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Kokostrüffel mit Tonkabohne

Kokostrüffel mit TonkabohneKokos. Dieses Wort reicht schon, um mich gedanklich ins Reich der weißen Sandstrände, der grünen Palmen und des türkisen Meeres zu versetzen. Irgendwie denke ich dabei auch immer an hübsche Menschen, die bei Sonnenuntergang auf irgendwelchen Strandpartys feiern, eine Flasche Rum in der Hand halten und Bacardi-Feeling singen. Kennt Ihr die Werbung noch?! Bacardi-Rum?! Ich habe die Bilder noch zu gut vor Augen. Dieser Werbespot wurde wohl an einem der schönsten Strände der Welt gedreht. Auf den Seychellen.

Vor kurzem lies ich HIER ja noch verlauten, dass ich mir meine Schokolade – trotz momentan nicht vorhandener Bikinifigur – regelmäßig gönne, weil ja eh kein Strandurlaub in Sicht ist. Tja, aber was soll ich sagen. Während Ihr diesen Post hier lest, sitze ich ausnahmsweise mal nicht im Büro über meinen Akten oder werkel in der Küche, sondern liege höchstwahrscheinlich ebenfalls an einem der schönsten Strände der Welt. Hoffnungsvollerweise auch mit einer Pulle Rum 😉 Ich bin nämlich auf die Seychellen geflüchtet. Nicht lange, aber für ein paar Tage. Es hat tatsächlich doch noch geklappt mit einem Urlaub am weißen Sandstrand…

Eine kurze Auszeit war aber auch dringend nötig! Ich stand die letzten Monate echt unter Strom, hatte ungeheuerlich viel zu tun und war zum Schluss jetzt wirklich fertig. Nicht, dass ich das Meiste von meinen Aufgaben nicht freiwillig gemacht hätte. Es hat auch durch die Bank wirklich ALLES Spaß gemacht! Aber ein wenig mehr Schlaf und Ruhe hätten nicht geschadet. Deshalb war jetzt Urlaub angesagt.

Warum genau ich so beschäftigt war?! Das werde ich Euch gaaaanz bald verraten!!! Ich kann es kaum abwarten, mit dieser unglaublichen Neuigkeit endlich herauszuplatzen! Aber ich muss mich noch ein klein wenig gedulden.

Und weil die Kokos-Vanille-Pralinen von HIER so lecker waren, habe ich einfach nochmal welche gemacht, allerdings in runder Form mit Kokosraspelhülle und Tonkabohne. Mit diesen weißen Kokostrüffeln schicke ich Euch herzliche Urlaubsgrüße!!

Das Rezept für die Kokostrüffel:

Ihr benötigt zunächst eine Folie runde Schokoladen-Hohlkugeln. Ich habe weiße Schokolade benutzt, Ihr könnt je nach Geschmack aber auch Vollmilch oder Zartbitter verwenden. Ich bestelle sie immer HIER*.

400 g Zartbitter Kuvertüre für die Füllung
80 g Sahne
1 Tonkabohne
2 – 3 Esslöffel Kokossirup (zum Beispiel dieses HIER*)
200 g Kokosraspel
ca. 400 g weiße Kuvertüre zum Verschließen und Tauchen der Kugeln

Die Zartbitter Kuvertüre sehr klein hacken. Die Sahne mit etwas geriebener Tonkabohne (Menge nach Geschmack. Tonkabohne ähnelt im Geschmack der Vanilleschote, sie schmeckt sehr intensiv und kann – wie z. B. Muskatnuss – recht sparsam dosiert werden. Sie ist auch ähnlich hart wie eine Muskatnuss, man kann sie daher gut mit einer Muskatnussreibe verarbeiten) aufkochen und kurz köcheln lassen.

Die Sahne kochend heiß über die Kuvertüre gießen. So lange rühren bis sich die Kuvertüre komplett aufgelöst hat. Dann den Kokossirup unterrühren. Die Menge hängt auch hier etwas vom eigenen Geschmack ab, einfach mal testen wieviel Sirup ihr mögt. Bedenkt, dass die Ganache (also die Füllung) dünner und flüssiger wird, je mehr Sirup Ihr verwendet. Die Masse dann in einen kleinen Spritzbeutel oder auch in einen Gefrierbeutel (bei welchem man die Spitze einer Ecke abgeschnitten hat) füllen und die Kuglen bis kurz vor den oberen Rand befüllen. Die Masse nun komplett abkühlen lassen. Das dauert einige Stunden.

Die Kokosraspel in einer Pfanne ganz leicht anrösten und abkühlen lassen.

Zum Verschließen der Einfülllöcher der Kugeln ein wenig von der weißen Kuvertüre kleinhacken und in einem Wasserbad schmelzen, ebenalls in einen Spritzbeutel füllen und die Einfülllöcher der Pralinenkugeln damit verschließen (also auf die dunkle Füllung spritzen bis die Kugeln verschlossen sind). Erneut trocknen lassen.

Die restliche weiße Kuvertüre ebenso klein hacken, in einem Wasserbad schmelzen und die Trüffel mit einer Gabel hineintauchen, abtropfen lassen und in den Kokosraspeln wälzen. Auf ein Backpapier legen und trocknen lassen.

Futtern und vom Bacardi-Strand träumen…

Kokostrüffel mit Tonkabohne

☆ Mara

Life is full of coconut-goodies!!!

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Pralinenwahnsinn:

Pistazieneier

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Weiße Cranberry-Pralinen

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Rote Trüffel

Rote Trüffel

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Kokos Vanille Pralinen

Kokos Vanille PralinenKokos, Vanille und Schokolade. Was braucht der Mensch noch mehr?! Was braucht Mara noch mehr?! Fast nix. Reicht schon. Dieser Genuss ist wahrlich befriedigend.

Wenn man bei dieser Praline kein Fernweh bekommt und nicht schlagartig an weiße, endlose lange Sandstrände, geschwungene Palmen, Muscheln und Sonne denken muss, dann weiß ich auch nicht mehr zu helfen. Mir jedenfalls geht es so. Und da ich von Urlaub leider gerade so weit entfernt bin wie von meinem Wunschgewicht (nach all der Völlerei in letzter Zeit…), muss ich mir eben etwas „Urlaubsfeeling“ nach Hause holen. In Form von Kokospralinen. Macht das mit der Figur nicht unbedingt besser… grummel… Aber gut, einen Tod muss man sterben. Und da ich in absehbarer Zeit eh nicht an den Strand komme, ist das mit der fehlenden Bikinifigur ja eigentlich auch „wurschd“.

Blöd wird´s erst dann, wenn sich meine bessere Hälfte für einen Last-Minute-Strand-Urlaub entscheiden sollte………..

Die Pralinen sind mit Kokossirup (und zwar diesem HIER*) hergestellt, das funktioniert einwandfrei. Das heißt, wer lieber einen anderen Geschmack haben möchte, der tauscht einfach den Sirup aus. Der Kreativität sind mal wieder keine Grenzen gesetzt! Wie wär´s denn mal mit den Geschmacksrichtungen Macadamia*, Cookie Choko*,  Pistazie*  oder vielleicht mit Rosengeschmack*?! Wer´s klassischer mag, der kann sich an Erdbeere*, Vanille* oder Karamell ausprobieren! Alles ist möglich…

Das Rezept für die Pralinen:

ca. 400 g Zartbitter Kuvertüre für die Füllung (wer lieber Vollmilch mag nimmt diese)
ca. 400 g weiße Kuvertüre zum Verschließen und Tauchen der Schalen
80 g Sahne
1 Vanilleschote
1-2 Esslöffel Kokossirup (zum Beispiel dieses HIER*), Menge je nach Geschmack
Zuckerstreusel zum Verzieren
zudem benötigt Ihr eine Folie Pralinenschalen in weiß, das sind ca. 60 Stück (ich bestelle sie immer HIER*, weil die Schokolade wirklich gute Qualität hat und echt lecker ist! Gibt es auch in Vollmilch* oder Zartbitter* sowie auch in verschiedenen Formen!)

Die Zartbitter Kuvertüre sehr klein hacken. Die Sahne mit der ausgekratzten Vanilleschote samt Mark aufkochen und kurz köcheln lassen. Die Schote dann entfernen und die Sahne über die Kuvertüre gießen. So lange rühren bis sich die Kuvertüre komplett aufgelöst hat. Dann den Sirup unterrühren. Die Menge hängt etwas vom eigenen Geschmack ab, einfach mal testen wieviel Sirup ihr mögt. Bedenkt bitte nur, dass die Ganache (also die Füllung) dünner und flüssiger wird, je mehr Sirup Ihr verwendet. Die Masse dann in einen kleinen Spritzbeutel oder auch in einen Gefrierbeutel (bei welchem man die Spitze einer Ecke abgeschnitten hat) füllen und die Schalen zu ca. 3/4 damit befüllen. Die Masse dann erstmal komplett abkühlen lassen.

Zum Verschließen der Einfülllöcher ein wenig von der weißen Kuvertüre kleinhacken und in einem Wasserbad schmelzen, ebenalls in einen Spritzbeutel füllen und die Oberfläche der Pralinenschalen sodann damit verschließen (also auf die dunkle Füllung spritzen bis die Schalen randhoch gefüllt sind). Erneut trocknen lassen.

Die restliche weiße Kuvertüre ebenso klein hacken, in einem Wasserbad schmelzen und die Pralinen mit einer Gabel hineintauchen, abtropfen lassen, auf ein Backpapier legen und gleich mit Zuckerstreuseln bestreuen. Gut durchtrocknen lassen und beim Verzehr dann umgehend Fernweh bekommen…

Viel Spaß beim Ausprobieren und Variieren!

Kokos Vanille Pralinen

Life is full of PRALINEN-goodies!!!

☆ Mara

Ihr steht auf schokoladige Häppchen?! Dann hab ich noch viiieeeel mehr für Euch:

Weiße Cranberry-Pralinen

Weiße Cranberry-Pralinen

Rote Trüffel

Rote Trüffel

Marzipanpralinen

Marzipanpralinen

Schokolierte Himbeeren

Schokolierte HimbeerenGestern war mal wieder einer dieser Tage… Einer dieser Tage, an denen man hundert Mal zum Kühlschrank läuft, die Tür öffnet, Unmengen an Lebensmitteln sieht und man trotzdem überhaupt nichts findet, was man gerne essen würde. Völlige Unzufriedenheit macht sich breit. Man schließt die Tür, läuft wieder weg und wiederholt diesen Vorgang einige weitere Male in der Hoffnung, irgendwann womöglich doch was passendes zum Futtern zu finden.

Auch im Büro geht mir das tagsüber ganz oft so. Der Unterschied ist nur, dass ich dort im Vergleich zu daheim relativ wenig Lebensmittel gebunkert habe. Nun gut, dennoch trat ich auch am gestrigen Tage in der Kanzlei den Gang in die Küche mehrmals an. Vergeblich. Was ja irgendwie auch zu erwarten war. Füllt man nix rein, kann man auch nix rausholen. Meine Gelüste verschwanden dann trotz drei Tassen Kaffee leider mal so garnicht.

Es blieb mir irgendwann nichts anderes übrig, als dann wohl oder übel zum nahegelegenen Supermarkt zu laufen und etwas Proviant zu besorgen. Nervennahrung. Mittagstief-Füller. Goodies für zwischendurch.

Auf dem Weg zum Markt nahm ich mir vor, lediglich eine Packung Gummibärchen zu kaufen. Kurz vor Ankunft entschied ich mich jedoch ganz spontan noch dazu, dass ich doch auch unbedingt noch eine Tafel Schokolade bräuchte. Für schlechte Zeiten. Wenn der Kreislauf vielleicht mal absackt oder so…

Im Markt stellte ich dann – wie eigentlich IMMER!!!! *grummel* – fest, dass ich sowohl weiße als auch dunkle Schokolade kaufen sollte. Wenn ich schon dabei bin… Man weiß ja nie, auf was man in diesen äußerst seltenen *räusper* schlechten Momenten dann Lust hat. Nun gut, es wanderten also nicht nur die Gummibärchen in die Tüte, sondern auch noch eine Tafel dunkle Schoki sowie eine Tafel weiße Schoki. Kurz vor dem Abzweig zur Kasse entdeckte ich dann allerdings noch so eine Luftikuss-Schoki. Ihr wisst schon, diese Schokolade, die mit Luftbläschen versehen ist. Keine Ahnung wie man die nennt. Ist auch egal, jedenfalls wollte ich genau DIE ( 😉 ) schon lange mal probieren, so dass sie zu ihren Gesellen in den Einkaufskorb wanderte.

Klasse dachte ich, jetzt bin ich für jede Gelegenheit süßigkeitenmäßig ausgestattet.

Und was war das End vom Lied?! Alle Gelegenheiten trafen unverhofft kurz danach zusammen, so dass ich nicht wie ursprünglich geplant nur eine Handvoll Gummibärchen zu mir nahm, sondern mich durch die komplette Charge gefressen hab.

Eins kann ich Euch sagen: In diesen (gerade mal) zehn Minuten der Völlerei fühlte ich mich verdammt glücklich!!!! LACH*** Gut, was das Gewissen danach mit mir gemacht hat, davon reden wir erst garnicht…

Nichts desto trotz, wer Schoki auch mal mit Früchten verbinden will, für den habe ich heute schokolierte Himbeeren im Angebot. Rasch gemacht und monstermäßig lecker. Bei JEDER Gelegenheit 😉

Ihr braucht:

200 – 250 g frische Himbeeren (oder alternativ andere Früchte, z. B. Brombeeren, Erdbeeren, Stachelbeeren)
200 g gute Kuvertüre oder Schokolade nach Wahl (weiß, Vollmilch oder Zartbitter)
1 Teelöffel Kokosfett
bunte Zuckerstreusel zum Verzieren

Die Himbeeren waschen und trocknen lassen.

Die Kuvertüre oder die Schokolade ganz klein hacken und in einem Wasserbad sanft unter Rühren schmelzen lassen. Das Kokosfett hinzugeben. Ebenfalls schmelzen lassen und gut verrühren.

Die Himbeeren mit einer Gabel vorsichtig in die Kuvertüre bzw. Schokolade tunken, abtropfen lassen, auf ein Backpapier legen und sofort mit Zuckerstreuseln bestreuen. Dann vollständig auskühlen lassen.

Das Ganze könnt Ihr wie gesagt auch wunderbar mit Brombeeren, Erdbeeren, Stachelbeeren, Apfel- oder Bananenstückchen etc. machen.

Viel Spaß beim Naschen!

Schokolierte Himbeeren

Life is full of chocolate-goodies!!!

☆ Mara

Lust auf Süßes?! Dann guck mal:

Snickers Würfel

Snickers Würfel

Dulce de leche Cake Balls

Dulce de leche Cake Balls

Karamell Fudge

Karamell Fudge

Yogurette Macarons

Yogurette MacaronsDie liebe Simone vom schönen Blog Ofenlieblinge hat mich vor einiger Zeit gefragt, ob ich einen Gastpost für Sie schreiben würde. Da habe ich nicht lange gezögert und zugesagt!! Ein treuer Follower ihres Blogs bin ich nämlich schon lange!! Ich kann Euch deshalb nur raten, auch mal bei ihr vorbeizuschauen…

Ihre Ideen, ihre Fotos, ihre Rezepte, alles lädt dazu ein, sofort in die Küche zu stürmen, und selbst lsozuwerkeln. Vor allem ihre kleinen schokoladigen Sünden haben es mir wirklich angetan. Und deshalb habe ich heute ebenfalls was kleines schokoladig Süßes für Euch: Yogurette Macarons!

Joghurt und Erdbeere. Eine wahrlich himmlische Kombination. Auch als Macarons.

Yogurette erinnert mich immer an meine Spöcker Großeltern. Die heißen bei mir und meinem Bruder so, weil sie in „Spöck“ wohnen 🙂 Früher allerdings wohnten sie noch in Karlsdorf. Das ist aber nun schon über 25 Jahre her. Dennoch erinnere ich mich gut!! In diesem Haus damals gab es nämlich einen Süßigkeitenschieber. Jaaaa, ein Geheimversteck sozusagen. Mit soooo vielen Köstlichkeiten drin, dass Klein-Mara grundsätzlich damit beschäftigt war, etwas aus diesem Schieber zu stibitzen.

Das mit Abstand allerleckerste, was diese Schublade zu bieten hatte, waren die Yogurette Stäbchen. Meiii, hab ich diese Dinger geliebt! Oma hatte Yogurette IMMER da. Und Mini-Mara aß die dann auch immer fleißig.

Irgendwann jedoch zogen meine Großeltern um. Trauer um den beliebten Schieber brach meinersteits aus. AAAABER: Wo sich eine Schublade schließt, öffnet sich eine andere 😉 Selbstverständlich wurde im neuen Haus ebenso umgehend ein Süßigkeiten-Geheimfach eingerichtet mit lauter leckeren Sachen drin, vor allem aber auch mit der geliebten Yogurette.

Nun ja, es sind weit über zwei Jahrzehnte vergangen, aber geändert hat sich nicht wirklich was. Groß-Mara lässt auch heutzutage keine Gelegenheit aus, um unbemerkt aus diesem Schieber bei den Spöcker Großeltern zu klauen und heimlich die Yogurette in sich hinein zu stopfen… Schön, dass es diesen Schieber gibt. Noch viel viel schöner ist allerdings, dass es die Großeltern gibt

Also gut, weil ich die Kombination von Joghurt und Erdbeere in so ziemlich jeder Variante attraktiv finde, gibt es heute für Euch meine Yogurette Macarons.

Ihr benötigt:

200 g Yogurette
200 ml Sahne

(ergibt übrigens relativ viel Füllung, wahrscheinlich würde auch die Hälfte reichen, aber ich mache immer lieber etwas mehr als zu wenig)

Die Sahne in einem Topf erwärmen und die klein gehackte Yogurette langsam darin schmelzen. Alles gut verrühren. Die Masse sodann kühl stellen.

Nun die Macaronschalen backen. Dafür benötigt Ihr:

90 g geschälte gemahlene Mandeln
150 g Puderzucker
72 g Eiweiß
20 g Zucker
rosa Lebensmittelfarbe (in Pulver- oder Pastenform, flüssige Farbe eignet sich hier nicht!)

Die Mandeln mit dem Puderzucker mischen und durchsieben, damit man eine feine Mischung hat und die Macaronoberfläche nachher schön glatt wird.

Das Eiweiß steif schlagen. Sobald es anfängt, fest zu werden, langsam den Zucker einrieseln lassen und eine Weile weiterschlagen. Dann noch die gewünschte Menge der rosa Lebensmittelfarbe dazumixen.

Sodann 1/3 des Mandel-Puderzucker-Gemischs zum Eiweiß geben und unterheben, bis eine glatte und gleichmäßige Masse entstanden ist. Dann das 2. Drittel zum Eiweiß dazugeben und ebenfalls unterheben. Mit dem Rest ebenso verfahren und alles sehr sanft vermischen. Die Masse muss wie eine dicke Paste aussehen und es sollte sich keine Luft mehr darin befinden, da die Macarons sonst später Bläschen bekommen.

Die Paste in einen Spritzbeutel füllen und kleine Tupfen ( ca. 3 cm Durchmesser) auf ein Blech (oder zwei Bleche) mit Backpapier oder auf eine Macaronmatte aufspritzen. Die Macarons nun ca. 30 Minuten stehen und antrocknen lassen. Dieser Schritt ist wichtig, damit die Macaronoberfläche trocknet und die Schalen beim Backen nachher nicht reißen, sondern glatt bleiben.

Den Backofen vorheizen auf 140 Grad Umluft. Die Macarons ca. 12 – 14 Minuten backen. Ich lasse sie eigentlich immer 14 Minuten drin, da ich ansonsten schon des Öfteren Probleme beim Ablösen vom Backpapier oder der Matte hatte. Kommt aber auch etwas auf die Größe der Macarons an. Auskühlen lassen und vorsichtig vom Untergrund lösen.

Bevor man die Macarons nun befüllt, holt man die Yogurette Ganache rechtzeitig aus dem Kühlschrank (damit sie bei Zimmertemperatur wieder etwas weicher wird) und schlägt sie mit einem Handrührgerät nochmals gut auf. Dann befüllt man einen Spritzbeutel mit der Füllung und füllt die Hälfte der Schalen. Die andere Hälfte setzt man obendrauf.

Ich bewahre meine Macarons immer im Kühlschrank auf, weil ich es mag, wenn die Ganache (also die Schokoladen-Sahne-Füllung) schön fest wird. Wer die Macaronfüllung lieber cremig mag, der lässt sie einfach draußen 🙂

Bon appétit!!

Yogurette Macarons

☆ Mara

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Snickers Würfel

Snickers WürfelSnickers, Mars, Bounty und Milky Way. Das waren die schokoladigen Highlights meiner Kindheit. Raider nicht zu vergessen!! Für alle jungen Leser: Raider ist der frühere Name von Twix! Ja, das waren halt noch die (guten) alten Zeiten…“ 😉

Meine Güte, diese kleinen Riegel waren aber auch immer sowas von lecker!!! Als kleines dickes Schleckermäulchen hatte ich ja sowieso immer Lust auf Schokolade. Und die Vielzahl an entsprechender Werbung für diese süßen Sünden sorgte dann für den Rest. Ich MUSSTE diese Riegel einfach essen!!!

Nun gut, irgendwann ging der Schokoladenkonsum zwangsläufig zurück, als man anfing, etwas mehr auf seine Ernährung zu achten. Dennoch: Ohne Schoki mindestens 1 Mal am Tag, oder 2 oder 3 Mal, je nach Stimmungslage und Stressfaktor 🙂 , geht bei mir bis heute nix. Schokolade ist Nervennahrung, da kann einer dagegen reden was er will, das ist und bleibt meine persönliche Meinung. Und die trifft auch zu. Mich macht Schokolade glücklich. Wenn auch nur für den kurzen Moment, in welchem sie im Mund zerschmilzt.

Soooo, und weil ich mittlerweile ja gerne alles Essbare selbst herstelle, oder das zumindest immer mal wieder versuche, mussten natürlich auch schon diverse Riegel produziert werden. Und eines muss ich sagen, diese Snickers Würfel hier sind wirklich sensationell!!!! Da lohnt sich das Selbermachen!! Allen, die gerne Snickers futtern, lege ich dieses Rezept definitiv sehr ans Herz!!

Das Rezept habe ich bei der lieben Dani auf ihrem Blog gefunden, und zwar hier: Ein klitzeklein(es) Blog. Dani´s Blog war einer der ersten, die ich in der großen weiten Bloggerwelt überhaupt kennenlernte. Und tatsächlich bin ich Fan von ihr, seitdem ich das allererste Mal auf ihrer tollen Seite gelandet war. Diesen Monat gerade ist das neue Buch „Daylicious“* rausgekommen, an welchem Dani mitgearbeitet hat. 5 Blogs (Ein klitzeklein(es) Blog, Törtchenzeit, Liz & Jewels, La petite Cuisine), 50 Rezepte. Sehr vielversprechend kann ich dazu nur sagen.

So, nun aber zum Snickers Rezept:

Zunächst müsst Ihr eine Auflaufform (ca. 22 cm auf 28 cm) mit einer mindestens doppelten Schicht Frischhaltefolie auskleiden, auch die Ränder der Form. Mindestens doppelt, weil eine einfache Schicht schnell reißt und sich das Snickers dann nicht mehr richtig aus der Form lösen lässt.

Schicht 1

Für die erste Schicht benötigt Ihr

200 g Vollmilchkuvertüre (aber bitte eine richtig leckere!!)
55 g Erdnussbutter (ohne Stückchen)

Die Kuvertüre zusammen mit der Erdnussbutter auf einem Wasserbad schmelzen und in die Form gießen. Dann kühl stellen für mindestens 15 Minuten (am besten ins Gefrierfach). Die Masse sollte komplett auskühlen und entsprechend fest werden.

Schicht 2

Nun wird die zweite Schicht zubereitet, für welche Ihr folgendes benötigt:

60 g Butter
200 g Zucker
55 g Kondensmilch
150 g Marshmallow Fluff (bekommt Ihr im gut sortierten Supermarkt)
60 g Erdnussbutter
1 TL Vanilleextrakt
200 g Erdnüsse, gesalzen

Butter, Zucker und Kondensmilch in einen Topf geben und unter Rühren aufkochen lassen. Solange rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Nun den Marshmallow Fluff, die Erdnussbutter und den Vanilleextrakt hinzufügen und alles glatt rühren. Zum Schluss noch die Erdnüsse unterheben und die Masse in die Form gießen. Erneut mindestens 15 Minuten kühl stellen.

Schicht 3

Für die dritte Schicht benötigt Ihr:

480 g Karamelltoffees (z.B. “Durchbeißer” oder „Muh Kuhs“)
50 g Sahne

Karamelltoffees zusammen mit der Sahne in einen Topf geben und auf niedriger Stufe unter Rühren schmelzen. Es sollte eine gleichmäßige Masse entstanden sein. Etwas abkühlen lassen und über die Erdnussmasse streichen. Erneut abkühlen lassen.

Schicht 4

Nun folgt die letzte Schicht, die wie die erste Schicht aus

200 g Vollmilchkuvertüre und
55 g Erdnussbutter (ohne Stückchen)

besteht und genauso hergestellt wird.

Kuvertüre wieder zusammen mit der Erdnussbutter auf einem Wasserbad schmelzen und anschließend über das Karamell gießen. Auskühlen und fest werden lassen.

Sobald das Snickers fest ist, kann es aus der Form gelöst werden. Hierzu am besten sanft die Frischhaltefolie von der Form wegziehen. Die Folie entfernen und das Snickers mit einem scharfen Messer in Würfel schneiden.

Probieren, und süchtig werden. Viel Spaß!

Snickers Würfel

☆ Mara

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