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Ein gesunder Zucchinikuchen und eine Kuchenschaufel-Verlosung!

FIT FOOD

Ein gesunder Zucchinikuchen und eine Kuchenschaufel-Verlosung!Fangen wir mit dem wichtigsten Punkt an: Es gibt was zu gewinnen. Und zwar eine handgefertigte Kuchenschaufel aus Edelstahl. In Haifischoptik. Naja, eigentlich gibt es sogar 3 davon. Eine davon könnt Ihr gewinnen, wenn Ihr mir in den Kommentaren verratet, was Euer allerallerallerliebster Lieblingskuchen ist. Das ist schon alles. Allein mit Eurem Kommentar seid Ihr dann im Lostopf und könnt am kommenden Sonntag hier gleich nachschauen, ob Ihr einen Kuchenheber namens „Big Bites“ gewonnen habt. Sooo einfach ist das!

Warum gibt es die Verlosung?! Weil ich mal gucken will, ob Ihr noch da seid. In letzter Zeit war hier so wenig Aktivität auf dem Blog, was zwar wohl auf das allgemeine jährliche Sommerloch zu schieben ist, ich mir deshalb jedoch trotzdem Sorgen gemacht habe, ob Ihr noch lebt. Oder ob Ihr noch mitlest. Um also sicherzugehen, dass Ihr nach wie vor noch da seid und derzeit nur ein wenig ….naja, nennen wir es lieb gemeint „kommentarfaul“ seid, dachte ich, ich lock Euch ganz frech mit einer zauberhaften Kleinigkeit zwischendurch.

Kurz nachdem ich das beschlossen hatte, kam mir die Anfrage einer ganz bezaubernden Leserin namens Michaela gerade recht, die mich fragte, ob ich nicht drei ihrer wundervollen Kuchenschaufeln verlosen möchte, die es seit kurzem auch HIER in ihrem Kerzenshop zu kaufen gibt. Lasst Euch übrigens nicht vom Namen täuschen, es gibt bei ihr nämlich nicht nur Kerzen (die gibt es natürlich auch und zwar in so ziemlich jeder erdenklichen Form und Farbe!), sondern man kann in ihrem Designshop eben auch Utensilien wie diesen Haifisch hier kaufen.

Ein gesunder Zucchinikuchen und eine Kuchenschaufel-Verlosung!

Wie passt der Hai denn jetzt zum Kuchen?! Naja, eigentlich muss er gar nicht passen, reicht doch schon, wenn er hübsch aussieht, oder?! Dennoch passt er widerum ganz gut, weil ich Euch heute einen gesunden Zucchinikuchen mitgebracht habe, der köstlich schmeckt, der aber vor allem mit gesünderen Zutaten gebacken wird. Kein Weizenmehl, keine Butter, kein weißer Raffinadezucker. Stattdessen Dinkel-Vollkornmehl, Kokosöl und Rohrohrzucker. Mit gesunden Nüssen und Zucchiniraspeln.

Ein gesunder Zucchinikuchen und eine Kuchenschaufel-Verlosung!

Damit könnt Ihr angreifen, wenn Ihr Eure Fettpölsterchen oder schlechtere Essgewohnheiten ablegen wollt. Mit dieser Kuchenvariante habt Ihr nämlich eine weitaus gesündere Alternative für die süßen Gelüste zwischendurch. Der Hai greift ja auch gerne mal an, das kann man die Tage ja vermehrt in den Zeitungen lesen. Obwohl die Angriffe in der Regel wohl lediglich auf Verwechslungen dieses Meeresbewohners zurückzuführen sind. Und außerdem, das hiesige Schaufel-Exemplar sieht ja auch total schnucklig aus.

Ein gesunder Zucchinikuchen und eine Kuchenschaufel-Verlosung!

Ok, ich geb auch zu, die Brücke von Hai zu Kuchenschaufel kann ich mit meiner Angreifer-Argumentation wohl nicht wirklich schlagen. Naja, dann bleibt es halt dabei: Sieht doch total hübsch aus der Haifisch-Kuchenheber, das reicht doch völlig!

Ein gesunder Zucchinikuchen und eine Kuchenschaufel-Verlosung!

Also, verratet mir in der Kommentarfunktion Euren Lieblingskuchen, ich verrate Euch jetzt das Rezept für meinen gesunden Zucchinikuchen! Und vergesst dann bitte nicht, kommenden Sonntag bei mir vorbeizuschauen und zu gucken, ob Ihr gewonnen habt. Sollte dies der Fall sein, schreibt mir einfach eine kurze eMail an lifeisfullofgoodies@web.de und teilt mir darin Eure Adresse mit. Die Schaufel wird dann direkt an Euch weiter geschickt. Bis kommenden Samstag 18 Uhr könnt Ihr Euren Kommentar hinterlassen. Der Gewinner wird dann per fairem Losverfahren gezogen. Viel Erfolg wünsche ich Euch!

NACHTRAG:

Die Gewinner der Kuchenschaufeln werden im Post vom 02.08.2015 bekanntgegeben!

Ein gesunder Zucchinikuchen und eine Kuchenschaufel-Verlosung!

Das Rezept für den gesunden Zucchinikuchen:

Für den Teig:

2 Eier
100 g Apfelmus
160 g Dinkel-Vollkornmehl
120 g Dinkelmehl
100 ml Kokosöl (gibt es zum Beispiel HIER* ein richtig gutes!)
1 Päckchen Backpulver (15 g)
1 Päckchen Natron (5 g)
100 g gemahlene Cashews
100 g gemahlene Mandeln
200 g Rohrohrzucker (alternativ Vollrohrzucker)
300 g sehr fein geraspelte Zucchini

Für den Guss:

200 g leichter Frischkäse
2 Esslöffel Agavendicksaft (wer es etwas süßer will, der nimmt gerne ein wenig mehr)
1/2 Teelöffel Zimt
2-4 Esslöffel Milch (je nach gewünschter Konsistenz)

Zudem:

Rohrohrzucker zum Bestreuen

Ein gesunder Zucchinikuchen und eine Kuchenschaufel-Verlosung!

Den Backofen auf 180 °C vorheizen. Alle Teig-Zutaten zu einem Rührteig verrühren. Diesen in eine gefettete Springform mit einem Durchmesser von ungefähr 26 cm füllen und den Kuchen ca. 35 Minuten backen. Anschließend gut auskühlen lassen.

Für den Guss alle  Zutaten glattrühren und direkt vor dem Servieren über dem Kuchen verteilen. Bringt man den Guss zu früh auf, trocknet dieser nämlich an und sieht nicht mehr so schön aus. Mit dem Rohrohrzucker bestreuen und servieren.

Wer den Kuchen noch dekorieren will, der kann dünne Streifen der Zucchinischale zu einer Spirale drehen und in die Mitte des Kuchen setzen.

Ein gesunder Zucchinikuchen und eine Kuchenschaufel-Verlosung!

☆ Mara

Life is full of zucchini goodies!!!

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Ich LIEBE Zucchinikuchen! Deshalb gab es ihn bei uns schon in unzähligen Varianten:

Amerikanischer Zucchinikuchen

Amerikanischer Zucchinikuchen

Chocolate Zucchini Cupcakes

Chocolate Zucchini Cupcakes

Saftiger Lecker-Schmecker-Zucchinikuchen

Saftiger Lecker-Schmecker-Zucchinikuchen

Aprikosen-Käsekuchen

Aprikosen-KäsekuchenKäsekuchen geht bekanntlich ja immer. Ob 3 oder 30 Grad, alles wurscht. Wenn´s Kuchen aus Rahm, Quark oder Frischkäse gibt, stehen alle auf der Matte. Ob groß oder klein, irgendwie mag das echt jeder. Oder gibt´s unter Euch jemanden, der keinen Käsekuchen mag? Kann ich mir ja fast nicht vorstellen…

Aprikosen-Käsekuchen hingegen fand ich früher irgendwie so gar nicht lecker. Es gab ihn bei uns auf sämtlichen Festivitäten unerklärlicherweise andauernd, hergestellt meistens von älteren Damen, die mit diesem Kuchen offensichtlich ihre Liebe zu Dosen-Aprikosen ausleben konnten. Hee, nichts gegen Früchte aus der Büchse, je nachdem was man daraus macht, mag ich das total gerne! Genau wie auch Kirschen aus dem Glas. Schmeckt doch auch gut, oder? Man hat ja nicht zu jeder Jahreszeit immer die passenden frischen Früchte parat. Oder hat schlichtweg nicht immer Lust, frisches Obst zu entkernen und zu schnippeln, soll ja auch unter den fleißigsten Küchen-Bienchen unter uns mal vorkommen… Aber wie gesagt, früher mochte ich Dosen-Früchte nicht so besonders. Vielleicht weil sie auch alle so stereotypmäßig gleich und geklont aussahen. Keine Ahnung.

Aber man wird ja älter. Und weiser. Zumindest wenn´s gut läuft… Und selbst wenn man nach wie vor ein Anti-Büchsen-Obst-Mensch sein sollte, ist man sich mittlerweile im Klaren darüber, dass man in diesem Fall dann ganz einfach auch frische Früchte für solch eine Kuchenkreation verwenden kann. Da derzeit Aprikosen Saison haben, könnt Ihr Euch also entscheiden, ob Ihr diese in frischer Form oder diejenigen aus der Dose nehmen wollt. Schmeckt beides, ehrlich! Den Kuchen habe ich bereits letztes Jahr gemacht und zwar für das Event Die blaue Stunde, Karlsruher Blogger machen blau! Schaut doch mal rein!

Aprikosen-Käsekuchen

Das Rezept für den Aprikosen-Käsekuchen:

Für den Mürbeteig:

200 g Mehl
1 Ei
1/2 Päckchen Backpulver
80 g Zucker
100 g Butter
1 Prise Salz

Für die Aprikosen-Füllung:

ca. 500 g Aprikosen
500 g Magerquark
1 Päckchen Vanillezucker
100 g Zucker
3 Eier
200 g Naturjoghurt
1 Päckchen Vanillepuddingpulver

Aprikosen-Käsekuchen

Den Backofen auf 170 °C Umluft (190 °C Ober- / Unterhitze) vorheizen.

Für den Boden alle Zutaten für den Mürbeteig miteinander vermengen und zu einem glatten Teig verkneten (dieser sollte nicht mehr allzu doll kleben. Tut er dies doch, einfach noch ein klitzeklein wenig Mehl unterkneten) und kurze Zeit im Kühlschrank kühlen (15 – 20 Minuten genügen). Sodann den Teig auf einer bemehlten Fläche ausrollen in einer runden, gefetteten Springform (ca. 26 – 28 cm Durchmesser) auslegen. Die Oberfläche mehrmals mit einer Gabel einstechen.

Die Aprikosen waschen, entkernen und in kleinere Stücke schneiden. Wer Aprikosen aus der Dose nimmt, der sollte diese gut abtropfen lassen bevor er sie schneidet. Die Aprikosenstücke gleichmäßig auf dem Mürbeteigboden verteilen.

Die restlichen Zutaten für die Füllung verrühren und auf die Aprikosen geben. Den  Kuchen nun ca. 1 Stunde backen und anschließend gut auskühlen lassen.

Aprikosen-Käsekuchen

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☆ Mara

Life is full of apricot goodies!!!

Aprikosen haben Saison! Zeit, um leckere Dinge daraus herzustellen:

Marillenknödel aus Topfenteig

Marillenknödel aus Topfenteig

Flammkuchen mit Ziegenkäse und marinierten Aprikosen

Flammkuchen mit Ziegenkäse und marinierten Aprikosen

Aprikosentarte mit Marzipan und Streuseln

Aprikosentarte mit Marzipan und Streuseln

Fluffige Kirschrolle aus Biskuit

Fluffige Kirschrolle aus BiskuitKuchen. Ich mag Kuchen. Nein, ich liebe Kuchen! Schon immer, für immer. Aber so ein Kuchen kann einem unverhofft an einem ursprünglich ruhigen Abend durchaus schon mal den letzten Nerv rauben.

Ja, auch geübten Bäckern wie mir (ich behaupte jetzt zumindest einfach mal, dass ich in der Küche und beim Backen so einigermaßen gut klar komme…), geht nicht immer alles so leicht von der Hand wie es manchmal scheint. Warum mich diese Kirschrolle an einem Samstag Abend vor kurzem nahezu in den Wahnsinn getrieben hat, das verrate ich Euch…

Es war – wie bereits erwähnt – ein Samstag. Ich schlenderte gerade unsere Straße hinunter, von meinen Eltern kommend, als mich das 5-Jährige Nachbarskind (wirklich ein aufgewecktes Zuckerstück von Mädel), das gerade draußen spielte, abpasste und fragte was ich denn so mache. Ich erzählte ihr von meinem Tagesplan und davon, dass ich später noch zwei Kuchen backen wolle. Als mich in diesem Moment große Augen anguckten, sagte ich ihr, sie könne gerne mit mir zusammen backen. Sie sagte zu und verschwand im Haus ihrer Eltern.

Kurz drauf rief mich ihre Mom an und erzählte mir, sie hätte ein quengelndes Kind vor sich, das behauptet, es würde heute Abend noch Kuchen backen und zwar mit mir. Ich lachte und sagte, dass das stimme, sie könne sie gerne rüberschicken und dann legen wir los und rocken die Küche. Gesagt, getan.

Zu zweit fingen wir an zu backen. Und zu plaudern. Wir plauderten so dermaßen viel, dass unser erster Schokoboden von unserem Chocolate Cherry Cheesecake, den es hier auf dem Blog diese Woche ebenfalls gab, total für die Katz war, weil er uns verbrannte. Ok, war nicht schlimm, wir sind ja flexibel und beschlossen kurzerhand einen neuen Boden zu machen. Tja, war eine tolle Idee, theoretisch, wenn uns die Kekse nicht ausgegangen wären… Nur gut, dass meine Eltern vier Häuser weiter wohnen und Mom alles immer vorrätig hat. Wir liefen schnell vor, um eine neue Packung Kekse zu holen und trafen dort bei meinen Eltern auch auf „Mama Zuckerstück“, die – nachdem die Tochter zum Backen und der Mann zum Tennis ausgeflogen war – beschlossen hatte, dass sie mit Mama und Papa Hörner nun einen Sekt trinkt. Sprich, sie saßen gemütlich auf der Terrasse beisammen und tranken ein Gläschen. Wir jedenfalls holten die Kekse und verschwanden wieder in meiner Küche. Der zweite Schokoboden gelang uns übrigens dann auch wunderbar.

Weiter im Backprogramm gings mit der Biskuitrolle. Der Teig dafür wurde toll und schmeckte fantastisch! Nur zu doof, dass wir auch diesen verbrennen ließen, weil wir vor lauter Quatschen die Zeit vergessen hatten und sich der Biskuit im zweiten Backofen einen Stock tiefer befand, weil der erste Ofen im EG schon mit dem Cheesecake belegt war. Tja, aus den Augen aus dem Sinn… der Biskuitteig war schwarz geworden. Ok, auch diesen machten wir deshalb nochmal. Und auch hier klappte zumindest dann der zweite Anlauf.

Mein erstes Fazit von diesem Abend war  übrigens, dass man auch mit 5-Jährigen intelligenten Kids stundenlang quatschen und die Zeit vergessen kann.

Fluffige Kirschrolle aus Biskuit

Nun gut, die Kleine musste aber irgendwann ins Bett, und ich machte mich daran, die Füllung für die Biskuitrolle zu fertigen. Da es mittlerweile ziemlich spät war und ich eigentlich nur noch ins Bett wollte, übermannte mich die Ungeduld. Und anstatt zu warten bis die Gelatine der Füllung anfängt festzuwerden bevor ich die Rolle fülle, beschloss ich, dem Biskuitding sofort die Füllung zu verpassen. Zweites Fazit dieses Abends: Eine zu flüssige Füllung einer Biskuitrolle macht sich gerne selbständig und fließt davon.

Es half nichts, trotz mehrerer erbärmlicher Versuche, die Füllung händisch IN der Rolle zu halten, floss es davon. Alles. Oh Mann, dabei wollte ich doch nur endlich fertig werden und ins Bett flüchten. Aber es half ja nix. Auch das Füllen wurde somit ein zweites Mal gemacht. Beim nächsten Versuch wartete ich also bis die Füllung anfing festzuwerden und irgendwann sah die Biskuitrolle dann auch wie eine Biskuitrolle aus. Hallelujah. Ab ging´s in den Kühlschrank für den Kuchen und für mich ins Bett. Meine Nerven waren nämlich bereits am Ende ihrer Strapazierfähigkeit angelangt.

Drittes und letztes Fazit dieses Abends: Biskuitrollen und ich werden so schnell nach wie vor keine Freunde, auch wenn dieses Exemplar zu guter letzt nicht nur fantastisch aussah (nachdem es am nächsten Tag noch in mühevoller Arbeit mit Buttercreme eingestrichen und mit Kirschen und Schoki verziert worden war), sondern noch viel fantastischer schmeckte!

Fluffige Kirschrolle aus Biskuit

Das Rezept für die Kirschrolle aus Biskuit:

Für den Biskuitteig:

4 Eier
1 Prise Salz
175 g Zucker
100 g Mehl
1 gestrichener Teelöffel Backpulver

Für die Füllung:

250 g Magerquark
80 g Zucker
75 g Puderzucker
130 g cremiger Naturjoghurt
6 Blatt Gelatine
5 Esslöffel Kirschsaft
200 g Sahne
100 g abgetropfte Kirschen aus dem Glas (Schattenmorellen)

Für die Creme:

700 ml Milch
2 Päckchen Vanillepuddingpulver
100 g Zucker
300 g weiche Butter
50 ml Kirschsaft

Zudem:

frische Kirschen zum Dekorieren
50 g Zartbitterkurvertüre zum Dekorieren

Fluffige Kirschrolle aus Biskuit

Den Backofen auf 180 °C Umluft (200 °C Ober – / Unterhitze) vorheizen.

Für den Biskuit zunächst die Eier trennen. Das Eiweiß mit der Prise Salz und der Hälfte des Zuckers leicht steif schlagen (nicht zuuuu steif. Wenn man mit einem Löffel eine Spitze zieht sollte die noch in sich zusammenfallen). Die Eigelbe mit dem restlichen Zucker schaumig schlagen. Das Mehl mit dem Backpulver vermischen und dazurühren. Nun noch den Eischnee unterheben. Den Biskuitteig auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech verstreichen und ca. 10 – 12 Minuten backen. Sodann den Biskuitteig mit dem Backpapier nach oben auf ein mit Zucker bestreutes Geschirrtuch stürzen. Ein klein wenig auskühlen lassen, das Backpapier entfernen und den Teig mit Hilfe des Tuchs zu einer Rolle aufrollen. Aufgerollt komplett auskühlen lassen, das verhindert, dass der Teig später beim Aufrollen zur Biskuitrolle reißt.

Fluffige Kirschrolle aus Biskuit

Für die Füllung den Magerquark mit dem Zucker, dem Puderzucker und dem Joghurt mischen. Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen und anschließend in dem Kirschsaft leicht erwärmen bis sie sich verflüssigt (sie darf keinesfalls kochen! Sonst wird die Füllung später nicht fest!). Nun zwei Esslöffel der Quarkmasse zur Gelatine rühren, erst anschließend zur restlichen Masse rühren. Das langsame Vermischen mit der kühlen Quarkmasse dient dazu, dass sich die Gelatine vorsichtig an die kalte Temperatur gewöhnt, tut sie das nämlich nicht, wird die Füllung später ebenfalls nicht fest. Nun noch die Sahne steif schlagen und unterheben.

Jetzt kommt der wichtige Teil, den ich wegen Ungeduld gerne verkürze, später dann aber leider auch den Ärger habe, wenn die Füllung noch zu flüssig ist: Die Masse kaltstellen bis sie beginnt zu gelieren (das kann schon etwas dauern, vielleicht so 10 – 20 Minuten), erst dann den Biskuit vorsichtig auseinanderrollen und gleichmäßig mit der Füllung bestreichen (hat die Masse nämlich noch nicht begonnen zu gelieren, fließt sie euch aus der Rolle wieder davon. So wie bei mir zuerst 😦 Deshalb also wirklich so lange warten bis sie anfängt leicht fest zu werden. Die abgetropften Kirschen auf der Füllung verteilen und die Rolle wieder zusammenrollen. Nun mindestens 4 Stunden kühlstellen.

Fluffige Kirschrolle aus Biskuit

Nun noch die Creme zum Bestreichen der Rolle herstellen. Dafür mit der Milch, dem Puddingpulver und dem Zucker einen Pudding nach Anleitung kochen (nur eben lediglich mit 700 ml Milch). Den Pudding heiß in ein Gefäß füllen und mit einer Frischhaltefolie abdecken. Die Folie soll den Pudding direkt berühren, damit sich keine Haut bildet. Sobald der Pudding abgekühlt ist schlägt man die weiche Butter cremig auf und gibt den Pudding esslöffelweise dazu. So lange schlagen bis eine cremige Konsistenz entsteht. Zum Schluss noch den Kirschsaft unter Rühren langsam einfließen lassen bis eine hellrosa Farbe entstanden ist.

Die Rolle gleichmäßig mit der Buttercreme einstreichen und mit einem Esslöffel leichte „Spitzen ziehen“, sprich, die Creme soll auf der Oberfläche nicht glatt sein, sondern soll uneben geformt werden, damit es aussieht wie auf den Fotos.  Die Biskuitrolle mit den frischen Kirschen belegen. Nun noch die Zartbitterkuvertüre in einem Wasserbad oder im Mikro bei niedriger Wattzahl bzw. die Glasur nach Anleitung erwärmen, schmelzen und kreuz und quer über der Kuchenoberfläche und den Kirschen verteilen. Ich mache das ebenfalls mit einem Esslöffel.

Kühl stellen und am besten auch gekühlt servieren.

Fluffige Kirschrolle aus Biskuit

☆ Mara

Life is full of cherry goodies!!!

Fruchtige Rezepte gibt´s hier:

Apfelkäsekuchen mit Knusperkruste

Apfelkäsekuchen mit Knusperkruste

Erdbeermarmelade mit Mini-Schuss

Erdbeermarmelade mit Mini-Schuss

Erdbeer Galette aus Dinkel-Vollkorn-Teig

Erdbeer Galette aus Dinkel-Vollkorn-Teig

Banana Chocolate Cupcakes

Banana Chocolate CupcakesJuhuuu, der Cupcake Wahnsinn geht weiter! Hier kommt nun ein weiteres Rezept aus der Roberto Firmino Geburtstags-Sause. Die Torte für den grandiosen Fußballer habe ich Euch HIER schon gezeigt. Und die Rezepte für die Cupcakes verrate ich Euch natürlich ebenfalls nach und nach. Die Apple Cinnanom Variante könnt Ihr bereits HIER nachlesen und die Schoko Cupcakes gibt´s HIER.

Heute habe ich nun die saftigen Banana Chocolate Cupcakes im Gepäck. Köstlicher Bananenkuchenteig mit Schokosplittern (oder auch ohne) und einem cremigen Topping!

Was eigentlich ist ein Cupcake?! Jaja, irgendwie wissen wir das alle, aber trotzdem: Was GENAU ist es und wo kommt der Name her?

Ich hab da mal gegoogelt, um uns die tatsächliche Definition eines Cupcakes näher zu bringen und konnte auf wikipedia.de Folgendes finden:

Zitat Anfang

Ein Cupcake ist ein kleiner Kuchen, der in einer tassenähnlichen Backform gebacken wird und mit einem Guss bzw. einer Cremehaube bedeckt ist. Cupcakes haben Ähnlichkeit mit Muffins. 1828 tauchte der Begriff zum ersten Mal im Kochbuch der US-Amerikanerin Eliza Leslie auf.

Der Begriff cupcake ist in den Vereinigten Staaten bereits so weit in den Wortschatz eingedrungen, dass er auch zu einem Kosewort geworden ist.

Zitat Ende

Mmmh, als Kosewort?!?!?… Ich frage mich, was meine bessere Hälfte wohl denken wird, wenn ich ihn demnächst nicht mehr „Tiiiiiiiiiihiiiiiimm!!!!!“ rufe, sondern „Cuuuupcaaake!!!!!“

Ach, egal. Der weiß ja, dass ich manchmal nicht mehr alle Tassen im Schrank hab. Warum sollte ich ihn dann nicht auch einfach Tassenkuchen nennen… 😉

Hier das Rezept für meine Banana Chocolate Cupcakes:

Für die Bananenmuffins (für ca. 8-12 Stück, je nach Größe der Muffinförmchen):

125 g weiche Butter
125 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
2 Eier
200 g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
175 ml Milch
1 Banane
2-3 Esslöffel Schokosplitter (optional)

Für das Frosting:

100 g weiche Butter
100 g Frischkäse
100 g Puderzucker
1/4 bis 1/2 Teelöffel Zimt (Menge je nach Geschmack)
gelbe Lebensmittelfarbe in Pulverform (ich benutze immer diese HIER*, die färbt grandios und ist wahnsinnig ergiebig!)

Zudem:

einige Schokosplitter für obendrauf

Den Backofen auf 160 °C Umluft (180 °C Ober- / Unterhitze) vorheizen.

Für die Muffins die weiche Butter mit dem Zucker sowie dem Vanillezucker schaumig rühren. Die Eier nacheinander unterziehen. Dann das Mehl, das Backpulver und die Milch hinzugeben und alles zu einem glatten Teig verrühren. Die Banane gut zerdrücken und gleichmäßig unter den Teig rühren. Zum Schluss noch die Schokosplitter unterrühren.

Den Muffinteig in Muffinförmchen geben und ca. 20 – 30 Minuten (je nach Größe der Muffinformen) backen. Einfach einen Stäbchentest machen, um sicherzugehen, dass der Teig durchgebacken ist.

Die Muffins gut auskühlen lassen.

Für das Frosting die weiche Butter schön schaumig schlagen. Sodann unter Rühren den Puderzucker untermischen und nach und nach den Frischkäse dazugeben. Zum Schluss noch die Lebensmittelfarbe (Menge je nach gewünschter Farbintensität) unterrühren. Das Frosting in einen Spritzbeutel mit Sterntülle geben und – wenn das Frosting zum Aufspritzen noch etwas zu weich sein sollte – nochmals ca. 20 – 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Dann auf die Muffins spritzen, Schokosplitter darüber streuen und die Cupcakes im Kühlschrank lagern, darin halten sie sich wunderbar einige Zeit. Auch das Frosting behält dabei seine Form.

Banana Chocolate Cupcakes

☆ Mara

Life is full of cupcake goodies!!!

Ihr wollt noch mehr von diesen bunten, reich verzierten, leckeren kleinen Küchlein?! Dann schaut doch mal hier rein:

Nougat gefüllte Muffins

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Blueberry White Chocolate Cupcakes

Blueberry White Chocolate Cupcakes

Panna Cotta Tarte mit Erdbeere

Panna Cotta Tarte mit Erdbeere

Tarte-Fieber. Ja genau, das hab ich momentan. Wie ich Euch bei meiner Rhabarbertarte ja schon berichtete, könnte ich derzeit Tartes in allen erdenklichen Varianten am laufenden Band produzieren. Wäre da mehr Zeit übrig und wären mehr Abnehmer vorhanden, ich stünde wahrscheinlich tatsächlich täglich in der Küche, um all meine Ideen diesbezüglich umzusetzen.

Als ich diese Erdbeertarte, die ich Euch auf meinem Instagram-Profil schon vor einiger Zeit gezeigt habe, gebacken hatte und meine Family mal wieder als Verkostungsteam herhalten musste, waren alle begeistert. Jeder liebte die Kombination aus cremiger Sahnefüllung und fruchtigem Erdbeertopping. In Kombination mit dem knusprigen Boden wirklich eine rundum gelungene Kreation. Ich war selbst total happy über das Ergebnis.

Und als ich beim Fotografieren sodann noch auf die spontane Idee kam, die Tarte mit der Erdbeersauce nicht nur zu übergießen, sondern richtig schön zu verzieren und zu einem kleinen Kunstwerk zu gestalten, war ich noch viiiiel glücklicher! Die Fotos haben mir so gut gefallen, so dass ich mich garnicht recht entscheiden konnte, welche davon ich für diesen Beitrag denn jetzt auswählen sollte. Deshalb gibt es nun eine ganze Ladung Panna-Cotta-Tarte-mit-Erdbeeren-Fotos… Tut mir leid, aber da müsst Ihr durch! 😉

Panna Cotta Tarte mit Erdbeere

Das Rezept müsst Ihr unbedingt ausprobieren! Ich bin mir total sicher, dass Ihr es lieben werdet! Wer Panna Cotta mit Frucht mag, der wird von dieser Tarte genauso begeistert sein wie wir es waren! Und wer nur Panna Cotta ohne Frucht will, der lässt die Sauce einfach weg… Oder macht sie zum Beispiel mit Himbeeren oder so. Oder mit frischer Mango. Oder mit Kiwi… geht alles!

Panna Cotta Tarte mit Erdbeere

Das Rezept für meine Panna Cotta Tarte mit Erdbeersauce:

Für den Mürbeteig:

300 g Mehl
200 g Butter
100 g Zucker
1 Prise Salz

Hülsenfrüchte zum Blindbacken (die braucht man aber nicht zwingend, ich hab auch keine benutzt. Mehr dazu in der Anleitung 😉 )

Für die Panna Cotta Füllung:

400 g Sahne
1 Päckchen Vanillezucker
50 g Zucker
3 Blatt Gelatine

Für die Erdbeersauce:

250 g frische reife Erdbeeren
50 g Puderzucker
(alternativ zu den Erdbeeren kann man alles mögliche an Obst nehmen, zum Beispiel Himbeeren, Mango, Kiwi, Maracuja,  und und und)

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Für den Mürbeteig alle Zutaten gut verkneten und den Teig zu einer Kugel formen. Ca. 30 Minuten im Kühlschrank kühlen. Den Backofen auf 160 °C Umluft (180 °C Ober- / Unterhitze) vorheizen. Sodann den Mürbeteig auf einer leicht bemehlten Fläche dünn ausrollen (entsprechend der Größe Eurer Tarteform) und in der Tarteform auslegen. Die Hülsenfrüchte darauf verteilen und ca. 30 Minuten backen. Das mit den Hülsenfrüchten zum Blindbacken (blindbacken bedeutet nur den Boden zu backen, ohne Füllung oder dergleichen) macht man übrigens deshalb, damit der Mürbeteig beim Backen nicht so sehr aufgeht, weil man das bei einer solchen Tarte überhaupt nicht möchte. Zudem hat man keinen Platz mehr für die Sahnefüllung, wenn der Teig zu sehr nach oben aufgeht.

Panna Cotta Tarte mit Erdbeere

Wer keine Hülsenfrüchte hat oder benutzt (wie ich), der nimmt die Tarte einfach nach ca. 15 – 20 Minuten aus dem Ofen, walzt oder drückt den Boden vorsichtig etwas platt (ich mache das zum Beispiel mit einer Art Mini-Nudelholz, aber es geht natürlich auch anders) und backt die Tarte dann fertig. Nach dem Backen das Plattdrücken evtl. nochmals wiederholen für den Fall, dass der Teig zu sehr aufgegangen ist.

Den Tarteboden nach dem Backen auskühlen lassen. Nun das Panna Cotta zubereiten. Dafür die Sahne mit dem Vanillezucker und dem Zucker in einem Topf unter Rühren aufkochen und 2 bis 3 Minuten köcheln lassen. Während dessen die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Die Sahne vom Herd nehmen, ganz  kurz abkühlen lassen und sodann die ausgedrückte Gelatine einrühren. Die Sahne nun auf den Tarteboden gießen (vorsichtig, da sehr flüssig!) und die Tarte mindestens 4-6 Stunden (am besten über Nacht) kühlstellen, damit die Sahne fest und zu Panna Cotta wird.

Panna Cotta Tarte mit Erdbeere

Für die Erbeersauce einfach die Erdbeeren mit dem Puderzucker pürieren. Ich erledige das immer mit einem Stabmixer, das geht schnell, sauber und einfach. Aber selbstverständlich könnt Ihr auch jeden anderen geeigneten Mixer dafür benutzen. Das Muster auf der Tarte habe ich einfach „FREI-SCHNAUZE“ aufgebracht. Dafür die Erdbeersauce mit einem kleineren Löffel (ich habe einen langen Stiellöffel benutzt) stückchenweise auftragen. Da die Sauce eine dickere Konsistenz hat verläuft sie nicht sehr, sondern lässt sich ideal verteilen. Zum Schluss noch einige Minzblätter zur Deko aufbringen und das gute Stück genießen.

Panna Cotta Tarte mit Erdbeere

☆ Mara

Life is full of strawberry goodies!!!

Die Erdbeerzeit steht vor der Tür! Ideen, wie Ihr diese süßen roten Früchtchen verarbeiten könnt findet Ihr hier:

Erdbeer Sahne Törtchen

Erdbeer Sahne Törtchen

Erdbeersirup

Erdbeersirup

Erdbeer Panna Cotta

Erdbeer Panna Cotta

Erdbeer Topfentorte

Erdbeer Topfentorte

Erdbeermarmelade mit Mini-Schuss

Erdbeermarmelade mit Mini-Schuss