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Kirschmarmelade und Kirsch-Erdbeer-Ananas

Kirschmarmelade und Kirsch-Erdbeer-AnanasSooo, jetzt aber schnell. Husch husch! Beeilt Euch und greift mal noch eine Ladung Kirschen ab, bevor die Kirschsaison wieder ihr grundsätzlich viel zu frühes Ende findet!

Kirschen sind ja so ein tolles Obst. Sie sind knallrot, was mich grundsätzlich schon mal positiv stimmt, weil ich rote Lebensmittel seltsamerweise meistens bevorzuge. Alles rote schmeckt mir, Erdbeeren, Himbeeren, Tomaten, rote Äpfel, ja sogar die roten Gummibärchen sind mir am allerallerliebsten!

Aber Kirschen sind nur nicht nur lecker, sie sind ja auch sowas von dekorativ! Wer jetzt allerdings glaubt, sie machen sich nur auf Kuchen und Törtchen gut, der irrt sich! Ihr erinnert Euch doch bestimmt noch an Eure Kindertage und den Umstand, dass man sich damals äußerst gerne ein Kirschenpaar als Ohrring über die kleinen Öhrchen gehängt hat. War doch in der Tat dekorativ, oder etwa nicht?! Noch viel dekorativer – und vor allem noch viiiiiieeeeeeel lustiger!!!! 🙂 – wird es allerdings, wenn das kleine Nachbarsmädel auf die Idee kommt, die Kirschen nicht über´s eigene Ohr zu hängen, sondern über das Ohr der Nachbarskatze. Es sei angemerkt, dass Nachbar´s Katze eine sehr verschmuste und zutrauliche kleine Maus ist, so dass sie den Kirschenbehang offensichtlich ziemlich entspannt oder vielleicht einfach nur recht sportlich genommen hat. Rechts und links mit Kirschenohrringen geschmückt, guckte sie total relaxt durch die Gegend. Hübsch sah es jedenfalls aus 🙂

Aus allen anderen Kirschen, die wir an diesem Tag zuhause hatten, wurde Marmelade gekocht. Einmal eine ganz klassische Kirschmarmelade mit einem Hauch Vanille und einmal als Variante mit Ananas und ein paar Erdbeeren. Beide Marmeladen sind ohne Stücke und nicht so fest und geleelastig. Das mag ich nämlich nicht so. Meine Marmelade muss noch leicht fließen und gaaaanz sanft sein. Leeeeeecker!

Kirschmarmelade und Kirsch-Erdbeer-Ananas

Das Rezept für die Kirschmarmelade:

800 g Kirschen
3 Päckchen Vanillezucker
250 g Gelierzucker 3:1

Die Kirschen waschen und entsteinen. Mit dem Vanillezucker mischen und gut durchpürieren, damit keine Stückchen mehr übrig bleiben. Zusammen mit dem Gelierzucker in einen großen Topf geben und sprudelnd aufkochen. Für mindestens 2 – 3 Minuten kochen lassen. Dabei das Umrühren nicht vergessen (aber aufpassen, sehr heiß!).

Einen Geliertest machen. Sprich, einen Teelöffel der heißen Marmelade auf einen kleinen Teller geben und schauen, ob sie beim Abkühlen bereits etwas fester wird. Wenn ja, dann kann die Marmelade in saubere Schraubgläser gefüllt werden. Gut verschlossen kopfüber auskühlen lassen und kühl und dunkel lagern.

Kirschmarmelade und Kirsch-Erdbeer-Ananas

Das Rezept für die Kirsch-Ananas-Marmelade:

250 g Kirschen
250 g Erdbeeren
300 g Ananas
250 g Gelierzucker 3:1

Die Kirschen waschen und entsteinen. Die Erdbeeren ebenfalls waschen und vom Strunk befreien. Die Ananas in kleine Stücke schneiden. Das Obst vermengen und gut gut durchpürieren. Es sollten keine Stücke mehr übrig bleiben. Das Obstpüree nun zusammen mit dem Gelierzucker in einen großen Topf geben und sprudelnd aufkochen. Für mindestens 2 – 3 Minuten kochen lassen. Dabei das Umrühren nicht vergessen (aber aufpassen, sehr heiß!).

Einen Geliertest machen. Sprich, einen Teelöffel der heißen Marmelade auf einen kleinen Teller geben und schauen, ob sie beim Abkühlen bereits etwas fester wird. Wenn ja, dann kann die Marmelade in saubere Schraubgläser gefüllt werden. Gut verschlossen kopfüber auskühlen lassen und kühl und dunkel lagern.

Kirschmarmelade und Kirsch-Erdbeer-Ananas

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☆ Mara

Life is full of marmelade goodies!!!

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Kirschtarte mit weißer Schokolade

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Fluffige Kirschrolle aus Biskuit

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Spätzleschmarrn mit Kirschkompott

Spätzleschmarrn mit KirschkompottHeut war´s zünftig beim Frühstück. Aber nicht herzhaft, sondern süß. Was auch sonst. Bei mir fängt das Frühstück meistens ja ziemlich süß an. Während andere ihre Wurststullen brauchen oder in einen deftigen Käse beißen wollen, oder auch einfach einen leichten Kräuterfrischkäse mit ein paar Tomaten verputzen, steh ich viel mehr auf Dinge wie Nutella-Brötchen (aber BITTE (!) kein Brot dazu, sondern die ungesunden klassischen Weißmehlbrötchen), Kaiserschmarrn und Pancakes mit Ahornsirup. Oder zur Not auch mal ein gesünderes Birchermüsli oder einen Obstsalat mit Joghurt, das geht natürlich auch.

Ausnahmsweise esse ich auch mal gerne ein Ei. Gerüht oder weichgekocht. Oder als Spiegelei, wenn es mein Dad gemacht hat, der bekommt das nämlich so perfekt hin wie kein anderer auf dieser Welt (ohne Witz! Auch perfekte Spiegeleier braten soll gelernt sein!). Aber ansonsten kann man mich mit allem Herzhaften morgens jagen. Ich brauch SÜßES!

Ich weiß, ich weiß. Frühstück ist ja bekanntlich die wichtigste Mahlzeit am Tag. Diejenige, die den Körper mit reichlich Energie versorgen soll, weshalb man unbedingt darauf achten sollte, dass man „gute“ und gesunde Lebensmittel zu sich nimmt. WEIß ICH! Hab ich auch alles probiert. Ehrlich! Vom Apfelessigtee zum Durchspülen am Morgen über fettfreie Eiweiß-Omelettes bis hin zu grünen Spinat-Algen-Smoothies. Sämtliches Cleaneating-Trendfood war schon dabei. Mag auch alles suuupergesund sein. Aber Leute, ganz ehrlich, was bringt´s mir, wenn ich den Tag zwar mit SUPERFOOD beginne, mir´s aber überhaupt rein GAR NICHT schmeckt und meine Laune dadurch alles andere als SUUUUUPER ist?! Unter diesen Umständen fängt der Tag dann nämlich NICHT gut an. Für keinen der Anwesenden. Glaubt mir… Ich sprech da aus Erfahrung. Insofern, her mit dem Süßkram!

Spätzleschmarrn mit Kirschkompott

Und um dem gewohnten Frühstücksritual am Wochenende mal wieder eine Prise Innovation zu verpassen und neues Leben einzuhauchen, habe ich diesen Spätzleschmarrn gebacken. Ja, Ihr lest richtig. Einen Spätzleschmarrn. Ein Schmarrn. Aus Spätzle. Und Eiern, Mehl, Zucker und Co. Was eben in so einen Schmarrn alles reingehört. Hab ich für die sogenannte #SpätzleParade kreiert. Derzeit gibt es nämlich einen Spätzlerezept-Wettbewerb von Birkel auf der Seite Cookin.de und die heißt eben so. Dort kann jeder (Blogger wie Nichtblogger) sein eigenes Spätzlerezept einreichen. Mit selbst gemachten Spätzle oder den Hausmacher Spätzle von Birkel. Wie Ihr wollt. Einfach Zutaten und Zubereitung von Eurem Rezept aufschreiben, ein schönes Foto schießen und alles auf Cookin hochladen. Beim Teilen auf Euren Social Media Kanälen den Hasthag #SpätzleParade benutzen. Lest aber am besten auf Cookin nochmal genau nach wie das geht. Der Wettbewerb läuft bis zum 04.05.2015 und Ihr könnt tolle Preise gewinnen, vom Spätzlehobel über Topfsets von Silit bis hin zu einem Gutschein im Wert von 300,00 € für ein Essen im Sternerestaurant Speisemeisterei in Stuttgart plus 300,00 € Taschengeld für Anreise und Übernachtung. Mitmachen lohnt sich also!

Spätzleschmarrn mit Kirschkompott

Nun kommen wir aber zu meinem Spätzleschmarrn. Damit´s geschmacklich bei meiner Kreation nicht zu eintönig wird, gibt´s eine fruchtige Komponente dazu, ein leckeres und einfach zu machendes Kirschkompott.

Das Rezept für das Kirschkompott:

1 großes Glas Sauerkirschen (ca. 350 g Abtropfgewicht)
1 Päckchen Vanillezucker
2 gehäufte Esslöffel Zucker
2 Esslöffel Speisestärke

Die Kirschen abseihen und den Kirschsaft dabei auffangen. 250 ml vom Saft mit dem Vanillezucker und dem Zucker vermischen und in einen Topf geben. 3 – 4  Esslöffel vom Saft wegnehmen und mit der Speisestärke glattrühren. Dann wieder zurück in den Topf zum restlichen Saft geben und alles unter Rühren aufkochen lassen.

Wenn der Saft anfängt zu blubbern und etwas sämig wird (das geht in der Regel ganz schnell) die abgetropften Kirschen dazugeben, vorsichtig umrühren, damit man die Kirschen nicht zerquetscht, und den Topf vom Herd nehmen. Das Kompott abkühlen lassen. Es kann lauwarm oder kalt gegessen werden.

Spätzleschmarrn mit Kirschkompott

Das Rezept für den Spätzleschmarrn:

500 g gekochte Spätzle (entweder selbst gemachte oder gekaufte. Bei gekauften bitte etwas breitere Spätzle nehmen, wie z. B. die Schwäbischen Hausmacher Spätzle von Birkel)
4 große Eier (oder 5 kleinere)
100 g Zucker
50 g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver (ca. 8 g)
etwas Butter zum Anbraten

Die Spätzle in einer Pfanne mit etwas Butter anbraten. Während dessen die Eier mit dem Zucker, dem Mehl und dem Backpulver zu einer glatten flüssigen Masse verquirlen und in die Pfanne über die leicht angebräunten Spätzle geben. Den Herd leicht herunterregeln, damit die Schmarrnmasse nun stocken und fest werden kann. Dann die Spätzle mit einem Pfannenwender wenden und wieder etwas anbraten lassen. So lange wenden, bis die Eiermasse gestockt ist und der Spätzleschmarrn eine schöne goldgelbe Farbe erhalten hat. In mundgerechte Stücke zupfen und noch warm mit dem Kirschkompott servieren!

Köstlich kann ich Euch sagen, KÖSTLICH!

Spätzleschmarrn mit Kirschkompott

☆ Mara

Life is full of Spätzle goodies!!!

Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung von Birkel (Sponsored Post)

Spätzleparade

Noch mehr so süße Frühstücksideen?! Ja logo, gibt´s hier:

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Mara´s Kaiserschmarrn

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Vegane Buchteln

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Giant Carrot Cake Roll mit Apfelkaramell aus Mara´s Sweet Goodies

Giant Carrot Cake Roll mit ApfelkaramellMeine Lieben, am 10.03.2015 kam mein erstes Buch Mara´s Sweet Goodies* (das Ihr HIER bei mir auch mit persönlicher Widmung bestellen könnt!) heraus und ich bin begeistert, was für eine unglaubliche Resonanz ich von Euch allen bekommen habe! Dafür ein ganz ganz großes Dankeschön!

Ich freue mich über all die bereits nachgebackenen Rezepte, über Eure lieben Kommentare und viele wundervolle Fotos von Euren Kreationen.

Für alle, die mein Buch noch nicht haben, vielleicht aber ein klein wenig neugierig darauf sind, kommt heute eins meiner Lieblingsrezepte aus dem Buch. Meine Giant Carrot Cake Roll, die mit meinem allerliebsten Apfelkaramell serviert wird.

Bevor ich Euch aber jetzt gleich das Rezept verrate, erzähle ich Euch noch kurz, was Euch in Mara´s Sweet Goodies* so alles erwartet:

Das Buch beinhaltet 84 nigelnagelneue süße Rezepte und ist aufgeteilt in 5 Kapitel.

In Kapitel 1 beginnen wir mit den Toppings und Cake Fillings. Hier gibt es viele leckere süße Saucen für drüber oder drunter. Karamell, Curd, cremiger Sirup und und und. Zu jedem Rezept gibt es mindestens ein weiteres Rezept, für das Ihr Topping oder Cake Filling verwenden könnt.

Weiter geht´s in Kapitel 2 sodann mit süßen Frühstücksideen. Von besonderen Pancakes, leckeren Aufläufen und süßen Broten…

In Kapitel 3 erwarten Euch meine Kuchenhighlights. Es gibt ganz klassische – wie bei Oma früher – , aber auch ganz neue moderne Kreationen.

Für den kleinen süßen Hunger zwischendurch kommen in Kapitel 4 sodann meine Sweet Bites. Hier gibt es süße Kleinigkeiten in vielen verschiedenen Formen und Varianten.

Und zum Schluss wird´s dann noch eisig. Ob Eis am Stiel, als Eis Sandwich oder klassisch im Topf, man kann es sich auf der Zunge zergehen lassen.

Eins meiner Lieblingsrezepte ist wie gesagt diese Giant Carrot Cake Roll mit Apfelkaramell. Eine Zufallskombi. Wie so oft. In den Hefeteig habe ich geraspelte Karotten miteingearbeitet. Jaaaa, richtig, IM Hefeteig drin. Klingt verrückt?! Ja, das dachte ich auch als ich vor langer Zeit mal auf die Idee kam. Mittlerweile gehört es zu meinem Repertoire, geriebenes Obst oder Gemüse direkt im Hefeteig zu verarbeiten. Hierbei kreiere ich immer wieder viele neue Variationen. So gibt es zum Beispiel meine Apple Cinnamon Swirls, in die ich geriebenen Apfel ebenfalls direkt in den Teig gearbeitet habe. Oder meinen Sweet Potato Pull Apart Cake mit Süßkartoffeln (das Rezept gibt es in meinem Buch Mara´s Sweet Goodies*!).

Die Giant Carrot Cake Roll schmeckt perfekt, wenn man sie mit Apfelkaramell übergießt. Ein asoluter Traum! Ich versprech es Euch! Beide Rezepte, sowohl für den Kuchen als auch für das Karamell gibt es in meinem Buch Mara´s Sweet Goodies* und extra für Euch heute auch hier:

Für das Apfelkaramell:

Zutaten:
500 ml naturtrüber Apfelsaft
200 g brauner Zucker
60 g Butter
1 Päckchen Vanillezucker
1/4 TL Zimt
180 ml Sahne

Den Apfelsaft aufkochen und ca. 20 Minuten vor sich hin köcheln lassen, bis er auf ca. 1/3 seiner Menge eingedickt ist.
Die Hitze nun reduzieren, den braunern Zucker, die Butter, den Vanillezucker und den Zimt dazugeben. Alles gut verrühren.
Nun die Sahne einrühren und das Apfelkaramell nochmals aufkochen lassen.
Das Apfelkaramell unter Rühren weitere 10 – 15 Minuten köcheln lassen, der Zucker muss sich währenddessen vollständig auflösen.
Das Karamell bekommt eine schöne hellbraune Farbe und kann dann in ein sauberes Glas oder in eine Flasche gefüllt werden.
Bitte auch beachten, dass das Karamell noch fester und zähflüssiger wird, wenn es abgekühlt ist.
Kühl gelagert bleibt das Apfelkaramell einige Tage gut haltbar.

Apfelkaramell

Das Rezept für die Giant Carrot Cake Roll:

Zutaten:
 
Für den Teig:
150 g Karotten
1 Würfel Hefe
60 ml lauwarmes Wasser
570 g Mehl
80 g Zucker
60 g weiche Butter
60 ml lauwarme Milch
 
Für die Füllung:
80 g brauner Zucker
80 g weißer Zucker
1/2 Teelöffel Zimt
60 g flüssige Butter

Zudem:
Butter für die Springform
3 Esslöffel brauner Zucker
Puderzucker
1 Portion Apfelkaramell

Die Karotten sehr fein reiben. Die Hefe zerbröckeln und in das lauwarme Wasser geben. Ca. 10 Minuten gehen lassen.

Das Mehl mit dem Zucker mischen, die weiche Butter, die lauwarme Milch sowie das Hefewasser mit hinzugeben und zusammen mit den Karottenraspeln zu einem gleichmäßigen Teig verkneten. Der Teig sollte nicht mehr kleben. Sollte er dies wider Erwarten dennoch tun, noch ein klitzeklein wenig Mehl unterkneten. Den Hefeteig einige Minuten gut durcharbeiten und abgedeckt an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen.

Den Teig anschließend nochmals kurz durchkneten und sodann zu einem ungefähr 50 cm mal 30 cm großen Rechteck ausrollen.

Für die Füllung den braunen und den weißen Zucker vermischen. Den Zimt und die flüssige Butter hinzugeben. Alles verrühren und auf der Teigplatte verteilen. Mit einem Pinsel gleichmäßig verstreichen.

Aus der Teigplatte lauter lange Streifen schneiden, die ca. 3 cm breit sein sollten. Diese Streifen nun in einer runden gebutterten Springform (Durchmesser ca. 26 – 28 cm) nacheinander als riesige Rolle anordnen. Am besten funktioniert das, wenn man den ersten Streifen zu einer Schnecke einrollt und in die Mitte der Springform legt. Den nächsten Streifen wickelt man jetzt einfach um diese erste kleine Rolle drum herum. Die Füllung soll dabei immer ins Innere der Rolle gucken. Man beginnt mit dem nächsten Streifen immer dort, wo der letzte Streifen aufgehört hat. Die Streifen rollen bis sie aufgebraucht sind. So entsteht nach und nach eine einzige riesige Rolle.

Die Giant Carrot Cake Roll nun nochmals ca .15 Minuten gehen lassen und den Backofen auf 160 °C Umluft (180 °C Ober- / Unterhitze) vorheizen.
Die Rolle mit den 3 Esslöffeln braunem Zucker bestreuen und für ca. 25 Minuten backen. Die Giant Carrot Cake Roll sollte eine leicht gebräunte Oberfläche bekommen. Die Rolle nach dem Abkühlen mit Puderzucker bestreuen und großzügig mit dem Apfelkaramell übergießen.

Perfekt! Und passt wunderbar zum Osterbrunch… 😉

Giant Carrot Cake Roll mit Apfelkaramell

☆ Mara

Life is full of carrot cake goodies!!!

* Affiliate Links

Noch mehr von meinen außergewöhnlichen Teigen mit Obst oder Gemüse drin findet Ihr hier:

Z-P-C Fudge Cake {Do it TWICE!! The Baking Challenge}

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Apple Cinnamon Swirls

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Saftiger Lecker-Schmecker-Zucchinikuchen

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Hefezopf mit Rosinen

Hefezopf mit RosinenOstern steht bald vor der Tür. Und was wäre der Ostersonntagsbrunch ohne einen frischen Hefezopf?! Richtig, kein Ostersonntagsbrunch. Deshalb muss bei uns jedes Jahr auch leckeres Hefegebäck auf den Tisch. Ob Ihr nun einen länglichen Zopf daraus macht oder einen Kranz, in welchem Ihr noch gekochte bunte Ostereier unterbringen könnt, bleibt ganz Euch überlassen.

Apropos bunte Ostereier. Während ich als Erwachsener Ostern vor allem wegen des geselligen Morgens und Nachmittags mit der Familie zu schätzen weiß, war als Kind das Highlight am Osterfest natürlich die Eiersuche. Meine Eltern gaben sich die größt mögliche Mühe, richtig gute Verstecke für die Ostergeschenke zu finden, so dass einige davon tatsächlich nur durch das „kalt, wärmer, heiß, heißer, ….-Spiel“ zu orten waren. Meine Güte, war das immer ein Spaß!

Am schönsten war es natürlich, wenn das Wetter am Ostersonntag mitspielte und die ganzen Ostersüßigkeiten im Garten versteckt wurden. Da waren hinter Büschen und zwischen Hecken bunte Osternester zu entdecken, reichhaltig gefüllt mit Ostereiern aus Schokolade und Osterhäschen. Wesentlich schwieriger zu finden waren die Geschenke bei schlechtem Wetter, weil sie sodann im Haus versteckt wurden und dieses weitaus mehr tückische Verstecke bot.

Von meinen Großeltern Neudorf gab es immer Lindt Schokohäschen zu Ostern. Das sind die mit dem goldenen Glöckchen am Hals. Hach ja, Oma wusste eben immer was gut ist. Diese Schokolade ist einfach köstlich, auch heute noch!

Hefezopf mit Rosinen

Als ich noch ziemlich klein war wünschte ich mir allerdings immer so einen roten Zucker-Osterhasen. Sie schimmerten transparent in rötlicher Farbe und ich fand sie einfach wunderschön anzuschauen. Kennt Ihr die noch?! Die gab es recht häufig, aber meine Mom kaufte sie nicht. Erst nachdem ich eine Weile gequengelt hatte, bekam ich irgendwann dann doch mal so einen. Und war bitter enttäuscht. Bäh, die haben ja überhapt nicht geschmeckt! Spätestens seit diesem Tag waren mir zwei Dinge klar: Erstens, Schönheit ist nicht alles (schmecken sollte es auch 😉 ) und zweitens, meine Mom wusste ebenfalls was gut ist bzw. auch was nicht gut ist! Insofern sollte man den Omas und Moms dieser Welt auch in frühen Jahren einfach mal Glauben schenken (den Opas und Daddys natürlich auch! Wir wollen ja niemanden benachteiligen 😉 ).

Hefezopf mit Rosinen

Das Rezept für Mom´s Hefezopf mit Rosinen:

Für den Teig:

500 g Weizenmehl
1 Würfel Hefe
100 g Zucker
100 ml lauwarme Milch
3 Eier
100 g flüssige Butter
2 Teelöffel Salz
abgeriebene Schale von 1 Zitrone (alternativ etwas Zitronenaroma)
200 g Rosinen

Zudem:

1 verquirltes Eigelb

Für den Guss:

100 g Puderzucker
2 Esslöffel Milch

Alle Teigzutaten außer den Rosinen zusammenmengen und einige Minuten gut durchkneten. Dann die Rosinen unterwerkeln bis sie gleichmäßig verteilt sind. Den Hefeteig an einem warmen Ort ca. 30 Minuten gehen lassen.

Sodann den Teig in 3 gleichgroße Stücke schneiden, diese jeweils zu langen Rollen formen (Länge ca. 40 cm) und daraus einen Zopf flechten. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen und den Zopf nun nochmals an einem warmen Ort ca. 45 Minuten gehen lassen.

Den Backofen auf 180 Grad Umluft (200 Grad Ober- / Unterhitze) vorheizen.

Den Zopf mit dem verquirlten Eigelb bestreichen und ca. 25 Minuten backen (nach 10 – 15 Minuten den Zopf im Ofen eventuell mit etwas Alufolie abdecken, damit er nicht zu dunkel wird beim Backen).

Für den Guss einfach den Puderzucker mit der Milch glattrühren und den noch warmen Zopf damit bestreichen.

Hefezopf mit Rosinen

☆ Mara

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Marmorierter Trüffelhupf

Marmorierter TrüffelhupfWas entsteht, wenn man einen Gugelhupf-förmigen Kuchen backen möchte, der marmoriert ist, aber eben kein klassischer Marmorkuchen ist, sondern total saftig, super schokoladig, richtig fudgig und trüffelig schmeckt?! Klaro, ein marmorierter Trüffelhupf!!!! 🙂

Ob jetzt Marmorkuchen oder Trüffeltorte. Keine Ahnung was hier beim Backen genau raus kam, ich weiß nur eins: DEN MÜSST IHR MACHEN!!! Ein glückliches Zufallsprodukt, das so eigentlich überhaupt nicht geplant war.

Ich hab mal wieder meiner kreativen Schaffungsphase freien Lauf gelassen, habe alles Brauchbare zusammengeschüttet was in greifbarer Nähe war und heraus kam eben dieser fantastische Kuchen, der mir optisch schon supergut gefallen hat und geschmacklich dann auch genau diesen sensationellen AHAAAA-MMMMMMHHHH-LECKER!!!!!!!!!!!!!!!-Effekt mit sich brachte, den ich mir selbst gewünscht hatte.

Der Trüffelhupf ist in seiner Konsistenz total saftig, schokoladig und schmeckt nach Fudge. Ähnlich wie leckere Brownies. Delicious! Man erkennt diese bestimmte Konsistenz auch ganz gut auf meinen Fotos wie ich finde.

Der Kuchen hält sich – theoretisch – mehrere Tage super frisch. Aber praktisch bin ich sicher, dass Ihr ihn in Windeseile verputzt haben werdet!

Marmorierter Trüffelhupf

Das Rezept für meinen marmorierten Trüffelhupf:

Der Teig:
350 g weiche Butter
300 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
6 Eier
450 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
1 gute Prise Salz
2 Esslöffel Strohrum (optional)
500 ml Milch
100 ml Rapsöl
200 g Zartbitterkuvertüre
50 g Kakaopulver

Für den Guss:

100 g Zartbitterkuvertüre
100 g weiße Kuvertüre

Marmorierter Trüffelhupf

Den Backofen auf 160 °C Umluft (180 °C Ober- / Unterhitze) vorheizen.

Die weiche Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig rühren. Die Eier nacheinander unterziehen. Mehl, Backpulver und Salz mischen und dazugeben, ebenfalls die Milch und das Rapsöl nun dazurühren. Den Strohrum dazugeben und alles zu einem glatten Teig vermengen.

Die Zartbitterkuvertüre hacken und in einem Wasserbad oder in einer Mikrowelle bei geringer Wattzahl schmelzen. Die Teigmenge halbieren und die flüssige Kuvertüre unter eine Hälfte ziehen. Das Kakaopulver noch hinzugeben und glattrühren.

Eine Gugelhupfform fetten und den Teig eingießen, zunächst den schokoladigen, danach den hellen. Die beiden Teigsorten mit einer Gabel oder einem Löffel nun leicht vermengen und dadurch marmorieren.

Den Kuchen ca. 1 Stunde lang backen. Einen Stäbchentest machen (um sicherzugehen, dass der Teig durchgebacken ist) und anschließend auskühlen lassen.

Für den Guss die beiden Kuvertüresorten hacken, im Wasserbad oder in einer Mikrowelle bei geringer Wattzahl schmelzen und abwechselnd auf den Kuchen gießen. Mit einem Löffel kann man die flüssigen Kuvertüren miteinander vermischen und dadurch das marmorierte Muster erzeugen.

Und nun selbst diesen AHAAA-MMMMMMHHHH-LECKER!!!!!!-Effekt testen und sich überzeugen lassen, dass so ein marmorierter Trüffelhupf echt noch gefehlt hat in der Rezeptesammlung!

Marmorierter Trüffelhupf

☆ Mara

Life is full of Zufallsprodukt-Goodies!!!!

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