise Salz
55 g Mehl
1/2 gestrichener Teelöffel Natron
1/2 gestrichener Teelöffel Backpulver

Banana Chocolate Ice Cream Sandwich

Das Rezept für die Banana Chocolate Chip Eiscreme:

4 Eigelb
100 g Puderzucker
200 g sehr reife zerdrückte Banane
180 g Frischkäse
400 g Sahne
50 g Chocolate Chips (alternativ kleine Schokostückchen)

Banana Chocolate Ice Cream Sandwich Rezept

Den Backofen auf 170° Umluft vorheizen.

Zuerst backen wir die Brownie Cookies. Dafür die Zartbitterschokolade klein hacken und mit der Butter zusammen in einem Wasserbad oder auf niedriger Wattzahl im Mikro schmelzen. Den braunen Zucker mit den Eiern schaumig schlagen. Sodann den weißen Zucker und das Salz dazurühren. Mehl, Natron und Backpulver mischen und ebenfalls unterrühren. Den Teig mit einem Löffel auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech in ca. 16 kleine runde Häufchen aufteilen. Außenrum genügend Platz lassen, weil die Cookies beim Backen größer werden. Ca. 13 – 15 Minuten backen. Nach dem Backen sind die Cookies noch total weich, das ist richtig so. Erstens werden sie nach dem Abkühlen noch härter, zweitens werden sie später mit eingefroren, sprich, sie müssen vorher weich sein, damit sie im gefrorenen Zustand nicht steinhart werden.

Banana Chocolate Ice Cream Sandwich

Für das Eis das Eigelb mit dem Puderzucker schaumig schlagen. Anschließend die gut zerdrückte Banane sowie den Frischkäse unterrühren. Die Sahne steif schlagen und unterheben. Zum Schluss noch die Chocolate Chips (oder die Schokostückchen) einrühren. Nun die Masse in eine Eismaschine geben und nach Anleitung der Maschine gefrieren. Bei meiner Eismaschine von Unold (das ist diese HIER*) dauert das ca. 45 Minuten bis das Eis fertig ist. Die Eismasse sodann in einen gefriertauglichen Behälter geben und nochmals 3 – 4 Stunden gefrieren lassen.

Wer keine Eismaschine hat, der kann die Eismischung einfach direkt in ein gefriertaugliches Gefäß geben und das Eis einfrieren. Die Masse die ersten 1 – 2 Stunden dann aber ab und an umrühren, damit die Eiskristalle, die sich beim Einfrieren bilden, zerschlagen werden und das Eis später cremiger wird.

Nun  je eine Kugel vom fertigen und etwas angetauten Eis zwischen zwei Cookies geben, vorsichtig (! sonst brechen die Kekse) etwas platt drücken und nochmal ca. 1 Stunde einfrieren. Dann können die Eis-Sandwiches verputzt werden. Am besten auch innerhalb von zwei, drei Tagen verspeißen.

Banana Chocolate Ice Cream Sandwich Rezept

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☆ Mara

Life is full of ice-cream goodies!!!

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Fluffige Kirschrolle aus Biskuit

Fluffige Kirschrolle aus BiskuitKuchen. Ich mag Kuchen. Nein, ich liebe Kuchen! Schon immer, für immer. Aber so ein Kuchen kann einem unverhofft an einem ursprünglich ruhigen Abend durchaus schon mal den letzten Nerv rauben.

Ja, auch geübten Bäckern wie mir (ich behaupte jetzt zumindest einfach mal, dass ich in der Küche und beim Backen so einigermaßen gut klar komme…), geht nicht immer alles so leicht von der Hand wie es manchmal scheint. Warum mich diese Kirschrolle an einem Samstag Abend vor kurzem nahezu in den Wahnsinn getrieben hat, das verrate ich Euch…

Es war – wie bereits erwähnt – ein Samstag. Ich schlenderte gerade unsere Straße hinunter, von meinen Eltern kommend, als mich das 5-Jährige Nachbarskind (wirklich ein aufgewecktes Zuckerstück von Mädel), das gerade draußen spielte, abpasste und fragte was ich denn so mache. Ich erzählte ihr von meinem Tagesplan und davon, dass ich später noch zwei Kuchen backen wolle. Als mich in diesem Moment große Augen anguckten, sagte ich ihr, sie könne gerne mit mir zusammen backen. Sie sagte zu und verschwand im Haus ihrer Eltern.

Kurz drauf rief mich ihre Mom an und erzählte mir, sie hätte ein quengelndes Kind vor sich, das behauptet, es würde heute Abend noch Kuchen backen und zwar mit mir. Ich lachte und sagte, dass das stimme, sie könne sie gerne rüberschicken und dann legen wir los und rocken die Küche. Gesagt, getan.

Zu zweit fingen wir an zu backen. Und zu plaudern. Wir plauderten so dermaßen viel, dass unser erster Schokoboden von unserem Chocolate Cherry Cheesecake, den es hier auf dem Blog diese Woche ebenfalls gab, total für die Katz war, weil er uns verbrannte. Ok, war nicht schlimm, wir sind ja flexibel und beschlossen kurzerhand einen neuen Boden zu machen. Tja, war eine tolle Idee, theoretisch, wenn uns die Kekse nicht ausgegangen wären… Nur gut, dass meine Eltern vier Häuser weiter wohnen und Mom alles immer vorrätig hat. Wir liefen schnell vor, um eine neue Packung Kekse zu holen und trafen dort bei meinen Eltern auch auf „Mama Zuckerstück“, die – nachdem die Tochter zum Backen und der Mann zum Tennis ausgeflogen war – beschlossen hatte, dass sie mit Mama und Papa Hörner nun einen Sekt trinkt. Sprich, sie saßen gemütlich auf der Terrasse beisammen und tranken ein Gläschen. Wir jedenfalls holten die Kekse und verschwanden wieder in meiner Küche. Der zweite Schokoboden gelang uns übrigens dann auch wunderbar.

Weiter im Backprogramm gings mit der Biskuitrolle. Der Teig dafür wurde toll und schmeckte fantastisch! Nur zu doof, dass wir auch diesen verbrennen ließen, weil wir vor lauter Quatschen die Zeit vergessen hatten und sich der Biskuit im zweiten Backofen einen Stock tiefer befand, weil der erste Ofen im EG schon mit dem Cheesecake belegt war. Tja, aus den Augen aus dem Sinn… der Biskuitteig war schwarz geworden. Ok, auch diesen machten wir deshalb nochmal. Und auch hier klappte zumindest dann der zweite Anlauf.

Mein erstes Fazit von diesem Abend war  übrigens, dass man auch mit 5-Jährigen intelligenten Kids stundenlang quatschen und die Zeit vergessen kann.

Fluffige Kirschrolle aus Biskuit

Nun gut, die Kleine musste aber irgendwann ins Bett, und ich machte mich daran, die Füllung für die Biskuitrolle zu fertigen. Da es mittlerweile ziemlich spät war und ich eigentlich nur noch ins Bett wollte, übermannte mich die Ungeduld. Und anstatt zu warten bis die Gelatine der Füllung anfängt festzuwerden bevor ich die Rolle fülle, beschloss ich, dem Biskuitding sofort die Füllung zu verpassen. Zweites Fazit dieses Abends: Eine zu flüssige Füllung einer Biskuitrolle macht sich gerne selbständig und fließt davon.

Es half nichts, trotz mehrerer erbärmlicher Versuche, die Füllung händisch IN der Rolle zu halten, floss es davon. Alles. Oh Mann, dabei wollte ich doch nur endlich fertig werden und ins Bett flüchten. Aber es half ja nix. Auch das Füllen wurde somit ein zweites Mal gemacht. Beim nächsten Versuch wartete ich also bis die Füllung anfing festzuwerden und irgendwann sah die Biskuitrolle dann auch wie eine Biskuitrolle aus. Hallelujah. Ab ging´s in den Kühlschrank für den Kuchen und für mich ins Bett. Meine Nerven waren nämlich bereits am Ende ihrer Strapazierfähigkeit angelangt.

Drittes und letztes Fazit dieses Abends: Biskuitrollen und ich werden so schnell nach wie vor keine Freunde, auch wenn dieses Exemplar zu guter letzt nicht nur fantastisch aussah (nachdem es am nächsten Tag noch in mühevoller Arbeit mit Buttercreme eingestrichen und mit Kirschen und Schoki verziert worden war), sondern noch viel fantastischer schmeckte!

Fluffige Kirschrolle aus Biskuit

Das Rezept für die Kirschrolle aus Biskuit:

Für den Biskuitteig:

4 Eier
1 Prise Salz
175 g Zucker
100 g Mehl
1 gestrichener Teelöffel Backpulver

Für die Füllung:

250 g Magerquark
80 g Zucker
75 g Puderzucker
130 g cremiger Naturjoghurt
6 Blatt Gelatine
5 Esslöffel Kirschsaft
200 g Sahne
100 g abgetropfte Kirschen aus dem Glas (Schattenmorellen)

Für die Creme:

700 ml Milch
2 Päckchen Vanillepuddingpulver
100 g Zucker
300 g weiche Butter
50 ml Kirschsaft

Zudem:

frische Kirschen zum Dekorieren
50 g Zartbitterkurvertüre zum Dekorieren

Fluffige Kirschrolle aus Biskuit

Den Backofen auf 180 °C Umluft (200 °C Ober – / Unterhitze) vorheizen.

Für den Biskuit zunächst die Eier trennen. Das Eiweiß mit der Prise Salz und der Hälfte des Zuckers leicht steif schlagen (nicht zuuuu steif. Wenn man mit einem Löffel eine Spitze zieht sollte die noch in sich zusammenfallen). Die Eigelbe mit dem restlichen Zucker schaumig schlagen. Das Mehl mit dem Backpulver vermischen und dazurühren. Nun noch den Eischnee unterheben. Den Biskuitteig auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech verstreichen und ca. 10 – 12 Minuten backen. Sodann den Biskuitteig mit dem Backpapier nach oben auf ein mit Zucker bestreutes Geschirrtuch stürzen. Ein klein wenig auskühlen lassen, das Backpapier entfernen und den Teig mit Hilfe des Tuchs zu einer Rolle aufrollen. Aufgerollt komplett auskühlen lassen, das verhindert, dass der Teig später beim Aufrollen zur Biskuitrolle reißt.

Fluffige Kirschrolle aus Biskuit

Für die Füllung den Magerquark mit dem Zucker, dem Puderzucker und dem Joghurt mischen. Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen und anschließend in dem Kirschsaft leicht erwärmen bis sie sich verflüssigt (sie darf keinesfalls kochen! Sonst wird die Füllung später nicht fest!). Nun zwei Esslöffel der Quarkmasse zur Gelatine rühren, erst anschließend zur restlichen Masse rühren. Das langsame Vermischen mit der kühlen Quarkmasse dient dazu, dass sich die Gelatine vorsichtig an die kalte Temperatur gewöhnt, tut sie das nämlich nicht, wird die Füllung später ebenfalls nicht fest. Nun noch die Sahne steif schlagen und unterheben.

Jetzt kommt der wichtige Teil, den ich wegen Ungeduld gerne verkürze, später dann aber leider auch den Ärger habe, wenn die Füllung noch zu flüssig ist: Die Masse kaltstellen bis sie beginnt zu gelieren (das kann schon etwas dauern, vielleicht so 10 – 20 Minuten), erst dann den Biskuit vorsichtig auseinanderrollen und gleichmäßig mit der Füllung bestreichen (hat die Masse nämlich noch nicht begonnen zu gelieren, fließt sie euch aus der Rolle wieder davon. So wie bei mir zuerst 😦 Deshalb also wirklich so lange warten bis sie anfängt leicht fest zu werden. Die abgetropften Kirschen auf der Füllung verteilen und die Rolle wieder zusammenrollen. Nun mindestens 4 Stunden kühlstellen.

Fluffige Kirschrolle aus Biskuit

Nun noch die Creme zum Bestreichen der Rolle herstellen. Dafür mit der Milch, dem Puddingpulver und dem Zucker einen Pudding nach Anleitung kochen (nur eben lediglich mit 700 ml Milch). Den Pudding heiß in ein Gefäß füllen und mit einer Frischhaltefolie abdecken. Die Folie soll den Pudding direkt berühren, damit sich keine Haut bildet. Sobald der Pudding abgekühlt ist schlägt man die weiche Butter cremig auf und gibt den Pudding esslöffelweise dazu. So lange schlagen bis eine cremige Konsistenz entsteht. Zum Schluss noch den Kirschsaft unter Rühren langsam einfließen lassen bis eine hellrosa Farbe entstanden ist.

Die Rolle gleichmäßig mit der Buttercreme einstreichen und mit einem Esslöffel leichte „Spitzen ziehen“, sprich, die Creme soll auf der Oberfläche nicht glatt sein, sondern soll uneben geformt werden, damit es aussieht wie auf den Fotos.  Die Biskuitrolle mit den frischen Kirschen belegen. Nun noch die Zartbitterkuvertüre in einem Wasserbad oder im Mikro bei niedriger Wattzahl bzw. die Glasur nach Anleitung erwärmen, schmelzen und kreuz und quer über der Kuchenoberfläche und den Kirschen verteilen. Ich mache das ebenfalls mit einem Esslöffel.

Kühl stellen und am besten auch gekühlt servieren.

Fluffige Kirschrolle aus Biskuit

☆ Mara

Life is full of cherry goodies!!!

Fruchtige Rezepte gibt´s hier:

Apfelkäsekuchen mit Knusperkruste

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Erdbeermarmelade mit Mini-Schuss

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Erdbeer Galette aus Dinkel-Vollkorn-Teig

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Chocolate Cherry Cheesecake für „Herzfutter“

Chocolate Cherry Cheesecake für "Herzfutter"Was für eine Freude! Ich durfte diese Woche beim lieben Björn von Herzfutter zu Gast sein! Da konnte der Tag ja nur gut werden. Zumindest für mich! Aber ich hoffe, ich kann Euch mit meinem Gastgeschenk, das ich ihm mitgebracht habe, ebenfalls ein klein wenig beglücken…

Ich war vor kurzem ganz aus dem Häuschen als Björn mich fragte, ob ich nicht Lust hätte, mal einen Gastbeitrag für Herzfutter zu schreiben. Hallooooo!??! Logo hatte ich Lust! Björn hatte vor einiger Zeit umgekehrt auch einen Beitrag für mich und meinen Blog geschrieben – er hatte köstliche Snickers Cupcakes kredenzt – da war klar, ich möchte ihm und seinen Lesern natürlich ebenfalls was superleckeres mitbringen!

Kennengelernt habe ich Björn auf einem Bloggerevent in Berlin. Wie das manchmal leider so ist, hatten wir viel zu wenig Zeit, um uns auszutauschen, aber ich hoffe, dass wir das bei einer anderen Gelegenheit irgendwann mal nachholen können.

Wer Herzfutter noch nicht kennt, der sollte schnellstmöglich mal rüberklicken, es erwarten Euch köstliche Kreationen! Wie wäre es zum Beispiel mit einem Apfelkuchen mit Zimtbaiser? Oder einem Rüblikuchen mit Aprikosencreme? Jaja, ich sag ja, rüberklicken lohnt sich…

Chocolate Cherry Cheesecake für "Herzfutter"

So, nun aber zu meinem Gastgeschenk. Ich weiß, es ist fast Sommer. Da wird es gerne heiß. Und da haben sogar die eingefleischten Schokoliebhaber lieber mal was fruchtig frisches zwischen den Kiemen als dunkle Schokolade. Aber hey, für mich geht Schoki IMMER! Auch im Sommer. Nachdem ich vor kurzem ein Eis names Black Cherry gegessen habe, musste ich einen Kuchen kreieren, der ähnlich schmeckt. Und tadaaaaa, da isser. Mit den Kirschen wird mein superschokoladiger und extrem reichhaltiger (Achtung Schokoholic-Gefahr!) Chocolate Cheesecake dann doch noch sommerlich 😉

Chocolate Cherry Cheesecake für "Herzfutter"

Das Rezept für den Chocolate Cherry Cheesecake:

(für eine große Springform, ca. 28 -30 cm, wer nur kleinere Formen hat, der wird von der Käsemasse übrig haben und kann dann noch einen Minikuchen o. ä. daraus machen)

Für den Schokoboden:

200 g Butterkekse
70 g flüssige Butter
1 Esslöffel Kakaopulver
200 g Zartbitter Kuvertüre

Für die Schoko-Käse-Masse:

400 g Sahne
3 Esslöffel Kakaopulver
1 Prise Salz
400 g Zartbitter Kuvertüre
30 ml Amaretto
900 g Frischkäse
4 Eier
200 g Zucker
200 g abgetropfte Kirschen aus dem Glas (Schattenmorellen) oder entsteinte frische Kirschen

Für das Schoko-Mascarpone-Topping:

200 g Sahne
250 g Mascarpone
3 Esslöffel Puderzucker
75 g geschmolzene Schokolade

Zudem:

frische Kirschen zum Dekorieren

Chocolate Cherry Cheesecake für "Herzfutter"

Den Backofen auf 140 °C Umluft (160 °C Ober- / Unterhitze) vorheizen.

Für den Schokoboden die Kekse fein zerbröseln und mit der flüssigen Butter und dem Kakaopulver mischen. Die Zartbitter Kuvertüre fein hacken, schmelzen und dazugeben. Alles vermengen und die Bröselmasse in eine Springform geben. Gleichmäßig verteilen und festdrücken.

Für die Schoko-Käse-Masse die Sahne mit dem Kakaopulver und dem Salz aufkochen. Die Zartbitter Kuvertüre klein hacken und dazugeben. Vom Herd nehmen und die Kuvertüre unter Rühren auflösen. Den Amaretto eingießen und die Masse etwas auskühlen lassen. Sodann den Frischkäse, die Eier und den Zucker dazurühren. Die Masse auf den Schokoboden geben und glattstreichen. Die Kirschen darüber verteilen und den Kuchen nun eine gute Stunde (70 – 80 Minuten) backen. Er darf innendrin nicht mehr flüssig weich sein. Ist er das dennoch, dann bitte nochmal einige Minuten zurück in den Ofen stellen.

Sobald der Kuchen ausgekühlt ist kann das Schoko-Mascarpone-Topping zubereitet werden. Dafür die Sahne steif schlagen und vorsichtig mit dem Mascarpone und dem Puderzucker verrühren. 2/3 von der geschmolzenen Schokolade leicht unter die Masse ziehen, so dass eine Marmorierung entsteht, und auf dem Kuchen verteilen. Das letzte Drittel der flüssigen Schokolade auf dem Topping verteilen.

Zu guter letzt den Cheesecake mit den frischen Kirschen dekorieren und den Kuchen gut gekühlt servieren.

Chocolate Cherry Cheesecake für "Herzfutter"

☆ Mara

Life is full of cherry goodies!!!

Der Sommer kommt, dazu gibt´s natürlich passende Rezepte:

Brombeer-Erdbeer-Popsicles mit Joghurteis

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Lavendelgelee

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Pesto-Schnecken-Zopf

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